Indiana Tribüne, Volume 22, Number 199, Indianapolis, Marion County, 8 April 1899 — Page 1
o O O 71 t ! As ttf-A A f rfN i i i P ix i-3T v y ' y W V W ' 4 .' v Offtce : No. 18 Süd ülabavxa Otrahe. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Samstag, öen 3 April 1899. Jahrgang 32. 5!o!1S
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Dramatischer Klub. (eitlen d ö Loz. TurudereiuS.i Sonntag, den 6. April 899, I Teutschen Hause,
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' Die Samoa. Angelegenheit geht ihrer Scblichtung entgegen, und wir vollen dossen. daß kein Blutvergießen mehr ftatifi'det. Nach den neuesten Berichten zu urtheilen scheint indeß unsere Auffassung die richtige gewesen zu sein, wie namentlich aus der Thatsache hervorgeht, daß Admiral autz selbst in einem Interview zugiebt, daß er dahin inftruirt gewesen sei. den Berliner Vertrag in Uebereinstimmung mit der Mehrheit der Consularvertreter auszuführen. Vielleicht wäre eS klüger gewesen, wenn der deutsche Consul, anstatt mit einer Segenproklamation zu antworten, sich mit einem Proteste begnügt hätte, aber trotz der deutsch. feindlichen Färbung der Nche'chten scheint unk doch alö ob der deutsche Consul in seinem Rechte gewesen wäre. Der Verliner Vertrag gestattet nur, wie unsere Negierung selbst zugegeben hat, einftimm'geö Versahren und nicht vtojoritaUherrschaft. Die Einsetzung der provisonlchen Regierung war einstimmig geschehen. E war doch eine Anomalie, den Admiral zu iustruiren, einen Ber krag, der nur einstimmiges Handeln erlaubt, mit Anwendug von Gewalt im Sinne der Majorität durchzuführen. Der Kontrakt mit der Straßenbabngesellschaft ist angenommen. Man wird sich einstweilen, so gut eS geht, mit der Thatsache abfinden müssen. daß da Volk unter der Herrschest von Korporationen st.ht und dß die Bürgerschast machtlos dagegen ist. Wir haben hier eine Korporation, deren Anlage vielleicht drei ober vier Millionen Dollars gekostet hat und deren Aktienkavital zusammen mit den ausstehenden BondS auf neun Millio am verwässert ist Da sollen also tttvidenden auf fünf Millionen bezahlt werden, welche nicht einen Cent angelegten Kapitals reprüfentiren. rauchl man sich da zu wundern. dih sich die Ses-llschaft gegen ein Fahrgeld von drei TentS sträubte ? Die Gesellsckaft soll an die Stadt jährlich Z30.000 bezahlen, in Wirklich. seit eine gar nicht erwähaenSwerthe Bagatelle. Was wirklich möglich ist. das zeigt daS Beispiel der Stadt Toronto in Canada, welche um ein so Unbedeutendes gröber ist alö Indianapolis, daß man beide Städte als von gleicher Sröbe bezeichnen kann. Die Straßenbahnverhältnisse in Bezug auf Meilenzahl, Sesammteinaahrnen u. s. w. find einander auch ähnlich. Die Straßenbahnen in Toronto gehören der Stadt und diese hat den Betrieb derselben an eine Sesellschzft verpachtet. Der Fahrpreis beträgt in Toronto zu btstlmmten Morgen und Abendstunden bloß 2 CentS und Schulkinder bezahlen zu bestimmten Stunden bloß 2z CentS. Die Gesellschaft bezahlt an die Stadt 8 Prozent 8 Prozent ihrer Bruttoeinnahme und 1800 per Meile, v iS in 1897 über Z150.00 ausmachte Trotzdem bezahlte sie Zinsen und Dividenken auf ebenfalls neun Millionen Aktien und Bonds regelmäßig und hatte noch einen Ueberschuß von über Z70.000 sür den TilgungSsoad. - Unter solchen Umständen wird eS schwer sein zu beweisen, daß eine Gesellschaft bei einem Fahrpreise v,a 3 Cents nicht aulkommen könne und noch schwerer wird der Beweis zu führen sein, daß die Bezahlung von $30,000 per Jahr an die Stadt nicht eine Lumperei ist. AlS einen Grund für den Abschluß deö Kontraktes giebt man an, daß andernsalls man noch mindestens zwei Jahre lang 5 Cents hätte bezahlen müssen. Nun es wäre weit besser gewesen, noch ein paar Jahre . lang ö Cents zu bezahl:, alö nun 84 Jahre lang an 4 -Cents gebunden zu sein. wenn ohne Zweifel ein Fahrgeld von 8 Cents erreichbar gewesen wäre. 2n Detroit hat man es. der unerüblichen Bekämpfung der Korporationen durch Pingree zu danken,, daß die Stadt entschlossen ist. die Straßenbahn selbst zu übernehmen und die einleitenden Schritte dazu bereits ae than hat. Warum konnten wir nicht dasselbe thun ? Cs uare ebenso leiüt gewesen, ein, dahin gehende Bill, die die andere ta der Legislatur durchzubringen. Wollten wir die Bah mch selbst betreiben, so konnten wir sie, wie in Toronto verpachten. Warum muß-
