Indiana Tribüne, Volume 22, Number 217, Indianapolis, Marion County, 26 April 1899 — Page 1
0 Cr r ( rlC H V t y M c W oy y W W i j Office : No. 18 QSd SUabäma Strafte. TelepKon 1171. Jahrgang SS. Indianapolis. Zndiano, Mittwoch, den 26 April 1899. NoZSI
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Ca giebt viele Leutr, melöe Geld auSzu 2 leihen haben, aber nickt mit den beken SeschäftSmethsden bekannt find und Aukkunst über verstkdene Arten von Kapitalanlagen wünschen. Sie haben vielleicht keine Bekannte, welche fte für ,nverlästa halten oder gehen nicht gerne zu ihnen. Sie brauchen den Rath von er sahrenen Leuten, aber rotsien nicht, wo sie zu finde sind. Die Union Trust Co., den Indianapolis wird sie gerne bedienen und sie können sich unum wunden mit den Beamten der GejeUschaft üver ihre naelegenb'tten auksprechen und eö kostet ?ie nicht wie die Mühe vorzuivrechen. - Office: (ebäude der Gesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital 5600,000 Ueberschuß.Zond .... 105,000 Verbindlichkeit der Aktio uäre 9600,000 -Beamte:John v. volliday, Präsident. Addison E. Harris. 1.ic,Prastdnt. Henry Eitel, 2. vtee-Prästdent und Echatziftr. H. VI. Rolfe. tfiar. Ausgcfunden. Schuhe muß ein Jeder '.haben. Ehe Sie kaufen, feben Sie in Mode's gestellt, klle möglichen Farben in niedrigen U6&Ö TOTT "KVTTmefn ' 3?rfcitf0fti ist frit trsiMrtf rtlrnnS nti3. 143 OS Washington Ctr. Prnn. Ä.Vnrnicli s!n h j w 1 uiiiDjuvv Einzige deutsche Fardenhanblung i n I nk ianape (II. Alle Sorten von Farben, Oelen, Pinseln usw. für Maler. Vensterglso in all Sr?b jutc mliigflen Preisen. 426 Oft Washington Str. Tel. 334. Vonneeut Hardware Co. v ymicfe uwftio ww. We have reeeived a carload of O S s u Ph s bD 2 's) I f I BEtPjtjgLPERffnnON M H O W The highest awards over all ! Colurnbian Exposition. nn wett ' uuvjLJuuujuiiui i srz&i, ju ui - V ,'-,'c-?TfAl Äfef VC. : iii Z 1 "v .'vwri. tmm Li.Ul irJi-'Ä'f auumvmcmrr'?SiöZSttVeUSWSV. fvVWWyMIrWKrpX . Mi tm I Office : 26 Süd Delawarestr. WWl , , MO, O Ul ritt rr. nrvrt nnn nm ano nno nn on...in. Tßlephon 911. Offen Tag und Nacht, Turner a Bau und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinS-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben, Ran erkundige sich bei den Beamten: ldert . Metzger. PräkU-n. Loui ielke. ic,.Prästd,nt. rw VobneekttZr. t9- t & Hl.l. M hml4ftir ,.,": i.. !. im Deutschen aus. I n n Ä 1 f f nvidivZmCommUT. T tb2j I ' ' I I I Hl tm V lit i.i. ,.,, o(J, nd ta tbif l'jllliyi m loc&litwbraTr b7 V. Amf IIIVIlH u 4 tk. mm. Wf U imrm. W Miah mrmrjlkiMg. W wart ym. rik. Tom tma dmt tm, itn hu, r all jomt tim t U work. Tnl ta aa .V.''. riSJS!
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Ediwrielles.
