Indiana Tribüne, Volume 22, Number 201, Indianapolis, Marion County, 10 April 1899 — Page 2
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IS Senil pnL,t. Ver Vft linhalö i , SUfc ftgif4UEt U BxttlclUna V P 3t. ai i cnuti IQ c&d Vlsaa Cttc Indianapolis, Ind., 10. April 1899.. VlltAmer!kaS Sonnenanbeter. Ammkanische Missionäre, welche sich speziell der Bekehrung heidnischer Götzen - Anbeter widmen wollen, dürften überrascht sein, wenn sie sich von Dr. I. W. FewkeZ, dem bekannten Forscher, erzählen lassen, daß sie in unserem eigenen Lande da und dort nach beträchtliche Arbeit in diesem Fach vorfinden könnten! . Dr. Fewkes hat eine Reihe diesbezüglicher Forschungen, welche zeitweilig durch das Auftreten der Pockenseuche unter den Indianern im nördlichen Arizona unterbrochen worden waren, bis zu einem gewissen Grade vollendet und ist durch Studien an Ort und Stelle, sowie durch Vergleichung mit anderweitigen Ereignissen eigener und fremder Forschungen, zu interessanten Schlüssen gelangt, welche übrigens noch viel bedeutungsvoller füi die Kenntniß einer sehr fernliegenden nordamerikanischen Vergangenheit, als für diejenigen gegenwärtiger Verhält nisse sind. Er ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Anbetung des Sonnengottes bei den Uramerikanern' (d. h. bei den ersten Amerikanern, von denen wir irgendwie wissen) eine viel allgemeine war, als die Meisten bisher vermutheten, und zwar in Nordamerika nicht minder, als in Südamerika, wo man ja vorwiegend Ueberreste eines amerikanischen Sonnengott - Cultus gefunden hat, während der heutige nordamerikanische Continent sehr wenig dergleichen aufzuweisen hat! Der Gott des Uramerikaners, vor dem er sich beugte oder in den Staub warf, so lange er überhaupt begonnen hatte, sich religiöse Vorstellungen zu bilden, war nach Dr. Fewkes' Meinung allenthalben die Sonne, in noch vorherrschenderem Maße, als bei den alten Egyptern. Und diesem Sonnengott wurden euch in Nordamerika viele glanzvolle Tempel errichtet, in welchen die Gottheit selber durch eine Scheibe mit Strahlen. vongediegenem Gold dargestellt war; dieses Bildniß war derart aufgestellt, daß, wenn die wirkliche Sonne schien, ihr volles Licht auf das Bild im Tempel fallen mußte und blenv:nd widergestrahlt wurde. Vielleicht werden auch noch in gewissen, bis heute s:hr weltfern gebliebenen Theilen des uordamerikanischen Festlandes ebenso viele Trümmer von Sonnentempeln u. s. w. gefunden werden, wie man sie in Südamerika entdeckt hat. Im Uebrigen können wir die bloße Vorstellung v?n jenem uralten nordamerikanischen Sonnencultus durch lebende Beispiele erhalten, und dies führt uns wieder direkt in die Gegenwart. Die Hopi Indianer in Walpi, im nördlichen Arizona, oehörten bisher zu den am wenigsten bekannten Stämmen unseres Landes. Dr. FewkeZ hat bei ihnen, und namentlich bei den Tusayans (einem der Unterstämme der Hopis) in aller Beschaulichkeit jenen uralten, reinen Sonnencultus studiren können, an welchen sie noch heutigen Tages unverändert festhalten, soweit ihnen ihre heruntergekommenen Ver Hält7.isse dies überhaupt möglich machen. Er hat sich auch in ihre Ueberlieferungen hierüber vertieft, die ihm diel mehr sagten, als was blos diesen einen Stamm angeht. Und zu mitternächtiger Stunde war er Augenzeuge vieler eigenthümlichen Ceremonien um den Altar des Sonnengottes he?um, eine Gunst, die nur äußerst wenigen Nicht - Stammesmitgliedern jemals zutheil geworden ist, denn diese echten Amerikaner- sind ganz besonders verschlössen. Am längsten und am kürzesten Tage des Jahres werden die Haupt - Ceremonien der Sonnenanbeter abgehalten; doch ist die winterliche Feier die bei Weitem großartigste von beiden. (Was einen wissen Anklang an das Wechnachts fest imb alle irgendwie damit verwandten nichtchristlichen Sonnenoder Licht - Siegesfeste bedeutet.) Der ganze Monat December wird überHaupt eigenö als heiliger Monat gehalten; keine Arbeit darf in demselben verrichtet werden, und auch die Jagd ist vollständig während dieser Aeit verboten. Längst verschwunden ist für diesen Stamm der glanzvolle Sonnen temvel; doch wird jedesmal ein Altar errichtet, welcher