Indiana Tribüne, Volume 22, Number 198, Indianapolis, Marion County, 7 April 1899 — Page 3
chlasichkeit.
'J babe CaSearetS wegen chlaslo slrett gebrauch, an btx ich länger als zwanzig Iah. gelitten tjafce. und ich kann sage, daß ttaicaretl. mtrmehk Erichteruug gebracht haben. alZ irgend ei and Mittel lai tc3 je versuchte. Ich werde sie sicher meine ZZreunden empfehlen, da sie aHi da find, al was sie empfsljlcix werden. Tho. Slllard. Elgw. Jll. genedm, sckmackiast. trksam. Schmeck mit. tdu ant. mach, te trank oder schwach, verursachen kein Schmerze. 10c, 25c. iuc. Heile Bttstopsnng. WrlUf 7 CMT. Clef, laatrMl, Iw Tu. 31 VO-TO-lULCSS&& gediU. Dr. J. A. Sutcliffe, Wund Arzt, Geschlechts-, Urin- und RectumKrankheiten. Office: 155 OSMarktstr Tel. 941 OsZicenand : 9 6ii 10 hr Vorm.; 2 il 4 Uhr Nm r.O.G.MKff hat seine Drftee nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Miridmn Str., erste Stage. verlegt. Osstce. stunden : Van 1 bi 4 Uhr NaÄmtttag Telephon: Ofsice SS Wohunag SS. Die Wohnung befindet stch wie btiher : 1337 Nord Pennsyloania Straße. Dr. I. Bützler, 120 Sst W-Snrty Str. Sprechstunden : 3 dtZ 9 Uhr Vorm. Z 2 618 3 hr Nachm.; 8 oi 9 Uhr SbendS. TeIpkoii 1446. vretftude: Soantazk nu vorstttasi Die Office von Dr. II. PINIL und Dr. 0LE, befindet sich in No. 34 Ost Ohio Straß? Telephon No. 927 wie bisher. . fi. (1. EYFRTS. Denlscher Zahn - Arzt. No. S Nord Pennshldania Str. 1 a I wird aus Wunsch ang-ttandt. MnUers Leber - Willen i tö bat beste und nebenbei auch gelindeste Nutkl egen Unverdaulichkeit, Verstspfnng, Lebsrleidenetc. 25 CentS die Schachtel bei fferd. A. Müller, potheker, Ecke Hast und Wasbivgton Str. rt aad) !u c3ea asdmu Apsth?. WALTER FRANZ, ZahnArzt, Sls. 80X Oft Market Straße. Cofsin Block. plannn 43. Of5etnvd: VbuiZ?., Ittissk.. 7 dies liest. Sonnteg n 10 t$c vm. lll 5 Uhr R iyn B x ffi (gm2(& V V i RlPANS TABUiES 4i? inten Jed sor tKDdren, hdie and all wK s prcFer a med leine dlsguiscd as con sectsoncry. Thcy "may now be had (put ep !ft Tin Boxcs, venky kvd In a box price rverrty-dve centi or sive Laxe Cot coedollar. Andrugistwillgctthca uyoa insrst, and thcy may always be eUtyBcd bj remitting the pnee to ThlÖpans Chcmjcal tomD2HY.j. m .ifciU, vA CO YEAR3 EXPERIENCE D l rAU Minr.ii rmm,mt Tn .MV lÜt IDIfl w.ivn "ff COPYRIQMT &C UBTn itd&oM nd rlpon -JiTr.TlSr.'fn nur oüinlon tm whtt4r tük Krmoa U probtbly patenUM. Comnvanl. SJoTrSüT bonadtntltl EUndboo on PatoU Zrfl iZ-i -.-rrr fnr mamrinir OAtMt. BZtZZii tik tiirouxS Munn STUWilTl tt, withoot ciarr, tu U Scienüfic jjnnrican. A baBOsOTEtir o jinUAUOQ OI vart four aotiuit i. soia oj au newvawar. LüIill&CO'-llBVYort flrmnoti offlai. T fiUTf Mblnyton. P. C tn. AööS I pEi-IFiPcy , . (c:irrtaa A Ettfit.) otary Public, Translator :Correspondont etc- . Ko. 970 West Walnut St. TftV BUV St. Cf. & aft.
