Indiana Tribüne, Volume 22, Number 186, Indianapolis, Marion County, 26 March 1899 — Page 1
O f rlC sVT rlCV 0 A TVO wo V ,A A AS y r t w A II I r 1 I k v O W V w o y u l-.' 1! Ä V Office: No. 18 Süd aiabamo Cttaftc Telephon 1171 Indianapolis. Zndiano, Sonntag, defl 26 März 1899Jahrgang SS. Noi 180
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DaS "rektiZerateä beel" war oft zum Theil veroorden, aber, sagte er, es schien UNS, die wir eben gar nichts
anderes zu essen hatten. aw5ully good, Prairiefeuer. Mayroood, Neb., 25. März Sin heftiges Prairieseuer herrscht in dieser Gegend. Eine Menge Heu und Gktreide ist verbrannt und diele Farmer haben alleS verloren. Steuer-Hinterziehung. Anders n, Jod., 25. März. Sine Steuee-Hinterziebung dürste der Weißblech Gesellschaft in Slvood theuer zu stehen kommen Sie übertrua ibre Anlagen im Werthe von zwei Millionen Dollars ans den WeißblechTrust für angeblich einen Dollar und gab den Werth auf $250.000 an, so baß eine Stempelsteuer von $650 zu entrichten war. Die Behörden wollen nachweisen, daß es auf eine Hinterziehung deö schuldigen Steuerbetrages abgesehen war. Bon den Philippinen. Manila. 25. März An dem Kamvse, der heute Morgen bei Tageöanbruch begann, betheiligten sich das dritte Artillerieregiment, die Freiwilligen von Montana, KavsaS, Pennlylvavia. Nebraöka, Wyoming, South Oakota, Minnesota und Oregon, daö 8 , 4., 17., 22. und 23. Regiment Regulärer und daö Artillerie-Bataillon von Utah. Es gelang, einen Theil der Armee der Insurgenten von dem andern ab zuschneiden und sämmtliche Gräben zu nehmen. Die ganze Gegend bis zu den Wasserwerken ist jt frei von 3nsurgenten. Nach einer mäßigen Schätzung beträgt die Zahl der Todten aus amerikanischer Seite IS, der Verwundeten 130. Sin neuer Minister. London, 25. März. Bon St. Petersburg wird gemeldet, daß der Zar an Stelle GeorgmykinS den bisherigen ginanzminifter de Witte zum Minister des Innern ernannt habe, eil Georgmykiv nicht genügende Maßregeln zur Verhinderung der Hungersnoth ergriffen habe. Allerlei aus Deutschland. Berlin, 25. MSr, Der Sandauer -Rubbert - Sottschalk - Prozeß ist zu Ende. Wegen verleumderlscher Beleidigung des KriminalKommissärs Gottschalk in Slberseld ist der bekannte anarchistische Schriftgeller Jakob Landauer zu sechs, der frühere verantwortliche vledakteur des Sozialist", Franz Rubbert, zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Strafavtrag. der Staatsanwaltschaft war weit über das vom Gericht festgestellte Strafmaß hinausgegangen ; der Staatßavwalt hatte für Landauer drei Jahre, für Rubber anderthalb Jahre Gefängniß beantragt. Dieser Prozeß steht mit bem senationellen Fall Z'etben" in Verbindung. Im Jadre 1833 wurde i Slberfeld der Barbier Albert Zretben der Ermordung seiner Ehefrau schulbig befunden, zum Tode verurtheilt, jedoch vom Kaiser-Wilhelm dem Srsten zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt Schon von Anfang an hatten sich Zweifel an der Schuld Z'etben's aeltend gemacht W es hatten sich Stimmen erhoben, welche den Barbierlehrling August Wilhelm als den Thäter bezeichneten. Jene Zweifel wurden bestärkt durch die immer wieder auftretende Behauptung, daß der Tlber selber Polizei. Kommissär Gottschalk veweismaterial gefälscht habe, um den Beweis von Ziethen'S Schuld zu erbringen. Ss handelte sich dabei spez'ell um eine angeblich mit Blut bespritzte Manschette. In den Jahren 1887, 1893 und 1897 worden nun Versuche gemacht, eine Qiederaufnähme des Verfahrens gegen Ziethen durchzusetzen, .allein vergeblich. Die Agitation zu Gunsten Ziethea's kam aber trotz dieser Mißerfolge nicht zur Ruhe und schließlich trat Landauer in dem Solist" öffentlich mit der ve hauptung hervor, daß Sottschalk in
