Indiana Tribüne, Volume 22, Number 215, Indianapolis, Marion County, 24 April 1899 — Page 2
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Mwna Tribüne.
Erschein Täglich und Sonutss. Die ttzttch Tribüne- kostet durch kenXxlatt J 3xt et Ooch, die oantaa.tri6ae,3 ktZ Voche. Seid f mm 1 et ,dn 14 Ernt pe, tt. Per yeft uierhslli OUM lgeschitt I ,,ti,eHla V cr Satz. Cfltoi 13 Cä raea Orra Indianapolis, Ind., 24. April 1899 Die Philippinnen. Besondere Beachtung verdient bei doin Bundes-Commissär Harden ausgearbeitete Bericht über die Philipp!, nen, dem zwar keine officiellen stati stischen Ausweise (dieselben waren nicht zu erlangen) zu Grunde liegen. der aber auf zuverlässige Privatmittheilungen basirt ist, namentlich soweit Finanzwesen und Handel in Betracht kommen Ursprünglich war Gold die Basis deZ Münzwesens, aber das gelbe Metall wurde durch Silber substituirt und mexikanische Dollars von 187? und früheren Jahren bilden heute den größten '2heil des im' Umlauf befindlicher. Geldes. Das Creditsystem ist überall tu Schwange und im gewöhnlichen Verkehr wird wenig Baargeld gebraucht, nur wahrend der Höhe der Zuckersaison, d. h. vom Februar bis Juni, wird solches dringend gebraucht. Drei Bankinstitute in Manila, von denen zwei in Jloilo Zweigniederlassungen haben, besorgen den größten-Theil der Geldgeschäfte. Nach Harden's Dafürhalten bilden $20,000,000 bis $25,000,000 in mexikanischen Dollars. $10.000.000 in Scheidemünze, $6.000.000 in Philippinen - Dollars, die im Jahre 1877 nach Manila gesandt wurden, von denen sich aber nur noch ein VvTitx Theil dort befindet, und $2,500.000 Noten einer Localbank. die auf Silber basiren, die gesummten Umlaufsmittel des Jnselreiches. Die Gesammtsumme schätzt er auf ca. $40.000.000 bis $45.000.000, d. h. $5 pro Kopf. Im Jahre 1873 wurde durch ein Edier der Madrider Regierung die Einfuhr von Silberdollars, die nach 1877 geprägt waren, verboten, aber diese Verordnung, welche umfangreiche Silberschmuggeleien, bedeu tende Verluste für Pflanzer wie Arbeiter und gewaltige Fluctuationen des Wechselkurses zur Zeit des größten Geldbedarfs im Gefolge hatte, ist seit der amerikanischen Occupation außer Kraft getreten. Die Wechselcurse sind jetzt stabiler als früher. JTDrtmTn fcrtt ?n föhrtTtnfttfitt itnh
; t 4wMtt y w vt. ' I v fl eine öffentliche Pfandleihanstalt, wel-
che thatsächlich unter der Controle der j Kirche" steht; bezahlt werden 4 Proj cent auf Depositen und 6 Procent für
Darlehen auf Gold, Silber, Juwelen sowie gute Kleider berechnet. Die Pfandleihanstalt erweist sich als ein Segen für die Armen und bezahlt sich dabei recht gut. Von den drei Banken sind zwei Zweiggeschäfte von Jnstituten in Hong Kong und London; die V:ii. w: . 1 f. rn rr o, t yin
& uimu, uic luuic antu uspunui jui i pino, darf Noten bis zur Höhe von P $4,500,000 d. h. zum dreifachen Be-
trage ihres Actiencapitals ausgeben. und von diesem autonsirten Betrage befanden sich im verflossenen Herbst ca. $2.500,000 m Umlauf. Die Emgebo renen ziehen die mexicanischen Dollars dem amerikanischen Gelde mit großer Hartnäckigkeit vor und die Einführung anderer Münzen wird deshalb aus . große Schwierigkeiten stoßen. Aus die sem Grunde lassen sich die amerikanischen Soldaten das als Löhnung erhaltene Geld schleunigst umwechseln. Die. Banken m Manna haben durch sch.ttttlich Baarbestände im Betrage j von $5,000,000 und nur in derZucker- . salson sind dieselben niedriger; iii ic dn der beiden Zweigbanken von Jloilo . belaufen sich die Bestände auf ca. $500,000. Zucker- und Hanfernte beanspruchen je $4.000,000, während für i Mt Reisernte höchstens $2,000,000 ge-
. , nügen, da dieser Artikel in großem 4 Umfange ein Tauschmittel zwischen den verschiedenen Häfen und Provingen bildet. Auf die wachsenden Felder-
träge gewähren die Banken nicht gern Vorschüsse und deshalb liegt dies GeJ fchäft zum größten Theile in den Hänöden der Halbblut - Chinesen, welche 'den Pflanzern gewöhnlich 12 bis 30 Procent, zuweilen sogar 40 Procent . berechnen. Auf eingeheimste Ernten , machen die Banken gegen 5 bis 7 Pro.cent Vorschüsse. Nur eine Eisenbahn mu:f.:. w:r.r&
, yivi (9 uus ucii -piyuif uicji, uitiivt -J erstreckt s) von Manila nach Daguu ivan und bat eine Länge von 119.3
M Meilen. Das Telegraphennetz ist höchst ' unvollkommen, der Postdienst mehr als r ' mangelhaft und die Wege in der gan- . I zm Welt nicht schlechter. Sehr ernst ist
ma f Viiv Vit nt IVtnAihrtri VlC iUUl, WUU Vlt ViilVVVVW - iiVt MfWV 0 mr Q mm laben, und ihre Leistungen lassen sehr tn nrhfiitßrt nifr rnTm iiP it nrtiil
'. diel zu wünschen übrig. Die besten Arr t ! n-v w: k:.r:r.