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Perlen. Roman von Friedrich Jaeobsen. sffortsedung.) Graf Friesen aber antwortete ihr mit einem kühlen Vernunftsgrunde. Wenn die Sitte und der Arzt es Dir gestatteten sagte er, die Pflege Deines Bräutigams zu übernehmen oder auch nur zu theilen, dann würde ich gegen Deine Gründe nichts einzuwenden haben. Beides ist aber nicht der Fall, eö ist Dir im Gegentheil der Ansteckung wegen sogar untersagt, das
Haus Deiner zukünftigen Schwiegeri eitern zu betreten. Unter diesen Umständen ist Dein Wunsch, die Nähe des Kranken zu theilen, das heißt, mit ihm ln ,,f.lf.. nt T.f fr i tt wi4viti tvpin vuv t gu vvt, j illusorisch und phantastisch, daß ich demselben die sehr dringenden Gründe meiner Rückkehr nach Rönnekamp nicht zum Opfer bringen kann. So mußte Wera sich dem Willen ihres Oheims fügen, aber sie, that eö mit trotzigem Herzen, und daö Zusammenleben der beiden so verschiedenartig angelegten Menschen auf dem großen, durch die Jahreszeit doppelt einsamen Herrensitze gestaltete sich zu einem"unbehaglichen Dasein. Es war ein regenschwerer Abend, und der Sturm fuhr um die dicken Mauern des alten Schlosses. .. Der Graf saß in seinem geräumigen Arbeitszimmer am Schreibtisch und sah Wirtschaftsbücher durch; er hatte sich in der letzten Woche fast ausschließlich mit dem Sichten seiner Papiere beschäftigt, und er zeigte bei dieser Arbeit gegen seine sonstige Gewohnheit eine gewisse nervöse Hast. Dennoch schien er die Einsamkeit zu fürchten, und auch an diesem unfreundlichen Abend war Wera auf seinen Wunsch mit ihrer Handarbeit herübergekommen und saß am entgegenliegendenEnde des Zimmers in der Nähe deS Kamin. Jeder von beiden hatte e!ne Lampe vor sich stehen, die indessen daö dunk:l gehaltene Gemach nur .auf wenige Schritte erleuchteten; zwischen ihnen lag etne tiefe Dämmerung, und die Gestalt deS einen erschien dem andern unendlich fern. Sie sprachen mcht miteinander: man hörte nur auf der einen Seite das leise Rauschen der Blätter und auf der anderen das noch leisere Schwuren des ausgezogenen Fadens. Dazwischen mitunter ein Windstoß. Da kam der. Diener und brachte die Abendpost. Alle für Rönnekamp bestimmten Sendungen wurden regelmäßig gegen Abend von dem Kutscher in einer verschlossenen Ledermqppe auf der Postti i i iranon aogeyoll; yeme war es etwas, später als sonst geworden. Gras Friesen nahm die Mappe in Empfang, schloß sie auf und schüttle den Inhalt auf die Platte deSSchreibtisches; es war eine bunte Sammlung von allerhand; Briefe, Zeitungen.Broschüren, Preiscourante. Unter den Briefen befanden sich zwei, die den Poststempel Hamburg trugen; der eine , war an Wera gerlchtet. der andere, ein dicker Doppelbrief in starkem Hanfcouvert, an den Grafen. Friesen nahm den - ersteren, warf einen flüchtigen Blick darauf und trug ihn schweigend zu., Wera hinüber; dann kehrte er an seinen Schreibtisch zurück und betrachtete kopfschüttelnd den zweiten Doppelbrief. Dieselbe trug eine schief und unaeschickt hingemalte Adresse mit orthographischen Fehlern: .An den hochwohlgebohrenen Hern Grafen Friesen auf Rönnekamp ,tn Holstein." Die Rückseite war mit einem Siegel verschlossen, welches den Abdruck eines Daumens trug. Ein dickleibiger Bettelbrief sagte der Graf'lächelad und griff nach dem Falzbein; dann fiel sein Blick plötzlich auf ein zweites Schreiben mit überseeischen Marken; er stieß einen leisen Ruf der Freude aus, schob den ersten Brief achtlos bei Seite und riß mit zitternden . Fingern die Hülle vom zweiten. Wera! Ein Brief von Dietrich!" Er erhielt keine Antwort und war tete auch richt auf eine solche; er