ten wir unö einer Korporation tribut-
pflichtig machen ? CS wäre nichls verloren gewesen, wenn die Sache noch zwei Jahre liegen geblieben wäre. Nun, eS ist geschehen. Der Mayor hat die Oeoinanz unterzeichnet. att i mit nnv eraieiae ge wöhnt. Wird die Sache für die Ar beiter eine Lehre sein? Sie haben ge sehen, wie man unter Umständen han deln kann, als ob sie gar nicht da wä ren. Werden sie den Nutzen aus dem Borgange ziehen, künftighin so zu handeln, daß man sie nicht übersehen kann ? Wir bezweifeln es. RDiMilhlett. Wetterbericht. Schönes Wetter morgen, geringe Veränderung in der Temperatur. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 44 Grad, niedrigste 3Z Grad. DieSamoa-Angelegen-he it. Washington,?. April. Weitere Nachrichten über die Vorgänge auf Samoa bringen nur Ausführlicheres, nichts Neue?. Auf eine bestimmte Würdigung des Verhaltens der- betheiligten Parteien in Samoa ließ man sich in Regierungskreisen nicht ein. Aber man gab zu erkennen, daß in der Ausführung der Wünsche der amenkanischen und englischen Beamten in Apia ohne Rückficht auf die Deutschen Admiral Kautz der deutschen Auflassung direkt entgegen gehandelt hat, daß die Majorität keine Controlle üben soll. Hier ist man jedoch der Anficht, daß der Admiral gehandelt hat. um in einem Nothsalle Leben und Eigenthum zu schützen, und daß er sich dabei strickt an die Vorschriften des Berliner Verträges .hielt, so daß gegen sein Borgehen kein Cinwand "zu erheben ist. Aus jeden Fall ist man der Meinung, daß abgesehen von den diplomatischen Verhandlungen zwischen den dreiMächten Admiral Kautz' energisches Vorgehen der Aktion der geplanten ComMission den Weg geebnet hat, indem er thatsächlich den StatuS quo wieder herstellte. ,' ' . Für die Shre seiner Schwester. Maeon. Sa., 7 April. An der Thür der Stadthalle erstach heute der Fleischer Guö Tibwell den Pluwber Charles Bürge, dessen Schwester er den Hos gemacht hatte, in Gegenwart einer ganzen Anzahl von Polizisten und Bürgern, nachdem beide wegen einer Schlägerei vor daS Polizeigericht gefordert waren. Lktzter Tage erhielt TidwellS Frau die brtifi'che Mittheilung, daß ihr Ehemann st cd um daS 13jährige Fräulein Bürge bewerbe, und theilte dem Mädchen mit, daß er verheirathet sei, aber dieS hielt Tibwell nicht ab, seine Aufmerksamkeiten fortzusetzen, too rüber es zwischen ihm und dem Bruder des Mädchens zum Streit kam. Die Mordthat erregte ungeheures Aufsehen. Die Munizipaltsirung d er .Detroiter Straßenbahnen. Detroit,?. April. Mit unverwüstlichem Elfer verfolgt Gouvervör Pmgree die Realifirung seines Pro jekls der Munizipalifirung der Stra ßenbahne Detroits. Er. hat durch seine Sachverständigen feststellen lassen, daß die Bahnen in dieser Stadt ungefähr $8,703,000 ge kostet haben, daß aber die Kompagnieen Aktien zum Betrag von 111,000,000 ausgaben und sich auf dieses verväs serte Kapital Zinsen und Dividenden auszahlen ließen. Eisenbahn-Zngenieure haben außerdem berechnet, daß, wenn man die Bahnen heute noch einmal bauen müßte, sie sür kaum tzS,000,000 her gestellt werden könnten. Heute hat Pingree den Professor BemiS, von.Chieago, ersucht, hierher zu kommen, um bei der genauen Ab schätzung des jetzigen Werthes der Bahnen behilflich zu sein, dieselben exoropriiren zu können. Die vom Municipal Council ernannte Kommission, welche die verHandlungen mit den Sahnkompagnien zum Abschluß bringen soll, ist seit ge stein an der Arbeit nd wird, wenn
nicht unerwartete Hindernisse eintreten.
