Indiana Tribüne, Volume 22, Number 191, Indianapolis, Marion County, 31 March 1899 — Page 2
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Erschein TagliH uuö eosnKgs. tit tiatW IrtJSne- kostet d?ch den Xrlfftt J Tentb per Wocie. die entagk.Irii5'I SextS p Woche. Leid ufasre IS entl li Cents p, rt. V yft eminhald d, ÖUb lgeschiZt t ,rHiHls V slalt. Cffctt 18 Oüd rttsbsrna Citft$ Zudianspolik, Ind., 31. März 1899. Vergröhrruilg ver Gestirne am Horizont. Es ist ein: bekannte Erscheinung, daß Sonne und Mond beim Auf- und Untergehen un bedeutend größer erscheinen, llZ trenn sie in einiger Höhe über dem Horizont stehen. Daß diese Vergrößerung jn der Nähe Ul Horizonte nicht blos auf Scheiben be ' schränkt ist, sondern daß unö alle Ge -bilde dort auseinandergezogen vorkommen, dafür ist das bekannte Sternbild des großen Bären eine auffallende Erscheinung. Seine tägliche Umdre hung um den Himmelspol macht es stets über dem Horizont, ober während es in den Abenden des Sommers über unserm Kopfe dem Zenith nahesteht, erblicken wir es zu Beginn des Winters unter dem Pol aufrecht über dem Horizont schwebend. . Es kommt uns dann ungewöhnlich groß vor, wenn wir es mit den c us den Sommerabenden uns erinnerlichenDimensionen vergleichen. Da die Vergrößerung in Uz Nähe bei Horizontes nur" eine scheinbare, eine optische Täuschung sein kann, wissen wir; ist doch z. B. beim Monde der thatsächliche Durchmesser, wie ihn Messungen im Fernrohr ergeben, sogar kleiner in der Nähe des Horizonts als des Zeniths, da der Mond unS im Zenith näher steht und außerdem die Strahlenbre chung in der Nähe des Horizonts die Scheibe zusammendruckt. Es sind verschiedene Erklärungen ' für diese opti sche Täuschung versucht worden, die wir hier nicht wiedergeben wollen, da sie alle nicht einwurfsfrei sind, w'ährend eine ganz einfache von dem Aftronomen Schaeberle kürzlich veröffentlichte vollständig zu genügen scheint. Er sagt, daß die Einwirkung der Schwerkraft auf den Augapfel fcri verschiedener Haltung des Kopfes stets dahin strebt, die jeweils horizontal liegende Axe des Augapfels zum größten, die vertikal stehende aber zum kleinsten Durchmesser des Auges zu machen, indem die Schwere aus der Kugelform .mehr die abgeplattete Liyfenform herstellt. Wenn das Auge nun ia horizontaler Richtung blickt, fällt die Sehlinie mit dem größten Durchmesser deS Auges zusammen, die Netzhaut, ist weit von der Augenlinse entfernt, blickt das Auge aber zumZenith, so liegt daö Auge so, daß durch . die Schwerkraft die Linse der.Netzhaüt genähert wird; die Sehlinie verläuft in der Richtung der kleinsten Axe. Da nun die Linse das Bild entwirft und dies auf der Netzhaut sich abbildet, so wird' es linear um so größer, je weiter die Netzhaut von der Linse ist, ebenso wie eine photographische Aufnahme um so. größer ausfällt, je weiter die Mattscheibe der photographischen Kammer und, nachher die Platte von der-Portraitlinse entfernt ist. So bedingt bei Horizontlem Sehen die weite Entfernung der Netzhaut von der Augenlinse eine Vergrößerung des uns zum Bewußtsein gelangenden Bildes, also eine optische Täuschung, die uns die Gegenstände am Horizont größer erscheinen läßt. Bei der Einfachheit der Erklärung muß man sich eigentlich darüber wun- - dern. daß sie' nicht schon früher aufgestellt worden ist. hlnestscheJustl,. Als Probe dafür, wie man in China die kleinen Diebe" abstraft, geben wir nachstehend den Bericht wieder, den der .Ostasiatische LlohV über eine stattge.habte Sitzung . des Gemischten e richtshoss- von Schanghai enthält. Es heißt do?t: Vor demMagistrat Cheng und Dr. Betz vom Deutschen Generalconsulate. wurden heute nachstehende älle verhandelt: 1. Ein Chinese wird wegen Verkaufs von mexikanischen Juarez - Lotterie Loosen mit 5 Dol lars bestrast. 2. Eine Chinesin ist verdächtig, Silber-, und Goldsachen im Werthe von GQ0 Dollar gestohlen zu haben; , der Fall wird bis zur Beibrinkuna. neuen Beweismaterials vertagt. ' 3. Wegen' Unterschlagung von 145 Dollars wird ein . Chinese zu einem Monat Gesängniß" und ,. Rückzahlung der 145 Dollars veruriheilt. 