Indiana Tribüne, Volume 22, Number 205, Indianapolis, Marion County, 14 April 1899 — Page 1
o s W V AV o A A A f iV IN r W w o vv w O Office : No. 18 Gctb Qlabaaa Otrasze. Telephon 1171 Jahrgang SS, Indianapolis. Zndiano, Zreitag, den J4. April S NcZöttS
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Dramatischer Klub. kSektioa b; s Soz. TnrnderilnS.i Sonntag, den 16. April ;899, 3m Teutschen Hausr,
Der große Komet Schvank in 2 Akten von S. Laufi rnfc W. Jacsby. Mntritt .... 50c und 25c. Cifc rinnen im kutschen Haus ttsmt erten ofaoi vromvt 7 USr 80 Vkt. FZ Borftelungtn Eramatifchtn find 4t b d für ikgttid de Haus. sendn tlr da aagtsiitn jsuduru. S;d& Spoons, Soda Olas Holders, Mizers. Playing Cards, Dice, Cutlery. Camera's. 6'Fas.VayEiil6o 29 Ss 31 Weit WMligtinSr. Ausweis der Hu! Trust Co., von Indianapolis, Ind., am Schlüsse itt Geschäftsjahres 31. Mä'z 189S. AKTIVA. .BU13 recelrable, wcured by coUwrl.JT,WS 60 'Eel Eätate note, secured br flrst rnortjtge .779 Bonds 80,507 44 Aävtncea to est&ts 67,4 6 Du srom realesttte ud lnsaranc departraent 1.831 M Company'aballdlug.. 110,000 00 Cmq and due srom banXi aad trust eompaalcs 1SJ.0WC4 TruW fnd 71,101 Total I.HI.SU II PASSIVA: Capital atock (paid up) $300,000 0 Surpla 106,000 00 UndlTldad profiu Dapoaits 774.029 6 Due trut dapartiunt 8,43618 Total 11,841,13411 Beamte : John H. Holliday, Präsident. Addison C. Harris, Vics-Praesd't Henry Eitel, 2. Vice-President und Schatzmeister. H. M. Foirr, Sekretaer. DIREKTOREN : Cbarlea II. Browaell, Addltoa C. Harri, S. A. Culbertaon, Otorgo Kothe, Tbomaa C. Day, Hanry C. Long, Hanry XTMl. Volney T. Malott, L C. ELston, Edrd L. MoKa, jha II. Hollldar. Stn Bauh. . ; Jr Bekanntmachung. ttlt it r Einnahme und gaben bet Jndtanapolt tiSMX EampTNY. SM 1. Pltl 1483 bta 1 attl 1899. vlsae.Saptlal $ wo.ooooo 8tnbi...... Ulf 000 00 innahme. IslafTet-ataten f)rio,at.Ättr bfn 210,044 tt Ctaat 3aötana5olti-ÖeaeiöeWfi usaie 8US1 s ff etat urr8efi0aa.. moe fttxte v Oaffetliaft nd Pachlkv. focte jpa&ea 167571 Xuiaitit. Lausende nkgaden, Drucksache, letgen. SSlktZma ta.ie, ak. elrxhasml I. Tklearavhtren. rtefm-rke, rtlsekoften.erchr unze, evara,ur silr SeiSude ud an Qtaitvrtitr, nmait,ebSiren, JnterelZks. rnndetzenttzum ,e .. U4 7S8XT Oal4re für Beraten nd ngcftilti.. 51,140 88 8'itftltTflattete W,ffer-atk, let. Stovor,l, affi8(jrn nd Vr brtialShne, raacd Hußmaarin, enltle vnd Zubehör. MW Vumpen'Daartemtvt VSHn. He!, Bitalaci, Xll)oniaiettt, altnaOel, grachr. zjchtnerte ,c. 17,108 03 Ezllerte-Vtlttsn Löhne. Hetzuns ?aa, elkphsnmiethe, Packung, Ol, Fracht ,e 8.808 M allttt,rit!ttloS Solz, R!(n d gltttvgs. Sement , 11.4 I Steuer Jt,lS9 8l Sana! epirttart Löhne, v-lz, C4mie6carttir.9 seaara,Judr löh.ee ! S.JM81 Enaien'Lepatteslent Löhne. TapI, Krchr. Oel, Ssdlea. Packt g. lZerk ,uge,Vtde.,e 11.810 84 .U.Mont?,Vrftdet. tH. 81. TZorr!. ekretär. Ttaat Jndlana. Narion ountn aa : var mlr.Srank S. J,rdan. einem LffenttiAe okr, in ftt betagtta ,un,y. Mcfcit. de 8 Tag im prtl ISS9. erscheint vl. Worti8, CcrrctSt der Jnd,anavoil8 Dattr HoniaiB. ,o fat att ijlb, fcoft die afttien vgaben rtch tta na ah? sink ach ieiaa dtften dunke. lausen na avlnen. Frank Ct. Äorda. Isseatticher Itotat. Seo Merrmaimim &imvm iSM.-?--" y:-üi t--J.ii, 1 7ZsichsnvspMsV, 'Office : 26 Süd Delavareftr. CiUi , 220, 22?, 24, 223, 223 Oft Pearlstr. 8lep;sa011. 0ssmkzuuds4l
Lditorielles.