Der Louikville Anzeiger" deröffentlich! folgenden Brief eine? OfsizierS der deutschen Flotte, welche sich im Sommer vorigen Zahreö bei Manila befand : MariveleS, den 14. Juni 1898. Soeben verlassen wir MariveleS, um wieder nach Manila in See zu gehen (3 Stunden Entfernung) und zwar unter Klar Schiff". Die Prinzeß Wilhelm" und der Kormoran" find ebenfalls bei uns, der Kaiser" mit dem Admiral liegt vor Mamla. Diesem hat der amerikanische Admiral Mitthellung gemacht, daß er aus tlti emlausende Schlff. Handels-oder Kriegsschiff, einen Osftzier zur Kontrolle schicken wurde. Du Antwort, welche Ml...!. l k IC... C I ucrnirai uuomcQ ,ym gegeoen kannst Du Dir wohl denke. Aus die abweisende Antwort bin hat der Sankee erklärt, er würde eö dennoch durchführen. Nun erhielten wir Befehl, unter Klar zum Tefecht" einzulaufen, waS in etwa 8 Stunden geschehen sein wird. Vielleicht erhält dieAugusta" die Feuertaufe; nur schade, daß wir meistens neue Mannschasten an Bord haben. Hoffentlich kann ich diesen Bericht noch heute ergänzen, sonst Sott befohlen ... st 1 V 1 . f 1X1 ?M I wxiv ia u wen mui ivuiuicu, i doch man soll ja auf AlleS vorbereitet sein; vorläufig Schluß. Liebster Bruder l Die Sache ist im Sande verlaufen, der Lavkee hat sich nicht gerührt; keine Pinaß, nichts beWir liefen, die Flagge statt unten, oben an der Sasse! führend, ein, mit scharf geladenen Geschützen und scharfen Torpedos in den Rohren, daS Oberdeck frei von Ventilatoren und! sonstigem beweglichemZeug, Boote eingeschwenkt, und zwar Uefen wlr ganz langsame Fahrt (8 Seemeilen), um dem Amerikaner doch wenigstens Zeitl l0ffcn; toie toir MMM h.. i,.n r-ut ! vvu MUI'i u' I'II' Die Stimmung an Bord war HerrIiX t. . -1 .V 1L V I a; c vrannl ein j, mu vtx Augufta" ins Feuer zu gehen; denn es muß im Gefecht ein herrliches Schiff e n.n.. ...ii.t.11 t I ln. eine eiqvinoigren, leine fünf Torpedorohre, übrigens, wie die rothen Köpfe aus die gelben Torpeeendurck"'ab eigen durch; sie lahen aus, wie i Blut g.iauqr, uns wenn man nq vergegenwarngr, was it eniyanen, uns wenn 1. man die Wirkung kennt, brrrrl und X ! M 1 r nr.MiiMt.i.a.fiEÜM.nf.M.u VU1III Vlt Xß V(lkIUI(l(( &UU(U (U(C l I t.l. - m - I z lairnHung i nun, er yal rv woqi ein gesehen." Ditser Brief lag seit neun Monaten im Pulte deS Redakteurs und wäre vielleicht nicht veröffentlicht worden, wenn Coghlan nicht so dumm und taktloS geplaudert hätte. Darnach trug der Anzeiger kein Bedenken mehr ihn zu veröffentlichen. Der Brief zeigt klar, daß Admiral DiederichS nicht von Dewey eingeschüchtert wurde. Zieht man diesen Umstand, sowie die neuesten Berliner Nachrichten in Erwägung, so scheint eS, Ik.C au..u 2. cfcr. w cr ti
