Indiana Tribüne, Volume 22, Number 186, Indianapolis, Marion County, 26 March 1899 — Page 5
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Mein lieber Herr Redaktionär! ' Die Lizzie. was mei Aktie is, un der Wedesweiler un biseids das die Missus Wedesweiler hen mich schon oft gebatert for e Vickscher von mich. Ich hen gesagt, was is de Juhs. hen ich gesagt. Ihr b2dt mich io alle Dag der Eich un wenn Ihr mehbie mei Gleichniß in das chkräpvbuch empehste wollt, well. dann könnt Ihr 's jo iesig aus den Pehper ausrotte. Do ls es 10 ledesmol bei den Schreiwebrief geprint. Do In ich awwer schon ankomme. Der Wedesweiler Hot gesagt, ich wär schuhr rehnq. wann ich denke deht, selles Pläscber deht wie ich gucke. Ich deht , VV .' 1 niet llzttrjcy intcierne mrtetcni w?hre un wann raer nit ganz klohs uff das Pehper gucke deht, dann konnt mer denke, es war e Pmscher von en Bullraht. Mel Eis kennt mer ganz UN gar nit distinlwische un mit ein Wort, es wär orfel. Die Lizzie Hot gesagt. ie mußt sich schäme, wann se von Je mand aefroat deht wer'n, ob Ihr Hoß bend denn in Fäckt so mien gucke deht, wie's lmmer rn das Pehper ls. ' Die Kids hen gesagt, sie dehte nit mehr in die Schul gehn, bikahs die annere Kids dehte immer Fonn mit ihren Pa sei Pickscher mache un dehte sage, mei Fehs deht gucke wie en GrieS - Spatt. Sell Hot mich arig mähd, gemacht un ich hm die misserabligte Buwe emol ganz ae hörig verhammatscht. Die Lizzie Hot off Kohrs Widder ihren Part genomme un Hot gesagt, eZ wär jo aach so un wann ich e wenig lhr Flelmg nespectte deht, dann hätt ich mich schon lang zerick e neies Pickscher mache geloß. Die Missus Wedesweiler sagt: No, Mister Saueramper. alles was recht ls. Jhne Ihr Pickscher is horrit, un wann Sie in Wirklichkeit so ekllch gucke deyle. dann wollt lch Jhne noch kel Mmrnt in mei Haus hen. bikahs dann deht das Bier in die Eisbacks sauer wer'n." So Riemahrks hen ich, dausendmol höre müsse un ich kann Jhne sage, ich war'n sick un teiert off it. Ich muß selbst ekriee. daß ich das Pickscher in Jhne Ihr Pehper nit so recht kckstra gegliche hen. Awwer der Truwel is, lch tn noch nie nit bei so en Fottografierer gewese un ich möcht wisse, wo de Dickens Sie mei Bild getackelt hen. Odder hen Sie's am End von die Pohstersch genomme, wie der Monkieschoh in die Zittie nr? Die hen so sonnige Fehses uff ihre Pohstersch gehabt. Well, enihau, ich hen nit recht derzu aekieblt. bei dcn Blldermacher zu gehn un wann mich nit all mei Fremde so arig getiest hatte, dann hatt ich aach nit dran gedenkt. Der Wedesweiler Hot gesagt, er wollt mit mich gehn, bikahs er konnt mich e koppele Peuntersch gewwe un ich könnt dann emol ausfinne, wleviel es werth war. wann mer in die Sach e wenig g5pohstet is. Ich hen erscht gesagt, was er von mich denke deht? Ich wär'n doch kein Behbie. wo sein Ma mit gehn mißt un bei den Fottografierer deht mer doch aach nit gebisse wer'n, ich könnt schon mit mich allein hingehn, das deht eniweg besser gucke. Nickskommraus, sagt der Wedesweiler. wann du allein hingehn sollst, dann gehst du iwwerhczupt n:t hin un es is die höchste Zeit, daß emol e differentes Pickscher in das Pehper kommt. Die Lei! wisse, daß du dei Settkwarter bei mich Host 'un wann einer dei Pickscher in den Pehper sehn dubt. dann muß er 10 denke, lch deht Monkiehaus rönne. Sell speult awwer mei Bißnes