Indiana Tribüne, Volume 22, Number 210, Indianapolis, Marion County, 19 April 1899 — Page 1

o : xh s. AN fOs vijy H Ct K M s0 r $ m i i ' n i m v v y w O & A -tö & "V Office : No. 18 Göl Mabama Ttrahe. Telephon 1171, Jahrgang 8, Indianapolis, Zndiana, Mittwoch, btn 1,9. 2IprU 1899. CfcJ210

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Iran Barbara Hnnzleker, s. Schneid. , ritustag, IS.Zlxrtl, Morgtn Uhr, im Älter en 73 2in, 2 Monate und 27 tagen. Xlt Lrdgug findet am Drstag, 20. xril. achmittag 3 Uhr, Traunha?, s. Sll Prgsptct Etraß, aal statt, woz Frmd eingeladen sind. VerthaGlattstlder.k Sparte 5kbl. l cktn Eeltna Neuer. Emma Vtatthaa?, ) Senrk Glattfelder. Gottfried Kohl. t Schmiegnslhn,. drift. Vtatthans. i . . , &th ttnxtt Vrown, Dienftag. bis 13. WlUiU pril. achmittag, 4 Uhr, im lter ton 40 Jahr.' CegtSiaii Dsnnerstag, bei 20. Lpril, I Uhr Rachmittag, vom Iraunhauf, 224 Wyomig Ltraß, au. Frtnd eingeladen. 2le trauernde Hinterbliebenen. KeOt Elerriiiaiiia kiV Z a&&U äjL m T VT si JLJL I öWöUvöNÄ5?öV, W ' Ställe , 220. 222, 224, 226, 223 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht, Paint kTarnisliCo Einzige deutsche Farbenhandlung t Z biaaxoli. lle Sorten von Farben, Oelen, Piuseln usw. für Maler. Vensterglno allen Qxlitn zu be mäigftt Preise. 426 Oft Washington Str. Tel. 334. 1 VOIlXlSgUt HardWOTO CO. Wc have rcceived a carload of w tt 2 I 2 H3 ! The highest awards over all l Colurnbian Exposition. Ausgefunden. Schuhe muft ein Jeder haben. Lu Ebe Sie kaufen, feben Sie in Mode'S I Schaufenster, da ist feie FrühjahrSmode cu8 gestellt. Älle mögliche Farben in niedrigen, und hohen Schuhen zu sehr müßigen Preisen. I Spreqt vor und uverzeugt Cuq leibjt. ic lVUOOUe, 143 JOÜ Wasblnaton Otr.I leihe hab,, aber tcht mit den beden i a.sZstmetkde bek2t nd nnd ulkunst I K atebt viele Leute, welae Seid auktu' jn '7 ' ü'w . o t. ii.l.-i .... I münfcfcf. feie Buben fettet 4 t leine kannte. I oer ociiicoent .nca nun avuBiinngiu elche ste für ,erlässig hatte -"er gehen nicht I gerne iu ihnen, eie draucdkn den Rath von er! hnbRni , acu' "ett ' W0 tt I jr wj , I UlllOIl JLTtlSt HO.) von ManannlZS -F --" I ird sie aerne bedien, und sie könne Nck u.m. I undea mit den eamte der eselllchaft über! ihre naelegenhetttn aulZprechen ud e kostet rta.-. .kx..v. rtt.r.m.,.fi I ..Vvw.iwu,, -U8 12Ü5 OT4tlet e,t Linbezabltes Rapital S6M),0X) . - v me ngst Uebersthuß-Sond . . . . V)5,0X) tWMWqitw "' nrr gouu,vuv ? PstA AAA .eamt: J,h o. oolliday. VrSsidt. uddis-n.HrtS.i.t.?rftdnt. wr? , a. . V. Z. S!. Dekreur.

