Indiana Tribüne, Volume 22, Number 193, Indianapolis, Marion County, 2 April 1899 — Page 5
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GssenerSckreZlitdnefdtsvhittpp Söucrr.nu-fcr. ffiyr' kzz tx Ccrma frei 4 PUteCo Mein lieber Herr Redaktionär! Wisse was ich denke? Ich denke, der Karlie is entweder e Rindvieh oder er Hot mich gesuhlt, wie ich in mei ganzes Lew? noch nit gesuhlt sind worde. Ich hen mich die Sodawasser Faunten wo ich Ihm e paar Woche zurick von derzehlt hen, em'ol diesent angeguckt un ich losse mich hänge, wann's nit e ganz kommene Wasservomv is. 5c6. ben off Kohrs keine Eidie von so e Faunten gehbt. awwer d.ieselwe Zeit sin ich schuhr daß mer in so e Ding keine Peip von oier Jnsches Dorchmesser brauche duht. 1? ! Z M & fkAM rf sm f I A 4 vjiiiu3 uuq, iuy uuuy uvuy nie (iii gesehn, daß die Ohpening, wo das Sodawasser eraus komme dubt. so groß is, dak mer mit die ganze üand eneirabre kann. Awwer ick ben die Hoffnung nit uffgewwe. Der Karlie hot gesagt,, er hatt Eckspierenz 00 orm un ick denke er bot aack. Wisse Se. er Hot doch lang genug mit feineGang an w V!.nt t" ä. v ozu neiloiejioqr erumgeqangl UN vs Hot er alles gewatscht. Er selbst Hot jo doch aach, wie Sie riemembere wer'n emol enKendiestohr geronnt, off Kohrs hot er 00 keine ?ooawaZjer Faunten aebabt. awwer dieselwe Äeit bot er doch e Eidie von das Bißnes gehabt un Jf. . t 1 icn yen gar mu scouqr genug 001 er kein aroke Suckzek mit den Biknek ae habt, awwer enniweg bleib: doch immer e wenig hange. Er Hot gezagt, ich lout uzn nor t roppeie uaizier gewnze, oann wollt er die saunten scöon ufffickscv Ich hen ihn drei Dahler gewwe, bikahs so en ÄUV mug ooq aacq e wemg Spendgeld hen un do is er dann gange for sich Pehnt zu kaase. Mir hen die c?ellerdokr oelackt un ben nor an unser Bißnes geschafft, wann die Lizzie, was meine Altte ts, aus das Haus fort war. ?ck ben den stärkte aam aebn gelosse UN ich muß sage, der Bub Hot en ang gute Telzjt geyavt. kzt oot iaj e große Dreiguttöbaäs kriegt un Hot dodruff die Faunten angeschkruht. Dann bot er die saunten e Kokt von rotbe Pehnt gewwe un Hot alliwwer blaue un griene Streips dran gepehnt. Das aane Biknes- bot vurttienier aeauckt. wie en Barberpohl: Uff mein Ettweis , Hot er aach noch ganze Latt' weive Stabrs dran aeöebnt. Wisse Se. mer muß doch aach ebbes for sei Kontrie vuyn. Das lieht -gut aus un ton nicks. Ich hen, gesagt, Karlie, hen ich gesagt, sell guckt ahlreit, awwer die selwe Zeit kann ich doch mt sehn, wie mer bei dem enorme Loch Gläß fülle kann. Wei, daö Loch is groß genug, for en Schlapppehl dran zu fülle. Do sagt awwer derKarlie,Pa.hot er gesagt, du schwätzt, wie du's verstehst. Paß nor emol uff mich acht un in die erschte Lein, loß emol e Kwartche Bier hole, bikahs ich gleiche aach nit so e drockene Arbeit zu schaffe. Sehn Se. sell gefällt mich von den Karlie, daö is wenigstenZ ein guteZ Ding, wo er von mich geerbt Hot. Weil kei annerer Bub do war, sin ich selbst zu den Wedesweiler gange un hen eir Pehl voll Bier for den Karlie un en Pehl von mein speschel Drink Selzer un Lemmentschuhs for mich geholt. Dann Hot die Arbeit besser geschafft. Ich sag Jhne. der Karlie Hot geschafft wie en Nicker un geschwitzt Hot er, wie en Pohrkrost wann er e halwe Stunde in den Stoh. is.. Ob das Schwitze von den Bier komme iö, odder von den Schaffe.känn ich off Kohrs hii sage. De? Bub Hot sich e Gardehoö geholt un Hot die dorch die Faunten gesteckt un Hot se aütsei. in die Jahrd mit den Heidrant konecktet. An die Opening