Indiana Tribüne, Volume 22, Number 213, Indianapolis, Marion County, 22 April 1899 — Page 2

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Cfl CiVlflfitfUV KJOWWW Vü'' ErlöeKtt T5z!ZÄ öt tSzttche Tribüne- koste durch e rrz, 1 SnUS per Woche, die eonntag.Xrt6fiaa ltxt$ per OoSe. vei)e inftsrwai MSent in IS Cents per X2t. yer Vft berhali le itk znzeschtZZ u ,raßi,Hlng V 24t. Vfi 18 C& Nlaösma Strebe Indianapolis, Ind., 22. April 1899 Der Rustlerkönlg von Llxlzona. Der wilde- Westen, wie er in Schauerromanen und Theaterstücken ähnlichen Genres geschildert wird, weicht vor der siegreich vordringenden Cultur zwar immer weiter zurück, allein eZ fehlt in manchen Gegenden von Arizona und New Mexico auch heute noch nicht an Männern, die in den blutigsten Tagen der Geschichte dieser Territorien eine mehr als bedenkliche Rolle gespielt haben. Die Mehrzahl der Desperados, welche dort eh Regiment des Schreckens führten, hat freilich schon den Lohn ihrer ruch losen Thaten gefunden und zwar m:istens mit einer wohlverdienten Kug:l, wie der König der Rustler". Jim Burnett, dessen Ermordung jüngst das Distrikts - Gericht von CochiseCounty, Arizona, beschäftigte und dessen Mörder, der Farmer William Greene, unter dem Beifall aller gesetzliebenden Ansiedler ehrenvoll" freigesprachen wurde. Greene, der auf einer kleinen Ranch am San Pedro River seinen Kohl baut, unterscheidet sich in Nichts von dem großen Haufen der simplen Ansiedler jener Gegend und hätte den 5cönig der Rustler- wohl niemals niedergeschossen, wenn dieser nicht den Tod seiner (Greene's) Tochter herbeigeführt hätte, wenn auch nur in indirekter Weise. Das junge, erst 18 Jahre alte Mädchen lag an einem schönen Tage in Gesellschaft einer Freundin dem Fischfang im San .Pedro River ob. Als beide zur ver. tinbarten Zeit nicht heimkehrten, suchte Greene mit seinen Leuten nach ihnen und schließlich wurden die Vermißten als Leichen auf einer Sandbank unterhalb der Greene'fchen Ranch gefunden. Weitere Nachforschungen ergaben, daß em Damm, den Greene oberhalb seiner Besitzung angelegt hatte, um Wasser auf seine Felder leiten zu können, mit Dynamit gesprengt war und daß die dadurch entfesselten Wassermassen die unglücklichen Mädchen mitgerissen hatten. Die Sprengung des Dammes war auf Burnett's Veranlassung ge schehen, und deshalb schwor Greene diesem blutige Rache. Einige Tage später traf Greene in Tombstonc mit Burnett 'zusammen und kaltblütig streckte er diesen mit mehreren Kugeln zu Boden. Mein ist dieRache. spricht der Herr; ich will vergelten!- rief er aus, als er mit dem rauchenden Revolver in der Hand an der Leiche seines Opfers stand; aber das Interview" zwischen den beiden Männern hätte wohl ein anderes Ende genommen, wenn Burnett nicht zufällig unbewaffnet gewesen wäre. Gegen Greene wurde in formeller Weise ein Prozeß angestrengt, doch endete dieser, wie kaum anders zu erwarten, war, mit seiner ehrenvollen" Freisprechung, hatte der Erschossene doch mit einer Bande von Desperados jene Gegend vollständig terrorisirt. Burnett, der in New Fork geboren war und eine ziemlich gute Schulbildung genossen hatte, war um das Jahr 1877 aus Texas nach Arizona gekommen und hatte sich in Eharleston am San Pedro River niedergelassen um die Zeit, als das etwa 12 Meilen entfernte Tombstone in den Ruf eines modernen Dorado kam und Abenteuextt auS allen Richtungen der Windrose dort zusammenströmten. Da es in Tombstone selbst an Wasser zur Anläge von Stampfmühlen gebrach, sol cheS aber in Charleston in Hülle und Fülle vorhanden