dem Prozeß gegen Z'cthen BewsiS-
mater'al aefalscht habe. Diese öff entliche Bedaup'ung erfolgte zu dem offenkundigen Zcv'ck, in dem mit S ch erdeit zu erwartenden BeleibigungS Prozesse eine Möglichkeit zu schaf sen, die Wahrheit an den Tag zu brin gen. Dieser Zweck ist allerdings dorläu fiz nicht erreicht worden, aber daß mit diesem UrtheilSspruch die öffentliche Diskussion über den Fall Ziethen" zum Abschluß gebracht worden sei, kann freilich Krimival-Kommissär Gottschalk nicht behaupten ; die Verurtheilung der beiden Angeklagten wird im Gegentheil bewirken, daß die Erinnerung an die mysteriöse Ziethen - Affaire wieder aufgefrischt wird und deren Begleitumftände um so eifriger erörtert werden. 3n der letzten Sitzung deS Reichs tageö, kurz vor der Vertagung, ergriff Bebel daS Wort, um der herrschenden Spielwuth in OssiiierSkreisen entgegenzutreten. Der Club der Harmlosen" sei. behauptet er, schlimm geesen, aber der Turfclub" sei noch schlimmer. Sr. Bebel. wolle die Na men der beteiligten Otsiziere, unter denen sich auch ein Prinz befände, verschwelgen, denn er wünsche keine Bestrasung der Theilnehmer, sondern lediglich Abstellung deS UnfuaS Kriegsminister, von Soßler erwiderte, er sei bereit, dem Kaiser Vortrag über den Gegenstand zu halten, wenn Beweise beigebracht würden. Bloße Verröchtigungen wären ungenügend. Bebel springt auf : Ich proteftire gegen den Aukdruck Verdächtigung." Präsident Graf Ballekrem : Ich bin überzeugt, daß der Herr Kriegsminister nur von objektiver Berdächtigung gesprochen hat." (Große Heiterkeit) Bei der nun folgenden Berathung eine Postens im Yost-Stat sagte Singer, in der yoftöervaltnvg herrsche den Uaterbeamten gegenüber daS System des FortvurstelnS. Solche Dlsc'pltnirungen, wie sie j'tzt stattfiuden, seien Handlungen eines Despoten. Bieepräfident v. grege erklärte den Ausdruck Despot" für uvparlamentarisch, und Herr von PoddielSki rief vom Bundesrathstische auS : Ich wurstle nicht, sondern handle." (Beifall und Heiterkeit ) Abg. Singer fährt fort: DaS ist TerroriSmuS". Biee.P.äiibent v. grege : Dieser Ausdruck ist unparlamentarisch " Abg. Smger : Dann muß ich eS für wünschenSverth erklären, daß ein Lezikon cer varlamentarisü iuläskiaen Ausdrücke aus den Tisch de Hauses gelegt werde." Damit hatte die Debatte ein Ende und der Reichstag ging in die Osterferien. Hiesiges. DaS kürzlich ernannte veuner Comite deS Commercial Clubs, für die eingehende Untersuchung der Sta ßenbahnangelegenhett, versammelte sich gestern Mittag und besprach die Sache li informeller Weise. Verschiedene Sinzelnheiten wurden an Untercomites übergeben. Das Comite wird am 4. April berichten. Henry George ist eine unübertresftlche 5e Cigarre. Der vierzehnjährige Italiener Mrch. Julians, der mit einem Korb voll Bananen baufirte, wurde von einem Stiefelvichser vor dem Union Bahnhof übel zugerichtet. Der Stiefelwichser stach ihn mit einem Messer in den Arm und schnitt ihm beinahe den Daumen der rechten Hand ab. Sr wurde im DiSpevsarium verbunden. Der Name deS Sttefelvichsers soll John Sutherlin sein. Von seinen Kameraden wird er ..Sauint" aenannt. ' verlangt Vkucho's Oeft Hah rnna Ciaars.Die Geheimpolizisten Stout und Dugan verhafteten gestern den Schankkellner Hv. Bibbert uud einen Mann, der sich Ben. Achiso nennt, unter der Anklage des Siabruchs und DiebftahlS. Libbert wurde vor etwa
