Indiana Tribüne, Volume 22, Number 200, Indianapolis, Marion County, 9 April 1899 — Page 9
f i i VjltfTTir'; m .V
.wAmu'jj'XfZZaZjaLiMJiJimwr:
SSisÄS Trtkiunr - -,t stla Per Einbeinige. Von lfred ak HedenftZerne. Meine Eltern waren achtbare !6ürßersleute hier in dem Städtchen mein Vater war Schneider , so daß sie in einem ganz ordentlichen Hause wohnten, unter dem Rathsherrn Lindberg; aber zur Gesellschaft", deZ Städtchen gehörten sie natürlich nicht, und es kam gar nicht in Frage, daß wir hätten mit Consul und Großhändler Bloms verkehren" sollen, obgleich sie uns gerade gegenüber wohnten. Aber ich will nicht verschweigen, daß t,f 4m Ossr Virrn rrrfif rtfirprr hpm I ii I W UUt ) U4J4t Wklll Taufmahle des jüngsten Sohne der BlomZ beiwohnte. Consul Bloms waren reiche und In stige Leute; sie hatten schon vier Kinder, zwei Knaben und zwei Mädchen, flotte, gewandte Kinder, eines immer hübscher als das andere. Dann sollte das letzte kommen, mehrere Jahre hinterher. Aber die Consulin war auch damit ganz zufrieden, denn sie huldigte in allem dem Wahlspruch: Was Gott thut, das ist wohlgethan!" Als aber . das Kind wirklich zur Welt gekommen war,- senkte sich über das ganze, muntere Hau eine düstere Stimmung, und die Aerzte liefen ein und aus, und selbst die Dienstmädchen sahen aus. als wäre etwas Unangenehmes passirt. Bald erfuhr man es: es war ein Junge; aber der Arme hatte nur ein Bein, und auch sonst sah er recht jämmerlich aus. . Es kommt ja vor, daß ein Mensch ein Bein oder auch beide Beine derliert; aber es ist ein besonderes Mißgeschick, nur ein Bein mit auf die Welt zu bringen oder genauer gesagt: ani r r m c - - . 1 l . oeriyaio zeine, oenn oa ziveiie war nur bis zum Knie vorhanden. 'Ich besinne mich, daß man erzählte: die Consulin habe bitterlich geweint und . der Consul sei ganz fuchswild geworden. ' ES gibt ja Eltern, besonders Mütter, die ihre innigste Liebe solchen Kindern zuwenden, die irgend ein Gebrechen haden; aoer lionirns waren rnazl oer Art. Ich spielte ja mit zweien von ihren Kindern, die in meinem Alter waren, im Geheimen in ihrem Garten, und sie sprachen von dem Bruderchen und sagten, es wäre mit ihm nicht ganz richtig, und Mama hoffte es wurde bald sterben.Eines Tages gingen mitten amVor mittag Fremde zu Consuls hinauf, und schließlich kam der Pastor in 2alar und Kragen. Nun taufen sie den Krüppel da oben, sagte unser Madchen. Nach einer Weile kamen die beiden Kinder, mit denen ich zu spielen pflegte,' in den Garten hinunter; da rannte ich hin über, und wir spielten gerade so, wie an anderen Tagen, oogleich sie.' riesig fein" waien Plötzlich wurde ein Fenster geöffnet und die Consulin guckte hinaus, leichenblaß und verweint. Kommt herauf, Kinder, und laßt die Kleine mitkommen, sie soll auch ein Stückchen Torte haben! sagte sie. Ich folgte schüchtern und zögernd und be kam so viel von dem Taufmahl zu es - sen, als mein kleiner Magen vertragen konnte. Die Fremden waren natur lies) schon gegangen und die eigentliche ' Tractirung vorüber. - Als wir', geges - sen hatten, kam die Consulin aus dem Kinderzimmer und weinte ganz ver "zweifelt. Sobald ihr Schluchzen et - was nachließ, strich sie mir mit ihrer feinen, weißen, ringgeschmücktett Hand über den Kopf und sagte: Wie viele - Geschwister seid ihr bei euch zu Hause, .Kleine? - ' Neun, sagte ich und nickte. . Und alle frisch und gesund? Ach ja, danke! Da preßte sie daZ Taschentuch an -die Augen und begann wieder zu . schluchzen und ging hinaus. Spater faßte Julia, ihr kleinstes Mädchen, mich bei der Hand und flüsterte: . Komm, du sollst den neuen Bruder zu sehen bekommen. Aber weißt du. hübsch ist er nicht! Wrin hrt3 inrtr tr tntrfstA rnrfiM Jl Leine sah man nicht, denn sie 'waren natürlich im Steckkissen; aber et hatte ein seltsames, breites, froschartiges 1 Gesicht und sah im Ganzen ziemlich W M 'yaiosertlg aus. uns vazu yanen ne -ihn. Philibert- getauft. Na, daS'ist ein Name, an-dem ein Zweibeiniger i 1 1 r genug zu tragen haben kann. ' Als er aber groger wurde, bekam er ein Korkbein und wurde Phili" genannt. Er wär und blieb ein tief kmd", bekam die -schlechtesten Kleider , und die wenigsten Liebkosungen und durfte selten mit seiner Mutter ausgeheri. Aber in der Schule bekam er 'ffTnm$n'fyrfT ifnS ftitf Qifr?fT "V k'Wkfc7W fc UV M.V j 9 II ' .cenn innerlich war sem Kops ossenbar ganz gut, wenn er auch äußerlich et 'waZ jämmerlich ausgefallen war. Und die Zeit verging, Phili Blom -'wuchs heran, mein Vater starb und qvegann ein einträgliches Kochge -HochzeitSmah! für ihre Emma und Will Blom yu richten. Diese ! Hochzeit NX! ? ein richtiger Skazidal für das 'ganz Städtchen. "Man konnte Ober ' coni:i -fax Malmberg'S nicht? nachsa 'gen, besaßen ein eigenes Haus, ihre -Emm hatte eine gute Pension besucht iünd'..-re Gouvernannke gewesen und ' Hatte alleS gelernt, aber Consuls woll lUn sich natürlich nicht rnit der Polizei verschwägern .und 'drohten Phili zu eroßen und' ihn zu enterben;, aber ' Phili-hatte senr.' juristisches Examen semacht. sich al5 NechtZanwalt nieder-
ge.
. schaft. und eines TageS kommt Obercommissar Malmbera'S Frau zu mir hinauf und bittet mich, bei ibr daö
SSSL
gelassen und hatte eigene qrewer und that, was er wollte. Er ' - qanz gut mit seinem Korkbein -'fzjjtbax häßlich war er wohl noch, aber' ein Mann hat ein Recht, das zu sein, und er fahrn jedem Falle besser aus als bei seiner Taufe. Es gab fo einen richtigen Bruch , wie das in besseren Familien in solchen Fällen üblich ist. Weder Consuls noch die Geschwister schickten Hochzeitsgeschenke und es kam auch keiner von ihnen zur Hochzeit, nur , die . , jüngste Schwester Phili's, Julia, d mit eiitc;.i Capitän verheirathet war, kam spät am Abend, als es dämmerig war, und sprach mit dem Brautpaar allein und weinte und küßte sie beide .und nannte die Obercommissars - Tochter liebes Schwesterchen! Und das konnte sie gut, denn Emma Mälmderg . war ebenso hübsch, wie Phil: häßlich war, und besaß eine ganz vortreffliche ErZiehung. Und Rechtsanwalt Blom führte Prozesse und machte gute . Geschäfte und hatte Erfolg und legte Geld auf Geld beiseite. Aber aus seinem Aaterhause blieb er verstoßen wie ein von den Hühnern fortgehackteö . Küchlein. Als sie ihr erstes Kindlein bekamen, hatte die alte Frau Malmberg große Angst, es könnte vielleicht auch nicht alle Glieder haben, da sich so etwas ja vererben könnte: aber davon wär keine Rede. Es waren noch keine fünfJahre veraanaen. so war in Rechtsanwalts Kinderzimmer ein solches Gewimmel von Krnderarmen und Beinen, datz es für mindestens zwei von jeder Art auf jedes Kleine reichte. Und noch glückllcher war er, daß alle das Gesicht der Mutter hatten. Wie eS der Consulin möglich war, die reizenden kleinen Bälge nicht todt zu küssen, wenn sie sie im Stadtpark traf, das begreife ich nicht! Es waren doch ihres eigenen Sohnes Kinder, und unsere Stadt ist zu klein, daß man sich aus dem Wege aehen