Indiana Tribüne, Volume 22, Number 185, Indianapolis, Marion County, 25 March 1899 — Page 3

NeblerAtem.!

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Roman von Friedrich Jacobsen. (ftpim&unff.) Immer bei der Kälte auf dem glitschigen Pflaster, und zu einer Zeit, wo Andre schlafen," murrte er. Sie werden mich ja wohl eines Morgens todt bei meinem. Kessel finden; dann hat Alles ein Ende, und es wird so am besten sein Bertha rutschte unbehaglich auf ihrem Holzstuhl hin und her, während Karl einen Versuch machte, seinen Vater auf freundlichere Gedanken zu bringen. Wenn wir geheirathet haben," sagte er, dann sollst du es besser krie gen. Wir wollen eine Restauration einrichten, und du kannst zu uns ziehen, es ist immer gut, wenn man I? mand zur Aushilfe hat." Luftschlösser," entgegnete der Alte hartnäckig. Als ich jung war, baute ich auch welche , und sie sind alle zusammengepurzelt. Du kriegst die Canzeschon gar nicht, Karl, bu hast ja gesessen. Wenn daö Unglück nicht wäre, dann wollte ich gar nix sagen, aber diese Affaire wird dir am Bein klunkern, fo lange du lebst." Er begann zu gähnen und sehnsuchtige Blicke auf sein Bett zu werftn da brachen die jungen Leute auf. Bertha war dem Weinen nahe und machte auf der Straße ihrem Unmuth Luft. Dein Vater thut gerade, als ob wir aus dem Spinnhaufe entlaufin w'ären," sagte sie, ist eö denn ein Unrecht, wenn man Pläne macht." Der Alte ist von jeher thraniz ge wesen," meinte Ka:l tröstend; er ist ein Stockfisch." Und dann lachte er: DasWort kam just zu paß. Schatz; wollen wir in den Stockfisz, gehen uu? unsern Aerg:r ZlNunter'l!.:.'" ES war Ihr recht, und sie gingen die Mühlenstraße hinunter nach dem nahen Zeughäusmarkt. Das gesuchte Local lag wirklich hinter der englischen Kirche in einem versteckten Winkel; e? hatte eine rothe Laterne über der Thür und sah etwas finster au, aber das Innere machte einen ..behaglichen und bürgerlichen Eindruck. Im Hintergrund saßen einige mit telalterliche Mädchen in weißen Kleidern auf einem Podium; eine derselben stand gerade vorne an der Rampe und sang ein patriotisches Lied. Sie sana eö nicht gerade schon, aber lhre Kleidung war dezent,' und daö Publikum machte einen ruhigen, anständigen Eindruck. .Ich glaube, hier können wir bleiben." sagte Bertha; man hat mich so oft vor Hamburg gewarnt, aber sieh nur, da slnv sogar Frauen mit ihren Kindern." So nahmen sie in einer Ecke Plad, und Karl bestellte daö Abendbrot. Dann blickte er sich um und stieß Bertha in die Seite. .Sieb nur. du. da ftdt auch der mit aus Mutter JansenS Grünkeller. Der ist hier gewtß Stammgast, er neyk au, wie ein pensioNirter Schulmeister." Der wetßhaanae Mann sak wirrlich an einem kleinen Tischchen ganz allein bei einem Glase Lagerbier. Er laö in einer Zeitung und schien aus seine Umgebung nicht sonderlich zu achten, aber jetzt blickte er wie zusälllg auf und mckte dem jungen Paare zu. ' Nach einer Weile legte er eme tung zusammen und kam langsam herübergegangen. ' Da sind Sie ja auch. Herr Busse." sagte er, Sie und Ihre Fräulein Braut. Nicht wahr, es ist ganz nett hier und sehr anständig.Woher kennmSie mich eigentlich?" Irug Karl etwa? verwundert, und euer lächelte Überlegen. Na. die alte Frau in dem Gemüse, keller nannte Sie ja bei '.liamen, und wenn man außerdem so viele Jahre in einer ähnlichen Stellung gewesen ist Sie erlauben doch, daß