einer Woche von dem Wuth Charles Emmerich. 137 Süd Jllinoi Straße, entlassen. Er verschaffte sich einen Schlüssel zur Hinterthüre und stahl Morgens gegen 2 Uhr $ö und einige Flaschen Champagner auS der Wirthschaft. Achison hielt außen Wache. Beide find geständig. Neunzig Prozent aller censcyen haben unreine? Blut und dieseö verursacht viele Krankheiten. HoodS Sarsaparilla kurirt diese Krankbetten, indem ,ö die Unreinigkeiten ent fernt. Hoods Pillen irritiren nicht und find die einzigen Pillen, welche mit Hoods Sarsaparilla genommen werden sollten Allerlei. In Seymour."'Jnd.. starb Frau Anna Sierpp, die schwerste Frau "V o. . . . I 7 w 5uo noiana, ganz pioJttcy an Herzverfettung. Du Verstorbene wog 500 Pfund und die Bahre deS Leichen, bcstatters brach unter dem großen Gewicht zusammen. Frau Sierpp konnte infolge ihres großen Gewichts nur wenig auf den Füßen stehen und hatte das HauS rn den letzten Jahren nicht mehr verlassen. In San Francisco dersichert eine Gesellschaft die Schönheit der Frauen. Der Prospect sagt: (Sine Dame kann ihre Schönheit zu jedem beliebigen Preise versichern, muß aber eine dieser Taxirung entsprechende Summe bezahlen. Die Gesellschaft versichert Damen vom' 13. bis 30. Jahr und verpflichtet sich, dann der Versicherten eine Summe zu zahlen, wenn sie ihre Schönheit durch einen Zufall oder Krankheit verlieren oder wenn sie sich selbst für häßlich erklären sollte Der lektgenannte Fall dürfte wohl höchst selten sein. BelPaedmont. W. La., wurde ein Mann todt in einem Wagen ufaefunden, der in einer Schneewehe üecken geblieben war. ES stellte sich spater heraus, daß der Verunglückte I. W. Woodward von Pclrkersburg, W. Va., ein Reisender der .Woodward Manusacturrng Co.-, war.- Derselbe hatte, wie die Spuren der Räder deS Wagens bewiesen, versucht, auS der Wehe sich zu befreien. Dabei war die Deichsei gebrochen, so daß ein Pferd noch am Wagen angeschirrt war, ein zweites aber ungefesselt dastand. Der Verunglückte war 53 Jahre alt. I n Huntrngron County, Ind.. ist nach dem Bericht des Thierarztes Dr. Meyer eine neue Kränkelt unter den Schafen aufgetreten. Viele Schafe sind bereits der Seuche zum Opfer gefallen, und eö scheint kein wirksames Mittel gegen dieselbe zu geben. Die Thiere schwellen' nämlich binnen Kurzem in enormer Weise auf und ersticken. Beim Oessnen der Cadaver findet man unzählige Wurmer in den Lungen. Die Seuche erstreckt sich auf eine Strecke von ungefähr sechs Quadratmeilen. Man beabsichtigt nun, alle Schafheerden, in welchen sich die Krankheit gezeigt hat, zu vernichten. Jmvaufe berFrauJohn Moore an der Water Str. in Martinsburg, W. Va., ereignete sich em schrecklicher Unfall, dem A. I. Comer zum Opfer fiel. Dieser, ein Angestellter der Standard Lime and Stone Co.