Indiana Tribüne, Volume 22, Number 212, Indianapolis, Marion County, 21 April 1899 — Page 1
o. O rlC rK O . Y! $0 rh o kS AA V ii aii I V 1 W V AJ . Office : No. 18 Süd Alabama Otraße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano, Freitag, öen 2. April 1899. Jahrgang SS. Ctejsia
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ja giebt diele Leute, wellbe Selb auzu 2v leihen habin. aber nicht mit den beöen Eesch5stSmelhsde?t bekannt find und uSkunft über verschiedene Arten von Kapitalanlagen wünsche. Sie vaben rieSetcht keine Bekannte, tvelche ste für tnverläsftz halten oder gehen nicht gerne zu ihnen. Sie brauchen den Rath von er fzhreaen Leuten, aber triften nicht, wo ste zu finden sind. Die
Union Trust Co., von Indianapolis wird sie gerne bedienen und sie sännen sich vnum . ... . fc. . s .I.sl(i.tt - i I ihre naelegenh'.tten ouespttchtn no e, ro.m unoen rntt ten tarnien orrciiuiuuii un fit nicht! wie die l'Cuhe vor;u,preen. Offi: (Gebäude der Gesellschaft) Sko. 118 und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberschuß-Fond .... 105,000 Verbindlichkeit der Altio. näre $600,000 Beamte: Jodn v. vollidah. Präsident. ddtson . Harri. 1.Vic.Prfid,nt. Henry Eitel, 2. Lic,-Präsidtt und i hdiftkr. H.M.olv. Ctkrk k. "V-" Todes-Anzeige. Freund und kkannlea di betrüblnd Mitthtilung. it uns geliebte Tochter und Schwester Bertha Kottlowöki, uw am Frettaz. den kl. April, M,rgI 3 Uhr 12 Mi, ach kurzem Leid durch Un Tod eakiffer? würd. Kit Beerdigung findet S.nntaz Nachm'ttaz um 1 khr 0Th.,ttn Trouerhius,. 410 Süd tfM 6tia&c und ii dir 19. Ziuijktrch um 2 Uhr aal statt. b.S. T. Nottlowski. ater. Herminte ttottlowZki. Mutter. Htljt Eeichrviftern. eo. EHIcrriiianim J-: ' i I ' " ' "l iSSP? ä'-vV"- hfzilr :'f v'- -' ot-vLN &ff :fT'f & &LS&A?Z yl&Ä5 vvs cäw jK&jh& IS rc V'ii j ix j. i-O 0ViLeichsnbsftstteV, Ofnee: 26 Süd Delawarestr. Stalle, 220. 222, 2Z4, 22, 223 Ost Pearlstr. l Telephon 911. Offen Tag und Nacht. (lsiAi(lAiti I vrvllll'7VHUI I " 1 Stötte- oder ToUrNteN ine - ZU $1,24, Alle neuen FrühjadrSmoder, werth t2.00 und $2.50. Farben - schwarz, braun, lch. vraun, iqresergruu uno perlgrau. Nur Samstag. VMM Hat Co. No. 8 OstWafbingtonStr. F. BALZ. Manager. Cts.. 3 I uvgLsunvr. Schuhe muß ein Jeder haben. I Ehe Sie kaufen, sehen Sie in Mode's Schaufenster, da ist die Frühiahrsmode auZ gestalt. rUe möglich Farben in niedrigen und hohen Schuhen zu sehr maßlgen Prelfen. Sprecht vor und überzeugt vuch feldft. l&Ulm, J&XLdqR9 113 OS Wasblnaton Str. Äm sekkerson HuU8, da ist gut sein, Da giebt eS feine Essen, Die Betten find auch gut und rein Und nichts wird knapp bemessen. Sin groß'GlaS Bier, 'nen guten Wein, Sin Billiard, wollt Ihr spielen. Beim Peler kehrt d'rum fleißig ein, Ihr werd't Euch heimisch fühlen.r..n.P.t.FHnimi.l.. n5 -1,9 Ost Sou,h emt. Untttflütt die Gä-Clffl WR betrieb do Union Wnschmidch. 5to. 188, 140 und 142 Virginia d,ue. I
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Editorielles.