In England wurden innerhalb zwei Wochen drei Mörder gehängt, und diese Strafe wirkte so abschreckend", daß in der letzten Woche vier neue Mordthaten begangen wurden Bei der Aufregung, welche augenblicklich die samoanischen Vorginge hervorrufen, ist es höchst erfreu lich, daß unsere Regierung ihre völlige Ruhe und ihren Gleichmuth bewahrt. Ob damit ein nicht genau zu definirende Sefühl verbunden ist, daß diese Vorgänge vielleicht doch gewaltsam durch Admiral Kaut) Herdorgerufen wurden, vermögen wir nicht zu sdgen, aber eö scheint unt wenigstens, daß die britischen Aeußerungen sie ziemlich kühl lassen. Die Ruhe der Regierung sticht wohlthuend ab von den Aeußerungen einer gewissen .Sorte von Staatsmännern, welche schon mehr dem Höhe ren Rowdythum angehören. So sprach sich das Congreßmitglied Hill von Iowa, Vorsitzer des Hausausschusses sür Armeeanqelegenheilen, wie folgt aus: Unsere Regierung wird nicht versuche, unsere Leute zu disereditiren, kenn nicht klar gezeigt wird, daß sie im Unrecht find. Wenn Deutschland auf seinem bisherigen Kurs bestedt, dann mag es Krieg geben. Ich glaube nicht, daß die gegenartige Administration Deutschland erlauben dird, unsere Regierung zu beherrschen, (to run this government) wie es zur Zeit versucht. 3n meiner Gegend des Landes ist die Stimmung seit sechs Monaten sehr stark gegen Deutschland. Die Leute glauben, es sei uns in dem Kriege mit Spanien feindlich gewesen. Die Leute find in einer Stimmung, welche keine Sleichgiltigkeit gestattet. Sollte es zu Kriege kommen, dann glaube ich nicht, daß alle europäischen Länder gegen Sroßbritanien und die Ber. Staaten ein werden." Sanz abgesehen davon, daß das höchst ümmelhaft gesprochen ist, so ist es auch dumm. Denn es ist zehn gegen eins zn wetten, daß wenn die Ver. Staaten iu einen Krieg mit einer europäischea Macht verwickelt werden, Sngand ganz ruhig zusehen wird. Die Voraussehung, baß England und Amerika unter allen Umständen zusammen Krieg führen werden, ist eine indische. Ss ist erstaunlich, wie wenig Takt man bei unseren Staatsmännern findet. Sin Congreßmitglied sollte fich doch it mehr Vorsicht aussprechen. it mehr Verständniß wäre allerdings oft zu diel verlangt. Die Engländer spielen ein heucherischeS Spiel. Man lese die Aeußerungen der englischen Presse und man findet, wie immer wieder mit wohl überlegtem Sufto darauf hingewiesen wird, daß Briten und Amerikaner neben einander kämpften. Daß man deutscherseits Abficht merkt und verstimmt wird, ist natürlich. Indeß ist für Deutschland der letzte Vorgang aus dem Srunde unangenehm, daß Engländer und Amerikaner ihren Willen bezüglich der Wahl des Königs durchsetze werden. Ja 1838 opponirte Deutschland der Wählbarkeit Mataafas, weil seine Leute fich gegen Deutsche dieselbe Barbarei hatten zu Schulden kommen lassen, wie jetzt gegen Briten und Amerikaner. Was will also Deutschland einwenden, wenn die Ver. Staaten und England fich jetzt ans denselben Standpunkt stellen 7 Ss ist also sehr wahrscheialich, baß Deutschland in diesem Punkte wird uachgeben müssen. San.oa ist nicht wichtig genng, um wegen seiner Krieg zu führen. Indeß hoffen dir, daß auch in Washington bald die hetzerischen Absichten Englands erkennen wird. AraglMWli. Wetterbericht. Kälteres, schönes Wetter heule Kacht und Samstag. Höchste Temperatnr innerhalb der letzten U Stun den 80 Srad, niedrigste 56 Grab. nii . Die Samoa-Angelegenheit. Wash ington,D. &., 18. April. Die Samoa-Commission wird am 25 ds mit dem amerikanisöen TransPortdampfer Badger von San Iraneiseg abreisen. Dies Arrangement