könnte. Aber die Consulin war so tief gedemüthigt; immer hattc sie, während Phili heranwuchs, gesagt: Das arme Kind! Was soll 'aus ihm nur werden? Aus. ihm kann ja gar nichts werden: Und nun war er der. geschickteste Prozeßführer in dieser .ganzen Gegend geworden und hatte seine zwolftäusend Kronen im Jahr Einkommen. Aber all rhren anderen Kindern gmg eö recht schlecht, und sie brauchten noch Zuschuß vom Vater, mit Ausnahme des einen Jungen der Lieutenant in Stockholm geworden war und sich mit eurer reichen Wemhandlerötochter ver heirathet hatte. Dann eines schönen Tages tritt so etwas ein, was man so eme Krisis nennt, wenn eine Krankheit sich zu Le ben oder Tod wendet oder', kein Geld in Bänken ist. Selbst Consul Bloms Großhandel kam zum Krachen, und der alte, reiche Mann stand mit völlig leeren Händen da. ' Seine Freunde verdufteten, und der Concursverwal ter erstattete solch'. böswilligen Bericht. daß gegen den Consul die Anklage er hoben wurde, seine Geschäfte nicht ord nunasaemäß geführt zu haben. Da humpelte Phili Blom zum ersten Mal seit elf Jahren die Treppe seines Vaterhauses hinauf und fragte, ob er nicht mit der Uebertragung des Prozesses beehrt werden könnte. - Und da sollen die Eltern fast noch mehr ge weint haben als bei PhUis Geburt und ihn gebeten haben, daß er es doch nur thun mochte. Und er rettete den Ruf und tt Ehre seines Vaters vor Gericht nriD vor al len Menschen und setzte einen Accord durch und kaufte sein Vaterhaus aus der Auction und ließ emen Laden em richten und verwandelte das ganze Geschäft aus einem Engroshandel in ein Ladengeschäft mit Kaffee, Zucker und allen möglichen Specereien, wie sie die Madchen in kleinen Quantita ten holen. Kurze Zeit, nachdem daS alles ge ordnet war, kommt die alte Consulin zu mir u? bittet mich, ein ' kleines. guteö Mittagessen für fünfundzwan zig Personen zu richten, nur für die Familie und die allernächsten Bekann ten". ES war auf vier Uhr angesetzt, und als der Obercommissar Malmberg
mit seiner Alten zuerst die , Treppe hinaufstieg, konnte man wohl begreifen, was die Uhr geschlagen ; hatte, wenn es auch nicht grade vom Kirchthurm heruntertonie. Der Consul und Malmberg tranken 'zusammen, ein Schnäpschen und nickten :sich zu, als hätten sie . das all ihr Lebtag gethan, und die Emma von Polizeicommissärs ging von Arm zu Arm; und als die Consulin hörte, daß Philis ältestes Mädchen nach ihr getauft, sei, obwohl sie sich wirklich wie mit Verlaub zu sagen ein Schafskopf benömmen hatte, wurde sie so gerührt, daß sie sich im Servirraum etwas zu schaffen machen. mußte, um sich dort die Nase zu schnauben. I Und der Consul hielt . eine, schöne Rede an seinen jüngsten Sohn. ' Nachdem alle gegangen waren, kam die Consulin zu mir in. die Küche hinauS, um mit mir abzurechnen. Und da sagte sie: Ja, liebe Frau Holm.' Gott sei Lob, ich habe Freude an rneinen Kindern. ' ' Aber da konnte ich mich nicht enthalten zu sagen: Das glaube ichwohl, Frau, Consulin! Und' besonders ist es ja eine Freude für die 'Herrschaft, daß der jüngste Sohn, mit dessen Unterth'eil eS anfangs etwas schlecht bestellt war, nun . auf. so ..festen Füßen sieht,', daß "er sogar einen Theil von der Bürde seiner alten Eltern tragen kann. - - - ! .. Ja. gewiß, gewiß! Aber dann will ich Sie nicht länger ' aufhalten, .Frau HolmI'Adieu, adieu! sagte die Consulin und segelte so stolz 'aus dem'Ser-' Virraum Heraus, so stokz als wäre sie eine große königliche Fregatte. ' " . i
