Indiana Tribüne, Volume 22, Number 218, Indianapolis, Marion County, 27 April 1899 — Page 1
KP fr A n V AA ks 'II I I 1 I I A 1 I I I I w v y iy ly w V v O W4 y Office : No. 18 Süd LUadama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Donnerstag, den 27. April 1899. Jahrgang 23, S!sZSI
1
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Editorielles. DaS Lynchen ist ein Schandpeck Amerikas, der sich wohl erklären, aber nicht entschuldigen laßt.DaSSchlimmste dabei ist, daß jede gerichtliche Ber. folgung von Lynchern sich bis jetzt alt vergeblich gezeigt hat. Der jüngste Lynchmord in Sndiana, die Ermordung eineö positiv Unschuldigen in Scottsburgh ist noch ungesühnt und vird eS bleiben. Die Lhncherei in Ripley County blieb trotz aller Anstrengungen deS GouvernörS ungesöhnt.
Selbst Onkel Sam ist darin nicht
glücklicher. Der Prozeß gegen die
Mörder deö schkvarzen Postmeisters Baker in Charleston, Süd Carolina. verlief vor ein paar Tagen durch Nichteinigung der Jury resultatlos. Baker
Ungefähr ein Dutzend von uns
Bekanntmachung an die Aktionäre. Jndiaap,li, bin 29. xril lS9. 2hn,nsamlung V ktioaik dr Jdian lruft E,pa, Jvdtanaxoli wird Matag. den 1. w tu m a i . m ,.m &- nt.f.Arr f .f.
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k.mm.nk. Jahr. Kommen lassen. Die Ursachen der
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V KtHll f M JVVl M V IH(HI I f lf A 1. sim ISSS. bezahlt, tt nur . Plämt,. l folgt :
Ich 2nsch meint Freunden und dem Publikum im Mlttmtlmw m0iutFiftf.si tiai tiim ks.Nkkt Kurs
ihtl euiUagenten, W. 91. und . H. Ecott Offic I küMkN in eine LzdkN ZUsaMMkN UNd
. ''.'''' ullen den Plan fertig. Wir gingen ?trir ltnl flinl tal (BffS (SfTIa nur iul I 1 O O
iahlu. IN ein oenaqoarles Vuv Uno vollen
Ich ka, da, fnundlichk ud ,u,rkommedeth. zwei Säcke voll Sobelsvän- unk ,wei
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9 mwt 03 tinittttgiB. elch, ihr Leim zum! Gallonen Petroleum. Dann gingen
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leine uauilne im qias lagen. Uy
Lee wurde beauftragt, Feuer zu machen,
aber er wollte nur gehen, wenn ich mit
gehe. Die Anderen lagen zehn Sard
vom HauS in einem Gehölz und jeder
hatte ein Gewehr. Lee warf die Hobelspane auS und goß das Oel über sie. Srst daS zweite Zündholz, daS er an-
steckte, brannte und im nächsten Augen
blick schlug die Flamme am HauS em-
por. Wir liefen weg. Wir hörten
Schreie der Frauen und Kinder im
. Hause. AlS sie herauSftürzten, wurde
"3 lauf ne aeicbossen. Leute von uns der-
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folgten sie weit in daS Sehölz. Nach
dem das Feuer ausgebrannt war,
gingen wir in eine Baptistenkirche, be
schloffen, nichts darüber zu reden und
gingen dann heim."
Bei der Gelegenheit wurde außer
Baker selbst, ein kleines Kind in den
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(KCOt lUerriMWIlllllll Armen seiner Mutter ermordet und
mehrere Personen wurden verletzt.
Teuflisch genug; vie dieses Ver
brechen war, so wird eS noch weit über-
troffen durch die schauderhafte Tortur
und HinrichtungSmethode, welche ein wild gewordener Haufe von Barbaren
vorgestern! Seorgia anwandte. Aber
auch daS ist nichts Neues. Wir erin
nern uns ganz bestimmt zweier ganz
Ofsiee: 26 Süd Delawareftr. ähnlicher Falle. Nur war bei einem
SUUle, 220,22Z,,2s,S OfiPelstr. ein glühendes Lötheifen? statt deS
levbsn SII. Ossm Taa und NaSt. Messers das Marterinstrument. Der
Ort, wo eS geschah, hieß Paris in ei
55 4 55 g 54 i nem der suvstaaten, in welqem lfl uns Ä' U T H C lr I nicht mehr erinnerlich, und man hatte
Bau. und Spar-Verein SÄS:
macht t zusehen, wahrscheinlich zum Zwecke bei
Nnnn4kBk.Äl5iklN Anschauungsunterrichts.
