Indiana Tribüne, Volume 22, Number 204, Indianapolis, Marion County, 13 April 1899 — Page 2
Kudians Tribüne.
Erlieiul Taglich und Soiaßag. DU tägliche .Tribüne" kostet durch Xxlm J deut r LZoch, die Contaal.Xti6fie-l femi prt Ooche. VeU ms wmtn 15 ent ,dn U ?etZ pn Raxtt Vr Vft tn&ettftö dti CUk lzkschi U ,rti,Hlnz P P CflVMi IQ eäd MaAa Crßt Indianapolis, Ind., 13. April 1899 Die Frühjahröfchwermuth. G3 gab ziTit Zeit, in der die Melancholie nicht als eine bedauernswerthe und der Heilung dringend bedürftige Krankheit, sondern als der schöne Ausdruck eine? empfindenden Seele, insbesonder? als ta Wahrzeichen des jungen Dich'tergenieZ galt. Die strenge Entwickelung der wissenschaftlichen Forschung ha! von dieser Anschauung kaum noch etwas übrig gelassen, son dern hat die Schwermuth, auch wenn sie nicht mit eigentlichen Wahnvorstel. lungen verbunden ist, in die Reihe der Geisteskrankheiten aufgenommen. Dabei wird aber noch häufig genug ein Fehler begangen, der darin besteht, daß man die Melancholie gelegentlich als eine akut und periodisch eintretende Seelenstorung betrachtet, wahrend in weitaus den meisten Fällen der zeitweise Ausbruch der Schwermuth nur die Steigerung eines im Verborgenen schon längere Zeit bestehenden und in gewissem Grade meist angeborenen Krankheitszustandes bedeutet. Dr. Paul Schenk aus Berlin, der in der .Deutschen Medizinal-Zeitung- einen werthvollen Aufsatz über die perwdi sche" Melancholie veröffentlicht hat, vertritt ben Stadtpunkt, datz die an zeitweiliger Schwermuth leidenden Menschen auch m der Zeit zwischen den eigentlichen Anfallen geistig nicht gesund sind, sondern mehr oder weniger die Merkmale einer psychischen Minderwerthigkeit an sich tragen, die freilich oft so wenig hervortreten, daß sie nicht nur dem Laien, sondern auch dem Arzte entgehen können. Daher haben so hervorragende Psychiater wie Mag nan und Krafft-Ebing über Fälle von periodischer Melancholie berichtet, in denen der Kranke in den Zwischenzei ten geistig ganz gesund gewesen sein sell. Dr; Sckenk hält die Bezeichnung btz periodischen Melancholie überHaupt für eine irrige. Allerdings zeigt sich die Schwermuth zu gewissen Zeit:n besonders deutlich, so fast in jedem Frühlinz und Herbst, aber nach Beendizung des eigentlichen Anfalles tritt keineswegs eine Gesundung ein, vielmehr nur eine Pause verhältnißm'äßiger Nuhe bis zur nächsten Verschlimmerung. Diö eigentliche Wesen der Melancholie, ist der. Wissenschaft einigermaßen bekannt; es besteht in einer Ueberreizung der Nerven, und wax hauptsächlich derjenigen, die die Hirnrinde zusammensetzen. Früher dachte man, in einer Blutarmuth des Gehirns den eigentlichen Grund der Schwermuth gefunden zu haben, die Blutarmuth ist aber nur eine Folge der ungefunden Reizbarkeit der den ' Blutzufluß nach dem Gehirn regelnden Nerden. Melancholische Zustände sind auch mit einer Llutüberfüllung des GehirnS vereinbar. Beispiele dafür liefert die eigenartige Berufskrankheit, die nicht selten bei den Heizern und Kohlenzieherr. der großen Dampfer beobacht wird; die Zustände geistiger Niedergeschlagenheit, die bei ihnen eine Folge übermäßiger Wärme sind, toct den bei anderen Personen durch übermäßige geistige Anstrengung hervorgerufen. Da sich bei minderwerthigen Gehirnen Ermüdung und Niedergeschlagenheit selbstverständlich leichter einstellt als bei kräftigen, fo ist die ererbte geistige Veranlagung von wesentliche? Bedeutung für 