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Lditorielles. Man wird sich dielleicht noch erinnern, daß vor mehr ali einem Jahr in Nensselaer, Ind., der Advokat Austin

wigenVerletzungdesLiquorgesetzeöderurtheilt wurde. Appellation erfolgte und die Supreme Court stieß gestern daS Urtheil um. DaS Gericht entschied, daß nach dem Wortlaute dek Gesetzes der Angeklagte zwar schuldig gewese? sei, aber nach dem Geiste deS GeseteS nicht. Denn eS sei nicht anzunehmen, daß daS Gesetz einem Privatmanne verbieten wolle, in seinem Privatzimmer Gäste zu bewirthen. DaS Gesetz beabsichtige bloß, den Handel mit berauschenden Getränken zu verbieten. Diese Entscheidung war zwar vom gesunden Menschenverstände diktirt. aber eö ist doch immerhin gut, daß so entschieden ist. Jede andere Entscheidung wäre einfach lächerlich gewesen. Die Situation auf den Philippinen wird immer klarer und somit lul"15 ununycncuiii. m,9 8u immer deutlicher, daß tvir ein sehr r x i x l m . e .x-- i.nri.i:... ra - : rc cju Iquc)ii9 uno leyr Ivfilpiktigev schäft gemacht haben. Die zwanzig Millionen, welche wir für die Inseln an Spanien bezahlen, spielen wirklich den Riesenkosten der Eroberung gegenüber und den Kosten, welche späterhin die Penfionirung verursachen wird, eigentlich gar keine Rolle mehr. Dabei kommen Tag für Tag die Berichte des Generals OtiS über die Verwundeten j? ! o61,n Berlegungen over auetiei oosarugen Fiebern zum Opfer gefallen sind. Und dabei haben wir im Grunde genommen noch gar keine Erfolge erzielt. DaS Geflunker von dem Vordringen deS HeereS und den eroberten Städten will an sich wenig bedeuten. Wir Zweifeln durchaus nicht daran, daß thatsächlich die Berichte aus Wahrheit nKi. miN fcf wli&t hvrttTH paß alle diese Städte und Ortschaften I ri . fi . rrn i. v . n.'a. niaji weil von Manila uno oer huu liegen und daß der eigentliche Gerillakrieg erst beginnt, wenn unsere Soldaten über die weitere Umgebung der Stadt Manila hinauskommen. Daß die Insurgenten nicht Stand halten, ist natürlich, ebenso, daß sie sich aus die Wirkungen der klimatischen Verhältnisse verlassen. Die Proklamation der Commission scheint bis jetzt nicht den geringsten Eindruck hervsrgebracht zu haben. ES zeigt sich bei den gilippinoS durchaus keine Neigung die Insurrektion einzustellen. Wenn daS, waö in der Proklamation versprochen wurde, gleich vom Anfang an mit den Führern der FilippinoS festgestellt worden wäre, dann wäre vielleicht der ganze Krieg dort nicht nöthig gewesen. Jetzt ist eS Man scheint in maßgebenden Kreisen vom Anfang an gar kein Verständniß für die Situation gehabt zu haben und hat wahrscheinlich geglaubt, eS sei eine Kleinigkeit die Insurrektion zu unter orucren. I oem gewoynuqen ameri , . I 9 kanischen Dünkel hat man die Gegner unterschätzt. Jetzt kommt man zur Einsicht. Gen. Lawton ist von eiuer Szpedition wieder nach Manila zurückgekehrt. weil er nicht Leute genug hat, um die eroberten Ortschaften zu besetzen. ' Er fh.tt?8 undkakl,n au, hnh inst nnst ' . Mann nothig seien. Wir befürchten z,aß eS dem Gen. MaeArthur ganz ähnlich gehen oder, daß er sich genöthig sehen wird, jeden weiteren Vormarsch einzustellen. Die bevorftftnb fftrtni?f .hiivS n f ti Vif V weitere Aktion unmöglich maüen. M "W 0 (IM. 1 ! , f. V 1 uiip esiimmln. ras imr iinfr Dlf lin ' 7 Zufriedenheit dtt Freiwilligen laut 9 1 . , " . " . tten, mehren nq. Bie eule votlen Heim. Wie aber die Dinge liegen, ist für ihre Rückkehr vorläusig wenig usftcht voryanven. . . . m m , UUia h(tM tnt ItttiM v.. .. Kosen Sandel SkMacht. WiNN dtt V mmwi. Stolz nicht wäre, ließe flcy vie vacye vielleiöt nock durü eine VerZiändiauna 7 ' " " ,,, h,n Stufirnn K ittkdZn in ku.z., Seit tribm. Wi. hab. ab ff",. '' Und so habe dir die iköstliök Aul M, , 6en , 3 inaui tin. Arm brn Snkls,nk Mann. h. .f. ... .kr. 7 " ' " " "T " wt gH MHM lk nie zur u?e rommen rann. l f .. ! - . Of.... I . l , l. . m rw r nno wozu oae- ueö ? Um eine vernünftige Antwort wird vhkmuh.