war, so wurde das Erz nach letztgenanntem Orte gebracht, wo bald W:rke al.'er Art entstanden. So kam es. daß auch Charleston in kurzer Zeit zum Sammelplatz von Halsabschneidern der schlimmsten Sorte wurde. Dort nun etablirte sich Burnett als Metzger und als ViehHändler und wiewohl er niemals aus rechtliche Weise in den Besitz eines einzigen Stücks Rindvieh kam, erreichte sein Geschäft bald großartige Dimensionen. Er wurde im Jahre 1879 zum Friedensrichter gewählt und während der folgenden vier Jahre stand er im Zenith seiner Glorie, da er als Beamter weiter nichts als der gleichsam licensirte Vermittler und Häuptling einer Bande von Viehdieben, im Jargon jener Segend Rustler" genannt, war. Zu dieser Bande gehörten die verwegensten Burschen auS dem ganzenSüdWesten, die selbst bis nach Mexico ihre Raubzüge ausdehnten. Die Art und Weise, in welcher Burnett seines AmteS waltete, war ein blutiger Hohn auf Recht und Gesetz. Nach Belieben verhängte er Strafen und theilte die einsehenden Gelder mit seinen HelfersHelfern, wdem er dem Sheriff, dec Qranb Jury und dem SupervisorenRath offen Trotz bot. Das Friedensricht toi PrecwktS Charleston kann für sich lbft sorgen," erklärte ?r und Niemand wagte mit ihm anzubinden. AIS einft' ein' Spelunkenbesitzer NauienZ Jack Schwartz einen Fabrikauf scher NamenZ ChamberS vorsätzlich er schössen hatte, belegte er den Mörder mit eine? Geldbuße von $1000 und steckte daS Geld in die eigene, Tasche. Schwartz sollte darauf auf Anordnung deö District - Anwalts Lyttleton Price rerhaftet werden, doch machte er sich vorher auS dem Staube; Burnett blieb unbehelligt. Bald darauf.plünderten seine Spießgesellen am hellen Taae die Ossice der Toughnut-Mine in Charle.swnwobei sie Z16.000 .erbeuteten; .nach Verübung dieser Schandthat ließ er den Agenten der Mine, einen gewissen John Gird, wegen Pflichtvernachlässtzuna verhaften und brummte ihm

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W- WelVct, Tie berühmteste Sängerin, schreibt : CMj kann d." 5 echte Johann SF5 Uch-GMkt nur ausS Beste empfehlen. Es befördert meinen Appetit und Verdauung ganz wundervoll. Johann Hoff' flüssige Malz.Extrakt macht Fleisch und Blut. Ein Dutzend Flaschen von Johann Hosss flüssigem Malz-Extrakt erhl ten mehr Nährkraft- als ein Faß Bier oder Potter.

, , II' Johann Hol ! WlVJI IC1IIII I Iwl. &q ? t h. eine Geldstrafe von $160 auf. Wenn Burnett m Gericht saß. war er stets bis an die Zähne bewaffnet und von einer Anzahl seiner Helfershelfer, vie als Constabler fungirten, umgeben. DaK ibm unter diesen Umständen Niemand zu widersprechen Maate, konnte nicht überraschen. Ost übersielen UJliu glieder von Burnett's Bande die am Gila Viehzucht treibenden Mormonen und raubten die besten Herden; wer sich ihnen wiedersetzte, wurde ohne Gnade und Barmherzigkeit niedergemacht. Burnett begleitete seine Banditen niemals auf ihren Raubzügen, aber er entwarf die Pläne und übernahm den Verkauf der gestohlenen Herden. Da er seine Raubgeseuen nie uoervortheilte und ganz der Mann war, um einen aufsätzigen Gesellen mit dem Revolver zur Raison zu bringen, so waren die wildesten Viehdiebe in seiner Hand gefügige Werkzeuge. Als in .späteren Jahren von dem Sheriff John Behan und dem. Distrikts - Anwalt Mark Smitb der Rustlerbande so ara zuaesetzt wurde, daß ein Bandit nach dem andern seine Haut in Sicherheit brach te, zeigte Burnett seine gelshge Ueberleaenbeit. Die Beamten konnten ibm nichts nachweffen und er blieb. Im Besitz bedeutender Reichthümer, die er als Häuptling der Ruftler