Indiana Tribüne, Volume 22, Number 194, Indianapolis, Marion County, 3 April 1899 — Page 2

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r. Csrat 13 C3 cUn)SS C( SdianapottS, Ind.. 3. April 1899. Cce&ntabtl. Eine große Fülle interessanter Mit theilungen über die unterseeischen Telegraphenkabel im Allgemeinen und bii Ausführbarkeit einer Kabelverbinduna durch den Stillen Oean im Besondern findet sich in einem jüngst zur Veröf fentlichung gelangtenRegierungZbericht über Handel und Finanzen." Nach Ausweis dieses Berichts gibt es in der ganzen Welt 1500 submarine Telegra phenlinien mit einer Gesammtdraht' länge von 170.000 Meilen, deren Anläge einen Kostenaufwand von $250, 000,000 verursacht hat und über welche jährlich mehr als 6,000.000 Telegramme befördert werden. Alle Theile des Erdenrunds sind jetzt durch Drahtleitungen mit einander verbunden und auf dem Grunde aller Weltmeere ruhen die den blitzleichen Gedankenaustausch vermittelnden Kabel. Rechnet man zu den unterseeischen Kabeln die Landleitungen, welche sie mit dem Binnenlands in directe Verbindung bringen, so stellt.sich die Gesammtlänge aller Telegraphmlinien auf 835.000 Meilen mit einer Drahtlänge von 3,500,000 WltU len. über welche im Jahr durchschnittHA 36n.000.000 Telegramme befördert worden. Von den 170.000 Meilen unterseeischer Drähte gehören ca. 150.000 Meilen 35 Gesellschaften, die 320 Kabel w Betrieb haben. Der Rest setzt sich auS meist kurzen Linien zusammen, welch Regierungseigenthum sind und zur Verbindung von Forts, Strandbatterien, 'Signalstationen, Leuchtthürmen u. s. w. dienen. In Um halben Jahrhundert, welches seil dem Beginn der submarinen Telegraphie verflossen ist, sind uniersnische Kabel in allen Weltmeeren gelegt. An 20 Kabel, von denen 13 den Verkehr zwischen den Vereinigten Staaten und Europa vermitteln, kreuzen den Atlantischen Ocean, während die übrigen Süd - Amerika mit Afrika i. r::v. u":rx ::ri. unu uzt uvxuivyuiujtn jiuic uciuiu den. Durch den Indischen Ocean, das .Rothe und Mittelländische Meer tu strecken sich die Kabel, welche den fernen Orient mit Europa und mittelst der großen transatlantischen Linien mit Amerika verbinden. DaZ Mittelländisch Meer wird in seiner ganzen Länge und Breite von zahlreichen KaUlu durchzogen und das Gleiche ailt von unserem Mittelmeer", dem Golf von Mexico und der Earibischen See. Längs der Ostküste von Asien erstrecken sich unterseeische Kabel von Hafen zu Hafen und von Insel zuJnsel, die über die russisch sibirischen Landlinien aus dem ostlichen Europa kommenden Telearamme nach Japan, China, Australien. Reu - Seeland, den Strait Settlements, den Philippinen u. s. w. befördernd. Auch längs der südamerikanischen Küsten (die äußerste Südspitze ausgenommen, wo die Verbindung durch Landlinien hergestellt ist) ziehen sich unterseeische Kabel hin und das Gleiche gilt von der Küste Afrikas. Die verhälwißmäßig geringste Zahl von Telegraphenkabeln befindet sich im Stillen Ocean, der in seiner ganzen Greise von einem solchen überhaupt noch nicht durchquert wird. Unter seeische Küstenkabel verbinden die Westlichen Häfen btt beiden Hälften unserer Hemisphäre; von Sibirien erstreckt sich eine Leitung nach Australien und von dort nach Reu Seeland sowie nach Reu Caledonien. Das Haupthinderniß, welches sich bisher der Construction einer großen tranöpacifischen Kabelverbindung entgegngestellt hat, lag darin, daß man die Entfernungen für die Uebersendung unterseeischer Telegramme für begrenzt hielt und früher keine Regierung in der Mitte des Stillen Oceans eine genügende Anzahl geeigneter Inseln für die Anlage von Zwischenstationen besaß. Dies ist jetzt anders. Mit Stationen in Hawaii, Wake Island, Quasi und den Philippinen würde keine Secrion einer Kabelverbindung zwischen den Vereinigten Staaten und r-rr: r. r r.: w:. rt.c.r viiit iv uiiy itwi unc iic tuuci Aivi fch den Vereinigten Staaten und Frankreich. Da? französische Kabel von Brest in Frankreich nach Cape dod, Mass., ist 3250 Meilen lang, rsährend die größte Entfernung zwi scheu den Landpünkten deö projectirten QaclflckabelS. San Francisco und Ha waii. nur 2089 Meilen beträgt, von Hawaii nach Wake Island ist es 2040 Meilen, von Wake Island nach Guam 1290 Meilen, von Guam nach Manila 1620 Meilen und von Manila nach der Küste Asiens 630 Meilen. Aller fcir.jl ist die Tiefe des Stillen Oceans grsßn als die größte Tiefe der atlantisch Kabel, doch ist der Unterschied nicht bedeutend. Das jüngst zwischen QÄzti und den Windward Inseln con struiri: Qadel liegt in einer Tiefe von 18,000 Fuß, während die größte Tiefe zwischen Sarr Francisco und Hawaii cz 10,300 Fuß und Hawaii und Ma NU2 auf 19,000iiß geschätzt wird; ge nsue LoHungen sind noch nicht ge rt worden. Die Entwickelung in der Herstellung, de?, Lesen und dem Betriebe unterse:isch:r Telegraphenkabel hat mit ihrer Oeibreitung auf der ganzen Welt glei:n Schritt halten. Früher bestand die uterseeischi. Leitung auS einem nur tnii Guttapercha überzogenen Draht, Zxte , dagegen hat das Kabel einen upserkern, der mit mehreren Lagern cen nicbtleitmden Stoff bekleidet und " spiralförmig mit Draht umwunden ist; tzZ Cwzit wird von einer weiteren 025: cgm die Einflüsse des Wasserö die Anariffe von Thieren geschützt. C- Cfctte von ca. 50 Damvfern. du

Siavetes.