un wann du zu stinschie bist, for die Pjckschers 3 bezahle, dann will ich Io gern sor die Eckspenzes uff? komme. Wie der Wedesweiler den We? aesproche Hot, do sin ich mähd worde Denkst du, ich sin stinschie? Ich un stinschie, en Mann, wo e Sut for siwwe Dahler un fufziy Cent duht, wann mer se in einigem Stoyr for fins Dahler hawwe kann, is das stinschie? Ei nit! Mir den paar gepetzt un dann hen ich gesagt. seh, Wedesweiler. wann du mitzugehn gleichst, dann wolle mir zusammß gehn. Wisse Se. ich hen gedenkt, der Wedesweiler is t schmarter Mann, un mehbie, mir könne e wenig von den Preis erunner bannele. Ahlrecht, Hot der Wedesweiler gesagt, ich geb nickS drum. Off KohrS mußt du dich en klien, Schehf un t Sebrkott oiewwe lasse, du mußt aach dei Wißkersch. e wenig getrimmt hen un dich aach sonst e wenig different ufffickse, bikahs, wann en Mensch mit so e Pumpernickelgesicht, wie yu eins eigenst, aach noch e .'wenig undiesent ' "L. . ' l cm r L susauat,'vann wero einiger -nczn wo 10 e Pickscher angucke duht. siesick Selle Niemahrks wäre off KohrS au of Order. Ich weiß gut tm, dab ich kein Bijuhtte fin. awwer ebbeS muß V doch to mein ÜtU fein. wa5 die SeLrls gleiche, sonst wer'n se nit all gleich stock an mcy. Well, der Wedesweiler ho emol so en fonniae We?. sick tu tdZ presse, awwer ich weiß gut genug, daß !t ern.tr ' . " mciuc vuyi. eu, cnixiwcg, hm ich mich bei den Barber so? zwei SchMna ufffickse aelok un fce mich
' 4 kersch mache losse, ich hen gedenkt, das deht mich schuhr gut uff d:n Pickscher gucke mache. Wie ich zu den Wedes weiler komme sin, do hst er m'ch arig schöne Kompliments gemacht. Er Hot gesagt, ich sollt nor ausgucke, daß mich mei Grandma nit sehn deht, die dehk sich schuhr in mich verliewe. Mer h:n noch en Drink genomme, off Kohrs hen ich umgesetzt, der Wedesweiler kann manchmal arig stinschie sein, well, ich hen jo niös drum gewwe. Dann sin mer zu den Fottografierer. Ich kann Jhne sage, ich hen e wenig daunhahrtet gef'löhlt UN wie der Ahrtlst gesagt Hot. komm an, ich sin rettig for Jhne, do hen ich gefiehlt, als wann ich jetzt en Kopp kerzer gemacht sollt wer'n. Er Hot mich dann gefrogt, ob ich e Brustbild hawwe wollt. Do hen ich awwer gesagt, nosser, hen ich gesagt, ich will t Bild von mei Fehs hen, Jhne Jhrn Guckkaste werd Wahrscheins mehbie nit gespeult wer'n. wann er mei Fehs uffnemme duht. Der Wedesweiler Hot mich zugewischpert, ich wär e Rindvieh un der Ahrtist Hot gegickelt. Dann Hot er mich von vorne un von hinne un von newe beguckt, als wann ich en Ochs wär, wo er kaafe wollt. Ich hen alle Aägeblick eckspecktet, daß er mich aach in die Spehrripps greife deht, for auszufinne, ob ich fett genug wär. Ich hen gedenkt, wann ich nor Widder autseit wär. Ich hen mich dann in Front von so e dreibeiniges Ding hocke gemißt un er Hot gesagt, ich sollt emol sor e koppele Minnits ganz ruhig sitze. Dann is der Feller uff eemol dißepierd. Wie er fort war, do hen ich zu den Wedesweiler gesagt: ' Wie kann mich der dann nor abfottografiere, wann er fort geht, ich denke, der Feller is krehsig.Der Wedesweiler Hot mich e Püsch in die Ripps gewwe, daß ich purt'.nier umgefalle sin. In dieselwe Minnit is der Ahrtist Widder dogewese. Denke Se emol, Hot sich jo der Feller unnig so e große Lappe, wo iwwer sei Meschienerie gehängt Hot, geheit gehabt! Er Hot gesagt, jetzt hätt