Indiana Tribüne, Volume 22, Number 207, Indianapolis, Marion County, 16 April 1899 — Page 1
o KY riC AY rlC o' w 's A M TVf VS A A A ' t vy iy ly w v w y W 1 w H Office: No. 18 Süd Alabama Qtrafze. Telephon 1171. Jahrgang 22, Indianapolis. Zndiano, Sonntag, den 6. April 1899. NotLllkS
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Sparkasse -Departement te dtktno'inerschaft "nimmt und M 0t-spar-'fse st cd ansammeln, tr.tr die olhkndigkktt .kür etaa ltz iem geleg nen Play heran, d,e Ä?s"spar,ffe derer, w'lcke keine esckafte bekrelber. tonnen tigend, sicherer und artqetl
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.iklfe, i JES2i.l- Wi BÄ-üC V KrKtn''' s?-'- rf. 1 rJH tCyL? t2&Zji?1ttt i H MMDMM
ZI. 109 845. die Einfuhr 53 187,575. der U'berschuh der lZtnfubr somit $2 -077.730 gegen $1,518.367 im März 1898. vie Siiberauöfuhr pro Marz betrug 55.286.607, die Einfuhr 53,125.859. der Ueberschuß der Auöfubr
somit 52,166,748 gegen 51,518.363 im März 1893. Zahlungsfrist verlängert. Washigton, 15. April. Dir Negierung hat alle kubanischen Pflanzer benachrichtigt, daß die Zahlungssrist sür alle Hypothekenschulden um ein Jahr verlängert wurde. , , katholische Kirche in Weift Point. Washington, 14 April. Das Kriegsdepartement hat heute die Lizens sür die Errichtung einer katholischen Kirche aus der Mllitär-Reservation in West Point ausgestellt. Die Lizens vird dem Erzbischos Corrigan zugekellt erden. Die Ermächtigung zum Bau wurde vom Congreß nach beträchtlichen Streitereien beschlossen. ,, Wurst w i d e r W u r st". opeca, Kas., 15. April. Die Staatsbehörde von Kansas rüstet zu einem Vergeltüngskrieg gegen den Neuenglandftaat Connecticut, weil man dort von Amtswegen den Staat Kansas alö schlechten Schuldenzahler in Verruf erklären will. Ja der LegiSlatur von Connkctieut ward kürzlich eine Bill eingereicht, welche den Banken im Staate verbietet, Kapital in Bonds des Staates Kansas anzulegen. Diese neuengländischen Bedenken gegen die Zahlungsfähigkeit des Sonnenblumenftaate? haben hier großes Aergerniß erregt. Souvernöe Stanlky drohte in seinem Trimme mit VergeltungSmaßregeln, und in einer Berathung mit dem BerficherungS-Tu-perintendenten Ehurch wurde der Entschluß gefaßt, den Versicherungs-Ge-sellschasten von Connecticut, 12 an der Zahl, den Geschästsbetlieb zu untersagen, wenn der NenenglandSaat den Banken vorschreiben sollte, mit dem Staate KansaS wkiter keine Geldgeschaste zu machen. AuS Oestreich. 33 i c n, 15 April. Immer energischer geht die österreichische Regierung gegen die LoS von Rom Bewegung" vor, die ihr täglich bedenklicher erscheint. 