Unter allen Mitteln gegen Zuckerkran?. l?eit ist Karlsbad das beste und hat sich in den meisten Fällen ben?2brt. Dr. 3. Seegen, Profeffor der Medizm an der U?iener Universität, saat in seinem de. rühmten 0?erke über Diabetes MeUiws: Von allen Mitteln aegen dieses lernen, in meiner lanajähr,gen Praxis gebraucht und nach den vielen Experimenten, die ch sowohl wie Lapautäten als Anger, Fleckles, kzlawazek und Andere aemacht, verdient Karlsbader Wasser an erster Stelle genannt zu werden. m2We ritirten AutontZten stimmen mit mir darin üderein, daß Karlsbader Ivasser sich bei Diabetes auf das Beste bewährt. Ich habe im kaufe vieler 3abre eine große Anzahl mit diesem leiden behafteter Personen behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Bezug aus Reduzirnng des Zuckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung lehrte mich, daß in allen Fällen ohne Aus. nähme eine Besserung bemerkbar war, die sich auch nach dem Gebrauch des Wassers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diät innegehalten wurde.Man Hute sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader waffer trägt den Namenszugvon Eisn er 6c M ende l. fon Co.. alleinige Agenten, New York", auf der kZalsetikette. Pamphlete werden ftn zugesandt. mit allen nur denkbaren teckniscöen Einrichtungen versehen sind, bescrgt daZ Legen, Verbinden und Repanren der Kabel. Auf der ersten transatlan tischen Leitung wurden in der Minute nur drei Worte übermittelt, heute beträgt die Geschwindigkeit 50 Worte pro Minute und mit den jetzt in Gebraucy kommenden automatischen Apparaten noch mehr. Ein Telegramm von New gor! nach London kostete auf dem ersten Kabel $100, jetzt beträgt die Rate nur 25 Cents pro Wort. Früher dauerte die Uebermittelung eines transatlantiscken Telegramms und die Rücksendung einer Antwort mehrere Stunden, während in dem vorjährigen Schach - Wettkampfe Meldüngen vom Repräsentantenhause in Washington an das Parlament in London und die betreffenden Antworten in 13z Sekunden uoersanvt wurden. Daß dieser blitzschnelle Nachrichtenverkehr und Gedankenaustausch eimn gewaltigen Aufschwung im Han delsverkebr im Gefolae baben mußte, kcmn durch wenige Zahlen bewiesen werden. Die erste erfolgreiche aveiverbinduna Ziroischen den Vereinigten Staaten und Europa datirt aus dem Jahre 1876 und damals hatte uner Handel mit Europa einen Werth von $652,232.269, im Vorjahre dagegen emen solchen von $1,847.531.984. ttäuverinMah. Unwahrscheinlich mag eS klingen, aber nichts destowemger ist es eine Thatsache, daß in ver unwegiamen Gebirgswildniß deS MormonenstaateS Utab eine Räuberbande haust, der aegenüber die Behörden sich bis jetzt als ohnmächtig erwiesen haben, ayre lang schon treiben die Banditen in ge wissen Tbeilen von Utab. Colorado und Wyoming ihr Unwesen, aber ihre Ausrottung ist nicht gelungen, wlewoyl mancher von den Raubgesellen im Kampfe mit den Beamten hat in's Gras beißen müssen.' Vor etwa einem Jahre schloffen die Gouverneure der genannten Staaten ein Uebereinkommen, demzufolge zur Bekämpfung der Räuber Milizen aufgeboten werden sollen, allein die Ausführung dieses Beschlusses unterblieb, da inzwischen der Krieg mit Spanien auöbrach und die blauen Jungen gegen den äußeren Feind marschiren mußten. Wie sehr die ordnungsliebenden Bürger in den von den Banditen heimgesuchten Gegenden die Ergreifung der entschieden sten Maßnahmen zur Unterdrückung deS Räuberwesens wünschten, so fehlte es doch nicht an Stimmen, welche sich von dem Miliziufgebot nichts verspra chen, und dicscr Ansicht hat dieStaatsRegierung von Utah jetzt beigepflichtet. Denn während die Banditen durch ihre Spione sich über die Bewegungen der