Indiana Tribüne, Volume 22, Number 190, Indianapolis, Marion County, 30 March 1899 — Page 2

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Di täzttch Tribüne- fest dch Itr ltltx i (Jwui per Woche, etc Soan,ag.TNöü"k fest p, tdeit vd uc-tm 15 Stvtf K, SS Enub rti CtoitM. Per yst StxSiO c CUk eMzesiZt l iistulliitiUnf V p W. CutMi 13 C3 OUtfiCtd SafctanapoltS, 3nb.. 30 März 1899. Vrutöfen in der Oogelwelt. Die Grobfußhuhiier oder Wallnister, Hühnervögel,' welche OceanZen und besonders Australien bewohnen, haben eine seltsame Leöensgewohnheit, wodurch sie sich von allen Vögeln der Erde unterscheiden: sie bebrüten nämlich ihre Eier nicht nach Art anderer Vögel, sondem sie überlassen künstlichen oder natürlichen Wärmequellen das Brutgeschäft. Interessant sind die Veobachfcmgtti über die Art und Weise, wie sie sidj diese Warrneauellen für ibre Brützwecke nutzbar gemacht haben. Wollten die Großfußhühner selbst ihre Eier ausbrüten, so würde der Erfolg ziemlich fragwürdig, jedenfalls doch nur gering sein, da daö Großfußhuhn, selbst nur so groß wie ein weiblicher Fasan, Eier von ganz ungewöhnlichem Umfange legt, von denen ein Vogel kaum drei im Nest. bedecken könnte. Vereinzelt kommen Großfußhühner auch in zoologischen Gärten vor. Die meisten Arten der Wallnister brüten so, daß sie bis zu Monaten vor Beginn der Legezeit mit ihren kräftigen, starkzehigen Füßen ringsum auü abgestorbenen Pflanzentheilen, HumuS, Baumzweigen, Pilzen u, s. w. große Haufen zusammenscharren; man hat solche von mehreren Metern Höhe aufgefunden, deren 'Masse einige Wagenladungen ausmachen würde. Bei einigen'Arten scheint nur t i n Vogelpaar, bei anderen eine ganze Gesellschaft diese mächtigen Nestbauten herzustellen, da in manchen mehr alS in Scheffel Eier gefunden worden ist. Ein solcher Haufe fängt nun unter der Einwirkung des TropenklimaS allmälig an zu faulen und erwärmt sich dadurch. ' Ist die Gäh rungZwarme genügend vorgeschritten, dann graben die Vögel die Eier etwa armtief oben in den Haufen ein und überdecken sie wieder. Manche Beobachter, z. B. Prof. Semon in Jena, sagen, daß die Eltern in diesem Falle Busch- oder Skrubtruthühner das Gelege nicht völlig sich selbst überlassen, sondern täglich ein- oder mehrmals hinkommen, um die Eier zu lüften; sie überwachen, ob sie auch an Stellen liegen, deren Wärme nicht zu hoch oder zu tief ist. Andere Arten bedienen ihre künstlichen Brutofen nicht; trotzdem thun diese ihre Schuldigkeit so dorrrefflich, d?ß die Jungen, mit Federn bedeckt, ausschlüpfen, sogleich auf die nächsten niedrigen Aeste fliegen können und auch im Lauscn ihren Beinen alle Ehre machen. Wie sorgfältig manche Großfußhühner die Wärme ihrer Brüthaufen zu regeln wissen, dafür machte Prof. Semon auf Wedncsday Island eine bemerkenswerte Beobachtung. Dort, diel näher dem Gleicher, würde Sonnenwärme und'GährungZwarme den Haufen jedenfalls rnI K-ZK 'irmrfn. SYiX fcorttot W 9WW Q V 9 " U "7 Großfußhuhn verläßt sich nur auf die Sonne; es schaltet darum jede Gährungswärme auZ seinem Nesthaufen auö, htdem tl ihn durchweg nur aus Sand zusammenscharrt, während in kälteren Segenden die Vögel für ihre Brutofen noch die Wärme zu Hilfe nehmen müssen, die bei der fauligen Aersetzung organischer Stosse entsteht. Recht seltsam wird es Manchem klingen, daß diese Vögel, die ein auffallend kleines Gehirn haben, es dern, r:: ra..i.rx ri w:. jiuuyctt, uj ul im iuiycuui uic mtTfrrnlsffi VNn? ffrhfinSnR w v rr t l t w .v nutzbat zu machen. Dr. Benedict Friedländer, über dessen klärende Forschungen wegen des eßbaren