'At Entste hung der Melancholie. Die äußeren Gründe der Schwermuth sind fogar für denArzt selten erkennbar und komrnen dern Kranken selbst erst recht nicht zum Bewußtsein; dieser hat vielmehr das Gefühl, daß seine Verstimmung grundlos sei, und wird durch dieses Gefühl am meisten gequält. Die mit Schwermuth behafteten Personen bieten oft gewisse äußere Zeichen einer geistigen Schwache, darunter kann man folgende nennen: . Menschenscheu, gedruckteö Wesen. Willensschwäche, grundlosen Stimmungswechsel, ferner von körperlichen Anzeichen: Neigung zur Blaufärbung der Hände, leichtes Erblassm deZ Gesichtes, auffallend hochzewölbte Gaumen, Asymmetrie der Zähne. Menschen, mit solchen Anzeichen geringer körperlicher Entartung verfall yäusig nach Zeiten besonders angestrengter Thätigkeit, nach einem Trauerfall oder anderen Schicksals schlagen der Schwermuth, neigen zu Selbstmordversuchen und ähnlichen überspannten Willensäußerungen. Eine Heilung wird in den meisten Fälken drrch Anwendung warmer Bäder und. Gaben von Opium erzielt. .Schwieriger zu ' behandeln sind die Fälle von Melancholie, die sich in ziemlich regelmäßigen Rückfällen äußern. ' Man kann besonders zwei Arten der Schwankung im geistigen Zustande sslche? Menschen beobachten, die eine innerhalb deS TageS und die andere innerhalb deS JahreS. Zunächst ist die Melancholie am Morgen in der Regel stärker ausgeprägt als am Abend. Dies e Thatsache hangt damit . zusamxnn, daß die körperliche LebenSthätigZeit in den Morgenstunden ihren gerinaken Grad besifet. 5tm Besonderen ist der Blutdruck dann am schwächsten und daurch entsteht eine erhöhte Re:una der Nerven in der Gehirnrinde. indem in den dortigen Blutgefäßen bei vermindertem Blutdruck die Spannmis to5fL Diese Widerstände beben sich tm Laufe deS.TageZ bis zum ÄoenS'mey? uNv'meyr, va ver Blutdruck dann allmäblicb zunimmt. Wicö tiger aber ist der halbjährliche Wechsel indem GeisteZMande der Schwerrnüthigen. , Jeder, der nur einige Erfahrunz darin besitzt, wird 'den Satz - bkstütizen können, daß die Schwer-
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muth zu Beginn der Frühlings und des Herbstes zunimmt, ur die Zsruy jahrsschwermuth hat Schiller in seinen eigenen Bekenntnissen einen ttassticyen Beleg gegeben. In seinem 24. Lebens jähre schrieb er am 27. März 1783 von Bauernbach - auS an seinen Freunv Neinwald: Einsamkeit, Mißvergnügen über mein Schicksal, fehlschlagende Hoffnung und dielleicht auch die veränderte Lebensart haben den Klang meines Gemüthes verfälscht und das sonst so reine Instrument meiner Empfindung verstimmt ... ich verfalle in eine Melancholie und fürchte, sie (seine Umgebung) anzustecken. Es ist stckerilch kein Zufall, daß eine ähnliche Aeußerung Schillers wiederum in die Zeit des Frühlingsanfanges fällt. Am 20. März 1802 schreibt er von Weimar aus an Goethe: . . Der Eintritt des Frühlings, der miH immer traurig zu machen Pflegt, weil er ein unruhiges und gegenstandsloses Sehnen hervorbringt Der italienische Dichter Alfieri sagt von sich selbst, dah er jeden Frühling einen Anfall von Melancholie habe, der mehr oder minder stark von ihm empfunden werde, je nachdem Herz und Geist gerade mehr oder weniger leer und müßig seien. Er vergleicht sein Herz geradezu mit einem Barometer, dessen Zustand sich ändere, je nachdem die Luft mehr oder mmder schwer sei. Zur Zeit der Tag- und Nachtgleichen und der Sonnenwenden fühlt er sich völlig zur Arbeit unfähig und verspürt im kältesten Winter und im heißestenSommer weit mebr Phantaste, Begeisterung und ErfmdungSgäbe als in den dazwischenliegenden Jahreszeiten. In gewissem Grade also ist die Fraae des Goethe'schen Faust: Sind wir ein Spiel von jedem Druck der Luft?