Indiana Tribüne, Volume 22, Number 214, Indianapolis, Marion County, 23 April 1899 — Page 10

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EaSearetS thu alle?, wavo ihnen behauv tet wird. und ii.it eint wirNlch wundervolle Medizin. 33 habe oft eine Medizin gewünscht, die angenehm z n:hmen vX und endlich habe ich sie in SaZcaretS ge funden. Zeit ich sie gebrai.che, ist mem Blut gereinlAt. und mein Teint hat sich wundervoll gebessert, und ich tühle mich besser in jeder Beziehung.' SJliJ. allie E. Sellars. Lutrrell. Teua. ngeneZm. s.mackZaft. wirksam. ZCbrntitn gut, tbira flut, machen nie traut ctet icha-d, Oiruriadjen lein Schmerze. !,, 5uc Heilen Verftopfnng. StertU Utmeiy Coapuy, C hl-., Stitml, tr. 315' Vst TA T)(l drrkautt und ft-ranttett von aV?n xili-lU-XJAV apotjettrn zur Heilung 6Xa6aU-gewehnbeil.

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RaÄsahr'Z.ühliNg. Frühlingshast weht eZ in den Lüf. ten, und selbst in die gethürmten Mauern der Großstadt dringt der leise Eruß des Lenzes. Da? oft erlebte Wunder der Verjüngung vollzieht sich, und erfreulicherweise immer, wenn un sere Winterröcke anfangen, alt zu werden. Was soll man sonst über den Frühling sagen? Selbst der schärfste Kritiker wird es unterlassen, den Frühlinq zu recensiren. Aber eine neue

Note darf der Beobachter dennoch eintragen, eine ?!ote, die den modernen Frühling kennzeichnet, (wig war bisher der Frühling die Zeit der Schneeschmelze, und all das geschznolzene Waner floß m lichten Bachen in die Lyrik hinein. So war es vom unsicrblichcn disl'ugere nives" bis zum unendlichen Winterwinde wichen dem Wonnemond". Man mußte es aus .- i w . i Tt .f i a C Cil u" (J1"V"H' 3" viUti v sehr waren sie verbucht und verbrieft in der Literatur aller Zeiten und Völker. Uv.., YaS. ?tritUVtnA3. Ynnr -vm v-9 (jiuytuiyv ivm comdlet. Nun bearüken wir dankbar die neue Note. Was war uns noch das Erwachen der Singvöglein und der kleinen Blumen auf den Auen vor der Stadt, wo doch immer noch weit mehr Papiere berumliegen? Was das lenzlusnge Ge fühl in der Brust junger Leute? Ack, diese Auen sind Gemeinplätze geworden wie diese Gefühle. Aber heute bedeutet der Frühling zum Glück noch mehr: im Frühling eiwacht der Nadfahrsport von seinem schattenhaften Winterdasein. Tas ist doch noch etwas, das der Rede werth ist. Und das allein verleiht dem Frühling noch seine (Zxistenzberechtigung, ja, der Frühling fängt jetzt erst wieder an, etwas zu bedeuten. Vom kulturgeschichtlichen Stand Punkt muß man überhaupt sagen: der Zrüblina bedeutete am meisten im Mittelalter. Im Mittelalter war der Sinter die itoauna des Gebens, xer gesellige Verkehr war im Winter unter c w . : v. : r. v Dunoen. roic oer ökklea. leoe iinu Haß waren unter der Schneedecke mit begraben. Verweht