ich einen Augenblick Platz nehme?" Bitte," sagte Bntha zuvorkommend. - Jawohl, auch tn der Livree," fuhr jener fort. Da interessirt man sich denn für die frühern College und weiß ein bischen damit Bescheid. Zum Beispiel, Herr Busse, der Rock, den Sie da tragen 1 ist ein ganz besonderes Blau gehört dem Herrn Rechtsanwalt Dr. Wilson auf Uhlenhorst ich sehe es auch schon an den nopsen mit deQ W". Habe ich recht?" ! Daö stimmt." .meinte Busse verwundert, aber bei den vielen Livreen in' Hamburg ist eö doch erstaunlich ; Der alteHerr legte seine weiße Hand auf den Arm des Sprechenden. - , ' Na ja, natürlich, Hans und Kunz haben heute Dienerschaft. Aber . die wirklich vornehmen 'Häuser -sind d5.ch in der Zunft rerannt.", ' Er schwieg einen Moment und beobachtete lächelnd die Wirkung seiner Worte. Karl, war vor Stolz ganz roth geworden,. daö hatte er-sich doch nicht gedacht, daß die. Zugehörigkeit zu einin vornehmen Hause so ' deutlich sichtbar sei.! : " ' . Meine Braut ist Kammerzofe W einer Gräfin," entgegnete er endlich selbitbewu. ' " : Konnte ich mir ungesayr venlen. - Der würdige Greis machte eins galänte Berbeuguna gegen daS hübsche ' 4. . . M Mädchen und navm eine au 1?. ner goldenen. Dose. .EinGeschenk meines seligen Herrn: aus der Innenseite des Deaeis i:ei: v:i 1 . tfur ireue Zvienne . eyen .Die Dose wanderte von Hand zu Hand und wurde gebührend bewun dttt; die beiden jungen Leute blickten safi eyisuichUvou zu dem neuen DU ner hinüber. - Dieser hatte-sich zurückgelehnt und drehte die Daumen umeinander; auf seinem glattrasirten Gesicht spielte in leiseS, behagliches Lächeln. .Und nun will ich Ihnen auch derrathen, woher rnnn crn . besonnn)

Interesse stammt;. ich habe nämlich jahrelang in demselben Hause ' conditionirt. in dem Sie .selbst sich befinden, Herr Busse Erlenkamp No. 3, die sch'öm Gartenvilla." . Bei Dr. Wilson?" frug Karl erstaunt. ' Nein, verehrter College, das nicht. Dr. Wilfon kaufte die Villa vor etwa zehn Jahren von einem reichen Brasilianer Gott habe ihn selig und bei dem bin ich lange Zeit Kammerdiener gewesen. Wie gerne möchte ich die alten, lieben Räume mal wiedersehen, aber," fügte der Alte mit leicht bewegter Stimme hinzu, ich. würde mich wohl kaum darin zurechtfinden, denn es sollen in der letzten. Zeit bauliche Veränderungen stattgefunden haben." Davon ist mir nichts bekannt, Herr m " Goldn ist mein Name, verzeihen Sie, daß ich mich nicht schon vorstellte. Also wirklich nicht? Ich meine doch im Parterregeschoß, rechts vom Ein gang da befanden sich früher " Der Sprechende wurde von einem

Hustenanfall unterbrochen; er trocknete sich die Augen und schien sein Rede vergessen zu haben. Parterre rechts vom Eingang sin. drei Zimmer," sagte Karl. Also doch noch wie früher! Aber damals waren diese Räume unbenutzt, denn sie schienen etwas feucht zu sein," Dann sind vielleicht die Dielen umgelegt worden," meinte Karl kovfschüttelnd, jetzt werden die drei Zimmer wenigstens bewohnt, das erste hat der Herr selbst als Arbeitszimmer, das zweite ist die Bibliothek, und in dem dritten schläft der junge Herr." Und Sie selbst haben niemals etwas von Feuchtigkeit verspürt? Denn da ist ja noch ein einstöckiger Anbau " Niemals, Herr. Äoldner; weder ich noch mein College Dirzen können darüber klagen, und wir schlafen doch alle beide in diesem Anbau." .So. so." Herr Goldner schien das