durchflog mit glänzenden Augen die enggeschrieben? Seiten und schlug dann mit der flachenHand auf daS knisternde Papier. Wera, eine Freudenbotschaft! Dietnch hat den erbetenen Abschied erhalten und wird in einigen Wochen hier sein! DaS Schreiben ist ziemlich lange unterwegs gewesen, er kann vielleicht schonfrüher eintreffen, als ich zu Hoffen wagte. Aber waS'haft Du denn. Kind. Du bist so schweigsam?" " ' '. WaS ich habe?" entgeanete daS junge Mädchen eintönig den ersten eigenhändigen Brief meines Verlobten; daS ist auch eine freudige Nachricht, nicht wahr, Onkel?" Graf Friesen stutzte. !Ja, gewiß," sagte er dann unsicher, ich wußte nicht, daß sewe Genesung schon so weit vorgeschritten '.sei. denn bisher hast Du doch nur Briefe von Manfreds Eltern erhalten." 'Willst Du daS Schreiben lesen?' frug sie leise. Dune Liebesbriefe, Wera?' . Ich weiß nicht, ob man so sprechen darf. Onkel. Ist denn daS wirklich ein Liebesbrief?" . Sie reichte ihm das kleine Blatt, und er nahm c zögernd. ' Der Inhalt aber lautete folgendermaßen: Liebe Wera! . Seit einigen "Taam aebe icb wieder aus; ich bin also, sozusagen genesen und darf an Dich schreiben. . Aber eS wird mir schwer. ES ist alle wie todt in mir, deutlicher rann ich daS nicht zum Ausdruck dringen. Mündlich wäre es vielleicht möglich. . aber ich scheue mich wie ein Feigling vor einer mündlichen .Aussprache. Darum schreibe ich Dir lieber und frage Dich, '.-ob Du dasselbe 'Gefühl tafo&il ich.
Die l5mpfindun ttnes Schattens, der zwischen uns beiden steht und nicht weichen will. " - Glaube nicht, Wera, daß Deine deränderte Vermögenslage einen Antheil an diesem Schatten hat, , denn soweit mein . eigenes Verschulden hierbei in
Frage kommt, wird es meine heilige Pflicht, Dich schadlos zu halten. Aber es sind andere Dinge Ich kann nicht weiter schreiben, denn die alte Schwäche kommt zurück. Gieb mir Antwort und sei' aufrichtig; das Glück und die Freiheit Deines Lebens ruhen in Deinen Händen; auf mich. selbst darfst Du keine Rücksicht nehmen. Dein Manfred Wilson. Graf Friesen legte das Blatt langsam aus der Hand und schüttelte den Kopf. .Soviel Worte, soviel Räthsel. (5r muß noch krank sein." ' Aber Wera machte eine abwehrende Bewegung. Wenn ich daS hoffen dürfte! Aber wo sind denn da die Räthsel? Ich habe mich während seiner ganzen Krankheit nicht um ihn gekümmert, nicht um ihn kümmern dürfen! Ist es denn da ein Wunder, daß ?r nicht mehr an meine Liebe glaubt und daß er es mir nahe legt, unser Verhältniß zu lösen?" Gegen eine Abfindung." sagte der Graf kühl. . - Wera war erregt aufgestanden und durchschritt daS Gemach. Nun blieb sie. mit-blitzenden Augen vor ihrem Oheim, stehen. -'Du warst ost grausam gegen mich, aber .dieser Spott ist mehr .als grau sam.,' Du' machst meinen Verlobten zu einem" Krämer, 2u " mit Deiner Geringschätzung gegen alle, die nicht Delnem Stande -angeb'ören!, IH bin auch nicht Deines Standes, und' ick verstehe besser, was' Manfred zu. mir sagen will, ch vertraute ihm mein Vermögen an, und er . versäumte, eS den Handen eines Börsenspielers u entreißen. DaS empfindet er als sein Verschulden,, und dafür bietet er mir Ersatz.-. Ob ich diesen Ersatz jemals annehmen würde, 'daseist eine anoere - je . - r jr !. 5 sacqe, aoer tcq acyie iqn czsqaio ninji geringer weil er eS thut, obwohl er meine Liebe verlören' zu habm glaubt. Da hast Du meine Meinung !" 'Die'wenZastens deutlicher ist. als dieser Brief,", entgegnete Graf Friesen t i im ' ' .i " i. n ty. . gelanen. uno was oernii )vu zu thun?