Die Nachricht von der Verhaftung deS Befehlshabers deS deutschen SchisseS Falke im Hafen von Apia durch den Commandeur deS englischen SchiffeS Porpoise scheint nichts weiter als eine plumpe Stfiadung zu sein. Die Zdee, daß der Befehlshaber eines Kriegsschiffes den Befehlshaber eines einer anderen Nation gehörenden Kriegsschiffes verhaftet, ist einfach absind. Sine Geroaltthat kann aller dina icbmeit vorkommen, aber daS wäre in solchem Falle ein wirklich kriegerischer Akt, denn der VesehlSHaber eines Kriegsschiffes würde sich nicht von dem Befehlshaber eines anderen verhaften lassen. Zu einer VerHaftung gehören mindestens zwei. Die Trusts werden in der amerikanifchen Politik künftighin jedenfalls eine bedeutende Rolle spielen und ohne Zweifel werden die Versuche, sie auf dem Wege der Gesetzgebung anzugreifen, so bald nicht aufhören. SS ist daher interessant zu beobachten, wie verschieden die Ansichten in Politik und Gesetzgebung maßgebender Manki er in diesem Punkte find. Diese Verschiedenheit beweift zugleich, daß daS Wesen der Trusts durchaus noch nicht allgemein richtig erkannt wird. Mayor Hewitt von New Sork sieht aani nana in oer mneouna oer Trusts und der Konzentrirung der Be triebe daS loailöe Resultat elneS wirthschaftlichen EntvicklungSprozes seS. Sn einem Briefe an die dustnal Commission, welche vom Eongreß eingesetzt wurde, spricht er sich dahin auS. 3ch kann mir", sagt er. kein anderes Resultat dieses Vor ganges denken, als daS, daß die Kontrolle deS Betriebes an Dieienigen übergeht, welche thatsächlich indem ..:.(.. (.fAxfi:! ck" cri in I" I4MW nakukltq yoqu unriar aue-georuar, o unklar und unvollständia. daß .man ... ,. . . 7' . nicht recht weis, was damit gemeint ist Aber es liegt der Anschauung immer i qm eine iojiaiipicqe ooec zu rnnve , , t - . i . e . . aw.. ra . v . Noch viel unklarer ist sich Hewitt darüber, wie diese? Resultat herbeigeführt werden soll. Sr sagt : Meine Anficht ist die, daß wenn die Industrie genügend zentralifirt sein wird, der Arbeiter nach und nach die Aktien erwerben und daS Eigenthum kontrolliren wird, welches sie vertreten". SS liegt auf der Hand, daß Letzteres nicht möglich ist, oder Herr Hewitt müßte unter Arbeitern etwas ganz anderes vergehen, als was man gewöhnlich darunter versteht. 3edens'...1 aber geht auS seinen Aeußerungen der Gedanke hervor, daß die Trusts eine Stufe der wirthschaftlichen Entwicklung bilden und nicht vernichtet werden können. Senator k handler schildert in einem Zeitungsartikel die üblen Folgen der Trusts in der Srböbuna der Preise der ' . ' ' , Bedürfnisse, der Ansammlung von Millionen in Händen Weniger und der Erweiterung der Kluft zwischen Arm und Reich. Er ist dafür, daß die Trusts durch das Gesetz so beherrscht werden. durch Besteuerung und kontrollirende Vorschriften, daß ihre ausbeuterischen Praktiken unmöglich werden. Dafür müßten die politischen Parteien sorgen. Abgesehen davon, daß dieser Aus sassung die falsche Idee zu Grunde liegt, daß die Bildung der Trusts bloß kn oer oncyl und oem Willen der Gründer iire Ursache habe und selbst die theoretische Möglichkeit der Unterdrückung der Trusts zugegegeben, wird diese Unterdrückung bei dem gesetz geberischen Einflüsse deS Kapitals prak tisch möglich sein ? Der bekannte Gonvernöe Pingree von Michigan hielt dieser Tage in New Jork einen Vortrag über die Trusts. Sr meinte, daß dieselben eine Gefahr für daS nationale Leben bilden und daS Volk versklaven. Sr fragte sich bann, ob eine für daS Kapital und die Arbeit gleich gerechte Lösung möglich sei. Diese Frage stellen, zeigt, daß der Betreffende sie nicht versteht. Sie kann wirklich nur von einem Politiker ge- ''"'"'' l ,z,,,r a.vti ... rt. . . r .r:cr. rv 1 r üt,t ' ui(i iumi ymauej. Natürlich sindet Pingree auf diesem Wege eine Lösung, welche eben keine Lösung ist. Sr sagt, daß staatlicher Betrieb oder Semeindebetrleb der Sisen5ahnen, Wasserwerke, Beleuch-