3& Partey. Von Max Fischer. Wir hielten Ci uf Cap Horn. Es nar auf den 50er. Graden südlicher Breite im Atlantischen Ocean. Äebn Knoten Fahrt! dabei schien dei Wind stetig zu sein; wenn er so an hielt, durften wir hoffen, bald das gefürchtete Cap hinter uns zu .haben. Freilich zu trauen ist den Witterungs::c"si'"sT : w:.r. m;i. lCiyUWUltll Hl lltCU jinitu muytf jetzt ein lachender Himmel.' ein gleich mäßig ruhiger Wind im nächsten Augenblick düstere Wetterwölken und steife Brise. Auf dem Lande spricht man im letzteren Falle dann von einem furchtbaren 'Sturm", auf See sagt man etwas gemäßigter schlechtes Wetter". 'Mit der. Bezeichnung Sturm" ist man recht sparsam. Die Backbordswache ist an Deck. Auf dem Achterdeck hebt sich die Gestalt des ersten Steuermanns gegen den dunklen Nachthimmel ab' Wie er so in den hohen Wasserstiefeln langsam und gleichmäßig dahnschreitet. die Arme auf dem Rücken und den schwarzen Südwester tief, in das vrroetterte Gesicht 'gepreßt, bietet ''so recht das Bild eines echten CeemännS. ' Und ein solcher war'er auch! In kritischen Momenten zeigt er stets einen Schneid und eine Ruhe, um die ihn gar mancher hatte beneiden können. Jetzt schaut er nach den Segeln: Laiben- halwen Strich flwfalli!": ruft er dem Mann am Steuer zu.. Dann. setzt er seine Wanderung fort. Von den Matrosen sitzen einige rau chend auf der. Spiere; halblaut unterhalten sie sich., sprechen dabei aber nicht übermäßig viel. Andere gehen auf dem Großdeck auf und ab, .immet ' genau dieselbe Strecke, keinen Schritt' mehr oder weniger, das ist so Seemannsart.' ' ' Ebenso Cbarlev und ick. . Eiaentlich ist.es eine. Bevorzugung, aß. ein Matrose mit mir verkehrt und . noch dazu in so netter Weise, wie es'Charley's Art ist.' Als Schiffsjunge darf ich auch nicht rauchen; aber ich thue eS doch hin' und.' wieder, und Niemand sagt mir etwas. Man muß allerdings ein fixer Kerl" . sein, , sich voiz ,. keiner Arbeit, scheuen,' Dielmehr gerade die schwierigsten und Pardon! schmierigsten und die gibt eS viel an Vord mit einem ganz besonderen Feuereifer in Anqrisf nehmen. .Dann wird man auch respectirt. Freilich steht Lob-, in dem Wörterbuch, des Seemanns . sehr klem geschrieben; man Hort ein solches selten. Charley erzählt mir eben von . seiner letzten Fahrt, die er an Bor .. einer Londoner Bark von Liverpool . nach New Nork gemacht. -: Gespännt höre ich zu. Besonders wenn tz don New Jork plaudert.' Hatte ich doch vor Antritt i meiner Reise im Stillen gehofft, auch.minde siens ein Dutzend großer Seeplätze zu j ehen. . WaS würde, ich dann nicht alles daheim zu Haüs" "erzählen könnenl Aber ach! beim Hoffen war tZ geblre ben, denn zu sehen gab 3 niir Was ser... Aber immer wieder auf Segelschif fen zu fahren.' paßt mir auf die Dauer nicht," meinte Charley jetzt. !Wenn wir von der Westküste zurück sind, will jr r r V t. ? e j " . r . . icy aus einem cymeoicyen Ampfer anmustern. . Dann bin ich aua) näher meiner Heimath. Five yers are gone since.I saw rny motlier sör the last tirne. " Fast' wehmüthig klangen, seine Worte, die er in dem anheimelnd singenden Tonfall sprach, welcher dem Oraan des Schweden eiaen ist . Ge wohnlich .verstand ich nicht alles zumal da mir das Bord-Engusch noch ziem lich ungeläufig war. Eben dachte ich darube? nach, waö Mich so zu ihm hinzog. . Er war ja schließlich nur ein schlichter, einfacher Seemann; aber daß .. -f" ' ' . li- r er mir vom ernen age an immer q freundlich begegnet und mir auch finmal, , als es an. Deck beiß herging, auf meine Schulter geklopft da? habe ich ihm nie vergessen. ; Und wer zum ersten Mafe unter dem härten! Druck der körperlichen Arbeit stüfzt.'