- ' ' ' .Ich will zu ihm!" - Hast Du Dir diesen Schritt mit seinen gesammten Folgen reiflich überlegt?" ' Die Folgen sind mir klar. Du wirst Dich von mir wenden, und' ich werde glücklich sein!" ' In den grauen Augen des Grafen glomm etwas auf. Das war nicht Zorn, und man konnte es vielleicht kaum Erregung nennen, sondern es kam . seltsam in der tiefklingenden Stimme zum Ausdruck wie eine leise Trauer. ' Armes Kind." sagte er weich, es ist vielleicht mein eigenes Verschulden, daß Du in mir einen Gegner Deines Glückes zu sehen glaubst. Und dennoch bin ich sehr weit davon entfernt, das einzige Kind meiner einzigen Schwester zu verlassen. Ich habe Dich Deine eigenen Wege gehen lassen. Wera. weil es vergeblich ist, dem menschlichen Herzen eine bestimmte Bahn weisen zu vollen, und es ist mein aufrichtiger Wunsch, daß Drin Weg Dich zu einem befriedigenden Ziele führt. Ob daS möglich fein wird, steht !n GotteS Hand, ich will auch keinen Zweifel an der Möglichkeit ausfprechen. Aber wie es auch kommt, von dem Augenblick an, wo ein unglücklicher Zufall Dich der Mittel beraubte, jede Wendung deS Schicksals äußerlich zu ertragen, von dieser Stunde an war ich entschlossen, für Deine Zukunft zu sorgen. Ich habe die letzten Tage damit zugebracht, nieine . Vermögensverhältnisse genau zu prüfen, und ick bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß ich meinem Sohne nicht zu nahe trete, wenn ich Dir gegenüber- eine Pflicht und ein Herzensbedürfniß erfülle." i Er " schwieg einen Moments und Wera frug:' , . ! Ist das letztere die Wahrheit, Onkel?" . ' Wir sind.zwei sehr, verschiedene Na-, turen," fuhr Friesen fort, und Deine Mutter hat gegen den Wunsch und die Ueberlieferung der Familie gehandelt. DaS habe ich Dich .bisweilen entgelten lassen, und unser beiderseitiges Verhältniß gestaltete .'sich infolgedessen kühl. Diese. Schuld nehme ich aus mich, und ich möchte sie sühnen. Nicht nur mit Geld, Wera, denn daS 'allein würde Deinen Stolz verletzen,. sondern vornehmlich mit dem! Ausdruck verwandtschaftlicher Liebe, 'die alsdann die Sorge für Dein äußeres Wohlergehen als selbstverständlich erscheinen läßt. Verstehst Du den Sinn meiner . W junges Mädchens nickte.' ' Deine Worte sind gütig und klar, Onkel, aber ich begreife nicht ganz diesen Wandel Deiner ffieZrnnuna." . ;,.Du meinst ihren Ausdruck," sagte der Graf lächelnd. Ja. Wera, dafür gibt es zwei Gründe. Zunächst mochte ich uns beiden hie Gewitzbnt verschas feo, daß' Du niemals tn die Läge kom men darfft, als ein heimathloses Weib Dir unter unaünltiaen. oder aar unwürdigen Verhälwiffm eine Heimath suchen m müssen 5 still, Kind,' ich habe lernen ewelS für das letztere. eS t x nur ein unbestimmtes Sefühl. dem ich Ausdruck gebe. Also vas. ist der eine Gruno; ver anoere " vi m i wrar t uriei.en .naym, wahreno er sprach, den bisher üneröffneten Brief und begann . denselben langsam und mechanisch auszuschneiden. Dabei fuhr er fort: . Der zweite' Grund, liebes Kind, ist schwer 'zu' sagen.- Aber glaubst Du nicht, daß der Wunsch."die 'Zukunft unS nahestehender Personen gesichert zu .sehen, mit der Wahrscheinlichkeit wächst, daß wir selbst nicht, mehr lange in der Lage sein werden, mit unsern ! eigenen Sänden und mit unserm eize- - nen Handeln für. diese Zukunft Sorge
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Wera war dicht an ihren Oheim herangetreten und sah ihm in das Gesicht, während er selbst seinen Blick zur Erde senkte. In diesem Moment sahen die beiden einander sehr ähnlich, nur von der ehernen Ruhe in dem Antlitz des Mannes war in den erregten Zügen deS MädchenS nichts zu entdecken. Onkel," sagte sie athemlos, hast Du Grund, an eine solche Wahrsch:inlichkeit zu glauben?" Graf Friesen hatte den Brief vollends geöffnet und entnahm demselben einen aus zwei Hälften bestehenden flachen Pappkarton. Er blickte etwaö verwundert auf denselben nieder, hielt ihn aber einen Moment uneröffnet in der Hand und sagte, mit seinen Gedanken noch bei dem soeben geführten Gespräch wellend: Wir sind niemals sicher vor Ueberraschungen, Wera. Die Beobachtung gen, welche mein Hausarzt und ich über' den Fortschritt meines Herzlei-