4. Ein Mafu wird wegen VerÜbung ruhestörenden Lärm mit ' drei Dollars bebestraft, ö. Ein Rickscha-Kuli erhält wegen thätlicher Beleidigung feines Herrn sieben Tage Kang. 6. Mgen DiebstahlZ geringwerthiger Gegenstände werden eine Anzahl Kulis mit je 200 Hieben . bestraft. . 7. Wegen Raubes eines neunjährigen 'Mädchens und Verkaufs desselben zu zwölf Dol lars erhält em Chinese 200 Hiebe und ein Jahr Gefängniß. - 8. Ein altes Weib, daZ Baumwolle gestohlen, be. kommt 200 Hiebe auf die Hand. 9. Wegen EinöruchZdiebstahlZ . werken ein Diener 200 Hiebe auf die Hand und drei Monate Gefängniß. 10. Weaen EinbruchSdiebstahlZ werden 200 Hiebe und drei.Monate Gefängniß verhängt. 11.' Eine Chinesin beschul digt ihren früheren Geliebten, ihr Schmuckgegenstände gestohlen zu haben. Trotz LeugnenZ erhält er 200 Hiebe, aber auch der . ungetreuen Geliebten werden wegen' liederlichen Le benZwandelZ 100 Hiebe auf die Hand . gezahlt. . : Probatem est! ' In Serajewv wurde der Mohamedaner. Mustafa Krdzalja Kavazovic in der Senkgrube seines HauseS ermordet aufgefunden. Seine Söhne Fajk und Akit " wurden unter dem Verdachte, den Mord begangen zu baden, rnhaftkt. ..
Vlt natürlichen Karlsbader Mineral-Wasser werden Ijoapliiaj angewendet gegen Magenleiden, Eyspcpfia, Unterleids'Beschwerden, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diadetis. Prof. lawazek sagt dar über: Was wir positiv wissen, ist, daß die Karlsbader WZsser organische UebergZnge im System im hohen Grade fördern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen Be siandtheUe settabsorbirend wirkt und als Antacid durch den ganzen Organis-",' diese wohlchuende Wirkung dadui .... reicht, daß es gleichzeitig (itmuliretu, ist und den Absondernngsprozeß beschleunigt und chemisch vollständig verändert." Man Hute sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader Wasser trägt die Unterschrift von Lisner & Mensel. fon Co., alleinige Agenten, New lZork", auf der alsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt.
Sie unfi der Fälschung. Gefälscht wird heutzutage alles : Bilder, Bronzen. Schnitzereien, Handschriften. Marken. Schmuck, Porzellane. Ein hervorragender Kunstken ner behauptet, daß es alte Möbel in Wirklichkeit nicht gäbe, daß 90 Procent aller antiken Möbel" gefälscht seien. Mit Fälschungen beschäftigt man sich überall. Der schlaue Araber in Eypten stellt künstliche Mumien so gut her wie der naive Indianer " in Mexico aztekische Götzenbildnisse, der italienische Malerjüngling so gut imitirte Raphaels wie der polnische Jude altslavische Waffen. Es - giebt .namentlich unter den Bilderfälschern wahrhaste Künstler, oft hochbegabte junge Leute, vie das Pech am Vorwärtskommen hinderte und zu Sclaven eines fremden ausbeUtenden Antiquars machte. ES gehört schon außerordentlich viel Talent dazu einen Linardo, einen Murillo. selbst einen modernen Earot gut zu fälschen. Die Thorheit der meifienPrivatsammler begünstigt förmlich das Fälschergewerbe: Sie glauben oft, daß ein Ding des höchsten Preises werth ist ohne Rücksicht auf seine Schönheit, nur weil es alt ist und andererseits halten sie ein schönes und an sich werthvolles Stück plötzlich für gänzlich nichtig-, nur weil sich herausstellt, daß S moderne Arbeit ist. In BeauvaiS bei Paris stellte man fest, daß Arbeiter Iahn lang prähistorische Funde künstlich hergestellt und an Gelehrte verkauft hatten. Sie bearbeiteten Feuersteine zu vorgeschichtlichen Werkzeugen. Die Schärfen schliffen sie durch Reiben an den Beintleidern ab, ein alteS Aussehen verliehen sie, ihnen ..durch Eintauchen in Thonmaffer. Das waren ziemlich naive Mittel, aber die Fälscher arbeiten oft mit vollendeter und .: raffinirter - Technik. Tanagrasiguren werden hergestellt, in dem zuerst ein Gerüst auS Eisendraht mit Gips bedeckt und , dieser . dann modellirt wird. Dann bekommt er einen . Anstrich von Terracottafarbe und wird zuletzt rmt Wasserfarben bemalt. Man erkennt diese Fälschungen an ihrem schweren Gewicht. Ein künstlich alteS Aussehen erhalten die Gegenstände