Indiana Tribüne, Volume 22, Number 200, Indianapolis, Marion County, 9 April 1899 — Page 10
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Nachdem ich bewogen war, QaSearetS zu verbuchen, will ,ch nie mei,r ohn sie im Hauje sein. Heini Leder war tu sehr jchleZ,ter Verfassung, mein Aops schmerzte, und i$ hatte MazenbeZ Werden. Jetzt, seit ich EaZcaretZ nahm, fühl ich mich prächtig. Meint Frau gebrauchte sie ebeusallZ mit Erfolg gegen lauern Magen. JoZ. Krehliug, 1921 Congretz Ct, et CoutJ, Mo. zen,bm. fchmackbaft, kla. Schmücken gut, tvun mt, machen nie krank der fttroa. veruriacden trine Schmerze. 10c, Sc. 5uc. Heile Nftopfnng. lurilaf Kmm4; Capuy, sbteac, Iratr!, üw Trk. 31 8g Vst.TYl.Tl 4 P ersauft un garantier von alle Mheler JttT uana texlataü gewcB9ci(. Dr. J. A. W u n d . A r z t, Geschlechts, Urin und Rectum Krankheiten. Oisice: !55OstMirketstr. Tel. 941 Offtcekuadea : 9 (II 13 UZr Ssrm.z 2 lis 4 Uhr m r.O.G.Maff hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str.. erste ötaze, verlegt. Ofkiee. Stunden : Von t bis 4 Uhr Nackmlttag Telephon: Office SvSWohnung 930. Die Wohnung befindet sib wie bisher : 1337 Nord Pennfyloanii Straße. Dr. F. Wühler, 120 Sst ZRcSnrty Str. Sprechstunden : S bis V Uhr Vorm. ; 2 IM 8 l br Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. Ottifhinttr. : Soaniaz nm Vor'.nag. DkeOfflcevon Dr. & PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Oft Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. L C. EVERT8, Deutscher Zahn - Arzt. Äo.8i Nord Pennsylvania Str. a wird auf Wunsch gewandt. MüUers Leber - Willen ist da! beste und nebenbei auch gelindeste Mittel egm Unverdaulichkeit, Verstopfnng, Lederleiden etc. 23 CeutS die Schachtel bei Z?erd. A. Müller, Apotheker, Ecke Saft und Washington Str. uxü tu$ t alle audeu Apotheke. WALTER FRANZ, ZahnArzt, No. 90 Oft Market Straße. Tosfi lock. Zimmer 43. Cffite.etuBk SbiilZD., lltiSK., 7ti bendl. esUcl0BluthcSBi. tliaQhtKa 'Ä!K,ÄM Tkd werd Eounrtta uife stuau tn ans ijraaw knrA CMfAlCfltt useok kn Udequelichklt. fhreil (sllTTI 4 rrt Rl aTTa rnlln kn VlUtlt Wf .. ". ft.l.n W . V. O. Co: 081. Um York. i'JtiiPAiaa: mjEtrtlStZ 2X11 Teutsche trinke Seebach's Thee. (Deutsche Schweiz Kräuter.) r beseitigt ridve. rristgt 33, Vt.ge, rezulkt die Leber. PKN bU er n, iesZrdert Etuhl,! ; tesondn ffrae z empfehle. PoftstS0c. genten klangt. B. Seebaoh. Peru, Jll. 5S2S2SZS252S2SS?S2S2S2S22 ö nsnp TRi?n. iimosEiJ. WIVW www v zMMZ! -q i .-i&7 yw&.. WB . ClNItB tift BAR FIXTURES j DBA1PJ BOARDS 1 AND AtA . g T2nft ZQne. Drcss, oppf nickot end otl SCltcnon nd Plated UtonsIIf ? ClÄSS.Vood, McrbtOo Pöüf J colaln. Etc. i m fr CEORCE WM. HOFFMAN Colt lUaiket3Tr 4 fTOTrUrtcr 5 S 26SCATWAtMiitTOMS7..ttuaAev. ; THE BJia-KEEPBIS' kW. t IV tr. S225252S2S2S21J2S232jr2SS22 oftWMrfW O ounn 0 8um ersauf in pothtkn
