Indiana Tribüne, Volume 22, Number 193, Indianapolis, Marion County, 2 April 1899 — Page 4

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xt tägliche .Tr'büne- koket durch den Xra 4 Zth per Woche, die OonntsgZ.TNbüt' tntt ptx Woch. eeib nfesnam IS Statt N Stntl Haltet P fft ußnöU t jje?t4 tx 8tKxittlss3 p pe S7 13 SÄV SUäWö 3n6tanapoU, Ind.. 2. April 1899. Sonntags puöerei. Ein tzerzericht hat stattgefunden. Die Henen Steele, Gruelle, gor'' "i und Starke, vier Artisten, wie ras, m englischer Sprache sagt, haben sich zu. sammeogethan, haben sürchterllcheS Gericht über die Skulpturardeit am Monument gehalten uno sie durch und durch für Pfuscharbeit erklärt. Kein gutes Ha haben sie daran gelassen, aber auch gar keinö. Schlecht, sehr schlecht, noch schlechter, die Sprache hat kaum Worte genug, um den Abscheu auszudrücken, den diese vier groben genialen Künstler von Weltruf vor dieser Arbeit empsizden. Und sie sind einstimmig alle Blere, bis in die kleinften Detail qineU. Sie sehen alles mit demselben Künstlerauge, mit demselben genialen Seifte und sie haben ihr Anathema dagegen geschleudert. Sine ganze Spalte nimmt eS in der Uwl" ein. Selbst die Anatomie der Figuren, wie sie sich auszudrücken belieben, ist falsch, vorüber ich M'ch sehr wundern muh, denn ich meiner seit habe in den Gruppen noch keine Figur mit krummen Beinen gesehen und auch keine mit zu kurzen oder zu langen, aber ich muh zugeben, daß das Richkvorhandensein einer Sache nichi dadurch de.lli.sea trird, daß ich sie nicht sehe. SS ist nichts HerorscheS an den Gcuppe, aber oenn die beiden Jung frau?n, die auf der einen mit der Fadne und die auf der anderen mit der Fackel N'chtS Heroisches an sich haben, bann weiß ich allerdings nicht, waS noch nöthig ist, um den Eindruck deS He rollchen zu machen. Ich gebe zu, die beiden Damen find für Jndianapolisn bürgerliche Berdattnrsse und nament lich für die Verhältnisse deS vier, blätterigen kritischen Kleeblattes etwak grob ausgefallen, dafür find fie aber auch von Stein und können nicht mehr wachsen. S,nS ist sicher, so furchtbar mager, die die patriotisch sabrizirle Jungfrau auf der Sp tze deb DenkmalS, find sie beide nicht. Sie sehen wenigft.'nS gut genährt auS, daS wer den selbst die Herren Steele, Gruelle, Forsy he und Starke zugeben müssen. Ich habe auch in diesen Gruppen noch keine Figur bemerkt, welche ein paar splndeteürre krumme Finger in die Höze streckr. gleichsam als säße die Glcht in denselben, wie daS bei der Elnzeisigur amerlkantscher Kunst auf der Westseite der Fall ist. Indeß verstehen jedenfalls die vier GenieS Steele, Gruelle, Forsyth ur.d Starke die Sache besser als ich. Du Gruppen, sagen fie, find schlecht, denn sagen fie, es ist darin keine rbytm.sck' Entwicklung der Gedanken (themes) zur Form. Ra ja, daS mag wohl sein, aber mir ist daS zu hoch. Ich muß ge stehen, daß ich nicht weiß, waS daS be. deuten soll. Und ich bin in Bezug aut Skulptur so unwissend, daß, wenn die vier Herren sagen, die Gruppen seier "pure rnelodrama" ich mich ebenfalls veranlaßt sehe, das bekannte Lied an zustimmen : ,3ch weiß nicht, waS soll eS bedeuten". Die FriedevSgruvp' besonders, ist ein Bühnentableau DaS ist freilich entsetzlich. Ich habe wirklich nicht gewußt, daß daS ein Fed ler sein könnte. Ich BSotier hab, immer geglaubt, daß fich in