durch wochenlanges' Lagern in Düngerhaufen, jidewass,. faulen Küanabfällenund'Äehandlung .mit Eisenvitriol. V"' ' Besondere Kostbarleiten'sind Gläser aus dem Alterthum; der.ihnen eigene, irisirendeGlanz wird durch Fischschuppen hergestellt; guter Beliebtheit zu diesem Zweck erfreut sich die bekannte Plätze. Bei Silbergeschirr werden alte echte Böden .mit den Originalstempeln abgelöst und an große, umfangreiche Nachahmungen befestigt. Die Fälscher - alter Bilder sehen zu, daß sie wirklich alte, werthlose Schinten" zu kaufen bekommen, die Malerei wird dann abgekratzt und auf die echte alte Leinwand ein Tizian gefälscht : Das Alter der Leinwand täuscht den KäufrDie neue Malerei läßt man im öfen-backen, damit daö Bild Risse bekommt, die es echt aussehen machen.. Und die braune Sauce", der Goldton? Milch mit angerührter Asche, Süöholzextract und Ruß ünd das .Original" ist fertig. Eine Gummilösung, mit Sepia und chinesischer Tusche angemacht, und mit einer Bürste angespritzt sogar die Fliegenflecke sind vorhanden. Möbel bekommen einen alten., Anstrich durch Wallnußeztract ' und' für die Wurmpiche sorgen abgerichtete" Würmer.. . An einzelnen Orten' haben sich bestimmte . Fälschenndustrieen ' niedergelassen. In Hamburg fabricirt man altdeutsche Humpen, in Süddeutschland historische Glasmalereien' aus Kirchensenstern,' in Breit-Litewsk slavisce Alterthümer; alte italienische Merster werden nicht nur massenhaft in Rom in den Nebenstraßen des Spanischen Viertels angefertigt, sondern schockloeise in London in der Umgebung deS Soho Square. Ein bekannter Frankfurter Antiquar läßt in Augsburg ' antiken Schmuck für die Russen und. Engländer arbeiten, die im Sommer die Taunusbäder ' überfüllen. Im Kunden muß vor allem der Wahn hervorgerufen werden, daß er besonders billig kaufe, einen pltenen SelegenheitSkauf mache. Berüchtigt in Italien sind die trauernden Mitwen, die lediglich auS bitterster Noth nach deS Gättm Tode daS kostbarste Familie'nerbstück verkaufen, von dem sie sich nur unter Thränen trennen. Natürlich erhalten sie Proeente von klugen Händlern. Rouener alte Fayencen sind weltberühmt, darum stellen die Härtdler ihre Nachahmungen bei Bauern der Normandie em, bei denen dann der Fremde, in Begleitung eines euSgevitzten .Schleppers, zufällig auf einer Landpartie einkehrt. , Aehnlich wird das Geschäft in den. deutschen Nordseebadern gernacht, und ein ansehnlicher Tbil der altfriesischen Truhen in den ftllvollenEinrichhingen vor neHmerSalonS find unteraschoben wie Kukukkr.. '.
Die zwei berüchtigtesten aller Reinfalle" haben sich in diesemJahrhundert in Frankreich ereignet. Einem großen Ethnographen schwatzte man das Schulheft eines westamen'-Zischen 5Snrm?iitiflttt als alte i "cbe
Handschrist auf, die er unter ; . Titel le livre de saurages mit einem ungeheuren Apparat gelehrt klingende? Anmerkungen unter dem Gelächte? de? Welt herausgab. Noch fchltmmeve Blamage zog sich der französische Ge lehrte- Michel Charles zu, der in.chauvinistischem Ehrgeiz beweism wollte, das Gesetz der Schwere sei nicht ,von Newton, sondern von PaScal entdeckt worden. Ein gewisser LrainLmaS verkaufte ihm daraufhin gefälschte Briefe Pascal, und die Täuschung kam erst an den Tag, als in einem angeblichen Brief cuS dem Jahre 1652 das Kaffeetrinken erwähnt wurde! daS in Paris erst nach 1669 auskam.' Aber dem armen Charles ging eS noch viel schlimmer. Vrain-LucaS wußte ihn durch seineSuade so zu umgarnen, daß jener ihm eigenhändige Briefe von Julius Cäsar, Maria Magdalena. JudaS Jscharioth, dem wiederauferstandenen LazaruS, Shakespeare, ja sogar von Christus abkauft. In diesen Briefen wurde vom alten Gallien als einem hochentwickelten Lande gesprochen, und sobald die Nationaleitelkeit in Frage kommt, sind ja die vernünftigsten Franzosen taub und blind. DaS Ko mischest war nur, daß alle diese Briefe franzosisch abgefaßt waren: Alexandre Roi schrieb an seinen theuren .Aristote". ClSopatre theilte in der Sprache Victor HugoS ihrem geliebten JuleS Cösar mit, daß ihr Kind Cssarion sich wohl befände, ja Marie