für Forscher besonde reö Interesse hat. Die sehr auffallen den Scheiben im Hintergrund deö Al tarZ stellen große Blumen dar, deren jede an einem großen Stengel sitzt, welche? in Strohöündeln befestigt ist; du Scheiden solle Mais - Blumen bedeuten, und sie werden nuch Beendigung i eS Festes nach den Feldern ge bracht, auf welchen später der Mais aepflanzt wird. Drei halbkreisförmige . Bogen, die über dem Altar sich wölben, und Symbole von Regen oderSchnee wölken am Himmel. Das Bildniß in der Mitte des'AltarS stellt den Kopf der großen Federousch - Schlange dar, mit vielen kleinen weißen Federn ' am Halse und einer rothbemalten Zunge auS Leder, welche aus dem Munde hängt. Noch allerlei hölzerne czegenltande vervollständigen dieAltar Ausstattuna, welcbe in allen Einzelhei :en eine so tiefe Symbolik zeigt, wie man sie sonst meistens nur be, Egyp lern cder Jndiern. sucht.' Zu den nächtlichen Ceremonien gehö xwi unbeschreibliche Gesänge und Ge bete, sowie Opfer, hauptsächlich aus geweihtem Fleisch bestehend, welches dem Schlangenkopfe hingeworfen wird. jedesmal mit einem besonderen Gebet. -Sann sieht man jedesmal den Schlan
Klinische Erfahrungen über den Gebrauch des Carlsbader Wassers. Vrofeffor blawazkk hat durch klinische lkiperi ente dargethan, da Tarttdar Wasser, ob zu
Hause oder an de Cucuc gebraucht, genau die nSrn liehe Wirkung aukäbt und seine Heilkraft durch den Vlport in keiner Weise einbüßt. In kaltem Zu stände genommen, ist die Wirkung die nämliche, die Temperawr de Wasser kann jedoch nach Belieben durch Wärmen erhöht werden und hängt diel ganz von der Neigung de Patienten ab. Bewegung ist ein von den Haupterfordernifsen für Tiejenigen, deren Leiden vornehmlich durch die fixende Lebensart verursacht wurde. Angemessene Muikelthätigkeit fördert die Absonderung d, Zer setzungistofft. der sich an verschiedenen Theilen de Körper infolg de dielen Litzen angesammelt. Vewegung. d. h. Spazierengehen soll ab, 'g und dem Befinden de! betreffenden Paiiei. an gemessen fei. . . .. Ma hllte sich vor Nachahmungen. Da echt Wasser wird unter Aufsicht der Etadt arlibad in Flasch? gefüllt; e trägt da Etadtstegel und die Unterschrift von EISNER & MENDELS0N CO., Akleinlg Agenten, sie gork. am Halse jeder? lasch Pamphlete frei zugesandt. genkopf sich erheben und sich hin und her bewegen, und vernimmt ein seltsa mes Geräusch; das sind Effekte, welche durch emen verborgenen Gehusen der Priester und Häuptlinge hervorgebracht werden. Es herrscht dabei der höchste Grad von Andacht und Verzuckung! , v v Gegen das Indianer Priesterthum. Wenn ein Gesetz, welches die Legislatur des Territoriums Oklahoma erlassen hat, allgemeinere Nachahmung und entsprechendeDurchführung finden sollte, so würde dies wiederum , eine neue Phase in unserer Politik gegenüber den rothhäutigen Mündeln der Nation- bedeuten! Jenes Gesetz verbietet alle, ferneren Ausübungen der, mehr oder weniger bekannten Bräuche der indianisc'n Medicin - Männer, als da sind: Anrufungen, Todtenbeschworungen, Anwendung von Zau berkünsten zu Heil- oder sonstigen Zwecken, Veranstaltung religiöser Tanze u. s. w. Mit anderen Worten: Es soll dem ganzen indianischen Pncsterthum an den Kragen gehen. Man weist nämlich daraus hin, daß jene Medicinmänner schon längst weiter nichts mehr als der böse Geist unseres Jndianerthums seien, hinter allen größeren und kleineren Unruhen von Rothhäuten steckten und das schwerste Hinderniß einerCivilisirung der Masse der Indianer bildeten. Das bekannte geflügelte Wort Sheridans: Nur ein todter Indianer ist ein guter Jndianer" läßt man zwar schon seit Jahren nicht mehr im vollen Umfang gelten; aber man meint nunmehr: Ist der indianischen Priester - Kaste der Garaus gemacht, dann könnten die Uebrigen vielleicht alle zu guten Indianern werden, aber eher nicht!" Und man erzählt Viele der schwärzesten Geschichten über das unheimliche Treiben von Medicinmännern und ihren demoralisirenden Einfluß in mehr als einer Beziehung, auf beide Geschlechter. Manche dieser Geschichten erinnern sogar auch an die geschichtlichen Berichte über greuliche asiatische Astarte (Venus)Culte und Aehnliches in