wurde heute getroffen, nachdem Baron
Speck von Sternberg, der erste Sekretär der deutschen Botschaft, dem Staatssekretär Hay Mittheilung von seiner Ernennung gemacht hatte. Die Ernennung des Barons Sternberg befriedigt hier ungemein, da er in dieser Sache bereits das Vertrauen des Staatsdepartements sowohl wie der britischen Botschaft gewonnen hat. Das Verfahren des Admirals Kautz, wie es in seinen offiziellen Depeschen geschildert wird, wird hier gutgeheißen. Er war inftruirt, unnöthige Zusammenstöße zu vermeiden, jedoch unter allen Umständen Leben und Eigenthum zu beschützen. Erwirb keine weiteren Instruktionen erhalten. London, 18. April. Die Presse hier spricht allgemein die Anficht aus. daß die Nothwendigkeit des einftimmigea Verfahrens die Commission gänzlich zwecklos mache. Berlin, 13. April. Botschafter White theilt mit, daß die deutsche Re gieruag ihr Bedauern über die jüngsten Vorfälle auf Samoa ausgesprochen habe. Die Presse verhält sich im Ganzen ziemlich ruhig. Die Kölnische" sagt : Wir brauchen kaum zu sagen, daß wenn die Schuld des Verwalters ber deutschen Pflanzung bewiesen wird, Deutschland seine Verhaftung und Bestrafung gutheißen wird. Wir werden seine That nicht deshalb vertheidigen, weil er ein Deutscher ist." Atlanta, Ga., 13. April. Frau Alksander dahier hat von ihrem Brnder. de Oberrichter ChamberS in Apia, einen Brief erhalten. Derselbe ist vom 21. März datirt. Herr S.hambers erzählt verschiedene Vorgänge und schreibt: Es wurde letzte Nacht bei einer Konferenz aller Offiziere (deutsche ausgenommen) beschlössen, meinen" König auf den Thron zu fetzen, und Du kannst Dir denken, vle glücklich mich diese Berwirklichung meines Wunsche? und Rechtfertigung meiner Entscheidung macht. Admiral Kautz stand zu mir vom Tage seiner Ankunft aa. Capiin Sturdee von der Porpoise", Capitäa Torbesee vom Rovalist" und die Consuln Osborne und Mozse waren immer meine besten Freunde. B er lin, 18. April. Bei der eregtea Stimmung, die in Deutschland über die jüngsten Rachrichten aus Samoa herrscht, wird allgemein erwartet, daß die Angelegenheit im Reichstage unverzüglich zur Sprache gebracht wird, damit dem Staatssekretär des auswärtigen Amtö, Herrn von Bülov, die gewünschte Gelegenheit gegeben wird, klaren Wein einzuschenken uud die öffentliche Meinung zu beruhigen. Die . offiziösen Blätter wiegeln ab. Sie derurtheilea da? chauvinistische Säbelgerassel und sagen, den Agrariern müsse ins Stammbuch geschrieben werden, daß es bei internationalen Differenzen nichts nützt, in grober Weise das große Wort zu führen. Die Berliner Neuesten Nachrichten" brandmarken die Meldung ausländischer Blätter, dab ein amerikanischer WachtPosten einem deutschen Seeoffizier ins Gesicht geschlagen habe, als eine unverschämte Ente und Hetzlüge. ',,, Für deutschen Sprachunter richt. Philadelphia. 