Interesse am Gespräch verloren zu haben, denn er lockte einen anscheinend dem Wirth gehörigen großen Bernhardiner an sich und streiche. den Kopf des schönen ThiereS. , Ein prächtiger Kerl, was? Ich bin rein vernarrt in diese Rasse, mein selige? Herr hielt immer ein paar Stück von der Sorte. Geht eö Ihnen auch so mit Ihren Pfleglingen?" Karl lachte. .Um .Gotteswillen, meine Gnädige würde in Ohnmacht fallen, wenn cm Hund in ihre Nähe käme. Die ist nerDös, sage ich Ihnen!" Eine unbequeme Eigenschaft," meinte jener kopfschüttelnd. Da wird die Dienerschaft ein halb Dutzendmal des Nachts herbeigeschellt Doch nickt; die Gnädigste schläft wie eine Ratz!" Goldner trank sein Bier auS und' erhob sich. Ich muß nun gehen," sagte er. sonst schmollt meine Alte. Ja, liebes Fräulein, den Damen sind wir Alle Unterthan, aber Ihren hübschen Augen sehe ich es an, daß Sie ein sanfteö ReLiment führen werden. War mir sehr angenehm, me.ine Herrschaften!" '. Ew charmanter alter Herr." sagte Bertha, als jener das Lokal verlassen hatte, und so fein in seinen Manieren. Man sieht doch gleich, waS aus einem vorneymen Hause ist. Wahrhaftig, schon halb elf Uhr, da müssen wir unS auf den Weg machen." ! Ueber die Stadt spannte sich ein klarer, von keinen Wolken getrübter Sterrlenhirmnel, aber ver Dunst und jQualm, den die endlosenHäusermassen aushauchten, ließen ihn dennoch deni pienschlichen Auge verschleiert erscheinen. Die beiden jungen Leute, die Arm in Arm rüstig aus schritten und an ihre eignen Angelegenheiten dach, ten, waren nicht daran' gewohnt, W:tterbeobachtungen anzustellen und - die Stimmung des Augenblicks mit der Natur in Verbindung zu bringen, aber Karl sagte doch einmal unwillkürlich: ' Sieh mal, Schatz, das nennen sie pun in der Stadt eine schone Winternacht, aber seitdem ich draußen gewesen bin, kommt eö mir immer vor, als ob eZ gar nichts Reinliches in Hambürg geben konnte " I Und Bertha entgegnete: Ja, eS 'ist alles verräuchert und rußig, aber ich denke, die Menschen sind darum doch nicht schlechter als anderswo, und daS bleiot immer die Hauptsache." Da flog eine Sternschnuppe über den Himmel. ,7. Die Geschäftsräume der Bankfirma Laßen lagen am Alsterwall in-fast unmittelbar Näbe der Börse, und der jetzige Inhaber deS Geschäfts, der alte LaM", w er meisienthells genanm wurde, gehörte zu den eifrigsten Befu. chnn dieser Herzkammer der HandelsWelt. ' Jeden Nachmittag eiminvienel Uhr konnte man ibn beobachten, wie er die Hamburger Weinhallen von Koll, wo er zu frühstücken pflegte, verließ und in dem reckten Nlüael deS aroßen. dreitheiligen LauS verschwand, um an der dort befindlichen Korn- und Schlsser börse tbkilunebme?k. " i Jeden Nackmittaa Vunkt drei Uhr kam er wieder zum Vorschein, und die Eingeweihten wollten wissen, daß er jedesmal um so und ..soviel Tausend an Gewicht zugenommen habe, denn er aalt für einen auerardenklick -wie. ten Kenner deS Differenzhandels und r .1 . r . i - r.'l jf' sur einen coenju iiincn wie gmouu Spekulanten. ' Wenn Dr. Wilson ibm demnach sei nen Sohn anvertraute, so geschah daS in der Erwägung, daß Laen trotz seiner mitunter etwas gewagtenGeschäste ! . err den nur eines eyrenyasien cannes ge noß, der wohl seine geistige Ueberle nnhl aiim MQMttTi Lortbeil iu der wenden verstanv, aber auch stets seine eiane lon dabei einsetzte und nie malZ die Grenzen deS Erlaubten überfckritt.