uralter Zeit. Zu ihren früheren Uebeln aber sollen die Medulnmanner noch neue an sich tragen; sie sollen ohne Ausnahme käufliche Gesellen rn jeder Hinsicht geworden sein und heutzutage lediglich eine Klasse privilegirter Strolche bilden, die schlimmste Pestbeule an dem ohnehin so kranken Körper unseres modernen Jndianerthums! Es durfte sehr schwer sein, alle die betreffenden Geschichten im Einzelnen zu prüfen und die nüchterne Wahrheit festzustellen. Einstweilen sei lediglich der Beginn der obigen Bewegung gegen die indianische Priesterkaste constanrt. Möglich vielleicht, daß man ziemlich bald im zwanzigsten Jahrhundert den Nekrolog dieses eigenthümlichen Priesterthums wird schreiben können, von welchem Viele noch heute nur sehr unklare Vorstellungen haben, so daß sie nicht einmal wissen, daß der Sammelname .Medicinmänner" erst von den Weihen aufgebracht worden ist und verschiedene Klaffen deckt, die bei man chen Jndianerftämmen sogar völlig verschiedene Namen haben! Die Indianer unterscheiden vor Allem stets zwischen den Heilkünstlern, oder wie ma;; sie sonst nennen mag, und den eigentlichen Ausübern der priesterlichen Verrichtungen, obwohl Beide zu seh wichtigen politischen Persönlichkeiten und Volksführern werden können, wenn sie auch nicht, wie die Häuptlinge, nen Geourts Vorrang revrasentl ren. Neben diesen beiden Hauptklassen laufen noch andere nebenher, Messiase, falsche Propheten- u. s. w., die gewöhnlich ihre besonderen Namen bei den Rothhäuten haben; das sind sozu sagen die irregulären, unzünstigen Me dicinmänner, wenn man doch einmal auf letzterem Ausdruck bestehen bleiben Will. Der Erfolg einer Bewegung, die sich gegen die Existenz aller dieser Elemente richtet, kann indeß nicht mehr als frag lich sein. Ohne Zweifel werden auch die Indianer mit aller Entschiedenheit geltend machen, daß solche Gesetze und Maßregelungen ein schwerer, versas sungswidriger Eingriff in ihre Reli gionöfreiheit seien, und sie werden uns zurufen: Ihr mögt uns immer weiter in die Ecke drücken und unser Land nehmen aber unsere Rellawn mußt Ihr unS' lassen." ' Und wenn dagegen auch eingewendet werden mag, daß die Dinge, deren Unterdrückung beabsich tigt wird, mit Religion nichts zu thun r . L rf" t svt ' ' vaiic, jo nnro q vas wegen Argu ment erheben: Daß die Reliaionsfrei heit schließlich nur ein todter Buchstabe wäre, wenn nicht mehr die Angehörigen irgend einer Religion darüber zu be stimmen hätten. waS zu dieser aebört. sondern Fernstehende, welche zufällig die politische Macht haben! Jedenfalls kann diese Frage manche Nuß für RechtSkenner zu knacken geben. Äver auch abgesehen davon, dürfte ein besetz ver obigen Art, wo immer es an genommen werden sollte, sich nur au, ßerst schwer durchführen lassen, da eS
.ui enormes Aufgebot von Ueberwachungs - Organen erfordern würde! Wenn der Medicinmann- auch 'völlig von der Oberfläche verschwände, was wäre damit erreicht?
Einer der hervorragendsten und angesehensten Vollblut - Indianer des Landes, der Apache Dr. Carl"? Montezuma, der nichts weniger ' Begünstiger des Medicinm'c. .yums ist. äußerte sich über die obige Idee, daß es kein anderes aussichtsvolles Mittel zur Zerstörung deö düsteren Einflusses jener Elemente gebe, als die Indianer schon von Klein auf diesem Bannkreis zu entziehen, ihnen in neuer Umgebung eine verständige, gute Erziehung angedeihen zu lassen und jeder Möglichkeit von Rückfällen vorzubeugen. In diesem Falle," fügte er hinzu, würden me Medlcmmanner von selbst verschwinden: andernfalls aber werden sie wohl so lange bestehen, wie der rothe Mann selbst.