hot er e Schkruh angeschkruht un dann sagt er, jetzt war alles in e forscht Kläß Schehv. Ich hen mich gefreit wie alles un for laute, Bergniege sin ich noch emol zu den We. desweiler un hen noch e Kwartche Bier for den Karlie geholt. Off KohrS hen ich rnich aach noch emol mei Ressiet ma che geloßt. Grad wie ich in den Seifer hen schnieke gewollt, do hen ich gzsehn. daß die Lizzie. heim iS komme. Ich hen schnell den Drinkstoff zu den Karlie gewwe un hen zu ihn gesagt, daß er in - den Seller stehn sollt, bis j ich Widder komme deht. Dann hen ich, die Dohr gelackt un sin zu die Lizzie. Z)ie Lizzie war arig fremdlich zu mich; se Hot mich sogar en Kiß gewwe un Hot micy ge,?oai. 0 eooes ouqi eme arme Nikn wobt ei tell iub! Mir ben schnell t wenig Dinner gesse un dann sagtdie Lizzie, se hatt heit Morgen die LehdieS N,nirckl Sosseieteb aetscheunt. Die SasseietehK hätt den.DorpeS, die junge Schnattnoles, wo ma nnnerzcyi uv k0 fti wie uff VabrtieS aehn un danz un sich verheirathe. wann sie hardlie fuffzehn Johr alt sin, un wo alle Nackt mit ihre Bohs losfchiewe un en Wabk nemme. well, also for die junge Meh derchecLessenS kn dasMende undDarne von ihre StackmS zu gewwe. war ebbeS Sckrecklickes. wann mer sehn deht, wie die junge Dinger mit Loch erum laufe dehte. Ich hen gesagt, sey wär e aria aute Eidie un die Lizzie sagt, sie deyt auch denke, bloS wär arig viel Arbeit dabei un sie müßt reitewes zz a -Stet Widder in fett MW
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iung. Ich hen erschi gedahn. ül wann ich das gar nit gleiche dtht, hen awwer dann gesagt, well for so en gute Zweck, do müßt mer schon ebbrs duhn. In mei Jnnseit do hen ich mich - off
Kohrs gefreit wie alles, bikahs xcg sin uff den Weg ritt von die Lizzie geworde. Die Altie ist gleich fort un ich sin so schnell wie en Hund gauzt, in d:n Seller zu den Karlie. Der Kunne hot bei Missiehk mein Drink geläppert gehabt, un wie er sein Misstehk ausgefunne gehabt Hot, do Hot er aach noch das Bier gedrunke. Off KohrZ hen ich unner die Zirkumstenzes reiteweg Widder zu den WedeSweiler gemußt, for e neie Edifchen zu tackele. Do hen mir Ms awwer emol diesent gelabt UN dann sagt der Karlie, jetzt könne mir emol en Treiel mache. Ich muß suge. ich hen arig gewunnert, wie daS Ding schaffe werd. Der Karlie ist autseit gange un hott den Heidrant angedreht. Dann is er Widder in den Seller komme un ich hen die Dohr gelackt. Jetzt kann's loL gehn, hot der Karlie gesagt, un hot reiteweg sein Pehl ausgedrunke. Dann hot er die Schkruh abgeschkruht un ich sag Jhne das Wosser is aus die Faunten gelaafe, wie alles. Mir hen den Pehl unner gehalte un in leß denn no teim war er voll.' Ich muß sage, das Ding Hot micb . Spaß ' gemacht. Jehs, der Karlie is en Oosebub! Wie das Wasser so ebaut fusfzehn Minnits geronnt is, do hen ich gesagt: Karlie du besser stappst jetzt, sonst find die Ma schließlich noch ebbes aus un dann Hot's geschellt.-- Das is iesig. sagt der Karlie un schuhr genug Hot er's aach gestappt. Awwer in e Seckend Hot's uff eemol en Krach gedahn un die HoS war geboßt. Schie wiß, do is awwer das Wasser armsdick in de Seller gelaafe! Ich hen gedreiht, das Liek zuzuHalle, awwer do sin ich schön gelefft gewese, ich sin alliwwer naß geworde. Der Karlie Hot aach einige getreit. awwer es Hot kein Gut gedahn un daS Wasser iS immer weiter gelaufe. Feinellie Hot uns daS Wasser bis au d'e Nies gerietscht un es ls noch immer höher gange. Jetzt is ebaut Zeit, daß mir uns aus den Seller macke, hen ich gesagt un hen