Indiana Tribüne, Volume 22, Number 218, Indianapolis, Marion County, 27 April 1899 — Page 1

KP fr A n V AA ks 'II I I 1 I I A 1 I I I I w v y iy ly w V v O W4 y Office : No. 18 Süd LUadama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Donnerstag, den 27. April 1899. Jahrgang 23, S!sZSI

1

,

wsäsi ) X . 2 C2. rjce??. "'VÄ k?-" 5i5 v-'" rtC- jPÄff - t - üi .M

Frenzel Irothers, Ro. 1 Weft Wastwgt Straße, l ?.?r.'K uuf.9 National Bank.)

Sin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriese und Poftanweisungen aus alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und dsn Suropa. Anund Verkauf ausländischen Geldes.

Deponiren Sie Ihre Ersparnisse in der Sndiana Ernst Company 3 Prozent Intern ffm erlaubt an Depositen von $1.00 aufwür's. Keine Strafen. Orftt 9Titärtrtfii??nnh

'QV yviii Keine Gebühren. Office: Indiana Trust Gebfiude.

InflranaMiiist0o

Editorielles. DaS Lynchen ist ein Schandpeck Amerikas, der sich wohl erklären, aber nicht entschuldigen laßt.DaSSchlimmste dabei ist, daß jede gerichtliche Ber. folgung von Lynchern sich bis jetzt alt vergeblich gezeigt hat. Der jüngste Lynchmord in Sndiana, die Ermordung eineö positiv Unschuldigen in Scottsburgh ist noch ungesühnt und vird eS bleiben. Die Lhncherei in Ripley County blieb trotz aller Anstrengungen deS GouvernörS ungesöhnt.

Selbst Onkel Sam ist darin nicht

glücklicher. Der Prozeß gegen die

Mörder deö schkvarzen Postmeisters Baker in Charleston, Süd Carolina. verlief vor ein paar Tagen durch Nichteinigung der Jury resultatlos. Baker

Ungefähr ein Dutzend von uns

Bekanntmachung an die Aktionäre. Jndiaap,li, bin 29. xril lS9. 2hn,nsamlung V ktioaik dr Jdian lruft E,pa, Jvdtanaxoli wird Matag. den 1. w tu m a i . m ,.m &- nt.f.Arr f .f.

rai, Mrnnii i kii, ii m wn" wiWl' t.i. X f.SH.0T:(r.it.t ... ftl..fi.

.d,,halttn, ,m Z.F, dn Wahl , lk Dittttg'r.n ,är W "Ml" zu quven

k.mm.nk. Jahr. Kommen lassen. Die Ursachen der

Ä0hA.tlr. ckrt,r. n.....! w. u-rnifx.- ....

n" wun wmier svaiur. mt 09 trift fflnft mtft imK i. A

Of sAa t ' ' " ww

rvum . ,.. . . ni .t...k.i v

i.c "b uvzuvanien uno

an X. embn letzt, Jahr,, seta Lei i der uü dS genügte. Ein StaatSzeUge schil-

.il,Mut.alii,,n 2w, ,2r $wq nftchert.. durch dtt den Vorgang der Shncberei. vie V m MM 4, n- WT ltfml i i fMM ?aV. I V O 7 r

V KtHll f M JVVl M V IH(HI I f lf A 1. sim ISSS. bezahlt, tt nur . Plämt,. l folgt :

Ich 2nsch meint Freunden und dem Publikum im Mlttmtlmw m0iutFiftf.si tiai tiim ks.Nkkt Kurs

ihtl euiUagenten, W. 91. und . H. Ecott Offic I küMkN in eine LzdkN ZUsaMMkN UNd

. ''.'''' ullen den Plan fertig. Wir gingen ?trir ltnl flinl tal (BffS (SfTIa nur iul I 1 O O

iahlu. IN ein oenaqoarles Vuv Uno vollen

Ich ka, da, fnundlichk ud ,u,rkommedeth. zwei Säcke voll Sobelsvän- unk ,wei

a.r.nf.f. l.-f. .,,, .-AKm. it.h iMnt.tri vt. I 1 ' o

9 mwt 03 tinittttgiB. elch, ihr Leim zum! Gallonen Petroleum. Dann gingen

,ft,a ihr Famili, erftch,ra lasse w.llen. h)ir still nack Baker' Aau. uk

, nrl.. o tw. I ' - "