- in dieser Hinsicht zu bejahen. Eine wirkliche Heilung der andauernden, aber periodisch wechselnden Schwermuth ist nur von einer richtig'en geistigen Diät- zu erwarten, von einer durch . einen Arzt sachverständig geleiteten Behandlung der Seele. NuSstellungö Chronik. "' Paris, Ende März. Von der kommenden Ausstellung wird weniger geschrieben und gesprochen, als man angesichts ihrer Bedeutung für Frankreich erwarten sollte. Die bekannten politischen und unpolitischen Wirren drängen jede vernllnf tige und sachgemäße Erörterung in den Hintergrund. Wenn aber einmal öffentlich davon die Rede ist, wie soeben in der- Abgeordnetenkammer, so tritt blühender-Unsinn zutage. Jetzt erst, nachdem die Ausstellungsarbeiten schon über Jahr und Tag angefangen, geht den Volksvertretern plötzlich ein Licht auf, nämlich, daß die neue Alexanderbrücke mit ihrer Wölbung und ihren vier Kopfthürmen tai Jnvalidenpanorama verhunze, überhaupt nicht in das reizende Flußbild passe! Nun ist besagte Brücke schon halb fertig; die Thürme recken ihre Häupter schon anständig in die Höhe, und die vier Monumentalgruppen von Fremiet sowie die vier Bildsäulen von Marqueste, Coutan, Michel und Lenoir, welche sie schmücken sollen, wandern demnächst in die Gießerei. Trotzdem wollen DenyS Cochin, Dujandin Beaumetz und andere sonst normal angelegte Franzosen die vier Ungeheuer einfach beseitigt wissen, mögen ihnen die Architekten auch noch so fachverständig versichern, daß die Thürme, selbst wenn sie ästhetische Greuel wären, als Widerlager für den mächtigen Seitendruck der riesten Brückeneisenmassen unentbehrlich seien. Der Antrag , wurde abgelehnt, mußte im Interesse des Werkes abgelehnt werden, wird aber immer ein interessanteS Kapitel in der Geschichte deS Pariser 'SchudburgerthumS bilden. An und für sich läßt sich dem Antrage eine gewisse-Berechtigung durchauS nicht abfprechen. Die Brücke versündigt sich in ihren Größenverhaltnissen an der zierlichen Seine - Umgeburig; selbst an ihren Zugängen erhebt sie sich um mehr denn 1 Meter über daö Niveau deö UferS, fo daß sowohl von ven yamps ElyseeS wie von der In validen ESplanade auS eine stark Erdanschüttung nöthig sein wird; sie stört ferner den GesammtauSblick mit zenen -vier Thurmriesen, die höchstens als Ableger des aeichmacklosen Elffel thurmeS gelten können; und was die Aussicht auf den Jnvalidendom betrifft, die sich nach Niederreißung deS JndustriepakasteS ergeben sollte, so wird sie ganz wahrscheinlich nach der Ausstellung an dem sogenannten unterirdischen Bahnhof der Westbahn auf der Invaliden - Eplanade scheitern. Indessen hätte man alles dieS schon vor zwei Jahren wissen können, ehe der
