Indiana Tribüne, Volume 22, Number 201, Indianapolis, Marion County, 10 April 1899 — Page 1

o n Y rlC kS A A A ? k v y W V l W o 4y W 4 Office : No. 18 Süd LUadama Vtraße. Telephon 1171. Jalzrnana 22. Indianapolis. Zndiano, Montag, öen 10 April 1899. Noil1

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TOMLINSON HALLE. Donnerstag. '3. Arr l. 8.1? beKs: rjj IH3 CtPmiLS' lFm.NQ.i?. Solist: MrS. G iffin, Losran. CiBtrlUlfaitea in Baltoin I I!usiklada.

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Stuuden 60 Krad, niedrigst - 33 Grad. Brandstiftung. N e v I o r k, 9 April. Obgleich die Polizei Schweigen beobachtet, so ist tö doch offenbar, daß sie annimmt, daß vorgeneigt Feuer, welche 13 Menschen leben zum Opfersi-lea, sei angelegt ge wesea. Wenige Stunden vor Auibruch deö Feuer? wurde ein Polizist nach dem Hause gerufen, aber alö er kam, wurde ihm gesagt, er werde nicht gebraucht. Briefe, iu welchen Drohungen gegen daß Lebeu der Familie Andreas und die Ätnder von Frau St Johu enthal teu find, haben sich gefunden. Man glaubt, daß Rache die Ursache der That war. Der Diener Foley wird überwacht. DaS mitverbrannte Dienstmanchen Mary glanagan scheint besonderer Gegenstand deS HasseS gewesen zu sein. Kaiser und BundeSrath. Berlin, S. April. Die AntiStreik. Vorlage ist endlich an den Bundrath gelangt. Sie ist milder als erwartet und wohl ? sprünglich beabsichtigt wurde. Graf Posabowöky . Wehner behauptet, sie bedrohe nicht de Anstifter von Streiks mtt Zuchthausstrafe. Sie soll nickt den vollen Betfall de Kaisers haben. Aber lm BundeSrath hakten fchchfere Bestimmungen keinerlei Autftcht. Augenscheinlich bereitet sich eine Kraftprobe wischen Kaiser und BundeSrath vor Nach cer Verfassung hat zunächst nur der BundeSrath allein daS Recht, die Form der Gesetz? zu entscheiden, ehe sie oem Reichstage zugehen, und der BuneSralh, unter Instruktionen der Sinzelregierungen, natürlich mit Ausnähme der Preußens, scheint zu der Ansicht gelangt zu sein, daß der Kaiser zu oft und zu offen die Rechte. deS BundeSrathS sich anmaßt, und die öffentliche Meinung zu lange vorher in Aufregung bringt. Die anderen Für sten wolle sich daS nicht mehr gefallen äffen, und sie stehen dabei völlig auf dem Bod?n der Verfassung. Zum ersten Male zeigte sich daS, als der Kaiser wegen der Armee-Borlage den Relchitag auflösen wollte. Seine Abchwächung der Streik. Vorlage ist der zweite Wink. Dem Kaiser ist die Angelegenheit sehr unangenehm. Tr hat verschiedentlich mit demFürften Hohenohe deshalb eonferirt, aber sich den vorgebrachten Btweibgründen für die verfassungsmäßigen Rechte deS LunöeSrathS fügen müssen. ,, D i e Sensation von Pari London, S April. Die Senlaion von Paris ist die Veröffentlichung der Auslagen im Dreyfu - Prozeß durch den Figaro". Die DreyfusarcS find sehr erfreut darüber. Der kühne Schritt deS Figaro ist deshalb besonderS bemerkenSwerth, weil der Figaro, als er im vorigen Jahre für DreyfuS unerwartet eintrat, sehr viele Abbonnenten verlor, und der Chefredakteur deshalb von den Besitzer entlassen wurde. Der Figaro hat jetzt einen Schritt gethin, der ihm die nicht zu unterschätzende Feindschaft deS GeneralstabS und deS KriegSmwifterS einträgt, die Geheimhaltung wünschte, und deren Ruf durch die Veröffentlichung der Zeugenaussagen schwer geschädigt wird, denn eS gebt auS ihnen hervor, daß daS KiegSminifierium mehrere Prozesse beeinflußte und die Abficht hatte, die greisprechaung von DreyfuS zu verhindern, obgleich der Grund hierfür noch nicht klargeworden ist. BiS jetzt ergaben die Aussagen, daß sowohl der frühere Kriegsminister Tavaignae wie General Roget, welche die Sache deS Generalstabs vertreten, nicht im Stande waren, direkte Beweise gegen DreyfuS vorzubringen. Die Aussagen deS UatersuchungSrichterS BertuluS waren sehr belastend. Gr erklärte offen, daß OSerft.S'eut. Du Paty de Clam und Major Sfteryazv die Schuldigen seien. DieSamoa-Angelegen-he it. London, 10. April. Der Serliner Korrespondent deS Standard" sagt: Nachdem der Kaiser den amerikanischen und den britischen Gesandten empfangen und ihnen die Stellung

