Indiana Tribüne, Volume 22, Number 190, Indianapolis, Marion County, 30 March 1899 — Page 1

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; Sin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriefe und PoZanwei snugen auf alle Städte Europas. Schissöscheine nach und von Europa. An und Verkauf ausländischen Gelde?.

Geld auszuleihen. Leute, vxlche Sel?' af Scuneiger.thum in dies t tact orqe" wünsch - oder auf sonstige g tg beißene Sicherh.v, vnden eS ,srry,ilbaft find., vorzusprechen in der Office der . ' Sncliana Srust Company Ecke Wisbinato Straße und Virginia Vve. Cel uuttt gknsttgfte Bedingungen ans ge'ebN'.'owodl vaZ Zeit, als auch Skaten RSiahinge etrtfft. 1 . 5?ewe Commission. Navttal V1,vvv,vvv ' . . .a fc A 4V I " vv.i.-rj.. fifln nnni him"" I Haftbarkeit der Aktio I V BI.finil.flUU i -Beamten: s. Y. grevzet. LKLs. ffred. gadnle.. 1. ij,.Pr!s. S. Q. aorntltn. 1. lHTf. Jod Votier. kretZr. Starb : Ae'iknkl,rknnai.denl. Mkr,, Ujr 1 t. tat Ktttt 60 Jahr,. I l.i,..,st... e.t., ach..,., 2 Uh,

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Lditorielles. DaS Journal" macht in Bezug auf die deutsche Versammlung in Chieago die Bemerkung : Der Versuch, Rassenuntekschlede in die Sache zu ziehen, ift nicht sehr empfehlenswert!?." DaS Journal" hat da so ganz Unrecht nicht und man kann nicht sagen, daß die Resolutionen, welche in Cdicago gefaßt wurden, sehr taktvoll find. Die Sprache, welche da gebraucht wurde, ist ganz unnöthiger Weise hestig. DaS mag wohl seine Ursache darin haben, daß eine oder mehrere Chicagoer Zeitungen eine sehr deutsch feindliche Stelluna eingenommen 6a ben und fia einer nck weit unnassen W W k... er.A. (..i.- .-I. n.;- Ki- , " h u er? a.ii.- v c . . r i k crunuau r ütiioromiain no die Versasser der Resolutionen hätten sich doch vor Lokalsärbung hüten sollen Und sie Kälten vor allem bedenken sollen, waS sich doch nun einmal nicht weg leugnen läßt, daß die deutschländische Presse, namentlich die konservative Presse, sich lange Zeit einer ebenso mahtgsen Sprache den Ver. Staaten gegenüber bedienten und dadurch Ver- . rr . o fr rr. anlassung z g. Kä siger Auffassung Flotte gaben und diesen Handlungen Farbe verliehen. Und eS läßt sich im großen Ganzen auch nicht abstreiten, daß, wenn die deutsche Regierung auch in allen Dingen strikt und korrekt nach dem Völker recht gehandelt hat, sie doch gerade. sich nicht bemühte, irgend welches freund schaftliche Gefühl an den Tag zu legen. Za man kann ruhig zugeben, daß daS Verhalten ein solches war, daß daS Einhalten strikter Neutralität den Eindruck des Erzwungenen, Unwilligen, machte. Diese ganze Haltung aber bildete die BafiS der stetigen Verleumdungen, welche andernfalls sehr wenig Glauben gesunden hätten. Die Stimmung. welche die deutschländische Presse hervorrief, war derart, daß die Verleumdir niemals zu befürchte hatten, daß in ihnen nicht glaubte. Unter solchen Umständen hätten die Herren in Ch'cago klüger gethan, den Pkund nicht so voll zu nehmen, wahr fnltch aber hätten sie noch klüger gethan,, nachdem man in Deutschland eingelenkt hatte, die ganze Oache aus sich beruhen zu lassen. Aber, die daS so zu gehen pflegt, eS waren da verschiedene Personen, welche reden und auch von sich reden machen wollten, und darum muöte die Ver sammlung stattfinden. SS ließ den VaterlandSrettern keine Ruhe und daS Publikum fällt auf solche Sachen im mer 'rein. Die Chicagoer Versammlung hat keinen Nutzen gegiftet und weitere derartige Versammlungen werden eS auch nicht. Die unangenehme Stimmung, welche durch die Vorgänge deS vergangenen JahreS erzeugt wurde, fühlen wir so gut, wie jeder andere Deutsch-Ameri-kaner, aber eS wird vorübergehen Die Freundschaft zwischen den Nationen hängt heutzutage nicht von Stimmungen ab und nicht von SentiMentalitäten. Vor ei paar Jahren gelegentlich der Venezuela Affaire schimpfte Alles über Sagland. daS seine gierigen Hände nach allem auS - streckt. SS war gar nicht nothwendig.