In der letzten Zeit ging daS Gerücht, der alte Laßen hab sich etwas stark en- ; gaekr und insoe. ungünstiger Con.f - ,-. t : : -

kunttüten nicht unerhedliche ' Verluste erlitten; da er indessen seine, sämmtlichen Verpflichtungen prompt einlöste und auch in seinem . gleichmäßig freundlichen Benehmen keine Veränderung zeigte, so verstummte allmählig wieder das Gerede und man nahm an, daß sein Vermögen entweder größer sei, als er es selbst zugeben wollte, oder daß er durch eine einzige seiner kühnen Spekulationen die erlittenen Scharten wieder ausgewetzt hätte. An eine ernstliche Erschütterung des alten Hauses dachte Niemand. Uebrigens redete Laßen neuerdings häufiger davon, daß er liquidiren und sich zur Ruhe setzen wolle; er war unverheirathet und besaß auch keine näheren Verwandten, manfand es daher ganz natürlich, daß der immerhin noch rüstige Sechziger daran dachte, seinen Lebensabend in Behaglichkeit und ohne die beständige Aufregung seines Berufö zu genießen. So standen die Sachen um die Zeit, als Wera Malinsky volljährig geworden war und sich mit Manfred Wilson verlobt hatte. Am zweiten Tage nach dieser Verlo bung kam Manfred erst gegen Mittag in daS Laßen'sche Bankgeschäft. Er hatte am Abend zuvor seine Braut nach Hause begleitet und war alsdann auf dem Heimwege ' in die Gurli ttstraße eingebogen, um noch eine Stunde im Club zu verbringen. Seine Freunde erwarteten ihn be-

reits dort und empfingen ihn mit Vorwürfen, daß er sie Abends zuvor am Spieltisch im Stich gelassen habe; er wurde aufgefordert, daö Versäumte nachzuholen, und mochte sich dem um so weniger entziehen, als er einen nicht unbedeutenden Verlust der letzten Tage wieder einzubringen hoffte. Sein gluckl:cher Gegner, Namens Paul Brook, einer der reichsten KaufmannLsohne' Hamburg? und bereits selbstständiger Besitz?! mehrere Millionen, tot ihm m der llebenswurdignen Weise Revanche an. Aber -das alte Sprichwort, nach welchem Gluck m der iebe Unglück im Spl bringt, bewährte sich auch hier, denn nach Verlaus von ungefähr zwei Stunden hatte Manfred seinen bisherigen Verlust so erheblich vergrößert, daß er innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden eine Ehrenschuld von zehntausend 2An zu begleichen hatte. Diese Summe war an und für sich nicht ungewöhnlich. dui es wurde in dem vornehmen Club mitunter sehr hoch gespielt, aber für Manfreds Verhältnisse war sie, besonders nach den Mittheilungen seines Vaters, so bedeutend, daß der junge Mann nur mit Schrecken an die bevorstehende Deckung zu denken vermochte und sich m eine: Stimmung aus den Hennweg machte. die von den reichern Genossen kaum begr.ssen wurde. Er lag lange wach und verfiel er,. gegen Morgen in einen tiefen, blei schweren Schlaf; als er aus demselben erwachte, war