IraMlllhrWl!. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht. 3 nehmende Bewölkung und Regen, schauer Donnerstag. Höchste Tempe ratur innerhalb der letzten 24 6tun den 63 Grad, niedrigste 48 Grad.

Von den Philippinen. Washington, D. C, 18. April. DaS Marineamt erhielt eine Depesche von Admiral Devey deS Inhalts, daß der Dampfer öorktown nach Buler auf der Insel Luzon fuhr, um achtzig spa msche Soldaten zu befreien, die von vier hundert Insurgenten eingezingelt waren. Lieutenant Gllmore siel mit fünfzehn Mann von der Aorktown in einen Hinterhalt und wurde von den Insurgenten gefangen. Ihr Schicksal ist unbekannt, da die Insurgenten jede Mittheilung verweigerten. Man ist hier um die Leute sehr besorgt, da die FilippinoS bii jetzt jede Auiwejttung von Gefangenen verweigerten. M a n i l a, 18. April. Sine Anzahl prominenter und wohlhabender gilippinoS ist daran, einen Ausschuß zu organisiren, dessen Aufgabe eö sein soll, ein Einverftänbniß zwischen den Amerikanern und den Rebellen zu erzielen. Der Ausschuß beabsichtigt zunächst. die amerikanische Commission um Angäbe der Bedingungen zu ersuchen, welche sie stellen werden, falls sie sich unterwerfen. Zu gleicher Zeit soll Aguinaldo ersucht werden, anzugeben, welche Bedingungen er annehmen würde. ES wird jedoch als Zweifelhaft erachtet, daß die Mitglieder des Ausschusses eS wagen werden, mit Aguinaldo persönlich zu konserrren. ES befinden sich in dem Ausschüsse mehrere Herren, welche kürzlich zum Tode verurtheilt wurden, weil sie Aguinaldo ersuchten, den Kampf einzustellen. Arevalo, ein früherer Adjutant AguinaldoS, besindet sich in Manila. Sr glaubt, daß wenn die Amerikaner jetzt Emissäre an ihn abschicken würden, er einer friedlichen Lösung deS Kampfes geneigt sein würde. Einflußreiche Amerikaner glauben, daß eS der ComMission reicher FilippinoS nur um Schutz deS Eigenthums zu thun sei und daß sie wenig Einfluß bei Aguinaldo haben werde. London, 19. April. Die hiesige Presse bespricht die Situation auf den Philippinen und fast alle Blätter kommen zn dem Schlüsse, daß die Ver. Staaten nicht mehr zurück können und die aus den Philippinen unternommene Aufgabe durchführen müssen. New Jork, 18. April. Zn einer Spezialdepesche an die Tribune" wird darüber geklagt, daß die amerikanischen Soldaten in Manila in den Trinkftuben ein sehr gefährliches, höchst berauschendes Getränk zu sich nehmen, so baß schon der Verdacht entstand, daß die Soldaten systematisch vergiftet werden. DaS Getränke wird vino genannt, geht jedoch auch zuweilen unter anderem Namen. Gen. HugheS, der die Sache untersuchte, sagt, eS enthalte viel Alkohol und manch andere, aber unschädliche Substanzen. Die Eingeborenen trinken sehr mäßig davon. Der Verkauf an amerikanische Soldaten wurde verboten. (DeS Pudels Kern wird wohl der sein, daß die amerikanischen Soldaten deS Guten zu diel thaten und fichIHSufig betranken.) v Der Kaiser an Präsident McKinley. Washington, 18. April. Dem Präsident McKinley ging heute daS folgende Schreiben vom Kaiser WilHelm zu : Großer und guter Freund. Zur Erinnerung an die Einweihung der Erlöserkirche in Jerusalem, welche am 81. Oktober v. I. stattfand, welche .ein so wichtiges Ereigniß für den evangelischeu Theil der Christenheit bildete und an welcher, zu meiner Freude, ein V?rtreter der evangelischen Synode von Nord - Amerika theilnahm, habe ich eine Anzahl Exemplare einer künstlerisch ausgestatteten Denkschrift herstellen lassen, und nehme mir die Freiheit, Ihnen ein Exemplar dieser Denkschrist mit der Bitte zu übersenden, eö gütigst annehmen zn wollen. Empfangen - Sie die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung, Wilhelm,?. R. Schloß Berlin. 12. Februar 1899. Die Denkschrift ist prachtvoll auSge stattet und trägt die Autographen deS