.ßvrv- y Wie wahnsinnig blutdürstia dabe
zu den niedrigsten ZmS-Naten. eine solch wilde Meute zu Werke geht,
Adzahlungen der quio naq e- beweist die Lvnöuna Liae OtrlcklandS
NtveN, I ytr teflf rsAlntlA nnnt f ATM. w..
m i.vi : m. i.. I ' '
rnuaoiBt 1 h-.f.-rtwnu w... r,,,. f.i..
HIiff.BJesfler.tlWial. I -vBv. w cincm
Li telke. t.Prsidt. l Tobe getagt, baß Vtrickland ibm 520
alXu,. fü' die Ermordung CranfordS geboten
Oersammlung jeden Oamstag Mend he. DaS war der einzige OeweiS
t DeutslSen HauS. den man gegen ihn hatte, und diese
war aller Wahrscheinlichkeit nach er-
logen. Sein Arbeitgeber, ein angesehener Weißer, stellte ihm daS beste Zeugniß auS und bat für sein Leben. Er selber behauptete noch seine Un-
schuld, nachdem man ihn drei Mal mit
dem Stricke um den HalS emporge-
zogen und wieder herabgelassen hatte.
Man weiß wirklich nicht, was man
zu solch entsetzlichen Bestialitäten sagen soll. SS giebt gar keinen denkbaren Zustand, der für solche Wildheit alS Entschuldigung dienen könnte.
WaS will eS dagegen heißen, wenn die Eigeborenen SamoaS den gefallenen Feinden die Köpfe abschneiden und als Trophäe herumtragen? DaS ist im Bergleiche zu dem, waö da in Georgia geschab, ein ganz unschuldiges Vergnügen. Die Torturen der spanischen Inquisition waren lange nicht so entsetzlich und schlimmer haben eS die Indianer zur Zeit ihrer größten Wild-
heit auch nicht getrieben.
Wir aber nennen unS eine zivilisirte
Nation und maßen unS an die Civilisation unter die Barbaren zu tragen. Welcher Hohn !
Wir geben zu, daß die Zustände im
Lüden, besonders daS Rassenprsblem,
ür sich selbst beurtheilt sein wollen,
aber der Neger im Süden ist doch sicher nicht für daS Lynchen Weißer im Nor-
den verantwortlich.
WaS aber daS entsetzlich grausame
Verfahren der Bestien im Süden be-
rifft, so wäre eS kaum erklärbar, wknn
eö nicht geschlechtliche Empfindungen
wären, welche die Leidenschaft so wild erregen und den tiefen Haß gegen die
Schwarzen erzeugen. Aber selbst dies
entschuldigt nicht solche Greuelthaten.
Die Errungenschaften tausendjähr-
ger Kulturarbeit' würden durch eine
Entschuldigung, gleichviel auS welchen Gründen, ausgewischt. Dabei ist noch
u bedenken, daß diese wilde Grausam-
keit nicht einmal die Wirkung hat, die Begehung solcher Verbrechen zu verhindern, und daß sie in dieser Beziehung ganz vergeblich iS.
Die ganze Geschichte dieser und ahn-
icher Vorgänge zeigt klar, daß die bis-
herige Art der Behandlung deS Negers
m Süden eine total falsche war, daß
sie dielleicht gerade diese Verbrechen erzeugt hat. Jedenfalls haben wir noch
so große EidilisationSaufgaben im
eigenen Lande, daß wir unS um die
Civilifirung der Tagalen nicht zu kür-
mern brauchten.
,! MUMMn. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht; mögicherweise Gewitter und kühler Freiag. Höchste Temperatur innerhalb der etzten 24 Stunden 81 Grad, niedrigste
62 Grad.
Von Manila. Washington, 26. April. OtiS elegraphirt: Lawton ist bei Noza-
garag und hat den Feind nach Norden
und Westen getrieben. McArthur hat einen Theil von Calumplt genommen.