Milizen auf das Genaueste unterrichtet halten und die Soldaten aus dem Hinterhalt niederknallen können, sind größere Truppenabtheilungen in dem un wegsamen Gebirge viel zu schwerfäl lige Körper, um mit der erforderlichen Schnelligkeit manövriern zu können. Die zur Bekämpfung der Banditen heranzuziehenden Männer sollen ihren Gegnern an Schlauheit wie Ausdauer gewachsen sein und keinen Massenängriff unternehmen, sondern die Bandi ten einzeln niedermachen, wenn dieselben behufs Ergänzung ihres Proviants ihre Schlupfwinkel verlassen. Um den Vernichtungskampf mit Er folg führen zu können, hat die Legis latur von Utah die Summe von $5000 bewilligt. DaS Haupt der Räub'.rbande, die ihre sicheren Zufluchtsstätten in d'.m wildesten Theile der Blue Mountains an der Grenze von Colorado hat, ist ein verwegener Desperado Namens Tom McCarthy, der vor einigen Iah ren in der Wüste von Colorado aus tauchte und durch zahlreiche Raubereien bald zum Schrecken jener Gegend wurde. In kurzer Zeit hatte er eine Bande der schlimmsten Halsabschneider um' sich gesammelt, an deren Spitze -er den verfolgenden Beamten nicht selten mit den Waffen in derHand erfolg reich Trotz bot. Der Räuber-Haupt-mann McCarthy. der. wie sein Name verräth, irischer Abkunft ist, wird als ein ebenso schlauer, wie verwegener Räuber von überaus abschreckendem Aeußeren geschildert. Die genaue Lage seines Schlupfwinkels, der sich ca. 30 Meilen nordöstlich von Moab, dem Countysttz von Grand County, befindet, ist nur den Mitgliedern sei ner Bande bekannt, doch gibt eö Pro spektoren, die auf ihren Wanderungen 'mit derselben in Berührung gekommen sind und welche die Zufluchtsstätte bis auf drei oder vier Meilen zu bestimmen vermögen. Prospectoren, welche ohne Absicht den Banditen zu nahe auf die Fersen kamen, wurde kein Leid angethan, falls sie daS Gebot, sich unverzüa lick vl entfernen, desolaten: iä nickt j selten, lell McCarjhy solchen Geldsum

mett bis'$l(X)üUs den Mg Meben haben. Leute, welche den Banditen Trotz boten, fanden keine Gnade und die in der Wildniß bleichenden menschlichen Gebeine legen grausiges Zeugniß dafür ab. Die Mittheilungen über das Felsennest der Banditen klingen wie ein Capitel aus einem Schauerroman und doch werden dieselben von Männern, die als durchaus wahrheitsliebend gel ten. verbürgt. McCarthy hat nämlich seine Zufluchtsstätte, die aus einer mächtigen Höhle besteht, mit dem größ ten Comfort einrichten lassen und da er dazu geschickterHandwerker bedürfte, ließ er dieselben mit verbundenen Au-

gen dorthin fuhren, achvenl v:e Leute ihre Arbeit verrichtet hatten, erhielten sie gute Bezahlung und wurden ebenso, wie sie gekommen waren, auf aebeimen Viaden Zurückgebracht. AuS der Höhle führen mehrere TunnelS. d?ren Zugänge nur Eingeweihte zu finden vermögen, und an wissen Stellen sollen mit Dynamit gefüllte Minen angelegt sein, die mittels Eleltricuat ge ivrenat werden können und deren Entladung den Zugang zu der Höhle absoi t , .": u . Illl unmöglich mauzen wulvc. ur 3eü soll McCarthy's Bande von ca. 200 Hallunken der schlimmsten Sorte bestehen. Da die von iynen terrorissrten Landstriche immer mehr besiedelt werden, halten die Räuber die Ueberfälle auf Elsenvaynzuge iowie Postkutschen meist für zu gefährlich und sie betreiben hauptsächlich den Viehdiebstahl aus den ausgeveynien Waiden der Blue Mountains. Wahre Künstler in dem Entfernen oder Unkenntllchmachen der Brandmale treioen Rnuker die aestoblenen werden nach den nächsten Eisenbahnstationen, wo sie durch ibre Qelfersbelser aus die aronen Märkte des Ostens transportirt wer den. Sie haben ihre Verbündeten in Salt Lake City, Cheyenne und Denver, ja selbst im Osten sollen