Utilities dazu beitragen würde, daS Problem zu lösen. Aber", fügt er hinzu, ich würde daS Prinzip nicht auf weitere Dinge ausdehnen, denn wir dürfen die Privat-UnternehmungSlust
nicht beeinträchtigen." Aber eine Aufficht über Korporationen könnte man führen, die VerWasserung der Aktien, zu weit gehende Verschuldung verhindern u. s. w. 3m Grund genommen liegt darin veiter nichts als ein Gefiändniß völliger Hilflosigkeit. Denn daß diese Vorschlage die Frage nicht lösen, daS liegt auf der Hand. DaS ist aber auch ganz natürlich. Vom Standpunkte der heutigen Wirthschaftlichen Einrichtungen und vom Standpunkte der kapitalistischen Anschauung auS, giebt eS auch keine Lösung. Diese Vorschläge erinnern unS bloß an daS Sprichwort vom ruffischen Despotismus, gemildert durch Meuchelmord. Wer in den Trusts nicht die Vorläufer einer künftigen sozialistischen Gesellschaftsordnung zu erkennen vermag, wird ftty vergevuq naq einer Lösung der Frage umsehen. Archlklllhrilhlell. Wetterbericht. Kühleres, schönes Wetter. . Höchste Temperstur innerhalb der letzten 24 Stunden 76 Grad, niedrigste 60 Grad. Kuliarbeit auf Hawaii. S a n g r a n c i S c o, 20. April. Der heute hier angelangte Dampfer Eaptic" bringt Nachrichten auS Honoulu : DaS Arbeitsproblem auf Hawaii bereitet den amerikanischen VerwalungSbehörden viel Kopfzerbrechen. Von Washington ist die Weisung gekommen, die Einführung von Eonraktarbeitern zu verbieten. DaS zur Zeit noch bestehende Gesetz von Hawaii, durch welches die Heranziehung von Plantage-Arbeitern (meistens japaNische KuliS) im Eontraktwege gestattet war, soll wiederrufen werden. 3n den etzten zwei Monaten find aus Hawaii viele neue Plantagen eingerichtet worden, die zu bearbeiten die Unternehme? noch mindestens 10.000 Japaner brauchen würden. Eine solche Masseneinwanderung aber würde den Japanera auf Hawaii ein bedenkliches Uebergevicht geben. Die Samoa- Angelegenheit. Chicago, 20. April. Ein von einem amerikanischen Kaufmann NamenS N. 3. Woods auf Samoa unterm 23. März hierher geschriebener Privatbrief enthält nachstehende bemerkenSwerthe Auslassungen : Ich bin ein intimer ffreund und Berather Mataafa'S. Als ich die amerikanischbritische Proklamation erhielt, empfahl ich den Eingeborenen aus Muliniu, sich darnach richten zu vollen. Sie gehorchten und entließen ihre Gesängenen. Ich versprach Kavitän Wbite von der Philadelphia," alles in meiner Macht Stehende behufs friedlichen Ausgleichs zu thun. Mataafa gab mir daS Versprechen, Admiral Kautz' Mahnungen folgen und vorläufig Frieden halten zu vollen. Nun bewaffnete aber der britische Konsul Maxse die zurückgekehrten Gesangenen wieder und letztere rühmte sich gar bald, sie wür den mit den Kriegsschiffen den An Hängern Mataasa'S schon MoreS lehren. vtt sttmarell ermatt wa 0 A W m m M taafa in einer Versammlung, bei welcher er für den Frieden eintrat; tumul tuarisch erhob sich daS Volk mit den Worten : Unsere Sklaven sollen uns nicht regieren !" Bezeichnend für diese Wilden" ist, daß sie noch keines ein zigen aeißen Mannes HauS zerstört haben. Um daS Land zu unterjßchen, find mindestens 10.000 Mann geschul ter Truppen erforderlich, die sich aus AlleS gefaßt machen müssen. Die Samoaner sind keine Feiglinge sie kämpfen für eine gerechte Sache und gäbe Gott, daß dies bald anerkannt werde !" Victoria. B. C., 20. April. Der Dampfer Aorrangi von Austra lien bringt die Nachricht, daß der BefehlShaber deS deutschen SchiffeS Falke von den Briten verhaftet wurde und sich alS Gefangener auf dem britischen Schiffe Porpoise befinde. Die Nach richt wurde von den Passagieren deS Dampfers Upola nach Australien ge gebracht. Nach der Verhaftung legten