Deutschlands in der Samoa-Angele-genheit auSein n'ergesetzt batte, sandte Kaiser Wilhelm Äkisteuktionen an die deutschen Gesandten in London und Washington. Nach der Anficht deS

Kaisers war daS Verfahren deS Abmiral Kautz eine offenbare Verletzung deS Berliner Vertrages. Man hofft in Deutschland, daß die Berichte übe? triebe find, anderfallS wäre Deutsch land in die Lage versetzt für die Beletdigung seiner Ehre durch daS Benehmea deS Admirals Kautz dem deutschen Schiffe Falke" gegenüber SatiSfak tion zu verlangen. Die Norddeutsche Zeitung" glaubt. die letzten Depeschen auS Samoa könn ten nur den Sindruck verstärken, den schon die früheren Depischen hervorgerufen haben, daß die fremden Reprä sentanten versucht haben, eigenmächtig ein Abkommen, daS sie vorher einftimmig getroffen, und daS ihre Regiernngen nicht widerrufen haben, zu brechen, und dabei sich daS Recht angemaßt haben, die Entscheidung deö ObergerichtS bezüglich der Königswahl durchzuführen, ehe die Mächte ihre Verhandlungen über diesen Punkt beendet hatten. Diese Handlung ist nicht nur eine direkte Verletzung der Samoa-Akte, sondern auch deS zusätzlichen UebereinkommenS von 1893. welches vorschreibt, dah kein KriegS'ch'ff in Aktion treten soll, um eine Entscheidung deS ObergerichteS durchzuführen, außer auf Antrag deS Obergericht, S nach eingeholter einmütbiger Zust rnmuvg aller drei Konsuln. Der Fall DreyfuS. Paris, 9 April. Der Figaro s.tzte seine Berichterstattung über den DreyfuS. Fall fort, obgleich seine Befitzer für die früheren Veröffentlichungen in Geldstrafe verurtheilt worden find. Tr brachte die Aussagen deS MojorS Hartmann vom 22 ArtillerieRegiment, der als Zeuge für die Verheidigung aufgerufen worden war. Der Major bezeugte, er wisse schon seit 1831 von der hydralischen Hemmung. Er gab detaillirte Auskunft über ihre Herstellungsweise, und führte den ftall von M. Boutonnet an, eines Angestellten der Abtheilung für miliarische Archive, der im Jahre 1890 deswegen verurtheilt wurde, weil er einem fremden Attache geheime Dokumente auSgefolgt haben sollte, darunter Details über diese Hemmung, welche zwischen 1890 und 1894 nicht geändert worden wäre. - Der Major überreichte den r(t einer 1892 in der Militärschule von St Cyr gehaltenen Vorlesung, welche diese Hemmung beschreibt, und erklärte, er glaube nicht, daß die im Vorderes erwähnten Dokumente von einem Ofsizier des KriegSmioifteriumS stammteu, da 1894 die Hemmung noch nicht in Arttllerie-Schulen versucht worden war. Er sagte weiter, er sei 8 Jahre in der technischen Section verwandt worden, aber nie babe seines Wissens DreyfuS ersucht, ihn Einsicht in Dokumente nehmen zu lassen. Der Major bezeugte, jeder auSwärtige Ossizier könne leicht jede Znsormation über daS Geschütz, Caliber 120, erhalte. Bezüglich der Dislokation der Truppen an bct Front, führte Major Hartmann Artikel auS den MilitärJournalen a, welche darüber volle Information Monate lang vor dem Datum deS Vordereau gegeben hatten. Bezüglich MadagaSearS sagte der Zeuge, er glaube, daS Vordereau erwähne Berichte über Unterhaltungen, die ein Offizier gehört habe, und die derselbe sür wichtig genug gehalten habe, um über sie zu berichten. Außerdem, setzte er hinzu, sei eS leicht gewesen, Information über die MadagaScar-Sspedition zu erhalten. Der Major gab dann Erklärungen über dak Robin. Geschoß. Er erklärte, eS ähnele in keiner Weise dem gefundenen deutschen Obrapuell. Er sagte, seiue Herstellung sei kein Geheimniß. Aus eine Frage, antwortete er, die Bibliotheken und die militärischen ElubS in Paris und Versailles besäßen Ex'mplare der in den Militärschulen gehaltenen Vortrüge. Aber so diel er wisse, fehlte keineS. . DaS Echo de Paris" sagt. eS erfahre, der CassationShof volle eine weitere Untersuchung über die durch die I Aussage von Gen. Roget und Richter 'Oertulen entstandenen Streitfragen