Die Bewegung macht wegen der
Dschungeln, der Hitze und starken Ver-
schanzungen Schwierigkeiten. Gestern
drei Todte und elf Verwundete.
Was Dewey sagt.
New V ork, 26. April. Eine
Kabeldepesche an die Evening World"
von Manila sagt : Admiral Dewey
wurde heute von Ihrem Korresponden
ten wegen der Eoughlan-Angelegen-
heit befragt. Die Details der Sache
kennt er nicht. Sr hat die Ueber-
z?vgung, daß Eoghlan nichts gesagt
hat, was ihn (Dewey) in eine falsche
Lage bringen könnte.
Er zeigte dem Korrespondenten einen Bries von Admiral DiedrichS, worin
ihm dieser zu seiner verdienten Be
förderung" gratulirt, und auch seine
(DeweyS) Antwort, worin eS zum
Schlüsse hieß : Alle unsere Differen zen waren ZeitungSfabrikate". Ad
miral Dewey sagte auch, daß er zu Prinz Heinrich, dem Nachfolger deS
Admirals DiedrichS im Commando der
deutschen Flotte in den chinesischen Se wässern, in den freundschaftlichsten Be ziehnngen stehe.
Der Mannkann in Trübe kommen.
New Sork, 26. April. Heute
Morgen erschien in der Redaktion de
OtaatS-Zeitnng" ein Seemann von
der Raleigh." Der jung Mann, de
einen sehr vortheilhaften Eindruck
machte, erklärte Folgendes : Im Auftrage mancher 'meiner Kameraden, die nicht selbst mitkommen konnten, möchte ich erklären, daß unsere Ansichten durch
aus nicht mit Denen übereinstimmen,;
denen unser Kapitän Ausdruck ver-
iehen hat. Wir sind natürlich Unter-
gebene und eS fällt unS nicht ein, un-
feien Kapitän zu kritisiern, wir möch-
ten indessen bei Niemandem in ein
falsches L cht kommen und wünschen deshalb zu konstatiren, daß wir nicht
dieselben Gefühle hegen wie unser
Vorgesetzter. WaS die Thätigkeit der
Deutschen vor Manila anlangt, so
habe ich damals venige Klagen gehört. UnS Seeleuten hat eö jedenfalls geschienen, als ob die deutschen Commandeure nur darauf bedacht gewesen seien, daS Leben und Eigenthum deut-
scher Unterthanen zu schützen. Jadessen mag daS sein wie eS will : jedenfalls
möchten wir Seeleute klarstellen, daß wir entschieden anderer Meinung sind,
vie unser Kapitän."
Sind Sie geneigt, Ihren Namen
anzugeben, so daß derselbe mit in dem
Artikel erscheinen kann?" wurde der
unge Mann gefragt. Ganz gewiß, ich spreche die Wahr-
heit und habe keinen Grund, denselben
zu verheimlichen. Mein Name ist T. E. Harris. Ich bin in Newport, R. I , geboren, wo mein Vater s. Z den Newport Observer" herausgab. Ich habe auch daS ZeitungSgeschäft gelernt
und war eine Zeit lang Correspondent
der New Sork Sun" in Newport.
Spater bin ich ein bischen in der Welt
herumgereist und kam nach Hongkong, gerade als der spanifch-amerikanische Krieg auSbrach. Ich ließ mich dann
chleunigft auf der Raleigh" anwer-
auS dem Zuchthaus zu Werden nach
dem Heimathöort Essen hat den Berglkute deS dortigen Distrikts zu großen Ovationen für die vor ca. vier Jahren wegen MeineidS verurtheilten sozia. liftischen Agitatoren, die von ihren
Genossen wie Märtyrer verehrt werden, Veranlassung gegeben. Die Ova-
t'.oven waren um so herzlicher, alS
bekannt geworden war, daß Graf ,m
uchthauS roh behandelt worden war
und einmal sogar zwanzig Peitschenhiebe erhalten hatte. DieS war so ge-
kommen. Gräf, welcher kränklich ist, hatte nicht daS vorgeschriebene Pensum
für den Leistenfabrikanten Dietrich ae-
liefert und war von letzterem wieder-
holt zu rascherem Arbeiten angetrieben
worden, woraus Gras ein Schimpfwort
auSftieß. Dietrich machte hiervon Anzeige und Gräf erhielt dafür die Tracht
Prügel.