-, war mit Frl. Maggie Wilt, die bei der Frau Moore wohnt, verlobt. Die Liebenden hatten einen Spaziergang unternommen und saßen nach ihrer Rückkehr in einem Zimmer, als Comer einen Revolver aus der Tasche zog und nach einigen scherzenden Bemerkungen sagte: Wenn Du mir untreu würdest, so werde ich Dir zeigen. waS ich mit mir thun werde.- Dabei richtete er den Revolver gegen sem; Brust, derselbe entlud sich und die Ku ael drang ihm in den Unterleib ein. Aerztliche Hilfe wu:de sofort heroei ae rufen, doch starb der junge Mann, ehe ein Doctor daS Haus erreichen konnte. Capitän W. Parsons uud keine Mannschaft von der Hither Plains Lebensrettungs - Station auf Long Island haben einen Wal gefangen, und wenn das Thier auch todt war, so freuen sie sich dock riesig über den Fang, der ihnen em hübsches Sümmchen einbringen wird. Parsons bemerkte einen dunklen Gegenstand in der Entfernung von einer Mejle und rief die Mannschaft, die das Rettung?boot bemannte. Man glaubte zuerst, der dunkle Gegenstand sei ein gekentcrteö Boot, aber nachdem man eine kurze Strecke weit hinausgerudert, sah die Mannschaft, daß es ein Wal sei. Man beschloß, sich dem Thier zu nähern und eS womöglich auf den Strand zu treiben, aber als daS Boot näher kam, pellte sich heraus, daß der Wal ivdt war. Das Thier maß 53 Fuß. Es ist das erste Mal, daß ein so großer Wal dieser Art an Long Islands Küste gesunoen wurde. DaS Thier war noch nicht lange todt und hatte auch keine Wunde.
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Daß bei einer K i n d - taufe zwei Urgrokväter zugigcn ftnd, dürfte doch wohl als seltener Fall erwahnenswerth sein. Ganz kürzlich war in Boofzheim. im Elsaß, Gelegen Heu, zwei solche alten Herren in vollster Rüstigkeit bei dcr Festl!b'.t ?u sehen. Munter und vergnügt be!h:illgten sie sich beim Essen uno dn der Unterhaltung. Als das .junge Bolt" auch ein Tänzchen machte, zeigten die beiden alten Herren, daß ne dem Tanz auch jetzt noch nicht abhold sind. Ter eine, 83 Jahre nlt, walzte m:t e.ner Sicherheit und Eleganz, yaij ihn oie jungen Leute beneideten. Die UoZ.ste Bewunderung erregte es aber, zli der andere, der schon 92 Jährchrn auZ dem Rucken hat, aus den durch ius taetu losen Walzer auch nock eine fiolte Polka setzte. Bon ernem Falle ungeheuerlicher Mißhandlung eines Pflegelindes wird aus Wien berichtet. Der dortiaen Polizei hatte eine Frau eine Anzeige überr'icht, welche ungefähr lautete: Ich höre das Pflegekind meiner Nachbarin wimmern. Ich eile in daö Zimmer und. sehe, wie die Bimaöl der dreijährigen Schachinger das Bein emvorbebt. so lanae. bis der ??uk beim Äunde ist. Ich vernahm ein lautes Knacken und rie: lim Gotteöwillen, Sie haben zetzt dem Kind den Fuß ge-brachen.-Frau Bimaöl erwidert, daß nur ein Band'l gerissen ist. und daß eS deshalb so geknackt habe. Ich ctic aber zum Llrzt. der gleich da ist. Der sagt. sobald er die Kleine untersucht hat. daß ihr daö. Bein gebrochen wurde. . . Dre-Polizei verhaftete aus Grunv dieseö SachverhaltS sofort die brutale Pflegemutter und ließ daö kleine kranke Wesen m em Spital transportiren. 3 einem Hotel in Brunnen am Aierwaldstättersee übernachtete dieser Tage ein Deutscher, der stch als ausmann scyneloer aus Dresden in daö Fremdenbuch einschrieb. M derselbe den ganzen Mor-
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