waren die Steige, die zur Herrin, ungangbar die Wege, die den Mann zur Fehde führten. Tama!s war wirklich der Fruhlmg das Erwachen zum Leben, und darum klingt so echte, aufathmende Freude aus den Frühlingsliedern des Minnesanges. Wol uz der luden, ir stolzen kint lat iuch ui uer istraze sehen: hin ist der scherte wint unde ouch der vil kalte sne, hebt iueu halde zou dem walde: vogelin siegen.: den was we. So echt, so dankbar kann unsere b öm'(5rtMjVn der ickönen ?tah u , .. ... , F. V. r. , rÄjptt mmt menr lein. Hikve oe findet sich Heute im Winter, den Franz V. iauöt) den venz der Städter nannte. Vielleicht besser als im Sommer mit seinem zerstreuenden Sonnenlicht. Die frohesten Kinder des Frühlings sind heutzutage nicht die Liebenden, sondern die Radfahrer, liedende Radfahrer na türlich einbeariNen. Zrühlma und Radfahrer, - 'schon der Klang der Worte muß glücklich und heiter machen, der Gedanke beseligt, und die That, Radsahren im Frühling, ist der Him mei auf Erden. Nur vermeide nian dabei, aus dem Himmel auf die Erde zu fallen. Der junge Bauernfeld trug eine sinnige Bemerkung in sein Tagebuch ein: Ich halte einen Menschen, der sich auf der Straße Obst kauft, für einen Glücklichen, denn entweder er hat VIlllU ViUUllWUti Vllklt llltIVIVli iW o . L i(. I kW. er ihn nicht.' Genau dasselbe Radfahrern behäup . . s. w:. r.ts..:i. v r 01 len, uiiv uic yuyiyni oic ci puirr illM. Z ... . iuiui iuuu uiui uui iüic jene ucs Bauernfeld schen atzeS empsinden, sondern auch ernsehen. Der Mann zu Rade kann momentan nur einen Gedanken haben: das Gleich gewicht halten. Und darum fühlen sich alle andern Gehlrnzellen wunderbar entlastet. So ist der Mann zu Rade von Sorgen frei oder, wenn er welche hat, so fühlt er sie nicht. Tie Sorge sedt sich, wle vonn, der Meister von Venusia. singt, mit dem Schiffer zu Schiff, sie sieig, wi, dem Reiter zu Roß. - j6.. um oas vle morgen uer . oai Schiller nackaesunaen. Nur auf das er,. cr.r, olwt,MW 4MUl Wlt iiwy. U ftflrfll Bicyclist gewesen wäre, ist. so sicker. wie, daß Schopenhauer unter vielen andern Stäben auch den Stab über das Radfahren als eine Art der Bejahung des Willens zum Leben oder wenigstens zum - Obensitzenbleiben gebrochen hätte. Wenn einmal, die Psychologie des Radfahren? in Angriff genommen wird-und das muß ge. jchehen, denn warum sollte grade kein Buch geschrieben werden? wird um; der au heiternde Ein. Pedaltretens sicher genau deuiuiivit WWIk. Vw ivn te umgehen, die eine .Eulturgeschichte de. NadeS' planen. Möqen ' " , . . , T, , yr.rhr 154 W hri ä -. . . ne lieg recyl lange oer allroml men Quellenstudien aushalten! Wir müßten den glücklichen Radfah. rern, die. ganz unbekümmert um Cul. .... " . - . . . titrn (titittto mit tnnfIn?ion COitnhl--,.,.v, M...k...Vv.. '-"-.v