. binnen drei Wochen dem Gouverneur ihre Vorschläge unterbreiten können. . Da sogenannte Bürger-K'ömite", welche? sich selbst ernannte, um rm3nj teresse der Bahnkompagnien gegen lO):..... . .. fc 5.k? ffAmmil Rn rttif nt 'yiUHtCC UHU VlljiW uuiminM IS treten und, wie die berühmten drei Schneider von Toolev Str., London, im Namen des .Volkes" zu sprechen vorgiebt, läuft in der ganzen Stadt mit Petitionen herum, in welchen gegen die Uebernahme der Bahnen durch die Stadt protestirt wird, aber sie fiaden wenig Gegenliebe. Sie wollen auch einen Fond sammeln, umn der Supreme Court gegen die Ausführung der Beschlüsse des Municipal Councils einen EmhaltSbesehl beantrage zu können, aber damit sind sie noch weit weniger erfolgreich. Die große Mehrzahl der Bürger ist nun einmal sür die Municipalifirung und Pingree wird dieselbee durchsetzen daran ist jetzt gar nicht mehr zu zweifeln. ,' ' " - ;.. Zwei Neger g e l v n ch t. Brooksville, Miss., 7. April. Die beiden Neger ForeS 2amiso und Mose Anderson, welche T. H.Cleland, ermordet haben, find von einem Mob gelyncht worden. Cleland, ein Viehzüchte?, wurde auf seiner Farm. VI Meilen östlich von hier, in seinem Zimmer ermordet gefunden. Der Derdacht richtete sich gegen die beiden Neger, welche aus der Farm wohnten und kürzlich mit Cleland Streit gehabt hatten. Foreft Zamison gestand denn auch, daß er Cleland erwürgt habe, während Anderson das Opfer an den Füßen festhielt. , , Heute Mittag bemächtigte sich eln Aufgebot von 200 entschlossenen Bürgern der beiden Mordgeselle, und erhängte sie in aller Stille an einem Baume, worauf man sich in bester Ordnung trennte. ' , Sin groß müthiger Gatte Belleville, Zll.,7. April. Der Schlußakt eines Chebruchdramas hat sich hier im Bureau eines Advokaten friedlich abgespielt. Die handelnden Personen waren August Barthel, der betrogene Gatte, sein falsches Weib und der Verführer Christian Heilligenstein. 2a ruhiger geschäftsmäßiger Weise ließ Barlhel im Beisem des Paares die Trennung von seiner Frau dokumentarisch vollziehen. Aus freiem Antriebe händigte der Gatte dem Weibe, das ihn schändlich hintergangen batte, einen Betrag von 914.000 in. Hypotheken und Schuldvechseln als Antheil an seinem Vermögen ein und rieth ihr, ihm nie wieder unter die Augen zu treten. Den Verführer, seinen ehemaligen Hausfreund, der, obwohl verheirathet, die heimliche Liebschaft angeknüpft hatte, würdigte Barthel keines Blickcö. Die großmüthige Ausopferung eines Theiles seines Vermözens, sein ernstes, würdtges Verhalten, zeigte dem Paare die Schwere des eigenen Verbrechens. Reuevoll ging Heilligenstein auf den gebrochenen Mann zu und bat um Veezeihuvg für die Geliebte. Cs wär meine Schuld," rief er aus, erschieß mich, wenn Du willst, oder ich werde mich .erschießen, sobald Du es verlangst." Barthel aber erwiderte: Ich werde Dich nicht erschießen, Du kannst es selbst thun, wenn Dir daran liegt. Mein Rath aber ist, gehe nach Hause und verspreche Besserung Deinem Weibe." Dana wies er die grau und ihren Geliebten von sich. Das EhebruchSdrama hätte beinahe ein blutiges .Ende genommen, als Barthel vor einer Woche feine grau im eigenen Hause in den Armen des Verführers überraschte. Damals griff er nach dem Revolver, um Heilligen stein auf der Stelle zu erschießen.. Mit der Waffe in der Hand stürzte er auf den falschen Hausfreund zu, doch seine Frau warf sich zwischen Beide und schützte mit dem eigenen Leibe den Ge liebten. Im nächsten Augenblicke hatte Barthel seine. Selbstbeherrschung soweit wiedergewonnen daß er dem Paare verächtlich zurief, sie seien Beide keinen Schuß Pulver werth. Dana zwang er die grau mit. dem. Geliebten das HauS zu verlassen und bestand darauf, daß die Trennung durch eine do kumentarische Abmachung bekräftigt werde Auf die Hälfte seines' Vermögens verzichtete er mit den bitteren Worten : Das Geld wird zu Deinem Lebensunterhalt hinreichen; zwischen
'uns ist Alles vorbei." -
Ein guter Fang.