füdren und beide consrontiren. Auch Oberst. Lieutenant Plcquart solle vernommen werden. Der Figaro" theilt auch die AuSsagen der Generäle Billot. Zurlinden und Chanvine mit, welche behaupteten, DreyfuS sei schuldig. Zarlinden be-

schwor daS Gericht, die Revision abzu lehnen, welche er selbst beantragt ha ben würde, wenn er Zweifel an de? Schuld D?eyfuS hätte. Von den Philippinen. Manila, 10. April. Generalmajor Lawton brach gestern mit 1500 Mann weiter nach dem Innern auf und nahm nach heftigem Kampfe die Stadt Santa Cruze. Dieselbe hat 15,ft)0 Einwohner. Ot5?S.5!aSriQ!en. Angekommen in : QueenStovn: Umbria" von NevSork. New Sork: PHSaicia" von Hamburg; La Bretagne" von Havre; Etruria" von Liverpool und QueenStoan; Staatendam" von Rotterdam. Liverpool: Nomadie" von NevSork. Bremen: München" von New Sork; Kaiser Zriederich" von New Sork. allerlei. Frau Jennie Donaboe. dte Frau des in BeanZ Cove, 8 Meilen nördlich von Cumberland, Md., woh nelldcn Cloude Donaboe, versuchte in einem Anfalle von Geistesstörung sich selbst zu verbrennen. S!e hatte sich in eine Scheune hinter dem Hause begebkn und kam plötzlich auS derselben in Flammen eingehüllt heraus. Als man lhr die Kleider vom Lelbe genssei und, die Flammen erstickt hatte, war auker einer kleinen Stelle an der rechtenSeite der ganze Körper mit Brandwunden bzdit. In oem ik zvtetlen von Sommerville, N. I., belegenea. Flecken Mine Rock sind unter den Trümmern ihres niedergebrannten Hauses die balbverkohlten Leichen von Benjamin Bush und Catharine Blue gefunden worden. Bush war über 100 Jqyre alt, aber noch rüstig und sei Haushälterin Catherine Blue zählte über 70 Jahre. Die beiden alten Leute verkehrten nur sehr wenig mit ihren Nachbarn. Neulich gingen mehrere Nachbarn nach Bush'S Hause, um den Greis zu besuchen und fanden daS HauS vollständig niedergebrannt. Man glaubt, daß das Dach bei dem letzten Sturm umgeweht wurde, wodurch daS Haus zusammenstürzte und die Trummec m Brand geriethen. Bush war ein Halbblut Indianer und gehörte zu den typischen Gestalten de? Sourland Berge. Volle 7 Fuk groß. nahm der Mann es trotz seines ungewohnlich