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Ein am'usankcr Kauz. Alt'nassauische lerichtsscene. Am 6. Mai 1522 fand w Neudorf und Rauenthal im Nheinqau ein Polen- und Demokraienfest s:att, über dessen Veranstaltung und Verlauf eine gerichtliche Untersuchung eingekitet wurde. Zu den nach WieZbadm vcigeladenen Zeugen gehörte auch I. I. Nußler aus Rauenthal, ein höchst ori gineller Mann, dessen Zeug:n - öluösage große Heiterkeit hervorrief und damals handschriftlich verbreitet tvar. Nach einer dieser vergilbtenHandschnften, dle lyr vescktes Wasern n ctnern rheinischen Vauernhause fristet, ist nachfolgende Zeugenvernehmung Rüg lers wiedergegeben. - Rußler, der nur in sein:m heill schen Dialekt spricht, grüßt den Nichter beim Betreten der Amtsstube mit einem frischen (Sure Morse!" Dann vräsentirt er dem Beamten seine bir kene Tabaksdose mit der landläufigen Frage: Js Jhne en Priesche ge fallig?" Der Richter lehnt die dargebotene Gabe ab und sagt: Herr Rußler, wir schnupfen hier nicht. Sie sind vorzeladen, um Zeugniß zu geben, wie es in Rauenthal und Neudorf bei dem Polenfest zugegangen ist. Sie waren ja auch dabei?" Herr." entaeanet Rukler. .Sie müssen laut mit mer redde! Dann warum? Ich höre nit mehr gut." (Die Fragen werden ihm nun laut gegestellt.) Darauf erwidert der Ha?t hörige: Was wolle Se mit mer? Eich sein en gurer Kerl! Ammol uf der Kermes hon se mich unschuldig verkeilt, sonst hon eich mei LebtagZ kaan Streit gehabt und war aach noch uf kaan:r Polizei. Ich hätt' den Amtmann gar nit kenne gelarnt, wann se mich nit zum Ortsvorstiher gemacht hatte." Sie sollen ja nur Zeuge sein und unö den Vorgang der Wahrheit gemäß erzählen!" No jo, das will eich aach." Sind Sie verheirathet?" Schon lang!" Wie alt sind Sie?Ja, wenn eich das wißt! Me: Fra sagt immer, eich wär en alter Kerl und 70 Johr alt; eS iö aber glaab ich nit wohr. Schreiwe Se emol 60 Johr, des is aach genug." So erzählen Sie nun, was Sie von dem Feste wissen! Wie und wo hodtn Sie denn erfahren, daß die Gese'iljchaft zusammen komme?" Ei mei Bub is aach et Musikant, he schlägt die Trumm. Der kömnrt haam und sagt, es käm en GesellschIt nach Neudorf, wo Pole drune? warn, und do sollt er mitspille. Uf de Kermesse lasse eich en nit mitspille. das leid eich nit, und he brauckts aach nit. Am merschte hon eich en oie Musik larne losse von wege der Kerchemusik, die hörn eich vor mei Lewe garn, und se is aach recht hibsch. Nu hon tich hie und do gehört und aach aus de Zeiringe erausöuchstabeert, daß die Pol: gure Kerle wärn und dessentwcge sag! ich zu meim Bub, geh hin und spill mit, eich komme aach hin Eich docht, die Pole wärn ganz annere Menschen, es ls awer nit der Fall. Se waren reckt schön, akurat eso wie unser aaner aach. Eich sein noch Neudorf gange uf die Aussicht" und hernoch beim Vetter Schraub, do hen mer en Vulell Wei ausgeblose, und hernoch sein mer uner die Lind" gezoge, und hernoch sein eich in Herrn Siegfrieds Keller und hon vor die Herrn Wei gefillt und doderbei hon eich als emool e Gläsche ehowwe, und von der Stunn an hon eich n ge schbiert." Sind Sie denn nicht mehr nach Neudorf zurückgezogen?" Mei Bub Hot's gesaht, awer wie eich erunner und enuff komme sin, das