13. pril. In der Allegheny Hochschule in PittsburgAllegheny wird am nächsten Samstag die zweite Jahresversammlung des Vereins der Lehrer des Deutschen im Staate Pennshlvanien abgehalten werden. Ss wird eine Morgen- und eine Abend-Vitzung stattfinden, in welcher Abhandlungm über den deutschea Sprachunterricht in Sekundärund akademischen Schulen zur verlesung kommen werden. Da dies die erste Versammlung in dem westlichen Theile des Staates ist. so erklärt es der verein sür ganz besonders wüaschenswerth, daß eine große Anzahl von Lehrern aus dem östlichen und dem mittleren Pennsylvanlea die Bestrebungen des Vereins durch ihre Gegenwart ermnthigen und fördern möchten. Es wird ein systematischer Versuch gemacht, eine Geschichte des deutschen Unterrichts in dem Staate Pennsylvaniea zusammenzustellen und zu deröffentlichen, um auf diese Weise die Nothwendigkeit des deutschen Unter richts im Staate deutlicher barzuthun. Zu diese Zwecke find Lehrer ersucht. historische Skizzen des deutschen
Sprachunterrichts in ihren betreffenden
Städten auszuarbeiten. "" ZuSunfteavonMolineu?. r . . m fw if LLarerkovn, n. v, is. pru. Oberrichter Williams gab heute eine Entscheidung ab in dem Falle von Roland Molineuz, der angeklagt ist im Dezember in New Lork Gift aa Harry Cornish gesandt und dadurch dea Tod von grau Kate Adams verursacht iu haben. Er schlägt die von der Grandjury erhobene Anklage nieder, weil der Grandjury ungesetzliches veWeismaterial vorgelegt worden sei, und ordnet an, daß de? Fall der vächsie Grandjury vorgelegt wird, im BlatternanBord. New öork, 18. April. Der Lloyddampfer Lahn traf hier heute aus Bremen ein und mußte in Quarantäne gehen, weil er 10 Fälle von Blattern an Bord hatte. Die Patienten durden in das Riverfide-Hofpital und die 870 übrigen Zwischendecks-Passagiere nach Hoffman Island gebracht. Gomez wieder obenauf. , H a v a n a, 18. April. Die. eubaaifchen Generäle und Offiziere hatten heute eine Versammlung und beauftragten Gen. Gomez mit ihrer Vertretung bei allen Unterhandlungen mit den ver. Staaten. Die Liften der kubanischen Soldaten wurde heute Gen. Brooke übergeben und die Vertheilung der drei Millionen wirir demnächst stat'sinden. ,'' Englands Etat. London, 18. April. Im Untat bause legte der Schatzmeister Sir Michael Hicks-Beach das Budget vor, und hielt eine Rede, worin er sagte, die Periode des spanisch - amerikanischen Krieges und der Niger- und Nil-Dif-ferenzen hätten die Einnahmen so ungünstig beeinflußt, daß nur ein geringer Ueberschuß für das Jahr verbleibe. Die Einnahmen aus dem Tabak enttäuschtea, wenn an ben Zöllen aber nichts geändert werde, würde der Consnm höhere Einnahmen verbürge. Die Einnahmen veranschlagte er sür das kommende Jahr auf 112,927,000 Pfund oder 6,093,000 Pfund mehr. als im Vorjahr, während die Ausgaben während der letzten 4 Jahre um 19,075.000 gestiegen find. Sollte diese Bewegung andauern, so wird das Parlament eine bedeutende Steuererhöhung bewilligen oder eine neue Einnahmequelle finden müssen. Sonst bleibe nichts als Einschränkung aus Kosten der Sicherheit des Sandes übrig, womit man früher so schlimme Erfahruvgen gemacht