Indiana Tribüne, Volume 22, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1899 — Page 2

Fndiana Tribüne. Erschein Taglich und SvWts Die tZglich Tribüne ' kostet durch tn Xilfret 1 Te:S per Woche, IU SotazI.rriS2e'I Stl per Woche. Seid ins avwni 1 Stl ,b U Cent! xn Vet Vft inialb di ttb pizeschiSt l Smxtt(tlUna V P IHr.

Cfns 10 CV SUniama CnraS IudianapoliS, Ind., 19. April 1899 Nnelpstudlen Bier, laJcm und 'xZcanntweln imo drei Elemente, d'e schon von jeher im Leben, der. Menschen, eine.. große Rolle gespielt haben. Sie bringen uns viele frohe Stunden; namentlich wohnt dem edlen Rebensaft diese Eigenschaft in hohem, Grade Znue. Kein Wunder, wenn jener Trin'.er, wenn er einmal der Herrgott wr', vor allem ein Faß schaffen toiirbt, so groß als die Welt." Richt minder als dem Wein wird auch dzm Gerstensaft das Lob gesungen. wogegen die voetische Literatur merkwürdigerweise wenig und das wenige nur spöttisch über den Branntwein zu sagen weiß. Und doch schmeckt der Branntwein, wie einst ein bcutscfar kleinstaailicher Potentat behauptete, an dessen Hof die Parole morgen wird luschtik". galt, nicht nur des Morgens gut. er schmeckt auch zu Mittage; wer Abends einen nehmen thut, ist frei von aller Plage, auch soll der edle Branntwein um Mitternacht nicht schädlich sein." Welches Getränk wird nun in den verschiedenen Ländern am meisten genossen? Diese interessante Frage hat erst kürzlich wieder ein Statistiker, und zwar der Schwede Gustav Sundbörg. behandelt, der eine Uebersicht über fccn Verbrauch von Branntwein. Vier und Wein sowie über den Alkoholverbrauch im Ganzen gibt, indem er in letzterer Beziehung 'den Branntwein zu 50, das Bier zu 4 u.ld den Wein zu 10 Procent Alkoholgehalt ansetzt. Nehmen wir zuerst den Branntwein, gegen den der Kampf gegenwärtig in einzelnen Staaten wieder mit besonderem Nachdruck aufgenomwen worden ist wir erinnern nur an die Volksabstimmungen in Norwegen und an die Bewegung in Frankreich , und ordnet man die Länder nach der Größe des Verbrauchs auf Kopf und Jahr, so ergibt sich, das Liter als Einheit genommen, folgendes Bild: Dänemark 14,40 Belgien 9,70 Niederlande 9,40 Rußland 9,40 Oesterreich - Ungarn .... 9. Rumänien 9, Serbien . Deutschland Frankreich Schweden . . . . . Schweiz Ver. Staaten England Norwegen Iinland Italien . Spanien . Portugal ..... 9. 8,80 8,54 6,67 6,12 5,95 5,20 3,54 2,86 1,25 ..... ?1 ...... ?!. Die Fragezeichen bedeuten, daß die Ziffern unsicher sind.' Die Dänen sind nach dieser Aufstellung die hervorragendsten Verehrer des gebrannten Tropfens. Bermerkenswerth ist die hohe Ziffer bei Frankreich, während die anderen romanischen Nationen in Bezug aus Enthaltsamkeit im Branntweingenuß den ecsten Preis davontragen. Der Verbrauch in Bier stellt sich (nach Litern) wie folgt: Belgien 183.6 England ....... 135,0 Deutschland ...... 106.9 Dänemark 87,7 Ver. Staaten 64,6 Schweiz 40,0 Niederlande 34,6 Oesterreich - Ungarn .... 32.0 Schweden ....... 26.0 Frankreich 22,5 Norwegen 20,1 Finland 8,8 Rußland 4.6 Serbien 4,1 Spanien 1,3 Portugal 1,0 Italien 0,6 Den Verbrauch an Wein läßt folgende Aufstellung erkennen: Spanien . 115,0 Frankreich 107.0 Italien 69,5 Portugal 95,6 Schweiz 60,7 Rumänien 51,6 Serbien 38,0 Oesterreich -.Ungarn . . . . 22,1 Deutschland 5,7 Belgien . 3,9 Rußland 3, Niederlande 2. England ....... 1,7 Dänemark 1,( Ver. Staaten 1,? Norwegen 0,! Schweden 0,1 Iinland 0,( Daß Deutschland beim Vierver brauch nicht an der Svite stellt, dürft manchen verwundern," läßt sich afccr aus verschiedenen Gründen erklären. 5Cte Marien zeichnen sich auch beim Bier durck eine koke irhmrcfd.iHfr ,,Z ..... - "j'l V-', wogegen die Südländer nur schwache Bkrtrinker sind. Die Durchschnittsziffer des Vierderbrauchs in Europa ist 42 Liter, des Weinverbrauchs 35 Liter. Betrachtet man nun den Alkoholverbrauch im Ganzen, so kommt man zu nachstehenden Ziffern: Frankreich 15.87 Belgien 12,58 Spanien . . .... 12.05 Dänemark ...... 10,87 Schweiz ........ 10,73 Italien 10,30 Portugal 10,10 Rumänien ....... ?9,74 Deutschland 9,25 Serbien ?8.46 England 8,17