waaß eich nit. Was mer der Lausbub so den annern Dag verzählt, das waaß ich. Er Hot aach gesaht, eich wär besöffe gewese und das Hot mich schwernots geärgert." Wer war denn dabei?" Eich kenne kaan von den fremde Mensche, eich kenne nor die Neudorsr und die Rauenthaler." j Wer waren diese denn?" , Ei no, das war der Vetter Bibo, und derVetter Werner, und der Schultes Meister, und die anern all. Jwer, Haupt i3 Neudorf und Rauenthal e! Blutsverwandtschaft." Bei wachem Siegsried waren Sie denn?" Ei bei dem Eckmann; mit dm annern hon eich kanKomersch; eich sein aach kan Kiefer bei ihm und gar niüs." Es waren doch auch Herren von Wiesbaden anwesend. Kannten Sie denn davon Niemanden?" Kaan Mensche kenne ich von Wiesboore, als wie de Broviser Lang, der kömmt als emool bei mich, und danp blose mer aner deZ Licht aus, und kaa, ner von der schlechte Sort. Ich war in meim Lewe iwerhaapt no? dreimol in Wiesboore. ES kost eim gleich zu oill in de WerthShäuser; do werd mer gehörig geschröppt und dann mit dem leere Geldbeutel hamgschickt. Was meene Se, Herr Amtmann, wann 'ch do aan gefrogt hätt', wer er wär', ei der hätt' mer hinner die taabe Ohrn gehaage, daß ichs Rad geschlage hätt'. Naa, met eim Wort, die ganze Geschichte ging mich nicks an." Kannten Sie auch keinen von den Advokaten?" Vom Leisler hon se geschwätzt. awer eich kenn' ihn nit, und ich brauche aach kaan Affekat, eich mache mein Wekat selber." , . Wer war denn oas rauenzimmer?" DaS waaß ich aach nit. JwrigenZ Hot fe in der Schees gesesse, und se war noch jung und aach recht hibsch. Wann ich noch jung gewese wä?. dann hätr eich mer se besser beguckt. Es i?n noch zwei Lerre bi ibr aesesse.
da solle aach Pole gewesene:. Te: aane hat sei Liweree ooer Uniform an, wie mer das Ding nennt. Eich war uffs Kahlemihl aach Fe!dlk'eb?l." So? Haben Sie gedient' Ja, beim Landstorm!" Waren Sie denn immer bei der Gesellschaft?" Ei ich hon jo schon g'sahd. daß ich iwerall debei war; ich hawe auch drei Sauerwasserkrüg voll Wei aui .i:un Keller geholt." - Haben Sie keine besonderen Redner
gehört?" Gehört haw ich nicks; ich Hirn nor gesehn, daß en die Mäuler gange sin, wie bei de Waschweiber. Wissen Sie keine Red: zu sagen: caa: (Zlcy sem so ad und zugange. Elch war als emol in meim Kel ler, dann wieder in Herrn Siegfried! Keller, do kann ich schalle und l.ue wie ich will!" . Ist nicht Jemand aufgestanden und hat etwas geredet?" Ja das Ding kam mir emol so komisch vor; do sein se uffgestanne und hon die Glaser so hoch aebowe, wie konnten und doderbei hon se geschriee: Hoch, Hoch. Hoch!" dah en fast die Aage vor de Köpp gestann: hon. So en Dicker Hot uff em Dlsch gestanr.e und Hot gesagt, die Rauethalc? thäte so en gure Wei ziehe, se thäir noch de Schampanger iwertreffe. Es war cn recht vergnigter Dag. Elch war' en schuftiger Kerl gewese, win.i ich nit aach ebbes zum Beste eroe hätt. Eich sein kaaner, der Bankerstt gemacht bot und aach kaa Verschw)!lner! Vcr sticht Ihr mich?" Ist denn sonst gar keine ..'de gehalten worden? Ich