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düngen durch die Engländer Verdacht! gegen die Deutschen hegte, und dgßl daraus Chicanerieen entstanden, denen öder deutsche Admiral niöt füaen wollte. Der Voraana. den Koablan .äblte. bat stck wab.scheinlick Stia sa .uaetraaen. aber die Wirkn w Ebenfalls eine andere. C. ist sicher, I ' O Dewev leinen Verbackt aufaab und dak rr lfi c.ii. ctr.ii. inamnii lammen dciucq fiiuiicn BUBI ""77" 9 i " ' " beste Einvernehmen herrschte. Briisjtniidjiirijlen. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht. Gewitterregen Donnerstag. Höchste Tem-I peratur innerhalb der letzten 24 Otuuden 72 Grad, niedrigste 66 Grad. enzin-Sxplosion. Philadelphia, 25. April. Bei einer Czplofion von Benzin in FleerS Chemischer Fabrik a der 24. und Callav,hill S. wu.i. zw.i Mäe. ,t. lXM. 4 nV h..si-..-l,.- v . vv' M ""i"", ns einei Mau ln (somq verletzt. Ewe ganze Anzahl Personen trug leichtere Ser-I letzungen davon, grau O'vonvell und ihr Kmd und mehrere andere Personen! wurden durch die Heftigkeit der Elplo - ' pon auf die Straße geschleudert. ' S
Ganzen erfolgten in schneller Reihen- j folae ,wei tZrolofionen aeaen 9 Uhr:
Morgenö. Die Fabrik wurde total demolirt, und die Nachbargebäude im ganzen Square theilweise. ES heißt, nur 6 Man seien in der Fabrik beschästigt gewesen. Davon wurde Einer hoch in die Lust geschleudert und ein Anderer verbrannte. 3m NachbarHause von Arthur Donohue schliefen im oberen Stockwerk zwei Leute, über deren Verbleib man nichts weiß. DoH V ' " I nohueS Mutter ist lebensgefährlich derUht. Im gegenüberliegenden Hause wurden die Kleider von Frau Giverson nd ihrem kleinen Kinde in Brand geaber die Feuerwehr kam ihr zu Hülfe, als sie auf die Straße stürzte, und schaffte ste in'S Sosvital. 3m Tanzen sind etwa hundert Häufer be schädigt. - Klage gegen Pingree. Detroit, Mich., 25. April. Sin Konnte von 62 Bürgern hat durch seine Anwälte im KreiögerZcht ein Se such eingereicht, daß Gouvernör Pin gree, die anderen Mitglieder der De troit Straßenbahn - Commission und die Stadt Detroit temporär und für immer abgehalten werden, weitere Schritte bezüglich deö Ankaufs und bei Betriebs der Straßenbahnen von Detroit unter der McLeod-Akte zu thun p . ... c. c i. im.n..i nerner miio aeoeien. ou 2icueovAkte für ungiltig zu erklären. Die Samoa - Commission. S a n F r a n c i S c o, 25. April. Die Mitglieder der Samoa-Tommis-sion find hier eingetroffen und Werden morgen mit dem TranSportdampfer Badger" nach Apia abgehen. Wie Herr Tripp unserm Vertreter sagte, besteht völlige Harmonie in der Commission bezüglich deS Wunsches, internationale Verwickelungen zu verhüten, und über die Hauptsragen ist man einverstanden. Von Manila. Manila. 25. Avril. s.n. Mc Arthur schlug sich heute bis Calumpit. ... ' ldier Meilen weit durck Wald und Dschunael durch und kreuUe den Baa6ßfl mc verlor dabei seckS 1 ' ' w Zottt 28 Verwundete, alle'vom Dakota.r Reaiment. Er be.oa füt bll Nacht ein Lager vor der Stadt, Die größeren Gebäude derselben waren . QtntdL Die Insuraente ' " befolgen die Methode, sich stets von 0ti U Ort zurückzuziehen, nachdem sie r Armee den größtmöglichen Schaden haitn O I Ö 1 Der Feind hatte die Zerstörung unsere Artillerie-TranSportzugeS geplant. Er hatte die Brücke so beschädigt, daß dieselbe unter dem Zuge zusammenbrechen sollte, aber e iiür.t fftn hftrfi. in r m my m w Die FilippinoS müssen wenigstens siebzig Todte gehabt haben. Manila, 26. April. Die Brücke über den Bagbag Fluß wurde repa rirt und der Feind wurde nach Calum pit gedrängt. Die Artillerie bombardirte nun den Ort. Die Amerikaner verloren heute drei Todte und drei Verwundete. 