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den Ämerikanern ibr Angelsachlenthum

zu beyretten, dos bei ihnen gerade im achten, berief Admiral Kautz die CvnAugenblicke eine beliebte ttedenkart suw und commandirenden Marineosstund nicht Viel mehr ift. ' ziere zu einer nserevz an Bord der SS wird nicht aSu lange dauern und Philadelphia".

ek findet sich irgend ein Streitobjekt., da Zmiespalt in die angelsächsische Verwandtschaft bringt. S war auch nifit vötbia. aeaea eine 'amerikanischbritische Allianz zu protestiren, denn mr find bavoa veitn entsttüt, als früher. Vielleicht hätte die Sache vor einigen Monaten noch Sinn gehabt, it war sie überflüssig. AraMchriGli. ' Wetterbericht. Trübes Wetter. Negen oder Schnee heute Nacht. Kälter, Schneegestöber am Freitag. Höchste Temperatur inuerhalb der letzten 34 Stunden 44 Srad, niedrig, ZZ Grad. !

. einen Angriff aus daS beitischt und VondenPhilippiaen. amerikanische Konsulat, he die "geWashing ton,29. März. Sen. stellte Frist abgelaufen war, worauf

OtlS telegravhirt. wie folgt : MaeArthur rückte um S Uhr gestern Morgen von Marrlao auS vor, passtrte Voeave und Vigaa und war um 8 Udr

IS bei Guigninto, St eilen von Ma.I zA.fg derart verwundet, daß ib loloS. Um 6 Uhr kam er daselbst an.I.j ein amvutirt werden mußte. Si

Die Verluste während deS TageS beliefen sich aus siebzig Mann. I Während deS ganzen TageS wurde heftig gekämpft. Die Artillerie wurde über die Brücken befördert, die Maulesel schwammen über den Fluß. Diel Eisenbahn ift fast ganz viederhergestellt. I M an i l a, SS. März. MeArthur

rückte durch die Reisfelder und die auf ihrem Posten getödtet. Ein briTfchngeln vor, ohne auf Widerstand tischer Marinesoldat erhielt einen

zu stoßen. Der Feind floh und brannte I die Dörfer hinter sich nieder. Um 5 Uhr hielt der Feind Stand.! DaS Art'lleriefeuer aber war zu stark I und nach drei V,ertelftunden floh er I wieder in die Hügel. I Die Segend zwischen Marilao und! Manila bietet ein Bild der Verwüstung Ueberall Rauch und Aschenhaufen. SS sieht auS, als ob ein furchtbarer Sturm über das Laud hingefegt wäre. Die

Straßen find mit Möbeln und Klei- ine unübersehbare Reihe von Verder bedeckt, welche die fliehenden Wickelungen als möglich erscheinen.

FllippinoS auf der Flucht verloren. Die einzigen Perfsnen, welche zurückblieben find solche, welche vor Alter oder Krankheit nicht fliehen konnten. Sie lagern vor den Ruinen ihrer Häuser und flehen um Hilse. Siel leben von dem, waS ihnen unsere Sol-I daten von ihren Rationen geben. I Sine Menge todter FilippinoS liegt! in den Dschungeln und Büschen, wo-1 hin sie krochen, um zu sterben. Diesel Leichen verbreiten einen furchtbaren! Geruch, aber eS ift keine Zeit, sie zu I begraben. Die Einwohner von Marilao und! Meycauayan flohen in solcher Haft,! daß man aus den Tischen und in osse-l nen Koffern überall Geld und Werth-! fachen findet. Die Soldaten ließen I alles liegen, aber Chinesen, welche fich l herumtre,ben, benützen jede Gelegenheit zum Plündern. Ja einem Hanse in Meyeanayan fand man eine alte grau, welche eben gestorben war, anscheinend vor Furcht und Hunger. . , WaS ein vanderbilt mitrrteg r. N e v S o r k, 29. März. Wm.I K Vanderbilt Sbergiebt seinem Sohn Wm. K. Vanderbilt. jr., anläßlich seiner Verehelichung mit Fräulein Vir-I ginia Fir, deren Mitgift tzS,00.000

beträgt, daS Sümmchen von Ylv,0)0,-Irührttischea Unterthanen MataafaS 000 oder daS Doppelte von Dem, daß! erfolgte, da Mataafa die Stadt um-