schwingen in den lachenden Frühling I "wn . lirA wftXi.mi I l tmjf unbenm Srloeetttoci e stentaaultpacn, US . Zieid. nachblicken, n tan Mb atUmat i ' . mtnt

wn? nr uns ja mten am zwingen uno unere eoanien aus vle Erhaltunq deö Gleichgewichts concentriren. Die Erhaltung des Gleichge Nichts, ist dies nicht ein trefflicher Wahl'' spruch. deren das Leben heute meh denn ie bedarf? So könnte man nun dem i höheren ,. Radfahren darum auch einen rj.fcrr!0rt Wrffi iilf (brtihfn lr I v gniftivii UedngenS kann men heute schon ai) dem Vaviere radeln. Damit will ge saat sein, das wir bereits eine Litera tur deS ZZahrradeZ besitzen. Ich war! n' .v .:. iT-s;.. ganz cicuroucn. uuu luicjui uiiuiuum digleit. z ich neulich im Bneftaften IMÄ "S Dir 7IIUIUUC iluui tiiiiiii u.KUiiiO"

werthen Handbüche "deS 'Rädfahre'nZ rz.t. v-ü.: in . r.. r - w .

Ein erschreckter Blick in den neuesten, . .1 iiprpnunnnrauin i''prip nnn inrt rnnn. Meycr" unter Fahrrad" belehrte

mich, daß diese Literatur keineswegs I. Tie lbstrupper". welche die Taaus der Lusi gegriffen war. Zum bakblätter von der großen Mittelrippe ? Glück braucht man keines dieser Bücher zu befreien, die Teckdlätter zu befpren' aelesen ;u haben, wenn man ein Rad aen und sie lunstaerecbt au? den -tzto

besteigen will. Seien wir froh, daß wir noch leicht, durch keine Tradition beschwert, im Sattel sitzen, sozusagen als die Paradiesesmenschen, Adam und Eva des Pedals. Ein entsetzlich syste malischer Kopf müßte es ja sein, wer sich zuerst theoretisch von der Annehm lichkeit des Radfahren überzeugen wollte aus Büchern! Und ein gro ßcr Radfahrer wird der Herr nicht wer den, das sagen wir ihm auf den Kops zu. Gewiß hat das Radfahren auch psychische Wirkungen, die aber mit Literatur nicht das Mindeste zu thun haben. Ter Radfahrer lernt rasch beobachten und ebenso schnell den zweckmäßigen Entschluß fasten. Den Muth lernt er wieder fühlen, diese edle Eigenschaft, die so leicht abhanden kommt in diesen seidnen Tagen", und sein Selbstgefühl wird gehoben. Selbst den Zaghaftesten erkennt man nach einiger Zeit nicht wieder. Die scheinbar so harmlose Landstraße erfordert eben einen ganzen Mann, und eine Tourenfahrt wird zum Ritt inS roman tische Land. Hier gilt eS spielenden Kindern, die auf kein Glockenzeichen hören, im letzten Augenblicke auszu? welchen; dercann. der das Wort es 'l'm nl! führt, lft sicher kein Radfahrer. Dort stehen einige Wagen nebeneinander, i r. iil.l.. . ... r n i und unser Radfahrer muß sich strate! . t r - w . - ! w -? w nrr I glfq ourcyminoen. in anoeres 'mai stürzt ein Bauernköter diese Hunde! plölich hervor und würde unfehlbar unter das Rad kommen und fo Roß und Reiter zu Fall bringen, wenn dieser nicht, blitzschnell die Gefahr er kennend, durch gewandtes Abspringen sich und sein Rad vor Beschädigung bewahrte. Beherzt greife der Anfänger zum Rade und schlage hypochondrische Bedenken in die Flucht. Er vertiefe sich nicht in das Studium möglicher Quetschungen