VCUCt iliu vit uyuiiiutii jvuu. . Die Einnahmen der Philippinen be ' liefen ?ich in dem am 30. Juni 1897 beendete. FiZcaljahre auf $17.474,124 und die Netto - Ausgaben aus $17, . 258,152. .Directe Kontributionen" er- ' zaben $3.496,170, Zölle $6.200.550 ,lnd verschiedene Monopole, pmm, T Lotterieen u. s. w. $2.222.000. Landlrmee und Marine erhielten über $10, ?00,000 von den Ausgaben. Auf einer Silberbasis berechnet, stellte sich die luZfuhr im Jahre 1897 auf $41.342,380 und die Einfuhr auf $17,342.990. ;o daß sich zu Gunsten der Inseln eine '.' Handelsbilanz von ca. $24,000,000 er 'ab. Die Hanfindustrie stand mit ei m Ausfuhrwerth von über $18.000,"00 an der Spitze; dann kam Zucker Nt $13.000.000. Tabak und Cigarren ut $4,480.000 unv opra ml 4.462.920. Indigo. Kaffee, Farbhöl ' er. Gummi, Perlmutter nahmen einen Vleringeren Rang in der Industrie r f ' . r c:v..ft:. er linurn ein. jyuuiuuunic welche die meisten Menschen beschas 'gt, hat eine große Zukunft, doch soll ' Dampspressen zum Packen einge xi txöm Äoa den im Jahre 189'
Segen Magenleiden, INagencatarrh, vyspexsia empfehlen Prof. Ziemssen, Geamain Siz, kedert, Tenbe,
Cwald und die beoeutendften Aerzte kuro xa's und Amerika's das natürliche karlsbader Wasser. Dr. lustiq schrelbt m seinem Werke über die Karlsbader Quellen wie folgt : Bei chronischen Unterlezbsbeschroeroen oestyen wir kein wirksameres, rationelleres und einfacheres Heilmittel, als die Karlsbader SZuellen." Man Hute sich vor Nachahmungen. Die naturlichen Karlsbader Wasser haben das Siegel der Ltadtgemeinde Karlsbad, omt die Namensunterschrift von Cisner & ' Tcw delson Co., New lZork, auf demlalse einer jeden Flasche. weaen Gebrauchsanwelsnna und weite ren Informationen wende :nan sich an te mr & Mendelson Co., Agenten, New tZork. ausgeführten 1,804.576 Piculs (G 140 Pfund) Hanf gegen 784.904 nach unserem Lande und 728,344 nach England. Den meisten Zucker nahmen China und Japan, nämlich 1,205,087 Piculs von Jloilo, 691.449 von Manila und 166,310 Piculs von Cebu, wogegen nach England 488.000, P.. 183.788 P. bezw. 80.800 P. und nach unserem Lande nur 875,616 und 40,000 P. (keiner von Cebu) gingen. Die Tabak- und Clgarrenausfuhr nach unserem Continent ist nur unbedeutend, wogegen in China, Japan und Indien die Manila Cigarre sehr beliebt sind und die Tabakausfuhr dorthin im Zunehmen begriffen ist. Im Jahre 1897 schloffen sich viele Cigarrenmacher aus Manila den Insurgenten an und aus diesem Grunde ging die Cigarren ausfuhr zurück. Die Copra - Industrie datirt erst aus dem Jahre 1892, als 5000 Piculs erportirt wurden, aber im kommenden Jahre durste die Aus fuhr auf 1.000,000 Piculs steigen. Der Kaffeebau, der einst zu den bedeutendsten Jndustneen der Inseln ge hörte, ist in Folge der Verwüstungen emes Jnsects seit 1891 gewaltig zurückgegangen. Hlb mysteriöse Besitzungen. Seit seiner ' neuerlichen Gebiet!Ausdehnung weiß QnkelSam gar nicht mehr bestimmt, was Alles zu seinem Reich gehört. nicht nur weil es theilweise noch, recht zweifelhaft ist, ob oder toann er wirklich Controlle über die betreffenden Besitzungen erlangen kann, sondern auch noch aus anderen Ursachen. Bekanntlich gibt es im Stillen Ocean noch gar manche Insel oder Jnselchen, deren Existenz und BesitzZugehörigkeit noch halb in Nebel ge hüllt ,st, selbst abgesehen von denen, welche zur Abwechslung von Zeit zu Zeit verschwinden oder sich plötzlich ver mehren. Da sich nun die amerikanische Expansion nach dieser Richtung hin be thätigt hat, so ist es nicht zu verwundern, daß sie auch