er an mei Ekaunt e -Platt gespeult! So schnell wie en Hund gauzt, hen ich uff mein Kopp gegriffe, bikahs ich hen gedenkt, er deht mei Platt meine. Ich war'n froh, wie ich ausgefunne hen, daß mein Bahlhett noch 0 Keh war. Der Fottografierer is dann autseit von das Ruhm, ich hen mein Koth ausgezoge un hen mich for lauter Deßperehschen e Schnuff getäckelt. der Wedesweiler Hot aach eine genomme un Hot gesagt, wann ich mich jetzt nit behehfe deht, dann deht er mitaus e Wort zu sage, fortgehn. Do jS der Ahrtist Widder inseit komme un höh sich Widder an sei Meschien zu schaffe gemacht. Dann sagt er, jetzt sollt lch awwer emol gut uffpasse, wann er Widder e Platt speule .deht, dann deht er se zu mich tschahrtsche. Ich hen in dieselwe Minnit so e sonniges Tickele in mei Nos genohtist. Ich hen e paarmol mei Nos geschrinkelt, awwer es is nit besser geworde. Der Ahrtist Hot dann gesagt, jetzt sollt ich emol arig plessent aucke un do hen ich geschmeilt, als wie e Behbie, wann's sei Battel kriegt. Wie der Wedesweiler mich Hot schmeile gesehn, do Hot er e Fehs gemacht, als . , wann er creyms qau un oel rnicj is das Tickele in mei Nos so orfel gemorde, daß ich'S purtinier nit mehr stende konnt. Ich sin schuhr, ich hen e wenig Kalt geketscht, mehbie, es war aach'e Ohferdos von den Schnuff, well, wie der Ahrtist gehallert Hot: Ettenschen! do hen lch en Schmeser losgelosse, daß mich zwaa Vottens an mei Wehst gevost sin. em aller, lö in die Eck gefloge, als wann er von e Deinemeit Ecksplohschen getatscht worde wär. Der Wedesweiler un der Fottografierer, die hen gelacht, daß das W rrtC! ' 'r..tfl fc -1 " CK . ganze iöliorng sqajcgu ooi. ann hen mer noch emol Treiel, gemacht. DieZmol is alles gut gange un der Fottografierer Hot gesagt, lch konnt das Pickscher arig gut juhse for mei Fraa m ? I k.Cl ! Jf- C zu surpreise. ouaos ne oeoi rnico meudie nit gleich uff. den Bild riekonneise. Ich war'n arig neigierig, en Pruhf zu kriege un ich muß sage, das Bild Hot. mich forscht Zieht gsM 3$ schicke Jyne Mll mein yeulige cyrelweorles eins von die Bilder. Wann Sie denke, es is ennie gut, dann könneSe'S- in das Pehper Printe. Ich sin schuhr, dann wird Keiner mehr sage, der Philipp deht gucke, wie e Kalb, wo sei Backe zahn noch mt all Hot. Womit ich veröleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. Sonntagsjäger. i. Aus Eurer 3ad ist wobl oft Beränderuna.'" .:a. die aadaa r wem ein n. ai tk. . . " r 1 aber der Hase lst immer derjeive. Bon der Schmiere,Was. Mooren wollen Sie! Da ham mer noch immer e paar neue Nägel dorch de Asatze getriem versiehn Se - Gut v a r i i r i. Tänzerirl. Sied nur. diese vracktvollen Dlaman ten habe ich von Verehrern bekommen.Freundin; Also die Steine der weisen.Immer SportSmanr Was hat Miß Bloom für emen ein druck auf Sie aemacht?-- .Echte Rasse. lange Mäbne. seuriae Nüstern und dünnlnochiz gebaut." .u den unaereane len !llorwu fen gehört auch der: Jemand habe nicht aebalten. was wir uns von ibm ver1 ' - , svrocken batten: bat er es denn der Zvrochen? Vater und Sohn. Sohn: .Weikt Du was. Vater, versuchen wir es bei unserm Pserdehandel 'mal mit, Ux Ehrlichkeit!- Vater: Ich laf mich nicht ein auf Spekulationen!" ZarterWink. Tante (zum Kleinen Lieschen das von ' ihr ein? Pflaume bekommen hat): 'Nun, -sagst Du nicht danke?" Lieschen: .Das thue ich erst U der dritten," .