die Porpoise und die Philadelphia an
dem deutschen Schisse an und erlaubten Niemandem eS zu verlassen, oder zu betreten. W a s h i n g t o n, D. C., 20. April. Hier schenkt man der Nachricht von der Verhaftung deS Befehlshaber deS Falke durch die Briten keinen Glauben. Von Admiral Kautz find Nachrichten späteren Datums eingelaufen, als die Ankunft jeneS SchiffeS und eS handelt sich wahrscheinlich um ein Gerücht daß auS der Verhaftung deS deutschen PlantagenvervalterS entstand. L o n d o n, 20. April. Henry Labouchere, Mitglied (lib.) deS ParlamentS für Northampton und Besitzer der Truth", veröffentlicht heute in den Spalten seiner Zeitung mit vielem Behagen einen Brief, den er von Lloyd OSborne, amerikanischem SxKonsul in Apia, erhielt und welcher besagt, daß religiöse Ursachen die wesentlichen Gründe der Wirren aus Samoa seien. Der Brief ist von Fanchal, Hauptstadt von Madeira, unterm 9. April datirt. OSborne sagt: Die Gegnerschaft der Londoner MissionSgesellschast gegen Mataafa alS einen Römisch-Katholischen ist die ganze Ursache deS Trubels. Justizchef ChamberS ist ein Mann von den engherzigsten evangelischen Ansichten und ganz in den Händen deS amerikanischen Konsuls. Die Haltung deS deutschen Konsuls war eine durchaus löbliche; Briten und Amerikaner handelten im brutalsten Unrecht." ' Der Prozeß Quay. Philadelphia, 20. April. Die Jury in dem Prozesse gegen Quay befindet sich in Berathung. Die verheidigung legte gar keine Gegenbeweise vor, sondern stützte sich aus die Behauptung, daß daS Beweismaterial deS Staates ungenügend sei. . Man glaubt allgemein, daß entweder Freiprechung erfolgen, oder daß die Jury sich nicht einigen wird. Verstärkungen für Manila. New ö o r k, 20. April. Wie auS Washington gemeldet wird, werden dem General OtiS sobald alS möglich 14,000 Reguläre zur Verstärkung gesandt werden, aber die meisten Truppea dürsten Manila nicht vor Schluß der Regenzeit und Zurückziehung der Freiwillige erreichen. Mit den jüngst beorderten und schon abgegangenen Truppen wird OtiS eine Effektivstärke von 21,728 Mann haben, die dann im Herbste auf 35,000 Mann gebracht wird. St. Paul, Minn. 20. April. Dem Gouverneur Lind ging heute solgende Depesche auS Manila zu: Lind, St. Paul. DaS Regiment muß sofort nach Hause beordert und ausgemustert werden. (Gez.) Die Ossiziere deS Regiments. Der Gouverneur weiß sich die Vepesche vorläufig nicht zu erklären. W a s h i n g t o n, 20. April. Sekretär Alger .hat aus seine gestrige Anfrage von General OtiS die Antwort erhalten, daß die zum Ersatz für die Freiwilligen abgesandtenVerstärkungen sür seine Eampagne-Zvecke genügen werden. Der Austausch der Truvven wird deshalb in der von General OtiS vorgeschlagenen Weise vollzogen werden. General OtiS spricht in seiner Depesche die Erwartung auS, daß er in sehr kurzer Zeit im Stande sein wird, über eine entschiedene Besserung der Situation auf den Philippinen zu be richten. i Ein todter F e st g b e 5. Petersburg, Znd., 20. April. Ein sonderbarer Kauz war der reiche William HaykS, der hier noch 2 Jahre nach seinem Ableben testamentarisch den guten Bürgern einen luftigen