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Pslalz - Extract ar in PanS eintraf und den Grundstein zu der Brücke legte. Damals aber sah ganz Frankreich die Brücke nur im Lichte des französisch - russischen Bündnisses an; diesem opferte man alleS, man wollte die Straßen umtaufen, hätte gern alle Namen, die an den Krimkrieg und die französischen Siege über die Russen erinnerten, wie Solferinobrücke, Boulevard Sebastopol. auS dem Adreßkalender ausgemerzt. Die Aesthetik ging in der Politik unter. Heute aber sind die Flitterwochen der rrr r r r jr re.. " n . ruttzcy - sranzozcyen ye langn vor über: nachdem durch den Fafchoda Zwischenfall den Franzosen trotz der russischen Freundschaft die größte De müthigung des Jahrhunderts zu Theil geworden, gelangt die Aesthetik wieder zu ihrem Rechte: und mit Verdruß werden die Pariser, die ihr Paris, wie eö ist. lieben, sich bewußt, daß sie sich mit ihrer uberschwangllchen Affenlteve einen Popanz über ihren reizenden Fluß gesetzt, der ihnen noch lange ein Augenweh bleiben wird. Von diesem Gesichtspunkte auS hatte die' neuest Erörterung m der Abgeordnetenkam mer eine gewisse politische Bedeutung. Leider ist es letzt zu spat, über Vanda lismuS zu klagen und mit Anspielung auf die geheimnißvollen Arbeiten des Westbahnhofs ein neueS Panama in Aussicht zu stellen. Die Brücke wird nun emmal die vlerthurmkopsigeBünv nißbrücke bleiben, und die Westbahn durfte sich, wenn nach Ablauf derAus stellung die über ihrer Station gebau ten Paläste abgetragen werden, wenig um die ästhetischen Bedürfnisse derze niaen kümmern, die von den Champs Elysees aus den ganzen Jnvalidendom vom Scheitel bis zu? Sohle zu sehen wünschen. Abgesehen von der Kammerverhand lung herrscht, wie oben bemerkt, in Ausstellungssachen eine Gleichgiltig keit, die um so unverzeihlicher ist, als dadurch mancher Entwurf tn Frage ge stellt wird, in erster Linie, daö Pro gramm für die beiden Kunftpalaste, obgleich eö schon 18&7 festgestellt wor den; biS zum heutigen Tage ist dieses Programm ein todter Buchstabe ge blieben. In dem größeren Palast soll der Gedanke, die Malerei von 1800 1900 in ihrem Milieu" vorzuführen, verwirklicht werden, und zwar durch die stilgerechte AuSmobkrung einer Reihe von Zimmern, tn denen die All der der betreffenden Periode ihn na turgemäßen Platz finden. Der kleinere Palast würde dann den neuen Künsten m ihrem Wachsthum zur Industrie ge widmet fein. Die Vorbereitungen dazu nöthigen aber nicht allein viel Zeit, sondern auch bedeutende Kosten; noch aber ist der betreffende Budgetposten von 2,S00,000, Franken nicht bewilligt, ganz abgesehen davon, daß die Summe für d:e zu verfolgenden Zwecke durch auS unzureichend sein dürfte. Auch hat daö CultuSmmisterium sich iiS '.AI I 1s P l . V l jeiji nlllzi enriquegen rönnen, oie fchöfe von dem Zweck der KunftauSstel, lung in Kenntniß zu setzen, damit sie die werthvollen Gobelinö und' Goldschmiede - Arbeiten ihrer Kirchen der Ausstellung zur Verfügung stellen. Durch diese Gleichgültigkeit und Fahrlässigkeit wird, somit der Gesammterfolg der Kunstausstellung wesentlich bedroht. Was sonst neues auS dem AusstellungSgebiett bekannt'- geworden. beschrankt sich, aus-daS' große -: monu mentale Palagthorund einenClou, der oen Namen . der, KrtegLyasen von Pa ris , tragt. Das ' der, Plare de la Con corde zugewandte Palastihor, da der Ausstellung, wie das Titelkupfer einem Buche, als empfehlendes Merkzeichen dienen soll, ist von dem jungen Archi. tekten M. Bisset, einem Schüler La Loux'. entworfen worden.' ES besteht aus emer ö0 Meter hohen Rieseniup pel, in der ein sechsstockiges HäuS mit 2000 Insassen bequem Platz' finden würde; sie ruht auf drei Füßen, von denen zwei mit ihrem Boaen 'den Singang überspannen und sich nach ' dn Concordienplatze zu in zwei Halbrunden Ausbauten fortsetzen, die mit je ei. nem 50 Meter hohen Thurme abschließen. Die Außenseite der Kuppel erhält den