aach en Veil Perfzum in - mei Wiß
Sichterleben. Won Lenrik Pontoppidau. Im Sprechzimmer des großen Verkegers stand ein junger Dichter. Sein 5aar war lang, seine Wange bleich, in seinen dunkeln Augcn leuchtete di heilige Gluth der Begeisterung. Er trug ein Bündel zierlich beschriebener Blätter unter dem Arm. Es waren Gedichte, von Sehnsucht und Schmerz und bangem Hoffen genährt, nachtblasse' Traumeszestalten. die er nun in das Licht, in das Getümmel
der Welt senden wollte. furchtsam hatte er an die Thüre gepocht, und war in das Arbeitszimmer des großen Mannes eingetreten, in das Allerheiligste der Poesie, durch das der Weg zum Parnaß, zur Unsterblichkeit führte. In dem hohen, m:t Eutern und Dichierbüsien stilvoll ausgestatteten Raume saß der Verleg an seinem Schreibtisch, der so groß wie ein 5ilrchenaltar war. Er war ein kleiner Herr mit langem dunklem Bart, mit goldenem Zwicker und spiegelblankem Scheitel. Mit gemessener Handbcwegng grüßte, er den Jüngling, bat ihn Platz zu nehmen uno gab sich gleich daran, die Gedichte durchzublättern. Während dessen saß der zungeMann klopfenden Herzens auf derStuhlkante. Und ihm war's, als ob all' die Dichterköpfe um ihn h:r m.tleldiz lächelten. Sie haben Talent, mem Herr! begann endlich der Verleger. Das sehe ich gleich auf den ersten Blick. . . . Aber erlauben Sie. was ist das dcch für e:n wunderliches, altmodische-' Zeug, was Sie da geschrieben ha:n. Schon dieser Titel, mein Herr: Elfenblumen!- Was soll das heißen? und solch' lächerliche Gegenstände: An den Mond-, .Nachtseufzer-, .Ihre Locket wissen Sie, das ist doch zu veraltet. Solche Träumereien sind dem Publtkum schon längst langweilig geworden. Sie sind nicht mit der Zeit fortgeschritten, mein Herr, Sie haben nicht beachtet, daß sich die Dichtkunst neue Bahnen gebrochen, daß sie sich der gror r r jf i 1 L gen, sozialen prägen oemacoligi.yar, daß sie schonungslos die Brust der Zeit aufdeckt und ohneScheu das Menschenschicksal :n Kampf und Streit und Sorge und Mangel in seinem drücken den Elend schildert. . . . Haben Sie nicht den letzten ausgezeichneten Roman aus meinem Verlage gelesen: Der Schlammfang"? O, den sollten Sie wirklich studiren. Können Sie mir so ein Werk schreiben,, mein Herr, so soll es mir ein Vergnügen sei, es zu verlegen, ich kann Ihnen dann dafür emstehen, daß Sie berühmt den!Der junge Dichter ging in seine Dachkammer und warf sofort seine Verse in's Feuer. Die Worte des großen Mannes brannten , wle. Gluth. m seiner Seele. Wo hatte er bisher seine Gedanken gehabt? Wie war es nur zugegangen, daß er für den Ruf del Zeit taub geblieben? Er machte sich gleich an die Arbl!. Tag und Nacht saß er an seinem Pult, und wenn der Hunger m seinen Elngcweiden hauste, und die $VaUe seine Finger blau und steif machte, vertraute e: dem Papier seinen eigenen Kummer schilderte seines eigenen Lebens bUter: Noth, seinen Kanlpf, sein Entbehre,:. seme geknickten Hoffnungen. Jahre vergingen. Denn nur ausgc reist sollte das Wert aus seinen Hn den gehen. Seine ganze Seele sollte n diesen Blättern ithnicn, die seinemNa men Unjterdllchkelt bringen mußten. Als das Werk endlich vollendet war sandte er es dem großen Verleger unt einige Tage später staniz ez wieder im Mrheili'gstkn. . " Hier war inzwischen eine Veränderung vorgegangen. Ringsum standet tiefe Lehnstühle und weiche Divane mldarüber geworfenen bunten. Panttjerfellen. Guitarren un Tambour mö hingen an der Wan' und auf den. Schreibtisch stand eine grobeAlabastergruppe. drei Bacchantinnen Mit Traubenbüscheln in den erhobenen Armen, Der Verleger selbst war rund mii fttt geworden. Statt erichenProvlhetenbarteS trug er eine flottt Fliege. und in dein seidenen Umschlag seiner kleinen Sammetjacke steckte, eine dmtende Rose. .Ja. mein Herr!" begann er gleich. Ich habe nun Ihr Buch gelesen und