-'der.hort ein freundliches Wort w aern tX De Bramseilö, de steht nich.meh'n - I t. YI1& lang, lagie oer ooismann aus inrnai ncocn mir. Wir sehen nach oben. -v'. Die Segel stehen brechend voll. 2a ? cm r ' ." " . yinjagenoen sollen gieia? icylmmern sie durch daS Dunkel, der Nacht an Deck hernieder. In der Takelage ist es ziem lich still. Nur wenn die Maja . nach Backbord , stärker . überholt. ' dannächzt a m ' 1 uns uoyn: es m ven.aaen. ' Zellen auf Wellen rollen dazwifchen'in hunki r V . ryy rw- äi : ' i ien.llzweren Manen von.leuerooro c?-- !"' i yeran ; oie ncugiciiqiicn nurzen. iicn hoch gegen die Schiffswände unp .'grü ßen uns mit einem feinen. Sprübregen, : Paß öp!- -heißt es - V - -? .,; t Hol Bramseilö dal! schallt,; das langgedehnte Eommando des Ersten don Achterdeck herab. - v.. Hol Bramseilö dal!" antworten wir rm Chor. ' A : Hei! jetzt kommt Leben m d!e Backbordswache. ' ;.'r i 'j Ein Theil stürzt nach dem Byrtop'? ein andrer hinauf auf Achterdecks -Hier werden Taue loSgeworfen, döit'.-die sU Vl . a jw. t.ti. wviuy üutagcoii: n.i -Well die ortuigöl wFier' (laß) dal die Lramraaef.i So schallt eö von allen Seiten durch daS cftämpf derschweren Seeftiefe! und.daS'Brausen"deS:stärker werdenden. WindeS .donnert aucö schon die erste See. an. Deck; gierig' lecken die tm rr : . . Z. . ... iuiüzi lflnuoer, nacy Backdord. ; ' ' ' Schnell die Kalkstummel verstaut. und dann Mit einem blöody hüirahj in'die.Großwanten."' ' vv: : ' 7'Charley niert tut Leeseite 'auf' 'kc5 u-.uxhiio. cgwin w Jlicaxi . . jeM.1M BrsmwÄiten! . .V.t V .- n.-.j1l. ': At.Li.
!N
ä&tesäSä
, Wtr xnY oben. Yselsend setzt dv. Lo ein. kaum, daß man Athem hole kann.. Sie peitscht das Bramsegel, bi es sich hoch aufbläht. Nun an d. Stock (Ende) der Raae! Mit beiden Armen wird das Sek auf die Raae geholt, dann die Seising berumgeschlungen, und so geht es w5. ter bis zur Mitte end und stam pfend arbeitet die SL'iaja- unter mii Sehen kann ich nichts; nur d:e weiße: Wellenkronen, die fast ununterbrochei auf Deck niederbrechen. Ich bin in der Mitte der Naae. Hallo Charley!" Hallo. Charley!!- Weit beuge ich mich über über die Naae: Heiliger Himmel!" ... die Naae ist leer! Wie ich die Wante.-l hinuntergerast bin, weiß ich nicht mehr. Charley over board!" rufe ich mit aller Kraft meiner Lungen. Nochmals und nochmals schrei' ich es gellend an Deck hinab. Jetzt versteht man mich erst: Xever mind for him! Mol" gau (schnell), bat du bat Seil fast kriegst!" schallt es von unten herauf. ' ' . Da krampfte sich mir mein Innerftes 'zusammen: Aber Charl'eyNNochmals kletterte , ich nach - oben, aber langsamer als das erste Mal,. und ich hielt mich fest sehr fest. '. ' Wie im Traum kam ich an Deck zurück. Worum hätt' e sik ok nich fasthollen?" hieß es. Neue Commandos würben ausgesungen. . Wieberum nach oben. Borher hatte ich die beiben Kalkpfeifen zu mir gesteckt... . Die seinige war noch warm, meine erloschen. . Ein Glück für ihn, daß er nicht auf Luvseite über Bord ging; dann wäre er noch auf Deck geschlagen.- Zu helfen ist da nicht mehr," meinte Jemand zu mir. ' ' '' ' Ich nickte stumm. . Der Versuch einer Rettung wäre al lerdings bei' dnn hohen- Seegang Wahnwitz gewesen. Wir hätten nicht einmal ein Boot iu Wasser gekriegt. Dazu segelte die MaZa" zu hart. Auf Achterdeck erklingen die ersehnten acht Glas. - Die Steuerbotdswache kommt an Deck. - Müde stolperten wir in's, Logiö. NoÄ krüoer wie sonst schien mir das Oellampchen zu brennen, noch enger wie sonst der kleine Raum.' 