Magdalene schrieb sogar den Dialect der französischenBauern. Aber der Aeademie der Wissenschaften, der das ganze Material vorgelegen, war der Unsinn nicht aufgefallen! CurloseS NaturDenkmal. ' In verschiedenen Erdwinkeln gibt es bekanntlich natürliche Gebilde, welche mehr oder weniger auffallende Ähnlichkeit mit irgendwelchen gewal tigen Gebilden von Menschenhand ha ben, seien eS Menschen-, Thier- oder sonstige Gestalten. Auch mehrerer sol cher in unserem Lande wurde bei frUheren Gelegenheiten gedacht. Eines. der merkwürdigsten Gebilde dieser Art aber, daS zugleich bis in die jüngste Zeit hinein soaut wie unbekannnt war,, ist in eine? Höhle eineö entlegenen Missourier Berges zu finden, nämlich ein natürliches, auS dem schönsten Onyx bestehendes scheinbares Denkmal neS Riesen. '. - - ' ! Jene Höhle liegt in dem Gebirge deS Countv's Camden. und die OsageIndianer, welche in früherer Zeit die Gegend bewohnten,' haben ihr, sowie dem unterirdischen Fluß der hiessen liebliche Quelle hat, . den Namen Ha Ha Tonka gegeben, welcher an Mrnnehaha erinnert. Die Umgebung der Quelle und der Hohle ist reich axt so großartigen Scenerien, wie man sie nur irgendwo finden 'kann,'-- wenn auch - keine -, zum Himmel dräuende Bergriesen mit Gipfeln voll ewigen .Schnees, so doch vre brruchiten Wal der, malerisch aufsteigende Hügel, höh lenreiche Schluchten und Grotten, eine natürliche Brücke, Insel und See, a waltiae silurische Gesteinwände auS uralter Zeit, und wullderschLne Thä ler und Buchten,- wo imSommer wilde Blumen in verschwenderischer Fülle blühen, und vielstimmig ie Lieder der Waldvögel hallen " ' " ' . Fürwahr eine würdige Stätte, öder vielmehr ein würdiges Bersteck für daö natürliche Denkmal, welches aus dem unterirdischen' Gewässer 'in -der'Höhle aufsteigt! : . v-i;-.: ' Die Höhle ist noch nicht vollständig durchforscht: doch ist man schon nayezu anderthalb Meilen weit gedrungen. Je weiter man mit dem Boot vahin gleitet, desto mehr Wunder entfalten sich hier unten. Die Tropfsteine, die m vielfachen Gebilden von der Decke herabhängen, schimmern gerade wie ein nächtlicher Himmel in voller Sie? nenpracht! Tief im Innern der-Höhle treibt das Boot einer Uferbank zu, und hier kann man das wundervolle Monument seh!, das sich 33 Fuß hock erhebt, 16 Fuß im Durchmesser - Hai und auS dem reinsten weißen Onyx besteht ! Ja. dieser Onyx kommt dem schönsten gleich, den man irgendwo in der Welt je gefunden hat, und kann sich sehr wohl mit dem berühmten Onyz auS Indien und dem nördlichen Afrika messen. ' Bor Allem aber hat man noch nirgends anderswo Oiryx in so gewaltiger Masse entdeckt. ' In jeder Beziehung ist dieser Agat Riese so vollkommen gebildet, daß eS für den Beschauer in der That schwer halt, ihn sich als ausschließliches Nawr Product vorzustellen obwohl jede andere Möglichkeit ausgeschlossen - ist. Man hoffte anfangs.- dieses Gebilde auf irgend' eine Weife nach einem der Museen unseres Landes befördern zu können; aber man fand, bald, daß de? ungeheure Umfang schon allein die Verwirklichung dieses SedankenS auSschloß; bis auf Weiteres wemastenS, Die Amerikaner müssm icatürlich alles sogleich in Geldwerth auSd?ücken,' und so hat man auch den Geldwerth dieses Agat - Riesen abgeschätzt und ihnauf $100,000 ; mindestens" beziffert. Würde er je verkauft, so käme neben dem sehr hohen We?th dieseS .Edelge fieineS an sich selbfwerftändlich'.- auch die Einzigartigreit , diese Gebildes in Betracht. ' . : "-"" t 'b? Vorläufig wenigstens wird dieses Denkmal, zum Besten aller Sehens-würdigkeiten-Liebhaber . und Forscher, welche dieHöhle aufsuchen. kLnn,.dc)rt bleiben und trot deö großen Werthes seines Materials noch, .nicht : zerstört, werden. Ja der Besitzer des betrenen den GebirgS .- Eigenthums, R. D. tttU logg dön DeS .Moin'eS ''der' eS,' erst vor Kurzem erwarb ist so stolz auf die Höhle und daS Monument, daß er vorhat, eine Eisenbahn, von 43 Meilen Lann dorthin zu legen. Urn dse'-ein , . . V J
same Stalte IN unmittelbare Berühr rung mit der Außenwelt zu bringen. Für zehn Centimes. Naris, im März.