Kaisers Wilhelm und der Kaiserin Augufia Victoria. Die Schrist bildet eine kurze Geschichte deS Christenthums seit der Geburt Christi. Der Präsident hat in angemessener

Form geantwortet. Die Fleischlieserungen Wash ington, D. C., 18. April. DaS Militärgericht ist mit Abfassung seiner Entscheidung beschäftigt. Man glaubt, daß daS Gericht die Anklagen, daß einbalfamirteS oder chemisch Prä parlrteS Fleisch geliefert wurde, nicht aufrecht erhalten wird. DaS Gericht wird wahrscheinlich entscheiden, daß daS Fleisch gut war, bis eS in der heißen Zone den Soldaten abgeliefert wurde. Die chemische Untersuchung habe ergeben, daß daS Fleisch nahrhaft war, wie eS ja auch ohne Klage in der Marine stets gebraucht wurde und noch ge braucht wird. 99 DaS einbalsarnirteFleisch. Kalamazoo, Mich., 18. April. Herr O. K. Buckhout. Mitglied der hiesigen Firma O. K. Buckhout Chemieal Co., hat einen Brief an den General MileS gerichtet, in welchem er diesem mittheilt, er sei überzeugt, daß zu der Präservirung deS für die Soldaten gelieferten Rindfleisches ein chemischer Stoff Namens gormaldehyde verwendet worden sei. Zu dieser Ueberzeugung habe ihn der Umstand gebracht, baß der Vertreter einer Chemikalien-Groß-Handlung ihm Formaldehyde zu fast ebenso billigem Preise angeboten habe, wie Armour 6c Co. in Chicago Waggonladungweise bezahlten, und ihm mitgetheilt habe, er hätte kurz vorher eine Waggonladung deS Stoffes an Armour & Co. verkauft. Herr Buckhout fügt hinzu, Formaldehyde sei zwar nicht giftig, aber doch nicht gesund und hindere die Verdauung durch Verhörtung der Magenwände. Zn einigen Ländern wäre die Benützung deS StoffeS bei Herstellung von NahrungSmitteln geradezu verboten. ' Bekanntlich haben die Vertreter der großen Fleischgeschäfte, besonders die von Armour & Co., in ihren Aussagen vor der Untersuchung? - Commission entschieden in Abrede gestellt, daß daS von ihnen für die Soldaten gelieferte Fleisch mit Chemikalien behandelt worden ist. in Hochwasser im MissouriThal. Siour. City, Ja., 18. April. Depeschen aus Pierre, S. D., melden, daß der Missouri-Strom im Begriff steht, über seine User zu treten und daß daS Wasser immer noch schnell steigt. Zn Chamberlain ist der Strom bereits ausgetreten und viele Leute baben nach höher gelegenen Plätzen flüchten müssen. ! Hier steht daS Wasser höher als seit Jahren und steigt immer noch. Viel Schaden ist an den Farmländereien angerichtet worden, trotz der von der Regierung errichteten Schutzwehren, die gegen die starke Strömung wenig zu nützen scheinen. Niobrara, Neb., 18. April. Zum ersten Mal seit der großen Ueberschwemmung im Jahre 1881 stehen die Niederungen am Missouri fast ganz unter Wasser. Boote werden bereit gehalten, um im Nothsall die Bewohner der Niederungen zu retten. Deadwood, S. D., 18. April Seit 26 Stunden tobt in den Hügeln im Norden ein heftiger Blizzard, dabei ist eS nicht kalt. Im Reichstage. Berlin, 13. April. -Im Reichstage wurde heute die Debatte über die FleischinspektionS-Vorlage fortgefetzt. Von Seiten der Conservativen und Agrarier wurde wieder diel über Amerika und die daselbst häufige Fälschung der Nahrungsmittel loSgezogen. Die Vorlage wurde schließlich an eine Commission verwiesen. Mehr Kriegsschiffe. Berlin, 18. April. Die SamoaWirren haben den Befürwortern einer möglichst schnellen Vergrößerung der deutschen Flotte Wasser auf die Mühle geliefert und sie schmieden das heißgewordene Eisen nach Kräften. So hat der deutsche glottenverein ein vom Präsidenten Fürsten zu Wied und dem VereinSsekretär V. Schweinbürg unterzeichnetes Flugblatt deröffentlich!, weichet, charakteristisch genug, solgenbermkßen beginnt: Sa-