'Cö war eine schwereWache gewesen von mn nevr - Chcrrley .sprach keiner mehr... er schien schon vergessen.. - Auf meinem, harten .Strohsack kam ich eigentlich erst zur Besinnung.' AlS ich überdachte. , daß ich.den Gefähr. ten verloren, da wollte mir schier da5 Herz.brechen vor lauter Weh. j Immer und immer wieder mußte ich zrach der Koj' mit den blauen Vorhängen hinschauen,, von wo aus er mir so oft zu genickt. Und außer ihm hatt ich ja Niemanden mehr, an Bord! ' :Ob er fetzt noch mit dem Tode in den Wellen firt ' V ip .. . lampin eine, viliere ayren rou ten aus mein Lager, sein Kalkpseifchen, baö ich an, mich genommen, preßte ich an meine ippen: war es vocy oa tm zige, was mir geblieben!. . Draußen heulte der Wind: die Maja flog weiller und .weiter.' dem Cap zu. Dragonerdurst. In der Geschichte des Kürassier-Re glmenH Königin (Pommerscheö) No. 2 von General von Albedyll finden sich viele interessante Erlasse .FriednchS. deö Großen an dab Regiment, d Unserer Zeit komisch erscheinen. Sie ! werfen jedoch ein helles Licht aus. die damals gen Zuständt in einem preußischen Cä vallerie - Regiment, Danach d scheint der Durst bei den Pasewatttt.Hell blauen (damals war S ein Dragoner Regiment) recht bedeutend gewesen zu sem, , Sehr komisch : wirkt folgender, am Tage vor der Besichtigung hes Re aimentS,. gegebener .Befehle jWenn morgen wider, alles Verhoffen suh einer auf dem .Exercierplätz besoffen finden lassen sollte, so soll' er sonder Verhör und Standrecht sechs Mal Spiejruthen laufen.. Wie. die Mannschaft so die 'Officiere.'Kir selben Zeit schreibt der t m . . i rm onigp oem - NeHimens-- omman beur:''Jch".habe' nzcht don dem. Gemei nenMann bey bem Reaiment. aesvro chen, sondern-vielmehr-7.meine Absicht aus'die. Lebens Arth, derer. Herren Of fiüerS und die daher entstehenden Sbtl rdreS gehabt.- Um.Eüch aber, beutlich zu sagen was Ich dabey eigentlich ver stehen sollen; ist solches zuvorderst dieses, das Lhr selbige. OficrS nicht kurz Lenug .haltet, nächst bem aber, daß öaS Saufen unter denen OkficierS eingerissen ist. welches .Saufen- Ihr denn abschaffen. sollet .. Ich. btn-u: : s. w. Fnedrich.,'5fi. n er.. 0 p i x ee.. . Herr . J mn - viv '-i.vuuj. t öwiiu;s uic-7 gic rutuici -deS HaufeS'eirz Liebeslied' singt,-. . .... die. schreit .' ja", förjnlich .'nach z einem Mann! ' - . : '!..., rr. Geschäftsmann comrno U käut. ?Theaterdirector: Wah gab'S denn dörhZn ans der Gallerle sur einen Lärm?!' .genlllebenAch.da hat .der Storch einer Zungen Frqu eben eln..lemeS .Mädchen!, gebracht!?' Aheäterdirector: .Gehen: Sie fofor tauf, und 'lassenl Sie' die Äersou!ein Kinderbwe! nachlösen.- " ' ' . ' ' ? et d e r S chmie r e 4 .Thearerbirector (nachdem der Vorhang jgt sallen);-Wie könnten 'Sie .sich nter- ' iehen alS' Sterbender so ordinär zu 4?'.. " Director. bet der Gage ist doch U Tod T ' -r 'i m .- ... . nn Vergnügen! - . -7Mb5 n e. Älen stb o t e n. HäuSfrau (zu emen Stellung suchenii Mädcbenli - Ma?,n ' e.? ." -jzr.z -ii "rrzz?, -.r:fc u ihrem-vorigen Dienst prttassen? MÄchenrNv sö'etwaS!' 'Hab' ich - rf m ' - 4 9 - J -r . . . . X-t rnv- - hwwi.. fLL . cn: . nsxt
OlÖf 'Wiuuj. HVS; K)ylVC iöt'Bn SBtie'rs HaaiiSßaitin' fS
z " --r -v. - . ,-7 j" - -- . - - ... . w i....