Atlanta, Gz., 7. April. Noch keiner Depesche auS Dalton, Ga. ist die größte Mondschein - Brennerei bei Subligna in Cbaltooga County. entdeckt und gekapert worden, deren in Georgia die Steuerbeamten je habhaft geworden find. Sie hat eine Kapacität von 175 Gallonen, und dazu wurden 6200 Gallonen Bier, 100 Gallonen Singlings, 40 Gallonen Whiskey, 25 Bushel Mais, 2d Bushel Malz und alle gehörigen Apparate zerstört. Verhaftet wurden zwei Männer, Bud Adkins und George Anderson, welche zum Prozeß nach Dalton gebracht wurden. Der Zug wurde um 2 Uhr Morgens gemacht, nachdem die Beamten 10 Meilen marschirt waren, um den Platz zu umzingeln. Auf dem Wege fanden die Beamten an einem Baum einen Wegweiser, auf welchem die Worte standen : "To Heil, fifteen mile,." J Die Ansiedelung, in welcher die Brennerei gefunden wurde, gilt als der Sitz der verwegensten halsabschneiderischften Mondscheinler. Der Leim - Trust. P i t t s b u ? g, 7. April. Nach einer Meldung der Dikpatch bemüht sich der Chieagoer Pökelhaus. Besitz:? Philip v. Armour, die gesammten Leimsiedereien des Landes zu eonsolidiren. Man schätzt, daß H20.000.000 erforderlich sein werden, um alle Leimfabriken aufzukaufen. Im westlichen Pennsylvania find Millionen in diesem Geschäftszweige angelegt, und Tausende von Leuten find darin beschäftigt. Philip D. Armour liefert bis W tttoa ein Achtel alle? in den Ber. Staaten gebrauchten Leimes, während die American Glue Company etwa ein Drittel, und Fabriken in einem halben Dutzend anderer Staaten den Rest liesern. Straßenbahn - Streik in Bay City, Mich. : B a y C i t y, Mich., 7. April. Die streikenden Straßenbahn - Angestellten setzten'heute Omnibus und Droschken auf den langen Straßenbahn-Routen in Betrieb, um eine Verkehrs - Gelegeoheit herzustellen. Richter Robbios, Sekretär und Richter der StaatsVermittelungs - Commission, bemüht sich, die Differenzen beizulegen. Bis jetzt herrscht Ruhe, aber beide Parseien sind hartnäckig, und wenn der Betrieb ohne die Streiker aufgenommea wird, läßt sich die Wirkung nicht absehen. " Der DreyfuS-Pro zeß. Paris, 7. April. Die Blätter sind voll von Ableugnuvgen und Erklärungen der Personen, gegen welche General Roget Beschuldigungen erhoben hat, und Richter Bertulus v,rlangt mit ihm eoosrontirt zu werde?. Vorläufig hat er den Präsidenten des KassationShofes und den GeneralStaatsanwalt ersucht, sein Privatleben und seine Amtsthätigkeit zu untersuchen und hat sich erboten, Zeugen zu stellen, welche seine Angaben bezüglich . des Oberstlieutenants Henry und Anderer bestätigen und die des Generals Roget sür falsch erklären. Herr Neinach will auch mit General Roget confrontirt werden. 0H!ssS,5!aSriq,en. Angekommen in : Hamburg.: Palatia" von New Sork. N e w S o r k : Werkendam" von Rotterdam. P h i l a d e l'p h i a : Switzerland" von Antwerpen.. . Baltimore: BoSnia" von Hamburg. allerlei. or ernt gen Jahren ereignete sich in Frankfurt a. M. am Kaiser Friedrich-Gymnasium der sel tene Fall, daß ein blinder Schüler daö Reisezeuaniß erlangte. Richard Hohenemser bestand die Prüfung damalS mit glänzendem Erfolge. Inzwischen hat er rn Berlin und München Philosophie studirt, und dank seiner unbeugsamen Willenskraft ist eS dem eifrigen Jünger 'der Wissenschaft ge lungen, auch in diesem Theil seiner 9sbabn daS erstrebte Aiel vl er reichen, er hat beim Abschluß seiner Studien den Doctorgrad rnagria curn lfl.urlß Ttofiibtt .