Palolowurmi Samoa'S wir seinerzeit berichteten, machte von Samoa aus einen !)f CAa Va aT mttXs l CV iuicutt nuuf v wctiitj ucuuicu 311 sel Niuafa. Diese liegt zwischen der Samoa- und Fidschi - Gruppe und gehört politisch zum Königreich Tonga. Ihr Name bedeutet .Neu-Kokosland-. Die Insel hat gegen acht- Kilometer 2kiT&nttflT. bildet ein nur einen schmalen Landring, der einen Brakwassersee umscbließt. Niuafa ist keine Korallen-, sonoern eine Krat:r-Jnfel, . d sozusagen w ihrer Gesammtheit noch tbatig ist. Dei innere Rand des Landrrnges fallt nach dem eingeschlosfene Lrakwassers -zu sehr - steil ab, eben wie ei Kraterwand. Auf dieser Insel nistet nun auch ein Großfußhchk. Die Nistpläje diese? Vögel aufzusuchen, unternahm Dr. Friedländer eineS TageS. Sie sollten sich an einer oensitterren Stell befinden, die mit wenig niederem Buschwerk bestanden war, außerdem- .aber. Morgen- und Mittagsonne erhielt. Sie war auf 'Fukwegen unerreichbar: SCr. Friedländer nix seinem Begleiter Hamilton mußten sie schon schwimmend zu erreichen suchen. Dabei merkten sie, . daß daZ Wasser pellenweise die Temperatur evttö Warmbades hatte: unter dem Qafferspiegel war die Felswand enanchmal so heiß, dak man nicht die Hand daran halten konnte; auch der ifcnbtg. Loden deS SeeZ war. wo er mit den Füßen erreichbar war, oft unertraglich heiß.' Nach einer Schwimmfabrt von bn Minuten gelangten sie bei den Nistplaen an. Diese Art von Oroßfußhuhnern hat sich Nistlöche? in der Lergwand angelegt, die äußerst eufsalliz sind. Sie. gehen etwa ab-. Caril geneiat in den Berg hinein; der kordeie Theil ist so weit, daß man beernn hineinkriechen kann. Nach einem Neter Tiefe verengert sich das Nestloch trichterförmig und ist am Grunde mit anz lockerer Erde angefüllt, in der 17.21t, mit den Handen wühlend, die Ci findet. In der Tiefe sind die txauqtawi Nestlöcher warm. Von der c-nne oder dem Vogel, der es als Nistclz tnuji? Nein das ist nach dem fei:'.! Qr. Friedland:rö nicht möglich

Schafft Fleisch und Blut.

Ein Dutzend Flaschen des echte Zihmnhokk'Msh.chwkk mmm enthält eben so viel straf und Nahrung, IS eia Faß Ale der vier, ohne berauschend zu wirke. Wlan böte sich or sog. Ersatzmitteln.

verlangt das echte AoKann sondern er meint, d'ese Großfußhühner wühlen an jenen Stellen ihre Nestlöcher so tief himin, bis sie in der Kraterloand, die für die Ausbrütung ihre: Eier geeigneten Wärmegrade vorfiu den. Fürwahr in natürlicher Brütofen, der an Einfachheit jedes menschliche Machwerk derart übertrifft. Uebriaenö waren diese Vögel a. Ä. des letzten KraterausbrucheS 1886 ihrer Ausrottung nahe, als v ganze Insel mit Asche bedeckt wurde. Seitdem haben die tonganischen Häuptlinge sie für Tavu" erklart. 3u diesem Bau lhrer Brutofen sind diese Großfußhühner jedenfalls durch die zunehmende Aokuyluna der Kraterwand gedrängt worden. Als deren Oberfläche noch warm war. brauchten sie ihre E:er nur in der Asche zu verscharren; als aber die Oberfläche mebr und mehr abkühlte. mußten sie allmählich tiefer graben, f. . ?jf i. . wenn ne warme scyicyien nocy erreichen wollten, und schließlich mußten sie ihre Brutofen metertief anlegen, wie sie eö heute thun. Strömungen im Stillen Ocean? Von einer merkwürdigen Irrfahrt im Stillen Ozean berichtet der französische Consul auf Hawaii, L. Vossion, an die Pariser Geographische Gesellschast. Er meint, das Vorkommmg wäre wohl geeignet, einiges Licht über die Frage nach den Wanderungen der Polynesier und nach der Veränderlichkeit der Meeresströmungen im Pacific zu verbreiten. E. handelt sich um FolgendeS: Die