der Vormittag bereits ziemlich weit vorgeschritten, und Dr. wilson hatte sich schon seit geraumer Zeit auf sein Bureau begeben. Hierdurch wurde es Manfred unmöglich, seinen ursprünglichen Plan auszuführen und dem Vater eine Generalbeichte abzulegen; verschob daher diese ohnehin seb unangenehme Angelegenheit aus den Nachmittag und machte sich aus den Weg in das Laßen sche Bankgeschäft. Unterwegs spürte er ein Knistern in der Brusttasche; es war der von Wera mit einer Vollmacht beschriebene Briefbogen, und nun entsann Manfred sicy pldJlich wieder des Auftrags, den die Ereignisse der .verflossenen Nacht in feinem Gedächtniß fast ausgelöscht tvuien lls0k.seuns folgt.) Neutö auö Natur und HeUwnbe. Die OpilMernte in Pnsien ist für das Land deS Schahs eine wichtwe Sache. Der Mchn braucht milden uarmen Boden. Haben die Pflanzen daS vierte Blättchen getrieben, so werden sie geratet, spater behackt. Der Ertrag der Früchte des MohnS stellt sich auf 20-40 Centner pro Hektar. AuS den Kapseln deS MohnS wird das Opium gewonnen und da der Handel mit Opium sehr einträglich ist, so erscheint die Mohnernte für Persien sehr wichtig. Auch braucht der Perser daS V. ' v-nr? p v upiurn roic oeryineie- au erauschungsmittel. Von Persien auS soll d Unsitte der Benuung deS Opium als Erregungsmittel zuerst aufgekommen und zu andern asiatischen Volkern gedrungen sein. AuS dem Opium wiederum wird daS Morphium gezogen. dessen Migorauch ja bekanntlich einer der' schlimmsten Mißstände unseres modernen LebenS geworden ist. Früver wurve ver Äiobn nur im Südwesten PersienS angebaut aber ein Machtspruch der Regierung verlangte. daß man ihn seit Beginn der sechziger Jahre dieses Jahrhunderts überall anpflanzte. Der Milchsaft deS persischen !l)tohnS liefert jährlich nicht veniger als Kilogramm OMra. See ca. Film, Eine auf dem Gebiete der Photographie. sicherlich epochemachende Neuheit wurde in der letzten Sitzuna der Deutfchen Gesellschaft von Nreunden der Photographie in Berlin zum ersten Male der Oeffentlichkeit : übergeben. Herr Direktor Qchultz.Hencke, der über die Erfindung der Secco-Filmö, eines neuen Ersatzes für Glasplatten und CelluloidfilmS, und seine damit ausgeführten Versuche berichtete, hob un ttr allgemeiner Zustimmung hervor, daß die - Einführung dieser Qicco. FilmS geradezu als ein Ereigniß auf . 1 cirx plzoiograpmiquii eon jU oelraqleN sei. und daß-speziell die künstlerische Photographie .eine sehr aroßeFtlrderung durck' die '.neuen FilmS erfahren kveroe. mjic zwQum nno eine oedeutende Verbesserung deS alten Mobscheu NegativpapiereS, ' welche Lerbesserung dadurch gekennzeichnet ist, daß nun nicht mehr nach Fertigstellung deö Negativs daS Papier, auf welchem daS Negativ 'ruht. fran5Varent gemait zu 1 j - -. . - -.