einem Lüdnentableau sehr viel Kunkgeschmakf geltend n-aöen und ein Tableau ni&t minder künstlerisch gekaltet ud grup pirt sein könne, alS eine auS Stein ge. haueae Gruppe. Na jr, der Mensch kann fich ja irren und die vier GenieS müssen es ja verstehen. Ich erinnere mich, daß vor einig, Jahren die auS Europa eingesandter Modelle nicht angenommen wurden, de l fie nicht ame?lkanisch" genug waren. Ich habe damals dazu den Kovf geschüttelt, und da ich nun einmal kein Kunstkritiker bin, so fragte rd mich, waS denn eigentlich einer Steirgrvppe fehlen könne, daS ibr den Charakter deS Amerikanisten verleiben würde und ich konnte wirklich nichts finden als den Reger und die Uniform Jetzt ist der Reger drauf und die ame rikanilche Uniform auch, jrtzt bat man den Leuten gemacht, waS fie babewollten und jetzt find fie doch nicht zu. frieden. Über daS war vorauszusehen, da. malS waren die Gruppen n'üt realistisch genug, jetzt find fie, vaS ich vollauf zugebe, nicht idealistisch genug, das heißt, nach meiner Auffassung. Vber ich gebe . auch zu, daß man anderer Neinung

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Man frage nach dem echten g Johann Hoff'schen Malz-Extrakt. M 01 nderen sinb werthlose vkachahmungen

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K3&VbT&?XttZZV& ern kann. 3a Dingen, in welchen daö Urtbeil keine reine Verstandes- oder ckölssenSfache ist. sondern zumeist Sache individueller Empfindung und Aussas. ung, soll man immer etwas vorsichtig ein und niemals den Ton der Unfehlbarkeit anschlagen. Eö ist an den Gruppen mehrere? das mir auch fehlerhaft erscheint, aber ich frage mich, ob diese gehler, vie z. B. die Berdeckung ganzer Figuren, oder Theile von Figuren, durch andere, in einer angelehnten, nicht frei stehenden Gruppe, nicht schwer, wenn überhaupt. zu vermeiden find. Solcher Schund, vie unS die Herren Kritiker glauben machen vollen, find diese Gruppen durchaus nicht. Die Herren find Maler und der Umstand, daß ihrer Biere sich vereinigt haben, um in wunderbarer Ueberein. üimmung die ganze Skulpturarbeit ourchveg als absoluten Schund darzustellen, MZcht den Eindruck der Ueber. Hebung und Anmaßung. CS ist, alS wollten fie sagen : Wir find Künstler, nur müssen daS ve, stehen. Ihr Kaf lern versteht nichts von dergleichen" Zch glaube, daß die Vereinigung der Bier und die Maßlosigkeit deS Urtheile Diese Empfindung bei sedr Vielen her vorgebracht hat. Man gewinnt nicht die Ueberzeugung der ruhigen Ocjekti. oilät. Wenn Intelligenz und sonstige Bil. dur.g nicht hinreicht, um absoluten Zchund von einem Kunstwerk unterscheiden zu können, wenn man dazu selbst ausübender Künstler sein muß. Dann dünkt mich die Kunst etwaS sedr UeberflüssigeS. Ich wenigstens glaube nicht, daß die Kunst bloß der Künstler wegen da ist. Mr aber kommt eS vor, als ob die vier Heeren durch ihre gemeinschaftliche Lrktäkung gerade daS sagen wollten, wenigstens habe ich diesen Eindruck empfangen. Nichtö für ungut l Der Plauderer. Vtt Menstock. Von Tbeoder Tulmchem (SEerlinV Sie war siebzehn Jahre alt, Dina Kjerr. Sie war ser bodenständig: breitschulterig, schlank, schönhüstig und stolzen Schri't!eZ. Tte schweren, slachblonden Zöpse hingen ihr lang in den Nacken ymab. Stahlblau blitzten ihr d'e Augen unter fein gezeichneten schwarzen Brauen. Wenn sie so da hinschritt