Warnung. Dcö Publikum wird vor gewissenlosen Handlern gewarnt, die gewöhnliches Glaubersalz, oder eine Mischung von ge-' wohnlichem Seidlitz Pulver als Karlsba der Salz", Sprudel.Sal;, Deutsches (Gennan) Salz, Künstliches Karlsbader Salz, und unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß diese eben so gut" seien wie die echten Produkte von Karlsbad, welche direkt aus den weltbe rühmten Quellen genommen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deS Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Handler cm diesen Fal schungen macht. Jede Flasche des echt importirten Wassers und Sprudelsalzes muß obiges Stadtsiegel, sowie die Unterschrift der Agenten EiSner & Mendelson Co., New York," auf jeder Eti kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadtrath : Karlsbad. Oesterreich - Ungarn .... 7,93 Niederland 6,30 Ver. Staaten 5,71 Rußland 5,21 Schweden . 4.46 Norwegen 2.66 Finland . 1,84 Bei einem Ueöerblick über dic letzten Jahrzehnte zeigt sich, daß in den Vereinigten Staaten, Belgien und besonders in Frankreich der Branntweingenuß eine erhebliche Steigerung ersahren hat. Hier beginnt man denn auch in immer schärferer Weise Z.gen die Trunksucht zu Felde zu ziehen. Universitätsprofessoren und Aerzte suchen nach Möglichkeit die Gefahren, die starker Alkoholgenuß mit sich bringt, vor Augen zu führen, aber das wirksamste Mittel bleibt doch, daß jeder Trinker, er maa nun dem Bier, Wein oder Branntwein huldigen, den weisen Spruch beherzigt: Halt Maß und Ziel, hink nicht zu viel." , L Ein JndianerHettigtyum. Im Slldwesten des Staates Minnesota gibt es ein Fleckchen Erde, welches in den Augen aller Indianer vonNordAmerika ein Heiugthum ist, ein Platz, auf dem selbst die grimmigsten Todfeinde aus Furcht vor dem Zorne des Großen Geistes einander friedlich beaegnen. Dieses Heiligthum liegt an dem Pipestone Creek, dessen Ufer und Bett den merkwürdigen rothen Thon enthalten, aus dem die Indianer icxc Pfeifen anfertigen. Nach einer uralten Legende waren dort, als die Welt noch jung war, alle Rothhäute versammelt, um von ihrem Schöpfer gleichmäßig über die Erde vertheilt zu werden. Aber ehe dies geschah, brach ein furchtbarer Kampf unter ihnen aus und sie schlachteten einander ab. Dies erregte den Zorn des Großen Geistes und er sandte eine gewaltige Fluth, in welcher alle Krieger, die an dem Gemetzel theilnahmen, einen jähen und unrühmlichen Tod fanden. Ihr Blut wurde zu dem rothen Thon, der seit jener Katastrophe bei ihnen als ein Symbol des Friedens gilt und der ihnen als Material zur Herstellung, ihrer berühmten Pfeifen dient. Seit Jahrhunderten zogen die Indianer dorthin, um in den Besitz des hochgeschätzten Materials zu gelangen, und ehe Columbus die Neue Welt entdeckte, trafen dort die Rothhäute von den Ufern des Ohio und des Eriesees, aus den Sandwüsten von New Mexico und Arizona und von denRocky Mountains in gleicher Mission zusammen. So lange sie auf dem Heiligthum weilten, ruhten die Waffen, um vielleicht sofort nach dem Aufbruch wieder ihr tödtliches Werk zu beginnen. Der rothe Thon hat die Eigenschaft, daß er, in seinem Lager vollständig weich, an der Luft sofort hart wird. Mit der Entfernung von seinem Fundorte nimmt der Werth dieses Thones zu. Am Devil's Lake, N. D., an der britischen Grenze gilt eine Pfeife auö c ' r' r m . , olszem rolyen iinon soviel wie em Ponv; in New. Mexico sowie Arizona kann man mit einer solchen Pfeife ein Weib kaufen und die noch weiter entfernt wohnenden Stämme wiegen den Thon fast it Gold auf. Auf dem Fundorte erhebt sich ein etwa 60 Fuß hoher Granitfels, der dem ganzenPlatz ein eigenartiges Aussehen verleiht, und dort gruben im Jahre 1833 John C. Fremont und der französische Forscher Jean Nicolett auf ihrem Zuge gen We sten in den Granit ihre Namen ein. Im Lause der Fahre haben auf diesem Platz uriositatenzager m so vandall scher Weise gehaust, daß seine vollstän l m n oige nerwu mng nur nocy als eine Frage der Zeit erschien, und um dem Wandalismus Einhalt zu thun, hat der Secretar.des Innern den.hlstorl schen Platz mit einem eisernen Zaun umgeben lassen. Außerdem sind vom Jndianeroureau mit den Swur Unter Handlungen behufs Cession ihresAesitztitels auf ein Areal- von einer Quadratmeile angeknüpft worden, um eine i nrt m mm unverieyücye Zleservallon schaffen zu können. Aber die Indianer, welche von den Weißen schon so oft betrogen sind, betrachten das Vorgehen der Regierung mit mißtrauischen Augen und Protest! ren gegen Schaffung der Reservation, aus Furcht, daß sie in Zukunft nicht mehr rothen Thon werden erlanaen können. Das Blut ihrer Väter", wie die Indianer den rothen Thon nennen, tritt übrigens heute nicht mehr in der Menge zu Tage wie früher, da im Laufe der Jahrhunderte Unmassen da von in alle Theile des Landes oewandert sind. Man muß schon tief unter vas iöett des lircel graben, um das werthvolle Material zu erlangen; bis zu welcher Tiefe sich das Lager aus dehnt, ist nicht bekannt. Wenn man von der Farbe absiebt, so hat ein Mineral, das am Rainy Lake gefunden wird und aus dem die Chlp pewas Pfeifen anfertigen, mit dem ro then Thon von Pipestone Creek eine ae wisse Aebnlickkeit. Während dies