zusammengescharrt hätte, spielte er immer noch eine gewisse Rolle in der Umgegend von Tombstone, bis Greene's Kugel seinem Leben ein so jähes Ende bereitete. vkodsrne Gelstergeschtchten. Jene gute alte Zeit, da übernatürliche Erscheinungen in Gestalt weiblicher Wesen, von wallenden weißen Schleiern umflossen, oder als rasselnde Skelette in blutbefleckter Gewandung mit ihrem ganzen unheimlichen Apparat von Seufzern und Wehklagen, Kettenklirren, schlürfenden Schritten und eisiger Atmosphäre aufzutauchen pflegten, scheint vorüber zu sein. Diese Schemen in menschlicher Form beehren heutzutage nur noch spiritistische Solreen mit ihrer Gegenwart, im Uebrigen lassen sie unS Sterbliche von Fleisch und Blut ziemlich in Ruhe. Desto häufiger hört man jetzt aber allerlei merkwürdige Geschichten von gespensterhaften Locomotiven, Motorwagen u. dgl. Die Schaar der zur Ruhelosigkeit verdammten Seelen hat offenbar Geschmack an den Erfindungen unserer modernen Zeit gefunden und zieht es vor, sich dieser zu bedienen, anstatt per pedes einherzuschleichen. Einer der am weitesten vorgeschrittenen Gei st er treibt seit längerer Zeit in derNähc von Northampton in England sein Unwesen. Wie von einem englischen Journal berichtet wird, kann man ungefähr einmal in jedem Monat auf der Mitlandstrecke zwischen dem Städtchen Dallington und der letzten Station vor Northampton so umMitternacht herum eine Locomotive nach neuestem Muster mit seltsam flackernden Lichtern den Schienenstrang entlang rasen sehen. Sobald sie jene Stelle erreicht hat, an der vor etwa zwei Jahren eine nagelneue Maschine entgleiste und bis zur Unbrauchbarkcit beschädigt wurde, läßt sie einen schrillen Pfiff ertönen und verschwindet. Diese eigenthümlicheErscheinung ist zum ersten Mal vier Wochen nach der Kaiastrophe, bei der auch ein Mensch, und zwar der Heizer, um's Leben kam, von einem Weichensteller beobachtet worden. Der Mann befand sich gerade auf dem Heimwege. Sehr verstört langte er zu Hause an. Seine Frau und auch die Collegen. denen er die Sache am andern Tage erzählte, schüttelten den Kopf und meinten, er hätte wohl ein GlaS über den Durst getrunken. Bald darauf aber hörte man von Leuten, die von der nächtlichen Nifron des Weichenstellers gar nichts chnten, fast dieselbe Geschichte. Nur hatten diese eine Locomotive mit blauen Lichtern vorübersausen sehen, ohne jedoch ein anderes Geräusch vernommen zu haben als dumpfes Keuchen und Zischen. Einige Wochen später zeigte sich das gespenstische Dampfroß dem Heizer und Lokomotivführer eines Northampton Passirenden Schnellzu geS. Der entsetzte Führer bemerkte plötzlich in einiger Entfernung auf demselben Geleise die dünkten Umrisse einer Maschine, die in weniger schneilem Tempo als der Expreß vor diesem herfuhr.' . Seinm Augen nicht trauend, rief er den Heizer herbei. Auch dieser fa ganz deutlich das eiserne Ungethum, daS fortwährend dichte, mit Funken untermischte Rauchsäulen emporsteigen ließ. Obwohl sich die beiden Männer gar nicht erklären konnten, waS eine einzelne Locomotive zur Nachtzeit auf der Strecke zu thun habe, ließ man sofort Dampf entweichen, um eventuell den Hua ,um Stehen zu bringen. Ehe diese Absicht aber noch ausgeführt werden konnte, war die in immir größere Nähe gekommene Locomo tive mit einem jähen. Ruck stehen geblieben und hatte sich in eine leichte Dampfwolke verwandelt, durch die der Expreß ungehindert hindurchsauste. Heizer und Führer schwören darauf, daß sie recht gesehen haben, und jetzt ist der Glaube an die Gespensterlocomotive allgemein bei dem, Personal der Mio land Railway verbreitet. Moderner voü als der Geist dieser Maschine, der