Barke .Tetautua", ein kleines zweimastigeS Fahrzeug von 32 Tonnen, verließ Papeete auf Tahiti, um Waaren nach den Penrhyninseln zu bringen, die ungefähr 1000 Kilometer nordwestlich von Tahiti liegen. An Bord hatte eS acht Personen, nämlich den Kapitän, einen Superkargo, vier Watrosen und zwei Passagiere, Alle, außer dem Superkargo, der ein Mischlina war, waren Tahiti und Penrhyninsulaner. Ein Compaß und ein allerdings sehr schlechter Chronometer waren vorhanden. Nachdem die Barke die Scillyinseln im Westen der GefellschaftSgruppe angelaufen hatte, segelte sie weiter nordwärts. Doch kaum hatte man das offene Meer geWonnen, als tln heftiger Sturm losbrach, der das kleine Fahrzeug schwer beichädigte und Compaß und Chronometer völlig zerstörte. . Nach mehreren vergeblichen Versuchen, die Penrhyninsein zu erreichen, war d Barke- aus dem Ocean verloren und den Wellen überlassen. Lebenömittel hatte man zwar reichlich, aber nach wenigen Wo chen des Hin- und Hertreibenö ging das Wasser zu Ende, und man war genöthigt, daS glücklicherweise m großen Mengen fallende Negenwasser in den Segeln aufzufangen. Nach emer Irrfahrt von einundachtzig Tagen landete oaö Fahrzeug, dessen Bemannung nun völlig erschöpft war. an der Siidküste von Hawaii. Hier wurde eS ausgebesseri und verproviantirt und unter Führung eineS erfahrenen CapitanS nach Tahiti zurückgesandt, wo eS ohne Zwischenfall nach 3Stagiger Fahrt anlangte. Die Entfernung Sc,llyinseln-Ha-waii beträgt in gerader Richtung 440 Kilometer. Der Consul fügt hinzu, daß ein Zweifel an den übereinstimmenden Erzählungen derSchiffömann schaft nicht bestehen könne, und erinnert an die Thatsache, daß die Polynesier im 12. und 13. Jahrhundert weite Wanderungen über daS Meer unternommen und die verschiedenen Inselgruppen bevölkert haben, und daß sie dabei ohne jedes andere Hilfsmittel als die Kenntniß derGestirne und der Meeresströmungen ausgekommen sind. Ob und inwieweit die Tahitier noch solche Kenntnisse besessen haben, ist nicht bekannt; eS ist aber wohl sicher, daß sie lediglich auf aut Glück sich haben treiben lassen und, von einem Zufall begünstigt, gerettet wurden. ES drängt sich also bei dieser Gelegenheit die Frage auf, ob überhaupt im Pacific beständige Strömungen herrschen, und dagegen sprechen nun allerdings manche Erfahrungen. So behauptet der englische CapitänHepwarth. der einen Dampfer der Vancouver - Sidneylinie 64 Mal über den Ocean führte, daß die Strömungen mit der Jahreszeit wechsein, und diese Behauptung ist dem britischen Hydrographical Office wichtig genua erschienen, die Sache näher zu untersuchen VorauSgeset, daß jene Theorie sich als richtig erweist, so würde dadurch daS Problem der einstigen polynesischen Wanderungen seiner LS sung näher gerückt sein, da, wie bemerkt, wohl nur die Kenntniß da Strömungen solche Wanderungen ermöglicht hätte. Tollflelne gegen Tollvuth. Wer hat nickt schon von der wunderbaren Heilwirkung der Bezoare, jener indischen Steine, etwas gehört, die, auf eine Schlangenbißwunde gelegt, selbst das Gift der gefährlichen Brillenschlange unschädlich machen sollen? Ueber die Natur und daS Herkommen dieser räthselhaften Steine herrschte lanae Dunkelbeit; jetzt weiß man, daß diese Gebilde im Magen und Darm von Gemsen. Ziegen und ande ren Thieren entstehen. - Auch bei unö im Abendlande giebt es diese Wunder steine, die gewöhnlich auö Pslanzenre sten bestehen. Neuerdings hat sich nun die Gesundheitspolizei deS Kreises Bromberg mit einem solchen Lezoar zu beschäftigen aebabt. Wird da in der

Hoff'sche Malz-lZxirakt.