bedeutende Firmen mit ihnen in ervlnoung stehen. Seit geraumer Zeit sind Prämien von MO auf die Köpfe der gefährlichsten Mitglieder der Bande ausgesetzt und einzelne sind auch über den Haufen geschossen worden. Das County Grand, aus dessen Hauptort Moab sie fast alle ihre Provisionen be ziehen, wird von der Bande in so hohem Grade terrorisirt. daß Niemand gegen sie Zeugniß abzulegen wagt. Einzelne Mitglieder sind verhaftet und unter der Anklage deö Mordes processirt worden, um schließlich doch frei auszugehen. Einerseits spart nämlich McCarthy kein Geld, wenn es Uch um die Beschaffung der geriebensten Advokaten, falscher Zeugen u. s. w. handelt; andererseits ist niemals eine Jury zusammenzubringen, ohne daß nicht mehrere Mitglieder derselben zu der Bande selbst gehören. Um dies zu erm'öglichen, treten gewisse Helfershelfer McCarthy's als Viehzüchter auf und halten in abgelegenen Thälern zum Schein kleine Herden. Daß unter diesen Umständen die Vernichtung der McCartby'schen Bande mit den größten Schwierigkeiten verknüpft ist, liegt auf der Hand und es wird wohl mancher brave Mann in's Gras beißen müssen, ehe dem letzten Räuber der Garaus gemacht ist. Uhrmacher-Oeheimzeichen. Was? Sie sagen, meine Taschenuhr muß gereinigt werden? DaS ist mir eine schöne Geschichte. erst vor ein paar Monaten habe ich sie. bei Jhnen zum Reinigen gelassen !" Solche oder ähnliche Wort hat schon gar mancher geehrte Kunde und manche schöne Kundin dem Gehege ihrer Zähne entfliehen lassen, wenn die Uhr nicht gehen wollte oder nicht fort schrittlich- oder vielleicht allzuseh? fortschrittlich- gesinnt war, und der Urmacher, resp. Juwelier die obenerwähnte Erklärung gegeben hatte. Da rauf aber kam es manchmal vor, daß der Kunde sehr verblüfft wurde, wenn der Uhrmacher, nachdem er nochmals den Zeitmesser in die Hand genommen und mit einem winzigen Vergrößerungsglas geprüft hatte, ganz gelassen z. B. antwortete: Diese Uhr ist bei uns im December 1896 gereinigt worden und seitdem nicht mehr in unseren Händen gewesen.Bei solchen Gelegenheit erfahren die Betreffenden meist zum ersten Male, daß auch unsere Uhrmacher zu den Gerwerben gehören, welche ihre geheimen Zeichen haben. Wenigstens gilt dies von den allermeisten, und sie brin gen solche Zeichen auch an denjenigen Taschenuhren an, die nur zur Ausbes serung einmal in ihre Hände gekommen sind. Diese Zeichen, die sich mit unbewaffnetem Auge gar nicht erkennen lassen, stimmen allemal mit einer bestimmten Zahl überein, die in ein Buch eingetragen wird,, und neben diese? Zahl ist dann im Buch vollständigere Auskunft verzeichnet,' auf die man jederzeit zurückgreifen kann, wenn nicht etwa das Buch selber zerstört oder, abHanden gekommen ist! Wer daher nach träglich etwa Vergünstigungen heraus zuschlagen sucht, auf die er geschäftlich keinen Anspruch hat, kann solcherart leicht auf's Trockene gesetzt werden." So versichern .wenigstens Uhrmacher selber. Freilich kann ein erfahrener Uhrmacher für sich selbst auch ohnedies u n g ef ä h r beurtheilen, wie lange ein Chronometer nicht mehr gereinigt wor den ist. Dabei haben noch keine zwei Uhrmacher dasselbe System; bei jedem sind die Zeichen anders, und die Buch-Be-merkungen sind mehr oder weniger vollständig. Aber stets ist das System ein derartiges, daß eS für den erwähn ten Zweck genügt, resp, als Beweismaterial benutzt werden ' kann. Uebrigens kann dieser Einrichtung auch noch in anderer Beziehung von Werth sein: denn nicht selten können verlorene oder gestohlene Taschenuhren nur mittels dieser Geheimzeichen identificirt werden. NeersÜKurap seifen, lauge deutsöt yfeifea, Cisarreaspitta :e., bei Ca, CIuo, 1C3 O2 O-shw-t-a Cix.