hawe nicks gehört, und iwer haapt ze sage, bei m muß hart geschwätzt wem, wenn ich Alles verstehn soll. Soll ich noch do bleibe?" (Rußler nimmt die Mutze uno will fort.) Noch ein wenig! K'önnen Sie sich mcht erinnern, ob etwas über die Wirk famlett der Lanojtande gejprcn worden ist?" Ich hawe nicks davon gehört!" Ist den Landständen ein Le.och gebracht worden? Ei die hawe jo nicks fertig gel,racht. die sein io ausenanner aelaufe. Es iö nit wohr, ich hawe nicks davon et hört. Ich kanns aach nit meh so beHalle, eich hon de Kopp nit meh dcvor. Ja, wenn ich noch fufzig Johr jinger war, dann war's en anner Sach. Ist denn nicht vorgekommen, cb die Steuer- bezahlt oder nicht bezahlt werden soll?" Ei mer hawe jo erscht zwei Simpel Steuer bezahlt! WaS wolle Se dann schon wieder mit Steuer? Seit drei Johr hawe ich nor ei einzig Stick Wrf verkauft und mei Geld iZ ziemlich all. und die Kinner wolle Schuh und Strimp hawe, und ebbes zu kaue. Is der Bauer dann nur dofllr do. um Steuern ze' bezahle? Mit d:ne Sprung bleib mer nor aaner vom Leib!" War nicht die Rede von einer bevorstehenden Revolution?" Alleweil hawe, Se awer recht! Sich, des wär grad ebbes für mich! Der Erschte, der so ebbes schwätz: that, sich (zieht sein Brotmesser), den stech ich mausetodt. Wer Hot dann noch ebbes -zu vertiern, doch nor der Weinbauer, der noch en paar Fässercher Wei im Keller Hot, und noch en paar L'" percher Weißzeug in der Kist. Und bei som Durchenanner geht der merschte Wei noch zu Grund, der dorch die Gurgele gejagt wird, is der wenigste, der merschte wird verschütt' und läuft 'n de Dreck. Eich kenn die Bosse aus frühere Zeit, eich war domols noch debei. Ei do schreiwe Se immer fort, mer meint, Se thäte jedes Wort usschmsre. das ich rede!" . O nein!" Alles was Se thun, nor die Leu! in Friede gelosse. Mir sein noch gute alte Lateiner. Do hawe mer d? Schullehrer Ligiuö gehiot und den Miller, die warn gefalze." So? Waren die streng?" Wann mer bei dene in die Schul komme iö und mer hatte se! Muster nit perfekt gelernt, dann iö mer schon .i komme. Die hawe daS Aloe vom Himmel runner gehaage. Jetzt ZS gar nicks mehr mit dene deutsche Michel." Wurde nicht ausgemacht daß man bald wieder zusammenkommen wollk?" Mit meim Wisse waaß ,'ch net, daß mer aach nor aam Mensche en Leid zugefügt hawe, und wann s: wieder komme, dann hol ich vom Besten, den ich im Keller liege hawe." Ich will Ihnen daS Protokoll vorlesen!" Meintwegc! Aber langsam, laut und deutlich!" (DaS Protokoll wird vorgelesen.) Wollen Sie nun, unterschreiben?" Jo. jo!" (Er zerarbeite: sich mit seiner Brille) 'Sie kommen nicht gut mit Jhier Brille zurecht?" . Nor Geduld mit de alte Leut! Schreiwe kann ich noch wie en Asfekat, aach ohne Brill, aach lateinisch, awer wann ich's geschriewe hawe, öanu kann ich'S nit lese." (Endlich ha: er unterschrieben No, Herr Amtmann, dann komme Se aach emol bei mich, Se solle sehen, daß ich kaa Schuft bin. und ich hole von meim Bösten und dann thun mir zwaa .. aach :nol aan zesamme Ablöse. ..Wann Se ' aach en Stich krieje. das thut nicks, ich kann's Maul halle, und unner unö gesaht. eich verrothe nickS. - AdjeSj" Lulftten Braun. . Fünfzig Jahre sind ti jetzt gerade her, daß ein Wunderlind ganz Berlin in Banden hielt, daß eS seine wunderthätigen Heilkräfte ' der - . leidenden Menschheit zu Theil werden ließ und schließlich mit dem Gericht in Conflict kom. Ter Scbauvlatz der. Aflndluna