Gegend ein Knabe von einem tollen Hunde gebissen. Als bestes Mittel ge-' gen das Tollwuthgift gilt in der gan- i .en Gegend der Tollstein eines Steinjetzers in Lobsens. Schon in zahlrei-' chen Fällen hat er seine Wunderkraft gegen Tollwuth bewährt. DiescrTollstem hat seme besondere Geschichte. Der letzte Abt des aufgehobenen Klosters Gorka bei Lobsens soll es gewe-. sen sein, der ihn hergestellt" hat. Es ist eine steinharte Masse, die angeblich auö Kräutern" besteht. Durch die Hände von Grafen und Baronen ging dieser kostbare Stein im Laufe der Zeit, und gelangte schließlich durch Erbschaft vom Vater her in den Besitz eines biederen Steinmetzen. Die glücklichen Kuren, die Vater und Sohn gegen Tollwuth mit dem Steine unternommen haben, bezeugen, daß er an seiner Wirkung inzwischen nichts eingebüßt hat, ja, daß sie noch wunderl.arer geworden ist. Während der alle Klosterabt den Stein jedenfalls so anwandte, wie die Jndier ihre Bezoare. indem er den Stein auf die Bißstelle legte, so daß der vorige Stein gierig wie Zunder das hervorquellende Blut aufsog, ja sich an der Wunde geradezu festsog, ist der Tollstein nun sogar fähig, durch Fernwirkung zu heilen. Wo Jemand von einem tollen Hunde gebissen worden, ist ganz gleichgiltig; der Besitzer des Wundersteins ritzt den Gebissenen an der linken Hand mit einer Nadel. Saugt sich der Tollstein auf der kleinen Wunde fest, dann ist daö Tollwuthgift in den Körper eingedrungen, fällt er aber gleich wieder ab, dann war daS beißende Thier gar nicht tollwüthig oder es ist bei dem Biß kein Tollwuthgift in den Körper gelangt. Leider hat die Gesundheitspolizei der Gegenwart für die Wirkung eines soleben Tollsteins wema Verständniß: sie bat aus Vorsicht einen mit jenem Stein bebandelten Gebissenen schleunigst ins Koch'sche Institut nach Berlin geschickt. um ihn dort nach Pasteur lmpsen zu lassen. Hoffentlich hat der Stein damit noch nicht seine Bedeutung verloren. Den Aerzten und Culturhistorikern läge eS ob, zu untersuchen, welche Bewandtniß es eigentlich mit diesem .Tollstein- hat. wes Kind er ist,. ein abendländischer Bezoar,'. wie sie - im Magen von Gemsen und Müllerp fer den sich finden, oder etwas Anderes. - Nasologit. Die Graphologie, die Deutung der Handschrift und alle die anderen neuen .Wissenschaften-, welche behaupten, den wahren Charakter deö Menschen erforschen zu können, haben neuerdingS einen - gefährlichen Nebenbuhler erhal ten in der durch H. T. Peck vertretenen .Nafologie-. , Dieser Herr erklärte, daß sich eines Mensllen innerste Eigenschaften nicht in seinen Handflächen, auch nicht in seiner Handschrist offenbaren, sondern nur durch die Nase erforscht werden können. Welches ist Ihr Lieblingsparfüm?- fragt der Nasologe. Sage mir, womit Du Dich parfümirst, und ich will Dir sagen, wer Du bist. Wer z. B. Veilchenpar füm allen anderen vorzieht, ist ein feiner Kenner der Schönheit in Form, Farbe und Ton. Aber es gibt Viele, die eine Vorliebe für einfache ParfümS heucheln, während sich ihr wirklicher Geschmack zu Eau de Calogne, Patchouli und anderen künstlichen Mischungen neigt. Leute, die sich . mit Chypre" ider Peau d'ESpagne" darfümiren, können ohne Weiteres als .faul, schwatzhaft und verschwende-risch-betrachtet werden und besitzen außerdem Neigung zur Fettleibigkeit für ihr späteres Alter. Verständige