VariS ist eine Stadt deS Luxus, wer . will es leugnen? "o oocy, ue gicoi - V - a. a l , auch dem Aermstei. nvch Gelegenheit, vieles zu sehen, zu genießen, was er in anderen Städten entbehren müßte. So konnte man jetzt unentgeltlich den Carnevalszua auf den Straßen betrachten. Wer gerade oben auf einem Omnibus saß, hatte für 20 Centimes das ganzeSchauspiel und verlachte die, welche für schweres Geld Fenster und Balcon gemiethet hatten.. - Ganz abgesehen von den öffentlichen Auszügen, gibt S in Paris eine An ,abl billiger .Vergnügen, die fast jeder genießen kann, wenn er nur 10 Cen iimeS (gleich 2 Cents) daran zu wen den vermag. Für 1 Centimes kann man an einem schönen Frühlingstage in jedem öffentlichen Garten, auf jeder Promenade einen Stuhl miethen und darauf sitzen bleiben, bis man es ,satt hat. Die Kastanien breiten dann auch über dem Aermsten ihr frisches junges Grün, die Vöglein singen, geputzte Mnder spielen, und stattliche Karossen rollen vorbei. Ist man des Sitzens müde, kann man, wieder für 10 CenttmeS. eine kleine Reise auf. den lustiäen Seinedampfern antreten. Ist d:e. sesVergnügen erschöpft, so läßt sich für 10 Centimes der Phonograph herbei, uns eine Opernmelodie vorzuspielen. Wen solcher Kunstgenuß gleichgiltig läßt, darf sich für 10 Centimes auf die Holzpferde "eines Carrousels schwingen und bei ' schriller Jahr marktimusik . im Kreise fahren lassen Wer sich für seine körperliche Beschaffenheit Znteressirt. wirft 10 Centimes in den Automaten und erfährt so sein Gewicht. Will man seine Zukunft wissen, so sagt einem die Kartenlegerin in den ChampS-SlysSe für 10 Centimes daS Schicksal, voraus. Und Nachts darf man für die gleiche Summe durch daö große Fernrohr auf der Place du Chatelet den Mond und alle Sterne bewundern. ,; Wem der Magen schief steht, dem bietet die Volksküche für 10 Centimes ein Mahl. Wer kein Obdach hat, den nimmt für dasselbe Geld ein Nachtasyl auf.' In den öffentlichen Waschanstalten kann man für 10 Centimes seine Reinlichkeit besorgen. - :v Die mannigfaltigsten Gegenstände werden in .Paris für die geringe Summe von zehn Centimes feilgeboten. Der Bildungsbedürftige kauft dafür 2 Zeitungen' jede hat die sichersten und muestenNachrichten". Poetisch : , m a veramagie ?caiuren ! ragen iqre iieurc Baarschaft auf den Blumenmarkt und erstehen dort für ,10 Centimes . ' eine Stiefmütterchenpslanze. Kleine Buben kaufen ein rothes Goldfischchen, patriotische Gemüthe? ein Bild deö Präsidenten ' oder deS Kaisers von Rußland. -''Die Pariserin findet für 10 Cent! mes eine Brosche, einen Ring, einen imitirten Schildplattkamm, ein Pack Haarnadeln, in .Taschenkämmchen, einen Fingerhut, eine Corsetschnur, ein Sckubband und deraleichen. Sie weiß kaum, welche diese? billigen Kost barkeiten sie 'wählen' soll, während ihr Gatte mit der gleichen UNentschloffen heit vor einem Pfropfenzieher ö. 10 Centimes, einem Taschenmesser, einem Federhalter.' Bleistift oder einem Paar Manschettenknöpfen. zu dem gleichen oder gar geringerem Preise steht. -. Für 10 Centimes ersteht der Pariser Hausknecht eine Schachtel 'mit Wichse, die Pariser 'Kochin . ein Glas, einen Löffel, eine Gabel, die . Pariser Nahe rin ein' Knäuel- Seide ein halbes Dutzend' Knöpfe, einen Strang Wolle. LiedeSleüte . finden dafür Briefbogen und CouvertS, um ihre zärtlichen Betheuerungen. zu Papier zu bringen. $M -Gassenjungen endlich wissen nur zu genau, iß' man für 10 Centimes 0 ganze Cigaretten erstehen rann. ..Für 10. Centimes 6. Cigaretten! Da will man wornogttch Flor Fma .verlangen! So lassen sich in der großen, reichen Stadt viele Bedürfnisse mit 10 Cent!. :meö : befriedigen, die verschiedensten Ausgaben