Indiana Tribüne, Volume 22, Number 203, Indianapolis, Marion County, 12 April 1899 — Page 2

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Zndiana Jrivüns. Erscheutt Täglich und EvumaLv. Die tZgliche .TriiSve- kostet durch den Irlg J Scntl ptx Woche, die tSntag,XridKeI Ktl p, Ooche. Leide usene Ut dn kl Sentt per C4t. V V,ft inhea bei OUb tgchi U 0tftflct)la V &ar. r i CftiMi 10 OÄd OUlarna Cit&Zu Indianapolis, Ind., 12. April 1899j - Osm Kometensuchen. Was zur, Entdeckung eims Kometen iehort, schildert der bekannte Konntensucher William Brooks in der MonatS schuft Populär Seieme". Ein tüchtiger Ksmetensucher muß für Arbeit geboren sein, und keine Erziehung kann den Mangel an Begabung erfefcin. Seine Untersuchungen stellen die höchsten Anforderungen an Sinne und Geist. Sorgfalt und unbeirrt? Ausdauer, verbunden mit einer hingebenden Liebe an seinen Beruf, sind für ihn im höchsten Matze erforderlich. Zunächst muß der Kometensucher ein gutes Auge besitzen, eine Netzhaut, die genügend empfindlich ist für die Entdeckung außerordentlich feiner verschwommener Gegenstände. Hat die Natur ihm diese Gabe verliehen, so muß der Astronom mit dein andertrauten Pfund zu wuchern wissen, damit das Auge durch dauernde Uebung und sorgfältige Erziehung immer weiter verschärst und verbessert wird. Diese Forderung mag wunderbar klingen, aber auch das Auge kann zum Gebrauch für bestimmte Zwecke erzo gen, gleichsam trarnirt werden, ebenso wie das Ohr für die Musik erzogen werden kann und muß. Es gibt aber noch weit feinere Unterschiede für die Augen der Astronomen, als nur ' diejenigen zwischen guten und schlechten Augen. Dieser Astronom hat ein besonders gutes Auge für die Auflösung von sebr dicht zusammenliegenden Gegenstär.den und kann infolge dieser Bgabn Doppelsterne erkennen, die von andern Beobachtern nur als ein einziger Punkt ' wahrgenommen werden, ein anderer Astronom hat einen ausgezeichneten Blick für die feinen Zeichnungei. die das Fernrohr auf der Oberfläche der Planeten enthüllt, ein dritter ist für die Entdeckung außerordentlich zarter Nebelmassen am Himmelszelt besonders geeignet. Brooks selbst veranschaulicht dleWahrb?it dieser Thatsachen an einem Beispiel aus seinem eigenen Leben. Eine der wichtigsten Kometen - Entdeckungen, die ih'.il beschieden waren, war der Fund des Kometen von 1812, der nach seinem damaligen Entdecker den Namen PonZ führte und 1883 durch Brooks wieder aufgefunden wurde. Dieser Komet war zur Zeit seiner Entdeckung der am schwächsten sichtbare Himmelskörper, den der berühmte Kometensucher je beobachtet hat, er war in der ersten Nacht, als das Auge des Astronomen auf ihn gelenkt wurde, ein bloßer Fleck auf dem dunklen Himmelsgewölbe. Er nahm lanasam an Helligkeit zu und wurde schließlich so glänzend, daß er schon mit bloßem Auge gesehen werden konnte, und doch hatte ihn kein Besucher der Sternwarte m den ersten Nächten nach der Entdeckung überhaupt wahrzunehmen vermöcht, obgleich er mitten in dem Gesichtsfelde des Fernrohres sich befand. Dabei muß noch in Betracht gezogen werden, daß naturgemäß ein Gegenstand weit leichter zu erkennen ist, wenn man auf ihn bereits aufmerksam gemacht wird, als wen man ihn als Erster sicher wahrnehmen soll. Daraus kann man sich eine Vorstellung davon bilden, wie weit das Aue eines Astronomen und besonders eines Kometensuchers dem gewöhnlichen Menschenauge überlegen sein muß. Der Astronom, der sich in einem so ausgezeichneten Besitz befindet, muß nun aber sein Auge auch hüten wie ein Kleinod: er darf es keinem zu starken oder blendenden Lichte aussetzen und sich nicht den Uebermuth gestatten, einmal geradezu in eine elektrische Bogenlampe oder gar in die Sonne hinein zu sehen, durch eine einzigeUeberschreitung dieses Verbotes könnte er seine empfindliche Netzhaut für die feinen Beobachtungen, de- . nen sie zu dienen hat, ' untauglich vta chen. Ueberhaupt soll er sich von solchenArbeiten fern .halten, die dem Auge eine besondere Anstrengung zumuthen, also namentlich von