- Ob diese Worte nicht daS Richtige liessen? Curiosa eine EulknnesteS. Sorgfältige Beobachter dieser oder jener besonderen Gebiete des Thierlebens haben schon Manches gefunden. was man in den meisten naturgeschichtllchen Werken vergebens suchen wurde. Dahin gehört auch die nachstehende Erscheinung, auf welche kein ftoffarmer Sensatwns - Correspondent, sondern ein Mitarbeiter der angesehenen Zeitschrift Forest and Stream" neuerdmgs aufmerksam macht. Der Capitan emes Dampfers, welcher auf dem Kissimeefluß in Florida fährt, entdeckte in einer Höhlung eines erstorbenen Palmbaumes, der über den Fluß hing, ein Nest der schönsten weißen Eulen und entschloß sich endlich, die Jungen an sich zu nehmen, sobald sie alt genug geworden seien, um sich zu bewegen. Unter herzzerreißendem Protest der Elternvöael führte er diesen Entschluß aus und brachte die drei Jungen in eine hierfür eingerichtete Kiste. Zu semer großen Ueberraschung bemerkte er erst jetzt, daß die drei Jungen von verschiedener Größe und allem Anschein nach von betrachtlich verschdenem Alter waren. Er erfuhr indeß von Jägern, daß Solches durchaus keine sehr große Seltenheit bei dieser Vogelgattung ist. sondern daß diese Vögel häufig nach Ausbrlltung des srsten Eies ein ande res legen, dessen Ausbrütung aber nicht von der Mutter besorgt, sondern vielmehr dem erstgeborenen Jungen überlassen ftud, während demselben die Feder wachsen. Dasselbe Verfahren kann sich ähnlich wiederholen, wenn noch ein oder mehrere Eier gelegt werden;. der älteste der lungen Vogel scheint jeweils die Obhut über die anderen Jungen zu führen, gerade wie ein älteres Kind einer Menschenfamilie auf die lungeren Acht geben muß. nur daß, wie gesagt, außerdem zum Theil auch das Brüten im vorliegenden Fall zu den Pflichten der älteren Jungen gehört. So erklart es sich ganz einfach, daß man Vögel von verschiedenen Entwickelungsstufen in demselven Nest vorfinden kann, statt einer einzigen Brüt, wie man es sonst zu finden gewohnt ist. Das älteste jener . drei Weißeulen. Jungen hatte schon beinahe sein vollständiges Gefieder, und seine großen schwarzen Augen, die einen beinahe menschlichen Ausdruck hatten, hoben sich auf dem schneeweißen Gesicht sehr wirkungsvoll ab. Das Gefieder auf der Rücken war ein goldiges Braun, während der übrige Körper viele weiße Striche zeigte. Der Zweitälteste Vogel sah echt trüb-weiß, aschenfarben aus und war nur mit Flaum bedeckt; der Flaum auf seinem Gesicht verlieh ihm sogar einen gewissen bösartigen Ausdruck. Das Jüngste endlich, das NestHäkchen, war kaum halb so groß, wie das Aelteste. war schneeweiß und sah ungefähr wie ein klemeö Ballchen Baumwolle aus, abgesehen von dem scharf hervorstehenden Hälschen und dem längZschen Gesicht mit einem äffen artigen Ausdruck. Es war hübsch anzusehen, wie sorg sam jedeS der beiden älteren Vögel nach wie vor getreulich Mutter- oder Km derrnädchen Pflichten gegenüber dem Nächstjllngeren ausübte. Das jüngste duckte sich immer unter die Leiber der alteren und war, wenn die Fütterung? zelt kam, der gefräßigste Esser von allen. Diese Gesellschaft, welche jeder zeit ihr, Kästchen verlassen, konnte, ge wöhnte sich sehr an dasselbe, und' wenn zur Tageszeit einer der Vögel aus dem Kästchen genommen wurden, kehrte er immer rasch dorthin zurück. Bei Nacht dagegen ging es sehr lebhaft in dieser geflügelten Waisenkinder - Familie zu. Die bedauernswerthen Eltern vergaßen ihre Jungen noch nicht so bald und sind noch manchmal - jenem Dampfer auf weite Strecken gefolgt! . 2) c r V r a r t c t der vaii kanischen Bibliothek. Vater Viiam Ehrle, hat in Unternehmen in'S Werl gesetzt, wodurch es möglich gemacht wird, die ältesten und kostbarsten Handschriften sowie Handzeichnungen des attlans rennen zu lernen, ohne erst nach Rom reisen zu müssen. Aus dem internationalen Eonarek der Bibliothekvorstände im vorigen Jahre in trauen rouroe namucy mt ver dienstvolle Veröffentlichung der .Wie ner Genesis- seitens des - hemaligen Direktors der Wiener . Hofoibliothek, Sectionschef Dr. v. Harte! zurSprache L'"! 1 j 5 georaazl uno veioni, wie nacyaymenswertb ein solches Unternehmen seitens andere? Bibliotheken wäre. Plter Ehrle hat nun infolge dieser Anregung f i i r . ' rrvurcygeieVl, van auiayrilcy zrotnvirrai vlare der Handschriften in vbötochemi scher Reproduction und in der Größe und im Format deS Oriamals herausgegeben werden sollen, und zwar ;i i ' rr r f i r r gtcicyzcliig mu. einem iuijicaitayuicg dearoetteten Texte. Als erstes Werk ist nunVirgil gewählt und auch bereits mit ver Erläuterung von P. Nolya zurVeröffentlichung fertig gestellt wor den. AlS zweites Werk in die .?kosua rolle- bestimmt, deren Bearbeitung Hans Vraeven übernommen hat.