solche unbestimmte, sozusagen vagaounoenhaste Insel Existenzen thellwene mit einschließt, ohne dak man dies sogleich merkt. So wurde man z. B. erst kürzlich darauf aufmerksam, daß noch eine ganze Gruppe ein Dutzend oder meyr Pacific Jnjeln, vie man bislang mcht eingerechnet hatte, durch die Angliederung des Hawaii'schen JnselreiKeS in amerikanischem Besitz gerathen sind. Es gibt noch nicht ern mal einen allaeineinen Namen für diese'Gruppe, die nordwestlich von Hawau zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem 30. Grad nördlicher Breite liegt und nicht einmal auf den neuesten See - Karn zener Regtonen als ein Theil der Hawaii'schen Inseln zu finden ist. In den neuesten Seefah rer - Anweisungen für jene Gewässer jedoch findet sich über die Inseln der Vermerk: Sie sind sehr selten besucht worden, und es mögen dort viele noch nicht bekannte Gefahren vorhanden sein. Was aber ihre politische Zuge Hörigkeit anbelangt, lo yat man m Erfahrung gebracht, daß Hawaii irgend einen alten Anspruch auf sie hat, obgleich dieser Umstand nie zuvor bekannt gemacht worden war.. Einen Zuwachs für die amerikani sche Bevölkerung bedeutet diese Erwerbung übrigens nicht; denn nach Allem. was man darüber ermitteln konnte, gibt es zur Zeit keine Menschenseele dort. Unsere Censusbeamten brauchen sich also in dieser Hinsicht keine graue Haare wachsen zu lassen. Indeß sollen diese Inseln und die zugehörigen Gewässer reich an Jagdgeflügel und Seethieren sein und künftigen Nimroden, welche dorthin abenteuern, noch viel versprechen. Wer nch längere Zel oder gar auf die Dauer dort festzusetzen Lust haben sollte, dürfte die An legung eines Cyclon Kellers sehr nützlich finden. Obwohl diese Inseln noch sehr wen?g bekannt sind, glaube man darum nicht, daß sie besonders weit aus dem Wege lägen. Vielmehr liegen mehrere derselben so nahe an dem Weg von San Francisco nach Manila, daß sich vielleicht mit Vortheil eine oder mehrere Kohlen- und Cabelstationen dort anlegen ließen, soweit man bei dieser Geschichte überhaupt von Vortheil sprechen kann. Mehrere der Inseln haben gelegent lich Namen erhalten. Fast gänzlich ver gessen ist es heutzutage, daß vor ge nau 40 Jahre Capitän N. C. Brooks, Befehlshaber des amerikanischen Flot tenschiffes Gambia", von einer der Inseln formell für die Ver. Staaten Besitz ergriff, welche Thatsache er aber mehrere Jahre lang mit völligem Ausschluß der Oeffentlichkeit behandelte. Er ließ auch einen Matrosen als Ansiedler zurück, doch ist dieser schon lange vercyouen. Me Jnzel, ote er Midway nannte, wurde später von der Pacific Mail Co.- als Kohlenstation benutzt: es ist die einzige dieserGrupve. auf welche die Hawaii'sche Regierung ihren Anspruch m ausdehnte, da sie
leine Verwicklungen mit den Vereinigten Staaten darüber haben wollte. Eigentlich besteht Midway aus zwei getrennten Inseln, welche ein merkwürdiges birnenförmiges Riff umgibt. Riffe haben auch sonstwo an diesen
Inseln -virt au be tellen! v - " v.. ' . . I Uebrlgens gibt es aucy rn ven aiantiscken Gewässern noch verschiedene wenig bekannte Inseln, die anscheinend dem Onkel Sam so nebenbei y: fallen sind. Von der Nachdarjcyas. Suva'S, das schon von vielen Amerikanern schlankweg zu den amerikanischen Besitzungen gerechnet wird, ganz abgeses5n. sind im Westen von Vorto Rico etliche derartige Jnselchen zu finden, m CY t YY darunter uleora, Aicaua uno iccn ey Island. Unsere Eisen- und StahlauSfuhr. Großartia sind die Erfolge, welche die Eisen- und Stahl - Industrie unseres Landes auf dem Weltmarkte erzielt