Tod tenschmauS vorsetzen ließ. Er hatte in seiner letztwilligen Verfügung ange ordnet, daß seine Leiche nach zwei Iah ren am Todestage auSgegraben und in einem Gewölbe in schattigen Parkan lagen beigesetzt werden sollte. Bei dieser Gelegenheit sollte man die Baumstämme mit roth. weiß. blauen Bänder bekränzen und sür die Bürger schast ein fröhliches gest mit Tanz vergnügen veranstalten. Fünf Rinder, 20 Schafe, eine große Menge Schweine und Hühner sollten bei dem Festmahl schmackhaft herge richtet sein und 50 Faß Lagerbier va ren sür die Theilnehmer bewilligt. Zwei Musikkapellen sollten zum
SchmauS und Tanz aufspielen. Der todte Festgeber hatte in dem Testament seinem einzigen Sohne mit Enterbung bedroht, falls er die Festlichkeit nicht genau nach Vorschrift veranstalten würde. Die eigenartige Todtenfeier
fand gestern unter Betheiligung von 2000 Leuten statt. DaS Schmausen und daS Zechgelage dauerte bis zum frühen Morgen. Auf fünf eigens für die Gelegenheit errichteten Tanzböden vergnügte sich die Zugend, und in froher Heiterkeit gedachte man deS todten FeftgeberS. Allerlei telegraphische Nachrichten. Der französische Dichter JuleS Pailleron ist gestorben. ES ist nunmehr sicher, daß Sprecher Reed aus dem Congresse ausscheiden vird. Ein Pariser Blatt behauptet, daß die Pest durch Teppiche nach Paris verschleppt worden sei und daß drei Angestellte eines TeppichgeschSsteS von der Krankheit überfallen worden seien. Die landwirthschastliche Abtheilung unserer Regierung beabsichtigt Dattelbäume von Marokko einzuführen und i Arizona anzuflanzen. Dr. Zwingle wurde zu dem Zwecke nach Marokko geschickt. Jeder Baum wird, bis er gepflanzt ist, aus $5 zu stehen kommen. 3a Havana find drei Personen am gelben Fieber erkrankt. Der Missouri ist noch immer im Steigen. Die Unterhandlungen betreffs der Organisirung eines großen Whiskeytrusts, d. h. Verschmelzung der be stehenden Trusts, sind dem Abschluß nahe. Ochi??S'57achrtc)teu. Angekommen in : Q u e e n S t o w n : Belgenland" von Philadelphia; Britannic" von New Sork. N e w A o r k: Friedrich der Große" von Bremen; Ethiopia" von SlaSgow. Glasgow: Siberian" von New öork. Hamburg: Patria" von New Sork. Liverpool: Cufic" von New Sork. Oon nnstss?. Die Wachsenburg, eine der drei Gleichen, ist jetzt mit einer wirklichen Geschükarmiruna verseben worden. Es find alte Feldschlangen, die rnele Jahre im Zeughaufe zu Gotha rn beschaulicher Ruhe gelegen haben und nun vom Herzog für die Burg geschenkt worden sind. Erne von dlefen Kanonen stammt aus der letzten Ritterzeit, hat nachweislich schon einmal der Vertbeidigung der Wachsenburg gedient und ist gewlß mit m Gebrauch gewesen, die Erfurter die Beste berannten. Ein anderes Geschütz stammt aus dem siebenjährigen Kriege, ein drittes von Napoleon I., der es dem Herzog von Gotha s. Zt. zum Geschenk machte. Das kaiserliche P a -tentamt in Berlin verhandelte vier Tage über den Antrag verschiedener Münchener Brauereien auf Löschung des vor einigen Jahren der Actien brauerei Gebrüder Schmederer (Za cherl) eingetragenen Wortzeichens Salvator". Die Verhandlung dauerte jeden Tag von 9 6 Uhr; es dürfte kaum jemals vor dem Patentamt eine so ausgedehnte Verhandlung stattgefunden haben. Zugelassen waren lediglich die Vertreter der betheiligten Brauereien. .Das Patentamt entschied dahin, daß der Antrag auf Löschung des erwähnten Wortzeichens abgewiesen wird. Die Schmedererbrauerei hat also gesiegt. Das von beiden Seiten dem Patentgericht zur Würdigung vorgelegte Material war ein ungeheures; es befanden sich darunter u. a. Gutachten