Sonnenlxobachtungen, trotzdem solche stets unter An Wendung von dunklen Schutzgläsern geschehen. Brooks hat daher, falls er einmal solche Beobachtungen nicht vermeiden konnte, stets nur sein linkes Auge dazu benutzt, um sein rechtes, daö , 4. rr . r r? v r.i oyneyln oas oen.ere war, jm oie jni deckung von Nebeln und Kometen aufzusparen. Es ist selbstverständlich, " daß die Auswahl des Fernrohres bei der Jagd auf Kometen von wefentlichem Einflüsse ist. Das Instrument muß ein ziemlich fl.roßes Gesichtsfeld, eine kurze Brennweite und eine nicht zu starke Vergr'ößcrung besitzen. Daneben ist es ober von großem Vortheil, ein Fernrohr mit starker Vergrößerung zur Verfügung zu baden, um vor Tau .schungen gesichert zu sein, denn oft kann erst durch ein größeres Jnstrument festgestellt werden, ob ein schwach leucyiender Fleck am Himmel wirklich ein Komet ist oder dielleicht ein Sternnebel oder ein Sternhaufen. Während Der Arveit muß der Kometensucher au fcttst sorafältia und vorsicbtia verfab ren und darf nickt zu schnell über den Himmels räum, den er gerade unter dem Fernrohr hat, hinweggleiten. Er muß gleichsam seine ganze Aufmerksamkeit in das Auge verlegen, denn ein kurzes Abschwe-.fen seiner Gedanken kann genügen, um den Himmelskörper, nach dem er Monate und Jahre lang ausgeschaut hat. durch daö Gesichtsfeld seines Fernrohres vorüberziehen zu .rr w t . i " anen, cync vag er lyn wayrnimmi. ' 1000 Dutzend Eier zu dem exorbitanten Preise von $1.60 pro Dutzend hat ein Händler aus Savannah, Ga., nach Havana gesandt. ;

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a"j j.'. Das echte imporite Karlsbader Mineral Zvasser. Das naturliche Mittel für die ö " von keber und Nieren-leide.'?, gast, '-km Katarrh urd allen Krankheiten des XITa gens, chronischen Entzündungen der Ein geweide, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, Rheumatismus und kzartleibigkeit. EISHER & MEIIDELS0H CO., Vllkknkge fWntas, Vtt Vor?. eiSkammern unter der Erde Oefter schon sind durch die amerikaNische Presse Schilderungen von dieser oder jener merkwürdigen natürlichen Eiskammer in Bergeshohlen oder anderswo gegangen. Der größte Theil des Publikums hat indeß keine Vorstellung davon, wie weitverbreitet die Erscheinung ist, von welcher jene Curiosi täten einzelne Formen bilden. Einige zusammenfassende Bemerkungen darüber dürften daher nicht unangebracht sein. Dieselben mögen sich auf eine wissenschaftliche Abhandlung von EdWin Swift Balch stützen, der eine amerikanische Autorität auf diesem Gebiete ist und sich neuerdings u. A. folgendermaßen äußert: Unterirdische Eislager sind, obgleich verhältnißmävig selten, doch bedeutend zahlreicher, als im Allgemeinen angenommen wird. Wenn wir lediglich auf dem Boden der neuen Welt stehen bleiben wollen, so finden wir solche natürliche Eisschränke unter der Erde viel(ach von Alaska dis hinab nach dem üdamerikanischen Feuerland. Manche derselben kennen wir wahrscheinlich noch gar nicht." Speciell in den Ber. Staaten ist das Vorhandensein solcher Lager in Washington, Oregon, Californien, Montana, Wyoming, Colorado, Arizona, Iowa, Missouri, Jndiana, Virginien, Pennsylvanien, New Aork, Connecticut, Massachusetts, Vermont, New Hampshire und Maine festgestellt worden. Die Größe derselben ist vielfach sehr verschieden. Bei Weitem die größten finden sich in den westlichen Staaten. Diejenigen im Osten kommen meistens in natürlichen Brunnen oder am Fuße felsiger Hügel vor und erregen nur bei seltenen Gelegenheiten besonderes Auffehen. Man hat hier und anderwärts vielerlei und meist nicht sehr zutreffende Ausdrücke für diese Erscheinung. Wenn man sieEishöhlen oder ice gorges" nennt, so paßt dies keineswegs für alle betreffenden Bildungen; auch die BeZeichnungen Windloch- und Windhöhle" sind nicht allgemein anwendbar. Der Ausdruck natürlicher Eisschrank", de? zuerst nicht von den Amerikanern, sondern von Franzosen gebraucht wurde, bleibt noch immer der naturgemäßeste, wenn man für alle diese Bildungen einen einzigen Namen haben