hat. Während die Werthzunahme aller im Fiskaljahr 1899 zur Ausführung gebrachten Manusacturwaaren voraussichtlich die vorjährigen ErPorte um über $30,000,000 übertreffen wird, kommt mehr als die Halste davon allein auf Eisen und Stahl. Während der acht Monate des FiscalzahreS, für welche die amtlichen Ausweise jetzt vorliegen, hatte die Ausfuhr von Eisen und Stahl emen Mehrwert von na hezu $16,000.000 oder 36 Procent im Vergleich mit den correspondirenden Monaten des Vorjahres; die Zunahme gegen das Jahr 1897 betrug vernähe 70 Procent. In der Einfuhr von Eisen und Stahl aus dem Auslande war dabei ein Rückgang zu constatiren, und lvar belief sich derselbe auf 10 Procent und im Vergleich mit dem Jahr 1897 aus 20 Procent. Während der ersten acht Monate der letzten drei Fiscaljähre stellte sich die Ein- und Ausfuhr vonEisen- und Stahlwaaren wie folgt: Jahr. Einfuhr. Ausfuhr. 1897 . . . 510.517.583 $35,781,809 1898 . . . 8.397.977 42.864,262 1899 7,564,958 58.377.784 Die diesjährige Zunahme erstreckt sich auf fast alle bedeutenden Arten von Eisen- und Stahlwaaren. Während der ersten acht Monate des Flscaljahres 1898 wurden ausgeführt 16.138.325 Pfund Drahtn'ägel und in den correspondirenden Monaten dieses Jahres 23.697.735 Pfund; die Ausfuhr von Stahlbarren- und -Stäben stieg von 18.720.793 Pfund auf 37.'03.442 Pfund. Stahlplatten und Blech von 13,523,675 Pfund auf 64,784.626 Pfund, Draht von 80.056.290 Pfund auf 126.858,949 Pfund. Auf nahezu 50 Procent stellte sich die Werthzunahme der ausgeführten Locomotiven, nämlich von $2.260.570 auf $3.178.642. und auch in der Ausfuhr von Metallbearbeitungs - Maschlnen. elektrischer Apparate u. s. w. war eine bedeutende Zunahme zu constatlren. Aus der folgenden Tabelle sind die Werthe der während der ??iscaljahre 1880 bis 1893 eingeführten und ausgeführten Eisen- und StahlWaaren ersichtlich: Jahr. Einfuhr. Ausfuhr. 1880 .. . $71,266.699 $14.716,524 1881 . . . 60.604.477 16.603.767 1882 . . . 67.976.897 20.748,206 1883 . . . 58.495.246 22.826.523 1884 . . . 40.147.053 ' 21.909.881 1885 . . . 33.610.093 16.592.155 1886 . . . 37.543.078 15.745.569 1887 . . . 49.203.164 15.953.502 1888 . . . 48.992.757 17.763.034 1889 . . . 42.377.793 21.156.077 1890 . . . 41.679.501 25.542.208 1891 . . . 53.544.372 28.909.614 1892 . . . 28.928,103 23.800.930 1893 . . . 34.937.974 30,106.482 1894 . . . 20,925,769 29,220.264 1895 . . . 23.048.515 32.000.989 1896 25,338.103 41,160,877 1897 . . . 16,094.557 57.497.872 1893 . . . 12.626,431 70,406.885 Aus den vorstehenden Zahlen erhellt die gewaltige Entwickelung der Eisenund Stahlindustrie unseres Landes. Im Vorjahre betrug derWerth der eingeführten Waaren dieses Industriezweiges nicht einmal ein Fünftel der entsprechenden Einfuhr' des Jahres 1880, während die Ausfuhr in demselben Zeitraum fünfmal größer geworden ist. Hawaii'S Polizei. Nmazone. Erst seit Kurzem gehören die Hawäii - Inseln zu unserem" großen neuzeitlichen Weltreich; aber sie haben, obwohl bis jetzt erst in der Einzahl, eine Gattung von Neuem Weib aufzuweisen, welche sonst noch nirgends in den Ver. Staaten vertreten ist: nämlich eine Dame als regelrechter Orts-Polizist. Es gibt zwar in unserem Westen einige wenige weibliche Sheriffs - Gehilfen, und weibliche Detectivs sind bekanntlich nichts sehr Seltenes; aber Beides deckt den vorliegenden Begriff noch nicht. Einen wirklichen' weiblichen Stadt-Copper-in regelrechtem Dienst hat das Festland der Ver. Staaten bis jetzt nicht aufzuweisen, wohl aber die schöne Stadt Honolulu. Fügt