rot? ist. bat tener eine kodlensazwarze

Farbe, auch ist er etwas härter. Die aus dem schwarzen Tyon yergefleulen Pfeifensind für den praktischen Gebrauch ebenso gut wie die roiyen, aver sie haben in den Augen der Indianer . . . 1 SV I nicht den idealen Werth, den das Jöii ihrer Väter" ihren Friedenspfeifen verleiht. Zerlegbare Brücken. n wetö,' aewaltiaem Maße die Technik unserer Tage fortschreitet, davon bieten die neuerdinas vielfach angewendeten zerlegbaren Brücken einen Beweis. Seit dem Jahre lööy und solche Brücken in Frankreich bereits in größtem Maßstabe angewendet, so wurde in diesem Jahre eine solche aus dreieckigen Maschen bestehende. 400 Meter lange Brücke auf der Straße Nizza - Toulon über den- Var ßeschlagen, und zwar m oer unglauvlicy rurßen Zeit von 43 Stunden. Außer dieser sind in Frankreich noch mehrere derartige Brücken erbaut, so auch die Eisenbabnbrücke der Linie PloermelQuestembert in der Bretagne. Daß diese.Brücken auch in Zukunft im Krieae vielfack Verwenduna finden werden, und welche gewaltigen Vortheile sie hier darbieten, W klar. Wenn bei der Ausbildung der Sprengstofftechnik es eine Zeit lang erschien, als ob bei den Operationen die Zerstörung von Eisenbahnbrücken im Rücken einer Armee (wie bei Fontenoy am Zd. Januar 1871) die Verbindungen der Armeen mit der Heimath gefährden könne, so hat die fortschreitende Technik auch hiergegen wieder das Heilmittel qefunden, lndem solche Zerstörungen, deren Wiederherstellung im letzten Kriege Wochen beanspruchte, jekt in weniaen Tagen beseitigt sind, da felvfi große Flüsse nun in kürzester Zeit überbrückt werden können. Daß diese zerlegbaren Brücken auch besonders m Kolonien gute Verwenduna finden werden, leuchtet ein. da es hier mehr als in der Heimath an geübten Arbeitern fehlt. So hat Frankreich eine solche, ebenfalls 400 Mtr. lange, aus 16 locken bestehende Brücke von Bor deaux zu Schiffe den Senegal aufwärts gebracht und damit ben'ücayma, einen Nebenfluß des Senegal, nur mit Hilfe von Negern überbrückt. Harpunirung von Mauern! Die Aufaabe. hohe Mauern auf Brandstätten oder sonstwo abzutragen. lst gefahrlich genug, auch wenn, sie mit aller Sachkenntniß ausgeführt wird. Kürzlich aber bat sich in San Francisco ein Plan bewährt, der sich vielleicht auch anderwärts rn vielen Fallen empfiehlt. Es handelte sich nämlich um die hohen Mauern mitten in den Trümmern des niedergebrannten Baldwin Hotel . Anfangs glaubte man. sie Mit Dvnamit sprenaen m müssen: aber man verfiel auf eine andere Methode. mit der man wahrscheinlich viel, besser gefahren, ist. Eine kleine zweipfllndige Harpu-nenstrick-Kanone