Indiana Tribüne, Volume 22, Number 191, Indianapolis, Marion County, 31 March 1899 — Page 1

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Lditorielles. 3n Philadelphia ist der Typhu noch immer epidemisch. Za zwölf Wochen find 4399 Erkrankungen und

610 Todesfälle angemeldet worden. Die Namen der StadtrathSmitglieder, welche die Anlage von gilterbecken der Wasserwerke verhinderten, stehen einigen der dortigen Zeitungen täglich in fetter Schrift am Pranger. m Neuerdings geht ieder einmal durch die Presse daS hübsche Seschicht chen von den gelungenen Versuchen, Affen zum Baumwollpflücken zu der enden. Sinige Zeitungen sielen wirklich daraus herein und leitartikeltea darüber. Die Verbreiter diese Geschichtchens hätten noch ein paar Tage warten sol len. Der erste April ist erst morgen Im Uebrigen sind, waS daS Arbeiten betr'sst, die Affen nicht so zahm, wie die Menschen und auch nicht so dumm daß sie sich gebrauchen ließen. , In Chicago ist ein tüchtiger Mann gestorben: Sohn Gloy, oder HanneS Gloy, wie ihn seine Freunde nannten. 3n Turnerkreisen war er sehr bekannt. Sr war lange Zeit Turnlehrer und befaßte fich seit vielen Jahren mit der Herstellung von Tu?ngeräthen. Cr war auS Holstein ge dürtig und zur Zeit seines TodeS erst 66 Jahre alt. Sr war ein Mann mit einem Herzen, eich wie Butter, einer Besinnung, lauter wie Gold und einem Charakter stark wie Stahl; ein Mann von glühender Freiheitsliebe, der in seinem bescheideneaLeruse und in seinem bescheidenen Wirkungskreise nach Kräften für alles Schöne und Cute wirkte. Ehre seine? Andenken ! - ' . ' Die Angelegenheiten auf a moa habeneiyesehr ernste Wendung ' v . . rt genommen, uno weroen oieuernzr zu uaangenehmen Verwicklungen führen. Man wird sich, eriovern, daß vor einigen Tagen die deutsche Regierung der amerikanischen gegenüber die Befürchtung auSsprach, daß Admiral Sautz auf eigene Faust und mit den Tagländern zusammen handle und hat daraus aufmerksam gemacht, baß der Berliner Vertrag gemeinschaftliches Handeln aller drei Mächte und nicht einer Majorität der Drei vorsehe. Daraus wurde, hieß eS, der deutscheu Regierung versichert, daß die Instruktionen deö Admiral Kautz ganz demgemäß seien. Diese Jnftruktionen scheinen aber doch anders gevesen zu sein,, oder sie find von Admiral Kautz überschritten worden. Jetzt he,ßt eS, daß der Versicherung, welche Deutschland gegeben wurde, beigefügt worden sei, daß die Jnftruktion derart sei, daß im Falle einer irnergency der Admiral zum Schutze des LedenS und deS Eigenthums einzugreisen berechtigt sei. Man wird nun unserseits darauf bestehen, daß eine solche emergency bestanden habe. Wie man aber darüber hinwegkommen wird, daß von britischer und amerikanischer Seite gemeinschaftlich und gegenüber den deutschen Einwänden die Auflösung der provisorischen Regierung beschlossen und dadurch die e:uer. gency geschaffen wurde, daß wisse., wir einstweilen noch nicht. ES geht auS dem bis jetzt Mitgetheilten hervor, dbß das waS man deutscherseits befürchtete, das gesaltsame Eingreife der Majorität, be stehend auS den britischen und amerikamschea Beamten, wirklich eingetreten iß. Wir haben keinen Zweifel, daß die Sache aus diplomatischem Wege beigegelegt wird, denn für keine der drei Mächte ist Samoa wichtig genug, um deshalb Krieg zu führen, aber die Stimmung ist ohne Zweifel eint sehr gereizte. SS steht auS, als ob Briten und Amerikaner auf Samoa bis ganz besondere Abficht hätten, Deutschland zu verletzen und gewissermaßen der Welt die angelsächsische Brüderschaft praktisch dorzudemonftriren. An dieser Stimmung ist, wie wir schon gestern meldeten, Deutschland durchaus nicht ganz unschuldig. Und eS darf auch nicht vergessen werde, daß eS noch nicht sehr lange her ist, daß Kaiser Wilhelm durch seine provokatorische, höchst überflüssige Depesche an V"' ten Präsidenten deS rrnu..., 'eine deutschfeindliche Stimmung in ganz England hervorrief.