man noch hinzu, daß diese Dame aus reiner Liebhaberei und aus Menschen- und Thierfreundlichkeit in diesen Dienst getreten ist, so erscheint sie jedenfalls als ziemlich eigenartiger Charakter. Fräulein Helene Wilder heißt diese Polizei - Amazone, die erst 23 Sommer zählt und noch dadurch bemerkenswerth ist, daß sie nicht nur viele Millionen zu erben hat (die in der Hawaii'schen Zucker Industrie angelegt sind) sondern auch eine der größten Schönheiten von ' Honolulu ist und schon verschiedene Männerherzen gebrochen" hat. Sie trägt, soweit sich dies mit ihrer weiblichen Tracht vereinbaren läßt, Polizei - Uniform mit Stern und zugehörigen Waffen, ist eine - der geschicktesten und kühnsten Reiterinnen weit und breit und zu allemhin noch als Tänzerin, Schwimmerin und, Ruderboldin von keinem Lbertroffen und von Wenigen erreicht! Das ist gewiß viel auf einmal, besonders bei einer jungen Dame im Kanakenlande. Lden r?rli5L WxkurSkreiL
drängte sich Frl. Wilder deswegen ein. weil sie eine große Liebe für Kinder und für Thiere hat und Mißhandlungen dieser niemals ansehen kann und stets sofort mit der Majestät des Gesetzes zu ahnden wünschte. Daher
ruhte sie nicht, bis sie zu einem regulären Polizisten gemacht wurde. Sie hat schon gar manche Verhaftung ohne allen Beistand vorgenommen. Ueberallhin führt sic c:uch Handschellen mit und ist schnei '.'?r?it, sie anzulegen, wenn es erforderlich sein sollte. Der Capitän eine? Dampfers z. B., welcher im Hafen von Honolulu eingelaufen war, erstaunte nicht wenig, als Fr!. Wilder auf dem Schiff erschien und ihn, auf die Anschuldigung, seine Kinder an Bord des Schiffes schlecht behandelt zu haben, ohne Weiteres nach dem Gefängniß transportirte. Kürzlich verhaftete sie auch einen Straßenbahn - Wagen - Kutscher wegen Maul-thier-Mißhandlung direct vom Dienst weg, und mit einer SchadenersaKlage, welche dieser nachher gegen sie anstrengte da Frl. Wilder keinen Hastbefehl gehabt blitzte er im Gericht ab. , Landfeuerwthr-Kuriosa. In Preußen hat nach jedem stattgehabten Brand das Feuerwehrcommando Bericht an das zuständige Amt zu erstatten, uno kommen hierzu eigene Fragebogen zur Anwendung, welche von dem Commando auszufüllen sind. Aus diesen Berichten theilt der Sammler" nach genauen Aufzeich nungen eine Reihe denkwürdiger Aeu ßerungen mit: Es sind auf die Frage: Entstehungsursache des Feuer?" u. A. fol ende eraöklicke Antworten atathtn worden: Das Feuer entstand in Folge von gelegten Brandbriefen. Durch Irrsinnigkeit des Jose Nagelberger von selbst entstanden." Das hat der Blitz gethan." Es wurden Kinder zum Viehfüttern verwendet. Weil die Funken einer Dreschma. schine einen Ausflug machten." Weil vorgestern der Kamin durch den Kaminkehrermeister K. ausgebrannt worden war." Es laufen im Dorfe verschiedene Gerüchte herum." Das Feuer ist in der angebauten Scheuer entstanden.. es hätte aber leicht anderswo entstehen können. Zweite Fra ge: Auf welche Weise entstand der Feuerlärm?" Antworten: Durch das höllische Geschrei Feuer"." Man pfiff.