XBf,
H.
Veränderliches Wetter. Im Frühling muß man aufpasse, plötzliche Kälte ln ....
Steifheit
Durch den Gebrauch do . . Sl Jakobs Vel2.
erden dies Leide pxpmpt Je rffsffr 1 heilt. r J
.itfV: U "llv- .i-.-s-SäijS'"-;
gv : mm&mj T " " , . t ' ....... . . Irenzel Orathers,
No. t Weft Washington Straße, (MercVAns National Bank.)
l c
Sin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriefe und Poftanwei. sungen auf alle Städte Europas. Schifföscheine nach und von Europa. An. und Verkauf ausländischen Gelde.
?m vlkdrsou RüU8, da ist gut " - ' sein. Da giebt es feines Essen, Die Betten sind auch gut und rein Uad nichts wird knapp bemessen. Qin groh' Glas Bier, 'nen guten Wein, Ein Billiard, wollt. Ihr spielen, Beim Peter kehrt d'rum fleißig ein, Ihr verd'.t Such heimisch fühlen. '-. Geo. Peter Harnnierle. . 115 119 Ost South Maße. Zum Kaiser Friedrich Nordwestecke Delaware . und South Str. dem tg Four- Frachtbahnhss gegenüber. Nur die besten Getränke und . ' Mgarren, :: guten Lunch :: und zuvorkommende Behandlung bei Franz BüddiSer. :;; CToDTm tciXI: cHxa. Saloon u.BMard-HaU . . No.l Oft Washington Str.. Jokn MottaLher, -a üiaentbömn .Aergert DiHDkin Auge xtit ci tchtRe. uni werfe I icht ton Dir sredeDtch a wo Dir str Dein uge dal ötbig la anfettigt. ünftttch ge werden schmer,lo tst. Q rille n erde.ach den öeftt Methode der ge an epabt.- ' ' ' . -. WMig -5 Jahre unermüdlichen deutschen ; ; Skebens in Indianapolis .- don -.; THEODOR OTEHPFEL.. Sest.Kchi : . jur Qeicr itt Vollendung deß P , Deutschen Hauses ;. . Vrochirt 60c ; gebunden $1.00. ; yoftporto beträgt 15c. . S4lM-t Uc .CfoiUK.txWm (ttmnA Ut . liiSrt 1.,imUt Offt M ,Ulnat DM Hs, csi!tvxis.) ' : FRED LAGLER, 1 - chfi Her tk, . . n. 18 Ci ttUHM a GtfUu OaOpfOSlets(Ztabltsseeni N?!leff für Oarkien. Gieemt. GUt pr us üjirLrzise JasirMstt i verde ttzOL v-iS czt . sfdliffc&. Cüt CriH
VkmM,' rft&BMSiS KWkZJ Mc??iWÄ
j " "
GTZiXitAM
? ? . ' t-v-in den Gliedern. MssVSD GtsiNp Abstracter of Title, Ecke Mark und Pennsylvania Ctt. Thk Lkmcks, CaU m;tt Treppe hoch. Telephon I7S0. Zndiauavolik. M W&ÜS,. "The : Sea . Level Honte" -T0New York. Double Daily Service. Wugner Sleeplng Cars. DiningCan. m. 3ua,Vtlflbint. Q. O. MeSorm. CnWrtbtwfut. Sarren ct, Lhnch, Äfft. tokl. äff. & HStt ,t. - V. Z.ros,. . . V. . DiepopulärellW!l1i!,l:MM) - i tft die defte Linie ach ' S-,l l A ! . -Of et Züge! - Verlasse Jndtanavott 1 00Bm 11 s uu acht Knfttxft ta icaa, 1 U OOVtt id - 18 40 Ä6 TlSBm kge tTtffe Stet in... k SOlBm 7 Cm . !!! !, i 4 Täglich augk ConntaflI. XI ncttttut derdeffntk Osstibuls Ongen, . Ogner Schlnfwngsn elegante Yarlor-Oagennnd vßwageu. Lokalchlafage in Jdianaptt fteht um 8 80U&(ttbl bereit. Ukt Ehteagg itl Vkorgenl. an jeder och mac au veeno vcxsBi CTCB. Ifi I3e& f3asBtaato Atraftt Xet.Offike,:.WMM r . rrag. ftmf Pi (ff k. a'trtt ff v.i.t " - xj1 r p tl n .t.Otcfiotl, Btce.Ctif. unk Oenl. Vtat. Tfca.