9 ' IT. eam. oe,qasl,gre nq oeure mii tm Seeunfall deS Dampfers Pretoria" von derHamburg-Amerika Lwie, der am 15. Februar von Remor euren nach Plymouth eingeschleppt . . , r . r r . Ä. ueoe, wen .noi e Iberer urme Steuerapparat außer Ordnung eraroen war. er pruq ve, ee.lamtS aina dabin, dak Niemanden eine lTK.ff - hLT.!;. k.i m...,.. w r r WMfMtV ll, VtltUkll VU V V(IUii(U deS CapitSnS Karlowa, deS SteuermannS Hoff, deS Maschinisten Körte und der Besatzung zu rühmen sei. Der Dampfer hatte 555 Passagiere an Bord. Mit der sogenannten ZnchthauSvor läge scheint eS doch noch einen Haken zu haben, denn eS heißt jetzt, eS sei zweifelhaft, ob dieselbe dem Reichstage noch in dieser Session zugehen werde. DieS deutet darauf hin, daß zwischen den Bundesregierungen doch MeinungSderschiedenheiten herrschen, die durch die Verhandlungen von Cabinett ,u Cablnett Icht aukgeglichen kden I . . . i n . Q v . nno uns zeDl ,m unoevial, oim Gesetzentwurf vorliegt, von Neuem hervortreten. Ja Wiesbaden hat der Düsseldorfer ergwerksbefitzer Deutzer, der dort als I Kurgast weilte, Selbstmord begangen. Sm königlichen geuerwerkSlabora-
torium in Spandau hat eine Ejploflost stattgefunden, wobei ein Laborato-
riumSarbeiter NamenS Weinbrecht getödtet, ein gewisser Anders und der Oberausseher Binder schwer verletzt wurden. Der Geograph und Kartograph Heinrich Kiepert, ist nach anderthalbjährigem Leiden gestorben. Der Fall DreysuS. Paris. 25. April. Nach dem Bericht deS Figaro" gab heute Hauptmann Cuignet die Gründe im Kassationöhof an, weßhalb er DreyfüS für schuldig hält. Er stützt sich auf seine Geständnisse und den technischen Inhalt deö BordereauS und deS dritten geheimen Dossiers. Paris, 25. April. Nach der TempS hat ein Mitglied deS KriegSgerichtS gegen DreysuS, NamenS grey ftätter, gestern im KassationShof erklärt, gerade auf Grund der Aussage deS Fälschers und späteren SelbfimörderS, Oberstlieutenant Henry, habe das Kriegsgericht beschlossen, DreysuS zu vernrtheilen, und daS einzige Dokument, welches in Gegenwart deS Angeklagten vorgelegt wurde, sei daS Bordereau gewesen. Noch ein anderer Zeuge, NamenS Lupine, verbreitete sich über die Wichtigkeit der Aussagen Henryk und bekündete, daß die Untersuchungen, welche die Polizei damals zu machen hatte, zur vollständigen Widerlegung ber Behauptung geführt hätten, daß DreysuS sein Geld mit Spiel und grauen durchgebracht habe. P aris, 25. April. Der KassationShof hat mit großer Majorität beschlössen, Oberst Piequart mit General Noget nicht zu consrontiren, sowie Oberst du Paty de Clam nochmals zu vernehmen und über PonizzardiS Telegramm Untersuchungen anzustellen. Telegraphie ohne Draht. London, 25. April. Dem berühmten Elektriker Mareoni ist eS gelungen von South Foreland in Kent eine Botschaft nach dem französischen Aviso 3biS zu