- Bei uns wird das Feuer vom Nachtwächter angesagt." Dritte Frage: Wurden von dem Be sitzer des brennenden Hauses Löschver suche gemacht?" Antworten: Der Besitzer konnte keine Löschversuche machen, weil er nicht zu Hause war. - Ja, durch Ueberschütten der Frau mit Wasser." Durch einen präparirten Gummischlauch." Vierte Frage: Wie erhielten die Maschinen Wasser? Antworten: Durch Saugen der Pflichtfeuerwehr am Hydrophor. - Durch zutragende Mädchen und Einschütten derselben in die Spritze." Wassermangel trat mcht em, da zwei Bäche in Wasserlieferung wetteiferten." Fünfte Frage: Wurden Gegen stände gerettet?" Antworten: Ja, durch Tragen der Stelger m s Schul Haus." Sie wurden auf den Hän den getragen in entfernte Gehöfte." Es fehlte gar manches Stuck, das vorher daaewesen war." Es würd? eine Kommode gerettet und eine ver brannte Kuh, welche gestohlen wurde.' Sechste Frage: 'Welche Wahrneh munaen und Beobachtungen wurden bei dem Brande gemacht?" Ant Worten: Man hat die Erfahrung ge macht, daß in finsteren Nächten Licht angezündet werden mu." Der Feuerwehr liegt als erste Pflicht ob derselben nachzukommen." Der Erfolg der Feuerwehr war großartig und wird von allen bewunderungs würdigen Einwohnern getheilt." F. m m 9 m :ta. eine aute cyma cmne i t ein sanftes Ruhekissen für die ganze Ge meinde." HU Stimme des Gewissens. Von Conan Doyle. Das Haus Mrs. Esdailes, einer - w r iitomc von eyr vemerttnswerlyer ro senschaftlicher Bildung, war der beliebte Sammelplatz aller geistigen Leuchten der Stadt Birchespool. Zur SonrmerSzeit konnte man in ihrem schönen Garten, im Winter am lodern den Kaminfeuer viel hochtönende Re den über Mikroben, Lencocytes. sterili Iirte Bacterien und alle neuesten Erindungen und Errungenschaften der Wissenschaft vernehmen. Bei solchen Gelegenheiten geschah es bisweilen, daß die Geister etwas lebhafter als nöthig aus clnanderplatzten, doch eiir ern ziges Wort der klugen Wittwe oder ein gelegentliches Rasseln mit dem Schlus selbund von Seiten Rose's, ihrer hüb, schen Tochter, stellte die Harmonie als bald wieder her. Rose Esdaile. die soeben ihr zwan zigstes Lebensjahr vollendet, zählte zu den Beautös des Ortes. Ihr Gesicht , . jsl .1. -. . . ? ' wax yicucicgi was zu iflngitcg gera then, doch hatte sie in Paar wunder schöne Auaen, angenehme Züge und einen köstlichen Teint. Nebenbei war es offenes Geheimnik. daft sie laut Te stament ihresVaterö. über zehntausend Dollars Rente verfügte. Unter solchen Umstanden wäre wohl auch ein Kßlicheres Mädchen als Esdaile zum Stern einer Provinzialstadt avancirt. vvwoyl d Einrichtung erner wls t ptf r 1 f W - 1 ienicyaslilcyen Auestellung m einem Prwathause keine leichte Sache ist. hatren cutter und Tochter sie dennoch zuWege gebracht. Mit Beihilfe Ruperr ihres Sohnes und Bruders, hatten sie sich don weit unb breit allerhand wissenschaftkiche Gegenstände besorgt, welche die Villa in ein Museum verwandelten. SpecieS der Flora und Fauna der Philippinen, Islands usw., -der Koch'sche Bacillus rn Gelatine conservirt, merkwürdige Versteinerungen, ein Kinematograph und tausend andere Trophäen schmückten die Tische vor denen Mutter und Tochter eines Tages IslJl i . jL.-.Att-i.L
Hoffentlich functionirt der Phonograph tadellos." bemerkte die Mutter. Wie Dir vielleicht erinnerlich, habe ich Professor Standerton beim letzten Meetinq der Britischen Gesellschaft
veranlaßt, seinen Vortrag über die Lebensgeschichte der Medusensorm Gonophore vor unseremPhonographen zu wiederholen. Wie curios!" meinte Rose, den Phonographen, der den Ehrenplatz in der Mtte des Tisches behauptete, nachdenklich betrachtend. Wenn man bedenkt, daß solch ein Stuck Holz und Metall ganz wie ein menschliches Wesen zu sprechen vermag. Das wohl kaum, liebes Kind, da es nur das wiedergiebi. was ihm vorgesprochen wird. Aan weiß immer ganz genau, was kommen wird. Aber ich hoffe, daß unser Apparat seine Sache gut macht. Rupert kann nachsehen, ob alles daran in Ordnung ist; er versteht sich ja darauf. Ach Mama, Du hast keine Ahnung, wie erregt ich bin." Besorgt