Zu rechter Zeit. Oon E. Hofmann. Für ihn, den alten Buchhalter deS großen, reichen Geschäftshauses am Markt, war Alles gut und schön auf Erden, für ihn gab es keine bösen Men
schen. Für Ales hatte er eine Entschuldigung Nur für Eins würde er kein Verständniß gehabt 'en, seine guten, alten Augen, wären vor unfaßbarer Herzensangst groß und weit geworden hätte er jenen Brief gelesen, der kam nun, zu rechter Zeit oder besser, er kam, als sem Inhalt werthlos geworden war. Fritz Machlet war ein schlichter, arbeitsamer Mensch, die verkörperte Gewissenhastigkeit. Mit dreißig Jahren war er m die große Handelsstadt gekommen, nach einer Stellung suchend. Sie brauchte nicht glänzend zu sein. aber sie mußte ihm so viel eintragen, daß zwel hm, vielleicht spater auch noch mehr Menschen davon leben konnten. Fritz besaß eine Braut, seine Annemarie. Sie war als Mädchen ebenso brav, treu und anspruchslos, wie es ihr Fritz als Mann war. Sie wollten keinen Prunk, sie wollten nicht hoch hinaus, die Zwei, nur ein bescheidenes Nestlern und halt beisammen sem immer, für einander sorgen, sich herzinnig lieb haben dürfen. Welche Freude damals, vor mehr als dreißig Jahren, für den Mann, als ihm die große Ehre und das Gluck zutheil wurde, bei der Firma Etzold & Eo. angestellt zu werden! Er konnte zuerst gar nicht recht an das Glück glauben. Es wurde ihm erst glaubhaft, als er es an Annemarie berichtete. Das geschah aber nicht eher, als bis der Eontract auf beiden Seiten unterzeichnet war. Ja, nun konnte man heirathen, das bescheidene Nestchen bauen. Wie verehrte Fritz seine Herren Chefs! Mit welcher Pflichttreue arbeitete er für sie, saß gewissenhaft an seinem Pulte m dem Comptoir, das nach dem Hofe hinausging, vom Morgen bis zum Abend. Das Wohl der großen Firma lag ihm am Herzen, beinahe ebenso sehr, wie sein eigenes. Wie gut. wie edel waren seine Herren Chefs , deren Namen er vor lauter Verehrung und grenzenloser Hochachtung nur zu flüstern wagte! Wie konnte es nur unzufriedene Menschen geben! Fritz begriff daS nicht. Jeden Mittag, zeden Abend freute er sich alf sein Daheim. Er hatte ein Stübchen bei einer jungen Wittfrau gemiethet. Als er nun, sich verlegen . dabei die Hände reibend, der Webern erzählte, daß er auf Johanni zu heirathen gedenke, war diese gar nicht traurig, den Miether zu verlieren, sondern machte ihm den Vorschlag, die kleine Wohnung zu übernehmen, sie wolle dann mit ihrem Töchterchen zu ihrem Bruder in die Vorstadt ziehen, die Wohnung sei neu hergerichtet, . habe zwei Stuben und eine Kammer, also Platz genug für ein junges Paar. Bei den Worten junaes Paar- war ein Leuchten über das Männergesicht ge flogen. Fritz hatte sein Annemariechen be fragt; dieser war's recht, wie sie überHaupt mit Allem ohne Bennnen ernver standen war, was Fritz für recht hielt. Fritz erlebte jetzt etwas Herrliches: er malte sich aus, wie es sein würde, wenn das junge Paar hier ganz allein lebte. Manchmal guckte er in die Kuche. Er war ganz verliebt in die blanke, helle Küche und sah im Geiste sein Annemariechen dort Hantiren. Wenn er dann nach Johanni zur Zeit der Rosen, heimkommt, schafft seine kleine, geliebte Frau hier, via tijrlich kann sie's kaum erwarten, bis er klmmt, und kann's kaum erwarten. bis er da ist! Lieber Gott, wird's nicht zu viel des Glückes werden für ein paar Erdenmenschen? Ist man denn auf der Welt, um lauter Gluck zu genießen? Fritz faltete die Hände und dachte: Schickt uns Beiden der Herrgott da droben schwere Zeiten, so werden wir sie geduldig tragen, meine Annemarie und ich. Die schweren Zeiten, für Fritz die allerschwersten, kamen, nicht lange vor Johanni, zur Zelt der Rosen. , Eines Tages ließ Fritz sich drei Tage Urlaub geben, er wagte kaum, darum zu bitten, aber die Seelenangst, die Sorge um seine schwerkranke Anne marie gab ihm Muth. Frau Weber schaffte schon, einige ihrer Möbel hinaus in die Vorstadt, sie packte ein, ihr kleines Mädchen hüpfte singend um sie herum. Wie's