in lraftvollem, elastischen Gang, so war sie ganz die übermüthig lachende Tochter irgend eines dänischen Seekönigs, wenn schon ihr leibhaftiger Vater nur der Stadtrath Per Kjerr war. Stadtrath war er nicht immer gewe sen. Dies Amt hatten ihm die biede ren Lyttenisscr erst anvertraut, nachdem er reich geworden war und dadurch den Beweis erbracht hatte, daß der nöthige Verstand vorhanden sei. Erst war, er nur Matrose bei einem der größeren gilcher gewesen und Lyktenis würde noch heute dieser weisen Stimme im Weihe der Stadt entbehren, wenn er nicht eines Tcges, als er wieder einmal iür seinen Herrn mit einer Ladung Schollen nach Kjöbnhavn gesegelt war, m.t dem Leichtsinn, der den Seemann im fremden Hase'l immer, auszeichnet,' zusammen m.t eu:cr Zrilchcn Ladung Kautabak ein Loiterielcos gekauft lütte. Die Wahl der Nummer l,alte sich als sehr k ug erwiesen, eZ waren nämlich hunderttausend Kronen darauf gefallen und davon hatte er ein Viertel bdom wen. Tas war sein Start. Zuerst wurde er Theilhaber seines biS(ergen Brodherin, und a!S der bald darauf starb, übernahm er das Geschäft allein und legte eine große Fischräucherei dazu an, denn ec hatte jeZt nicht nur Gc.d, son dern auch Kredit in seiner Vaterstadt und auf der ganzen Insel, nachdem man erst einmal auf seine Intelligenz aufmerksam g?wordcn war. Die Fischräucherei war großartig ge gang n. !eht galt er i,ü? einen der reichten Männer der Stadt, außer sei n?r Flotte" und Räucherei besaß er noch fünf Häuser und daS größte da ron an. der Storgade, . der großen Straße, bewohnte er selbst mit seiner Gattin und seiner linzigen Tochter. ' Seine Frau war früher auch lange nicht so angesehen gewesen, wie heute, denn ursprünglich war sie vom - bmach tarten Land, als Dienstmädchen nach Lolkeniö gekommen i.nd Per Kjerr hatte sie gcheirathet, als er neunzehn und sie achtzehn gewesen war. Mit ihr zusammen war damals ihr Vruder in die Stadt gezogen, dem war eö seniaer gut aegangen. Er vatte eö

Sjmuncclj M. Depew g

schreibt i Srand Central $f90t, ' IS. Tecembn Id. Eisner & Mendelson Co.

Meine Herren l Das echte AWnn ßoss'sk)e Malz.Wrakt wird jen nr qen Jahren in meiner frjnuüc mtt bestem A rsola regelmämq ae - 8

' tUt itpxAJ nur bis zum lLememoedtener gebracht. Tas war sür die jetzige Frau Stadt rath ja manchmal etwas peinlich, aber sie wußte, was sie ihrer Stellung schuldig war. Wenn Jis Madsen mit einer Botschaft sür ihren Mann vom Rathhause kam, so ließ sie ihn ganz ruh g draußen auf der Diele stehen und Keiner ihrer Dienstboten hätte gemerkt, daß der lange Mensch mit dem weiß blonden Haar unter der großschirmigen Ä!ütze und mit der schwarzen Lederkop, vel um die dürren Hüften der Bruder von Frau Stadtrath wäre. Stadtraths waren immer sehr nüch terne, sehr tüchtige, und sehr fleißige Leute wesen. fleißig, sehr fleibia und scbr tn ckerig war Per Kjerr noch . rvt ,-fA - w ' beute. Pailionen oaue cr nicyr. oo:r wenigstens nur e.nc, die n.chts kostete. Er war nämlich sanat.scyer Düne und kaßte die Deutschen ingrimmig. Wes kalb wußte er wohl selbst nicht,' viel leicht, weil eine preußische Bombe bei der Beschießung in das Dach eines sei ner Näucherickuppen .eingeschlagen hatte, vielle.cht auch nur, weil er in Kopenhagen die 25,000 Kronen ge wonnen hatte und weil die Preußen immer nur Steuern von ihm wollten; Seit 1fc64 hatten die Preußen eirni Garnison in's Städtchm aeleat. ein ganzes Bataillon war es. Des 33a taiUons iünaster Lieutenant aber wo..nte bei Per KierrS Nachbain, dem allen Maler Riete Scrcnsen zur Dc.ethe. Die Häuser der Storgade haben lange (?