will; freilich sagt derselbe noch nicht viel. Wenn an einer oder mehreren Stellen eine unterirdische Oeffnung einen Luftzug erzeugt, dann kann man vonWindhöhlen oder Windlöchern sprechen, es ist aber dabei nebensächlich, ob Eis vorhanden ist, oder nicht. Nicht überall sind diese unterirdisehen Eiskammern so unabhängig von den Verhaltnissen über der Erde, wie man es bezüglich mehrerer in unserem fernen Westen und Südwesten festgestellthat. So hat man . im vorigen Jahre durch Beobachtung einer Anzahl dieser Kammern im Azyolachen - Gebirge sich überzeugt, daß besonders heißeZ Sommerwetter die Eisvorräthe stark vermindern und theilweise sogar ganz zerstören könne (obgleich sie sich später wieder neu bilden mögen). Man hat schon mancherlei Erklärun gen über die Entstehung dieser natürlichen unterirdischen Eiskammern gegeben. Nach der Ansicht des obenerwähnten Gelehrten jedoch ist bis jetzt noch keinBeweiS dafür erbracht worden, daß jemals sich Eis unter dem Boden durch Ausdünstung bildet, und sind auch die sonstigen Erklärungen wenig haltbar, ausgenommen die eine, daß die Kälte dS Winters die ganze Arbeit leiste und sich eben an gewissen, besonders gut geschützten Stellen trotz der Sonnenhitze behaupten könne. Neuternde Negersoldaten. Die Deutschen in Buea schwebten jüngst, wie vom Telegraph kurz berichtet worden, in der höchsten Gefahr, von meuternden Weg - Negern massacrirt zu werden, doch wurde eine Meuterei rechtzeitig entdeckt und unter der schwarzen Bande furchtbares Gericht gehalten. Ueber die Affäre werden jetzt von einem aus Kamerun zurückgekehrten Deutschen die folgenden Mittheilungen gemacht: . Die Ursache, die die schwarzenSoldaten fanden, oder die sie vorgeben gefunden zu haben, toar äußerst geringfügig. Eine Negerin hatte in einem Quell gebadet und war von den Soldaten arg gemißhandelt worden, weil diese behaupteten, sie hätten aus dem Quell stets ihr Trinkwasser geschöpft und könnten das nun nicht mehr, da es verunreinigt sei, obgleich es noch andere Quellen genug gab. Diese Helden wurden natürlich von dem Stationschef nach Gebühr bestraft. Kurze Zeit danach berichtete ein Herr Leusckner treu ergebener Pferdebursche, er habe h dunkler Nacht, in einem Versteck, in dem man ihn nicht bemerkt habe, einer Verschwörung beigewohnt. Danach hatten die Wey - Soldaten eir.m Schwur geleistet, sämmtliche Weißen der Station au ermorden, bis auf Frau Leuschner, die sie mit sich in den Urwald schleppen wollten. Herr Leuschner glaubte anfangs diese 'Schauermär nicht, war aber nichtsdestoweniger aus seiner Hut. Als er nun am Abend schlafen gehen 'wollte, fand er zwei vollkommen bewaffnete Soldaten unter dem Bette seiner Gattin und dem seinigen vor. Ohne allen Lärm wurden

diese eniwäffnel und so eingejperrt, daß die übrigen nichts bemerkten. Natürlich waren sämmtliche Weißen in dieser Nacht auf dem Posten, aber es geschah merkwürdigerweise weiter nichts. Am anderen Morgen befahl der Stationschef sämmtliche Soldaten in

einen Schuppen unter dem orwanoe, linen Löhnungsappell abhalten zu wollen, während sich sämmtliche auf der Station anwesenden Weißen selbst die Missionäre mit ihren Gewehren an der Thür postirten. Setzt die Gewehre zusammen!" commandirte Herr Leuschner. Kein Mensch rührte sich Setzt die Gewehre zusammen!" commandirte Herr Leuschner noch einmal mit kräftiger Stimme. Kein Mensch rührte sich Das also ist der Dank dafür, daß ich euch stets so gut behandelt habe! Ihr schwarzen Halunken!" sagte der Stationschef mit vor Zorn bebender Stimme, aber schon brach ein riesiger schwarzer Gefreiter aus der Front herauS und ging auf seinen Herren los, indem seine Augen vor Wuth funkelten: Von are the first!" schrie er, seine Faust drohend vorstreckend. Aber er kam an den Unrechten. O no, Sir! I am not the first. tmt you!" sagte der kühne Mann, zog ruhig seinen Revolver, und lm nacynen Augenblicke wälzte sich der Schwarze mit durchschossenem Kopf am Boden. Nun stürmte die feige Bande den Ausgängen zu. Aber dort wurden sie böse empfangen; sämmtliche