habe. Er hoffe jedoch, daß die bevorstehende AbrüftungsConferenz Mittel und Wege finden werde, um dem Wettkampf aus dem Gebiete der Sriegsrüftungen eia Ziel zu setzen. .Gleichzeitig aber mit der Reduktion der KriegSrüstungen würden die Ausgaben in anderer Riötuog steigen, so daß an ine Gesammtredukion nicht zu denken sei. Die Vreyfuk-Asfaire. Paris, 13. April. Der Halbamtliche Temps" macht folgende Aakündigung': Hauptmann greyfiaetter, ein Mitglied, des Gerichtshofes, velches Dreyfuö derurtheilte, hat an'den Marineministe?, Herrn Lockroy, geschrieben und erklärt, die Dokumente, welche die Ueberführung Drehfus' herbeiführten, seien de Gericht in den Zimmern vorgelegt worden, in welches es fich zurückgezogen hatte, um über sei Verdikt zu berathen. Herr Lockroy verwies den Brief an den Kriegsminister, Herrn de greyciet. Nach den Berichten des Figaro erklärte General de Bolsdeffre, der Chef des Seneralftabes zur Zeit der verurtheilung Dreyfus, im Kassationshof, er werde die Fragen bezüglich der Vorlegnng des geheimen Dossiers an das Kriegsgericht nicht beantworten, von dem Bekenntniß des Verurtheilte nach der Degradation wurde nicht gesprochen, weil eine auswärtige Macht dabei erwähnt wurde. Oberst Piequart hat fich vergeblich bemüht, Beweise sür Sfterhazys verrath zu finden und diesen an Dreyfus' Stelle zu setzen, und da er mit seinen Bemühungen in . dieser Richtung fortfuhr, so wurde er nach Algier versetzt. Von Henris Fälschung hatte an nie eine Ahnung. Der Zeuge bepätigte, das, "dit General yonze er-
klärt hatte, zwei verschiedene Versionen
von der Chiffee-Depesche eines srem de Attaches vom 2. November 1894 bestanden, und daß sie deshalb ganz bei t . M , vme gelassen wurde. Oberst Sand Herr hat Efterhazy nie als Vermittler gebraucht und von Oberst du Paty de Slams Treiben hatte er nur eine un vollkommene Kenntniß. Die Beschuldigung, daß Dreyfus ein Spieler und Schürzenjäger war, ist nicht genügend festgestellt. Der Zeug hat 'nicht telegraphisch Sfterhazy aus London zurückbeordert und ihm Schutz versprochen, und er hat nie eine zuverlässige Persönlichkeit über einen Brief des Kaisers Wilhelm bezüglich Drey sus' sprechen hören. Piequarts Untersuchung bezüglich fterhazys war sehr irregulär. , Major Laulhs Aussage war Haupt sächlich gegen die Bemühung gerichtet. die Angaben eineö Dreyfus - Zeugen, Oberst Cordier. und die Piequarts zu widerlegen. Ee wußte nicht, daß Sßrrhazy von einem Mitglied der Regieruvg vor Oberst Piequarts Campagne gegen ihn gewarnt worden sei, aber der Zeuge hat gehört, daß General Ganze sagte, weaa Efterhazy gewarnt würde, so könnte er sich vertheidigen. General Ganze wollte aber nicht die Initiative ergreifen. Wenn in solcher Brief geschrieben ist, so ging er nicht vom Jntelligenz-Depar-tementaus. Auswanderung aus Rußland. S o b o n, 14. April. Nach Depescheu des Chroniele aus Berlin wird voraussichtlich eine allgemeine AusSäuberung der Russen aus den BolgaProvinzen im östlichen und südöstlichen europäischen Rußland in Folge der entsetzlichen HungerSnoth stattfinden, welche die Segend seit langer Zeit heimsucht. , ,, , i ii i OHiffSaNaHrlyten. Angekommen in: New Sork: Cedie" und Teutonie" von