ärlen,- die biö zur, Land wehr reicht, so heißt der lange Damm weg ncch, der hinter dem hohen Erd wall mit darorlieg ndem Graden hin läu.t, d.'r die Stadt gegen das ostene Land zu Ichufct. Die CS.ten werden von einander durch lange, niedrige Holzplanken und' von der Landwehr durcy eme , etwas höhere, aber erenso schvarzbraun ge wordene und stellenweise grün über mooste -Holzplanke .geschieden., Durch die Holzplanke sührt von jedem Garten eine Thür nach der Landwehr. Diele topographische Eigenthümlich keit der Llztlcn.sscr tcrgade hatte ten ttixn Lieutenant Hans o. Ellerbrook um so mlhr intecejsict, als er gleich am ersten Tage von se.ncm im ersten to wert gelegenen Hinterzimmer aus Tina K,err lm Rachbaigatten ke!eheu halte. "Tina Kierr haie die Preun nicht. Sie dütte Ue 64er Beschießung als Nicht ganz zehnjähriges Mädchen zwar auch mitgemacht, aber die Bomben, waren nur so lange über den schmalen Sund herüber gejaust gekommen, als die Dä nen die Insel noch beseht hielten, und D.na hatte nur so wenig zu eisen be kommen, so lange die T!mn wch da waren. Angst und Verwirrung. Schelte und Püffe und Dänen fielen ihr immer zusammen ein... Von d':m Augenblick an, alS die Preußen erschienen waren. Kitte es gutes und mchücheZ Ellen ge geben, die ekligen Bomben waren Nicht mehr aeflöaerl gekommen und die Preu ßcn,' namentlich .'dle'OfMrei waren jut dem kleinen wuuderyüd chen.Mad chen ungemein . freundlich '.vgewesen. öein, Dinä Kjerr haßte' die Preußen nicht, und sie .war ja jei)s doch auch Preukin und die mnaen Leue der Stadt und der Insel waren mit in Frankreich gewesen, gerade so gut wie der ivnge Lieutenant drüben im . Räch bargarten, der als ein jünger Held,' der er war. sich sogar, das Eiserne Kreuz verdient hatte. ' ' ' ' ; HanS v. EllerbroÄ war nicht nur ein junger Hed, sondern auch ein klu ger Schiller Mo.tkcS. . Er eröffnete den Angrin bei. der ersten , sich darbietenden günstigen Gelegenheit. i : Sie trafen sich im lGaten,- zufällig aber häuf-ig.. Ein seltsamer.. Jnstintt leiie die Beiden dabei so. sich:?.-, daß', sie sich über die niedrig; Seitenplanke hin we. immer erst dann saheni. und. be giüßtcn. wenn ein großer Apselbaum der hart an der Plankton dichtem Himbttrgebttsch umgeben, ziemlich röeit hinten im Garleu stand,'' sie nach , den beiden Häusern zu deckte. ' ' ! . Haus v. Elleebroot.war nicht ganz zwanzici und Diaa Kjerr. di Königs tocht, noch nicht ganz siebzehn. Die langen Sommrratende wurden den Bei den zu kurz und die niedrige Planke zu hoch. Bald darauf traf Riete Sören sen, der alte Maler, der manchmal deS Nachts nicht schlafen konnte und der den Mondschein liebte, da schöne Nach" barölind im Garten und- nicht allein. NelS Sörensen'war ein lieber, kluger und nachdenklicher Mann; eS siel ihin. gar mchlS auf; er meinte nur. Schön Dina habe sich ja in der lebten Zeit auffällig wen?g um se.ne Rosen beküm wert. Sie möchte ihn doch morgen e.nmal wieder besuchen. Seine Rosen waren seine Lieblinge, und er war berühmt als Rosenzüchter in LylkeniS. ; ' i Hans v. Ellerbrook aber saß biö lange nach Mitternacht noch mit dem alten Niete zusammen und am nächsten Vormittag machte er bei Herrn Stadt rath Per Kjerr einen . Besuch in, voller Eala, von 'dem sein 'Major inichttz vußle. Ver Kierr aber hatte gar keine