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t 4 I VV sich ein Vergnügen daraus wacht, ad und zu ein paar Bahnbeamte in Furcht und Schrecken zu versetzen, ist die abgeschiedene Seele eines MotorwagenFabrikanten in Melbourne. Mr. Spook hatte einen ganz besonderen Motor construirt, der beim ersten Versuch vorzüglich functionirte. Als er dann aber mit einigen Freunden eine Ausfahrt unternahm und das Gefährt einen sehr steilen Hügel mit rasender Geschwindigkeit hinabsausen ließ, brach dieLenkVorrichtung und der Wagen rannte mit aller Gewalt gegen einen Meilenstein. Die Insassen wurden hinausgeschleu dert und mehr oder weniger schwer verletzt. Der Besitzer des Motors aber brach sich das Genick. Dieser Vorfall ereignete sich am 1. April des vorigen Jahres, der gerade auf einen Freitag traf. Den stark beschädigten Unglückswagen brachte man in einem Schuppen unter, der an das Wohnhaus der Familie des Fabrikanten stößt. Eine Woche später, in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag, hörten die Wittwe und der älteste Sohn deö Verunglückten ein dumpfes Hämmern aus der Gegend des Verschlage? herübertSnen. Nach der Ursache des Geräusches zu forschen wagte man nicht und am nächsten Morgen machte man dieWahrnehmung, daß der zerbrochene Motorwagen verschwunden war. Nachforschungen nach etwaigen Dieben führten zu keinem Resultat. Wiederum acht Tage später verbreitete sich das Gerücht, daß zwei Schutzleute und einige heimkehrende Nachtschwärmer, in der Nähe des Spook'schen Hauses ..einem führerlosen Motor begegnet seien. Man behauptete, der Wagen sei in rasendem Tempo, aber vollkommen lautlos, die Straße hinuntergesaust und um die nächste Ecke gebogen. Die Laternen hätten ein merkwürdig grelles Licht 5U5a.eLrablt. dessen Schein wie eine bläuliche Wolke über dem teeren, für den Lenker bestimmten Sitz schwebte. Als der Sohn des Verstorbenen davon hörte, patrouillirte er in Gesellschaft mehrerer Freunde in der dem nächftfolgenden Freitag vorangehenden Nacht die Straße vor seinem elterlichen Hause auf und ab. Die Zeit wollte den jungen Leuten schon lang werden, 'als sie plötzlich gegen 3 Uhr ein leises Surren und Zischen vernahmen und im selben Moment sahen sie zwei blendend helle Laternen mit unheimlicher Geschwin digkeit auf sich zukommen. Der junge Spook erkannte deutlich den Motor seines Vaters und wollte mit einem lauten Ausruf dem Gefährt 'entgegenstürzen. Die Freunde aber hielten ihn zurück und deuteten erschauernd auf die sich leicht hin und her bewegende lichtblaue Wolke über dem Vordersitz. Eine Minute später war das Phantom verschwunden. Seitdem zeigt sich der lautlose Motorwagen in jeder Freitag Nacht. in Pariser Prozeß um ein deut scheS Kind. Vor der vierten Kammer des Parifer Civilgerichtes spielt sich gegenwärtig ein merkwürdiger Prozeß ab, durch den die geschiedene Frau eines ehemallgen preußischen Officiers von ' einem französischen Gerichtshofe zu erlangen sucht, daß er die Entscheidung, eines deutschen Richters für in Frankreich oollstteckbar erkläre, nachdem, dieser deutsche Richter infolge ' eines Telegramms des deutschen Kaisers auf Grund dieser seiner Entscheidung wegen Amtsmißbrauches in .Untersuchung' gezogen worden ist. Nach - dem Pariser Matin-ist der Sachverhalt der folgende: ' - Herr v. Daun ist ein ehemaliger preußischer Officier, der sich mit einer Russin verheirathet hat. Die Ehe war schon in den ersten Jahren in wenig getrübt; schließlich