Liverpool; Lahn" von Bremen; Königin Louise" von Bremen; Amerika" von London. Oouthampton: New Sork" von New Sork; Trave" von New vork. Queensto vn : New Sogland" von Boston. v r e e o : Roland" vo Baltimore. Liverpool: MchftZe" von New Sork. Baltimore: Dresden" von Bremen. Die Müdigkeit im Früh, jähr ist verschieden von der, welche von Arbeit herrührt. Die Letztere wird durch Ruhe kurirt, die Erstere durch einige Flaschen von HoodS Sarfaparilla. Magenbeschwerden na; dem Essen werden von Hoods Piv u gehoben. Sie verursachen kein Leibschneiden. 25 allerlei. T a s e ! n i g e M e i l e n vcn Hot Spr'.NZS. S. D.. belcgene HiuZ des .taaa-3 Patrick Ferguson ist abge örannt. Ferguson wohnte allein 'dnd da er ve'.schwunden ist, befürchtet man. daß er zuerst ermordet wurde und daß die Mörder dann das Hauö angezündet haben, um die That zu öerwischen.,oder um der Geschichte da? Ansehen zu geben. alS ob Ferguson in seinem Hause verbrannt Stl " . , - I n Aoslon macht sich erne bedeutende Abnahme der Zahl der wegen Trunkenheit Verhafteten bemerkbar. Im Jhre 1896 wurden in der Bohnenstadt' 20,840 Betrunkene verhastet; 1897 19,252; 1893 nur 16.623. Die Polizei schreibt diesen Fort. schritt dem vor drei Jachren eingefuhrten System zu, welches eö dem Richter überläßt, nach Prüfung aller Umstände einen wegen Trunkenheit Verhafteten prasloö zu entlassen, falls dieser Besserung verspricht, und ihn nicht weiter zu belastigen, wenn da Versprechen gehalten wird. - - Al die 67 Jahre alte Frau JohannaWhite in ihrem 11 Meilen von Garden City, L. I., besindlichen Hause daö frühstück zubereitete, geriethen ihre Kleider am Herd in Brand. In ihrer Angst lief die Frau von einem Zimmer in'S andere, ihre Söhne rufend.- und setzte dabei die Gardinen eineö Zimmers in Brand, so daß bald das ganze Innere deS Zimmerö brannte. DaS Feuer ward aber risch' gelöscht' und dann Dr. Rave geholt, doch konntel er der Frau nicht, mehr helfen, denn sie war vor, semer : Ankunft qeftyrbea, .
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kurirt einen prominenten Anwalt. 0 1 L err . Selp. der leitend Venstona. V chntbrI.Jch 72? "55 ber rmee entlassen weg schlechter Sesurdbelt nd litt seitdem an bMup Ohnmachten imd erktknd falle Ich gtg. gebeugt toi ein Mann von M Jahr. Ich trag sortwöhrenH ein lltderrock, selb im kommer. um mich nicht , rkSlten. onvte metn Geschäft nicht ans. Jen. eine üb war durch ieflig Schmer, in der Her,!iegenV und der ltnkkn Schulter au brauch von lt. W!lt,' Heart Eure, ungeachtet. dd ich so biet atmtmebijtnen unt schrei, düngen ton tttrjttn gevomme hatt. he dad e, mir geholfen hatte. Dr. Ml!' Hnrt re pellt mein Gesuudheit tvieder her. El rK kahr, 4Nla in wunderbar M'Vi'in nd ti macht mir diel ergnUg:. diese! Mittel Jide?l ,u emdseglen.. Dr. Wtle' TRltitl werd durch all Apotheker verkauft unter einer pofillven Garantie: die erft, Masch nüj,t ode? da Geld wird lurücker Hattet, yuch der di Krankhttn ttt Her, uud der ervea fr. M''J)W. IMI Mm -2 kHsaaCaa? Kstorep, 7 Hedtt VJjM.v dr,ffe: D 5. N l , I W , d e l .. ClOart Ind. Der Grundbesitzer zu phan Besitz unterhielt sich Nachts im WirtKsbause zu Kunnoach bei Ledenburg, als feine