bestreiten, manche Genüsse verschaffen. - Und in. diesem Mittel. punkr. aristokratischr Freuden v bildet der. 10 CentlmespreiS ein schönes, so cialeS Bindeglied. - - - .Auch der Bor nehmste kann für eine.Zeiwng nur 10 CentnnrS ausgeben. ? - Selbst Mt m .f j n r.T . . ? cyne. rann i einen kuyi. in oen vsfentlichen Gärten -nur mit 10 Cen timeö bezahlen. - Darin liegt tbatsächlich die Gleichheit-. : welche man auf den Mauern deS republrkanifchen PanSalS Wahlspruch eingemeißelt hat. , m m i i ' i ; i V" V&i 3äi' : . . : ü m E d e l st e i n e ' i m W e r i h e v o n $180.000,000 smd während der letzten 26 Jahre in unser Land - eingeführt worden. 'L- i:: - r-'. . :Jm Beisein von 4 Töch tern,- 25 Enkeln und Urenkeln feierte FrauLulia Duplict in Chippewa Falls. WiS.,,dena00.' Jahrestag -ihrer Geb.urt. :Die.Greisin .dat ,iN St. Rock bei Montreal, Canada,'.daS .Licht der Welt.erblickt.-:2' -i: '-Dj.e.1.4JahrealteUdeline Harvey wurde in.Central Falls, R. I., auf die Anklage-deS Versuchs.. ihren Bater zu vergiften.' sor iGericht gestellt un legte ein? Geständmß.' : ab. -Der Vater : hatte -gegen verschiedene .Wün sche. seiner entarteten 'Tochter sein Veto eingelegte I : i rv. zi'r-, ' Folge der!Unvorsich. tiakeit? ihres Bruders ; verlor Fannie Watsonin Qvnbukd. , Wa. ' ibr Leben. Herselbt' putzte. fein, wie er glaubte, onaelädeneL .Qeweh.alS plötzlich ein Qchuß krachte, und daS junge-Mädchen, auf . - den-' - T0d i getroffen. : zu .Boden sank. - ': i : - Furchtbare Noth herrscht in. manchen Gegenden deS OoldstaateS. Etwa 70 -Familien tan QalaöasaS. Habens das County im Hilfe ersuchte Sie sind aÄulrö vtrctsi; und iaben le
.!eit5 ÜNjVkzde jte tiefst, wliste kein ? i .tii i ! J . . , . -
Futter medr sllr ' dleselben "slNV? konnten. In Mishawaka, Ind., aßen sechs Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren wilde Pastinaken, die sie für Arti'cyoken hielten, und alle er tränkten an heftigen- Vergiftungserscheinungen. Ein Knabe Namens El
mer Malthy.- - starb' unter großen Schmerzen; die . anderen Kinder sind wieder außer Gefahr. Die Kartoffel - Ernte deö Jahres 1893 wird vo Ackerbauamte auf 164,015,964 Bu..' im Werthe von 589.643,000 berechnet, was einem Ertrage von 64.07 Bufhel per Acker und einen Verbrauch von 2,3 Bufhel und $1.14 per Kopf bei einer Bevölkerung von 70 Millionen entsprechen würde. . , In tragikomischer Weise wurde die Nachtwache . unterbrochen, welche die Freunde des in Aufhing, N. F., verstorbenenNegers John Swnton im Trauerhause. hielten. Die Leiche lag im Sarge' aufgebahrt und mit leiser Stimme sprachen die trauernden Freunde von dem Todten, als ein Negerquartett erschien, um ei nige Lieder zu singen. Die. Sänger gruppirten sich am Sarge, doch kaum hatten sie ihr erstes Lied begonnen, als der Todte mit dem linken Bein zu wackeln begann. Einen .Auaenblick schauten' die dunkelhäutigen Sänger auf dieses unheimliche .Schauspiel, dann flohen sie .entsetzt davon, gefolgt von den anderen Leidtragenden. In ihrer abergläubischen Furcht sprangen mehrere Neger zum Fenster hinaus und erlitten dabei nicht unerhebliche Ver letzungen. Die Ursache .des Spuks wurde bald aufgeklärt. Der todte Stanton hatte ein künstliches Bein und dieses war im Sarge nicht ordentlich gestützt. Als nun einer der Sänger an den Sarg stieß., begann daS Bein zu wackeln. .. Im Pelzhandel Canadas sind in ganz hervorragender Weife die Deutschen beschäftigt; auch dieArbeiter, die bei ihnen schaffen sind zum großen Theile Deutsche. , DaS ? Deutschthum Montreals besteht, denn auch in der Mehrzahl aus LandSleuten, welche in der einen oder anderen Weise mit dem Pelzaeschäft - zu thun ' haben. Die Glanzzeiten, in denen