kamen die ' beiden Ehegatten gar nicht mehr mit einander aus. War das Unrecht auf Seiten der Frau v. Daun? : Das ist wahrscheinlich. Man rühmte allenthalben - ihre Schönheit. Jetzt, wo sie der Fesseln der Ehe ledig ist, hat sie den Namen ölnna L6on angenommen, der für Pariser Ohren , nicht allzu sittenstreng klingt. Welche Gründe im Einzelnen die Scheidung herbeigesührt - hatten, wird gegenwärtig nicht bekannt ..gegeben. hat auch für den vorliegenden Fall keine weitere Bedeutung. Thatsache ist nur, daß es Herr. v. Daun war, der zur Entscheidung über seinen Eheconflikt die , französischen Gerichte anrief. Die Scheidung wurde ausgesprachen. Mit der Bewahrung . de Kindes (eines Töchterchens) wurde das Ehepaar Naumow, der Schwager und die Schwester der ehemaligen Frau v. Daun. betraut. Die Eltern sollten sick ebenso in den Pensionspreis theilen wie in die freien Stunden der Kleinen. Während der Ferien . des Mädchens mußte der Vater an einem bestimmten Tage zu? bestimmten. Stunde sein Kind der Vorsteherin der Pension wieder übergeben haben, und an einem anderen bestimmten Tage zu einer anderen bestimmten Stunde durfte- die Mutter sich ihre Tochter aus der Pension abholen. Das Kind wurde in der Pension Chenot untergebracht. Die Mutter entrichtete die auf sie entfallenden Pensionskosten Die Direktorin forderte eine Zeit lang vergeblich die Kosten ein. die auf den Tkett des Va-

ler? kamen. Endlich wurde Alleö in Ordnung gebracht, und im April letzten Jahres, als die Osterferien begannen, erschien der Vater in der Pension und holte sich sein Kind. Man über-

gab ihm und machte ihn noch darauf aufmerksam, daß er nicht die Rechte der Mutter und den Tag und die Stunde, wo d''se in der Pension ihr Kind beanspr - 'n würde, vergessen dürfe. Abe. err v. Daiiu war entschlossen, sein Kind vi behalten. Er wollte es der Mutt sr immer entziehen. Auch hatte er die Absicht, es protestantisch werden zu lassen, und hatte infolge dessen sich vorgenommen, daß das Mädchen nicht mehr in die katholische Pension zurückkehren solle. Die Osterserien verstrichen. Bergebens erwartete die Mutter ihre Tochter. Sie stellte tausend Nachforschungen an. Alle blieben fruchtlos. Sie wandte sich mit flehentlichen Bitten an ihren früheren Gatten, hatte sogar mit diesem Zusammenkünfte an Straßenecken und in Omnibus-Bureaux. Herr v. Daun blieb unbeugsam und hielt ihr bis zum letzten Augenblick den Ort verborgen, wo er die Tochter untergebracht hatte. Achtzehn Monate verstrichen in dieser Weise. Eines Tages zeigte eine Freundin, die aus dem Elsaß zurückkam, der unglücklichen Mutter eine Photographie. Die Mutter erkannte ihr Kind. Sie verlangte Erklärungen, man gab sie ihr. So erfuhr sie, daß ihre Tochter sich in der Umgegend von Straßburg befinde. Unverzüglich überschritt sie die. Grenze, überzeugte sich .selbst von der Richtigkeit der ihr gemachten Angaben und suchte sogleich den deutschen Amtsrichter auf. Der deutsche Richter gab der Mutter Recht, die ihr Kind von ihm verlangte. Er erließ zwei Verfügungen. Die erste Verfugung ordnete an, daß daö Kind provisorisch von dem Orte, an dem eZ sich befand, nach dem Kloster SainteBarbe in Straßburg zu schaffen sei. Die zweite richterliche Verfügung (datirt vom 3. Oktober 1893) besagte, daß das Kind sich in Straßburg befinde, entgegen einem in regelrechter Mise von einem französischen Gerichte gefällten Urtheil, und daß ein GerichtsVollzieher nach dem Kloster SainteBarbe sich zu begeben, dort das Kind m Empfang zu nehmen und es den Eheleuten Naumow in