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Empfindung für die Ehre, Die ihm an gethan wurde, und mrs den Lieute nant Hans von Ellerbrook sozusagen

hinaus. Einem Prellen gave er seine Tochter nickt, hatte er ihm gesagt 7 . r. iund am auerweniguen einem z.'ieuie. nant und am allerallerwenigsien einem armen Lieutenant. Für lern Geld wüßte er verständigere Leute und der Herr Lieutenant möchte sich ja nicht unterstehen, d?m Maoel elwa nacyzu. lauten, sonn bräche er. Per Htxx, ihm alle Knochen im Leide entzwei. Ja, sehen Sie", sagte cielS soren sen, ich kenne ihn. Hab ich nun nicht recht gehabt, daß es nicht nöthig wäre. erst nach Hause zu schreiben und den Herrn Major von dem beabsichtigten Besuch in Kenntniß zu -enk schlagen Sie sich die Sacht nur yudfch aus dem Kopf." . , Aber während sich NielS tzs0renj.en noch mit Hans von Ellerbrook beschäf' tigte, . stürmte Dina inS Zimmer. Sie hatte den gewohnten eg diesmal am Tage gemacht zur Gartenthür hin aus aus die Landwehr unv zur veaeg bartbür binten herein. Sie war in wilder Aufregung: Papa Kjerr schien sich'sehr deutlich ausgesprochen zu haben, die' iunge." Königstochter, fad arg zer zäust'aus'ünd die alte halbtaube Stina kam auch herem. sogros war der Lärm.'und so schrie und schluchzte Dina '-'-' Kierr. Uüd dann wollte der Alte die beiden Zungen davon überzeugen, daß aus der Tacke doch nien-.als etwa? werden lönnte'-'dä'wurde Dina aber ganz böse und sagte er wisse ebenfoweniz, was wädreL.ebe sei' w.e ihr Aater. . .iSö-: säate'da der alte Riete, so. so... .ja.. aber Tu wolltest doch beute, meine Rosen sehen Aus einem lle.nen iunden Beet stand ein 'stolzes, ,tammcyen m wunoer baren." großen, ganz dunkelrothen Ro sen. roll waren sie. und . wie von seurig flammendem, schwarzem Sammt. r-JUMhl IDIZ ue ÖCIBI, ' ?. : t::r.i rr: jL'aüiour profoud.; Es ist nun bald scdtiia Jahre her. da ie nacy cy land ae.ommen ist, nach dem Plöner ' i' r a i- . : im COiop aal ne klN iranzvfiZllzer -lar quiS mitgebracht. Die Rose, sein De gen und leine schöne Schwester war un . . aejäyr Alles, was er velan, verarme Emigre.' Und damals hat ' eine Tante von mir äeledt, die wär. noch em Jahr llnger als. Tu und sehr schön und der ränzösische Marquis hat sie helrathen vollen. . Und 'alö' er sich mit ihr ver lobt hat', hat er in ihr Gärtchen seine Rose gepflanzt, dann ist er nach Eng land gegangen, um ..gegen den Korsen zu kämpfen und kaum ein Jahr später ist ' ix: in. Spanien ' gesaüen. i Seine Braut! aber hat dre' Rose, gepflegt, biö sie gestorben ist. ..DaS war in. alter .Zeit-.'.. Die Schwester von dem Herrn Marquis hat sich mit einem reichen Holstenherrn. der damals Kammerjunker war am Plöner Hof verheirathet und ihre Tochter hat einen jungen Maler gekannt und sie lkebwi- sich und' schwuren sich ewige Treue. Aber ihr Herr Vater ' wollte von der ' Liebe zu dem jungen Maler nichts' wissen 2lnd' die Frau Mama auch nicht und schließlich hat sie sich bereden lassen und bat zwei Jahre darauf sich in Berlin mit einem Husarenofsizier oon der Garde verlobt und der junge Maler hat deu. Rosenstock seiner Tante