Anstrich von Goldmosaik; ihre Innenseite aber wird .durch polychromische Glaöanordnungen- den Eindruck deS Zierlichen machen.' Der dritte Fuß ist gleichsam gespalten, um Raum für ein besonderes, den amtlichen Aufzrgen gewidmetes Thor zu bilden; hinI :t v.t r-jt. t'ije i t i i iqni ocqncn icg jaccranig oxt oreißig Eingangsdrehkreuze er Auöstellung aus; letztere sind in zwei Stockwerken angelegt, so daß durchschnittlich 2000 Personen die Stunde durchpassi. ren können. Die Spitze der. Kuppel krönt ein Genius. daS Werk MoreauVauthier'S; die oben angeführt armartigen Ausbauten erhalten .Neliefö, deien Ausführung der BUdbaurrulle
!ok Übernommen hak; dfe allegorischen Figuren in den Fußnischen sind Joudet übertragen worden. Vorläufig freilich kann man sich trotz dieser Beschreibung von dem Palastthor keinen befriedigenden Begriff machen. Der Clou Pa-
ris als 5criegshafen" bedeutet eigentlich nur. daß auf einem künstlichen Teiche von 400 Quadratmeter kleine, durch Elektricität getriebene Schiffe sich regelrechte Seegefechte liefern. Das Mittelmeer- und das Nordgeschwader stoßen aufeinander; die Kustenbatterieen donnern, die Scheinwerfer versenden ihre Strahlen, die Torpedos bohren ein Kriegsschiff in den Grund, und dabei sitzen denn die Zuschauer in einem Theater am Ufer des Teiches und vergegenwärtigen sich die Greuel des Seekriegs. Im Juni des nächsten Jahres soll dieses Wunder fertig sein, vorausgesetzt, p' 5 das (Seid dafür zusammenkom7 ... Deutsche Lokc Nachrichten. Heslen-Darmiladt. D a r m st a d t. Dachdeckerlehrling Wilhelm Mink aus Ober-Ramstadt ist in der Klappacherstraße von dm Dach eines Neubaues heruntergestürzt und hat sich, außer einer äußerlichen Verletzung am Kopfe, innere Verletzungen zugezogen. Drei Jahre Gefängniß wegen Kindestödtung erhielt die Dienftmagd Catharina Kasch von Krumstadt. Rechnungsrath A. Herbert, ' Geschäftsleiter der Wagencontrolle bei der. Direction der Main-Neckar-Eisenbahn. feierte sein 50jähriges Dienst-Jubiläum. . . 'O f f e n b a ch. Die 12jährige Tochter'des Schreiners Euler suchte und fand den Tod im Main. - Als Ursache der verzweifelten That wird verletztes Ehrgefühl angenommen, da dem Kind Vorwürfe über ein Vergehen gemacht worden waren, dessen es sich angeblich nicht schuldig fühlte. Rayer. Bad Aibling. DaS Hnrchaftsgut Schloß Zinneberg, früher im Besitze des Grafen Arco Zinneberg, zuletzt der Familie v. Scanzoni gehörig, wurde dieser Tage mit den Nrbengütern Egmating und Niederseeön um etwa 2 Millionen Mark an Rentier Bysing in Hamburg verkaust. DaS von der Kurfürstin Leopoldine zu Ende des vorigen . Jahrhunderts erbaute große Schloß soll abgetragen und an dessen Stelle ein moderner Bau aufgeführt werden. Griesbach. In der Staatswaldung zwischen Griesbach und Reutern entstand ein Waldbrand, der Ij Tagewerk Eichenbestand vernichtete. .Heinina. Abends wurde der Gütler Friedrich Reidl. als er das Bahngeleise entlang ging, von einem Zuge todtllch überfahren. Lindau. Stadtkämmerer Häres beging sein 2Sj'ährige2 Dienstjubiläum in dieser Stellung. Lechhausen. D Wirthschaft besitze? Lechleitner wurde Nachts auf dem Heimwege von zwei Strolchen an gefallen und arg zugerichtet. Da der Angefallene infolge eines Kehlkopflei dens nicht um Hilfeschreien konnte, hatten die Burschen es leicht, ihm Uhr und Kette abzunehmen und die Flucht zu ergreifen. ; Nürnberg. Professor . und Architekturmaler Paul Ritte?,. bekanntlich taubstumm, beging seinen 70.GeburtS tag." Sa s s a u. Der verheirathete inermeister LukaS Neulinger von Pockmg wurde wegen dringenden Ver dachts der Meineidsverleitung verhaf tet und in die hiesige Fronfeste eingelie fert. Pölz. Unserer Gendarnurie ist S gelungen, den Morder deS Dienstmad chenS Maria Cchwaighofer in der Per son des DienstknechteSJoh. Kobler von Gläswinkel zu verhaften. Bei einem wiederholten Verhöre, gestand er seine verruchte That. Kobler ist beheimathet in Stauern. Gemeinde Panzing, B.