U'IU "v f.. . r ... . r .

leine uauilne im qias lagen. Uy

Lee wurde beauftragt, Feuer zu machen,

aber er wollte nur gehen, wenn ich mit

gehe. Die Anderen lagen zehn Sard

vom HauS in einem Gehölz und jeder

hatte ein Gewehr. Lee warf die Hobelspane auS und goß das Oel über sie. Srst daS zweite Zündholz, daS er an-

steckte, brannte und im nächsten Augen

blick schlug die Flamme am HauS em-

por. Wir liefen weg. Wir hörten

Schreie der Frauen und Kinder im

. Hause. AlS sie herauSftürzten, wurde

"3 lauf ne aeicbossen. Leute von uns der-

, , m i ii "

folgten sie weit in daS Sehölz. Nach

dem das Feuer ausgebrannt war,

gingen wir in eine Baptistenkirche, be

schloffen, nichts darüber zu reden und

gingen dann heim."

Bei der Gelegenheit wurde außer

Baker selbst, ein kleines Kind in den

VmQSßui Hardware Co. Ve have received a carload of

Ä - Ph o e 00 tD Z

3l-5JÜSPtRFECnON

ii

MW I ) ! I ' ' irf ' ' Z-e

o SÄ

o SÄ OQ

The highest awards over all ! Colurnbian Exposition,

Jrh KM N

ü IVvH '1 arf-'!QEi3yvi iJ

rk&

i

'w

äSEkÄ2i

IS

l-

chsnveftMsV,

(KCOt lUerriMWIlllllll Armen seiner Mutter ermordet und

mehrere Personen wurden verletzt.

Teuflisch genug; vie dieses Ver

brechen war, so wird eS noch weit über-

troffen durch die schauderhafte Tortur

und HinrichtungSmethode, welche ein wild gewordener Haufe von Barbaren

vorgestern! Seorgia anwandte. Aber

auch daS ist nichts Neues. Wir erin

nern uns ganz bestimmt zweier ganz

Ofsiee: 26 Süd Delawareftr. ähnlicher Falle. Nur war bei einem

SUUle, 220,22Z,,2s,S OfiPelstr. ein glühendes Lötheifen? statt deS

levbsn SII. Ossm Taa und NaSt. Messers das Marterinstrument. Der

Ort, wo eS geschah, hieß Paris in ei

55 4 55 g 54 i nem der suvstaaten, in welqem lfl uns Ä' U T H C lr I nicht mehr erinnerlich, und man hatte

Bau. und Spar-Verein SÄS:

macht t zusehen, wahrscheinlich zum Zwecke bei

Nnnn4kBk.Äl5iklN Anschauungsunterrichts.

.ßvrv- y Wie wahnsinnig blutdürstia dabe

zu den niedrigsten ZmS-Naten. eine solch wilde Meute zu Werke geht,

Adzahlungen der quio naq e- beweist die Lvnöuna Liae OtrlcklandS

NtveN, I ytr teflf rsAlntlA nnnt f ATM. w..

m i.vi : m. i.. I ' '

rnuaoiBt 1 h-.f.-rtwnu w... r,,,. f.i..