Consuelo, Herzogin von Marlbo-l rough, erhält. "" Neuer Trubel auf Samoa. A p i a, 55. März. Die Zustände hier haben wieder eine sehr ernstliche! Wendung genommen. Seit acht Tagen werden die an der Küste liegenden! Dörfer der Eingeborenen mit Unterbrechungea von dem amerikanischen Kreuzer Philadelphia und den britischen Kreuzern Porpoise und Royalift beschossen. Mehrere Dörfer find niedergebrannt und auch mehrere amerikanische und britische Marinesolbaten verletzt. Bis jetzt ,ft eS uumöglich, die Zahl .der getödteten unk verletzten Eingeborenen zu schätzen. i Da Mataafa und seine Häuptlinge, t?elüe die vrovisorisör Regierung

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bilden, fortfübrrn den Vertrag zu rni&

S urde beschlossen, die provisorische Negierung zu entladen uno uo miral Kautz erließ eine Proklamation, worin Mataafa und seine Anhänge? aufgefordert wurden, sich nach Hause zu begeben. Mataasa tftuati u linun und begab sich nach dem Innen. . Herr Rose, der deutsche Coasul, tu ließ eine yroklamation im Anschluß an die früher von ib erlassene, worin er die provisorische Negierung aufrecht erhielt. In Folge dessen versammelten sich die UnHänger NataafaS in großer Zahl. Die Umerikaaer befestigten dann vkulinnu, so 2Z.00 Anhänger MalietoaS Zuflucht fanden. Die LaHz MataafaS barrikadirten die Straße und besetzten britische Häuser, Ein Ultimatum wurde erlassen, aber die Anhänger MataafaS-unternahmen die erwähnten Kriegsschiffe daS Vombardement begannen. Durch daS frühzeitige Platzen einer igranate wurde ein amerikanischer Sranatsplitter flog in daS deutsche Konsulat und zerschmetterte alleS Seschirr. Die Deutschen begaben sich daraus an Bord deS deutschen KreuzerS Falke. ' Während der Nacht griff Mataasa daS britische Konsulat an, wobei drei britische Matrosen aetödtet. wurden. Sine amerikanische Schildwache wurde Schuß inS vein und ein anderer einen Schuß in den Fuß. Viele Einwohner begaben sich av Board deS Novalift und viele verlassen Samoa. Die Amerikaner und Engländer kämpfen ausgezeichnet miteinander. aber es herrscht eine bittere Stimmung gegen die Deutschen. W a s h in g t 0 n, 29. März. Die neuesten Meldungen aus Samoa lassen Von autoritativer Seite wird die Haltung der englischen und amerikanilchen Beamten wie folgt dargestellt: Die beiden Regierungen waren übereingekommen, daß in erster Linie in Samoa Frieden und Ordnung aufrecht erhalten werden müsse. AuS diesem runde wurde beschlossen, CesetzWidrigkeiten von Seiten MataafaS oder anderer samoanischer Elemente, welche Leben oder Eigenthum der vewohner bedrohten, vöthigevfallS mit Sewalt zu unterdrücken und zwar ohne Rücksicht auf die Rechte der drei Mächte, als ein Sebst der SelbfterHaltung. Nach diesem Prinzip theilte Eapt. Sturdee von der Vorpoise schon vor einiger Zeit mit, daß er die Mataafaner ia Falle von Unruhen bombardiren würde. DieS wirkte eine Zeit lang, aber er hielt sich stets für den Notbkall bereit. gewalt zu brauchen. Mann wollte Samoa nicht auS dem Grunde der Au chj. überlassen, weil der deutsche Konsul mit seinen Kollegen niüt überein I stimmen, und man wollte unter allen - Umlländen Leben und Eigenthum schüi(Q Als Admiral Kautz nach Samoa giug, wurde ihm dies zur ersten Pflicht gemacht. SS ift klar, daß daS Vlutvergießen der britischen und amerikaai ichea Kommandeure zum Schutz deS friedliebenden Elements gegen die auf zingelt hatte, und zum Angriffe aus ! die Konsulate überging. AuS guter Quelle kann versichert werden, daß die deutsche Anficht nicht direkt die Stellung der Engländer und Amerikaner als unberechtigt bezeichnet. Im Gegentheil scheint die Neigung Deutschlands zu wachsen, Konsul Nos für die Wirren verantwortlich zum I chea, in welche er seine Regierung verwickelt hat. Sine Zeit lang trat man für ihn ein, um ihn in der Erledigung seiner Amtspflichten zu schützen, abe die deutsche Behörde hat nicht beabfichtigt, daß die Sache zum offenen Bruch und zum Blutvergießen getrieben werden sollte. Deshalb ift Zeder Grund an der Annahme vorhanden, daß die deutsche Regierung Herrn Rose nicht 'untnftützen wird, und fcai ttaf cct-