Frankreich zu überliefern habe, die seine gesetzlichen Hüter seien. Aus welchen Gründen der deutsche Richter diese seine Verfügungen erlassen hat, ist noch nicht bekannt. Der Advokat des Herrn v. Daun in Paris behauptet, der deutsche Richter habe sich überrumpeln" lassen. Wahrscheinlich ist aber, daß der deut sche Richter ganz einfach das französi sche Urtheil, das die rechtliche Basis des ganzen Falles bildete, geprüft, daß er dieses als zu Recht bestehend aner kannt und danach seine Entscheidungen gefallt hat. Die Verfügungen des deutschen Richters wurden ausgeführt, das Kind kam nach Paris zurück, und jetzt erscheint die Mutter' vor dem Pariser Civilgericht, um gerichtlich feststellen zu lassen, daß Herr v. Daun das Ur theil des französischen Gerichtes, daö seine Rechte auf die Tochter genau bestimmte, durch die Entführung des Kindes verletzt habe. Die Mutter for dert ferner, daß nach dieser Verletzung daS Pariser Civilgericht dem Vater fortan jedes Recht, mit seinem Kinde zu verkehren, aberkennen soll. Wenn das Gericht dem Vater erlaubt, die Tochter wiederzusehen." sagt die Mut ter, so wird er sie ein zweites Mal entführen, wird sie wieder nach Deutschland schaffen, und diesmal werde ich dort keine Richter mehr fil den, die mir mein Kind zurückgeben werden. Folgenoes soll ncy nämlich, immer nach dem Berichte des Matin", in Deutschland ereignet haben. Nachdem der deutsche Amtsrichter seine. Versu gungen erlassen, schlug Herr v. Daun Lärm und brachte auch die Sache an die Öffentlichkeit in einem Zeitungsartikel, der großes Aufsehen erregt habe." Der Artikel behauptete, ein deutscher Richter habe gegen einen ete maliaen preußischen Officier entschie den, der sein Kind nach Deutschland geschasst habe, damit es ihm nicht - in Paris zur Französin und zur Katholikm erzogen werde. Plötzlich sei bei dem betreffenden Amtsgericht eine Depesche des deutschen Kaisers eingetrofsen, welche die Einleitung einer Untersuchung forderte und nähere Aufschlüsse verlangte. Der Amtsrichter sei infolge dessen suspendirt worden. Am 8. November 1898 habe man eine richterliche Verfügung erlassen, welche die Entscheidungen des Richters für nichtig erklärte. Herr v. Daun verlangt nun seinerseits von dem Pariser Civilgericht, eö solle diese letzte Verfü. aung. die daö Amtsgericht in Straßbürg erlassen habe, in Frankreich für vollstreckbar erklären und solle dementsprechend anordnen, daß daS Kind wiederum in'S Kloster Sainte-Barbe in Straßburg, aus welchem eö auf Grund , der nichtigen Verfügung des abgesetzten Amtsrichters entfernt worden, zurückgebracht werde. Die Entscheidung deö Pariser Ci vilgerichts m dem Prozesse steht noch auS.- Einstweilen muß man jedenfalls gegenüber der Darstellung des Matin" große Reserven machen. ES ist absolut nicht zu glauben, daß der deutsche Kaiser in einem privaten , Rechtsstreit eingegriffen habe in der Weise, wie " daö Pariser Blatt dies schildert. .Die Absetzung von Richtern, die ein nicht genehmes Urtheil fällen, ist. wie daS Vorgehen aeaen die Strafkammer des, Kassationshofes in der DreyfusAffaire gezeigt bit.f ranzösischer Justizbrauch, mcht deutscher. Wenn der deutsche Amtsrichter wirklich abaesetzt worden ift. wie der Matin" vehauptet, so wird diese Maßregelung wohl andere Gründe gehabt haben, als den Umstand, daß der deutsche Richter ein regelmäßig ergangeneS französifcheS Urtheil als zu Recht bestehend erklärt hat. . Immerhin wäre eS wünfchenswerth, daß nun auch einmal von deutscher Seite eine Darstellung deö merkwürdigen Falles gegeben würde.