-A. Egaenfelden. und ist 36 Jahre alt. Wurzburg. Der ' Taglöhner Martin Bach,- der in der Sylvesternacht in einem hiesigen Tanzlokal den Traurgesreiten Geier - erstach,, wurde vomSchwurgencht zu 4 Jahren Zucht hauS verurtheilt. Daö Schwurae richt verurtheilte den Wirth und Oelo nom Döppler vom Weiler Sadheim, der im Rausch seine zwölfjahnge Toch ter erstach, zu fünf Jahren Zuchthaus. ' WiMtemderz. Stuttgart. 'Gestorben ist der lvlwthekar Prof. . Dr. Theo. Schott, ein hervorragender toürttembergifcher eleytter. . .r Eßlingen.' 'Verstorben ist der seit L Jahren als Oberamtsrichter hier thätige LandgerichtsrathSchwarzminn Infolge von Herzwassersucht im Alter von 63 Jahren. Der Verstorbene war früher, in Horb thätig. Einem Brande zumOpfer fiel das der Wittwe Haller und dem Fuhrmann Haug gc hörige Wohnbaus im Ottilienhof. , G ö p p.i ng e n. Aus dem Leben schied der 69 Jahre alte, frühere Rek tor der hicsigenLateinschule, O. Bauer. Hall. Gerbermeister und Ge meinderath Fr. Auer wurde in ver Lobmuble von den Riemen einer Transmission erfaßt, in daS Räder werk hineingezogen und derart verletzt, daß er binnen kurzem starb. He in in gen. Zum OrtSvvrsteher l der hiesigen Gemeinde wurde Notariatöassistent' Kümmel gewählt. Da Kümmel daS 23. Lebensjahr noch nicht erreicht, hat. ist seine Bestätigung un. wahrscheinlich. RaDenSburg. Der dem Trunk ergebene ; Brauer Anton Rauch von Oberankennute bei Weingarten schabte im Delirium. die Köpfchen von Phoöphorhölzchen , ab und verschluckte eine Portion davon im Schnaps, was seinen Tod zur Folge hatte.. cReutlingen. .Der 34 Jahre alte' ledige Jacob Eisenhardt von Waldenbuch wurde in einer Scheuer in der Näbe deS AnnahofeZ , erhängt aufgefunden. Derfelbe hat zweifellos im Zustande geistiger Störung Selbstrrd begangen. . . ... .
5Bara. A l b r u ck. Der verheirathete PostHelfer Lauber wollte von dem aus St. Vlasien gekommenen Postwagen den Postbeutel herabreießn, fiel dabei rückling vom Wagen und starb an den
Folgen emes Schadeloruchs. D u r l a m. Maurer, welche mit Bauarbeiten im Hause desKaufmanns Philipp Luger an der Hauptstraße beschäftigt waren, stießen auf em Gewölbe, welches eine qroße Anzahl von Silbermünzen enthielt; die Münzen welche die Große eines Thalers yaven, tragen die Jahreszahl 1648, 1652 u. f. w. Eaelreute. Einem Brande zum Opfer fielen die Scheuern und Ctallunaen des Buraermeisters vtuu tz. Der Schaden ist bedeutend. ?? r e r v i r a. Die Tochter des Universität - Professors Mavroth hat ihr, Abiturientenexamen mit Glück bestanden. Die Dame, welche die erite badische Abiturientin ist. wird stch dem Studium der Kunstgeschichte widmen. Mannheim. Im sog. Sackprozeß verurtheilte die Strafkammer die Haupthehler Sauer und Stahl zu 2 Jahren Zuchthaus. Geiger. Lorenz und Feuerstein zu 1, Freunds 8-4 und Weckesser zu 1 Jahr Zuchthaus. Die Hauptdiebe erhielten: Ebert 2 Jahre, Fertig 3, Kaiser iz Jahre Gefängniß. Der Nachlaß