-A il.j-.lf ..li..im. " wi v iiti iuncPViBaigc. s lo. 3. t alr, Dtft.Vass7gent. Cineinnati Züge ! ß LiR, ' vlbfahrt Jndianapolii bsatzrt.Bm , ... - 8 058m 10 45 ,f ,4 iwim , . '700M Ankauft Cineinnati knnst TK)8m , : u B 1 . ' ?UNm . :: ,00m . . . -?N . lo mim Daykn Züge. C. H. & D. N. 51. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dahton bsaizr 8 V5m . 10Um , , ',4örn , 4 Km . . I kunsr livm ?U , , . 61091m , ' tewirn u Toledo S Detroit Züge. O. H. &D. R.R. Abfahrt Ankunft . . Ar.kunft Sad'vlS : Toledo: -Detroit sahrt J0 8m rft 6 469tnt tft 84091a . . 700R , - 4098m , 1188m lienouune Oonntagl. .. Ticket?Offten : Unioa Station und Nö. 25 Qeft Washington Virsik Zi
-Effim
Neridiä. '
.
WajZs-MWeijtt von Indianapolis. Pianos und ZNusikalien. CarUu & Lennox, 5-9 Ost Market St. kandwirthschaftl.Geräthe u.U)agen Holten W. B. Mfg Ca, 339 Ost Wasn. H. T. Conde IrnplernentCa, 27 2i uapitoi ATC Bau und Leih.Vereine. Serraan-Araerleari Bldg-. Ass'n, 154 n. üelaware st International Bldg & Loan Ass'n, 1 ust Martet Lt. . Zuckerroaaren (IVHolesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgla St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S.. Meridian St öchnittrvaaren. Murphy, Hibben & Ca, 135 S. Meridian 3ce Crcam. Purnas B. W., 212 N. PennsyWanla St. : Bauholz. Coburn Henry, Georgla St. . Weißblech. I Tanner & SulllTan, 21S S. Meridian St putzrvaaren. Fahnley & McGrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery. Tel 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendrioks & Cooperj 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler & Ca, 131 ÄMerld Eisen und SHmiedewaaren. Layrnan & Cary Ca, 111 a Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. Holllday W. J. Äs Ca, 107 3. Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal & Ca, 34 a Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Oa, . 240248 MassacnusetU Ar. Rutschen und Reparaturen. : Robblns, Irvln & Ca, 32 O. yeorglaSt. . Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Mary land , Ward Bros. Drag Oa, lzo a. Meridian sl Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 228 S. Meridian , O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. s Geschirre und Sattel. Indianapolis Harness.Ca, 10 MoCrea Gefen und Heerde. Horns Stove Ca, 125 I Meridian gt. Sägen und Werkzeuge. E. C. Atklns & Co , 402 410 s. lihnoia st. Trujt.oIompagnien. Indlana Trust Ca & Saiety VaulU - Sie Mkm ff noune DkS ZtiHhkU'g f Sonntags - Vlatt bietet eine gSlk nte?haltenben 8si tbfttl Der Abonnements s Preis itt täglichen Tribüne ist 2.2c. deß Vonntsgtblattt ge, öeider znsannne IS did, per Woch, ob (ZI tS. per Monat. Durch die yoft versandt, kostet da Tageblatt QQ, das Oonntagtbürtt 00 per Sahr, beide tusanWen CO w vnsssbetahlung. WS llj . izWS, C5v
m
7