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?k n origineller Welse versieht der Farmer Gus Stewart, der unweit von Mldie. Ky.. ansässig ist und zu den besten Viehzüchtern jener Gegend gehört, seine Herden mit dem zu ihrem Gedeihen nöthigen Salz. Er leg keine (alzleaen an, invem er vas Salz auf den Boden streut, sondern dasselbe kommt auf den Rücken der Thiere. Dieselben wissen das und lecken sich fleißig, wenn ue lalzyun-aria-sind. Dadurch erzielt Stewart mehr als einen Nutzen. Die Thiere bekommen Salz; dass?e zerstört ungeziefer, an dem sie ... leiden, und durck das Lecken erhält das Haar einen fchönen Glanz. AufeinerNuversayrraus dem Umvoua River sind der StaatsFischerelcommissär H. D. McGuire ' ' . . m m esr C und der Staatsjenator A. u. eeo von Oregon ertrunken. Sie befanden sich mit W. F. Hubbard von Stone, Oregon, in einem kleinen Boot ; die Wellen gingen hoch, der Kahn gerieth . r . -rr. n. : V. Mf in eine gesayrovuc iutjc i yvuyt des Ufers und bei den verzweifelten Anstrengungen der Jnfassen dks Kahns. von dort wegzukommen, vracy ein Ruderhaken, fo daß der Kahn schwer lenksam war und, von den Stromschnellen erfaßt, kenterte. Reed und McGuire verschwanden unter dem Wasser und tauchten nicht wieder auf. Qubbard rettete ni. Todt gesunden w u r o c n Herr und Frau R. B. Charles km Schlafzimmer ihres Wohnhauses zu Whitewater. Wis. Die Leute waren mehrere Tage nicht gesehen worden, und man hatte geglaubt, daß sie verreist seien. Endlich aber wurde der Sohn des Herrn Charles besorgt und ließ durch Beamte die Thür deöWohnHauses einbrechen. Man fand die Leiche des alten Herrn auf dem Boden und die der Frau auf dem Bette. Die Thüre des OfenS war nur angelehnt, und man hat allen Grund für die Annähme, daß die beiden Leute an KohlengaS erstickt sind. Der Postfuhrmnnn BarneS. welcher die Postsachen zwischen Rapid City, S. D., und den Bad Lands befördert und von dem man glaubte, daß er bei. dem letzten Blizzard umgekommen sei, ist wieder in Rapid City eingetroffen. Als BarneS vom Sturm überrascht wurde, spannte er seine Pferde ab und ließ sie laufen, während er sich vom Sturm den Bad Lands zutreiben ließ, wo er zuletzt an einer steilen Klippe anlangte, hinter welche er Schutz suchte und fand. Den Postsack gebrauchte er als Kopfkissen und in die Wolldecken hüllte er sich ein, so daß das Unwetter ihm nichts anzuhaben vermochte.. JnderNähevonLafayett e, Ky., fand zwischen Wm. Freeman sowie sewemSobn Tom einerseits und den Gebrüdern W. A. und R. T. Dills anderseits eine Schiekerei statt. Awischen den beiden Parteien herrschte seit einiger Zeit eine Feyoe, und den Freemans ging eine Notiz zu, in welcher ibnen der Rath gegeben wurde, sich eiligst aus der Nachbarschaft zu machen. Darauf begaben sich die iLebruvtt Dills bewaffnet nach der Bebausung Fr:emans, doch dieser hörte von dem geplanten Angriff und empfing die Angreifer mit blauen Boynen. lim der Dills wurde auf der Stelle getödtet und der andere lebensgefährlich verletzt. m i , OS SlANV. x Freibier an Schulkin der dürfte auch nicht gar häufig zur Vertheilung gelangen. Dies Unikum leistete sich aber thatsächlich eine Ge meinde im Pfälzer Kanton Wäldmohr. Sie ließ anläßlich der zu Ehren des hundertjährigen Regierungsjubiläums der Zwetdruaen-Birkenfelder Lirne des Hauses Wittelsbach vom Staatsministerium angeordneten Schulfeier außer den Wecken an die' Schulkinder noch Vier in einem Wirthshause verabreichen. Die Anordne? und Erfinder des Frühschoppens für Kinder sollten in den Schulrath oder Medizinalausschuß ver Pfalz verusen werden. 3 n d e r N a y e des Bahnhofes in Altenheim wurde die Leiche des Müllers Albert Krämer aufgefunden. der vor einiger Zeit verschwunden war, nachdem . sich die Verdachtsmomente eines gegen die eigene Mutter unternommenen Mordversuchs .derart gegen ihn gehäuft hatten, daß seine Verhaftung unmittelbar bevorstand. Krämer l, seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. . Er war der Sohn des früheren AdlerwirthS in Offenburg und früher in sehr guten Verhältnissen; er verstand aber nicht zu. wirthschaften und brachte nach eimgen Jahren sein Vermögen durch. AlS dann auch die Unterstützung durch seine Mutter ausblieb, mag wohl der Gedanke, sie durch Gift aus dem Weg zu räumen, in ihm gereift sein. Der Versuch mißlang aber und Krämer mußte flüchten. Wahrscheinlich ist es ihm nicht geglückt, sich eine Existenz zu schaffen, weShalb er schließlich zurückkehrte, um sich zu Hause das Leben zu nehmen, ramer war verhttrathet, aber seine Ehefrau hat bereits.-, vor längerer Zeit die Scheidung betrieben. JnderLämbeth-Kirch? in London fand eine merkwürdige Trauung statt. Ein Patient des ThomaS - Hospitals, ein Mann in mittleren Jahren, der schon seit längerer Zeit gelähmt sein soll, ließ sich mit einem hübschen,-- noch sehr jungen Mädchen ehelich verbinden. Der glücklicheBräutigam wurde in einem Krankenwagen bis vor daS Portal deö GotteShauseS gefahren,' dort auf einen Tragstuhl gebettet und ' so neben -seiner Braut vor den Altar gebracht.- Nach beendigter Ceremonie, die kurz und ergreifend. war, transportirte man' den Neuvermählten wieder in das Lazareth zurück, wohin ihm seine junge Frau mit lächelnder Miene -folgte. Dieser Vorfall, wurde am. frühen Nachmittag von 'verschiedenen Leuten beobachtet. Alö man gegen Abend nähere Erkun-

Aeguliren Im Frühlinge muß

Zustand verfttzt werden, dieses geschieht atesten durch . . , . D.AMBUnM's Hamburger Tropfen.