nämlich, wie sie beim Wal-Fang benutzt wird, wurde an einer Platform aufgepflanzt, die man auf einem Nachbardach errichtete und in derselben Weise, wie auf der See, mit einer Strick-Nolle geladen ; dann erfolgte die Abfeuerung. und das Endstück aina alücklich durch eine FensterOeffnung und zog das Tau nach sich. Das andere Ende wurde genügend befestiat und mit einem Cabel verbunden. und eine Flaschenzua-Vorrichtuna und 12 ziehende Arbeiter thaten das Uebrige. Natürlich wurden die Stra-ßen-Passanten in respectvoller Entfernung gehalten. Beim ersten Ruck zitterte die Mauer. wie bei einem Erdbeben, und nach mehreren weiteren Rucken fiel sie mit Donnerkrachen um. Alles verlief erfolgreich, da man alle die Umstände genau in Berechnung gezogen hatte. Wo es sich durchführen läßt, ist dieses Hhvuniren" von Trümmermauern wohl als das verhältnißmäßig, am. wenig sten gefährliche Abtragungs-Versahren zu betrachten. Europäische Rundschau. Provinz Brandenkura Verli n. Generalarzt' 1' Kl. a. D und Geheimer Ober - Medizinalrath Dr. MeHlhausen, der frühere Director des Charitee - Krankenhauses, feierte sein 50 - jähriges Doctorjubilämn. August Heidke, der verdienstvolle Vorsteher und Begründer der Sterbekasse und des Hülfsvereins deutscher Lehrer, ist plötzlich hier gestorben. Verhaftet wurde der Aaent Sermann Kalevent. der in dem Hause Neue Promenade, ein landwlrthschastliches Verkehrs . Bureau, Bank- und Commissionsgeschäst oetrelvt. lör hat sich betrügerischer Manipulationen zum Nachtheil der BaroninFrida v. Tucholka sckuldia aemackt Auf 3 Jahre. Gefängniß erkannte die Strafkammer aeaen'den 24 - iäbrigen Buchhalter Leo Borchardt, .der seinem Prinzipal im Laufe eines Iahres 23,740 Mark unterschlagen hat. In. der .Lampenfabrik von Ehrich und Grätz in der Elsenstraße zu Treptow yat ve: ANeiter Paul Hirschfelder, Liekmannstraße9. beim Kocken von Säuren derartige Massen ' giftiger .dampfe , emgeathmet, daß er emem Krankenhause überwiesen, werden muß te. wo er nach kurzer Äeit starb. 5, einem Anfall von Geistesstörung hat ficy der 44,Jahre alte KausmannLouis Reismann aus der Bischofstraße No. 21 erhängt. Er hatte in letzter Zeit große Geldverluste erlitten.' Opfer einer Gasvergiftung sind die Fabrikant Zkrone'fcyen Eheleute auö ver Alexan drinenstr. 47 geworden. In Schild born bat sich der 53 ?!abre alte Ciaar renfabrikant Wilhelm Wittenbera aus der Langenbeck. Straße No. 7 erhängt. 'Er betrieb seit elf Monaten auch ein Ladengeschäft, das aber in jener stillen Gegend am Friedricksbain nickt aeben roollte. Dazu kam, daß der Mann seit c c . . """" ymvcu .5are niercnleloeno roar