Frau kam, um ihn zu bewesen. nach Hause zu kommen. Zufällig saßen im Wirthshause meh. re Jäger. BesitL ergriff ein Gewehr und sagte scherzweise zu seiner Frau : ,3s cb erschiene Dich!" Er druckt d und die Frau stürzte entseelt zu Boden. BesitL wußte nicht, daß das Gewehr geladen war. . Gine eiaenartrae O veration wurde dieser Tage im Zoologi schen Garten zu Hamourg vorgenom men; e5 mußten eim Tiger die Nä ael schnitten werden. Eine Kralle war allmälig bei der- geringen Ab Nutzung in der Gefangenschaft zu lang geworden, hatte sich umgebogen, drang dem Raubtbier in die Weichtbeile des FußeS und rief eine- Entzündung hervor. Die schwierige Operation wurde vom Dnector des JoologischerrGartens eigenhändig vollzogen. Man hatte dem Tiger im Käfig eine Schlinge gelegt; in diesewurde er durch vorgehaltene Fleischstücke hineingelockt. Als die be. treffende Pranke in de? Schlinge faß, wurde die starke Schnur zugezogen und die Tatze durch das Gitter nach außen geholt. Mehrere Männer hielten daS kranke Glied, und trotz des unhermli. chen Gebrülles M TigerS wurde der heilende Schnitt schnell und sicher ausZuhrt. . . JnKocirberPrag wohnte der Gürtlergehilfe Franz Sacher mit seiner kleinen Familie in kümmerlichen Verhältnissen. Vor kurzer Zeit starb seine Gattin, und Sach:r blieb mit zwei Kindern, einem sechs Jahre alten 5waben und einem dreijährigen Mädchen, allein. Da er brustkrank war und die Vfleae semer Kinder viel Zeit in Anspruch nahm, kämpfte er häufig mit bitterster Noth. Vor eini gen Tagen fiel eö den Hauönachbarn auf, daß noch Niemand von der Sacher'schen Familie die Wohnung verlassen habe. Die Thür wurde yewalt sam geöffnet, und sofort beim Emtritte bemerkte man, daß hier ein Unglück geschehen sei. Franz Sacher und sein Söhnchen waren bereits todt, indeß daö dreijährige Mädchen wohl und munter war. Auf dem Tische standen einige Topfe mit Kaffeeresten, in welchen Spuren von Gift wahrgenommen wurden. Beide Leichen wurden nach Prag gebracht. Das kleine Mädchen blieb bei einer Nachbarin in Pflege. . Einpflichtvergessener Neffe ist Ratilifera, der Neffe RainilajarivonyS, deS in Algier verstorbenen, madagassischen Ex-PremierministerS.' Sew Onkel hatte bei der Alaerischen Bank 25,000 Francs deponirt. Davon sollten die Kosten der Ueberfüh rung seiner Leiche nach Madagaskar beilritten werden. Ratilifera aber, dem diese Mission übertragen war, erhob die 25.000 Francs und fuhr schleunigst damit nach Paris, um sie zu verjubeln. So kommt es, daß die Leiche RainilajarivonyS noch heute in den Grüften der Leichenhalle deS Saint-Eugne-FriedhofeS in Algier der Ueberführung in die heimathliche Erde harrt. Man weiß noch nicht, ob sie alsbald die ewiae Ruhe in der Jmerina - Hauptstadt finden wird. Denn mittlerweile ist eine beträchtliche Sum me für die Aufbewahrung aufgelau fen. da sich die Stadt Algier zu diesem Behufe 2 Francs für den Tag bezah. len läßt. Moglicherweise fühlt indeß Ranavaw Manyaka Nl. ein menschlicbeS Rühren und opfert einen Theil der nach Algier mitgebrachten Millwnen für den Transport ihres verstorbenen Gatten nach Nosin Dambo, der Lnsel der wilden Schweme,-
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