nur Herrn Machlet geht und semer Braut? , Am Abend des dritten Tages kam er, ernst, bleich, unheimlich ruhig. Er sagte nicht: meine Braut ist todt. Er sagte nur leise, mit gebrochener Stimme: y Frau Weber, Sie können ruhig in der Wohnung bleiben. Es ist Nichts mehr zu Johanni ich bleibe allein!" :. Endlich begriff die Frau. Ach. du lieber Gott. Herr Machlet! Sie reichte ihm die Hand und faßte nach der Schürze. Fritz nickte.' drückte in Schmerz ihre Hand und ging in sein Stübchen. Nun war es aus, der holde Traum vom Glück zu Zweien. Die Zeit der Rosen war da, und seine Rose ichltet unter dem Rasen. . Fortan war Fritz Machlet noch eifriger bei der Arbeit. Wenn er so recht schreiben und rechnen mußte, vergaß er aus kurze Zeit sein Leid. Und r fühlte den Segen, den Trost, der in der Arbeit liegt. . . Solange Annemarie noch unter den Lebenden war. hatte ihr Bild auf dem bescheidenen Schreibtisch daheim bei Fritz gestanden. Nun sie .todt war, verschwand es. ES war. als gönne der um sein Lieb trauernde Mann Niemandem den Anblick des theuren Bildnisses. Es lag verschlossen in einem Kästchen, inmitten welkender Blumen, die Fritz aus den gefalteten Händen seiner todten Braut genommen hatte. Die Aabre aingen. Die Firma hatte
ihren treuesten. uneigennützigsten Diener in ihrem Buchhalter. Je daran zu denken, sich zu verhei-
rathen, wäre Fritz wie Treubruch an seinem Annemariechen erschienen. Er lebte still für sich, schloß sich an Niemanden an, nahm Theil an dem Aufblühen der kleinen Anna Weber. Als diese ein lustiger Backfisch war, zog sie dem alten Onkel Fntz die ersten weißen Haare aus. Die hatten schon viel früher kom men sollen," sagte er, damals vor Johannis." Aennchen verttanv itzn rncht. Die Jahre gingen ie Anna heirathete; Frau Weber und ihr Miether wurden alte Leute. Er wohnte noch immer bei ihr, es wäre ihm schwer geworden, aus den Räumen fortzugehen, in die er sich ernst sein Gluck hatte bauen wollen. Und sie lebten so friedlich nebeneinander hin, die alternde Frau und der alternde Mann. Fritz hatte keinen Wunsch mehr, als den eines forgenloln , Alters. Es machte sich schon so bemerkbar, die Sechzig lag hinter ihm, was sollte werden, wenn er nichts mehr leisten konnte? Seine Ersparnisse waren gering, wle konnte man auch sparen, wenn es so viel Arme, Hungernde gab? Es hat nicht Jeder das Auge dafür, die wahrhaft Armen zu finden, noch weniger ein Herz für sie. Aber Fritz kannte Die. welche schon erprobt hatten, wie weh der Hunger thut. Er aß lieber selber trockenes Brot, nur um Jenen geben zu können, deren Antlitz die hehre, bittere Sprache der Armuth spricht. Solches Wohlthun wird mit goldenem Griffel im Buche der Ewigkeit eingezeichnet. Wie wird's nun werden? Dieser Gedanke beschäftigte den alten Mann immerzu. Vielleicht ging's einmal schnell mit ihm zu Ende, dachte er, das wäre das Beste. Da fiele er Keinem mehr zur Last, und so viel, wie ein anständiges Begräbnis kostet, hatte er. Brauchte dann also nicht über seine Leiche zu heißen: Wer begräbt denn den Mann? Uns geht er nichts an. Und eigentlich was that er noch aus der Welt? Dort oben wird er alle wiederfinden, die vor ihm gingen, Vater, Mutter, die Geschwister und seine Annemarie! Der Gedanke an eine Pension von Seiten der Firma kam ihm einmal. aber er verwarf ihn sofort als unbe scheiden. Er war. ja gut, nach seiner Ansicht sehr gut, bezahlt worden für seine Arbeit. Nun follte man ihm auch noch Geld geben für Zeiten, wo er die Hände mußig m den Schooß legte? Eines Abends Frau Weber stand m der Küche, in die emst Fritz sein Annemariechen geträumt hatte, und putzte Gemüse für morgen, da kam ihr Miether die Treppe herauf, trapp. trapp, viel schneller als sonst mit sei nen vierundsechzig Jahren. ' Frau Weber!" er kommt zu ihr. das Gesicht leuchtend vor Freude und Rührung. Meine Herren Chefs! Ich bekomme jährlich neunhundert Mark Pension vom 1. Januar ab! Können Sie's glauben?" Wenn Fritz je den Glauben an