Gewehre richteten sich auf den davonstürmenden Haufen, vier blieben auf dem Platze, während die übrigen theils verwundet, theils gesund in den Wald entflohen. Aber schon nach einigen Tagen kamen die Meuterer wieder hervor und stellten sich: ihre Feinde, die Eingeborenen, hatten ihnen nicht eine Handvoll Reis abgegeben, und sie wären elendiglich verhungert. Nach einer schleunigen Meldung nach Kamerum eilte auf dem Gouvernementsboöt Nachtigall" der stellvertretende Gouverneur Regierungsrath Seitz herbei, um das Kriegsgericht abzuhalten; dasselbe verurtheilte drei Rädelsführer zum Tode und belegte die übrigen Meuterer mit langen Freiheitsstrafen. m m w T - Alte und neue Qtwehre. Um die Fortschritte in der Gewehr technik im Verlaufe der letzten 12 Jahre zu untersuchen, hat man in belgischen Artilleriekreisen vor Kurzem sehr interessante Versuche angebellt, vie m bemerkenswertb.cn Ergebnissen führ ten. Eine Soldatenabtheilung schoß unter möglichst gleichen Bedingungen mit den fünf wichtigsten Gewehrtypen, die seit 1777 bei den europäischen Truppen in Verwendung standen, nach der Scheibe und die so eryaitenen.Ne sultate wurden dann veralichen. Fol gende Gewehre wurden benützt: 1. das teuerste naewekr Modell na. mil dem in den Schlackten der französischen Revolution und Napoleons I. gelämpst wurde, 2. das Perkusslonsgeweyr von 1841. 3. ein Karabiner von 1843, 4. das Gewehr System Albini von 1867 und endlich 5. das Mausergeweyr von 1889. Der Vergleich der erhaltenen Treffer des ??euerstemaewebres mit ie nen des Modells 1889 ergab, daß sich die Durchschlagskraft verzehnfacht hat. die Geschwindigkeit des Geschosses ist 24 Mal, die Treffsicherheit 20 Mal g'.oßer geworden. Sehr bemerkenöwerth ist ferner, dak das Verkussionsaewehr in Bezug auf die vorhin genannten Eigenschaften weit minderwertiger war als die Steinsckloßflinte ; daß sie dieses doch verdrängte, liegt in dem Umstand, daß das Feuerslemgeweyr Welt häufiger versagte. . Portorlcanischcr Kaffee. Zu den neuen amerikanischen Besitzungen, und zwar den bis dato unbestrittenen, gehört auch ein bedeutendes Käffeeland, nämlich im Innern der Insel Porto Rico. Mindestens 300 Kassee-Plantagen slonren dort. Daß sich mit diesem Kassee neuerdings ae ra.de eine unserer Ingenieurs- und Maschinisten-Fachzeitschriften beschäf tigt, mag auf den ersten Blick auffal lend erscheinen, erklärt sich aber leicht genug. " Denn dieser Kaffee bietet für die Amerikaner hauptsachlich eme verkehrstechnische Frage. Daö ganze betreffende Gebiet liegt in den hochgebirgigen Theilen der Insel, an der mittleren Bergkette entlang, und hier herrscht bis jetzt ein jämmerlicher Mängel an Transportgelegenheiten. Bon den Plantagen bis an die nächst liegenden Küstenplätze von wo die Kaffeebohnen mit ochsenbespannten Wägen weiterbefördert werden geht der Transport bis zum heutigen Tag nur auf Pferd- und MaulthiersRücken' unter dielen Schwierigkeiten vor sich. . Nie können mehr - als 200 Pfund auf einmal befördert werden. Dieselben Vierfüßer bringen Lebensmittel und allerlei zum Unterhalt unbedingt nöthige Waaren von den Küstengegenden wiederum nach, dem Innern. Die Beförderung ' von jeden 100 Pfund, hin oder zurück, kostet einen halben bis einen ganzen Dollar, obwohl der Weg verhältnißmäßig seh? kurz ist. Bei besseren Transport-Ein-richtungen könnte diese Kaffee-Jndu-strie eine große Zukunst haben. ! . ... ' ' - Europäische Rundschau. Vrodinz Brandlr v Branden b ü r g ai H) AmtsgeTirki&mih OfinTi frtTf ha KZ. iwtHt , wnv ttv mrtmjm wm r lä'um seiner 25jährigen Thätigkeit als niJ-i' . . r 1 S-i-vi T nliicr in unserer laoi. (Lhattainhtra tfVrn Dfir -7 v jj lieutenant Bethke wurde von einemWa- . v. .r.i i.:rjc r-ic t u.ii ciciiuiucu V3uujcuvuyn ciu Xjuq ugc(aycn. . . .- - . (3 übt tu' Nach mehrtägiger Verhandlung verurtheilte das Schwurgericht den Arbeiter Paul Gottwald zu 12 Jahren! Zuchthaus, weil er' die Wittwe Hentze, mit der er ein Verhältniß unterhielt, erdrosselt hatte. Gotti wa veurttt. vlkat verübt zu haben.