Ooldfuchs. Fritz Thormann verfolgte mit fieberhafter Spannung jede Bewegung ' ' it'

der anmmylgen ajuircuciui ignoru Elvira. die ihren prachtvollen Goldfuchs" meisterlich in der Gewalt hatte. . Merkwürdig! Der Name spanisch von der Reiterin dagegen deutete auch nicht das Geringste auf eine spanische Abstammung hin; im Gegentheil eine passendere Repräsentantin des germanischen Typus konnte man sich kaum denken, als diese Signora Elvira. Ihre üppige goldblonde Haarfülle hatte ihr denn auch schon den Namen ihres Pferdes als Spitznamen eingetragen .Goldfuchs" nannten sie . . l. rf e die Herren des luvs, vem n&. .yormann angehörte. Dieser redende Goldfuchs oudete seit Wochen schon das Gesprächsthema in jenem Club. Sämmtliche Herren waren darin einig, daß Signora Elvira von geradezu berückender Schön heit sei, aber auch in einem anderen Punkte noch stimmten ihre Ansichten merkwürdig überein, daß nämlich der Goldfuchs" ebenso kühl wie schön sei. Versuche, sich der spröden Schönen zu nähern, hatten wohl alle schon gemacht, alle hatten sie aber auch eine schnöde Abweisung zu beklagen gehabt. Der einzige, der Signora Elvira überhaupt noch nicht gesehen, war Fritz' Thormann, der jugendliche Chef des BankHauses Thormann u. Comp. Fritz, eine angenehme ' Erscheinung in der Mitte der dreißig, war kein Freund circensischer Künste. Diesmal hatte ihn das gestand er offen zu lediglich die Neugierde, den vielbesprochenen Goldfuchs" einmal zu sehen, dorthin geführt. Ihrer Kunst brachte er wenig Verständniß entgegen mehr war es der Ruf der Unnahbarkeit ge wesen, der ihm für die Schulreiterin Interesse eingeflößt hatte, und nun, da er sie in der Manege sah, war es auch nicht nur ihre sieghafte Schönheit, die ihn das Opernglas nicht von den Augen nehmen ließ. Er hatte sie fofort erkannt, Signora Elvira war Elfe DUring die wilde Else. wie man sie m semer Heimath allgemein genannt hat. Da Fritz aus dem Programm ersah, daß Signora Elvira nicht noch ein zweites Mal an diesem Abend auftrat, hatte die weitere Vorstellung für ihn kein Interesse mehr und er verließ den Circus. Draußen in der frischen Luft blieb er erst einen Augenblick stehen und er mußt: sich von der Ueberraschung erholen, die ihm der heutige Abend gebracht. Else Düring! Es waren köstliche Zeilen, an die ihn dieser Name erinnerte; nur schade, daß sie einen fo tragischen Abschluß gefunden hatten. Die , beiden Güter, aus denen sie aufgewachI sen waren, das Thormann'sche und . das Düring'sche, lagen dicht bei einander. Ein intimer Verkehr hatte zwi sehen den beiden Familien zwar nie stattgefunden, aber besucht hatte man sich doch gegenseitig als getreue Guts-nachbarn.-Else, die etwa zehn Jahre jünger war als Fritz, hatte sich damals schon als schneidige Reiterin ausgezeichnet. Wie oft hatte Fritz sie bewundert, wenn sie, fast ein Kind noch, nach Art der Männer reitend, auf ungesatteltem Pferde dahin gejagt war. Kein Graben war ihr zu breit, keine Hecke zu hoch, mit einem wilden Jauchzer nahm sie jedes Hinderniß. Als sie . dann etwa fünfzehn Jahre alt war, da war das Verhängniß über die Familie -hereingebrochen. Vatn und Mutter starben kurz nacheinander, und der einzige Sohn jagte sich eine Kugel in den Kopf, als sich bei der ErbschaftZregulirung herausstellte, daß von dem gan zen schönen Gute nicht so viel mehr der DLring'schen Familie gehörte, daß der Erlös seine Schulden gedeckt hätte. I Fritz Thormannö Eltern hatten da'malz die so plötzlich verlassen dastehende Else zu sich neymen wollen, allein diese hatte unter dem Vorwand, zu einer Tante nach Hamburg gehen zu wollen. dasAnerbieten abgelehnt. Seitdem hatte Fritz nichts wieder von ihr gehört, bis er sie an diesem Abend in dem gefeierten Goldfuchs" wieder erkannt yatte. j Me diese Gedanken schössen Frijz diuch den Kopf, während er in der kühlen Abendluft vor