3n einem Geheimerlaß an die Landesregierungen verfügt der Minister des Innern ganz energisch die Maßregelung aller solcher Beamten, die vom Katholizismus zum Protestantismus übertreten, resp, übergetreten find. Die Landes- und Kreisregierungen sollen alle Mittel, von der Ueberredung biö zur Drohung und Strafversetzung, anwenden, solche Uebertritte zu hindern. Die Stadthalterei von NiederOesterreich löste In ihrem Bereich den Verein der Deutschnationalen, den Deutschen Bezirksvereia, den Verein ?2ngelischer Glaubensgenossen und den Germanenbund wegen deren agitatorischer Thätigkeit auf. Ja dem böhmischen Städtchen Polna wurde die Näherin Iruzer ermordet und verstümmelt aufgefunden. Verschieden Anzeichen sprachen dafür, daß ein jüdischer Schuhmacher Namens Hülsener, in Beziehung zu dem Morde stände. Derselbe vurde in Untersochungshast gebracht. Polaa's Bedölkerung, die aus etva über 5000 Einwohnern, darunter 250 Juden, besteht, ist über den Mord so aufgeregt, daß dort eine reguläre Iuenhetze erdartet vird, um so mehr, als die Tschechen wegen der Nach- oder Vorgänge den Juden sehr feindlich gegenüberstehen. im Allerlei aus Deutschland. B e r l i v. 15. April. Aus eingeweihten Kreisen kommt die Nachricht, daß die Regierung sich mit der Abficht trage, eine Abänderung des feftgesetzten Marine. Etats dem Reichstage zu unterbreiten. Staatssekretär im Reichsmarine. Amt, Admiral Tirpitz. hat dem Kaiser darüber Vortrag gehalten, daß das Wachsthu der deutschen Flotte zu langsam vor sich gehe, in Anbetracht der veränderten Konftellation der Mächte im fernen Osten.
Der Admiral befürwortet durchaus keine Vermehrung de,j'nigen gabrzeuge, welche zum Küstenschutz bestimmt find, sondern eö handelt sich
um eine Vergrößsrung der Hochlee Flotte. 3n erker Linie krmmen dabei neue Schlachtschiffe und Panzerkreuzer in Betracht. Dem Vernehmen nach will die Regierung acht neue Schlachtschisse und sechs Panzerkreu. zer der Marine angliedern. Ferner sollen auch mehrere Panzerdeck-Kreu-zer aus dem Programm stehen. Wie sich der Reichstag diesem Amendement der Marine. Vorlage gegenüber stellen wird, ist noch niüt ersichtlich. Da augenblicklich daS deutsche National gefühl stark im Vordergrunde steht. so kann die Regierung unmöglich einen günstigeren Zeitpunkt wählen. um ihr glotten-Projekt zur Annahme zu bringen. Dem Reichstage ist der Nachtragsetat zugegangen Derselbe ist höher alS je. Ein großer Theil der Mehrausgaben wird durch' die Aenderung der Oberbehörden der Marine nothwendig. Auch die Jnvaliden-Pen-fionen erfordern gegen den Voranschlag ein bedeutendes Mehr, ebenso die Gehaltserhöhungen verschiedener Kategorien von Unterbeamten. AuS Rheinland und Westfalen kommea Meldungen vom schnellen Steigen der Flüsse Sieg und Ruhr und dadurch hervorgerufener Ueberschwemmungögefahr. Während der letzten drei Monate hat die Ausfuhr auS Süddeutschland nach Amerika sich auf 58.234.141 gestellt; in der korrespondirendea Periode des Vorjahres betrug sie 57.889.761. Eine Abnahme im Vergleich zum Vorjahr weist nur der Export von Webstossen auf. Kaiser Wilhelm wird am 23. April, dem 71. Geburtstage König AlbertS von Sachsen, nach Dresden gehen. In Karlsbad, wo in diesem Frühjähr zahlreiche Neubauten' in Angriff genommen worden find und rege Bauthätigkeit herrscht, ist ein Maurer- und Bauhandwerker-Streik aufgebrochen, bei welchem sich die Streiker und ihr Anhang verschiedene Gewaltthätigkeiten