die Dohr usflacke gewollt, awwer bei Gasch, wo is dann nor der Kieh gewese? Alliwwer hen ich gesucht, awwer der Kieh. war nit do. Do sin mer jetzt in e schöne Ficks gewcse. Mir hen uns uff die Sauerkraut BärrelS gehockt, awwer uff aamol sin die umgetombelt un mir hen ins Wasser gelege, Do hen ich awwer gehallert. wie alles. Der Wedesweiler is erbei komme un Hot. unö gesehft. Ei tell juh. an die Ecköpierienz wer'n ich awwer mei ganzes 'Lewe denke. Ich hätt nie nit gedenkt, daß e Sodawasser Faunten so dehnschereS sein könnt. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer PhilippSauerampfer. Skadler-Citate. O selig, 0 selig, ein Radler zu sein! ES platzt' ein Reif in der' Früh. lingsnacht. , Warte nur, balde radelst du auch. Nadeln oder picht radeln, daS ist die Frage. . ES ist nicht gut. daß der Mensch ohne Kad sei. Meine Ruhe ist hin, Mein Herz ist schwer . Denn mein Radl richtet Niemand mehr! . Sie mußten beide radeln. Sie hatten sich viel zu lieb. Ich habe genossen daS irdische Glück, Ich habe gelebt und geradelt. . (55 ist eine alte Geschichte. Doch bleiöt sie ewig neu, Und wem sie just vassirte, Brach 'wäz am Nad entzwei. Die Welt wird alt, und wird wieder jung. Doch daS Rad erfährt immer Verbesserung. Gefährlich ist'S, den Leu zu wecken. Verderblich ist des TigerS Zahn; Doch der schrecklichste der Schrecken Ein Radler, der es noch nicht kann. O radl? so lang du radeln kannst, O radl', so lang du radeln magst Die Stunde kommt, dieStunde kommt. Da du daö Nadeln nicht verträgst. Mir wird von alle dem so dumm, Als ging mir ein Zweirad im Kopf ' herum, ' ' -"T: Ein galanter Taschendieb. Detectw Inspektor 'Stein in Wien war recht mißmüthig. Er gehörte der Hotelbrigade an'und hatte sn seiner Function einen recht anstrensenden Dienst. Zeitlich MorgcnS mutzte er im CentralmeldungLamte ;btc Liften jener neuanaemeldeten Reisen den durchsehen, welche in einem der Ho telS, die sich in. seinem Ravqn defanden. 1 aboestieacn waren. Sodann mußte sich' der Detectw mit jenen von auswärts eingelaufenen Telegrammen genau bekannt machen, welche Mchtigh Verbrecher signalisirien. und dann kam die schwerst, Arbeit, nämlich die ihm zugewiesenen Hotels abzugeben und unauffällig die angekommenen Passs giere zu beobachten. 'Ein recht anstrengender Dienst, aber Steiner versah ihn unermüdlich, mit vielem Eifer. Und trotz dieses Eifers hatte er seit Monaten keinen Erfolg zu verzeichnen gehabt. Ganz im Gegen tbeil bat! sich Mißerfolg auf Mißer
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sen Verhaftung rtr.e nicht undeoeulenve Belohnung -ausgesetzt war,'war ihm entwischt, ein Hochstapler, für dessen Entlarvung auch eine hübsche Renumeration herausgeschaut hätte, war ihm nicht verdächtig vorgekommen, und.erst in Prag war es gelungen, dieses Individuum den Behörden zu übergeben. Der Chef des Polizeiagenten - Jnstitutes hatte zwar seinem Untergebenen noch keine directen Vorwürfe gemacht, aber Steiner wußte, was er davon zu halten Haiti, wenn ihn der Obercommissär täglich mit der Frage empfing: Schon wieder Nichts?" Steiner mußte die Sticheleien feiner College ertragen, welche das Gerücht colportirten, daß der Detectiv Jnspector analog dem Thierschutzvereine einen Verbrecherschutzverein in's Leben zu rufen beabsichtige. Daß die Stimmung des Polizeiagenten unter diesen Umständen nicht die rosigste war. ist leicht zu denken. Er hatte wieder die eingelaufenen Meldezettel genau durchgesehen; eine Stunde hatte er dazu verwendet, die von der