Werde braucht, man vtelmiyr nacy Fertigstellung des Bildes dasselbe ohne Weiteres auf trockenem. Wege von sei ner Unterlage ablösen und alS besonders widerstandsfähige Haut für die Copirzwecke für sich allein benutzen kann. Motoren für die Flugtech, nik. Im Wiener flugtechnischen Verein hielt Herr Professor Czischek einen Vortrag über sämmtliche Systeme der bisher bekannten Motoren in Bezug auf ihre Verwendung für die Luftschifffahrt. Die meisten Motoren haben. wie man weiß, ein au arokes Ei

gengewicht, um sich selbst heben und ein Fahrzeug durch die Lüfte tragen zu können. Man war deshalb von jeher bemüht, einen Motor von solcher Leichtigkeit zu construiren, daß ein entsprechendes Verhältniß zwischen Kraft und Last hergestellt werden könnte. Moto. ren mittelst Damvf. Gas-, oder Wasserbetrieb sind, demnach nicht verwendbar. Aber auch die Explosions-Moto-ren, beispielsweise flüssiges Acetylen können nicht in Betracht kommen, denn obgleich ihr Eigengewicht gering ist, nehmen die mitzuführenden Reservoirs ein zu großes Gewicht in Anspruch.ferner ist die große Explosions-Gefahr zu bedenken. Am geeignetsten seien jetzt die Benzinmotoren, und zwar seitdem durch die Erfindung von de Dion und Bouton in Paris diese ohne Wasserluyiung yergesiellt werden können, wo. durch diese Motoren bei ganz geringem ervicyie eine cownale Energie zu ent i!..f , " - . ' , möglich, meinte 'der Vortragende, eine Luftfahrt durchzuführen. Hierauf erklärteJngenieurKreß. daß für das von ihm construirte Luftschiff ein Motor gleichfalls für Benzin hergestellt werde. ver ,ogar sur 20 Pserdekräste nur 200 Kilogramm wiegt, waö eine viel größere Errungenschaft als die französische Erfindung darstelle. Hervorgeho ben wurde auch der große Vortbeil eines so geringgewichtigen MotorS für i.f. n- 1. . 1 . ' o:e nimilliung ves VlutomooiliSmuS überhaupt. Zum Schluß erklärte der Vortragende, daß die 'Zukunft in der Luftfahrt dem elektrischen Motor geyore. va es zweifellos möglich sein werde, die in der Atmosphäre vorhandene Elektrizität sich dienstbar zu machen und die Accumlatoren aan zu entbehren. Die Telegraphie ohne Draht und die -neuesten Erfindungen von Tesla zeige:, ven Weg vazu. - Neuer L.uftgene rat or. Ueber eine belangreiche Erfindung berichteten die beiden französischen Aerzte Zaubert und Laborde in der Pariser Medizinischen Akademie. ES handelte sich um die Lösung der Aufgäbe, wie einem Menschen, der sich in einem luftdicht abgeschlossenen Raume befindet, die zum Leben nothige AthrnungSluft geschafft werden könne Jaubert hat nun, wie er angiebt, nach langen Versuchen einen chemischen Körver gefunden, der der aebrauckten Luft selbstthätig Kohlensäure. Wasser. dampf und sonstige unathembare eimenauNgen entzieht und ihr dafür, ebenfalls selbstthätig, mathematisch genau den fehlenden Sauerstoff wieder giebt. Ueber die Beschaffenheit dieses merkwürdigen Körpers will Jaubert noch keine nähere Mittheilung machen: er giebt nur an, daß sechs biS ackt Pfund davon genügend seien, um einem Menschen in völlig luftdicht der. schlossenem Raume daS Leben vierundzwanzig Ständen lang möglich zu machen. Das französische Marinemifiisterium macht von der Erfindung be. reits seit einem halben Jahre für den Betrieb der unterseeischen Sprengboote Gebrauch. Da der neue Korper sehr leicht ist, wird er auch für die Heilkünde don großer Bedeutung werden können; nach Angabe des Erfinders kann der Arzt z. B. in der Westentasche genug davon bei sich tragen, um