Beim Radfahren verunglückt ist der Oberlieutenant a. D. von Unruh. Ueber den Königplatz fahrend, gerieth er unter eine Droschke, der er bei ihrer scharfen Gangart nicht mehr auswei-

chen konnte, und erlitt am Kopf eine erhebliche Verletzung. Unglückliche Liebe war der Grund, weshalb sich der ehemalige Feuerwehrmann Wilhelm Kruger aus der Langenstraße No. 12 erschoß. . .... MdlnzOMmen. Königsberg. Das Schwuraericht verurtheilte den 23 - jährigen Arbeiter Friedrich Raabe, welcher seinem 59 - jährigen Vater drei Messerstiche beibrachte und diesen so schwer verletzte, daß er starb, wegen Körperveri nleyung irrn looillcyem Äusgang zu 10 Jahren Zuchthaus. Die hiesige Menonitengemeinde hat ihre in der Laak gelegene Kirche an den Kunstschlossern . rr rww rv v, 4 melfler.). Äuzeli für iuu.uuu VJiau verkauft, der das Terrain zur Vergrößerung seiner Werkstatt verwenden will. I n st e r b u r g. Die in Balschniellallen wohnenden Besitzer Franz und Gustav Feuersänger waren ' mit dem Abladen von Langholz beschäftig. Hierbei gerieth ein Stamm in's Rollen und Franz Feuersänger wurde erschlagen; dem Besitzer Gustav Feuersänger wurde ein Bein abgeschlagen. I u ck n e i t s ch e n. Das Altsitzer Kapust'sche Ehepaar beging daS Fest der goldenen Hochzeit.Provinz Wejtyreußen. D a n z i g. Herr Freiwald, der in weiten ' Kreisen bekannte langjährige Vertreter der hiesigen Destillationsfirma Strömlow, zog sich vor einiger Zeit eine ganz unerhebliche Ritzverletzung am Finger zu. Nach schwerem Leiden ist er jetzt an Blutvergiftung gestorben. D i r s ch a u. Durch Feuer zerstört wurde das Gehöft des Rentenbesitzers Klutentreter auf Mielenzerfeld. ' D t. - K r 0 n e. Bezirks-Feldwebel Ladewig hat sich auf der Montirungs-kammer-des Bezirkskommandos erhängt. E l b i n g. Speisewirth KarlBachmann und dessen Ehefrau aus Dt.Eylau, die im Juli v. I. ihr Haus vorsätzlich in Brand gesteckt hatten, erhielten 3 bezw. 1j Jahre Gefängniß. Den Schmied Hermann Greinus fand man in seiner Wohnung, Holländerstraße, erhängt auf. N e u e n b u r g. Produktenhändler Samuel Jakoby stürzte Nachts die Treppe zu seiner Wohnung so Unglücklich herunter, daß er das Genick brach. Morgens fand man ihn im Flur als Leiche. Prrdivz Pommern. Stettin. Im Alter von 67 Iahren ist der Ober - Consistorialrath Brandt gestorben. A l t - D a m m. Fuhrherr Raschdorf aus Stettin gerieth unter seinen mit Langholz beladenen Wagen und trug nicht unerhebliche Verletzungen davon. G a r tz. Zwei am Tantower Weg stehende Scheunen, dem Eigenthümer Radloff und dem Ackerbürger Jahnke gehörig, gingen in Flammen auf. Greifswald. GutspächterKlin genberg aus Jeeser, der beschuldigt wird, als Vorsitzender der MoklereiGenossenschaft Miltzow das Genossenschaftsvermögen widerrechtlich um etwa 8000 Mk. geschädigt zu ha den, ist in Berlin verhaftet worden. Provinz Schleöwlk'Holstew. A l t o n a. Der in der Vosse'nstraße wohnende Agent Schäpe, dem es in letzter Zeit recht schlecht ging und der schlieklick für seine Frau und drei kleine Kinder nichts mehr zu essen hatte, machte aus Verzweiflung feinem Leben . ein Ende. Wenige Stunden nach seinem Ableben traf die Nachricht ein, daß ihm unter etwa 20 Bewerbern eine m!t 2000 Mark jährlich dotirte Stelle zuerkannt sei. ' Busenwurth. Gänzlich durch Feuer zerstört worden ist das Gewese des Hoteldesitzers Mohr. Höaersdorf. In einer dem Hufner Gösch gehörigen mit Stroh ge deckten Käthe entstand Feuer, welches bald noch eine demselben Husner geho rige mit Stroh gedeckte Käthe und fünf Strohmieten mit ergriff. Die eine Ka the war von dem Schneider Reher bewohnt, dem ein zweijähriges Kind mit verbrannt ist. Provinz Schlesien. Ares lau. Oberlieutenant Kalckhoff vom 62. Infanterie - Regiment aus Ratibor ist bei der. Heimkehr von einer Hochzeit in einem hiesigen Hotel über das Treppengelander abgestürzt; er war sofort todt. Der Einbrecher, der im Januar den Aufsehen erregenden Elitbruch in das Uhren- und Gold Waaren - Geschäft von Müller an der Albrechtsstrake .verübt hat. bei dem ihm für 10,000 Mark Werthsachen zufielen, ist dingfest gemacht worden. Der Dieb ist der Buchdrucker Oswald Lache. Bei seiner Verhaftung fanden sich noch eine große Menge Ringe und Uhren, die von dem Bestohlenen als sein Eigenthum erkannt worden sind. m seinem Besitz. Lache steht übrigens auch im Verdacht des Munzverbre chens. B e u t h e n. Arbeiter Johann Bisluv auS Koniashutte. der auf dem Wochenmarkte in Königshütte seine Frau durch einen Revolverschuß zu tLdten versucht und ibr dabei 40 Schrotkörner in den Kopf geschossen hatte, erhielt weaen Mordversuchs eine Zuchthausstrafe von vier Jahren und einem Monat.' Vrodlnz Posen . Vosen. Drei Serren und' eine Dämr unternahmen gemeinsam eine Kabnvartie auf der Warthe. Beim Wenden des Kahnes pptß dieser um und alle Insassen stürzten in'ö Wasser. Die Dame, Schneiderin Borowicka, ertrank, während die' anderen gerettet Werden konnten. . ttraustadt. Im Hause deS Setlermeisters Hoffmann entstand Feuer,' dem daZ Gebäude zum Opfer tiel... L)aS. anstoßende SZMYauS dtf