wiederhole, was lch Ihnen früher sagte. Sie haben Talent, vielleicht sogar Gelzie. Aber warum gehen Sie denn gar nicht mit der Zeit, mein Lieber? Was haben Sie mir da für düstere und unerauicklich: Schilderungen gebracht? Schon der abschreckende Titel: In den Klauen der Armuth!" DaA ist wirklich zu veraltet. Davon wollen' die Leute nichts mehr, wissen. - Herrgott! Warum soll auch Alles so trauriz und grämlich sein? Sehen Sie- ujn sich. Mensch! So lange die Welt noch Sonne und Wein und schöne Weiber hat, wozu sie da zu eirem emzigen Siichenbaus machen? Es wundert rslch wirklich, mein Herr, daß Sie, der offenbar ein so reiches und freudiges Ta, lent in sich trägt, daß Sie des Publikums deutlich bekundeten Drang, des Lebens Lust und Freude wieder besungen zu hören, gar nicht beachten. 'Ge. hen Sie beim, .lieber Freund, und schreiben Sie rn!r ein wirklich fprudelndes. farbiges Gedicht, wrtr.ch kaun Ihnen versichern, daß Sie e nicht bereuen werden." Fast von Sinnen taumelte der Dichter die Treppe herunter und auf die Straße. Der Sturm sauste' um die Ecke des Gebäudes, der Regen '.schlug ihm in's Gesicht. Als er an den Kanal kam, zögerte er einen Augenblick. Dann ließ er däs-schwere-Manuscript in das dunkle Wässer gleiten.' ' - ' Fort stürmte er, heim in seine kalte, einsame Dackkamm.eT um das
Evangelium der Lebensfreude zu ver künden. Und wicb-.r öes".-n d-.Z F'c5e: de langen ct$c und Mächte. cl3:r iu'ih::n er droben H örtlichem Lmpchei saß, tear es, clZ wcr.r. or sein :i -euch tend-n AnZ'n sich dz? Kammer ntät Wände zu Sälen w.''.tz!en,' u. übn seinem Haupte sich Hallen ron W.zxir.oz und öunt:m Mosaik wölbten. Durch das Fenster schau:? er auf scr.nö?.'. glänzte Lande und bunte S?en, in d? ren Wellen engelsschcne Frauen bade, ten. Der Duft von Blum?n. ton Früchten, ten feinen Ratbcr. um schwebte ihn. und die Luft erklani; von lieblicher Musik. Und wieder vergingen Jaüre. E: empfand es nicht. Und ftin H2ar ergraute. Aber er sah es nicht. Kaum hatte er schimmliges Brod, die Kleider hingen in Lumpen um seine elenden Glieder aber er fühlte sich w'e ein König, in ewiger Jug:nd, ein Herrsch:? über die Schätze der Welt. So stand er endlich wieder vor dem großen Lerleger. Auch dieser war unttieß alt 5kworden und im Arbeitszimmer lag finzcrdicker Stäub auf Büchern und Büsten. Die wachen Divane und die geslcckien Pantt)erfelle waren fort, an Stelle der drei Bacchantinnen auf dem großen Schreibtisch stand ein Kruzifir. " Mein Herr!" säuselte der Verleger und näherte 'sich in seinem langen, schwarzen Gewände, mit weißer Halsbinde, mit gesenktem 5aupte und aus der Brust gefalteten Händen. Si: beliebten, mir eine Arbeit zuzusenden, jDi: mich völlig entsetzt hat. , Ich begreife nichts wie Sie im Ernst glauben tönnen, oaß ich so etwas verlegen würde. Schon der Titel, mein Herr! LiedesPhantasien!" So etwas will das PublikuM'Ni'cht mehr haben. Die Familienväter verbitten -sich auf oas Nachdrücklichste, ihnen solche Art von Poesie zuzuschicken. Ich leugne gewiß nicht, mein lieber Freund, daß Sie Talent haben, hervorragendes Taleni! Das sehe ich ja auf einen Blick! Aber erlauben Sie Sie haben nie verstanden, der Zeit zu folgen! Darum kann ich mich leider mit dem zugesandten Werk nicht befassen. Sollten Sie dielleicht Psalmen haben oder eine Predigtsammlung, oder könnte ich Sie dazu bringen, eine kleine erbzul'ch? Postille zu schreiben, so wäre es mir sehr erwünscht, miede? mit Ihnen zu verhandeln. Sie können ja über meine Vorschläge nachdenken. Ich kann Jh nen dafür einstehen, daß Sie es nicht bereuen würden; jedenfalls sollte es mich freuen, wenn Sie es in Betracht zogen. Leben Sie wohl!" Der alte Dichter stand wie betäubt.' Wieder schauten die staubigen Dicbterköpfe droben mitleidig auf ihn nieder. Dann ging er. in seine öde, kalte Kammer heim und erhenkte sich.