senden, der im englischen Kanal kreuzte. Ein französischer Marine,Osfizier asfiftirte ihm. ES soll dabei serner zum ersten Mal gelungen sein, die Depesche mit AuSschluß aller anderen Punkte aus einen Punkt zu konzentriren. Allerlei telegraphische Nachrichten. Die Frau deS Schuftes Esterhazy hat gegen ihren Mann auf Scheidung geklagt. Die Liften der Todten und Verwundeten, welche General OtiS von Manila schickt, werden immer länger. Ex-Gouvernör OgleSby von IllinoiS ist gestorben. Er war Gouvernör zur Zeit als die Anarchisten gehängt wurden und verweigerte deren Begnadigung. Ein Korrespondent von Tschu Fau, China meldet die Ermordung von drei Katholiken in gei-Hia und von sechs anderen an einem anderen Platze in der Nachbarschaft. Die TimeS of Jndia" behauptet, daß Perfien einen Theil deS persischen SolseS an Nußland abgetreten habe. ES soll sich dabei um den Hafen von Bunder-Abasfi handeln. 0chigö-Nachrlc)ten. Angekommen in : Boulogne: Statendam" von New Jork nach Rotterdam. N e v S o r k : Bremen" von vremen und Southampton. Antwerpen: Vonthwark" von New Sork. Bremen: Weimar" von New Sork. Hiesigst Gouvernör Mount erlaubte gestern aus Ersuchen deS SouvernörS Tanner von Illinois, daß daS von Cuba zurückkehrende 2. Illinois Frei willigen Regiment den Staat Jndiana bewaffnet passiren dürfe. Erfrischenden Schlaf erlangen te, wenn vie HoodS Sarfaparilla nehmen, baß die Nerven stärk und UnVerdaulichkeit hebt. Sie soll, ten eS Probiren. HoodS Pillen wirken prompt, find leicht zu nehmen und rosten nur 25
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Nächsten Samstag Nachmittag findet im Deutschen Hause daS Kinderfest der Tanzschule deS Deutschen Klub und MufikoereinS statt. Die Kinder find ersucht pünktlich um $3 Uhr zu kommen und die Eltern der Kinder find freundlichst eingeladen sich zu betheiligen. DaS Finanzcomite deS Schulrathes, die Herren Baker, Kothe und Rinne, hielt gestern Nachmittag eine Sitzung ab. Anwalt Smiths Bericht über die Refundirung von $631,000 lag noch nicht vor, so daß sich daS Comite genöthigt sieht, heute Abend eine weitere Sitzung abzuhalten. CZT Präsident Karn von der Alexandria Plate Glaß Works" sprach gestern in Betreff der Streikangelegenheit mit Gouv. Mount, weigerte sich aber aus dessen Vorschläge einzugehen. Er will keine Union Leute mehr anstelen, lieber will er die Werke für immer still stehen lassen. Samuel GomperS eiste von hier nach Alezandria und eiferte die Glasbläser an, ihre Union ausrecht zu erhalten. Die Federation f Labor würde ihnen alle in ihren Kräften stehende Unterstützung zu Theil werden lassen, sagte GomperS. Wie viel dieses Versprechen werth ist, werden die Arbeiter auS Erfahrung wissen. allerlei. Interessante Remini scenzen aus der 3ctt des Vüraeikrieaes knüpfen sich an eineErbschaftsgeschichte, . i.i t. fc.r Dit oaourcy nocy einen oconocrs rv mantischen Anstrich erhält, daß einer armen Farbigen ein Vermögen von nahezu $100,(X)CLm den Schooß . fällt. Im Nachlaßgericht in Brooklyn, N. Y.. wurde das Testament des kürzlich derstorbenen