oens angestellt haben, lassen vermuthen, daß eines Tages unerwartet oder sagen wir plötzlich " Er öffnete während dieser Wort: den Karton und verstummte. Vor ihm lag, im Lampenlicht schimmernd, Weras Perlenschmuck. 15. Die Nacht, welche auf diesem Abend folgte, brachte in ihrer Wende :inen merklichen Wechsel der Witterung. BlZ Mitternacht hatte es heftig und unter Regenschauern gestürmt, über mit dem Eintritt deö neuen Tages legte sich daS Brausen und ging in eine fast unheimliche Stille über. Es zogen wohl noch einige Wolken über den Himmel, aber sie schienen sich gleichsam erschöpft zu haben, und zwischen ihren, vom Mondlicht beschienenen Rändern hindurch sah man hinauf in die Unendlichkeit. In ein Räthsel, daS sich scheinbar zu entschleiern beginnt und- doch nur um so tiefer wird, je mehr es unS seine Tiefe zeigt. Daran 'dachte Wera, als sie am Fenster ihreS Schlafgemaches stand und uoer die nackten Wipfel der Parkbäume hinweg in die Ferne schaute. - - Sie war mit ihrem Oheun biS gegen Mitternacht zusammengeblieben und hatte sich mit ihm über diese seltsame Begebenheit unterhalten, welche alle Vermuthungen und Wahrscheinlichkeien mlt einem Schräge über den Hausen warf. Die weiche, gütige Stimmung, in welcher sich Graf Friesen an diesem Abend befunden hatte, und die wohl auf das nahe Wiedersehen mit seinem Sohne . zurückgeführt werden .konnte, war nicht ohne Einwirkung auf das zunge Madchen -geblieben; sie. fühlte. daß sie. eine Stütze gewonnen hatte. und es war ihr plötzlich, als ob - sie derselben doppelt bedürfte gerade in diesem selbigen Augenblick, : der ihr einen werthvollen Theil .ihrer verlöre nen Habe aus gehelmmßvolle.Welse in den Schooß warf. Aber dies Geheimnißvolle, dünkte sie unheimlich, und sie. .wußte nicht waum. . . . - ,x l-i Graf Friesen war . anfangs Zwar ebenso erstaunt gewesen, aber er hatte sofort den Versuch gemacht, .sich am die einfachste und natürlichste Weise mit der Sc'cheah.lfjnven. lgortsezun, folgt.) r Dichlerlmgs Los. . Humoreske von H. Sch. Der Buchhalter Federkiel war in sei nen freien Stunden lyrischer ' Dichter. Leider verhauten die Tone- seiner Leier ungehört.'-. Die Redaktionen delletristischer Journale weigerten sich entschieden, die dichterischen Thaten Tederkiel'S der Nachwelt zu übermittelnunv versenkten r 'ff "iw Que fang uno llanglos inoie unergrunochen Tiefen des PapierkorbS.' ' : j Doch'die Erfolglosigkeit feiner äußer' geschäftlichen Thätigkeit konnte unseren Dichterin seinem Schaffen -nicht aufhal ten. Er. schrieb .Tag - und. Nacht : und überschwemmte die Redaktionen mit sei ven.GeisteSprodukten stets mit gleichem Resultate. ' : : " : ' Eines TaaeS machte. die. Bekanntschaft deS-jüngsten RedaktionZmitglie? des deS X-AnzeiaerS" und bald entspann .sich eine intime Freundschaft zwischen den Beiden. ES dauerte' nicht lange, und Korbmann mußte eine AuS lese der im Manuskript gesammelten Werke Federkiel's anhören. .Nun-,- , fragte- Federkiel i semen Freund, - wie -findest - Du . das-ewige Stillschweigen Deiner Vorgesetzten? Jfi es nicht himmelschreiend?" ' v-; . .Nein, " erwiderte Korbmann ruhial .Deine Gedichte verrathen wohl Talent, allein es ist wema dichterische Ueberzeu-. gung darin