HIiff.BJesfler.tlWial. I -vBv. w cincm

Li telke. t.Prsidt. l Tobe getagt, baß Vtrickland ibm 520

alXu,. fü' die Ermordung CranfordS geboten

Oersammlung jeden Oamstag Mend he. DaS war der einzige OeweiS

t DeutslSen HauS. den man gegen ihn hatte, und diese

war aller Wahrscheinlichkeit nach er-

logen. Sein Arbeitgeber, ein angesehener Weißer, stellte ihm daS beste Zeugniß auS und bat für sein Leben. Er selber behauptete noch seine Un-

schuld, nachdem man ihn drei Mal mit

dem Stricke um den HalS emporge-

zogen und wieder herabgelassen hatte.

Man weiß wirklich nicht, was man

zu solch entsetzlichen Bestialitäten sagen soll. SS giebt gar keinen denkbaren Zustand, der für solche Wildheit alS Entschuldigung dienen könnte.

WaS will eS dagegen heißen, wenn die Eigeborenen SamoaS den gefallenen Feinden die Köpfe abschneiden und als Trophäe herumtragen? DaS ist im Bergleiche zu dem, waö da in Georgia geschab, ein ganz unschuldiges Vergnügen. Die Torturen der spanischen Inquisition waren lange nicht so entsetzlich und schlimmer haben eS die Indianer zur Zeit ihrer größten Wild-

heit auch nicht getrieben.

Wir aber nennen unS eine zivilisirte

Nation und maßen unS an die Civilisation unter die Barbaren zu tragen. Welcher Hohn !

Wir geben zu, daß die Zustände im

Lüden, besonders daS Rassenprsblem,

ür sich selbst beurtheilt sein wollen,

aber der Neger im Süden ist doch sicher nicht für daS Lynchen Weißer im Nor-

den verantwortlich.

WaS aber daS entsetzlich grausame

Verfahren der Bestien im Süden be-

rifft, so wäre eS kaum erklärbar, wknn

eö nicht geschlechtliche Empfindungen

wären, welche die Leidenschaft so wild erregen und den tiefen Haß gegen die

Schwarzen erzeugen. Aber selbst dies

entschuldigt nicht solche Greuelthaten.

Die Errungenschaften tausendjähr-

ger Kulturarbeit' würden durch eine

Entschuldigung, gleichviel auS welchen Gründen, ausgewischt. Dabei ist noch

u bedenken, daß diese wilde Grausam-

keit nicht einmal die Wirkung hat, die Begehung solcher Verbrechen zu verhindern, und daß sie in dieser Beziehung ganz vergeblich iS.

Die ganze Geschichte dieser und ahn-

icher Vorgänge zeigt klar, daß die bis-

herige Art der Behandlung deS Negers

m Süden eine total falsche war, daß

sie dielleicht gerade diese Verbrechen erzeugt hat. Jedenfalls haben wir noch

so große EidilisationSaufgaben im

eigenen Lande, daß wir unS um die

Civilifirung der Tagalen nicht zu kür-

mern brauchten.

,! MUMMn. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht; mögicherweise Gewitter und kühler Freiag. Höchste Temperatur innerhalb der etzten 24 Stunden 81 Grad, niedrigste

62 Grad.

Von Manila. Washington, 26. April. OtiS elegraphirt: Lawton ist bei Noza-

garag und hat den Feind nach Norden

und Westen getrieben. McArthur hat einen Theil von Calumplt genommen.

Die Bewegung macht wegen der

Dschungeln, der Hitze und starken Ver-

schanzungen Schwierigkeiten. Gestern

drei Todte und elf Verwundete.

Was Dewey sagt.

New V ork, 26. April. Eine

Kabeldepesche an die Evening World"

von Manila sagt : Admiral Dewey

wurde heute von Ihrem Korresponden

ten wegen der Eoughlan-Angelegen-

heit befragt. Die Details der Sache

kennt er nicht. Sr hat die Ueber-

z?vgung, daß Eoghlan nichts gesagt

hat, was ihn (Dewey) in eine falsche

Lage bringen könnte.