ausgegraben, die ihn erzogen hate und die zu ungefähr derselben Zelt starb und ist hierher gekommen und m Bil der gemalt, Dünen . und Kühe und Wellen und Segel, und rirüber y er ein-aanz einsamer alter Mann ae worden und du! Rosen ge pflegt.. ...L'arnour profond ist zehr selten." HanS und Tina sielen sich um den HalS und schwuren sich aeaenseitia. daß ihre Liebe tiefer und wahrer, wäre als ie elne-Liebe auf dieser Eide. . Riete Svrensen .aber sah auf seinen Rosenstock, nickte mit dem Köpfend wiederholte: U.simoxtt profond ist elten. lehr selten,- - .-. Per Kjerr war ein Mann von Ener gie und ein Mann, der wußte, was er wollte. . E war für die Liebenden sehr sqwer, sicy zu treten: , der Alte paßte auf wie ein Drache, der seinen Schatz hütef. . Wer aber hält zwei Liebende auseinander? Unten auf der Straße stand Abends Perr Kjerr und. oben' in Hansens Zimmer ging ein guter Freüno hinter, den heruntergelassenen weißen Rouleaux auf und ab; Per Kzerr aber hatte dem alten Klaus gute Wache an befohlen und wenn der Schatten ver schwände,' sollte er seinen Herrn sofor im tt0ma Christian abrufen. Aber während Per Kierr im König Chri stian" Grog trank und KlauS auf der 'Storgade .Wache' stand und Hansens ffreund ruhelos zwilchen Lampe und Fenster auf und abging, saßen HanS und D:na in warmer Scmmernach sest umschlungen auf der Rasenlan vor dem Strauch mit den tiefrothflam menden Rosen. - ; O ' , . Per Kjerr wollte ein Ende sehen und Aingjum' Major und Bataillonskom Mandanten deS Lieutenants und. machte ihm . ern; unehrerbietige Andeutungen. vie,er' über die Ehre 'denke, 'daß ein preußischer Offizier seine Tochttt ' hei, rathen wollte. ' Und der-Maior warf v:. o ui.1 i '- j t.t .. 1411 wie micppc yrnunier,- rrl)oem Per Kjerri Stadtrath war, urid es gab nen großen Krach.' ';J : :." . 7 ..Der Major schrieb aber einige Briefe uno yans v..uuerorook wurde plödlich Verses.' - ' ' :. .ArlMie' SörensenS : Rosenstock klonen nächtliche Thränen.' .ii Und 'HanS war. zwanz'g Jahre und kam nach Berlin und sein Bäter und seine Mutter und ise'ne, Brüder lachten ihn nur auS, wenn er don seiner Liebe zu Dina Kjerr reden wollte. Und wakann man machen alS jüngerer So!;l Sollte er den Abschied nehmen und aus. andern, um Kellner in Mim Hort z, werden, oder den Panma!anal baue., zu heizen? . Dina.ierr war sehr untröstliche al,

Hans abgereist war. Uöer sie war jung und was konnte sie ausrichten gegen den b utalen Willen des Baterö

und die brutale Ccsundhelt ihrer Jll' gend? EincS Tages schrieb sie Hans einen schönm Brief; sie hätte ihn Vikt zu lieb, als daß sie sein Unglück sein wollte, er dürfe ihretwegen Nicht verzichn auf hohe Ehren und stolzen Rui,..i. Zwei Jahre darauf, als Niels Sö. rcnsen gestorben war, kaufte Per Kjerr das Rachbarhaus und den Kurten von Ver alten Stna, die Alles geerbt chatte. Und Jis Miche.sen, der ohn von dem reichen Schlachter aus Flensburg er önnete einen großen Laden darin denn Per Kjerr hatte das Grundstück seiner Tochter als Mitgift gegeben. Die junge Königstochter wurde eine Schlackteruau. Der Freund von HanS ist nich lan gen Jahren wieder einmal ncch Lykkenis gekommen, das inzm schen als Badeort zu Berühmtheit gelangt ist. Keiner hat ihn gekannt, und da der Schlachter J.S M.chelsen, söeich er auch ist. keine Gelegenheit, Geld zu verdienen, versäumte, so-fügte