die Menschheit verloren gehabt hatte - dieses Erlebniß hätte ihm den Glauben zurückgebracht. Er lief wie verzaubert in seinem Stubchen auf und ab. Die Hände fal tend, betete er für das Wohl feiner Herren Chefs und ihrer Angehörigen Was für edle, hochherzige Menschen, für die er gearbeitet hat! Wie gut, ihm die Sorge für seine letzten Lebensjahre abzunehmen! Nun ist, der Druck weg vom-Herzen. Die kleine Spanne Zeit, die noch vor ihm liegt, ist ihm dank der Gute Jener soraenirei gestaltet wor den! ; Ein. paar 'Monate später ist Fritz Machlet pensionm. Mit einer ehren den Feier hat man ihn entlassen. Thränenden Auges, keines Wortes mächtig, hat er. gedankt und ist dann zum letzten Male' als Angestellter der geliebten Firma die breiten Treppen hinuntergegangen. ' Seitdem geht er fast täglich einmal an dem Hause, m dem er em Menschenalter lang thätig war und das er lieb hat, vorüber. Niemand beachtet den weißhaarigen, gebückt gehenden im m ' c . c .. icann, .Illcmano neoi .oen oeinaye zärtlichen Blick, mit dem er an dem pattlichen Gebäude, an den Lettern der Firma . entlang sieht, täglich neu auf quellende,.' beiße Dankbarkeit' im Herzen für seine Wohlthäter. Das.sind.sie ihrn. Wie ein König kommt der alte Mann sich vor. so frei. so' reich. . Ruhigen Gemüthes sieht er den kommenden Jahren entaeaen. 'Sie können ihm. nichts mehr 'anhabend Was ihm emst lieb und theuer war. das haben .ihm . die längst' verrauschten Jahre bereits genommen, und vor Nahrungssorgen ist er geschützt. Und V. 9 IC O n vu, ivu .iyiu iu ag cinjx ormgen wird, das Ende,, dem sieht er ruhten Herzens entgegen. Johanni. die Zeit der. Rosen. Am eu ves allen, kranken Mannes sieht ?i 'Sri. l' ei ne. m s?uuu0. ic vllsien sug, me yaw erblühten dunklen Rosen. ' Frau Weber Pflegt ihren Miether f! Cl i i r hl. öui,-ic yui lyst.gciji, ueoi ytm Z0i0treues Gemüth. Armer .Alter nun liegt er schon einige Wochen fest, leidet und sehnt, sich nach dem Ende. ' .Seit heute Morgen liegt er still und theilnahmlos.' 'Der Arzt sagt, es geht zu Ende.'.' Die Frau sitzt bei dem Sterbenden und. weint leise. Halb'neugierig, halb mit Grauen erfüllt sieht sie die Blässe, die sich über die Züge legt. .Da klingelt's. Wie bäklick der ' schrille Ton in das Sterben des alten Mannes.', hmeinklingt! Die' Weber öffnet. Ein Brief, an Herrn Machlet. , Sie geht in die Küche und überlegt. Soll sie ihm den Brief geben? Enthüllt er Guteö? Sie fühlt, daß sie in dieser Cml. il. .1 ..! . m t . ' , . i in yettlges echt ' yak, oen . !Hrf-f an nffnn ,,, tt.tk t i o ni, uiu vtmuuiß. ju ity men von seinem Inhalt.' Langsam entfaltet die Frau den Geschäftshogen der Firma Etzold & Co. Sie liest.. ES sind nur wenige Worte. Klar und. deutlich theilen die Herren Chefö ihrem einstigen Buchhalter mit, daß sie die ihm auZgefetzte, nun fünf Jahre genossene Pension vom 1. Juli
Akguliren Im Frühlinge muß
Zustand "ersetzt werden, d'kscS geschieht am testen fcuru, Ay.AtlMlMnmgtz Hamburger Tropfen.
Sie reauliren und spornen Thätigkeit an.
Black Spots
L i yjc ! s As (i 11 T U S 1 V I I I
AN OCCASIONAL RJPANS TABUL5 WILL PREVENT 1TS RETURN. : :
ab zuruazuzieyen jtet) gezwungen sähen. Einige bedauernde Worte und die Versicherung aller Werthschätzung und Hochachtung. Der Brief wird in eine Ecke geschleudert, und die Frau, sich zu beherrschen suchend, setzt sich wieder an dasBett des stillen alten Mannes. Sie möchte weinen. aufweinen. Das Bewußtsein kehrt noch einmal wieder. Klar, in ihrer Reinheit und Güte seltsam leuchtend, blicken die Au gen. Was der alte Mann noch zu sagen hat auf Erden, ist ein Dank. Und er stammelt ihn. Er dankt der Frau für alles Liebe, was sie ihm erwiesen hat. Sie nickt und streichelt seine Hände. Dann wird sein Ton noch wärmer. sein Stammeln noch inniger. Er dankt und bittet sie, den Dank zu vermitteln, seinen Herren EhefS für ihren Edelsinn.