sofort, wie eS bei gewissen Krankheit. ! ständen wünschenswert!) tsi. Sauerosf biS zur Menge von 20 Litern arzustellen. Ersatz fürMorphium. Ue6er interessante Versuche mit eiem Ersatzmittel für Morphium, die auf der zweiten Universitätsklinik in Berlin gemacht wurden, berichtet Dr, Ctrube. ein Assistent deS Geheimen Rathes Gerhardt, in der Berliner Klinischen Wochenschrift": Professor Dreser hat versucht, em Präparat herzustellen. daS. ohne die schädigenden Nebenwirkungen deS Morphiums u besitzen, eine beruhigende Wirkung auf die Athmung ausübt, waS namentlich bei allen mit Hustenreiz verbundenen Erkrankungen der Lunge von Wichtigkeit ist. ES scheint auch Professor Dreser gelung'n zu sein, in dem He roin" dieses Mittel gefunden zu haben, denn seine mit diesem auf breitester Basis angestellten Versuche an Menschen und Thieren, die sehr günstige Resultate ergeben haben, weiden durch die Erfahrungen auf der zweiten UniversitätSklinit in allen wesentlichen Punkten bestätigt. Versuche, die dort an etwa 50 Patienten mit dem Heroin gemacht wurden, ergaben, daß auf daS Mittel der Husten sofort aufhörte; de? Athem verlangsamte sich o,t ganz aus, fallend, er wurde tiefer, und die Pa tienten fühlten sich müde werden" und schliefen zumeist - ein. Auch in zwei Kallen von Asthma zeigte' sich daS Heroin als wirksam und geeignet, schwa. ckere Anfälle u coupiren. Ueble Ne benwirkungen konnten bisher nicht be obachtet werden.-' Fremdkörper in der Lunge. Universitätödozent Dr. Emil Fronz, Assistent an der Kinderklinik deS Hof. ratbes Vrofessor Dr. Freiherrn v. Widerhofer im St. Annen-Kinderspital in Wien, tritt soeben mit einer lehrreichen Studie über Diagnostik der ! Fremdkörper in ven Lustwegen' heri vor. Er schildert die Symptome-deS wahrsckeinlichen Vorhandenseins eines Fremdkörverö und verzeichnet dieThatfache einer auf 'ungewöhnliche Weise felaten ttLLna.et?e, vremdur. ' . -

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fc perS bei einem dreijährigen Kinde, das wlederholt an Lungenentzündung ge litten habe. Es wurde constatirt. daß daS Kind bereits vor anderthalb Iah ren eine eiserne Schraube, geschluckt haben müsse, ohne damals Trstuiungs anfalle gehabt zu haben. Dr. Fronz fand in der That bei der Operation in der. Lunge die. Schraube, die er erst durch Einfübren einer gekrümmten Zange extrahieren konnte. Dieser Fall bestätigt die von Hofrath Wlderhofer gemachte Beobachtung, wonach häusig an derselben Stelle ' wiederkehrende Lungenentzündung den Verdacht auf daS Vorhandensein emeS'FremdkorperS hervorrufe.' Da' Kinder mit Vor liebe Gegenstände .in'.den ' Mund' nehmen und schlucken,' so erwächst hieraus für die Aufsichtspersonen die Pflicht, alle verdächtigen Erscheinungen genau zu beobachten. Für Kurzsichtige. Die Kurzsichtigkeit tritt in verschie den hohem Grade auf; wesentlich von Einfluß für die Entstehung deS Uebels ist die Art derVeschäftiguna in Zugendlichern Alter, und daraus haben alle vorbeugend wirkenden Maßnahmen Rücksicht 'zu nehmen. Man hat aber auch aus operativem Wege der Kurzsicktigkeit. beizukommen versucht; inSbesondere ist ei die Entfernung der Augenlinse, welche bel bochgradiger Kurzsichtigkeit wam empfohlen Kurde. Zumal in der letzten .Zeit, haben derschiedene Aerzte damit hervorragen, de Erfolge erzielt: andere.. wieder.: beschränkten sich darauf,' die Linse zu durchschneiden. - Man . sollen nur Cettari ntt Wt:. kijtadfctx.

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