ruhte Mrs. Esdaile's Blick auf der Tochter, während sie zärtlich deren üppiges braunes Haar streichelte. Ich verstehe, sagte sie m beruhigendem Tone, ich verstehe." Er wird heute Abend eine Antwort verlangen, Mama." Folge Deinem Herzen, Kind. In einer solchen Angelegenheit möchte ich Dir keine Vorschriften machen." Du bist sehr gut, Mama. Freilich ist Rupert's Behauptung, daß wir sehr wenig über Charles über Capitän Beesley wissen, sehr richtig; doch was wir wissen, spricht durchaus zu seinen Gunsten." Allerdings, Kind. Er ist fein gebildet, musikalisch, sehr unterhaltend und ein unleugbar schöner Mann. Auch geht aus all' seinen Aeußerungen hervor, daß er in den höchsten Kreisen verkehrt hat." Während seines langjährigen Aufenthaltes in Indien war er ein intimer Freund des Generalgouverneurs, und Du hörtest ja selbst, was er gestern über Lady Falrsar, die Araes und Lord Montague Groven geäußert." Nun. liebes Kind, Du bist ja alt genug, um zu wissen, was Du willst. Freilich muß ich gestehen, daß meine Hoffnungen auf Professor Stares beruhten. O, Mama, bedenke, wie schrecklich häßlich er ist!" Aber sein Ruf, Kind,, sein Ruf! Kaum dreißig Jahre und Mitglied der Royal Society." Ich könnte es nicht. Mama, selbst wenn es keinen anderen Mann aus ster Welt gäbe. Aber mir ist so be klommen zu Muthe, denn heute noch will er meine Antwort haben: In einer Stunde werden unsere Gäste hier sein. Wir müssen schleunigst Toilette machen. In diesem Augenblick trat ein lebhafter junger Mann mit krausem. dunklem Haar in s Zimmer. ! Alles fertig?" fragte er, während sein Blick die beladenenTische überflog. Freilich, lieber Junge." versetzte Mrs. Esdaile. . Es freut mich. Euch hier beisammen zu slnoen, vemerne der inngc Mann mit einem Ausdruck des Unbehagens. Ich möchte nämlich über etwas mit Euch reden. Sag' mal, Noste, Du denkst doch nicht etwa im Ernst an diesen Kerl, diesen Beesley?" Drücke Dich gefälligst etwas zarter aus, lieber Rupert," sagte seine Mutter verweisend. Ich wollte nicht unfreundlich sein, Roste, aber ich kann es unmöglich schweigend mit ansehen, daß Du Dein Leben an einen Menschen kettest, von dem ich erfahren habe Ich will ihn nicht hinter seinem Rücken verleumden hören," unterbrach Roste. Mit flammenden Wangen und blitzenden Augen eilte sie zur Thur, und ihre Mutter folgte ihr besorgt. Reglos blickte der junge Mann ihnen eine Weile nach. Vor ihm auf dem Tische stand der zum Amüsement der Gäste ausersehene Phonograph ' mit sämmtlichem Zube behör. Als Rupert's Auge darauf fiel, zoa.er die Hände aus den Taschen und begann den Apparat in Bewegung zu fetzen. Ein eigenthümlicher heiserer Laut, der wie das Räuspern eines Mannes klang, stieg aus den Tiefen des Instrumentes empor, gefolgt von der in hohen Fisteltönen gehaltenen Rede des berühmten Gelehrten. Lächelnd blickte Rupert auf das re dende Stück Holz. Plötzlich schien ihm ein Gedanke zu kommen, ein Strahl des Muthwillens blitzte aus semen Augen. Vorsichtig entfernte er die Metallplatte, welche des gelehrten Professors Rede wiedergab, legte eine neue. noch unbenutzte, entsprechend vrpa rirtePlatte ein und verschwand sodann mit dem Phonographen in seinem Zimmer. Zehn Minuten vor Ankunft der ersten Gäste stand der Apparat wieder an Ort und Stelle. Mrs. Esdailes Ausstellung errang einen glänzenden Erfolg. Die Gäste kamen aus dem Staunen und Bewundern nicht heraus. Man schaute durch Mikroscope, gab die Hände zu elektrischen Schlägen her und besichtigte die zahllosen Curiositäten, welche Mrs. Esdaile so mühevoll