Menschen sollen ja auf der Hut sein vor allen wohlriechenden Sachen, vie Moschus enthalten. Vorliebe für MofchuS deutet auf brutalen Charakter. DaS schlimmste von allen .ParfümS hinsichtlich dieser .Charakterentschleie-rungen-heißt .CorylopstS"; Wer eine M I übertriebene Vorliebe für diesen Riechoss besitzt, sollte sich von seiner aeährlichen Neigung antiseptisch reinien, ganz wie ein Alkohoust sich in Abtmenz üben soll. Niemand,- so meint er Nasoloae. .sollte emm so ver hängnißvollen Fehler begehen eine Dame zu heirathen, die nach CorylopsiS duftet." Der echte Nasologe wird unS, nachdem er seine Diagnose gestellt hat, wahrscheinlich erzählen können, wonach wir duften müssen, um von un fren körperlichen, geistigm und moratischen Gebrechen geheilt zu verdm. So weit der Bericht. Uebrigenö ist die Sache nicht neu, abgesehen von Jägers Duftstoff. Französische Schriftsteller haben w .Plaudereien- die Düfte als Verräther deö Charakters mehrmals behandelt. Von derGrandJury deS Parish Eaft Feliciana, La., sind eigenartige TodtschlagSanklagen erhoben worden. Wie bekannt, brach im verflossenen Jahr in New Orleans das gelbe Fieber auS und von dort soll sich die Seuche nach dem genannten Parish verbreitet haben, wo sie mehrere Opfer forderte. An dem Umsichgreifen der Krankheit sollen nun Dr. Edward Souchon, Präsident deS Staats - GesundheitSratheö, und Dr. Quitman Kohnke vom stadtischm Gesundheit! rath in New Orleans, die Schuld tragen, da sie um die Fälle' von gelbem Fieber in dieser Stadt wußten, dieö aber 'verheimlichten. Beide Sanitätsbeamte wurden verhaftet und werden sich auf die Anklage deS TodtfchlagS zu verantworten baben.

Deutsche Lokal-NÄSrlchten. " Skfeii-DarziNc. Mainz. Stationsassistent Lobach. der das Bahnunglück am Moi?bacher Thor durch seine Unachtsamkeit derschuldete, ist zu drei Wochen Gesangniß verurtheilt worden.' H a i st e r b a ch. Mehrere Stallungen undSchuppen des Oekonomen und Gutsbesitzers Bär brannten nieder. Die Feuerwehr, .welche bei dem vorhandenen Wassermangel einen überaus schweren Standpunkt hatte, mußte sich lediglich darauf beschränken, das bedrohte Wohnhaus zu retten, was auch gelungen ist. Der durch das Feuer entstandene Schaden ist sehr betrachtlich. N i e d e r-N a m st a d t. Beim Nangiren eines Güterzuges kam der 26 Jahre alte Bremser Lenz von König i. O. zwischen zwei Puffer. Lenz war

sofort todt. W e st h 0 s e n. Dem Miahrigen Georg Breivogel dahier wurde vermöge seiner hervorragenden Leistungen im Kunsthandwerk (Schlosserei) die Berechtigung zum einjahrig-freiwilli-gen Militärdienst ertheilt. Bayern. A m 0 r b a ch. Ein Kind unserer Stadt, Herr Franz Hartig, ist in Jamaica, wo er Pfarrer der deutschen reformirten St. Pauls nrche war, ge storben. Augsburg. Die fahrige Vczirks - Controlleurswittwe Straßer, die seit dem Tode ihres Mannes Spuren von Trübsinn zeigte, stürzte jich auS dem Fenster ihrer im 3. Stocke gelegenen Wohnung in der Singerstraße und blieb mit zerschmettertem Schädel todt auf dem Trottoir liegen. Geiselhöring.. Ueberfahren wurde auf der Station Mangolding der Postbote Joses Hosserer. Er wollte einen Briefbeutel in den Zug abliefern, als er von einem zweiten einfahrenden Zuge erfaßt und überfahren wurde. Hofferer war sofort todt. Er hinterläßt eine Frau mit drei kleinen Kindern. K