dem CircuS stand. WaL wartete er eigentlich noch dort? Hoffte er,. Elfe noch einmal zu sehen, wenn sie den CircuS verlassen würde? Ob sie für ihn wohl zu sprechen wäre, i wenn er ihr seine Karte senden würde? Ungläubig schüttelte er den Kopf er hatte ja von seinen Clubfreunden über ihre Unnahbarkeit zur Genüge gehört. Und doch würde sie mit ihm nicht vielleicht eine Ausnahme machen, ihm 'ein Vorrecht der Juzendfreundschaft einräumen. Den Versuch wenigsten? konnte er wagen! Er trat noch einmal in da CircuSgebäude zurück und ging nach derSeite, roo sichele Garderoberäume der Kllnstler befanden. Signora Elvira erschien soeben, in einen kostbaren Pelz gehüllt, ln dem Gange. Der Diener übergab ihr die Karte, während Fritz Thormann ein paar Schritt zurücktrat, um, gedeckt durch eine Säule, zu beobachten, welchen Eindruck sein Name auf die Jugendfreundin machen würde. Kaum hatte diese den Namen gelesen, als sie lebhast den Diener fragte: Wo ist der Herr, der Ihnen die Karte gegeben?" Der Diener wies mit der Hand nach der Richtung, wo Fritz stand, und diefer hielt es nun für angebracht, auS seinem Versteck hervorzutreten. Else aber eilte auf ihn zu, und, ihm beide Hände entgegenstreckend, begrüßte sie ihn mit den Worten: Wie lieb von Ihnen, daß Sie sich meiner noch erinnern das heißt." fuhr sie stockend fort, "ich weiß ja noch gar nicht, ob Ihre Karte der Signora Elvira gilt oder..." Fritz ergriff, bezaubert von der Lie benswürdigkeit, die beiden ihm entge gengestreckten Hände. Nein, nein," sagte er lächelnd, nicht der Signora Elvira, sondern der ehemaligen Nach barstochter. der Jugendfreundin Else Düriva' ...

ZZriö Thormann und Signora Elvira alias Elfe Dürina souvirten an

diesem Abend gemeinsam. Sie hatten einander gar viel zu erzählen. Else berichtete, wie sie eö in den beengenden Verhältnissen der strengen und fromer . jci , nun .ianic in jyamuuig nicgi lange habe aushalten können. Die Sehnsucht nach den wilden, verwegenen Ritten daheim auf dem väterlichen Gut hatte sie zu emem Eircusdlrector getrieben und dank ihrer außergewöhnlichen Reitkunst hatte sie sich auch in verhältnißmäßig kurzer Zeit eine angesehene Position in der Circuswelt zu f . .ff. ti v r r.'ia icgajjcn gcroußi. tfiig leinenen et zählte, daß er nach dem Tode seines Vaters das Gut veraust und mit sei nem nicht unbedeutenden Kapital in das Bankgeschäft feines Onkels einge treten sei. Seit zwei Jahren habe dieser sich zurückgezogen und er sei nun alleiniger Chef des angesehenen BankHauses Thormann u. Comp. Solcher intimen Abende brachten die nächstenWochen noch mehrere, und bald hatten die Beiden sich so daran gewöhnt, daß sie die traulichen Stunden nicht mehr hätten missen mögen. Als er aber dann Else näher kennen gelernt, als er sich überzeugt, wie tadellos ihr Lebenswandel, wie rein ihr Ruf. da war das letzte Bedenken gefallen und Fritz hatte der Geliebten Herz und Hand angetragen. Und Else hatte nicht Nein gesagt. Elle sollte dabin waren die beiden Liebesleute übereingekommen c p . l nr , c nacyoem ne oen erirag mir oem )vi rector gekündigt, ihren Beruf aufgebe, wv i r r pp w . 5 dann woulen ne ncy onicicu verlosen und so bald als möglich sollte dann Hochzeit sein. So war denn der Abend herangekommen, an dem Signora Elvira zum letzten Male auftreten sollte. Eine ge hobene Stimmung herrschte im ganzen Hause, beinahe wie eine Feststimniung lag es über allen nicht nur den ZuSchauern, sondern auch den Künstlern. ;&am Signora Elvira wur als Kunstlerin hochgeschätzt, und als gute Collesin. als Wobltbäterin. von den übrigen Angestellten geradezu verehrt. Nur ' . l a"f-tljf. einen gao s, oer einen unausioicqlicyen rjQ'V gegen den Goldfuchs im Herzen trug daS war der Clown Henri. Diesen hatte Signora Elvira'S siegbaste Schönheit gleich in den ersten Tagen, da er mit ihr zusammen arbei