hohen AlterS mit manchem jüngeren Bergbewohner auf der Jagd in den wilden Bergen auf. DerSuperintendent Burke von Peshtigo traf auf dem Wege zu den Holzfällerlagern in der Nähe von Wausaukee, Wiö., auf eine Familie, die buchstäblich am Verhungern war. Schon Tagelang hatte dieselbe keine lebenöerhaltende Nahrung gehabt, und die Mutter war gerade dabei,' ' etwas Mehl mit Wasser zu vermenge., womit sie und die Kinder das Leben fristeten. Sie alle waren betnabe verhungert, Dazu kam noch, daß die Leiche deS Mannes und Vaters sckon eine Woche im Hause lag und sie dieselbe nicht beerdigen konnten. Die stürmische Witterung und der Tod deö FamilienHauptes hatten eö ihnen unmöglich gemacht .Lebensmittel herbeizuschaffen, da sie weit von der nächsten Niederlassung entfernt wohnten. So rasch wie möglich 'wurden -ihnen Lebensmittel und Kleidungsstücke beschafft und die Leiche des VaterS wurde beerdigt. Zwei der Kinder sind aber so schwach, daß sie sich möglicherweise nicht erholen werden. Besucher der Brooklyner Navy Nard pflegten stets mit großen Interessen die vor dem Lyceum - Gebäude liegenden Trophäen ' auS dem spanisch-amerikanischen Zrieae zu besichtigen. Da lagen,' mit Ketten an den Boden befestigt, mehrere kreiselförmige Kontaktminen auS Um Hafen von Santiago und daneben ein Seschützrohr auS Bronze,, das noch vor einem Jahre auf einer spanischen La fette geruht und oft genug auS seinem Schlunde Feuer gespieen hat. Seit 14 Tagen ist nun dieses Kanonenrohr verschwundm. so radikal verschwundm, daß auch nicht die Spur davon mehr vorhanden ist. Mit anderen Worten, eö wurde zu nachtschlafender Zeit aus dem wohlbewachten SchiffSbauhofe gestohlen und harrt nun, rn Stücke zerschlagen, irgendwo seiner Auferstehung rm Schmelzofen. .'Wie daö 450 Pfund schwere Stück , durch den Hauptemaang vis-a-vis dem City Park fortgeschafft werden konnte, ohne daß ein WachtPosten oder ein Polizist etwas merkte, ist den Behörden ein Räthsel.

EhelicherUnfriedeund Groll haben den zum Trunke geneigten Schuhmacher Nammin in Friedland in Mecklenburg zum Gattenmorde getrieben. Die. Frau, welche weaen erhalte-