des kürzlich verstorbenen Commerzienraths Dr. Karl Clemm, des Vorsitzenden des AufsichtsrathS der Pfälzischen Bank", wird auf 33 Millionen Mark geschätzt. Der Nagelschmied Heinrich Benz, ein Achtundvierziger, ist gestorben. Niederschovfheim. Wäh rend eines beftiaen Gewitters schlug der Blitz in den Kirchthurm ohne zu zünden. Das Kreuz auf dem Thurme wurde aeboaeN und das starke Eisen blech an der Kuppel durchschlagen. Länas de Lanabauses- wurden die Hohlziegel unter der Leitung, durch welche der Blitzstrahl seinm Weg nahm. heruntergeworsen, wodurch das Klr chendach, sowie dieDächer der nachstlie genden Häuser stark beschädigt wur den. Sckovfbeim. Lei einer Besicbtiauna .des Rbeinwehrs stieß- der von hier stammende Bautechniker K. Lapp von der Alummiumsabru m Rbeinfilden mit seinem Kahn an emen V"M. Das Fahrzeug schlug um und der Insasse ertrank. - ökbeillpfalz. S V e i e r. Auf dem Spitzrhein hoff brach Feuer aus. Es brannte die fchon vor einigen Jahren -vom Feuer zerstörte, später .wieder neuerbaute große Scheuer von Almaras, sowie das Wohnhaus des Nachbars Nord. Die Scheune war mit Heu und Stroh reich gefüllt, fodaß das Feuer gute Nahrung fand und machtige Flam mensäulen von seiner Ausdehnung zeugten. Beide Brandobiekte sind bis r e . rp n aus Die urnfaijungsmauci mcuctgc brannt. Wegen Unterschlagung er hielt 'der Homöopath J. -Riedel 14 Taae Gefängniß. - Hartbausen. Die Gendarmerie verhaftete den Kaufmann Franz Jos. Schreiner jun., der zum Nachtheil des Konsum - Vereins 8000 .Mark unterschlagen t)atv H a tz l o ch. Dem 17jährigen Fa brikarbeiter Schuster, der aus dem sich noch bewegenden Arbeiterzug sprang, dabei aber zu Falle kam, wurde die rechte Hand abgefahren. Außerdem erlitt derselbe zwei Schadelbruche. Oberauerbach. Die 29 Jahre alte Frau deö Fabrikarbeiters Jakob Scherer, die ihre Schwägerin herbei rufen wollte, als eine Kuh in ihrem Stalle in'S Kalben kam, stürzte rücklingS. die. Stiege hinunter und zog stch dabei solche Verletzungen u, daß sie am folgenden Morgen starb. ; Elsaß-Lothringen. Metz. Der Arbeiter. H. Lecluse wurde zu sechs Wochen Gefängniß und 20 Mark Geldstrafe' verurtheilt, weil er rn einerWirthschaft laut Vive la France" gerufen und die Marseil laise. gesungen bat. E u t.i n. Der Oberjägermeister und Kammerherr Franz Alezander Baron d. Beaulreu Marconnav, Ehef der Hosverwattung, ,n gestorben. Zetel. Sein 40jähriaeS Dienst!bilä'um feierte der Postderwalter Hemren. Mecklenburg.. .Altbuckow. Pfarrer Schliemann und Gattin feierten die goldene Hochzeit. . ' Ehristinenthal. DaS Ge wese deS GastwirthS Boß ist nieder gebrannt. ' Röbel. Im fast vollendeten 84. Lebensjahre, verschied der Großherzogliche Oberförster a. D. Friedrich PrillWitz. Er war ewe lange Reiize von Jabren Revierförster in Bruderödorf, Inspektion Dargun, und trat im Jahre 1883 in den Ruhestand, wo ihm der Charakter eineS Oberförsters verliehen wurde. ; Oldenburg. ' T e ch a u. Erhängt kZat sich der Ei genthümer Lenschow. nachdem er TagS zuvor seinen für 12.000 Mark gekauften Besitz bezogen.' ! Lenschow war fruhe? i Vorarbeiter; er hatte sich 80) Mark erspart. AuS Aerger über den Kauf scheint er sich daS Leben genommen zu haben. . ' . .; greie Städte. , . Bremen. Vom Amte suLpendirt ist. hier plötzlich der- Bäurath Flügeü Die Angelegenheit erregt großes Aufsehen da Flügel seit langen Jahren in bremischen Staatsdiensten steht. Die Ursache : der . Amtsenthebung ist noch nicht, genau bekannt, jedoch soll es sich um i Unregelmäßigkeiten in der BauVerwaltung handeln. Lübeck. Die beiden Juwelendiebe Steinfort und Wiederhold, die im December.v. J. dem bieiiaen Goldschmied Sack eine Handvoll Pfeffer in's Gesicht' warfen und alsdann, zwei Kasten mit Ringen erbeuteten, wurden vom Schwurgericht zu acht, bezw. fünf Iah ren Zuchthaus. verurtheilt. I