Jneeß von der Stimmung abgesehen, welche weder Recht zum Unrecht noch Unrecht zum Recht machen kann, so

scheint eS unS, den gestrigen Berichten nach, daß Amerika hier im Unrechte ist. ,SS scheint unS, daß Admiral Kautz so .fort nach seiner Ankunft entweder auf Grund seiner Instruktionen, oder entgegen ,' denselben, den Schneidigen spielte und daran ging, den Wirrwarr aus eigene Faust zu lösen, wozu ihn jedenfalls die dortigen britischen Beamten ermuthigten. Dieser Samoa-Trubel hätte sicherlich zu keiner ungelegeneren Zeit,kömmen können. MWlllhrilhleii. Wetterbericht. - Schönes Wetter heute Nacht und am Samstag. Höchste Temperatur in nerhalb der letzten 24 Stunden 60 Grad, iedrigSe 2S Grad. Die Sa moa-An gelegen he it. Washington, 80. März. Neue Nachrichten von Samoa find nicht eingelaufen. Man hegt hier keinen Zweifel an den friedlichen Absichten DeutschlandS und glaubt, daß Admiral Kautz ganz und gar seinen Instruktionen gemäß gehandelt hat. Man ist der Anficht, daß, besonders durch die gänzliche Nichtbeachtung der Supreme Court, ein anarchischer Zustand herrschte, welcher energische Einschreiten nothwendig machte. Der deutsche Gesandte hat betreffs des Bombardements noch keine offiziellen Nachrichten und Instruktionen erhalten, wie überhaupt noch keine offiziellen Nachrichten eingelaufen find. Was man befürchtet ist, daß hüben und drüben eine bittere Stimmung entsteht, welche störend auf die diplomatischen Verhandlungen wirken kann. v e r l t n, S0 März. Die Nachrichten von Samoa haben in RegierungSkreise sehr überrascht. Man ist hier etwaS skeptisch in Bezug auf die Instruktionen deS Admirals Kautz geworden. Man hat hier einigen Zweifel, daß Mataafa gegen den Berliner Vertrag gehandelt hat, da in solchem Falle der deutsche Consu', seinen Infteuktionen gemäß, ebenfalls fich dem Proteste angeschlossen hätte. Sine kurze offizielle Nachricht meldet daS Bombardement und die Zurückbringung der Häuptlinge der TanuS Partei von Upolu. Die Nationalzeitung" sagt : Die amerikanischen und britischen Ver treter mögen der Anficht gewesen sein,' daß Mataafa gegen den Berliner Bertrag handelte, aber die Konferenz auf ber Philadelpbia" hatte, keine Kompetenz, da daS Zusammenwirken der drei Konsuln nach dem Vertrage nöthig ift. In Erwiderung aus die Behauptung deS London Chroniele" daß der hiestge amerikanifcheGesandte.Herr White. in der Samoa Frage deutschfreundliche Stellung genommen habe, sagt die Kölnische Zeitung" hali-ofsiziell : Die englische Presse ift seit einiger Zeit auf's Neue bemüht, die SamoaAngelegenheit dazu zu benutzen, Zwietracht zwischen den Ver. Staaten und Deutschland zu säen. Vor einigen Tagen erzählte die Times", daß Deutschland sich von dem Berliner Vertrag zurückziehe wolle. Jetzt kommt daS Chroniele" und behauptet als eine Thatsache, daß man in Amerika unzufrieden mit der Art und Weise sei, wie er die samoanische Angelegenhett behandle. SS hieße dem Thu nicle" zu viel Ehre anthum, wenn wir versuchten, den amerikanischen Ge sandten gegen diese absolut unbeviesene Anklage zu schützen. UnS genügt eS, darauf hinzuweisen, mit welcher Bitterkeit und mit welchem Talent it der Erfindung falscher Berichte die englische Presse alle verunglimpft, va dazu dienen könnte, die guten veziehungen zwischen Deutschland und Amerika zu fördern. S 0 n d 0 v, 50. März. Der Ber liner Korrespondent der Time" sagt : Die deutsche Presse vermeidet bi zum Eintreffen weiterer Nachrichten alleS, va die Stimmung verbittern oder die Politik der Regierung die Freundschaft England zu kultiviren, stören könnte. S besteht keine Neigung, ein verfrühte Urtheil über da Verfahren de Admiral Käutz und der britische und amerikanischen Beamten zu fällen.

New 2ork. 80. Mär. Dr.