vorhanden. Man vermißt darin ein starkes Gefühl." - Ja, .woher. nehmen und nicht steh len?" fragte Federkiel. Sag' mal," hub Korbmann wieder an, hast Du noch nie wabrdast geliebt? ' Du hast recht. Fnund, ich danke Dir von Herzen," und dem Freund die Hand druckend, verschwand Federkiel. -Ja, jetzt mußte eS gelingen. Er staunte, daß er nicht schon früher aus den naheliegenden Gedanken gekommen war. . ES war ja allgemein bekannt, daß die herrlichsten Werke unserer Dich ter auS ien:r Epoche stammten,' in der sie bis Über die Ohren verliebt waren. 'Und so stürzte er.sich in da, Gewühle der Bälle, Conzerte, Theater, stellte sich auf die. erponirtesten Punkte, passirte die gefährlichsten Klippen, in der festen Ahstcht, sein Herz zu verlieren, koste eS,' was es wolle. Lange schien eS, als od sein Bemü hen vergeblich wäre, lange irrte er gleich dem Fliegenden Holländer umher, ohne die gewünschte Erlösung durch ein Weid zu nnoen. sz.k.. Doch endlich nahte sie heran m Gestalt CÄ.W f,Trtsn ;fc.S .T. Ir n JZT 7..?. er aus dem lebten Balle, kennen gelernt SS1 ?lrtXa hattr. Sein Schlcksal vollzog sich schnell.
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, ner schönen taumelte es in Mr ver. angnitzvollen Ballnacht !wch Hause. , Mlrr? Träume umgaukelten ihn im Er befand sich in festliche? , Zlyzase. Pzktplatze inmitten ollette au. nsStnmenge, die ihm einer großen . . laut zujubelte. Bürgermeister der . urr inrn ftnnh hr . D . '.. ... -7 - -gluawun cyie ihn in einer Ansprache tx qfr 7 und ihn den Stolz und die . ihm Stadt nannte. Tann drückte einen Lorbeeik7anz auf die Stirne u. , geleitete ihn zu einem von zwei Pagen gehaltenen geflügeltcnRosse, auf welches ei sich mit edlem Anstand hinaufschwang. Doch kaum oben angelangt, erlebte er etwas Entsetzliches. Die Flügel des edlen Thieres wurden immer kleiner, die Ohren dagegen länger, bis sie jene Länge erreicht hatten. . welche dem ehemaligen Flügelrösse die unstreitige Achn lichkeit mit einem wegen seiner geringen Klugheit sprichwörtlich gewordenen Thiere gaben. Und unter dem allgemeinen Gelächter der angesammelten Menge erwachte unser Dichter, mit dem unbestimmten Gefühle, etwas Unange nehmes geträumt zu hben. - Die Bureau-Arbeit wollte nun nicht recht von statten, doch was lag ihm. dem Gottbegnadeten, an der Bureau Arbeit! Bald mußten seine gesammelten Werke in anderen als Kopierbüchern erscheinen. So vergingen vierzehn Tage. Unser Poet hatte seinen Freund schon län gere Zeit nicht gesehen. öalt! wodin so eilia?" rief ibn vlök. lich Jemand auf der Straße an. Es war Korbmann. Du bist es!" sagte Federkiel aus seinem Nachdenken aufgeschreckt, '..ich bin eben im Begriffe einen Besuch zu machen." r ' Wie befindest Tu Dich sonst, waö macht'Deine. kranke Muse?" Ich danke der Nachfrage, sie befindet sich besser." .Doch Du selbst" forschte ttsrbmann weiter. Du machst ganz en Ein druck eines Be.liedten." Das bin ich auch Freund", erWider te Federkiel, ich habe Dein Recept befolgt. Ich bm unglücklich verliebt, unglücklicher als Du vielleicht denkst. denn ich habe mich verlobt. Zum Dichten habe ich natürlich keine Zeit mehr Übrig." Allerlei vom Upril. Der April leitet bekanntlich seinen Namen von dem lateinischen Zeitwort aperire (öffnen, erschließen) her. &x ist der Monat, der die Erde öffnet. damit alleS fein Herfür grünen kann" Wie es in alten Kalendern heißt. El bringt die aroße Auferstehungsfeier der Natur, welche in der Pflanzenwelt mi den grünenden und blühenden Erscheinungen am herrlichsten zum AuZdru: .'kommt. Karl der Große gab demApri'. .weil das Osterfest gewöhnlich in sein Zeit fallt, den Namen Ostnmond. DrHolländer nennen ihn den Grasmonal. 