Negers John H. Butler, früheren Kammerdieners von Llncoln's Staatssekretär William 5 Scward. zur Bestätigung eingereicht. In demselben ist die 19 Jayre alte Cvangelme Z. Walker, des Verstorbenen Pathenlind, zur Umvcrsalerbm emgefttzt worden, während zwei Schwestern des Erblassers mit je $300 abgefunden werden und eine acmze Schaar von Neffen und Nichten leer ausgehrn. Butler war früher der Sklave, eines Vlantaaenbeslkers in Nord-Carolina. der ihm aber wegen seiner kulinarischen Künste die Freiheit schenkte, 'acy dem Tode seines Herrn begab sich Butler nach Washington und fand in einem dortlgc.. Hotel Anftcuung, wojelvjt iyn Seward im Iabre 1860 kennen lernte. Der Staatsmann fand Gefallen an dem jungen Farbigen und naym iyn als Kammerdiener zu sich, in welcher Eigenschaft er acht Iah lang, die !l (ff vt V OJnCrtTn itnS )Cll, UiS VUUUIU Uitlll tttiviu Johnson Staatssekretär war. veroned. Als Seward von einem Spießgesellen des iunqen Booty . verwundet ward. war es -Butler. der den Minister mit riilirender' Liebe und Änbänalickzkeit pflegte. Seward belohnte den braven Diener fürstlich und dieser betyetligtt sich mit seinen Ersparnissen an verschie. nenen Unternehmungen, die ihn zum reichen Manne machten. In ihrer Wohnung im Jerome Hotel an 'der White Plains toav. Mount Bcrnon. ist Frau E!iza beth Heilmann - SiaS nach mehrmonatlichem Leiden am Krebs gestorben. Die Verstorbene wurde allgemein .Königin Elisabeth- genannt und sie war auck thatsächlich eine Königin in ihrem Wohnbezirk. Grundeigenthum im Werthe von über $300,000 in lüjti liamsbridae aehörte ihr und bildete die Grundlage für ibre Machtstellung. Zu Wohlhabenheit und Ansehen hatte sie sick aus eiaener Macht emporaeschwungen, seit ihr Gatte im Jahre 1890 starb. Frau Hellmann - isias murre 1849 in einem märkischen Dorfe nahe Berlin aeboren. Ihr Vater war der Bauer Knevitz, der im Jahre 1851 mi !nd und Keael nach Amerika auswanderte. Sie lieken sich zuerst in 33. Str. nieder, verzogen aber später nördlich deS Harlem Nivers. Anfangs der 70er Jahren heirathete Elisabeth Knevitz den Fleischer Frievricy eii mnnn von Williamsbridae: später er warb er das Jerome Hotel, in welchem er 1L90 starb. Die geringen Mittel, die er seiner Wittwe hinterließ, wuchsen unter ihrer Hand durch kühne und . . I 1 . geschickte Grunoeigenlyums - pecuia tip.ntn bis sie ibren iekiaen Vermö gensstand erreichte. Sie kaufte 1891 eine aroke Anzahl wegen Nichtbezahlung von Steuern verfallener Stücke Landes aus. das sie zu ponprelien erbiklt. Sie liefe den Grund in BauPlätze auslegen, organisirte Bau- und Hypotheken - Gesellschaften und wurde, da Alles mit ihrem Credit arbeitete, eine Macht im Weichbild des Ortes Williamsbridge. Sie war Postmeisterin des Ortes, ehe die Annexion, stattfand, und verschaffte dann ihrem Bruder Johann Knevitz den gieicuen Po st,n. Ibre eiserne Eneraie und auker ordentliche Geschäftstüchtiakeit hat sie aus eigener Kraft ihre Erfolge erzielen lassen. In 189 verheiratyete iq die Verstorbene zum zweiten Male und zwar mit Arthur M. bis.