- Ueber's Grab hinaus wollte er sie dafür segnen. Doppelt zärtlich streichelt sie die alten Hände und nickt und weint dazu. Die Menschen sind so gut!" Es waren seine letzten Worte. Daß er starb zur rechten Zeit war's, em Gotteslohn für das Gute, was er im Leben gethan? UnterderAnklage, Falsch münzerei betrieben zu haben, wurde der Vaptistenprediger Newberne. in 5?ort Worth. Ter., verhaftet. Nach anfänglichem Leugnen gestand er seine Sckrnld ein. Während der 13jährige Mvin McGavock in Cloverport, Ky.. mit einem Gewehr spielte, entlud sich plötzlich die Waffe und der Schuß drang dem in der Nähe stehenden Farmarbeiter Ed. Boling in die Brust und tvdtete äbn auf der Stelle. I n M i n d e n, I a., V e g i n g der 14 Jahre alte'Wm. Arndt Selbstmord durch Erhängen. Er-wohnte bei feinem Schwager Peter Matheson, war sehr empfindlich und schien seit einiger Zeit melancholisch zu sein, vermuthlich weil ihm das Leben bei seinen Verwandten nicht gefiel. .Neulich schimpfte ihn seine Schwester wegen einer Kleinigkeit aus und der Junge sagte, er wolle licber todt sein, als sich diese Behandlung länger gefallen zu lassen; fein Vorhaben macbte er alsbald zur That. . FünsVtitnzstäitengibteS in .den Vereinigten Saaten, nämlich Philadelphia, New Orleans. Denver. Carson Eity und San Francisco. Die zu Denver ist noch nicht in Betrieb, da die Baulichkeiten unvollendet sind. In Carfon City ist schon seit mehreren Jahren kein Geld mehr geprägt wor den, da' die Metalldepositen zu unbedeutend sind. Was dort einläuft, wird in San Francisco ausgeprägt. . Die Buchstaben C. C." auf älteren MUnzen bedeuten, daß selbe rn Carfon City geprägt wurden. New Orleanser Geldstücke trafen die Marke w0 ' 'Angeblich von d e n g i f t igen Dünsten, die aus den Blättern ei nes Bandeö von Brownings Gedichten aufstiegen, ist ein junges Mädchen in Cmden, N. I., dessen Name geheim gehalten wird, an den Rand des Grabes gebracht word:n. Sie befindet sich Kur Zeit im Hospital, wohin sie von ihrem Vater gebracht wurde. Er fand sie bewußtlos auf einem Sopha, daö Buch, das ihr anonym per Post gesandt worden war, auf dem Schooß. DaS junge Mädchen schwebt noch immer in Lebensgefahr und das mörderische Buch wird einer .chemischen Analyse unterwarfen. . : .
die feber.
die Leber in einen aute die KtUt zu frischer Eyes MOU Ti BLACK SPOTS BEFORE YOUR EYES I You see halsthe picture on the pnge, whil the ther half is blurred. You htvs had such an experience. By and by it will pass away, and then a headache comes. FM-P-A-N-S Tabules will drive away the whole troubia in twenty minutes. BICrFOUB,. "The Sea Level Eoute" TO Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. m. G. JngollS. Präsent. S C. McEormtck. kehrttt?!. Warren ct. Lynch, ff. Cral. äff. & Xtiit gt. $. Vt. Bromo, . .P. . Die populäre MWW Ist die beste Linie nach G ItI I G AG 0. Vier Züge! erlasse Jndianapolll j 7 009m 11 M8a 'S LLm U bö acht! UlOOOTt IS5Klebfr . - ja 40 ab t 22 m kg. reff., hier .t.... m 7Bm Täglich aussen Countasl. Dtt neuesten babeffertt Vsstibuis 3agcn, Wagner Schlafwagen elegant - yarlor-Wagen nnd Vßwagen. Lokalchlafage in JnktanapoltS ftelzt m a n 9rfc.tka hrt B erläßt Ehtcago Mi ZXoraenI. kann jtder Otn naa mi .oene ocuttf r nexoern. 5 West Washington etrafie irfciiQfRfi8 Union Baisnbof. Vlaffaidu. 4,lUCliXJllC9 s.tt veTdainhof , . trabe. ffrank ?l R ee,. enl Vass.Vaevt. W. H.VicDoe l. Bice'vrSs. nnd enl. Vkgr. ugai, y. , e l t, XTaTftowanagec. eo. W. Hayler, Dtft. Pass. get. Ctncinnatt Züge! C. H. R. K, Abfahrt Indianapolis bfahrt V 8 056m , 10 B , 145m . 4 r oom Dayton Züge, C. Abfahrt Indianapolis Ankunft Cineinnati nkunft 70Bm - 11 Vm . ttm . 10091m TU9lrn ' IS m H. & D. 51. N. Ankunft Dayton nkunft UOSKrn 1 m . 8 mim m T U7!rn , 11 0!! Abfahrt 05 . io wen , li5m - 4 4591m T009lm Toledo & Detroit Züge. C.H. &D.R.R. Abfahrt Ankunft Ankunft In'vl:' Toledo: Detroit fahrt 10m nk'ft4Rn nk'ft , 7V0 , 4lS , ISBm ) genommen tZonntagl. Ticket. Offi en : Union Station und No. Z5 O:st Qsshwtea Ctrabk.
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