i i n g e n. In dem benachbarten Mainbernheim brach in dem Bäckereianwesen von Hegelsdörfer ein Brand aus, der nicht nur dieses AnWesen, sondern auch noch xehn andere Gebäude ergriff und in Asche legte. DieAbgebrannten sind leider nur theilweise versichert; große Erntevorräthe sind vernichtet. Kronach. Im hiesigen Spital starb der Handwerksbursche Neugebauer aus derGemeinde Reutersbrunn, dem bestialische Menschen beim Seelacher Wäldchen die Zunge herauögerissen hatten. Rotthalmünster. - Ertrunken ist in Safferstetten der 80 Jahre alte Schmiedgeselle und Rentenempfänger Johann Wirth in dem Dorfbache. Der alte Mann war etwas angetrunken und fiel in den Bach, wo er anderen Tags als Leiche gefunden wurde. Würzburg. Im Wäldchen bei der Neumühle erhängte sich der Oekonom Waldmann. Zerrüttete Familienvnhältnisse trieben den Mann in den Tod. Miederhosen. Erstochen wurde hier nach voraufgegangenem Streit der 65jährige Armenhäusler Joses Stadelmann von Schüttentobel bei Ebratshofen von dem 54 Jahre alten Metzger und Fischer Klemens Uebelh'öe von Peteröthal, zuletzt in Martinözell. Unterrappendorf. Verunglückt beim Holzfahren sind der Oekonomens söhn ' Franz Kolbeck und der Dienstknecht Franz Schwäger!. An einerStraßenbiegung fiel ihr Schlitten sammt der Holzlast um und begrub Beide. Kolbeck konnte nur als Leiche hervorgezogen werden.' Schwäger! kann seinen linken Arm nicht mehr rühren und hat infolge deö Schreckens die Sprache verloren. . Württemberg. Stuttgart.' Gestorben ist, 92 Jahre alt, der frühere Hof Chirurg Hbfrath Fröhlich. Er hat lange Zeit im Heere und über 60 Jahre-als HofChirurg unter drei Königen gedient. Eine Gasexplosion entstand im Laderaüm deS GaS- und WasserleitungSGeschäftes von Hoflieferant Eugen Reißer (Deutsches Haus); vier große Schaufenster, sowie ein gegen die Tübinger Straße' gelegenes Fenster im Zwischengeschoß wurden ' vollständig zertrümmert. Auf hause ..Ihre goldene Hoch zeit feierten der Zimmermann Joseph Rieger und dessen Ehesrau WalpurHa, geb. Stahl. Beide Eheleute stehen im 76. Lebensjahr. Freudenstadt. Erhängt hat sich der 19jährige Glasmacher. Gustav Sigwart von Parzelle Hangen. G e r a b r 0 n n. Der LcnechtKretschmaier deS PofthalterS Stürmer hier wurde im Wald beim Verladen, vo? von dem umttUlzeuoen uagen getödtet. - . ... Grünbach. Drei Wohnhäuser mit den dazu gehörigen' Oekonomiegebauden gingen m Flammen auf. ' Kirchheim.'. Feuer legte daS Wohnhaus des Bauern F. Hiller in Asche. Man vermuthet Brandstiftung. L a u p h t i in Fabrikarbeiter Avalbert Kiesle gcrieth Nachts auf dem Heimwege in'ö Wasser und ertrank. ' Nitderstetten. ' Zerstört wurden durch Feuer das Anwesen von Frank, daS, Wohnhaus deS Pr'.vatmanneS Bauer, - die. Scheuer des Bäckers Dtnckel und die Scheuer deö WeinbIndlers Emmeri. P l 0 ch i n g e n. -Stiftungzpfleger A. Endriß beging mit seiner Gattin daS Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar ist körperlich und. geistig vollkommen frisch und rüstig.'' ' T u t t l i n g e n. In dem Hinterbau. der Mam'schen Trikotagenfabrik hat . ein Brand . große Verwüstungen angerichtet. Urach. Im Brauhaus der Bierbvauerei zum wilden Mann- wurdt der Bierbrauer Griesinger todt aufge farf&n.: Ein unglücklicher. Sturz im Kesselhaus, infolge dessen ihm die Milz platzte, setzte seinem Leben ein Aiel.