var d'e längst verschwuttdenc- Smisscrstrafte vor dem Brandenburger Thor, wo der Holzanweiser Biaun niii seiner sfrau und Tochter in einem bescheidene:! Häuschen wohnte. Täglich zi?qen
Tausende dorth n. und vor dem Hol i t ii ' 1 V anweizerl au e Julien eine laM'e 9?c tc l.ii,'-ner (iini-M nnh 'ifriAlZ $ Ist 11,, NvCr UaiOM.Il uno scyiazter ri. . i - - V v in..? v rw .. i. 58aii?imociac: d.'Z'.n der Ruf de? Md. chens hatte sich bis in d'e Umgegend von Berlin und bis in die Provinz verbreitet. Ter barna'ic Berliner Arzt Tr. A.MKlay. welcher die Ln!se Braun auf ihren K'eis!ec-zu stand untersuchen mußte, schreibt vier das Wunderkind ln seiner Id-19 erschienenen Broichüre: Tie (5 tern ler Luise geben an. daß dies lbe als üind bis auf Masern und Windpocken vollkommen gesund gewesen sei. Äon andrer Seite weiß ich, daß sie am Veitstänze gelitten habe, wofür auch ihr d eich.ücht.ges Auss.hen heule nech spricht. Oste.n 1843 wurde sie vom lallen Fiel er befallen, welches nach vierzehn Tagen durch Herrn Dr. Döring gehoben wurde. B?i dem zweiten Fiebe- anfalle hatte sie die Vision, auf welche sich nach ihrer und ihrer Umgebung Angabe ihr jetziges Auftreten stüKt. Ein langer, unangenehm au?sebelloer Mann trat ;ii ibr und ver langte von ihr, daß sie seine Schritte zahlte, sie erkannte jedoch m ihm den Teufel und betete, inbrünstig, um ihn zu entfernen, und stehe da, der Teufel verschwand und an seiner Stelle erschien ein hoher, schlanker Junglinz, mit langen blonden Haaren, ohne Bart, und aab sich ibr als ibren Rudrer tu erkennen. Er nannte sich Jonathan, wie mir Luise den Namen vorbuchsta birtc. Der Führer nahm sie mit sich und zeigte ihr den Ort der Seligen, den Himmel. Grüne Gefilde mit Blumen vo , außerordentlicher Schönheit dienen den Seliaen um Aufentbalte. Der Himmel ist in zehn Klassen (den Ideen eines 's uimaoazens recht entsprechend!, getheilt, welche' Luise . sämmtlich sah. Sie erblickte die Kttster der 2Wftm-r,, nen, in weiße Gewänder gehüllt, und erkannte, von ihrem Führer aufmerk sam gemacht, selbst Verwandte, die be reits abgeschieden waren." So war daZ Urtheil des Arztes. Der ulau, ZU dem Wundttkinde wurde schließlich so groß, daß sich die Polizei ins Mittel legen mußte, nicht aber, wie es heute geschehen wurde, um den ganzen Schwindel zu verbieten, sondern um unter den Tausenden Ruhe und Ordnung zu halten. Kranke und Gesunde, Blinde und ahme, Reiche und Arme, Männer, Frauen und Kinder umlager ten stündlich das Oaus in der Schiffer straße, und wer nicht direct bis zu dem Wunderkinde vorgelassen wurde, war schon froh, wenn er tick, im Umkreis ihrer Nähe befand, denn das allein