Provinz und von den verschiedenen Commissariaten - eingetroffenen Depeschcn einem gewissenhaften Studium zu unterziehen, er hatte sich allerlei Notizen gemacht, aber trotz der angestrengtesten CombinationS - Thätigkeit war es ihm nicht gelungen, die Spur irgend eines Verbrechers zu finden. Mißmüthig ha:te er die letzte Depesche zur Seite gelegt und begann, nun seine tägliche Wanderung von Hotel zu Hotel. Wie seit Monaten, so war dies auch heute. Lauter Passagiere, auf die kein Verdacht fallen konnte. Er hört schon im Geist?, wie ihm sein Vorgesetzter sein höhnisches Wieder Nichts?zurief und Steiner machte, beim Thor eines der ersten Hotels im Stadtbezirke mit dem Portier stehend, seinem Unwillen in entrüsteten Worten Luft. Entweder die Wiener Polizei ist so tüchng, daß sich die Herren Verbrecher nicht mehr hertrauen oder Wien geht so zurück, daß Derjenige, welchem ein größere? Riß" gelungen ist, daS erbeutete Geld in einer lebenslustigeren Stadt als bei uns anbringt," docirte er. Auch der Portier begann über den Rückgang zu klagen, den seine trinkgeldbedurfttge Hand za stark spure, und bald waren Beide im richtigen Fahrwasser, indem sie über die gegenwärtigen Verhältnisse schimpften. Da wurde der Redestrom deS PornecS durch einen Hotelpassagier unterbrochen, der seinen Zimmerschlüssel begehrtc. Der Portier zog unterjhänigst sein Käppchen und überreichte. daS GeWünschte, staum cb hatte der Hotelgast den Stiegenabsatz betreten,-) als der Portier wieder von Neuem begann; Seh'n S . Herr Steiner, der da laßt no waL aus, solche Passagier', that' i mir immer wünschen, von den hab t jeden Tag mei' anständig's Trinkgeld!" Wer ist denn daö?- fragte der Po lizeiagent. Ein Fabrlkantensohn auö Deutsch land. Werner heißt er. .Immer iö er elegant an'zogen, fahrt im Fiaker, draht recht viel, mit an Wort bei -.den haßt'S no: Leben und leben lassen!u doS iS der Werner? Sein Meldzettel hab' i ja g'seh'nl" - ' Etwa eme halbe Stunde spater entsernte sich der Detectiv - Jnspector. um langsam wiedex zur Pylize.i - Dlrection zurückzukehren, resultatlos wie seit Monaten, in stiller Resignation der Frozzelelen gewärtig. Er hatte gar keinen Grund, sich zu beeilen, und machte einen Umweg über den' Graben, wo an dem sonnenhellen Vormittage so biclc Hunderte von Menschen, die Herrllchen Auslagen bewundernd, prsmeniren. Auch unser Detectiv - Jnspector konnte sich all' diesen Herrlich leiten nicht entziehen und vertiefte sich in den Anblick - dir Auslage eineZ Juwe a rr i V' .v c iiciö. 2ua qoxii er neoen. ncn zyiy Stimm keiner Dame: Ach. Herr Buchmüller, daS ist gut, daß ich Sie treffe! Ich will eben zur Polizei gehen, um eine Anzeige zu machen, Währemy. ich gestern mit Ihnen war, mutz ich mein goldenes Armband verloren hajjgir Mechanisch hatte sich Steiner umgedreht, als er die Stimme, hörte,' aufmerksam horchte er jedoch, als er von dem in Verlust gerathenen Armband erfuhr. Er faßte zuerst dis Spiecherw jn's Auge. Ein' Mädchen , von ,' etwa zwanzig Jahren, sehr hübsch und auf. fallend gekleidet. Dn Detectiv-Jn. spector kannte sie, er wüßte, datz sie bei galanten Abenteuern nicht zu 'spröde war. Dann richtete er. aber auch seine. Blicke seitwärts auf den mit dm'Na men Buckmüllcr Angesprochenen, Er mußte sein Erstaunen, veröergen. als in Buchmülle den als Fabrikanten, söhn Werner gemeldeten 'Hotelgast '.er-, kannte. Dieser suchte mittlerwe dem. Mädchen die Idee, eme AnLzige. au. cx statten, .auszureden, . .Vielleicht, tat daö Armband doch nicht verlyttn' und befand sich zu Hause in' iraend einer Ecke verworfen." Doch daS Mädchey lieö sich von semer Absicht nicht-' abbringen und stellte dem Lernt den An trag, mit zur Volize.1 zu kommen. DieS Anerbieten schlug der angebliche 83 müller unter allerhand AuSslüchtm aus... Der Detectiv-Jnspector hatte auf mcrksam zua?hLrt. er batte' .sick 'so. fort daran erinnert, daß sich in -det ri.i.. o.:i r : ii .zcigcn geqauik. Hauen, denen zu olge Madchen und brauen. die sich von einem Unbekannten. dir sie angesprochen hatte. begleiten .