Vtten. Mannheim. Als der ledige Ta gelöhncr H. Zimmermann' aus Eberbach eine Frau, mit der er ein LiebesVerhältniß hatte, heimbegleitete, begegnete ihnen deren Mann. Der betrogene Gatte ging auf Zimmermann los und verletzte ihn mit einer Axt lebensgefährlich. Am Neckarauer Uebergang wurde der oerheirathcte Bahnarbeiter Max Weindel von Forst beim Ueberschreiten der Geleise von einem Rangirzuge überfahren; Weindel war sofort eine Leiche. B e u r e n. Infolge eines schadhaften Kamins entstand im Wohnhaus des Landmanns ' Hummelbühler Feuer; das Gebäude brannte nieder. Donaueschingen. Der sechsjährige Sohn des Fabrikarbeiters V. Kunz fiel in eine Grube der Gerberei Fischer und erlitt durch die darin iekindlichen, zum Beizen der Häute bestimmten Chemikalien so schwere Verletzungen, daß er nach zwei Tagen starb. ' ' H e i d e l b e r g. In einem hiesigen Hotel hat sich der 36jäh?ige Reisende Bruno Lambrecht aus Leipzig erschossen. K r u m b a ch. Vom Unglück schwer heimgesucht-. wurde die Familie deö Rathschreibers Wegmann. Nach jähre langem Leiden starb dessen Frau und Tags darauf fiel der, 13jährige Sohn vom Heuboden herab' auf die -Tenne und brach beide Hände. Ein weiterer Sohn liegt. krank im Lazareth zu Konstaiu. . . . N e u l u ß h e i m. .Rathsschreiber Bayer wurde wegen Betrugs undSachbeschädiaung verhaftet und in'S Amtsgefängniß nachSchwetzingen eingelie fert. Bei einer. Haussuchung wurden bei demselben die neuangelegten Hauptbuchblätter zum Grundbuch, die Bayer

: bei einem kürzlich im RathhauS entpandenen' ' unbedeutenden Feuer als verbrannt, angegeben . hatte, vorgefun- . den. . Mannheim. Wiederum ist hier ' ein alter Achtundvierziger mit Tod abgegangen. Es ist dieö der Nagelschmied Heinrich Benz, der an der freiheitlichen Volkserhebung der Jahre 1843 49 aktiven Antheil genommen hat. O b e r e s ch a ch. Bei einer Tanz Unterhaltung erlitt die 21jährige So phie Vozeler, als sie mit ihrem Bruder tanzte, einen Schlaganfall und starb bald darauf. - 3 u n S,w e i e r. In Flammen aufgegangen ist das Oekonomiegebäude des Vierbrauers Ehmüller, sowie der Dachstuhl des benachbarten EiSkellerS. Wegen Verdachts der Brandstiftung wurde dr im August 1L93 aus dem Zuchthaus entlassene .Korbmacher I. Seeger verhaftet. Meinpfal Land au. Der in glanzenden Vermögensverhaltnissen lebende ledige Großkaufmann AvAufi Eißenhardt, Mitinhaber der Engroifirma Nikolaus Eißenhardt, erhängte sich im Taubenschlag. .Die Ursache des Selbstmordes ist nicht bekannt. . Kaiserslautern. Schreiner Friedrich Schlimmer starb hier im Alter von 70 Jahren. Er gehörte zu den Soldaten, die 1848 beim Auöbruche des Aufstandes zu den Freischärlern übergingen. Böhl. Ohne jegliche Veranlassung stach auf der Straße ' der 19jährige Schlosser dem. verheiratheten Portier P. Freundlich ' in Dannstadt in den Arm und rn.den Rücken. Schlosser befindet sich in Haft. ' ' ' . G ö l l h e i m. Der wegen Schuld an dem' Tode seines Bruders Jacob verhaftete Johannes Würd wurde. . nachdem das. Gericht von Kalserslau tern die Leiche hatte seciren lassen, wie der. aus freien Fuß gesetzt. Elsaß-Lothrmgen. Metz. Soldat Weinacht von der &.Comp. 4. vayer. Jnf.-Regtö. hat sich zuf Posten am ttriegspulvermagazin mit semem Dienstgewehr auS unbe kannten. Motiven erschossen. . ... Mecklenburg. P a r ch i m. In der in unmittelErster Nahe deS Bahnkörpers belege ner. Scheune des Kaufmanns Grund kam Feuer aus, welches sich auch den Lörigeu vier in derselben Reihe stehen den Scheunen' deö SchmiedemeisterLampe, deS Zimmermeisters Haum. des Zimmermeisters Wahls und der Firma H. Creutzfeldt mittheilte und dieselben gleichfalls einäscherte. Un zweifelhaft liegt Brandstiftung vor. SchSnberg. Ein junaeS M'ad chen Namens Schröder aus dem na hl Torrisdurf, welches schon längere Zeir bleichsüchtig war. begab sich mit -T ? ph ' einer 01er oevienneien Schwester aus emen Maekenoau .in die .Stadt Lübeck-. ' Während : des Tanzens fiel die Unglückliche rlotzlich um' und war bald daraus eine Leiche. ' OldenÄurg.. Oldenburg.' Die LZjähre Dienstmagd Angela Norre.ibrock aus Bischoffsbrücke. die in Clubbrügge ihr Kind vorsätzch getödtet hatte, erhielt 3 Javre 0 Monate Gefängniß. Varel. Der Medicinalrath Dr. Rumps.seierte sein dvjahrlgeS Doctcrjubiläum. - . . streit . Hamburg.