die Amerikaner nach Canada kamen und sich hier für meleS Geld ausstafflrten. sind aller dings vorbei, aber noch immer gilt Montreal alS einer der wichtigsten Centren für den Pekzhandel. Im Jahre 1894 (spatere Angaben .fehlen) ver kaufte die Hudson Bai Compagnie allein an canadischen Pelzsorten: Bär 9.173, Biber 46,779. Luchs 12,813. Marder 108.997, Noerz 61,163, Otter 7.455. Bisamratten : 643.637. Seal 44.086 Stück. Man kann sich schon aus diesen Zahlen einen Begriff von dem noch vorhandenen Reichthum an Pelzthieren m Canada machen. - es muß aber leider hinzugefügt werden. daß durch rücksichtsloses Fangen der Bestand rn ven letzten Jahren stark zu in ' ruagegangen . Eine der e r st e n A n s i e d l e rinnen in der Umgegend von Dubuque, Ja., Frau Eberle, bekannt als In dian Kate, ist in Caßville.-Wis., gestoroen. Sie- war das Ktnd indiarn scherEltern. und wurde im Jabre 1832. bald nachdem die Indianer unter dem Häuptling Blackhawk nahe'Prairie du Chien geschlagen worden waren, und sich viele davon nach dem nördlichen Illinois, geflüchtet hatten, mit ihrem Zwillings bruder von einem alten Ansiedler, Namens Jordan, nahe East Dubuque im Gebüsch gefunden. Die Kmder waren etwa drer Jahre alt. und wurden von ihren Eltern freiwillig oder nothgedrungen auf der Flucht im Stich' gelassen, oder hatten sich ver irrt. Hr. ' Jordan, der die Kinder fand, betrieb zur Zeit eine Fähre zwi schen East Dubuque., und Dubuue und das Ehepaar adoptirte die beiden Kinder. Später wurden sie von Indianern reklamirt. doch wurde nur der Junge 'ausgeliefert, während daj Mädchen bei den Jordan's blieb, sich . . 1 t. c lpaier irni einem iyr im .Aooe vor ausgegangenen . Deutschen verheira theteLsm Auslande. JnderNähevonThuin in Belgien bemerkte die Frau deöBahn Wärters Laurin beim Herannahen ei nes GüterzugeS. daß ihre beiden Kin der auf dem Geleise' spielten. Sie wollte die Kinder retten, wurde aber von der Maschine erfaßt und mit den Kindern getödtet... .;! Der Dozent an der thierärztlichen Hochschule in München. Dr. med. Angelo Knorr ist an Rotz gestarben. .. Er hatte sich bei-Versuchen mit Notz inficirt und ist innerhalb we niger Tage dieser schrecklichen Kranke heit erlegen. ' Dr. Knorr hatte Rotz culturen mit nach Hause w sein in der Stadt - gelegenes Privatlaboratorium genommen und dort damit gearbeitet.' Einen sprechenden Beweis für den grauenhaften Umfang des Vogelmassenmordes in den italienischen Grenzgebieten bringt -der Bericht des schweizerischen Grenzvächtercorps) wonach von den Beamten im Laufe deö letzten Jahres, auf ihren Streihüg längs der Grenze über 13,000 Fallen' und - sonstige Fangvorrichtungen ' ' sür kleine Vögel zerstört worden sind. Wie-' viel Schlmgen, Nede und - Knüppel' mögen der wand ermüden Sänger dann' aus, italienischem. Boden harren! r.'- ' Die Borsecommissare Drechsler und Schoneberger Bankgeschäftsinhaber mit. Filialen ist' Aussig und Tevlid. sind, nacb Unterscdlaauna von Depots im Betrage von einer Bierz.s,!ff!' tt..n. rr.'liiitiuiiuurn zutuen iumiig gCAWtvciu Sie hatten infolge anhaltenden Stetaenö von Möntansertbml'in denen s' entgegen den Intentionen ' ihrer Kunden spekulirten, so bedeutende verluNe erlitten, dak tit aus Qnlanaen nicht' einmal die Depots herauSzar)len konnten und sich daher demDrängen der Kunden durch Flucht entzogen,' -? . ' Wegen ' Kindeömord wurde vom. Schwurgericht- in Gießen die Wittwe Sänser. auS Klnnkarben ,u- 7 .Jäbren' "Auchthaus rerurtheilt.
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Die beste FrSlilwgs-Medizm ' Unordnung des 3 Iu1(?S Der Leöer und des Wagens elche man um diese Iahresteit gebraucht ift ?r. Jognft Kin! araburger Trossen.