Müllermeisters Baumgart brannte einige Mal an, konnte aber durch das thatkräftige Eingreifen der Feuerwehr gerettet werden. . R a w i c z. Während sich der 18jährige Sohn: des Bauerngutsbesitzers Kübnert aus Krenlau auf dem über

der Tenne der väterlichen Scheune be findlichen Stangengerüst zu. schaffen machte, fiel er durch die Stangenunterläge auf eine auf der Tenne stebende Maschine. -Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, daß er bald daraus starb. Provmz Cachjen. D r o n n i a. Seit einiaen Wochen herrscht hier eine Scharlach - Epidemie. Zuerst erkrankten drei . Zöglinge im Lebierinnen - Seminar. Ein weiterer Fall von Scharlach kam in der Familie des Semmardirektors vor; eine vicriäbriae. Tochter erkrankte und starb nach kaum dreitägigem Krankenlager. Gisversleben. Ortsscdulze Keil wurde auf die Dauer von 6 Iahren als solcher wiedergewählt. Groß - Coroetya. Beim Ausschachten eines Brunnens ist der Maurer Keil aus Borau infolge Einathmens giftiger. Brunnengase erstickt. Groß-Salza. In erstaunlich geistiger und körperlicher Frische beging die verw. Frau Gerichtskassen - Ren dant Fischer, geb. Blasse, ihren 100. Geburtstag. Qeudeber. Der Landwirth Karl Ekeleben brachte einen Bullen zur Bahn, als das Thier plötzlich wild wurde, semen Herrn mu den Hornern fakte und mit Wucht aeaen eine Hauswand stieß. So furchtbar war der Anprall, daß der Stier das Gemcl brach und todt zur Erde stürzte. Der unglückliche Besitzer war derart verletzt, daß er nach kurzer Zeit verstarb. Provinz Hannover. Ach im. Niedergebrannt ist das Wohnhaus des Anbauers Erdmann. C e l l e. Arbeiter Tegtmeyer aus Bolfeldt. welcher auf Wilddieberei in den Hölzungen der Feldmark Bissendorf gegangen war. ist daselbst vom Forstaufseher erschossen worden. D u d e r st a d t. Von vier WohnHäusern wurden durch Feuer die Dachgeschosse zerstört. E t e l s e n. Einem Brande zum Opser fiel das Wohnhaus des Anbauers H. Köster. Münden. Der Direktor der Glashütte bei Hedemünden, L. BurHenne, hat sich erschossen. M u l s u m. Der Altentheiler Kackmann aus dem benachbarten Wedel war Abends vom Wege, der von Groß - Fredenbeck nach Wedel führt, abgekomemn und in die MUHlenbachwiesen hineingerathen. Hier hat man ihn am anderen Vormittage todt auf einer Weise liegend gefunden. Osnabrück. An den Folgen eines Sturzes von seinem Fuhrwerk starb der Knecht Becker. Derselbe war verheirathet und Vater von einem Kinde. Provinz Westfalen. V e ck u m. Bürgermeister Delmes hat sein Amt niedergelegt. Dortmund. Im Geschäftslokal des Kolonialwaarenhändlers Hermann Köllner brach Feuer aus. Das Geschäftslokal und die dahinter liegende Küche brannten total aus. Der entstandene Schaden beläuft sich auf circa 30.000 Mark. Enger. Dieser Tage starb