Rixd'orf. A ' Lebensüberdruß hat sich in der Woynung ihres Schwagers, Hermannstraße 61, die 44 Jahre alte separirte Krankenpflegerin Emma Voelz, geb. Kezwer, erschossen. Rummelsburg. Nichtssagen-

de Streitigkeiten mit ihrem Ehemann haben der 33 Jahre alten Ehefrau des Arbeiters Ziegenhagen die Lust am Leben genommen. Sie nahm eme Menge Sublimat - Pastillen, um sich zu vergiften. Zehlendors. Im Alter von 73 Jahren ist hier, wo er seit seiner Pensionirung gelebt hat, der alsMusikPädagoge in den weitesten Kreisen bekannt gewordene Musikdirektor Fne brich Zimmer gestorben. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der Steuermann Bohndorf gerieth auf dem Lübecker Dampfer Luba , als die Luba" geschleppt werden sollte, mit dem linken Fuß in eine Schleife, welche sich in dem zum Zwecke desSchleppens ausgebrachten Drahttau gebildet hatte, wobei ihm der linke Unterschenkel abgerissen wurde. Im städtischen Krankenhause ist er an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. .Angerburg. Von dem WohnHause des Schlossers Freund brannte der Dachstuhl nieder, während das Haus des Schneidermeisters Machmüller vollständig eingeäschert wurde. O st e r o d e. Dem Droschkenhalter Salewski, ein Mann in den besten Jahren, welcher einem Feste der freiwilligen Feuerwehr beiwohnte, wurde mitten im Tanze unwohl, er fiel nieder und mußte nach Hause gebracht werden, wo er kurz darauf einem Herzschlag erlag. ' Tannenberg. Gemeindevorsteher LipowSki stürzte auf einer Fahrt mit dem Wagen um und brach das Ge nick. Provinz Weslprenßen. ' B l i s s a w e n. Im Udschitz - See fand der 11 Jahre alte Sohn des Käthners Glinkowski den Tod. ' C h r i ft b u r a. Einer unserer Llte. sten Bürger, der frühereBrauereibesitzer Wilhelm Rogalski, ist gestorben. Länger als 30 Jahre war er in der städtischen Verwaltung tbätia. zuerst als Stadtverordneter und seit 24 Jahren als Magistratsmitglied. 'Krojanke. Als der Mühlenbesitzer Penther - Leßnik mit seinem Gespann eine Verwandte vom hiesigen aynyose abholte, wurden die Pferde scheu und setzten sich in rasenden Galopp. Beim Einbiegen von der Cbaussee auf den nach Leßnick führenden Ländweg schlug der Wagen um und" die Insassen wurden herausgeschleudert. Hierbei erlitt Venther schwere Verletzungen an Brust und Arm, während die Dame mit leichten Hautaoschursun gen davonkam. Prrdwz Pomraem. . Altstrand t. Anläßlich der aol denen Hochzeit ist dem Seefahrer und Pachter . Friedrich Borm die Ehe-Jubiläums-Medaille verliehen worden. , " K o l b e r g. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Ellas Bernstein, Inhaber der Firma E. Bernstein vormals Gerson Marcuse, ist das Concursverfahren eröffnet worden. Vermikt wird der L6jähr. Eigenthümer Fiß aus Dassow. Neustettin. Die seit einiger Zeit vermißte geistesschwache Mathilde Reinke wurde in Bilmsee. an demAusfluß des Niefedop, zwischen dem Rohr als Leiche aetunden. - P r u ch t e n. Feuer legte das dem Arbeiter Kerber- gehörige Wohnhaus in Asche. Pr odmz Silewig-Holstein. Alton a. Das Kesselhaus der Bauermeister'schen ' .Mühlenbauanstalt in Ottensen ist ein Raub der Flammen geworden. Aus Gram über den Tod ihrer Mutter hat sich die 30 Jahre alte Ehefrau des Kaufmannes Fritzlar in .ihrer Wohnung vergiftet. Friedrichs st ad t. Ganz plötzuch gestorben ist Colornalwaarenhand ler und Kaufmann Hans Mumm in feinem 98. Lebensjahre, der älteste Einwohner unseres Ortes und der e: testen Umgebung. R ü l l s ch a u. Auf bisher unauf geklärte Weise entstand im . Wohn hause des Landmanns P.