gesammelt! während diese mit dem Tact der klugen Weltdame von einer Gruppe zur ande ren schwebte. In einer Fensternische saß der schnurrbärtige Capitän Beesley mit der Tochter des Hauses und verhandelte ' mit ihr ein altes, ewig neues Thema. Aber ich muß wirklich gehen, um meiner Mutter bei der Unterhaltung unserer Gäste zu assistiren, Capitän Beesley,". sagte Rose, während sie Miene machte, sich zu erheben. Gehen Sie nicht, Rose. Und nennen Sie mich doch nicht immer Capitän Beesley", bitte, nennen Sie mich Charles!" - Nun denn: Charles!" . Wie hübsch es von Ihren Lippen lligt! Nein, gehen Sie jetzt nicht; ich kann eZ nict ertraeeu. voa Äbnen
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ONE GIVES irennt zu sein. 'Jch'abe von Liebe gehört und gelesen, Rose, aber wie seltsam, daß ich, der in seinem Leben so viel Glanz und Schönheit geschaut, hier in diesem kleinen Provinzstädtchen entdecken mußte, was wahre Liebe ist." So denken Sie momentan, doch vielleicht ist es nur ein flüchtiger Wahn." Nein, Rose, ich werde nie, niemals von Ihnen lassen, es sei denn, daß Sie mich von sich stoßen. Und so grausam werden Sie nicht sein; nicht wahr? Sie werden mir das Herz nicht brechen wollen?" Seine ausdrucksvollen blauenAugen ruhten voll so innigen, angstvollen Flehens aus ihr, daß Rose vor Rührung Thränen aufsteigen fühlte. Es würde mir jedenfalls sehr leid thun, Ihnen einen Kummer zu bereiten," hauchte sie leise. Dann geloben Sie mir " In diesem Augenblick wurde der Phonograph durch Rupert in Thätig, keit gesetzt. Was war das für eine Geschichte mit Lucy Araminta Pennyfeather?" ließ sich plötzlich eine krächzende Stimme vernehmen. Ein Raschln und Flüstern ging durch das Auditorium.- Rupert's Blick flog zu Beesley hinüber, , der mit aufgerissenen Auzen und käsefarbenem Antlitz nach der Stelle starrte, woher die Worte gekommen. Und wie war das mit der kleinen Martha Hovedan aus Kensal?" klang die piepende Stimme abermals. Das Geflüster im Saale wurde immer lauter. Mrs. Esdaile blickte in starrer Betroffenheit um sich, während Capitän Beesley, dessen Gesichtsfarbe jetzt nahezu grünlich erschien, starr zu Boden blickte. . Wer war es, der im Spielsaale des Qfficierclubs zu Peshawur das Aß versteckte Und infolgedessen degradirt wurde? Wer war es?" , Allgütiger!" rief Mrs. Esdaile. Was ist das fiir !?nsinn? Die Maschine ist in Unvd.'.ung. Halte sie an, Rupert, das ist ja richt des Professors Vortrag. Aber wohin eilt denn unser Freund. Capitän Beesley, so plötzlich?" Ich fürchte, er ist nicht wohl, Mama," versetzte Rose. Er erhob sich plötzlich und stürzte wortlos hinaus." Nun, es wird wohl nichts von Belang sein meinte Rupert. Aber ich muß unterthänigst um Entschuldigung bitten, hochverehrtes Publikum, ich habe versehentlich eine falsche Platte eingelegt; dies hier dürfte die richtige sein, die uns Professor Standerton's Rede übermitteln soll." Rose Esdaile, die nun doch Frau Professor Stares geworden, ist sehr stolz auf ihres Gatten Geist und wachsettdenRuf, und immer seltener gedenkt sie des blauäugigen Capitäns, dessen jähes Verschwinden ihr unerklärlich geblieben.... JmExamen. Professor: Herr Candidat, meine Frage scheint Sie in Verlegenheit zu setzen? Candidat: Die Frage nicht die Antwort Herr Prosessor! EinTs nach dem ändern. Mutter: Kinder, ihr habt doch die Aepfel hoffentlich vor dem Essen erst geschält!- Kinder: Ja, Mama!Mutter: Waö habt ihr denn mit der Schale gemacht?" Kinder: .Die haben tNrachbzr ctattttnJt
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