moa ! Der bloße Klang dieseö Wortes

treibt jedem vaterlandsliebenden Deutschen das Roth ehrlicher patriotischer Entrüstung in'S Antlitz. Kann, darf und muß Deutschland ruhig hinnehmen. waS ihm Engländer und Amerikaner feierlichen Verträgen zum Hohn zu bieten wagen ?" Dann wird aus führlich dargelegt, wie der SamoaZvischenfall von Neuem zeige, daß eine stärkere Flotte absolut nothwendig sei. Der Fall Dreyfuö. Paris. 18. April. Gerüchtweise verlautet, daß der KassationShof, ermuthigt von den Ministern, welche der Kammer mit einer klaren Situation entgegenkommen wollen, von der beabfichtigten Konfrontirung des Sen. Roget und deS Obersten Picquart abstehen werden. ES wird ferner gesagt, daß die Entscheidung dahin gehen werde, daß keine neuen Thatsachen Vorgelegt wurden, welche eine Revisio rechtfertigen. 2 o n d n, 19. April. Der Korrespondent der Timeö" sagt, daß eine solche Entscheidung nur den Streit erneuern würde. Der Korrespondent der ..Dailv NewS" alaubt. da die Negierung DreyfuS begnadigen werde, sobald der KassationShof entschieden haben wird. Eine Mehrheit von zehn Richtern ist gegen ihn, doch sind einige davon dankend. Einsturz eineö Balkon ö. C a g l i a r i, Sardinien, 18. Apr. Als das italienische KönigSpaar heute nach Sassari abreiste, stürzte ein von SchulmSdche besetzter Balkon herab. Vierzehn Kinder wurden verletzt und ein Mann verlor sein Leben. Später starben drei der Kinder. Der König gab dem Präfekten 100.000 Lire zur Verkeilung. Die B e-ul en Pest. B o m b a y, 18. April. Nach statiftischen Berichten find seit dem VuSbruch der Seuche 260,000 Personen in Indien der Beulenpest erlegen, doch find viele Todesfälle sicher verheimlicht worden. In der Präsidentschaft Bombay allein find 134,000 Personen, abgesehen von der Stadt. Bombay nebst Kurrachee, gestorben. 3n der Präsidentschaft Bombay sterben noch wöchentlich 1000 Personen, doch läßt mit dem warmen Wetter die Seuche sehr nach. In der Stadt Bombay find seit 6 Wochen taglich 250 Personen gestor ben, und jetzt erliegen noch täglich 100 Opfer. Madras ist jetzt ziemlich seuchenfrei, Bengalen nebst Calcutta hat ziemlich schwer gelitte, aber die Situation war nie so ernst wie in Bombay. DaS Hosskine'sche Fluidum bewährt sich, aber der Fanatismus der Eingeborenen setzt den RegierungSmaßregeln schwere Hindernisse in den Weg. Ochiffs. Nachritten. Angekommen in : N e w S o r k : Georgie" von Liderpool; MaaSdam" von Rotterdam; Kenfington" von Antwerpen. Liverpool: Carinthia" von New Sork. allerlei. Um ein yaar wäre die ganze Familie Nummaye von No. 127 Lafayette Str. in Newark, N. I., bestehend aus den Eltern, der 15jährigen Tochter Grace, dem 10jährigen. krank darniederliegenden Knaben Earl und :m:rn fünfjährigen Töchterchen, dem Kchlengas, welches dem Ofen, oder ci gentlich der locker gewordenen Ofenröhre entströmte, zum Opfer gefallen, wenn nicht ein Zufall ihr Leben gerettet hätte. Grace, welche auf dem Sopha in einem Zimmer neben den Eltern schlief, fiel auf den Boden, und das Geräusch des Falles weckte die Eltern, welche durch das Kohlengas selbst der Bewußtlosigkeit nahe waren, aus dem Schlafe. Rummaye begriff die Gefahr, riß ein Fenster auf und preßte die Gummiröhre eines Oxygenbehälters, aus welchem dem kranken Knaben künstliche Athmung zugeführt worden, der bewußtlosen Grace in den Mund. Dadurch wurde ihr Leben gerettet. Unterdessen war nach Dr. Devlin gesandt worden, welcher den Knaben behandelte. und er mußte nun sämmtliche Familienglieder in Behandlung nehmen. . Eine Untersuchung ergab, daß die Kohlen mit Vitriol angefeuchtet waren, das sich zufällig in den Keller ergossen. ' ' -

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