Hierzu bemerkt der Vorwärts", daS
Urtheil in dem Meineidsprozeß habe
einerzeit den Unwillen der ganzen
zivilisirten Welt hervorgerufen. Die bürgerlichen Idealisten hofften, daß
bald eine Begnadigung erfolgen würde,
oder wenigstens wurde erwartet, daß
man beim Strafvollzug das LooS der Märtyrer deS KlassenkampfeS möglichst leichtern werbe. Hierin haben wir unS bitter getäuscht," schließt daS
Blatt, aber die Peitschenhiebe werbe ein Brandmal an der Stirne unserer Kultur bleiben."
!
den.
Ein Brief von Admiral Kautz. Cineinnati, 26. April. Ad-
miral Kautz hat an seine Cousine. Frau Lindley dahier. einen Brief ge-
chrieben, der folgende Stelle enthält : Du wirft wahrscheinlich eine Menge
Zeug in den Zeitungen über mich lesen, aber ich kann Dich versichern, daß ich allright bin und daß ich nichts gethan habe, dessen ich mich zu schämen
brauche, eS fei denn, daß ich einenKönig
gemacht habe. Sr ist ein Harm-
oser Bursche von IS Iahren. Er
rägt einen Dreimaster, wie ihn die
ranzösischen Admiräle tragen, aber
weder Schuhe, noch Strümpfe noch
Hosen; indeß er sieht, daS Klima in
Betracht gezogen, gut genug auS. In der Vierten Straße in Eincinnati würde er wohl nicht so gut aussehen.
Ich bin kein König hier, sondern ein-
acher ''Boss of the nrnch". Der
deutsche Konsul hatte diesen Posten
vor meiner Ankunft, seitdem ist er ein
ihr stiller Theilhaber gewesen. Ich
bedaure sehr, daß er mich nicht mag,
hatsöchlich bin ich bei den Deutschen
hier nicht sehr beliebt. Aber ich bin allright bei den Engländern. Ich zweifle nicht, daß meine Regierung
alles gut Heißen wird, was ich gethan habe. Ich hoffe in eiem Monat von hier fortzukommen, werde aber kaum
vor Mitte Mai in San Francisco sein. Dein etc.
Albert Kautz". ?. 3. Betreffs der Schuhe und
Hosen Sr. kgl. Hoheit war ich im Irr-
thum. 3m letzten Moment wurde er überredet bei der Gelegenheit solche
anzuziehen.
Washington, D. &., 26. April
Der Brief deS Admirals Kautz hat zu-
erst Bestürzung hervorgerufen, weil er
so bald nach den ÄndiScretionen Togh-
lanS und EhamberS kommt, allein
schließlich war eS doch ein Privatbrief und in der deutschen Botschaft nahm
man die Sache durchaus nicht sehr ernst, und lachte über den Humor, den der
Brief kundgiebt. Indeß glaubt man,
daß daS Marineamt sich doch mit dem
riefe beschäftigen wird.
Allerlei auS Deutschland.
Berlin, 26. April. Unter großer Betheiligung aller norddeutschen Staaten wurde der 80. Geburtstag des
berühmten plattdeutschen Dichters KlauS Groth begangen. AuS allen
Theilen Deutschlands liefen zahlreiche
Huldigungen für den greifen Dichter
ein. Sine Deputation der städtischen Behörden sprach in der Wohnung des ZubilarS vor, und überreichte ihm
eine künstlerisch ausgestattete Adresse
Die Rückkehr deS Bergmannes Gräf
-
DerFallDreyfuS. Pari S, 26. April. Die Vertreter
und Gegner der DreyfuS - Revision,
hielten heute Abend Versammlungen ab, und später kam eS zu Schlägereien auf der Straße, wobei mehrere Personen verwundet wurden. Die Publika-
ion deS Figaro über die Aussage des
HauptmannS Suignet im Kassation?-
hofhat die RedisionS-Gegner conster-
nirt. Alle ihre Blätter schäumen vor
Wuth und mehrere von ihnen unterdrücken die Aussage, die in der Haupt-
ache dahin ging, daß die Schuld
DreyfuS' auS dem geheimen Dossier
nur durch Folgerugen bewiesen wer-
den könne.