und Hautabschürfungen und Verrenkungen und Knochenbrüche. und über die specifische Radfahrerkrankheit- lächelte er, wie man über Chimären lächelt. Bei der Unzahl von Nervösen unter unsern Zeitgenossen wird eS diese Leute gewiß sehr freuen. daß auch viele Nervenärzte in das Lob aufs Rad einstimmen. Einer darunter steht nicht an, diese Erfindung geradezu ein Ereigniß für die nervöse Welt zu nennen und darin einen machtigen Concurrenten der Wafferheilanstalten zu erblicken. So wunderbar wirke auf den von großstädtischer Uebercultur Gesättigten die ungewohnte Berührung mit Mutter Erde" Hoffentlich meint daS der Mann nicht wörtlich , wo es keine Reclame, kein Hasten und Jagen nach Gewinn gibt; in einem andern Lichte erscheint ihm in der Abgeschiedenheit des Waldes das Treiben der Welt Wir können aus all die em Zu pruch nur diesem Zuspruch nur dle Regel I schöpfen: Pedaliren wir an jedem uns ?on oen Tonern vkrneyeneu nnene und auch am Abend, .solange das I Lämpchen glüht!' Der Vremer Elgarrenmacher. Ethnologische Skizze von Arnold Garde. Die ganze Welt kennt und raucht seit I Jahrzehnten Bremer Cigarren", aber! lw f , - ;ri v I der Bremer ,garrenmacher ist IN den! Ä S?' Und doch gehört er zu einem ganz apar-1 ten Menschenschlag, der es wohl verI diente, daß ein tüchtiger Ethnolog l es Nch emmal zur Lebensaufgabe machte, I ihn mit deutscher Gründllchkelt zu stu diren. Ich. als Nichtzünftiger" möchte mir hier erlauben, einen beschei denen Beitrag zu einem umfassenden Bilde zu liefern und einige Seiten diefer besonderen Kaste bengalisch zu be leuchten. ir: x n.ti . !.7AJÜ' .rv"! ZZtT ,,h ffi R Grenze zwischen Handwerk und Kunst. Diesem Umstände, der in den betbellia t". Z,r . t .Z S I SäLSSfMfSss: . "..kt..ZsVV.;.,.. ist x mnaA" "?iw "ltc 5Clii.!Cst"riv I e wayrlmeinlicy zuzuimrelven, vu oer .vnlf. f Elgarrenmacher stet- gewle legere "'"k PÖ1 TZ-c' ' K 'llche Ornamente wle Kragen und Stulpen verzichtet. ?r trkZt m,t au, ägter Vorllebt Mütze, bloßeS Man. S"emd und bequeme Hausschuhe. "2! S 1T3. wv ' f""' ""t: " u " ""cu"ucl" "u's" .uoiayn. . ielen, wuroe iqnen it. tti 0 t o (. tt r m m x t n i rw r rw n m rw 0 n 1 n mr l'V1" 'V,)- vi iJ1" r, t 'V je. r t t w m 11!, ,?.en,dle Cigarrenmache : m . tot Mesernadt den n an das keidt. Sie v;' n : : , V l wachten stark von sich reden. Sie derZzenten damals Geld wle Heu feierten Aefte, nne sie sielen (namentlich den I hl iirtrtSt nft " kS, irt I w"- nuu.uu wum müv vw. 1 1 t.f-. cm 1 ..v. " v-- - yuii'x vülc ulUil jjuuvj5 chen-nennt). Ja es kam dahin, daß sie in dieser Beziehung einen wahren Seroenruf erlangten. Eln alter grlm miger Bremer Richter, der in jenen Tg.n di. Pli,.ischen zu bearbeiten hatte, pflegte n jeden der ihm orgeführten EUnder zunächst die Frage zu Hf.iii -..'- 0 7i- vf - j - richten: . - .Wat sünd Se?-- . - n neunzig Prozent war die Ant wort: 1 , uiHUMiiuivuiii. Da, war slli den grauköpfigen I. Eigalinmoaker PÄr.Ä'SÄ i iui uuc iiui nuufcivuv vv.