Übte schon eme wundertyatlge Heilkraft aus. Äcn Januar bis zum Herbst 1849 konnte Louise Braun ibre einträa. liche Praxis betrieben. Da hieß es eines .ages, dav man daS Wunderkind verschiedener Betrügereien überführt habe. Andere Ereignisse kamen hinzu. die die öffentliche Aufmerksamkeit aus sich lenkten, und plötzlich hörte der Zu lauf auf,' die Menge verschwand aus der Schifferstraße so schnell, wie sie ge kommen war. Eines ageS wurde Luise Braun in der That verhaftet, und ein Berliner Localdickter damaliae Zeit sang' ein erbauliches Lied vor. dem viZunderbalg 'owisken". Di Schwindlerin wurde überführt, einem Vicefeldwebel Neuenfeldt und einem Oeconornen Ellmers in kurze: Zeit die ganze Baarschaft abgelockt zu haben, indem sie stets in ibren Briefen bervor. hob, daß das Geld, welches sie von den Beiden erhalte, für den lieben Gott", oder für den Herrn Christus-, oder zur Anschaffung von .bimmlischen Bil. dern" bestimmt sei. Neuenfeldt ftarb bald daraus ,n der Charite in völliger Geistesschwäche. EllmerS kebrte als Bettle? nach seiner Vaterstadt Hannover zurück. Luise Braun wurde zu neun Monaten Gefängniß und 500 Thalei Geldbuße verurtbeilt. Sie bat ibre Strafe abgebüßt. WaS dann auS ihi geworden, darüber schweigen die Chro nisten. ' . Ein alt.tgypttsches ierreeept. Daß die alten Deutschen Gerstenbiere brauten und tranken, ist bekannt. Weniger bekannt dürfte eS ini Kreise ver heutigen Biertrinker sein, daß auch schon im alten . Egypten ein Gerstenvier hergestellt wurde. Die Quelle. aus welcher wir die Nachricht schöpfen, ist ein Fragment deS ZosimuS. der im vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnuna zu PanovollS in Eavvten lebte. Der griechische Text, den wir m de? Uebersetzung hier' folgen lassen, und der vor allen für unsere Bierbrauer von Interesse sein durfte, lautet folgendermaßen: Ueber die Bierbereitung. Man nehme reine, gute Gerste, wassere sie und breite sie bis zum nachsten Tage an emem Orte auS, welcher dem Luftzuge gehörig ausgesetzt ist. Hierauf wässere man sie nochmals 6 Stunden lana. thue sie in n Henkelgefäß, dessen Boden siebartig durchbroen ist, und wenn sie trocken geworden ist, bewässere man sie so lange, bis sie -i Ff . n r i rwl im sloaigeö ANseyen yai. Aisoann trockne man. sie in der Sonne, damit die Hülsen abspringen; denn die Hülsen sind bitter. DaS Andere mahle man und mache daraus einen Teig unter Zusatz von Hefe, wie bei Herstellung des BroteS. Alsdann stelle man daS Ganze warm, und sobald hinreichende Gährung eingetreten ig, drücke man die Masse w ein Seihtuch oder in ein seines Sieb und fange-die süße Flüssigkeit auf. Andere aber thun die geoörrten Brote' in einen Imit Wasser gefüllten Kessel und' kochen sie ein wemg, doch so. daß daS Wasser mcht aufwallt und nicht siedet; dann nehmen f . c fr - . w t. c lie oen e ei vom Zseuer, oruaen oen n ' .r v . emir -- in ein sieo, roarmen oic uiUr gkeit auf und setzen sie bMte" . M wäre interessant. von ' sachkundiger
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