haben zu Schulden kommen lassen. Da ernstere Uaruhen befürchtet werden, ist die Gendarmerie verstärkt worden, und die k. u. k. Bezirksbehörde hat zu dem vom Kommando des 8. Armeekorps Militär nqiimt. Be reits haben einige vierzig Verhaftungen stattgefunden. Die Morgenblätter sprechen sich im Allgemeinen befriedigend über die Rede des Herrn von Bülov in der Samoa - Angelegenheit auS. Bloß! die alldeutschen Blätter greifen die Regierung an. Die Deutsche Zeitung sagt: Die Wolken hängen tief über Deutschland und jeder Tag bringt neue Schande. Sett Olmütz hat Preußen und das Reich nicht solche Tage gesehen." 4 Der Fall DreyfuS. Paris. 15. April. Der Eclair" veröffentlicht heute den Bericht des Gouvernörs Deniel von Catzenne darüber wie Dreysus die Nachricht von der Revision seines Prozesses empfing. DreyfuS, so wird gesagt, habe an seine Frau geschrieben, daß er Selbstmord zu begehen wünsche. AlS man ihn ersuchte zu zeugen, sagie er, er habe nichts zu sagen, er könne sich' an nichts erinnern. Einmal sagte er dem ihn besuchenden Arzt: Man glaubt meine Familie werde den incriminirenden Brief verrathen, sie befürchten, der Kaiser werde davon erfahren, aber sie befürchten nicht, daß meine Frau unsere zwei kleinen Kinder nehme, sich zn den Füßen deS Kaisers werfe und um Gerechtigkeit flehe. . DreyfuS sagte dem ..Souveroör Deniel, daß er dem CassationShose nichts zu sagen habe. Am 24. November 1898 schrieb er dem Sondernör, daß er, alS er prozesfirt wurde, den damaligen Präsidenten der Repu blik, Cafimir Perier, um einen öffent lichen Prozeß ersucht habe und daß ihm ein solcher unter gewissen Bedingungen, welche er, DreyfuS, geschworen habe zu erfüllen, versprochen worden sei, aber die Oessentlichkeit sei ihm doch
nicht bewilligt worden ; die Gründe
kenne er nicht. I DreyfuS sagte wiederholt, seine Vekiherbigung sei in Händen seiner Frau und seines Anwalts. allerlei. S 3r. einem mehr als ungewohnlichen Anzüge" hatte der 55 Jahre alte Charles Byrne in New Kork durch die Straßen zu marschiren. Em Polizlst, der denMann im Adams kostüm in dir 16& Straße fand, schlug aus einem Mehlfaß den Boden, stülpte dasselbe dann dem Nackten über den Kopf und transportirte ihn in diesem Costum nach emem 10 Sauares entfernten Schuppen. Von dort wurde Byrne, der anscheinend am Dilirium tremens litt, in einer Ambulanz in das Fordham Hospital gesandt.' In H o u st d n, T e x.. w u r d e der Halb-Jndwner Vayton , Burton, seinem eigenen Geft'ändniß nach ein siebenfacher Morder, durch den Strang hingerichtet. Das Verbrechen, für welches er die .Todesstrafe erlitt, war die Ermordung des in der Nähe von Cypreß wohnenden Deutschen Henry Meyer mit dessen Frau und Kind. Nachher hatte er nach einen Sheriffsgehilfen erschossen, der ihn verhaften wollte. Burton bewahrte seinen Gleichmuth bis zulekt. Er gab sogar selbst das Commando zur Hinrichtung. Wenn ich mit dem Kopfe nicke sagte er zum Syeriss, dann ziehen Sie Ihre verd.... Klappe auf! , Ein schwerer Unfall trug sich in der