tete, bezaubert; seine Annäherungsversuche waren aber vom Goldfuchs lachend zurückgewiesen worden. Lachend und das war'S, was Clown Henri nicht verwinden konnt. Wenn sie ihm gezürnt, wenn sie ihn gezüchtigt hätte daS hätte sein liebeglühendes Herz . vielleicht ertragen, nicht aber, daß sie i Ihn rtnSsl-fftrfi j Die Schulreiterin hatte ihre Vor sührung beendet und verneigte sich auf ihrem Goldfuchs- dankend für den stürmischen Applaus. Da' ward ihr aus einer der Logen ein Strauß zuge worfen und im nächsten Augenblick fielen noch eine ganze Menge in der Manege nieder. Das Publikum der Höheren Ränge war nicht wenig überrascht über den unerwarteten Blumenregen und brach in frenetischen Jubel aus. Aber auch in der Manege ging's bunt zu. Einige der Bediensteten waren in die Manege gesprungen, um die noch immer ringö um den Goldfuchs" nie derfallenden Sträuße aufzulesen. Und mitten unter diese Leute fiel vlökliS 'mit einem gewaltigen Saltomortale don der Rampe der Manege auS der Clown. Henri hinein, eine Ueberraschung. die abermals mit lautem Jubel oegrugr muroe. Ungeschickt half der Clown den Leuten beim Auflesen der Sträuße; daß er sich .dabei dicht hinter dem Gold-fuchs-hielt,- fiel nicht weiter auf. Plötzlich machte das Pferd einen jähen Seitensprung, so daß die Auflesende!. erschreckt auseinander stoben, was ein abermaliges Hallo deö Publikums zur Folge hatte. Signora Elvira verneigte sich noch einmal und feuerte dann ihren Gold fuchs" durch , ein Schnalzen der Zunge und durch einen leichten Schlag mit der Gerte an; das Pferd war ein vorzügli cher Steiger: auf den Hinterbeinen ge hend sollte eö die Manege verlasse!:. Signora Elvira hatte das Experiment schon oft gemacht, heute aber schien der Goldfuchs-,, der sich überhaupt seit jenem Seitensprung so merkwürdig unruhig benahm, den Gehorsam zu verweigern. , Ein nochmaliges Schnal zen mit der Zunge und ein energischer Schlag mit der Gerte brachte ihn zur Raison. Kerzengerade stieg er empor. Da aber erscholl mitten in das brau sende Händeklatschen hinein ein Schrei, der VerzweiflungSfchrei eines von wahnsinnigen Schmerzen gepeinigten Thieres. Elviraö Pferd richtete sich in seiner ganzen Größe jäh auf dann überschlug es sich nach hinten. 'seine Reite rin unter sich begrabend. Ein Schrei des Entsetzens durch hallte den weiten Raum. Angestellte des CircuS eilten herbei mit ihnen zugleich traf. Fritz Thormann bei der Verunglückten ein gerade noch zu rechter Zeit, um den letzten Blick der sterbenden Geliebten auf sich ruhen zu füh len. Die beiden Goldfüchse lagen todt in der Arena. Bei dem Pferd entdeckte man später dicht über dem Huf des linken HinterfußeS eine kleine blutende Wunde sie rührte von einer Nadel her, die sich in daS Fleisch eingebohrt hatte. Wie der Goldfuchs- wohl zu dieser Verletzung gekommen sein mochte? Eine gegen den Clown eingeleitete Untersu chung verlief resultatlos. Man konnte ihm nichts beweisen. ' ' ' ES sind erst wenige Jahre seit den geschilderten , Ereignissen ' verflossen. Fritz Thormann'S Haar aber ist ge bleicht und seine Bewegungen sind die eines alten müden Mannes. Im Club sieht man ihn nie mehr, auch sonst der. kehrt er mit Niemandem nur einen Weg sieht man ihn regelmäßig wandeln, ob Sommer, ob Winter, ob Herbst, ob Nrühling- daS ist der Wes

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are not a ' guess-wortt " remedy. They give quiclc relief. The proof of this claim may be found in a single tsbule. A sense of relief will be feit in t!ie stomach as soon as the tabule begins to dissolve. Evcry man employed indoors should carry a few in his vest poqlcet. Every vornan should lceep them in the house. They are composed of the very medicines your physician wonld prescribe were he called on to treat you fof dyspepsia or any mauner of stomach, liver or intestinal troubles.