'und Satiriker tauften ihn wegen seine .Launenhaftigkeit und Unbestandigkei l t, rr . 1 i ungaianl oen Avelvermonal. oei April so wenig zu trauen ist, so hat e Fch auch schon die Bezeichnung df !Judas Jschariot unter den zwol Monaten gefallen lassen müssen. Zu Begründung diese? Bezeichnung sag. cm geistreicher Schriftsteller: Dei April küßt und verräth uns in einen Athem; er schmückt sich mit dem gol digsten Licht und streckt uns lockend du Hand entgegen: Kennt Ihr mich nicht mehr? Ich bin eS ja, ich. der Frühling!" Aber schon in der nächsten Biertelstunde rafft e? tückisch ein Bündel Wolken auf. die träumerisch dem stahl blauen Himmel entlang schwimmen, ballt sie mit kräftiger Faust zu einem Knäuel zusammen, hängt sich einen großen Dunstfetzen wie einen Tiroler Wettermantel um und hui, wie der Nördsturm über die Erde fegt und die Regenfluthen niederprasseln und die Nebel über den Häusern dampfen und vie Welt traurig wird wie eine weinende Wittfrau. Und wieder ein Weilchen und aus dem Hexensabbath der Elemente steigt von Neuem strahlend iiS Licht empor. Der April thut, waS er will", sagt eine alte Bauerngel, er ist so veränderlich, wie Herrenaunst, Weibersinn und Würfel- und Kartenspiel. In schönen Versen hat JulwS Rodenberg den Widerspruchsvollen Aprilcharakter gekennzeichnet: Bald ein rauhes, kalteS Rauschen. Daß der dunkle Forst erkracht; Bald ein Flüstern. Kosen, Lauschen Wie die stille FrühlingSnacht. Bald der Himmel, bald die Sonne. Bald die Wolken, bald btx Schnee Wie der Liebe erste Wonne, Wie der Liebe erstes Weh. Bald' da Jauchzen, bald, die Trauer In der aufgeregten Brust Und noch halb im Wnterschauer Und schon halb in Frühlmgölust. Batd ein ungestümes Ringen, Bald ein Frieden sonntagsstill! O waS wirft du mir noch bringen, Schöner, stürmischer April? , '.Die trügerische Koboldnatur AvrilwetterS hat wahrscheinlich des den Anlaß zu der allbekannten Sitte des den April SchickenS" ' geaeben. Man nimmt gern, dem launenhaften Monat an seinem ersten Tage eine gedenseitige Neckerei vorweg, wie er sie selbst an seinen meisten Tagen an Jedermann verübt. Mit Bestimmtheit laßt . sich der Ursprung deS . alten DolkSscherzeS allerdings nicht angeben. Die'Gelebrten diöputiren schon sehr lange darüber,, sind aber noch immer Nicht 'einig geworden und' werden t wohl nie werden, mmge lenen me Sitte von -dem Narrenfest der Römer ab. daö in die Quirwalien fiel. , Andere glauben, daß sie an die unnützen Gänge erinnern soll, welche die Juden v.,,r.. im ÜC" '".0"'' " V " ' ' ihn in der Nacht vor etnem 7 . ... , ZoU von Hannas zu ttaipha,, dann zu Pilatus. , und wieder zu Pilatuö (im
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Me Onv lSrifttich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. Mt ik apitak von ele tulHn Ml, Dollar hinter unS garantirea wir venerische lkNutvergiftung nicht etwa teUwets oder nur vorübergehend sondern bauend zu heilen. W klrtre tzerhllttnimaiig kurj Kett nd s, U$ Ä. Falle von sph,lit,scher iuwer. aittuna. die wir vor nein Jahr geteilt habe, sind seit damals nicht mehr aufgebrochen. Wir SEn unserer WeÄn schriMiK .ranti,. ihm da, für die ur gezahlte Seid tÄttuerftatten, fall wir ihn nicht kurtrea sollten. Leidende, dl, nicht in Chicago wobnen. wer den von uns auf brieflichem Wege inrirt, wen fie uns eine genaue Beschreibnng ,hr Falle4 und ihre ustandes einschule. Alle außerhalb hicago wohnende Patienten bekommen von un die fett ichtmi4e OatamtU. Wer aber ach llhicago ur ehandlung kommen will. . dessen Hotel und evjekoste werden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichsall. bezahlen. eibtmewei'e, wenn