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liche Information diefeS Inhalts schon

abgegangen ist. London, 0. März. Die Morgenblätter betrachten die Lage in Samoa als ernst und nehmen an, daß der Kreuzer Tauranga !n Samoa gebraucht wird. Die Moruing Post bezeichnet die Affaire als räthselhast und kann die Ereignisse mit den versöhnlichen diplomatischen Versicherungen zwischen Berlin und Washington nicht ia Sinklang bringen. DaS Blatt sagt : Admiral Kautt und seine Assistenten waren niöt bereebtiat. die provisorische Regierung zu beseitigen. Der einzig lichte Punkt in der dunkeln Affaire ist, daß Amerikaner und Engländer wacker zusammenhieltea. Die Daily Mail sagt : SS ist ein Trost, zu denken, daß; wie in Kreta, daS Vergießen von britischem unt amerikanischem Blut, eine Lösung der Krisis herbeiführen wird. Alle drei Mächte sollten ihre Konsuln abberufen, und da die Freundsöaft Deutschlands der Angelpunkt unserer auswärtigen Politik ist, so sollten seine Wünsch bei der Ordnung der' Sache berücksichtigt werden. . m Srmordet und aekressen. V I , London, 30. März. Der Corspondent der Daily Mail in Liverpool meldet, daß der britische Lieut Bell, der bei den belgischen Truppen im Congv - Freistaat stand, von den Wilden in heftigem Kampf gefangen genommen, getödt und verzehrt vorden ist. Allerlei auS Deutschland B e r l i n, 2S März. Zn einer heute zu Jena stattgefunden sozialdemoratischen Massenversammlung machte der, bekannte Sozialiftenführer m d ReichStagSabgeordnete Level einige überraschende und bedeutsame Aeußeungev. Er sagte unter Anderem, daß die Sozialdemokraten gerne auf. die Idee einer allgemeinen Revolution verzichten wollten, , wenn die reichen Klassen daS Proletariat gerecht behandeln würden. Außerdem gab er zu, daß in der Partei ein Zwiespalt besteht, und warf dabei die Frage auf. wie derselbe verlaufen werde. JedenallS, so erklärte der Redner, würde ein offener Bruch, eine Spaltung der Partei gerade jetzt, dieselbe der Lächerlichkeit PreiS geben. Gestern brausten starke Schneeftürme über Berlin und die Mark Brandenbürg dahin. Im Thiergarten und Unter den Linden biegen sich' die Bäume unter der Last der auf sie herniederftäubenden Schneemassen, . die Bahnzüge ans dem Osten, Norden und Nordvesten trafen nur mit wefent licher Verspätung ein, überall gab'S Verkehrsstörungen und BerkehrShemmmsse. Den heutigen WitterungSauSsichten nach kannS zu Ostern Schlittenbahn und SiSlauf- anstatt TierlaufVergnügen geben. Einer, dem die Angst vor den Um Kurzparteien augenscheinlich den Verstand verwirrt hat, schlägt in einem ZeitungS-Tingesandt allen ErnsteS vor, daß alle OrdenSivhaber in Deutschland einen nationalen Bund gründen, um sich speziell dem Kampfe gegen die, die jetzt bestehende Gesellschaftsordnung bedrohenden Umstürzler" zu widmen Der Aufruf deS sonderbaren Patrioten wird allteitig verlacht. Der Kaiser hat bestimmt, baß daS projektirte Richard Wagner - Denkmal seinen Platz am Solefischteich im Thiergarten erhalten soll, wo auch Standbilder von Mozart und anderen berühmten Tondichtern errichtet werden sollen. Ja dem Dorfe Ebmatb, KreiShaupt annfchaft Zmickau, Königreich Sach sen, wurde der Tiesenbruuuer GutSbe fitzer Albert von einem sächsischen Grenzaufseher beim Biehschmuggel ab, gefaßt U3v, a!S er sich seiner Verhaf tuug widersetzte, von diesem erschossen Die anti-römische Oevegung in Oestreich. Qien, 29. März. Der öftreichi. scheu Negierung sängt die seit einigen Monaten immer Varker um sich greisende. Loö-von'Rom-Vevegung in Niederöftreich, Böhmen, Mähren, Oek-reichisch-Schlesien und der Steiermark an, unbequem zu werden. In Oaaz in Böhmen vurbe gestern eine dort arranairte Lovoa.Nom" Oerlklung polizeilich ausgelöst. - Dir

3m Jefferson Haus, da ift gut sein, Da giebt eö feineS Essen, Die Betten find auch gut und rein Und nichts wird knapp bemessen. '

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