Dulbete 2
ahre. ttVAr. Mary LewiS, Frau eine promt Jfjiamtn ffanners und wohlbekanm umer MV w aflcn Bkwohnern nade Belmont. N. y. schreibt: Ckit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte grobe Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Bor drei JahHkn wurde mein Zu pand beängstigend, der geringste Lärm erregt mich und machte mich nervöZ. Ich konnte nicht schlafen und hatte ine Anzahl verderblicher An fäll und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. Mile' Reftorative Nervine und Nerven- und Leber-PlUen ,u gebrauchen. Anfangs schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nacht besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald dohler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meines Alters ei erwarten kann. Gott segne Dr. MileZ' Nervine. Dr. MileZ' Mittel werden - durch alle Apotheker - verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder daZ Geld wird ,urückrstattet. Buch über die Krankheiten des Herzen und der Nerven frei. Adresse: 4FSp V tfltetf NcrvIno f RC5t0TC3 5 He&rth ux Dr. Mileß Medieal E., Elkhart. Ind. Auf offener Straße am hellen Tage wurde in Plauen der Schutzmann Ostermann von emem arbeitsscheuen Menschen Namens Landrock plötzlich hinterrücks überfallen und mit einem fnschgescharsten Beile ms Genick geschlagen. Die Wunde ist 4 Zoll lang und durchdringt den Hals bis auf denWirbelknochen. Der Schutzmann hatte noch die Geistesgegenwart, das Seitengewehr zu ziehen und den Angreifer zu Boden zu schlagen, ohne ihn indessen schwer zu verletzen, androck, der jahrelana nicht gearbeitet hat und sich von seiner Frau, einer Fabrikarbeitenn, ernähren ließ, hat vor der That das Beil auf der Straße offen getragen und geäußert: Der erste, der mir 'rankommt, den hau' ich nieder!" D?rNeslorderUniversitä't Sicna, Dr. Alcssandro Cantieri. ein 78jährigerGreis, der vor fünf Iahren sein 50jahriges Doctorzubilaum gefeiert, dat sich erschossen. Die Leiche wurde sitzend in dem rmsiuhle des Ärbenszimmers aufgefunden.. Cin Fuß war entblößt, zitijellcö zu dem Zwecke, um den Hahn deZ Gewehres abzudrücken, was ab?: nicht gelung'i: zu sein schien, da vielmehr cin mit einem oebogenen Griff versehener Spazierstock, der neben dem Todten lag. diesen Dienst geleistet hatte. Zwei Briefe fanden sich in dem Zimmer, der eine offen, der andere versiegelt, beide an die Tochter Cantieri's adressirt. die das Hauswesen des Verstorbenen leitete. In dem offenen Briefe erklärte Ux Professor, daß das Leb?n ihm zu schwer geworden wäre, da er fortdauernd Schulden seiner Verwandte!, bätt: bezahlen müssen; er könnte bei seinem jetzigen Alter nicht länger für den Fortbestand seine Einkommen eintreten, das ihm bisher die Erledizung ollr derartigen Verpflichtungen ermöglicht hatte. In einer Nachschrift fander sich die Sätze: Ich handle nicht ans Geistesstörung. Ich bin bei vollem Verstände und weiß, was ich zu thun im Begriffe bin." Nachdem der Tod bekannt geworden, wurde die Univcrsitat schlössen, und die ganze Stadt gab tiefe Trauer kund. DerausderSchweiz nach Paris in einem Coups ersterKlasse zurückkehrende Handlungsreisende Theophile Gervais, der eine Handtasche mit 31.000 Francs einkassirter Gelder mit sich führte, bemerkte hinter Dijon, als er. auf seine Tasche gestützt, etwas eingenickt war, daß man ihm sein Gepäck sachte fortziehen wollte. Er öffnete die Augen und bemerkte ein Individuum in schwarzem Anzüge, mit der Mütze eines Eisenbahnbeamten. Herr Gervais erkannte sofort, daß er es mit einem falschen Beamten zu thun hatte, und erklärte, keine Fahrkarte ge löst zu haben, da er keine Zeit dazu ge habt habe, aber den Fahrpreis erlegen zu wollen. Während er sprach, zog er die Nothleine an: das Individuum wollte darauf die Flucht ergreifen und aus dem Wagen springen; aber Gervals hielt den Kerl zurück, wobei er ibm seinen Revolver vor die Stirn hielt. Die herbeieilenden Beamten er kannten, als der Zug zum Stehen gebracht worden war, rn dem Verdachti gen natürlich keinen ihrer Kameraden, weshalb er unter strrnger Bewachung im Gepäckwagen weiter expedirt und auf der nächsten Station Sens der Gendarmerie übergeben wurde. Dort gestand der. Festgenommene, Albert Lehmann zu heißen, aus dem Groß herzogthum Baden gebürtig zu sein und von der Schweizer Bahngesell schaft, bei der er einige Zeit angestellt gewesen, wegen schlechter Fuhrung em lassen worden zu sein. .
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