-Brühn Feuer. Der starke westliche Wind verbreitete bald ein großes Flugfeuer,' das zunächst das zur Bruhn'schen Stelle gehörige Gebäude ansteckte. dann aber, in unglaublich kurzer Zeit drei andere Stellen, ' nämlich die Hu fenstellen der Herren Johs.- Hansen, Heinrich . Göndesen .und die, Käthenstelle der Wittwe . Nissen entzündete. Sämmtliche Gebäude brannten nieder. 'Wilster. Sanitätsrath Dr. med. W.' Mencke ist im Alter von 74 Jahren gestorben. . ., . Provinz CüIelZen. . ' A l t w a s f e r. Durch einen Sturz aus dem Fenster litt -der 2jährige Knabe Paul, Pflegefohn des Zimmermnns Dinter, derartige Verletzungen, daß der Tod nach kurzer Zeit eintrat. ' B i r k e n l a'ch e. . Einem - Brande fiel das Anwesen der Wittwe Vater zum Opfer. B i s ch d o r f. Scheuer und Stall der Wittwe Egewarth brannten nieder. S t e i n a u. . Von einem schweren Unglück wurde der auf dem Dominium Kreidelwitz beschäftigte Arbeiter Hermann Linke kürzlich dadurch betroffen, daß et beim Einlegen, von Stroh mit der linken Hand in die Siedemaschine gerieth und ihm von dem Messer derselben die Hand bis zum Gelenk schnitzelweise abgetrennt wurde. 'Zabeze. Auf der KonkordiaGrube wurden der Hauer Nagoll und der Bergpraktikant Kirschnick durch Zusammenbrechen eine Pfeilers erschlagen. ... . Vrrdkz Posen. Gnes e n. Von der Strafkammer wurde der Reisende, August Rehwald aus Nrefeld wegen mebriacken Betru,

es im Äücksalle zu 1j Jahren Zuchthaus verurtheilt. Krotoschin. Die Brauerei des Ritterguts Theresienstein ist niedergebrannt. Der Arbeiter Skrzyczak fand in den Flammen den T." d.'

M o g l I n o. Burgermelster Dr. Meinhold ist nach kurzem Krankenlager im Alter von 44 Jahren am Herzschlag gestorben. Rena. Die alte katholische Kirche wird abgerissen, um einer neuen, größeren Platz zu machen. Die Mittel zum Bau kommen aus dem Vermächtniß des vor Kurzem verstorbenen Frauleins Anna von Zoltowski, Tochter deS Rittergutsbesitzers, Kammerherrn Th. v. Zoltowski - Nekla. Die Verstorbene hat ihr ganzes Vermögen zum Neubau der Kirche bestimmt. Es stehen über 250.000 Mark zur Verfügung. Urdlu; Sachsen. Dinaelstädt. Der Schneiderlebrlina 6. Voat war am 23. November 1897 von einem Kameraden mit einer Kugel in den Kopf geschossen, worden. Von einer Operation mußte seiner Zeit Abstand genommen werden, um das Gebirn nicht au verleken. Nach Heilung der äußeren Wunde ging Vogt seinem Gewerbe wieder nach. Kurzlich fina er an. zeitweise irre in sprechen: ganz plötzlich trat dann wenige Tage spater der Tod ein. Aermuthllch hat sich die Kugel durch allmäliges Senken dem Gehirn genähert und so den Tod herbeigeführt. E g st e d t. Als an einem der letzlen Tage der GastwirthHolzknecht aus dem benachbarten Rockhausen durch Egstedt fuhr, ging an steiler Stelle das Pferd durch, die Deichsel brach und der Wagen, auf welchem zahlreiche Kmder saken. kivvte um. Während diese mit aeringfügigen Kontusionen davonkamen, erhielt Holzknecht schwere Verletzungen am Kopfe. Nottleben. Einige . Knaben vergnügten sich auf dem Eise eines kleinen Teiches.. Der vier Jahre alte Sohn des Landwirths Gundermann brach chierbei auf einer dünnen Stelle ein und gerieth unter die Eisdecke. Er konnte nur als