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: turereigni jz wird aus dem Lill:- ; dal im Hinterlande der norwegischen r start yrijttama veriaztet: Infolge ' des mit außerordentlich starkemSchnee- - fall eingetretenen Thauwetters hatte sich im Eis des Lilledalbaches ine - grvße Oeffnung gebildet, unter der sich eine ungeyeure .'cenge von Fijchen angesammelt hat. In dt? Nacht löste sich von dem das Thal angrenzenden Berge eine mächtige Schneelawine von ca. 5000 Fuß reite ab. Die größte, die doit seit Menschengedenken gesehen wurde, stürztemit colossaler Wucht den Bergyang nieder, grub sich tief in das freiliegende Flußbett hinein, riß sowohl das Wasser wie die darin befind lichen Fische mit sich fort und ging durch die Gewalt des Sturzes an der anderen Thalseite wieder in die Höhe. Am Morgen nach den Naturereignissen dieser Nacht erlebten die Bewohner deö Lilledal die Ueberraschung, oben am Berahang eine Menge der köstlichsten Fische verlockend auf dem Schnee aus. gebreitet zu finden. Mehrere Tage lang konnte die Bevölkerung des Thales sich kostenlos von den prächtigsten ttacksen und grellen nähren. 3 ni englischen Uni er Hause brachte Chamberlain eine Vorläge, betreffend die Erwerbung kleine: Häuser seitens ihrer Bewohner, ein. Die Bill erstreckt sich auf England, Schottland und Irland und ist nicht obligatorisch, sondern facultativ. Der Werth des Hauses darf $1500 nicht übersteigen. Die von den Lokalbehörden zu leistenden Vorschüsse sind auf vier Fünftel des Kaufschillings be schränkt. Die Vorlage enthalt keine Beschränkung hinsichtlich der Gesell, schaftsklasse oder der Beschäftigung des Käufers. Die Kosten für die Durch führung des Projektes dürfen ; Procent der Lokalabgaten nicht iibnfhigcn. Die Vorlage schlägt ein billiges und leichtes System d:Z Verkaufs "und der Uebertragung de Besitzes vor. . Der jetzt in Vrrlin lebende 'Marquis Dominlk Pandolfi. Fürst von Gottadauro, hat di: gerichtlich erfolgte Trennung seiner Ehe in gelungener Weise, zur allgemrinm Kenntniß Fracht. Die Vermählung des Marquiö mit der Tochter eines italienisch: Graf:? hatte im Somnier ZarigenJahrestattgefuNden.-' Die junge Frsu des Marquis, über dessen Vermögen wenigeTage nach der Trauung auf Betreiben der Gläubiger Pandolfi's der Concurs verhängt wurde, trennte sich noch auf der Hochzeitsreise von ihrem Manne, kehrte in's Elternhauö zurück und strengte die Scheidung an. Nunmehr hat der Marquis Pan dolfi, Fürst von Gottadauro, folgende Anzeige cursiren lassen: Gesterrr schied sanft nach längerem Processe daö Grazrr Landgericht rneine liebe Frau von mir. Wer die Herzensgüte, Treue und Reinheit der selig Geschiedenen, sowie die großen tugendrollen Eigenschaften ihrer edlen Eltern so gut wie ich würdigm konnte, wird meinen tiefen, her Un Schmerz, begifen. Marquis Dominik Vandolfi." Hl . ," Sie wissen, wie Uvanzenebm das Mübigkeitögefühl ist. Viel besser ist zu wissen und eine Probe wird Sie überzeuge, daß HoodS Tarsaparilla dieselbe vollständig hebt. Hoads Pillen kuriren Erbrecken, Kopfschmerzen, Hartleibigkeit und Un' d.'rdaulichkeit. Preis 25. Vonnegu Hardware Co. Wc have reeeived a carload of ö H tm V CUi So BfetpjffgPtRFECTOli 3 s s 5 o W OQ cß tc The highest awards over all Colurnbian Exposition l AuSgefunden. . Ochuhe muß ein Jeder haben. . Cx& sie .kubfen, fettn Sie in Mode's
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