Wilhelm Solf, der neu ernannte Präfibent der Muni,ipa',töt von Apia, ist mit dem Dampfer Trave hier angekommen. Sr verweigerte jede In.terview und sagte, baß er ft letvnverständlich auf. der Uebersahrt nicht habe informiren können und deshalb nicht zu sagen habe. Sr erwarte Depeschen bei dem deutschen General eonful und. werde wahrscheinlich nach Washington gehen, um mit dem deutschen Gesandten zn konseriren. ' ,, , Soldatenleichtv. New S ork, 30. März. Der Transportdampfer Crook, früher Roumania genannt, welcher S8S Lei chen amerikanischer Soldaten an Bord hat, ist heute hier angekommen und hat östlich von Governor Island Anker geworfen. DeS widrigen Winde und der gluth wegen wieder morgen an dem Dock in Brooklyn anlegen. Bon denyhilippinen. Manila, Sl. März. Generalmajor MeArthur zog heute Morgen in Malolo, dem Sitze der Jnsurgentenregieruvg ein. Die Rebellen räumten die Stadt und brannten sie nieder. Sie bisinden fich jtzt in vollem Rückzug in nördlicher Richtung. General Hall hatte ein Gefecht jenseit Mariquina; der Feind wurde nach dem Innern getrieben. General MeArthur und' sein Stab marschirten aus dem Eisenbahvgeleise neben der Linie und alle schien ruhig, al auf einmal von den Dächer der Häuser, au Baumkronen und von allen Seiten ein Hagel von Kugeln kam. Die Scharfschützen wurden bald vertrieben, aber sie fanden in den Dschungeln solchen Schutz, daß ihr Verlust anscheinend leicht war. Man konnte die Schützen nicht sehen und bloß nach dem Knallen der Schüsse urtheilen, wo sie . waren. Au diesem Grunde konnte auch die Artillerie nicht in Anwendung gebracht werde. ' Der Prodiantzug wurde durch zerstörte Brücken ausgehalten, aber man fand in Malolo genügende Vorräthe an Getreide und Enten. Der Hospitaldienft ist sehr gut ud die Telegraphisten bleiben in stetiger Verbindung mit der Stadt. Die Rebellen vertheidigten die Stadt mit großer Anstrengung und erlitten schwere Verluste. Die Anarchisten von ' Alexandria. Aneona. Italien. 80. Mär,. Die Anklagekammer, welche die Fälle der italienischen Anarchisten untersucht hat, welche in Alexandria, Egypte, unter der Beschuldigung einer Verschwörung gegen aiser Wilhelm zur Zeit seiner Reise nach dem gelobten Lande, verhaftet wurden, bat befunden, daß eine Verschwörung gegen den Kaiser nicht bestand, sondern daß die gefundenen Bomben nur ausgelegt waren, um den Glauben an die Sriftenz einer Verschwörung zu erregen. DaS Gericht überwies ledoch 13 der anaebltchen Anarchisten zum Prozeß an da Konsulargericht in Alerandria wegen Betheuigung an einem verbotenen Verein. Untergang eine Schiffe. London, 81. März. Der Da, es et Stella" lief bei nebeligem Wet. ter in der Aähe der französische üfte an den sogenannten Casquette aus und sank innerhalb acht Miauten. SLeurfionlsten au London und Southampton, 176 an der Zahl, welche die Ofterseiertage auf den Inseln Jersey und Suernsey zu verbringen gedachten. befanden sich an . Bord. Die lehten Nachrichten sagen, baß zwei in der Nähe bkstndliche Dampfer ca, hundert Passagiere gerettet haben. Bis jetzt find noch keine Leichen angetrieben. Ja London und Sonthampton herrscht große Aufregung. Kapitän- Keck ging mit dem Schisse in die Tiefe.' "" Hn 1. Die S 0 z i a l i st , n i R u ßl.and. Wien, 30. März. Die ArbeiterZeitung behauptet, don einem russischen Gozialiften-Blatt einen geheimen Bericht erhalten zu haben, den der Chef der Polizei in MoSkauem Gouverneur erstattet hat,. und Auskunft über die Verbreitung deS SozialiSmu unter den Arbeitern in Folge der Thätigkeit der Vozialissen bei den Arbeiterftreitigteiten ertheilt.