der sonst rüstige 74jährige Krämer, schon tags darauf folgte die 69jährige Ehefrau ihrem Manne in den Tod nach. Diese beiden alten Leutcken hatten einen langen Mttwenstand hinter sich und waren erst seit 3 Jahren wieder verheirathet. Littfeld. Goldene Hochzeit feierten die Eheleute Joh. Flick. L i e s b o r n. Große Aufregung herrscht in unserem Orte durch die im letzten Augenblick durch die Polizei erfolgte Verhinderung des Bearäbnisses des Wirths Br'ömsel. Wie eS heißt. soll der Mann durch ein Verbrechen zu Tode gekommen sem. Rielnprovinz. Aachen. Stadtverordneter Hauptmann a. D. Berndt, seit 1882 Mitglied des Stadtverordnetenkollegiums, ist gestorben. Barmen. Die Leitung der Barmer Volksbank hat einen Kassenboten, Vater von zwei Kindern entlassen, weil ihm ein drittes Kind geboren worden ist. Der Wortlaut des Ent lassungszeugnisses wird wie folgt angegeben: Fridolin Stüdting. 30 Jahre alt, ist seit dem 17. Januar 1897 in unserer Bank als Hausdiener und Kassenbote thätig; wir bezeugen demselben gern, daß er während dieser Zeit stets fleißig, gutwillig, flink und zu unserer Zufriedenheit gearbeitet hat und wir demselben nur aus dem Stunde seine Stellung gekündigt haben, weil sich seine Familie wiederum vermehrt hat." Düsseldorf.- Eugen Stäge-, mann, der Direktor des Stadttheaters, schied nach längerem Leiden aus dem Leben. Provinz Hessen-Nassau. Kassel. Ein hervorragend begabter hessischer Jurist,' Reichsgerichtsrath a. D. Dr. Carl von Specht, derschied hier im 77. Lebensjahre. Der der Unterschlagung und der Urkundenfälschung angeklagte Forstaufseher Adolf Dörries erhielt 2 Jahre 1 Monat Gefängniß. Berge. Wohnhaus und Scheune des Schreiners Knüppel wurden durch Feuer eingeäschert. , Ebsdorf. Das Kind der Eheleute Textor machte sich Abends unter dem Tisch zu schaffen. Als es sich erhob. fiel die Lampe zu Boden und die dabei sitzende Mutter des Kindes, ein? Frau , in den 30er Jahren, stand vollständig in Flammen. In diesem Zustände lief sie Hülfe rufend auf die. Straße, wo man sie sofort in ein Wasserloch legte und den Brand erstickte. Die Verletzungen waren indeß so stark, daß die Unglückliche verschieden ist. - ' Mittcldeutsche.Staatell. A r o l s e n. Der fürstliche .Hoflakai Scheuermann wurde Abends . auf

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llost people hardly realize that headaches and dyspepsia and other rnlsenea all come frorn ona canse, and that taking a separate rernedy kor eaoh Symptom la like picköng the leaves off an ohnoxious tree lnstead of strUring at the root. Headache, or Blugguhness, or diaordered stomach or oonetipation or offensive breath show that ither the fitomach or bowel or the liver are not doing their natural work, and R I P-A N S TABULES