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A M3tcha$etts chernist, who had been Ion; weddad to tobacco, htd palpitition of the hartt and concladed that smoldn; caosed lt. He gare up tobacco, but tbe heart troubl continued, and prored finally to be-a-retult of aenta dppepaia. Ht. lroowladgt ot chtmistrj Ud bim to uke ., mtAM 1ÄMLES and quick rclief fol'.owed. The distress at bis heart ceased. The long log for tobacco also lest bim. Novr be i a well manr fret frora both the tobacco habit and dyapepsla. ' ' - mm imm serer fall to eure stomaoh troubles where a eure . is possible. Thejr are a proren reraed. rer one who ha, tried tbim knovrs thii tobe a fad.
Sie hat in der Nck! vom l. auf ven 2. '.-M 1893 ZwtNnge . geboren. Daö eine ttind fand man förmlich gar gekochi in einem Topf im Ofen' das An. dere m einer Schüssel in der Kämmn, mit verbrühten Armen . und Beinen. Das letztere ist nach Angabe der Angeklagten todt zur Welt gekommen. Die Angeklagte hat schon früher" eine 2 jährige Gefängnibstrafe wegen Kindes mordDerbükt. Jnr vorigen Jahre hatte die Staatsanwaltschaft in Grauden gegen den Druckerlehrling Kurzynski von der Gazeta Grudziadzka-. der sein Zeugniß verweigerte, Zeugnißhaft verhängt. Nach sechswöchiger Haft wurde der 16jährige' Knabe .entlassen. Jejjt-ist daö Zeugnißzwangsverfahren Wiederum gegen den Druckereifaktor und zwei Lehrlinge von derselben Zettung eingeleitet worden. ES handelt sich um den . Verfasser eines Artikels, durch den angeblich die StaatSan waltschaft beleidigt ist, und dessen Na, men jene drei Personen vor dem Un tersuchungsrichter nicht nennen woll ten. Dies Verfahren erfährt nun eine drastische Illustration durch die jetzt gemachte Feststellung, daß der Verfas ser deö Artikels ' der verantwortliche Redakteur deS Blattes war. ' Mehrere Knaben spielten neulich Nachmittags in den Anla gen des Arbeiterparks der kaiserlichen Werft zu Kiel. Der 15 ähnae Knabe Georg Nohlssen aus Gaarden, war im Besitz eines kleinen PistolS, das er sich bei einem Waffenbandler gekauft batte. ufällig kam daS Gespräch auf Duelle. Der Maschlnenoamehrllng Rudolf Lenge machte den Vorschlag, sich aus Scherz zu duelliren. Nöhlssen gab ihm das Pistol. Plötzlich ging ein Schuß loö und traf den Knaben Nohlssen m den Hinterkops... Ob der Schuß aus Versehen losgegangen, ist noch nickt klargestellt. Die Verletzuna deö Nöhls sen war ? derartig, daß er - sofort nach der Untversitatölllmk geschasst werden mußte? er starb aber schon unterwegs. Der Thater wurde in Haft genommen. 5t t ch t w e t t von d e r e t n stigen Wohnung Käthchen Sch'önkopfö. dir Leipziger Jugendliebe Goethes, am Bruhl w Leipzig, wo jetzt ' die Juden fchaft ihr Quartier aufgeschlagen hat, kam ei NachtS zu einer aufregenden Brandcatastrophe. In emem der wink ligen, dunklen Höfe war im - dritten Stocke eweS der Hinterhäuser Feuer angelegt worden. . Sofort waren die engen Treppen verqualmt und zum Theil in Brand gerathen, so daß die Bewohner sich den AuSgang abaeschnit ten sahen.-In unsäglicher Angst riefen w . rt .. .rn.n . V vie ucnnicn um utc.- vtaq war m. Feuerwehr zur Stelle, aber schon vor her war die Gefahr so drohend aeworden, daß der Handelsmann Chaim Ber Duvrowy aus-zernlkow, ein 34 jährigerMann. den Sprung vom drit ten Swck in die Tiefe wagte. Er erlitt einen schweren Schädelbruch, beiderseitige Oberschenkelbrüche. emenArmbruck und einen vierfachen Kieferbruch und starb bald darauf.' ; Die Bergung der übrigen Bewohner, im Ganzen elfVersonen die, zwei Familien angehörend, in, drei .Zimmern . zusammengepfercht hausten gelang den Feuerwehrleuten unter eigener' Lebensgefahr. Die Getttteten waren bereits alle ' Uz.- Er stjckung nahe! und bewußtlose An Ort und. Stelle vorgenommene Wiederbelebüngsversuche waren erfolgreich, doch mußten -vier Personen' nach dem ftädti. schen Lerankenhause Überführt werden.,
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