ihr unsere Fähigkeit betweiselt. diese furchtbare Krankheit grundlich u onle. für die die besten Berz:, bUher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können. Git ivrdern die a, Oelt her. eine ll , ,ei en, den unser nnderdare, S,iltttl tcht Kat belle können, einer unserer Patienten kann um snn Geld kommen. ikLir aaravtireu tm Falle d ikerfolg jeden ent uruitzuthlen. Andere haben weder geheilt, noch den Patieutea ihr eld jurtukaegebea. Uite, chrenUche. tiesetaerur,ett Fälle wer. den i SO biS 90 tagen cbilt. Schreibt un um die drefsen von Leuten, die mir gehnlt. und wir erden selbe mit deren Erlaubniß einsenden. Da kostet ja nur eine nefmarke und wlkd euch unsägliche Schmerzen und Eeelenoualen ersparen. Sind die Symptome AuSschlüge tm esichte, SlÄchen tn Buvd und Hal, rheumatische Schmerzen in Knochen uvd Seienken. ausgehende paar. lZläaeam örper. Wed'ergedrücktdett. Schmerzen im Kopfe u. .. dann soll man wabrltch keine Seit mehr verliere, er Qukftld oder Potasche gebraucht, gebe e sofort auf, da diese nur Wanden und efchwüre bringt. Schreibt s,f,rt. Prompte erschiviegenht garannrt. eutlSt ortet, totxun tm ,tt,t.
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TUE STUDENTS' STANDARD DICTIONARV Edited by iuix C. Fibnaid, Editor 8711007011, Antonyms, and PrepoftlÜoiia In Standard Dlcüonary. Auieted' by larg corp of Eminent Specialist.
It da eclipMd In erery parücaltf all other academlc dictionariea beretofore publlahed and ia the
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' Clwch, Leather Back, CUar Type, Good Paper. T4STAStny4SfT'4JTt?V v,cn, wo in alter Zzit jchon am letzter. Lage deZ Hulifestes derBrauch herrschII, Leute auf jede Weise zu soppen. Gleichviel, woher die Sitte auch kommen mag. sie ist seit langer Zeit überall eingebürgert. Die Engländer nennen den 1. April geradezu den Narrentag (A.11 sools day) und sprechen gleich uns von Äprilnarren (prttkools). Ltlt England zumal kannte die lustige Gepflogenheit wie kaum eine andere Nation, und seine Geschichte weiß von vielen übermüthigen Späßen zu berich ten, die am 1. April stattfanden.. Auch tU Holländer haben ihren April gek und sagen wie die Deutschen: Op den ersten Opril - zendt men de gellen waarmen wil! In Frankreich hat man für. daS Aprilschicken die' Redensart: äynrier un poisson d'avril (einen Aprilfisch darreichen), in Italien sagt man far Calandrino (zum Calandxino machen) nach dem Namen ' eines ztf Boccaccios Zeiten lebenden einf'ältigen und vielbespottelten Malers. Schweden. Dänen nnd Russen üöen auch den Scherz deS AprilfoppenS auö; kurz bei allen Völkern, soweit' sie mit der Kultur im Zusammenhang stehen, kehrt die Sitte wieder - .COOnUit sitzt i Olut. Reines Vlut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Cakcaretk, Candy Cathartie reinigen das vlut, kräftigen die Leber und entferen alles Unreine ans de Körper, ttanaeu Ote beute an. vukeln. OeIschdütt, Aitesser und so Veite, zu dtrrrelben. ' ' Ochönhett für IVe. ' 3n cltn Upetheken. LufritdprL?LZ
Redakteur &
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d,esem Winter ,fN. Ich' dade ft. mit sicke. f. k ' 1 4u iuu iuic um oicicicc ifii ausgeiegi. ;?ijrr,v,,n juze iiiccijin ai oa empsey ?- Ganz Ergedenst T Lrl o.. 5 t.ATfira mx t.n.Nf. .-rav... m 'w anios viii) Pree l tikke? der durch die Pest versandt. ' O lc f-nrarm, r j- j j- li- Dr CF CT Or O O v V w V w w VV i-ittttmrziTzixiitt zy I I II ! S r! I u sagen wenn Ihr uniere Slevt au ornau wie Schneidet dies auS Coupon Äo. 1 0 und schickt mit Order
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