-ließen. Geldtäschchen und Schmuckgegenständ: aoyanoen getommen waren. Dem Polizeiagenten war klar, den so lanae vergeblich suchten galanten Taschendieb vor sich zu haben, und er liek den Ver dächtigen nicht mehr auS den Augen, als sich dieser von dem Madchen verab schiedete.. Den ganzen Tag hindurch beobachtete .der Detectiv - Jnspector 1. tr...i . i i.uugui v..icanu - 55ieu?5 qie
mehrere Nenoczvsus ein, sprach üiev
rere Damen an. aoer Steiner konnt leine verdachtige Handbewegung des Mannes bemerken. Auf die Gefahr hin, vielleicht doch einen Mißgriff zu begehen, sprach das Polizeiorgan endlich die Verhaftung aus und brachte den Verhafteten zur Polizei - Direction. Bei der Leibes-Visitation fand man nicht weniger als fünf Geldbörsen und drei Armbänder, welche der galante Dieb wahrend des Tages gestohlen hatte. Dies hatte er mit einer derart!gen Geschicklichkeit gethan, daß der ihn scharf beobachtende Polizeiagent davon Nichts gemerkt hatte. Alles Leugnen war vergebens und nach kurzem Verhöre gestand der Verhaftete auch, 'der so lange gesuchte Taschendieb zu fein. Er hieß Franz Kroner und war ein stellenloser Commis, der sich durch ?:.tt.f trn:n.f r.: . jcicuiuic uic jjimzi sllr eine vergnugungsreiche Lebenswelse beschafft hat te. Der Polizei war ein guter Fang gelungen. Detectiv - Jnspector St ner erhielt eine ganz hübsche Remuneration und er wurde auch nicht mehr !1 ' . rv MII ocr irunoung oes Äerorecyer schutzvereines" gefrozzelt. SeinStandpunkt. Ja. t" . ffi. V 1 r r- r . , lonncn ie oenn nicgi icien. zgier jicijt doch deutlich genug angeschrieben: Sprechstunde nur von 3 4 Uhr." Ja, ich will Sie ja garnicht sprechzn. Ich möchte Sie nur um eine milde Gabe bitten." 'A 0 q n i ch Cxiininai-'o orn missär: Haven in Ux oroiacye neue unvaungcst cjiuuu a MznalZllzuMattn: -juq uut, ich niufc erzr lictaungcn utn." tutne schlau top Mama: Kariüjen, wznn iüu naj; gicico artig 0tN, mut )U ohne Abenoorot zu kxitr karia;en:''Lag' ama, uxis giebt's denn yeute uotabi iDct kleine verrathe r Mutter: Gieb er Tante eine Hand zum Äbschleo, ötarichen nun, w. lgt man denn, wenn die Tame.forl. $W Karicyen: endlich aücinr Erstrage. junger Ärzt: Denke wir, mem tieber onege, ve erzie Kranthüt, . die ich zu beuandem yaite,' ist äugerst giatt und ra,cy ver.fen." Eouege: Levt der Zoehanncfir" an leidende Frauen i . Z4 Nitzl mHirmuHtf UUem, ichrzilr tBriki. wi. tat glufr, ttiim kn cUtnuiKT etc. d nd tUnrnatiL ,tz finl Mltll4 ei ttnfaAO. f 4 e min!. 14 ich nc ttlt4 t iU. Der Kti t et laitittl uc Irav'K. Ci 9ftrtltti,fi4(0 tuh fn 1 fienMuanu S4 r..MIlI IIBItiUQI KiruMfnl n ick Inbit 0bau$4a fkafirtUtMi ' Mr. C. yndnnt, ch sadi. U. S. A UXM Lau- und Spar-Verein macht Hypotheken.Anleihen iu den nieerigken Zinö-Raten. Abzadluvgen der Schuld nach Belieben. Man nkvvNg sich bei den Beamten: lbert E. Metzger. VrKt. SotH Eteike. t.Viftd,nt. vrtv Vodn. SikntK. tlarl H. Lieber. chadikkr. lZersammlung jede Samstag Abend im Det4en Hans. IM a in
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