ner Mißhandlung seit fünf Wochen Von ihrem Manne getrennt lebte, hatte mit ihren Vier unerwachsenen Kindern in einer anoeren?tadtgegend eine HosWohnung bezogen. Nammin hatte einen Sühnetermin beantragt, zu dem die Frau nicht erschienen war. Darauf drang Rammin in die Wohnung seiner e . ri , t- p tr e üiau ein uno verieyie oerjeioen oret schwere Stiche in die Herzgegend. Mit dem Schrn: Ich bin gestochen! M, ? : I l . - L ' niLiiit die Frau rn den Hausflur, wo sie todt zusammenbrach. Ehe die Nachbarn herbeieilten, hatte Rammin sich am Halse einige Verlegungen beigebracht, die jedoch nicht lebensgefährlich lmd. Er wurde m'S Amtsgerichts gefangniß abgeführt. Ein Raubmordverfuch ist in dem Gehölz zwischen Grünhagen und celdea von zwei Handwerksour scktn an einem bereits beiabrten Col legen, dem Lackirer Wilh. Treutmann aus. Bunzlau l. Schles., begangen worden. Zwei Radfahrer auS Lllnebürg, eine Dame und ein Herr, fanden, alö i gegen Abend noch eine Tour nach Aenenbüttel unternehmen wollten, den Berlekten im Chausseegraben liegen, während die beiden Thäter bei ihrem Erscheinen die Flucht ergriffen. Während die Dame bei dem Verletzten (uruckblieb, nahm ihr Bruder die Verolgunz der Flüchtigen auf, überholte ie vor Melbeck und es gelang deren Festnahme durch Einwohner dieses Ortes. Die Räuber, Mechaniker Karl Cckert und Arbeiter Josef Aldorf, beide auS Köln, wurden durch den in Bienenbüttel stationirten Gendarm Blase in daS Gefängniß zu Medingen tranSportirt. Beide sind geständig. Der Macen Brauer Jacobsen ist in Kopenhagen zum Ehrendoctor der dortigen Universität ernannt worden. Der Wortführer der Deputation, Professor Möller, der ihm das Ehrendiplom überreichte, äußerte, 'Unter den vielen Gaben, die das Gemeinwöhl bereits Herrn Jacobsen ver danke, habe sein letztes Geschenk, die große Sammlung von Antiken, eine ganz besondere Bedeutung für die Wissenschaft, da sowohl die Archaologi. als . die .Kunstgeschichte dadurch wichtige Akregunen empfingen. Die Anlage ', und die Erweiterung der Sammlung hätten die kunsthistcischen Interessen und die Tüchtigkeit Jacobsen'S gezeigt, Und die Universität habe daher gewünscht, ihreDankbarkeit darzuthun und einen Mann, der so viele Beweise ' von Vaterlandsliebe und Wohlthun abgelegt hat. zu ehren. Daß ein Feuerwehrmann wegen Brandstiftung verfolgt und verurtheilt wird, - gehört gewiß nicht zu den alltäglichen Erscheinungen. Das ist nun aber einem gewissen Auguste Chartier. der zu den SappeurPomplers von N.oyen-jur-artye gehört, passirt. Derselbe hielt es eineö Zati für angebracht. Feuer an sein HauS zu legen, aber nicht etwa, um seine Löschtalente zu erproben, sondern um. sick eine Feuerversicherungöprämie auszablen zu lassen. Die Geschworenen des Sarth:departements verurtheilten Chartier zu fünf Jahren Gefängniß. Amüsant ist der Umstand, daß derMinister des Innern den Führern der Feuerwehr von Noyen-sur-Sarthe für ihre heldenhafte Ausführung bei dem Brande, den ihr unwürdigerCollege gelegt hatte, durch Belohnungen seineAn erkennung zutheil werden ließ, södaß wenigstens die Ehre des Feuerwehrcorps des Städtchens unangetastet bleibt. Hiesige Wer gute Sitze bei der Vorftelluvg deS dramatischen KlubS nächsie Sonntag haben will, der sehe sich bald vor, da . daS HauS wahrscheinlich gefüllt sein wird. Zutritt hat Zedermann, nicht bloß Mitglieder deS HauseS. Stadtanwalt Kern wird dielleicht heute noch im Bundesgericht den Antrag um Aushebung deS EinhaltsbefehlS gegen die Stadt in dem SaS-preiS-Prozeß einreichen. Um S Uhr Nachmittags war eS aber noch nicht geschehen. Schieben Sie nicht auf morgen auf. was heute geschehen sollte. Qenn Ihr Blut unrein ist und Sie sich schwach und müde fühlen, so nehme Sie so schnell wie möglich HoodS Sarsaparilla. HoodS Villen kuriren alle Leberleiden. Für 25e durch die Post zu bezieben von . 3. Hood & Co., Lewell, Mass. C3 Der Neger Frank HickS, 142S Arsenal Ave. wohnhaft, kollldirte gefiern aus seinem Rade mit einem Fuhrwerke an der Virginia Ave. und Doug. herty Str. Er erbielt eine klaffend, Kopfwunde, die Dr. McZvor vom Oitpensarium zunöhte

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