Leiche hervorgezogen werden. Provinz Hannover. Hannover. Künsthandwerker Rischmüller, als Anarchist' bekannt, welcher die städtische ' Kunstgewerbe schule besuchte, wurde auf Magistratsbeschluß vomBesuch des Instituts ausgeschlossen. Wegen umfangreicher Unterschlagungen im Amte erkannte die Strafkammer gegen den 39 Jahre alten, verheiratheten Briefträger Georg Kropp von hier auf 2 Jahre Gefängniß. Von einem Wagen der Straßenbahn getödtet wurde das Sjjährige Sohnchen des Strohhändlers Buchmeyer aus Gehrden. ' Gifhorn. Im Gehöft des Schmiedemeisters Jhlefeldt kam Feuer aus, durch welches die Scheune, in der es aufgekommen, die Stallungen und ein von drei Miethsparteien bewohn-tes-Hinterhaus in Asche gelegt wurden Am nächsten ' Tage wurde die Feuerwehr abermals alarmirt, es war auch das Jhlefeldt'sche vordere Wohnhauö in Brand gerathen. Doch wurde dieser bald gelöscht.' Anscheinend liegt Ärandstiftung vor; . Papenbu r g. Das Wohnhaus deö Schmiedemeisters und Herbergswirths Borchers an der Friederikenstraße ist bis auf den Grund niedergebrannt. Vrovlnz WeMalen. Dortmund. Der Arbeiter Friedrich Minot ausKierspe, 36 Jahre alt, wurde wegen totaler- Trunkenheit in die Polizeistation 2 eingeliefert. Als man nach einigen Stunden die Zelle öffnete, fand man denselben als Leiche vor. Eme große Feuersbrunst hat einen Theil der Rheimsch-Westfälischen Margarine-Fabrik von A. Wilde ver nichtet. Hirsch b erg. Das Haus deö Tagelöhners Anton Bräutigam, ge nannt Grünebäumer. ist bis auf den Grund Niedergebrannt.' Lippborg. Im Alter von 85 Jahren starb der Jubuarpnester und Schloßkaplan deö Grafen von Galen, Vikar Bernhard Fortmann. M a m e ck e. Lehrer Friedrich Wiemers ist, 70 Jahre alt, verschieden. Er ist 32 Jahre als Lehrer hier thätig gewesen.. - Oerking hausen. Die Erben des Rentiers Fritz Berkemeyer haben der Gemeinde zur Erbauung einer Kleinkinderschule den Betrag von 6000 Mark geschenkt. hernpttvky. . Köln. Der Schutzmann Kiefer wurde im Disciplinarverfahren zu 10 agen Arrest verurthem. München. Gladbach. Im Streite wegen eineS Mädchens erschoß der Weber Schloßer seinen Arbeitsgenossen Bössems auf offener Straße. s n . r , I' - Zver .yaier in veryaslet.. O d e n k i r ch e n. Die Weber von Paul Michels & Co. haben die Arbeit eingefiellt. ..Solingen. Ein auf dem Werke des Siegen Solinger Gußstahl Aktien Vereins auögebrochener Brand zerstörte vas Werkstattöbureau. das Materialim - Magazin, die Schreinerei und den Maschinenraum der mechaNischen Werkstätte. r Predig Hessen-Nassau. . ?Frank furt. Der in der Breitegasse 44 pari, wohnende Tapezierer Hattig hat sich in seiner Wohnung erhängt. Gegen den flüchtigen Kaufmann Hch. Schnapper, der die Strumpfwaarenfabrik in der Schnurgasse hatte, ist die Untersuchungshaft wegen Bankerotts verhängt. Der Unterfuchungsrichter fahndet mit einem Steckbrief auf den Angeklagten. 5f u l d a.'Jn jüngster Zeit sind hier mehrere barmherzige Schwestern am Typhus gestorben.. Beim Pflegen auswartiger Tvphuökranken hatten sie sich den Keim zur Krankheit geholt. Die übrigen Schwestern, die ebenfalls an dies er Krankheit darniederliegen, sind iekt aufctt Qekabr. . 1

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i k Die beste Frühlings-Medizin Unordnungen deS 23569 Der 5eöer und des Magens ' eiche man um diese Zahresjeit gebraucht lft Fr. August König's Hamburger Trossen.