deireN I tptt Die Figarrenmacher- gliedern sich m . m m m eiaentlich m vier Gruppen: pd" (Haufen) zu setzen und sonstige untergeordnete Arbeiten auszuführen haben. Es ist meistens die jüngere Generation, die das Hauptcontingent für die Abstrupper stellt. In vielen Fällen haben sich die Sprößlinge dcö Beherrschers der Werkstube diesen Funk tionen zu widmen. Früher wurden die (ngarren nämlich zum größten Theil von Hausarbeitern, also nicht in der Fabrik, angefertigt. ReuerdingS freilich macht auch hier die Fabrik' der Poesie der Hausarbeit den Garaus, 2. Tie Wickelmacher; sie sind vornehmlich weiblichen Geschlechts und mei stcnthcils die Hausfrau selber, die ihrem Gatten gegenüber sitzt, ihn zur Arbeit begeistert und mit ihm an Emsigkeit und Fleiß wetteifert. ' Leider muß'hier die bedauerliche Thatsache konstatirt werden, daß die Wickelmacherin, was unverdrossenen Pflichteifer anbelangt, ost ihrem vis-a-vis erheblich überlegen ist. 3. Die eigentlichen Elgarrenmacher. Sie rollen die getrockneten Wickel in das geschmeidige Deckblatt. Ihre Geschicklichkeit gipfelt namentlich darin, der Eigarre einen ästhetisch vollendeten Kopf zu geben, bei welcher Gelegenheit em merkwürdiger Kleister, dessen Zube reitung das Geheimniß der Cigarrenmacher bleibt, in Wirksamkeit tritt. Außerdem mach, die Cigarre jetzt zum , v . .-- . , . ersten Male die Bekanntschaft mit Man . nernppen. 4.. Die Sortirer. Sie sind die Für. sten der ganzen Branche". Vermöge ihres höchstentwickelten Farbensinnes sondern sie das Heer von Cigarrm nach den verschiedenen Nüancen und voll ziehen, wenn dies geschehen ist, die Bündelung mittels des bekannten schönen gelben Seidenbandes. Schließlich sorgen sie für die Cinsargung der Sorgenbrecher . in die Cederkisten (heute allerdings meistens in Crlenkisten, denn die Ced'ern des Libanon können dem Kosum nicht mehr Genüge leisten.) Ter Cigarrensortirer' ist wie gesagt der Aristokrat unserer Kaste, kommt aber für den hier besprochenen Typus wenig in Betracht. Ihn wandelt meistenö das Gelüst an. seine hervorragende Stellung durch Tragen von weißer Wäsche und Stiefeln ostentativ anzu zeigen. Cr gilt unter, den Töchtern und Müttern des Landes als eine gute Partie", weil sein Wirken in der That besser als das des CigarrenmacherS honorirt wird. Von Natur aus sind die Cigarren macher ein recht harmloses Völkchen, aber die Kultur des Fin de Siede hat auch sie zu Stimmungsmenschen degenerirt. Bei dem geringsten Stimu lans kommen sie in H'.tze. ereifern sich und fallen dann von einem Eztrem inZ andere. Für die Liebe bekunden sie große Empfänglichkeit. Aber dessen ungeachtet: obwohl oder vielleicht gerade deshalb well sie fein besaitet sind, i st das Eheleben bei ihnen nicht selten ncht gelruvl. sie jino yauslg mazimullg und nähern sich dem Kunstler . Typus ganz besonders. Sie sind sehr musikalisch. Die Har rvmonna, vuiffo 'lmmeryolz war in den vergangenen Glanzzeiten ihr bevor zugtes Instrument und steht noch heute bei ihnen in Ehren. Es sind meistens Prachtstücke von arokem Wertb. die sich vom Großvater auf den Enkel und so . . . . " weiter vererben. Wenn man an kckS. ? Smmerbenden durch dievnden Ciqarrenmachern bewohnten Quartiere s, aüert. so kann man sich von ibrer geradezu virtuosen Handhabung dieses schwierigen Instruments . überzeugen. Hier und da erklingen dann auch die stimmunasvoUen stn einer niamen Guitarre und unwillkürlich muß man an die Stadt der Cigarren des Südens, an Sevilla, und Serenaden denken. Ohne die Wunderkehlen der Cigar renmacher könnte der gefeierte Bremer mmuu i Domchor nicht bestehen. Ader jeder Vorzug schreit nach Ausgleichung, und hen denn auch die Cigarrenmacher I V: .rj.. c. a. . an die iZigenschaf, mit Söngern und Mus I p tap I '"v. venn me lgarrenmacyer des Abes nach Feierabend die wohlver(Crfirtin : x. m.,.. I V VI V Tv'M"b "v vk jiuuwa gewöhnlich an der scharfen Ecke". dem Beobachter in den ersten Stunden nichts, was sie von ailUun Durchschnittsmenschen untersede. Naht aber Mitternacht und mirtc Stimmung verschasst, so hat der Forscher Gelegenheit, die folgenden Vergnügtseins zu Wenn die Cigarrenmacher sich dem Antog und seinen Soraen entrückt fo entschlieken sich drei oder m . . vier der besten Kehlen, eine Glanzpiece zu spenden, nämlich das unsterbliche .HalderSslem. freilich, die Stlm men lassen ihren sonsi'gen Sä.m'!. ve'lmis'en und lallen bedenklich, aber daran stößt sich Niemand. Die nächste Stufe des Gehodcnse.n-. x. - 4 r: . fs I uuh" iuj üuiuj einen ccifuuuu. u uuu Abendsonne, wie bist Tu s Mn! Sind die Eigarrenmacher ober ganz wonnetrunken, haben sie den Gipfel der irdischen Glückseligkeit bestiegen, so werden sie als Sänger . fchwermüthig "' ' . .Sch i mal s,t,bedutm. Daß ich so traun, i..und stngen im Chorus: CV V X. cm r r r t uCl der nach Maßgabe semer Kräfte. ann aoer wlrv die Sitzung verragr. I Meeeschkumpfeifen, lange deutI ia k.,. !... .ri.:i... .. V... iiw ki t.itf uma .r v. .öo.us OSS,Mnat0tk. ' . - 0ch'd.l. Dittt . 5rttl. i . v rsi n . ri