Liebenswürdig. Gatte: Ich wnnschte ich wäre ein Strauß; dann Könnte ich wenigstens Deinen Kuchen verdauen Gattin: .Das wünschte ich auch, dann bekäme ich doch wenigstens ein paar neue Federn aus meinen Hut." Ein Tausendsasa. Onkel (auf dem Lande): Dein Besuch ist mir immer willkommen, aber noch mehr würde ich mich freuen, wenn du einmal ein junges Weibchen mitbrächtcst." Neffe: .Ei. Olkelchen. ich wußte gar nicht, daß du d:ch mit Hei-rrkbRn-ryftn tr"M zmi in
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"I war .Mw..,.. VV. MW W vw.. .. MtjV S, yUtlVlUllJ vollständig von Katarrh de KopfeS und des MagenS knirt. Herr Harneß. dessen Bild bin abgedruckt ist, gehört zu den bestbekannten und beliebtesten Demokraten des südlichen Ohio. dessen PopularUät sich vollkommen dadurch erwies, daß er in dem republikanischen Counrn Washmg ton drei Nal nach einander u ewem Lmt envlhlt aurde. Er erhielt seine Ernennung zum HilsZ.Vlde5schall während d Ndmimftration des Präsident Cleoeland. und in dieser Otellunz hat er sich einen bmeidenSwerthen Namen gemacht. Office de vundeSnarsqall, Südlicher Distrikt von Ohio. S l n e i n n a t t, ttn ö. 6q?t, 1837. Dr. Hartan, Prs.Pe-ru-na Nedseine Sy CvlunlöuS,O. Oeehrter Hrl LZ macht mir großes Vergnügen, Über den Werth Ihrer ettztnen, Pe-n und c?-n,aUn, ZeugniZ aixueg. Ich nmrde durch Katarrh des Kopfes und cenZ cISt Ich höbe riele der btÜLMtefiea und in aukgedehntem Maße angezeigten Medl. ,inm eebraucht, sand aber kein, dauernde Hilfe. Ungefähr vor einem Jahr begann ich JZr Pem:a $ enen und bw so glüMch, sazen zu können, dai ich mich jetzt für vollständig cca etsrrh kurirt hÄte. Ich litt auch en Nkserdaulichkeit und habe Ihr Man,a,lin via Ucnst$ lenz gebraucht; jetzt habe ich in dies Hinsicht keine Oeschserden ehr. OchtLSg!?, William T. Harneß. ?ereZ über Katarrh und die uSgqeichneten Hellmirrunzen der oben genannten e. deinen bei allen katanhaüschen Leiden erfahre rsill. der schreibe an die Pru-na Redick
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von Leuten leiden unter dem ZZluch deZ 0tarrhS. Die ekelhaste Krankheit ergreift den Menschen und hillt fest; sie spottet aller lo kalen Behandlung: sie drmat n iecen Oraan deS SrperS durch. Sie ist Schwindsucht. Sie lft Magenentzündung! Siehet unhlige Na men. Der Mann mit Magenkatarrh, gewöhnlich Unvndaulicdkeit genannt, ernft. mi Leiden ist. Sein Feind verläßt ihn nie. Er setzt sich mit ihm zu Tisa), und er folgt t;m, enn er sich zur Ruhe legt. .Erleicöteruna" wird eifria esuckt. und ma inaklt dafür mit Leiden. Willia T. Snrnti. PlM mirh ViitrA TVr enrtmn& m.xs.. Farbige Fenster, parquet Boden. Hartholj'Boden gelegt und gewachst. Muster und, Offerten gern zu Dieksten. Tel. 493. Für kurze Zeit Nur Garantirt erster Klasse. (!kä8. 1. LlärtWäu 317 & 319 Ost Washingtott Straße. Square vom Courthouse. mem
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