Er zeigte dem Korrespondenten einen Bries von Admiral DiedrichS, worin

ihm dieser zu seiner verdienten Be

förderung" gratulirt, und auch seine

(DeweyS) Antwort, worin eS zum

Schlüsse hieß : Alle unsere Differen zen waren ZeitungSfabrikate". Ad

miral Dewey sagte auch, daß er zu Prinz Heinrich, dem Nachfolger deS

Admirals DiedrichS im Commando der

deutschen Flotte in den chinesischen Se wässern, in den freundschaftlichsten Be ziehnngen stehe.

Der Mannkann in Trübe kommen.

New Sork, 26. April. Heute

Morgen erschien in der Redaktion de

OtaatS-Zeitnng" ein Seemann von

der Raleigh." Der jung Mann, de

einen sehr vortheilhaften Eindruck

machte, erklärte Folgendes : Im Auftrage mancher 'meiner Kameraden, die nicht selbst mitkommen konnten, möchte ich erklären, daß unsere Ansichten durch

aus nicht mit Denen übereinstimmen,;

denen unser Kapitän Ausdruck ver-

iehen hat. Wir sind natürlich Unter-

gebene und eS fällt unS nicht ein, un-

feien Kapitän zu kritisiern, wir möch-

ten indessen bei Niemandem in ein

falsches L cht kommen und wünschen deshalb zu konstatiren, daß wir nicht

dieselben Gefühle hegen wie unser

Vorgesetzter. WaS die Thätigkeit der

Deutschen vor Manila anlangt, so

habe ich damals venige Klagen gehört. UnS Seeleuten hat eö jedenfalls geschienen, als ob die deutschen Commandeure nur darauf bedacht gewesen seien, daS Leben und Eigenthum deut-

scher Unterthanen zu schützen. Jadessen mag daS sein wie eS will : jedenfalls

möchten wir Seeleute klarstellen, daß wir entschieden anderer Meinung sind,

vie unser Kapitän."

Sind Sie geneigt, Ihren Namen

anzugeben, so daß derselbe mit in dem

Artikel erscheinen kann?" wurde der

unge Mann gefragt. Ganz gewiß, ich spreche die Wahr-

heit und habe keinen Grund, denselben

zu verheimlichen. Mein Name ist T. E. Harris. Ich bin in Newport, R. I , geboren, wo mein Vater s. Z den Newport Observer" herausgab. Ich habe auch daS ZeitungSgeschäft gelernt

und war eine Zeit lang Correspondent

der New Sork Sun" in Newport.

Spater bin ich ein bischen in der Welt

herumgereist und kam nach Hongkong, gerade als der spanifch-amerikanische Krieg auSbrach. Ich ließ mich dann

chleunigft auf der Raleigh" anwer-

auS dem Zuchthaus zu Werden nach

dem Heimathöort Essen hat den Berglkute deS dortigen Distrikts zu großen Ovationen für die vor ca. vier Jahren wegen MeineidS verurtheilten sozia. liftischen Agitatoren, die von ihren

Genossen wie Märtyrer verehrt werden, Veranlassung gegeben. Die Ova-

t'.oven waren um so herzlicher, alS

bekannt geworden war, daß Graf ,m

uchthauS roh behandelt worden war

und einmal sogar zwanzig Peitschenhiebe erhalten hatte. DieS war so ge-

kommen. Gräf, welcher kränklich ist, hatte nicht daS vorgeschriebene Pensum

für den Leistenfabrikanten Dietrich ae-

liefert und war von letzterem wieder-

holt zu rascherem Arbeiten angetrieben

worden, woraus Gras ein Schimpfwort

auSftieß. Dietrich machte hiervon Anzeige und Gräf erhielt dafür die Tracht

Prügel.

Hierzu bemerkt der Vorwärts", daS

Urtheil in dem Meineidsprozeß habe

einerzeit den Unwillen der ganzen

zivilisirten Welt hervorgerufen. Die bürgerlichen Idealisten hofften, daß

bald eine Begnadigung erfolgen würde,

oder wenigstens wurde erwartet, daß

man beim Strafvollzug das LooS der Märtyrer deS KlassenkampfeS möglichst leichtern werbe. Hierin haben wir unS bitter getäuscht," schließt daS

Blatt, aber die Peitschenhiebe werbe ein Brandmal an der Stirne unserer Kultur bleiben."