Oo to the root oi all these diffiaultiea by immediately correcting the stomach andgently etimulating the Irrer and bowela toliealthy action. These Tabulea are the accurate woßcrlDtion of a regulär

physiclan ; they are a eimple rernedy

nature Iteelf . To people of sedentary habita, proses&ional and busineas men, and partioularly to women, these Tabulea insure a regulär habit, comfortable aigestion, and a clear head ; preventing-

xnany a senoug liinesa -with its longtrain of suffering and expe The two most important urooesses of life sassimilation of 1

and elimination of waste) dspend almost liver and borela ; their healthy action, Tabulea, dispels a loncr list of aüments. tion, dyspepsia, biliousness, constipation, iiurcenng oi tue heart, aiuggishness, poor ßleep, loes of appetite, depreasion, heartburn, nausea, bad taste in the znouth, sallow ekin, and all the ilk caused by a diaordered stomach, take a RIPANS TABULE, One Will do you good. dem Wege born ÄaHnHof zur Stadt aus einem Hinterhalt überfallen und derart mit Messerstichen zugerichtet, daß er blutüberströmt zu Boden sank und später von anderen Leuten aufgefunden und ins Garnisonlazareth geschafft wurde. Von dem Thäter hat man noch keine Spur. Im hiesigen Krankenhause starb noch jahrelangen Leiden der Pfarrer der Gemeinde Höringhausen. Dekan- Meyer.. Ueber 30 Jahre hat er die Seelsorge dort ausgeübt. Eisch leben. Der bei dem hiesigen Mühlenbesitzer Möller beschäftigte Tagelöhner Albin Nicolai beförderte von Waltersleben aus eine Fuhre Kalk nach hier. Auf der Waltersleber Höhe" schlug eines der Pferde über die, Deichsel. Als Nicolai das Thier wieder ansträngen wollte, fiel er vor die Räder, deren eines dem Unglücklichen über die Brust und die rechte Schulter ging. Dr. Wehling-Jchters-Hausen stellte schwere innere Verletzungen, sowie einen Bruch des Schulterblattes fest. Nicolai hat eine Frau und 7 Kinder. E i s e u a ch. Verhaftet wurde hier der Schleifer Christoph Arnold aus Erfurt, welcher sich vor der dortigen Strafkammer wegen schwerer Kuppelei verantworten sollte, aber flüchtig geworden war. G o t h a. Verhaftet wurde in Erfurt die 21 Jahre alte unverehelichte Näherin Jenny Schlegelmilch von hier, welche verdächtig ist,, sich eines Verbrechens wieder, das keimende Leben sowie verschiedener Diebstähle schuldig gemacht zu haben. Schweiz. Ali reu. Diese Ortschaft wurde von einem schweren Brandunglück betroffen Das Feuer brach in dem Frunz Amiet, 'Landwirth und Fritz er. cv.t . t ur, lluvriiaroeiler, geyorenoen Zi)op pelhause aus und ergriff das daneben stehende, dem Melchior Obrecht, Uh renmachcr, gehörende und von ihm selbst, und Jos. Obrecht bewohnte Strohhaus. An beiden. Orten konnte nur die Lebwaare gerettet, werden. Bur und selne'Frau erlitten Brand wunden. Belp. In emem Rauffcandal wurde der. Kapellmeister Senn erstocyen. Äre mg arten. Im Älter von 67 Jahren starb hier Wittwe Julie Scheuer, geb. Klunge, - wahrend 19 Jahren Directorin des Asyls Louis Brissonnet in Lausanne. Delsberg. Im hiesigen Gefananiß hat sich der Mörder Charmillot von Reoenvmer, der seme Frau mit schnaps berauschte und dann mit ei nem Vetterlichgewehr erschoß, an sei nem Hosenriemen erhängt. Ennenda. Im Dorstach ertrank der Graveur Johann Knobel. Lachen. Hier verunglückte das bekannte Sandmandli- Nudolph EflfeyMvi. !5r bekam beim Steinschla gen das Uebergewicht, , stürzte .in den See und ertrank, bevor Hilfe zur Stelle inar.-. Oüönbelt flvt im Olut. Reines Blut bedeutet eine Haut. Ohne, diese keine Ochönheit. . Caöcaretö, Candy Eathartie reinigen daS Slut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine ans dem Körper. fkapgen Stt heute an, Pusteln, 0echdüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. ' ochönbett für 10e, Sn allen 'Upetbeken. ' LfriedenMu?z

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