von fast sämmtlichen deutschen Handelskammern. ' , . Die Verleihung gewisser Orden in Rußland, wie die des Wladimirordens, bedeutet für den dadurch Ausgezeichneten außerordentlich viel, da er dadurch in den erblichen Adel mit allen seinen Vorrechten hoben wird. Ein gewisser Grinkrut, dtm der Wladimirorden verliehen wurde, wandte sich an den Adel des Gouvernements Smolensk, ihn in die Zahl seiner Mitglieder einzutragen, wurde aber abgewiesen, da er Jude ist. Grinkrut wurde beim Senat vorstellig, der nun entschieden hat, daß die Abweisung zu Unrecht erfolgt sei und Grin krutS Gesuch stattgegeben werden muß, da das russische Gesetz wohl die Rechte gewöhnlicher Juden beschränkt, aber bei durch Orden ausgezeichneten keinen Unterschied der Confesfion kennt und auf diese, auch wenn sie Juden sind, sämmtliche mit der Verleihung der Orden verbundenen ; Rechte in ihrem ganzen Umkana überaeben. i
Chronische Dyspepfla
kurirt. fttk teA jr
LtzN ach rttheM dreißigjährigem Leiden an DhZ ijk, vkpsta fcdreibt MrS. H. S. Dugdale. d,e " w Frau eine prominenten rfcbäftsmannej von Warsaw. N. U: .Ckit 23 Jahren litt ich fortwädrcnd an Tvspepsia unv schwachem Ma, gen. Die leichteste Nahrung erzeugte Beschwer den. verursachte heftige Echmer,en und Fsrmi-. rung von GaZ. Einerltl wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Effen. Ich wurde von dielen Arrzten bcdandklt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dauernde Abhilfe. Bor zwei Jahren begann ich Dr. MileS' Nerven und Leber-Pillen und Nervine Jrx nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich 'ksscrung ein und ich war bald im Stande ,u essen, was mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben ftetS vorräthig und eine einjize DosiZ vertreibt irgendwelche- alte Symptome. r. Gilles' Mittel rvkrden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive!, Garantie: die erste Flasche nütt oder das Geld wird zuriickerstattet. Buch über die Krankheiten des herjknj und der Rerven frei. fci v' rm .r t. .... . i vi ties KNervine3 Restores j , neaiin v dtllAY ... W?I Adresse: Dr. Mil, Medieal Co.. Elkhart. Jb. Der Fall Drey fuS. Paris, 20. April. Der Figaro" enthielt heute wieder 24 Spalten Zeugenaussagen im Falle DreysuS. Die meisten waren dem Gefangenen günstig. Der Direktor deö Cherche Midi Gefängnisses sagte auS, daß DreysuS stets seine Unschuld betheuert habe, daß er gesagt habe, sein einziges Verbrechen bestehe darin, daß er ein Jude sei, und daß DreysuS niemals ein Geständniß abgelegt habe. Sr selbst habe DrtysuS stets für unschuldig gehalten. Waö die ' Leute überHoodS Sarsaparilla sagen, ist, daß eS kurirt, wenn alle anderen Mittel nichts helfen. Darum sollten Sie HoodS Sarsaparilla allen anderen Mitteln vorziehen. HoodS Pillen kuriren Hartleibigkeit. Durch die Post für 2öe zu beziehen von C. 3. Hood & Co., Lowell, Mass. Der U ew 7ork tore lStadlirt 1853.) -Ä:!..,. Butterick Muster ! 500 Dutzend 20c und 2Sc Taschcntiicher, auf dem vorderen Bargaintisch, Kamstcrg, zu 10 1Stnt daS Stuck. Bitte sehen Sie sich dieselben an. pra w m iw. Vorniegut Hardware Co. Vc have reeeived a carload of T The highest awards over all ! CwOlurxibian Exposition. St. Andreasberger Canarien'VSgel, Papageien, Roth Vögel und alle Sorten Sing- und Zier'Vögcl. Eine große Auswahl aller Sorten Käfige, SauariaS, GlobeS, Goldfifche :c. Ferner das beste Spottvogelfutter, besten Dogel-Saamrn zu 7c daS Packet, 3 Pacxete für 20Cent. C. F. Klepper, 458 agachufitti Ivioai. Misch etmost'Ba StHtjigu eo6i.
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