eS sich, ...daß, der Fremde in denselben Zimmern wohnte, in denen er einst Hansens Schatten ge spielt hatte. ' Als er aber am anderen Morgen die Fenster des Hinterzimmers öffnete, zog lein Blumenouft mehr herein wie einst. Er sah aus einen Schlachterhos hinab mit Ställen und Schuppen, und Frau Michelsens Stimme dröhnte heraus. Wohlgenährt, die Linke in die mächtige Hüfte gestemmt, stand sie da unten uno kommandirte einige Gesellen, zwei zwanzigjährige, lange Burschen, ihre Jungen und Jis Michelsen, ihren Mami. Aoin Garten keine Spur mehr, er hatte den Bedürfnissen deS Geschäfts weichen müssen und mit ihm Iamoni profond. 'S LiSsle vo Baylertann. . (Ecbwäbisch). 's RLsle von Bühlertann, Des ist a feina, 's woiß vet, ob'S lacha soll Oder soll's greina. . Wenn em a Küßle gib, No fangt'S a' z' klaga: Wart no, des will e' rneim Müatterle sagalAber deS MUatterle Muaß doch nex wissa, . Daß e' ihr Töchterle . Aell' Tagthualüssa. So'st th'at'ö m'r hie und da Vorwür. doch macha Und nel von weitem scho', Wo'Z me. sieht, lacha! Wia oder Hat'S vielleicht Gar nex. dergega. Und kam' des Lacha gar Hear dervoweaga. DeS war' noh schöaner, deS, R'övle, du feina! Wenn dMuatter lacha' that'. . 's Töchterle greina! RöZle von Bühlertann. Lach' au a bißle! ' ' 's hangt doch net 's Leaba dra' An so 'ma Küßle! Ein Abergäubi scher. Va. ter: . . .Also, mein; Tochter kriegt m-t: 13.000 Thaler!- Schwiegersohn In spe: .Js e' Unglückszahl! Sagen m'r 14!" Ihr Reiz. A.: Wie kannst Du Deine Frau reizend nennen! B.: .Weil sie mich fortwährend inS 'MrthZhauS reizt!A l s e i n e canz b e s 0 ndere Auszeichnung durch den Kaiser stellt sich die Verleihung des ComthurKreuzes zum Hohenzollern'schen Haus orden an den heldenmüthigen Capitän der Bulgaria- Herrn Gustav Schmidt dar. Mit dieser Decorirung, welche nur in ganz' auZnahmsweisen Fällen erfolgt, ist nämlich gleWiitig die Ge, Währung eineZ laufenden Gehaltes ver bunden. waS bekanntlich bei der weit aus größten Zahl der Preußischen Or den nicht der Fall ist. Die OrdenZ Comthure. die ihre Auszeichnung am Bande um den als tragen, taen tm preußischen Ordenswesen direct den Rittern der Gronkreue, m ni n. Frauen sollten eS wissen. Viele Frauen haben schwere Leiden. deren Statur sie nicht rennen. Cu glauben, taß Äebätmutterterven ode, eine weibliche Kravkdett naend eine, Ärt Schuld sei an den vielen Uebeln, welche ttrauen befallen, euralara. ervöfttak, opklchmerzev, vltvae u ter den Uugen, Ltheumattkmü, Schmenen im Rücken. SchrsSSe. Viuck, schwacher Nein, der Sodensotz hlnerlühk, fizo Zeichen von Nieren oberBlasenbesezwerdtn. Diese Lomp töme werden oft vo Pajikuten einem Gedärmutterleiden oder sooft einer veibliüe . Krankb'it zluaesSrieben VeShalb finden so Viele kerne Heilung, weil sie nicht , die Krankheit, sondern blos ein.Otzmptom derselben zu keilen suchen. 9t handelt sich dabei gevödnlich um Nierenleiden, denen ftrauen ebensogut wie avner unterworfen gnd und veide bedürfen derselben Mittel. Dr. Silmer Swap Noot ist die größte Ttdeckllng dieses N'eren(?pe zialiken und ist in jeder Vvotbeke für 50 kents oder ja haben. Um dessen Wertb tu beweisen, köa nen Oie eine Vrobesl'sche und ein Voü absolut freibekomme dttalb nen Oie die ?ndiaa Tribune" und süieken Qlt 36r Kresse an Dr. ttiU

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