!

den.

Ein Brief von Admiral Kautz. Cineinnati, 26. April. Ad-

miral Kautz hat an seine Cousine. Frau Lindley dahier. einen Brief ge-

chrieben, der folgende Stelle enthält : Du wirft wahrscheinlich eine Menge

Zeug in den Zeitungen über mich lesen, aber ich kann Dich versichern, daß ich allright bin und daß ich nichts gethan habe, dessen ich mich zu schämen

brauche, eS fei denn, daß ich einenKönig

gemacht habe. Sr ist ein Harm-

oser Bursche von IS Iahren. Er

rägt einen Dreimaster, wie ihn die

ranzösischen Admiräle tragen, aber

weder Schuhe, noch Strümpfe noch

Hosen; indeß er sieht, daS Klima in

Betracht gezogen, gut genug auS. In der Vierten Straße in Eincinnati würde er wohl nicht so gut aussehen.

Ich bin kein König hier, sondern ein-

acher ''Boss of the nrnch". Der

deutsche Konsul hatte diesen Posten

vor meiner Ankunft, seitdem ist er ein

ihr stiller Theilhaber gewesen. Ich

bedaure sehr, daß er mich nicht mag,

hatsöchlich bin ich bei den Deutschen

hier nicht sehr beliebt. Aber ich bin allright bei den Engländern. Ich zweifle nicht, daß meine Regierung

alles gut Heißen wird, was ich gethan habe. Ich hoffe in eiem Monat von hier fortzukommen, werde aber kaum

vor Mitte Mai in San Francisco sein. Dein etc.

Albert Kautz". ?. 3. Betreffs der Schuhe und

Hosen Sr. kgl. Hoheit war ich im Irr-

thum. 3m letzten Moment wurde er überredet bei der Gelegenheit solche

anzuziehen.

Washington, D. &., 26. April

Der Brief deS Admirals Kautz hat zu-

erst Bestürzung hervorgerufen, weil er

so bald nach den ÄndiScretionen Togh-

lanS und EhamberS kommt, allein

schließlich war eS doch ein Privatbrief und in der deutschen Botschaft nahm

man die Sache durchaus nicht sehr ernst, und lachte über den Humor, den der

Brief kundgiebt. Indeß glaubt man,

daß daS Marineamt sich doch mit dem

riefe beschäftigen wird.

Allerlei auS Deutschland.

Berlin, 26. April. Unter großer Betheiligung aller norddeutschen Staaten wurde der 80. Geburtstag des

berühmten plattdeutschen Dichters KlauS Groth begangen. AuS allen

Theilen Deutschlands liefen zahlreiche

Huldigungen für den greifen Dichter

ein. Sine Deputation der städtischen Behörden sprach in der Wohnung des ZubilarS vor, und überreichte ihm

eine künstlerisch ausgestattete Adresse

Die Rückkehr deS Bergmannes Gräf

-

DerFallDreyfuS. Pari S, 26. April. Die Vertreter

und Gegner der DreyfuS - Revision,

hielten heute Abend Versammlungen ab, und später kam eS zu Schlägereien auf der Straße, wobei mehrere Personen verwundet wurden. Die Publika-

ion deS Figaro über die Aussage des

HauptmannS Suignet im Kassation?-

hofhat die RedisionS-Gegner conster-

nirt. Alle ihre Blätter schäumen vor

Wuth und mehrere von ihnen unterdrücken die Aussage, die in der Haupt-

ache dahin ging, daß die Schuld

DreyfuS' auS dem geheimen Dossier

nur durch Folgerugen bewiesen wer-

den könne.