A journeyman barber in Ciadnnad, a spedallj Intelligent man and a farorite with his patrons, says of V. ; . M TatboflOes ' I want to iay that for cight months I htve Ukcn threc a day, and hare not been to see a doctor onoe sine I commenced to take them. Before I would have to bave a big tube put down my throat and have my stomach fiushed (I believe that is what they call it) three times every weck by a doctor that charged ae 50 Cents for eyery time. Of Course, that gart ms relief, but the trouble alvrays cara back again, and I can teil yoü it was no fun to be pumped out about every two days. Th doctor said I bad catarrh of the stomach. Wbatever it was, it don't bother me now. For four ycars I was troubled, so that I used to los about three days out of very month." When this barber observesthat a customer hasafererish breath,he occasionally presents bioa with a Tabule, and if taVn it removes the difficulty forthwita.

MMeldattsche Staaten. S ö x 6 u m. Aus ber Hiesigen Station gerieth der 43 Jahre alte öiangirer Louis Keye aus Heimngen beim Rangiren zwischen die Puffer zweier Wagen. Der Brustkorb wurde itp. eingedrückt, so daß er auf der Stelle verstarb. Braunschweig. Zwei Jahre Zuchthaus verwirkte der Arbeiter Heinreich Lehmann aus Stadtoldendorf wegen Sittlichkeitsverbrechens. H e l m st e d t. Erfroren aufgefunden wurde in einer Strohdieme der bis vor Kurzem auf der Domäne Warburg beschäftigt gewesene Knecht Josef Deemce aus Szharodowo in Posen. R u d 0 l st a d t. Das Schwurge richt verurtheilte den Gerber Sachse aus Frankenhausen wegen Ermordung seiner Stieftochter zum Tode. ' Schöppenstedt. In der Zuaerfabrn Altenau erlitten mehrere Ar beiter erhebliche Verletzungen dadurch, daß sie beim Abpacken des Zuckers an einer unrechten .Stelle begannen und große Zuckermengen nachstürzten Der Arbeiter Seyffert erlitt emen Beinbruch. Warbsen. An Stelle des kürz lich verstorbenen Gemeindevorstehers H.'Teiwes ist der Vollmeie? Robert Meyer gewählt worden. Eachsen. Aue. .Im Schwarzwasser wurde die 16jährige Weberm Anna Marie Ullmann aus Zschopau als Leiche auffunden. Verthelsdorf. Der 83jährige Ortsrichter und Schuhmacher Gottlieb Mitter ist Abends vom Wege abgekommen, in den Obermühlteich gestürzt und ertrunken. :EberZbach. Beim Stökeschießen verunglückte hier der 59 Jahre alte Grundstücksbesitzer Ferdinand Trautmann aus Mittel-Sohland am Rothstein. Ein gelegter' Schuß ging vorzeitig los und verletzte den Genannten so schwer, daß er sofort todt war. Franken ber g. In der Zschopau ertrank der ' verheirathete Bierschröter Beger der Schloßbrauerei zu Sachsenburg, als derselbe versuchte, ein von seinem Rollwagen in die zum Theil zugefrorene Zschopau gestürztes Bierfaß ans Ufer zu ziehen. Beger fiel in das tiefe Wasser und gerieth unter das Eis. Eine Wittwe und sechs unerzogene Kinder beklagen den Tod des Ernährers. H e r w i g s d o r f. Vollständig niedergebrannt ist das Wohnhaus des Schuhmachers Biermann. K l o tz s ch e. Kantor und Oberlehrer emer. Stephan (früher über 40 Jahre, in Kamenz) feierte mit seiner Gattin daö goldene Ehejubiläum. Leipzig.' In Dürrenberg ist der hier stationirte Bahnschaffner Hartung, 54 Jahre alt, in Folge eines Fehltritts von dem Zuge heruntergefallen, unter die Räder des Zuges gekommen und vollständig zermalmt worden. P l a u e n i. V. In Budweis wurde die Frau Earoline Weber, Gattin eines bieiiaen Webers. Mutter von secbsKinrern, die sich auf der Flucht mit ihrem Geuevten befand, verhastet. Die Frau hatte ihrem Gatten 8000 Mark entwendet, von denen noch etwas über 2000, Mark! bei ihr ' vorgefunden und ihr unverzüglich abgenommen wurden. Radeburg. Aus Furcht, vor Strafe wegen Theilnahme an einer Schlägerei erhängte sich der 19jährige Zimmermann Hartwig.

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