Sie reguliren und spornen Thätigkeit an. - A ffl Alh)

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fcigungo tui 2yolna Hojpttal ein ziehen wollte, verweigerte die Vermal hing jide Auskunft über das Ereigniß. Aber bald erfuhr man doch, daß der Kranke, der, seinem Aussehen nach zu urtheilen, wohl kaum geheilt werden dürfte, ein reicher Mann sei, und daß die blühende junge Dame eingewilligt habe, ihm seine letzte Lebenszeit durch ihre Gegenwart und Pflege zu verschönern. Dafür wird sie dann als alle! nige Erbin eingesetzt und beide Theile sind zufrieden. Die KeimTüeorie. Line wichttge Entdeckung. vrxenerukg deß QtnititxUn fift ouc raeue geyetlk. Qi wirb in diesen Tagen viel über Pilze J. l cJi.ftcP-. n r Vr.a Uciyiuujcn uno oqu) i öl lttt! MUglges lC de. DaS Mikroskop enthüllte die That sache, daß viele Krankheiten durch einen be sonderen Keim oder Pll, hervorgerufen mer den. Eln eingehenderes Studium und ffors schungen zum Zwecke der Entdeckung eine Mittel, elcbes diele Dil,e aus dem Sostem entfernen roürde, haben vor Kurzem ergeben," oag es norymenvkg tet, vas t&gitem zu er neuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. (3 stellte sich her aui, dah Dr. Kay'S Renovator das vollkom menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, da! bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert daS ganze System, reinigt das Blut, berei, chert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver tüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb Nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben ir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau E. A. Adam, . und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beant ortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator hatte, theile ich Ihnen mit. daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Gnppe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Ehinin ein. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Sckmindelanfälle, und eS war als ob feurige Fäden und kleine Sterne vor meinen Auge gaukelten. Es freut mich, berichten zu kön nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres RenovatorS großesBesse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe oie zweite Schachtel zu Ende war, woraus dies mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. 7 Ich kann nicht um hin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlend Er ift das beste bestehende Hl, rntttel, weil er alle Krankheiten heilt, bei el chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an aewanvr wuroen, te: unveroauuchkeit, Le ver und NierenKrankbeiten, lBerfiopfung, ößeruna, Sodbrennen, unreines Blut, sa)ianongrnr, u)augretk, ervauungsve schwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab aeftumpftheit. MsumatiömuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluh,. Beulen, Salz sluh, Sttopbeln ,c. Er hat ein? wunderbar mirnrnn Ait Kn N? Oaft imk tt!. .WlitHliy VW vujjuil vvi miiw uiuuc weide, er steigert den Appetit, fördert vt Verdauung und bellt alle Störungen dies lheile. Er schmeckt angenehm, ift leicht zu ney men, vollkommen sicher und nie dem Mo gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, auS eoncentrtrte Ertracte zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen alt die flüssigen Arzneien, eiche für densel ben Preis verkauft werden. Dr. Kcrv'S Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25s und tzl. SellteJhr Apo ibeker denselben nickt vorratbia baden, dann sende man den Betras und schreibe an die Dr. V. I. Kay Medical Eo. Westliche Of fice), 620 südl. 16. Str.. Omaha, Neb., wor rauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wnd. Diese Firm eröffentlickt ferner .Dr. Kar'a HindBook of Yaluabld Recelpts and a Treatise on Dise&ses. velcke Broscküre nackt Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zel tun g Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele reute Man Jkai'i Nmovator wird nun vkaut v

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