Wohnung des Fleischers Ro bert Wannemacher in San Francisco zu,, wo ein fröhliches Familienfest gefeiert wurde, an dem u. A., auch die 12jährige Tochter des Hauses, Kittie, und ihr Spielkamerad John Miller theilnahmen. Letzterer hatte einen Zlmmerftutzen mitgebracht und wäh rend des Scherzes, den der Abend mit sich führte, schlug er das Gewehr, auf das Madchen an. die lächelnd ''meinte, er solle nur schießen, daö Gewehr sei ja doch nicht geladen. Er that, wie thm geheißen, der Schuß trachte und das Mädchen sank von der Kugel an der Stint, über! dem Auge verwundet, tödtlich verwundet zusammen und gab schon in wenigen Minuten seinen Geist auf. Bor ungefähr zwei Iah ren wurde im Kam River in Argentine, Kan., die Leiche eines Mannes aufgefischt und als die eines Otto Ortman identificirt, welcher sich mehrere Tage vorher nach Argentine begeben hatte. Ortman hatte nur ein Auge und eine verkrüppelte Hand, ebenso die aufgefundene Leiche. Dieselbe wurde beer digt und der Leichenstein trägt den Namen Otto Ortman. Dieser .TÄge nun wurden die Freunde Ortman's überrascht, als dieser wohl und mun ter unter ihnen erschien. Er sagte, daß er von Argentine nach Salina gegangen sei, woselbst er gegenwärtig lebe. Er sei nach Topeka gekommen, um seine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen und mit denjenigen Abrechnung zu halten, die, ihn todt wähnend, üble Gerüchte über ihn verbreitet hatten. .... Rastlose Versuche. um durch Spiritualismus zu ergründen, sb ihr Sohn einen Mord begangen, trieben Frau Sarah E. Van Eampen in Underwood. Ky.. zum Wahnsinn. Ihr Sohn heißt Chas. Gray und ..er .i?urd wegen Ermordung von ' Dr. Sounts in Reedsville im Jahre 1895 zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe vcrurtheilt. Frau Van Campen glaubt: ihren Sohn immer unschuldig, denn dieser gestand nie seine Schuld ein. und seine Verurtheilung erfolgte nur auf Umstandsbeweise hin. Die Frau ging in Spiritisten - Sitzungen und suchte mit dem Geiste des Ermordeten zu sprechen, der schließlich zu ihr ge kommen sein und ihr gesagt haben soll, daß ihr Sohn unschuldig sei. Dies raubte der Frau den Verstand und ihre Ueberführung nach dem Jrrenasyl ist anaeordnet worden. Ver audmörver G ,er aus Beckingen, Reg.Bez. Trierder in der Nacht vom 27. auf 28. Juni 1893 in der Nähe von Kronenburg an der 19 - jährigen Näherin Laubacher ei nen Raubmord verübte, wurde in Straßburg hingerichtet. Gier U theuerte bis zum letzten Augenblick seine Unschuld und erklärte den Wärtern wie dem Staatsanwalt wiederholt, er sei unzurechnungsfähig. Den angebotenen, geistlichen Zuspruch wies er un ter schweren Schmähungen gegen die Geistlichen zurück; er glaube an keinen Gott. Als Gier den Richtplatz betrat, rief er mit lauter Stimme: Hoch lebe die internationale Socialdemokratie! Nieder mit den Schurken von Beamten und Staatsanwälten!- Scharfrichter Siller aus Stuttgart, der die Hinrichtung vornahm, hielt Gier hierauf den Mund zu, während seine beiden GeHilfen ihn auf das Prallbrett lönallten.