- Capitän W. .ordeS, vom Hamburger Postdampfer Prafeff sor Woerman", ist. auf der Heimreis: kurz vor Las PalmaS am Fieber gestorben. Der Kaufmann Rudolf Schröder ' aus Buenos-Aires hat sich hier- in den Osterbeck-Kanal gestürzt und ist ertrunken. Man . vermuthet, daß er die That in einem Anfall von GeisteSgestortheit' begangen hat. Beim Gebet verstorben ist der 80jährige Inhaber der Schreiber'fchen Pension in der Grindelallee. Herr Schreiber. Er befand sich in einer Synagoge und versah das Amt eines Vorlesers. Mitten im Gebet schwankte er plötzlich und brach, ehe ihm andere Andächtige Hilfe leisten könnten, todt vor seinem Betpult, zusammen. Der Oberheizer

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c iZmarS" wurde vom Landaerickt xot gen Werfens mit harten Gegenständen auf Menschen zu 14 Tagen Haft verurtheilt, weil er einem kranken russi schen Trimmer, der wenige Stunden darauf an Hitzschlag starb, um ihn zur Arbeit anzutreiben, glühende Kohlen auf die Füße geworfen hatte. . 'Lübeck. In . dem benachbarten Goldenbek wurden zehn Gebäude ein qeäschert, vier, Pferde kamen in den Flammen um. Eldvetl. Basel. Durchgebrannt ist der Tabakfabrikant Rud. Trueb. Er hatte 110 Arbeiter beschäftigt. Als er se! nen finanziellen Ruin voraussah, nahm er eine ziemlich große Baarschast zusammen und ergriff hierauf das Weite. Bald darauf erfolgte der Con curS. Dach S felden. Im KreiSDachZ seiden wurde Jules Brand mit 250 Stimmen Mehrheit in den großenRath gemayir. G e t t n a u. DaS große Bauern Haus deö Landwirths und Krämers LöoSli brannte vollständig nieder. Die 21 Personen, welche daö Gebäude be wohnten, konnten nur mit höchster Noth daS nackte Leben retten. Der Besitzer erleidet großen Schaden. I n s. Hier half Metzgermeister Ja. robBlank oelmAufheben eines Schwer neö aus der Bütte mit, muß sich da bei innerlich verletzt baben und starb an den Zyolgen dieser Verletzungen. Männedorf. Im Alter von 81 Jahren starb die unverehelichte Anna Hungerbuhler, die wahrend nicht wem ger als 59 Jahren in der nämlichen Familie treu gedient hat: sie sah be. reitS die vierte Generation derselben heranwachsen. Die brave Dienerin stammte auö RomanShorn. ' Zürich. Der Hotelier und AuS Wanderungsagent Karl Hellstein ist mit seiner 19jährigen Büffetdame und 30,000 Fx. Geld . durchgeorannt. Oestcmich'Uimrn. Budapest. DaS 11.' DivistonS. Artillerie - Regiment 'hat gegen den Oberlieutenant Eugen Kronfeld, der nach Verübung großer Malverfationen flüchtig wurde, einen Steckbrief erlas sen.'' C h r u d i m. Hier wurde der 25 jährige Grundbesitze? Novotny hingerichtet, der seine sielen Kinder bald nach der Geburt vergiftet hatte, weil, er kleine Kinder nicht leiden mochte. G ö r z. Im benachbarten Sagrado todiete" ein ' junger Mann NamenS Maro auö ZNonfalcone im Gasthofe .Vittoria" seine Geliebte Mercede Fabriö durch Revolverschüsse und richtete dann die Masse gegen sich. Die Kugel drang ihm in die Herzgegend. 5 Greifenstein. Der Bahnwächtersohn Johann Lenischek wurde von einem Zuge überfahren und getödtet. Wolkerödorf. Nach Unter, schlagung von ca. 100.000 Gulden ist der hiesige Bürgermeister, Hof- und Gerichrsavvocat Dr. Alfred öoöl durchgebrannt. LLltOburg. Differdingen. Auf dem hie. sigen Bahnhofe wurde der Lampenan. zünder Joh. Peter Schouwailer von einer Locomotive überfahren und ge-, ??., ' (OÜICI. . , . Wymerökirch. Daö Anwesen deö Gärtners Johann Kellner wurde durch Feuer zerstört; der Schaden ird

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Lehn taufende gebellt. Millionen von Flaschen ersauft, fährt fort der groß Wohlthäter , sei tn der Kur ton Verrenkungen,

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