Der Bericht bekundet, daß der Sozialismu in Rußland eine wirklite Macht geworden ist,-und schlägt al .Gegenmaßregel vor, die Arbeiter unter strenge polizeiliche und staatliche Aus-

ficht zu stellen. Au Kiaotschan. Kiaot schau, 29. März, via Shanghai, 81. Mä. Die evölke rung eine Dorfe bei J-Tfcho-gu griff kurzlich mit Gewehren einen deut säen Sftrtrnt ' AnHimn.ii 17" tw4iv yHUUtUtttMtlf einen Dragoman Namen Mutz und einen Bergbau - Ingenieur Namen vorschulte an, welche sich friedlich auf dem Wege nach 3-Tscho-u befand, In dem Kamps würden mehrere Chinesen getödtet und andere verwundet. und die Deutschen kamen glücklich wie der an' Hau. . , - ,,, Verschwörung gegen den . . Zar. v ari, 30. März. Da Echo be Pari bringt eine Depesche au Kopenhagen, wonach eine Verschwörung gegen den Zar entdeckt worden ift, an welchem feine Mutter und da Oberhaupt der heiligen Synode, Podbyedonotschev, verwickelt find. Der Zweck der Verschwörung soll gewesen sein, den schwachen GesundheitSzustand de Monarchen zu seiner Absetzung und Uebertragnng der Regiernng an seinen Oheim zu benutzen, der al ein notorischer Reaktionär bezeichnet wird. QStffS-NaSviSten. Angekommen in : AevSork: ,,Sm von Neapel; Trave" von Bremen und Southamp, ton. " A " Liverpool : Teutoaie" von New vork. Breme.n: Lahn" von New Ssrk. ., allerlei. Zu schweren Stuv entenunruhen ist eö in Turin gegen den mimleoigen Anatomlepröfessor Fusart gekommen. AlL sich der Professor im Horsaal veroarnkadirte, drangen Stu denten in die Leichenkammer ein, wo sie großen Unfug verübten. Die Polizei mußte gerufen werden, die insultirt und thätlich angegriffen wurdi und Revolderschiisse in die Luft abgab, um die Studenten einzuschüchtern. Schließlich griff Militär ein. Zehn Studenten .wurden verhaftet und inJ Gefängniß übergeführt. AüS SoNda ritä!sgesühl nöthigten auch ' die Studenten der anderen Fakultäten ihre Professoren, die Vorlesungen ewzustellen, wooet stürmische Scenen vorfielen. Unheilvolle Folgen hatte in Cremlingen'die Spielerei mit einer Schußwaffe. Der Ackergehülfe Gremmer hatte den Stellmacher Ohse besucht, um sich von ihm eine Sense scbärfen zu lassen. Mit einigen scherzhaften Worten nahm Lekterer plötzlich ein Gewehr von der Wand, legte S auf Gremmet an und drückte in der Meinung, daß die Waffe ungeladen. sei ab. Da krachte ein Schuß und Gremmer taumelte, in den Oberschens kel getroffen, zu' Boden. Ohse, in der Meinung, denGremmer getödtet zu ha ben, richtete nun in höchster Aufregung die Waffe gegen sich selbst unlj brachte sich eine tödtliche Wunde bei Nach kurzer Zeit war er eine Leiche, " ir m' )ver leiazlnnnige squye imni tni zu Lebensjahre; er wer unverheiratbet. i Die Provinzial-Steu-erdirection von West Preußen bestrafte den früheren Mühlenbesijer Albert Meyer in Elbing, jetzt in Berlin, wegen Zollhinterziehung in Höhe von 63.000 Mark zur Zahlung de vierfachen Betrages der defraudirten Summe, sowie zum Werthersatz des unrechtmäßig in den Jnlandverkehr gebrachten russischen Roggenö. Die Strafe betragt insgesammt über eine halbe Million. Bi Meyer'S Verurthei- . rn ii. iung wegen Acayrungsmiireuzeria!schung hatte sich herausgestellt, daß Meyer ' russischem Transitroggen 12 Piocent entzogen und dafür Kehrichtmehl zugesetzt hatte. , Ein aufregender V 0 rfall spielte sich am Rheinufer in Mainz ab. DaS 22 jährige Dienstmädchen M. Fuhr sprang in den Rhein. Obschon sie bereit 60 Fuß vom Ufer getrieben war, sprang - ihr der Schiffer Mlhelm Enoch nach. Al er daö Mad chen erfaßte, setzte diese sich verzweifelt zur Wehre, packte den Retter am Halse und zum Entsetzen der Zuschauer gingen Beide unter. Dem tapferen Manne gelang e jedoch, mit der Unglücklichen wieder an die Oberfläche deS Wasser zu kommen, und trotz ihrer veweifelten Gegenwehr brachte er sie bi zur Quaimauer, wo beide mit Bootshaken herausgefischt wurden. WaS die Fuhr veranlaßte, den Tod. . zu . suchen, ift nicht begannt.

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