Nürnberg jüngst einverleibten Landgeo : u ü . -1 i meinve wird folgendes Curiosum berichtet. Bon der bisherigen Vertraltung dieser Landge?neinde ist die Mittheiluna beim Nür.lberaer Maaistrate eingelaufen, daß ein Wirth noch 32 carr wegen der Gemeindeschänke" schulde. Im Ratkkause konnte man sich durchaus nicht denken, was denn erne Gememdeschanke" sei, bis man herausbrachte .daß in der betreffenden Landgemeinde bei demjenigen Wirthe die Gemeindeversammlungen abgehalten wurden, welcher am meisten bot. Diese Wirthschaft wurde dann als Gemeindeschänke" bezeichnet. Der Magistrat hat beschlossen, diese 32 Mark nicht einzutreiben. Im Krankenhause zu Woilsk in Rußland befand sich iin junger Mann von 19 Jahren, der seit vier Monaten an einem bösartigen Geschwur litt. Nachdem die Aerzte die verschiedenartiasten Mittel ausvrobirt hatten, ohne einen dauernden Erfolg zu erzielen, entschied der ihn behandelndArzt, daß auf der wunden Stelle ein Stück gesunder menschlicher Haut anzubringen sei, das er der Haut des Patienten entnehn-.en wollte. Dieser aber weigerte sich entschieden, sich ein Stück Haut aufschneiden zu lassen. Er wollte sich lieber das Leben nehmen. Da stellte freiwillig die Heilgehilfin des Krankenhauses, Justinia Timofäjäwna Bobüischäf. dem Arzte einStück ihrer eigenen Haut zur Berfüauna. Der Arzt schnitt ihr von der rechten Schulter das nötbiae Stück von der Größe einer halben Handfläche ab und brachte es aus der wunden Stelle des Patienten an. Der junge Mann ist nun vollständig dadurch aesund aeworden Hiesiges. Die regelmäßige gesellige Versammlung deS MännerchorS findet heute Nachmittag um 3 Uhr statt. Mucho'S Ciaarrenladen befindet ft in o. 399 OS Wasbwaton Str. Die Soz. Arbeiterpartei hä t heute Nachmittag 2 Uhr in Zimmer Ro. 19 Mansur Block eine AgitationSVersammlung ab, zn der Jedermann freundlich eingeladen ist. Der Eintritt ist natürlich frei. Genosse Rempler hat ein Referat über daS Thema : Municipal Owncnhip" übernom men, an welches sich eine Diskussion der Frage anschließen wird. 3n der verflossenen Woche wurden 65 Geburten und 62 Todes, fälle angemeldet. HeirathSerlaubnißscheine wurden 36 ausgestellt. Von anTeckenden Krankheiten wurden angemeldet : Nervensieber 1 Fall, DiphteritiS 2 Fälle, Scharlach 12 Fälle und Masern 188 Fälle. Seit dem 1. Januar wurde 1013 Masernfälle angemeldet. Meerschump seifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :e., bei m. MuSo. 189 Oft Washington Str. C. G. Line, 1329 Alaine Ave. wohnhaft, ging .gestern mit sei nem Sohn Raymond über die N. Sevate Ave. Sie liefen in einen gerade vorbeifahrenden Wagen und Raymond wurde überfahren, aber nur leicht derletzt. 3ke und Geant Smith, Augenzeuge deS Vorfalls, erklärten dem Polizifte Hossbauer, daß der Kutscher, Frank Kimbel schuldlos an dem Unfall war. Dr. Prunk verband die Wunden deS Knaben. Die Folgen der Grivve werden durch Hood'S Sarsavarilla be. seitigt. ES reinigt daS Blut, stärkt den Magen, kräftig! die erden und bringt daS ganze System in Ordnung. Ein vegetablischeS Präparat auf daS man sich verlassen kann HoodS Pillen. Sechs goldene Uhren hat der Aufseher der Abzugskanäle John Lynch i einem Kanal gesunden. Er bemerkte eine Schachtel, hob sie auf und entdeckte die goldenen Uhren in derselben. Sie gehören einem gewissen Paul ThomaS, 710 Churchman Ave. wohnhaft, der Uhren auf Abschlagszahlung verkaust. Er 'hatte die Schachtel vorgestern in der Michigan Ade. verloren. Zwei Bahnaufseher vollen bemerkt haben, daß ein Man die Schachtel aufnahm und sich tnU sernte. Wie sie in den UizugSkanal gekommen bleibt vorlhusig unaufgeklärt
Aus einer der
in Verkauf
der alles Dagcwcsene übertiisst. Unser Verkauf von "OnLS5ns" und C h i s f o n i er e n. in der vergangenen Woche war großartig. Ein solches Verständniß der Situation, solch rasches Kaufen, eine solche Würdigung dessen, was geboten wurde, war noch'nicht da. ES ist noch nicht zu spät, sich den Verkauf zu Nutzen zu machen, denn morgen kommt der Rest deS großen VorrathS von EmrichS Möbeln zum Verkauf. Hier einige Beispiele :
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