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- Cche:z. Bafel. Alt - RegierunzSrath Ni kolaus Halter, 1843 erstmals Groß rath und 1875 bis 1886 Mitglied der Regierung und Finanzdirektor, feierte seinen 80. Geburtstag. . Biberist. Im Alter von"7O Jahren starb Niklaus Stuber, Kirchmeier und seit 1874 Cidilstandsbeamter. :, E r st f e l d. Zwischen Goldau und Jmmensee verunglückte der stationirte Maschinenheizer Burg, indem er an eine, Telegraphenstange stieß. Er mußte in das Spital nach Luzern gebracht werden. , . . Hägendorf. Beim Holzführen verunglückte Ernst Borner, indem 'die Mechanik nachließ und er unter detr Wagen gerieth, wöbe: er mehrere önp penbrüch: erlitt. L a n ge n t h a l. Gestorben ist im Alter von nahezu 90 Jahren die zweit älteste Bürgerin, Frau Marie Geiser, geb. Neukomm, BlattmacherS. Münsingen. Der AnstaltSPflegling Neuenschwander gerieth un ter die Räder eines Ochsenwagens, dessen Gespann beim Einfahren eineS BcchnzugeS scheute, und wurde erdruckt. O b e r b ü r e n. In Sonnenthal brannten Haus und Scheune des I. Schnell!, die frühere Wirthschaft zum Adfcr", vollständig nieder. Schon wahrend des Brandeö wurde der 19 jährige Sohn deS Hauses, Traügott Schnell!, ein ehemaliger Zögling der Besserungsanstalt Oberuzwil, als der Brandstiftung verdächtig verhaftet.! Oesterreich-Ullgarn. Wien. Der langjährige Beamte des Telegraphen Correspondenzbureau". kaiserl. Rath Adolph Spire ist yocybetagt gestorben. In der Freudenau hat sich der Student Otto Kohn auS Ostrau erschossen. Die Musik lehrerin Hermine Ulrich vergiftete sich - ri est . aus iram uoer oen oo .lyres rautigamS. Im. Wahnsinn schnitt sich der Magistratsbeamte Franz Gubo auf offener Straße den Hals durch, r Der Factor der österreichisch ungarischen Bank.' Franz Penu. beging Selbstmord durch Erschießen. Im Alter von 88 Jahren ist der.FeldmarschallLieutenant Müller gestorben. . S3 1 1 1 n. Einer der hervorragendsten Tiroler Ordensprediger, Pater Columban, wurde im Dome während der Wandlung vor dem Altäre mit erhobenem Kelche von einer Ohnmacht befallen. Er stürzte rücklings zu Bo-. den, wobei er einen Schädelbruch ' tu litt, der feinen Tod herbeiführte. Jglau. Zum Tode durch den Strang , verurtheilt wurde der 46j'ährigeranz Mra, der seine beiden Kin der, emen 6jährigen und einen LZäbrigen Knaben, auS Noth ermordet hatte. S z e g e d i n. Zwischen dem Militär Intendanten-Eduard Pauer und dem Unter - Intendanten Lesak fand ein Duell statt, bei welchem Pauer, der über seine Sporen stolperte, am rechten Arm einen längeren Hieb erhielt.. Die Militärbehörde hat Lesak infolge dieses Duells sofort pensionirt. - ' -- Temeövar.: Der- auS' Hohenegg in ISteiermark gebürtige . 32jährige Kaufmann' Johann Falk,, der . in . der Ortschaft BarjaS einen größerenKaufladen betrieben gerieth, nachdem er sein und seiner Verwandten Vermögen verloren, in Concurs. Dieser Tage kam er verzweifelt, hierher und tödtete sich in einem Gasthofe durch einen. Revolverschuß ' '1' l
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