Samoa - Affaire. Berlin, 26. April. Die Nord-
deutsche Zeitung puilizirt zur Be-
richtigung der Zeitungsnachrichten fol-
genden AuSzug aus dem Bericht deS Kommandeurs deS Falke, Kapitän
Schoenfelder, vom 22. März:
Die wildesten Gerüchte find bezüglich
ber Beziehungen zwischen Offizieren und Mannschaften deö Falke zu den
Amerikanern und Engländern im Um-
auf. Diese Gerüchte beruhen darauf,
daß gewisse Landsleute nicht müde werden, Mißhelligkeit zwischen den Vertretern der drei Mächte durch solche
Gerüchte zu säen.
Thatsächlich find die Beziehungen
zwischen den verschiedenen Komman-
deuren und Ossizieren durchaus höf-
ichen und zuvorkommenden Charakters
gewesen. Trotz deö scharfen Charak-
erS seines WachtdienfieS wohnte Ka-
pitän Sturdee der Beerdigung des
deutschen Matrosen Wiehl mit einer
Deputation von einem Offizier und 16 Mann bei, und Admiral Kautz zog seine Flagge auf Halbmast. Zsischen
den deutschen und amerikanischen und
englischen Mannschaften sind keine
Streitigkeiten vorgekommen.
Bei einer kürzlichen Versammlung
sprachen die militärischen Vertreter der
drei Mächte ihre Entrüstung über
solche Gerüchte auö, und wo die Ossi
ziere deö Falke den amerikanischen und
englischen Ossizieren und Konsuln be-
gegnen, werden strikt die gesellschastlichen Formen beobachtet.
Bezüglich deö Umstände, daß am
Ib. März ein Stück einer Granate von
der Philadelphia in daS deutsche Kon snlat einschlug, sagt der Bericht :
' Dem deutschen Konsulat war die Eröffnung der Feindseligkeiten nicht
mitgetheilt worden, und eS war noch
bewohnt. Ich ließ Admiral Kautz so
fort durch einen Offizier mittheilen,
baß daS deutsche Konsulat nicht ge-
räumt sei, und daß eineS seiner Ge-
schösse dort eingeschlagen sei, and bat
ihn, daS Feuer einzustellen, bis die
Deutschen in Sicherheit seien.
Admiral Kautz ließ sagen, er werde meinem Wunsch gemäß das Feuern
über Apia nicht fortsetzen und am fol
genden Tage ließ er durch seinen
glaggen-Lieutenant sein Bedauern
wegen deS Vorfalls auSsprechen.. Um. 16. März erklärte dmira
ii!
CLh -AD-RCTUM-Nttöj Vj-üu. i . . j j
Sonntag, 30. April
Extra. Zug hält nur in Rushville,
ConklerSville und Hamilton an. Abfahrt 7 Uhr Vormittags. Rückfahrt
von Cincinnati 6 Uhr.
Geo. W. Hayler, D. Paff. gmt.
TMNÄM)
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Schaufenster, da ist die rüdiirsmode auS
gestellt. möglichen Farben in niedrigen und hohen Schuhen zu sehr müßigen Preisen.
spreqr vor und Überzeugt uch selbst. JEDCC ...
143 Cü Wasbknatoli Ctr.
Kautz, uniformirte Offiziere und
Mannschasten dürsten jederzeit frei
Passiren. Die Amerikaner, welche
Wachtdienst thaten, waren stets sehr
civil.
.-'
Ochissg5!aÄriQie.
Angekommen in :
Queenötown: ,.?eutonic' von
New Jork nach Liverpool; Cata-
onia" von Boston nach Liverpool. Southampton: Lahn" von
New Aork nach Bremer; Paris" von ?kev Sork.
New Sork: Nordland" von
Antverpev; Majestic" von Lider-
Pool; State of Nebraska" von GlaS,
gow; Trave" von Bremen nach Southampton.
Rotterdam: Ttatendam" von
New Sork.
Amsterdam: Werkendam" von
New Sork.
London: Mesaba" von New
Bork; Minnesota" von Philadelphia.
..-
Schieben Sie nicht aus
morgen auf, was heute geschehen sollte. Wenn Ihr Blut unrein ist und Sie
sich schwach und müde suhlen, so neh-
men Sie so schnell wie möglich HoodS
Sarsaparilla.
HoodS Pillen kuriren alle Leber-
leiben. Für 25c durch die Post zu beziehen den C. 3. Hovd & Co., Lewell,
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