ZUM Fr.iedb.of. wo Die ruyt, der all sein Sinnen, all sein Denken gilt: feine ge liebte Else der Goldfuchs. Eine Feindin der Lebenöverslche rung. .Wie heißen Sie?" Dame (die sich versichern lassen will): Anna Wendel.2Bie alt?Ich verbitte mir solche Fragen. Was geht Sie das an? Ich will mich hier versichern lassen." Ja, wir müssen das aber wissen, um die Summe festzustellen. Waö für 'ne Summe?" Na. den Betrag, den Sie jährlich zu oezaylen yaden. Na. denn also 33 Jahre!" Ist das genau? Bei falscher Aus sage ist die Police null und nichtig!" Na, also 40! aber solche Frechheit ist nur noch Nicht vorgekommen! Wieviel wiegen Sie?" Das weih ich nicht; außerdem habe ich Sie za auch nicht gefragt, wieviel Sie wiegen! Ledig oder verheirathet?" Gott sei Dank, ledig! Aber glauben Sie nur nicht, daß ich mich nicht zehn mal hatte verhelrathen können, wenn " Ist in Ihrer Familie schon ein Fall von Geistesstörung vorgekommen? Nun habe ich aber' genug: das ist doch 'n bischen zu frech, behalten Sie Ihre blödsinnige Versicherung für sich; ich danke bestens dafür!" (Verläßt wü :hend das Lokal. . Die allste Schützens lde Deutschlands ist die AacbenerKarik. schüken-Gilde:'Sie wurde im ?!abre 799 von Ludwia. dem frommen aurn Schutze von Kirche und Gottesdienst gegründet. Die Aachener Karlsschu-!en-Gilde wird in den Taaen vom 25. bis 29. Juni dieses Jabres das fteft ihres 1100jährigen Bestehens durch ein Bundesschieben begeben, das. zugleich als 25jahrige Wiederkehr deS rheinischenBundesschießens vom Jahre 1374 in Scene gesetzi wird. IN der W 1 e n e r islertricitäts - Actiengesellschaft befindet sich ein Elektromotor von 4000 Volt, der durch Ketten abgegrenzt ist. Den Arbeitern der FabrU ist es strenge verboten, diese Abgenzung zu üoerschreiten. Trotz dieses Verbotes trat der 27jährige Maschinenschlosser Ferdinand Kopper an die. Dynamomaschine heran und berührte den Motor. Er sank sofort todt zu Boden. Die auf das Höchste gespannte Elektricität war durch seinen Körper gegangen. Sein Gesicht war bläulichroth verfärbt. Er zeigte daö Bild eines Erstickten. VoreinigerZeitwurde bei dem Schweinefütterer Adalbert Przhkodo auf dem Gute Gr..Flöte in Mecklenburg Haussuchung gehalten, wobei im Bettstroh ein Beutel mit vierundzwanzig Pfund Roggen und Erbsen gefunden und beschlagnahmt wurde. Der Angeklagte räumte vor der Strafkammer in .Schwerin unter 2hräneeineSchuld ein und bekannte, daß er ich aus Noth das bei ihm gefundene Korn von dem für die Schweine bestimmten angeeignet habe, um es in seiner Familie zu benutzen. Der Angeklagte wurde zu einem Jahre Gekananik veiuribeilt. So aesckehen im Jahre des Heils 1899 im Reich oer ouessurcyr uno frommen silre:

KY I l anfpassen. .... in den Gliedern. tr-"-'mwm n . bürden. AU disorders fcrising from cause can be cured to a certalnty. BIG wra. "The Sea Level Eoute" TO N ew Double Daily Service. Wagner Sleepirg Cart. Dining Can. V! . JngllS. tinicnt. V O. WlefSotmid, CetTcTtblcertar. Söarrcn H, Lynch, tfft. Vi. fSoff. A XtfitKgt. H. . Vron'v, A. 9. P. . Die populäre lQJBlHiQifl) ist die defte Linie nach gl?IIÄ&. Vier Züge! rfftfftit (nMitnntinf tz 7 OOVM !! ttV ' " v i5LSm U tt Racht, flnfu.ft In abir an (1100371t IBSKbtnbl ' . 80ll 7VM sflt treffe (ter et. SSOV 7 UV. S409tm 4 7 Täglich aukge onnrag. -i neftea ctbcfferU Vestibüle Ougen, OSgner Scrlsn?gen r- legailte yarlor Wagen und ?ß wagen. Lokal'Gcblaswage ia Jndiavapott fteht m S Abend, deren. Lerlüßt Chicago Ul Vkorgknl. Sann jeder ictt ach 9 80 bend betzt erde. mmm 5 Seft Wasi,tcts Straße lilket'Okkitts : Union ahnhof. aann 11 ,! ve. ahhot d . Strahl. rank J Reed, enl Vass.aent. W. H. vkeD o e l. Vtce.räs und enl. Vkgr. Cbal. H. Rockweli. ttaffic.Manager. e o. W. H a y l , r. Dtft. Pass. gent. Cincinnati Züge! C.I.& D. R. R. Abfahrt Änkunft dtnctnnait kuntt 7 809m . 1190m m iüm m 1009191 . 7Nm . 10 8091m Indianapolis bfahrt 8 45 8 om jm 4M 7 00Mrn ß m Dayton Züge. C. H. & D. 5!. 5!. Abfahrt Ankunft Indianapolis ' Dähton bsahrt 8 0Sm ruft iom . tUftm , '10 4535 m . j 4591m . 4 4SN 7 00 m (IJIWb 7?Z7k , n 007! Toledo ü Detroit Züe. c. h. & D. k. iC Abfahrt Ankunft Zzlzztt Jad'plS : Toledo : itzi'A fahrt 10ttm äfft 8 4 Crrt?' -i . 7 001 . Cv3 , OI-.J ) Igee Oonrlr;2. Ticket.Ofn en : Xl-l-i r "-- r No. 25 O:? C:n:r-:-: C - - - r-: r- in ' - . . - 1 -iCJlVw.

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