Samoa - Affaire. Berlin, 26. April. Die Nord-

deutsche Zeitung puilizirt zur Be-

richtigung der Zeitungsnachrichten fol-

genden AuSzug aus dem Bericht deS Kommandeurs deS Falke, Kapitän

Schoenfelder, vom 22. März:

Die wildesten Gerüchte find bezüglich

ber Beziehungen zwischen Offizieren und Mannschaften deö Falke zu den

Amerikanern und Engländern im Um-

auf. Diese Gerüchte beruhen darauf,

daß gewisse Landsleute nicht müde werden, Mißhelligkeit zwischen den Vertretern der drei Mächte durch solche

Gerüchte zu säen.

Thatsächlich find die Beziehungen

zwischen den verschiedenen Komman-

deuren und Ossizieren durchaus höf-

ichen und zuvorkommenden Charakters

gewesen. Trotz deö scharfen Charak-

erS seines WachtdienfieS wohnte Ka-

pitän Sturdee der Beerdigung des

deutschen Matrosen Wiehl mit einer

Deputation von einem Offizier und 16 Mann bei, und Admiral Kautz zog seine Flagge auf Halbmast. Zsischen

den deutschen und amerikanischen und

englischen Mannschaften sind keine

Streitigkeiten vorgekommen.

Bei einer kürzlichen Versammlung

sprachen die militärischen Vertreter der

drei Mächte ihre Entrüstung über

solche Gerüchte auö, und wo die Ossi

ziere deö Falke den amerikanischen und

englischen Ossizieren und Konsuln be-

gegnen, werden strikt die gesellschastlichen Formen beobachtet.

Bezüglich deö Umstände, daß am

Ib. März ein Stück einer Granate von

der Philadelphia in daS deutsche Kon snlat einschlug, sagt der Bericht :

' Dem deutschen Konsulat war die Eröffnung der Feindseligkeiten nicht

mitgetheilt worden, und eS war noch

bewohnt. Ich ließ Admiral Kautz so

fort durch einen Offizier mittheilen,

baß daS deutsche Konsulat nicht ge-

räumt sei, und daß eineS seiner Ge-

schösse dort eingeschlagen sei, and bat

ihn, daS Feuer einzustellen, bis die

Deutschen in Sicherheit seien.

Admiral Kautz ließ sagen, er werde meinem Wunsch gemäß das Feuern

über Apia nicht fortsetzen und am fol

genden Tage ließ er durch seinen

glaggen-Lieutenant sein Bedauern

wegen deS Vorfalls auSsprechen.. Um. 16. März erklärte dmira

ii!

CLh -AD-RCTUM-Nttöj Vj-üu. i . . j j

Sonntag, 30. April

Extra. Zug hält nur in Rushville,

ConklerSville und Hamilton an. Abfahrt 7 Uhr Vormittags. Rückfahrt

von Cincinnati 6 Uhr.

Geo. W. Hayler, D. Paff. gmt.

TMNÄM)

w

Paint & Yaraisli Co

Einzige deutsche Farbenhandlung tn I ndianapolit.

Alle Sorten von Farben, Oelen,

Pinseln usw. für Maler. Venstergius i all GkBfetn ju d in&feigfUn Pist.

426 Ost Washington Str. Tel. 34.

Ausgefunden.

Schuhe muß ein Jeder '.haben.

; .-VtjV

Ehe Sie kaufen, felen Sie in Mede'ö

Schaufenster, da ist die rüdiirsmode auS

gestellt. möglichen Farben in niedrigen und hohen Schuhen zu sehr müßigen Preisen.

spreqr vor und Überzeugt uch selbst. JEDCC ...

143 Cü Wasbknatoli Ctr.

Kautz, uniformirte Offiziere und

Mannschasten dürsten jederzeit frei

Passiren. Die Amerikaner, welche

Wachtdienst thaten, waren stets sehr

civil.

.-'

Ochissg5!aÄriQie.