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vandalia. Abgang Po ostzuz 75 Sb Crrre ek 11 35 9?m Erpre 12 L5 9Irn Acmodation 7 20 Nm Erpreß 4 00Nm Expreß W Pm Ankunft Expreß 3 20 D,, Expreß 4 45 9In Accomodattsn 10 00 tm Expreß 2 25N Schnellzug 7 95 Pm TccsN:adL!isn Echnellpostzug 8 20 Cledeland, Cincinnati, Chicago und t. Louis. JndianaöoliS und Eleveland DivMon. Abaang Expreß. 4 15 Vn. erpreß 35 Expreß . . 10 35 Vm Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 91m Ankunft Expreß 4 10 NnExpreß 1130Vm Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 310 Nm . Ereß ..IvMNm 6t LouiS Diviston. ' Abgang Expreß 7 30 25m Lllmted Expreß 11 45 Vm Expreß...., 1120Nm Expreß. tZalicö 3 60 Km Ankunft Expreß täglich ........ . 4 05 Vm xprev 10 30 25m Limited Expreß 6 30 31m Erpreß 10 Vm Ihicago und EincinnaU Division östlich Abgang Schnellzug 3 45 2Zm Accomodatton tsgtt 7 00 rn Accomodation 10 60 Prn Postzug 2 45 Nm Accomsd. nur Sonntags). AccomodaUon 6 30 Rm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug li 40 Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 16 Vm Accomodation 6 40 Ab Schnellzug... 11 05 ?!m Chicago und Eincinnati Diviston westlich Abgang Accomodation 7 10 Vm Ecynell.Poit ii 4s Bm Lafayctte Accomadation .... 6 16 Nm Scknell'iua 12 30 25m Ankunft Schnellzug 3 30 25m Lasayette Accomovansn . . . I 0 Am Schnellpost 2 36 Nm Accomodation 6 46 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 25m Expreß 11 46 Skrn Danville Accpnlvdation. . . . 4 36 Nm Expreß 11 15 25m Ankunft Expreß 3 30 25m Danville Accomodation .... 10 30 Vm Expreß 2 42Nm Expreß 1 Nm Peoria Diviston östlich. Abgana Expreß 6 20 25m Accomodation Expreß 8 26.91m Ankunft Expreß 11 35 Accomodation Expreß..... 9 00 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 25m Expreß - 1 20 Nm Expreß 7 00Nn SchnellExpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 u, Expreß 2 40Nm Expreß 6 00 Nm Pittbi urg, Cineinnati, Chicago und St. Louib. Indianapolis Divifioa. Äbgang Expreß 6 0) Nm Solumbus Accomodation.. . 7 00 Vm Expreß 3 2 Vm Scbnellpostzug Ro. 14 8 25N expreß 7 10 23m Ankunft cyneuzug 8 06 Nm Expreß .12 25 Nm Accomodation 3 16 Nm Expreß 6 60 S.w Expreß 10 00 Nm Ehicazo Divisten v'.a okomo. Abgang Expreß.. .11 35 Vm Expreß. 12 06 Nm Ankunft Expreß 3 45 Nm Expreß 3 2) 25rn Louiöville Diviston. Abgang Expreß S 3025m Louisville Accomodation...' 8 16 Vm Schnellzug 3 30 Nm Accomodation 4 ( 0 Nm Ankunft Acconlodation 10 20 Vm Schnellzug 11 öo rn Accomodation 64 Nm Spezia! taglich.. 12 25 Hm Cineinnati, Hamilto uud Dayton Abgang Mail .80625, Abgang Expreß 3 45 25m fff r .. r ..; ii ä r an . viincxnna Xicconurc ui Expreß.... 7 00 Ab Expreß ..... .. 4 45 Km Erpreß 2 45 91m Vakunft Accomodation 11 45 25m Expre j i 4a rn Exprek...... 7 50Nrn Expreß....... 10 36Vu Evreß . 6 60 25m Ankunft MaU , 6 60 25m Indianapolis und Bincermeö. Abgang ?xpreß .. 8 16 Vm VincenneS Accomodatto .. 4 20 9ta Ankunft BincenneS Accomodat. onl0 40 Vm Expreß. , . 4K0SM Sincinnati, Wabash und Michigan ' Abgang Expreß . . ..... 6 35 Vm Expreß . . . . . . . . ........ . . li io VM Expreß 4bO9!m Ankunft Expreß..... 25 25m Expreß S 10 San Expreß 8 45 9!m

Indianapolis, Deeatur und Western .

Abgang Expreß 8 16 Vn. ccomodatron 3 45 9hn Schnell Ervreß.. ..11 10 Nu. Snkunft Schnell.Expreß 335 25m ecomoocuton. . . ; I0 40rn QlPltl 4 40 25m Chicago, Indianapolis und Louisville. Monon Route. W gang Expreß 12 66 lyer.. s, ?an Zail 7 00 ßrn Expreß (via JDWZ 11 60 Bm I Ankunft Expreß . Ö OU 25 V . ....... 7 65 5!n. I SCZstU. ...-.. Expreß (via I 2Z K.WZ..... 2 40 Nm .ttonon Flyer. . .. .... .., 4 fftSlm

55 Cent? per'.Pfund.

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