Angekommen in :

Queenötown: ,.?eutonic' von

New Jork nach Liverpool; Cata-

onia" von Boston nach Liverpool. Southampton: Lahn" von

New Aork nach Bremer; Paris" von ?kev Sork.

New Sork: Nordland" von

Antverpev; Majestic" von Lider-

Pool; State of Nebraska" von GlaS,

gow; Trave" von Bremen nach Southampton.

Rotterdam: Ttatendam" von

New Sork.

Amsterdam: Werkendam" von

New Sork.

London: Mesaba" von New

Bork; Minnesota" von Philadelphia.

..-

Schieben Sie nicht aus

morgen auf, was heute geschehen sollte. Wenn Ihr Blut unrein ist und Sie

sich schwach und müde suhlen, so neh-

men Sie so schnell wie möglich HoodS

Sarsaparilla.

HoodS Pillen kuriren alle Leber-

leiben. Für 25c durch die Post zu beziehen den C. 3. Hovd & Co., Lewell,

Mass.

Der

New 7ork

ui u

lStabttrt 1853.)

tore

tu

W!..,,. Buttnick Muster I

COKES

lenMOure Die reguläre $1.00 Flasche, Freitag 59c. Millelgang.

-ta t- Vr"" v . - i- 7- . --. MMMÄ . jMijmm. JM ZtzAMMHM, fc-X I 1 a X-i. V . - , . , w -- -j : z T". V Jr "rb&'7; rZ&i jss 5 .v WJsHHh-CrrB-Am m m v " . ri , .ys' r k j - - " jl t ( MjfSiKMw ) VkHKe-iS. ?Jn, ifeW'WX yinnm) l ) y .WSWÄ MMWMl V i l 5 '5 ?L"--, f f "iT--ii TC V.IrTsi SMMhMB iCMNl VVTISP'? VV7 VvY &f Mo S V- Sv xid 'aW rt ij&F I 'r Trr.r JfiS&ip&Ll VVvfe'fepL, , t tf .'iTf Tmmffl

E3DHIAP0LIS

WM

COIPAIl

ottlittg DepalZtement

Tel. 578 !

Stahl - Heerde

Nur

m.m

Garantirt erster Klasse. Oka. 1. llartmäU) 317 & 319 Ost Washington Straße. Square vom Courthouse.

i E3ETZBEB

ME

AI IV

T

P l

102 Nord Pennsylvania Str.

ampfer-Wassnge

von und nach Europa. Alle Atlantische Dampfer-Linien sind durchunS vt treten. Verkauf von Wechsel auf allen Orten Europa.

Vv

Die befte 10c Cigarre

mit feinstem, importirtem Havana Filler." ITOXTUCDIHr, Fabrikant.

ALBERT

KRULL

(Nachsolgerlvon AruU A Schmidt.) Fabrikant aller Oorten

mrr rrs -n art

h

1

W

msL

w

Ur W mJJmKScZJQ

Seine Lhocoladen eine SpecialiiZt. Wandler in geschälten und ungeschälten Nüssen.

äcker, Sroceristen, SorntagSschulen, Vereine und Logen werden gebeten, mir ihre Kundschaft zukommen zu lassen. 5lo. 108 Süd ZZennsylvnni Ltrns, gegenüber der'GaS-Office, Majestic BuildiDg.

Deutsl)e

Feuer- Versicherungsges ellf chaf

von TTrm cn n otti rr auptofflee : 271 Oud Delavare Str., Indianapolis,

Die älteste VerfichernugS-Seiellschast mit 44iährigem ehrenhafte eften

volid! Oiöer! Oillig!

Capital $100,000. Aktiva: $393,787.ö

Oe?pöert anrZ gegen väS'Lrplofiou und CtnrN'Oiädeu :

Theodore Stein. Vrkftdmt. Lorenz Ochmldt, VekretLr. Oonald Ooldonitioker..CslUUcr

Theodor Rey er. estr.rif.

Augutt Döppor. vC?qW und CtaitM.