Indiana Tribüne, Volume 22, Number 185, Indianapolis, Marion County, 25 March 1899 — Page 2

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C!-rNA m C?4 fi4 tUtit ENö?W TdgttSz uns mam$i )tltlatleIrJÜne" tefttt durch IcnXtlpt i deaU per Woche, die eonitti3l.Zrtificl Xxtl pttOoit- t)tlhiuftsrmel5wtlw IS Cents VN I3ttt, rT V eroÄettaO c Gab 2'1 l SmulftcitlUns V e 3at. C)7irt 13 CO Lttatsma Ctztlu SnManapolU, Ind.. 25. März 1899. Moderne 2ch ssbautechnik Der Bau auch der modernen Schiffe geschieht wie vor Alters auf einem nach dem Wasser zu abfallenden Holzgerüst, der Helling, von der man das Schiff nachher in das Wasser gleiten läßt. Die Grundlage beim Bau bildet der Kiel, heute nicht mehr wie früher ein mäch tiger Balken, der unten das Schiff ab schließt, sondern nur eine einige Ceniimeter starke Stahlplatte, um den Tiefgang d Riesen des Oceans nicht mehr , rfcSf fS? tst fiVrmnfifT 04 tVII( V 1 1 p - Rückgrat des Schiffes, von dem wie Nippen die Querspanten ausgehen, in der Mitte des Schiffes breiter, nach den Enden zu immer enger werdend. Auf diesen wird die Außenhaut mit Nieten befestigt, die aus Lagen von Platten besteht, welche längs des Schiffes laufen. Ihre Stärke schwankt nach der Größe des Schiffes, und je nachdem' Eisen oder Stahl verwendet wird, zwischen 15 und ?JO Millimeter; ibre Größe ist sehr verschieden, bei den größten Schiffen findet man Platten von 8 Meter Länae und 2 Meter Breite, die ein Gewlckt oft von mehr als 2 Tonnen haben. Die äußere Haut sammt den Spanten würde aber von dem Wasserdruck wie Papier zusammengebogen werden, wenn nicht durch Quer und LängZversteifung die Geflatt deZ Schiffes gesichert würde. Den Querverband . bilden starke stählerne Balken, welche theils die DeckZ tragen, theils im Jnnenraum das Schiff frei überbrücken. Wichtige ConstruktionZstücke sind der Vorder- und der Achtersieven, dn vorderste und der hinterste Theil des Schiffes, die. auS Stahlguß oder .qm:evee:;en yergej:eul, ungemeine Festigkeit besitzen müssen, da der vordere denruck des Wassers gegen das Steuer auszuhalten hat. -Auch die Gestalt der SteDen ist eine andere geworden. An die Stelle der schrägen Ausladung nach vorn, wie sie die Segelschiffe zeigen, ist ein fast senkrecht abfallender Steven getreten, und hinten läuft daö Schiff ähnlich aus, statt des frül er bei den Segelschiffen meist ganz slach:n Abschlusses. Der Hintersteven wird überragt von. dem Heck, einem runden Ausbau des Oberdeckes. Es ist dieses Deck das zu oberst gelegene von mehreren .Decks, welche auf den Querbalken ruhen, mittelst derer die Bordseiten mit einander versteift sind. Die Zahl der Decks ist verschieden nach der Größe und Bestimmung des Schis fes. Sie dienen zu? Eintheilunz des Schiffes in Etagen und haben dabei den Nebenzweck, durch ihre Spannung die Festigkeit deZ Schiffes im Zusam 'menhalt zu verstärken. Das oberste Deck schließt' den Schiffskörper nach oben ab und halt daS Wasser der über fallenden See und des RegenZ ab. Seine Gestalt ist dein angepaßt: eö ist nicht ganz flach, sondern hat nach vorn und hinten eine geringe Steigung und fällt auch von der Mitte nach den Sei ten etwas ab. Das nächst darunter liegende Deck ist auch als Schukdeck gegen von unten eindringendes Wasser gedacht' und daher so stark construirt, daß es den Druck etwa von unten ein dringender Wasscrmassen auch aushal ten . kann. Dieser Druck ist nicht ge rwg, denn er beträgt pro Quadrat meter so viel Tausend. Kilo, als daö Schiff Tiefgang hat. Aber auch wenn dieses Deck daS Wasser nach unten dicht abschließt, so würde daS Schiff doch seine . Schwimmfähigkeit infolge . d:S großen spezifischen Gewichts verlieren und versinken, wenn nicht noch in ande rer Weise dem Eindringen des Wassers Halt geboten würde. Man baut in alle größeren Schiffe die Schotten,-d.' h. feste Querwände ein, welche daS Schiff in eine Reihe von einander ' luftdicht abschließbaren, Räumen theilen. . Die Zahl dieser Schotten ist so berechnet, daß zwei dieser von ihnen geschaffenen cr rr erry rr . p. naume cou Kaiser lausen rönnen, ohne daß das Schiff seine Schwimm fähigkeit verliert. Damit aber nicht lrn llugenolicke der Gefahr die Veröln, dungöthüren zwischen den einzelnen Naumrn offen stehen, hat man Thüren construirt, welche in jeder Stellung vem iüjafle? den ueöertrm tn eme an dere Abtheilung verhindern. Zur wei teren Sichtuna deZ SüiffsbodenS ae gen Beschädigung von unten sind die modernen .Schiffe mit Doppelböden versehen, die emcn Meter oder , mehr von einander abstehen, wahrend auch der zwischen ihnen befindliche Hohl räum in von einander abschließbare Abtheilungen geschieden ist. Diese Näume sind theils leer, theils dienen sie zur Aufnahme von Wasserballast. In den Schissen, welche doppelte Maschl nen besitzen, ist auch ein Länasschot angebracht, welches die Marinen von einander scheidet, so daß die auf der einen Seite befindliche Maschine unter Wasser stehen kann.' und trotzdem die andere Maschine ungestört weiter ar bettet. Man führt aber das LängS schott nur durch den Maschinenraum und verlängert eS nicht nach vorn oder hinten, weil vn dem Bolllaufen meh rere? Räume auf einer Seite man auch entsprechend viel auf der anderen Seite unter Wasser setzen müßte, um dem misse daS (IlelckaewlSt au Oben 'aus das Deck des Schiffes stellt man nun noch Aufbauten, die r i I "iu u " T " nicht blos den Zweck haben. Raum' ßu genuinen, zonocrn auq oas i&czis st:rn helfen. Sie schützen die Ein Cnge gegen die über daS Schiff bre senden Wellen und reguUren die Sto . bilitat deZ Schiffes. Einem Schiff die rifitt Stabilität ?.u aeben, ist eine ' sehr wichtige Forderung, auf die man früh !n den Seaelschiffen bei weitem

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nn warn llfriHM II II 11)1 ' IIU MW IST KciMK AB mim nicht tn dem Maße zu achten brauchte. Damals suchte man daS Schiff recht steif zu-machen, d. h. den Schwerpunkt des Schiffes weit nach unten zu verle gen, für eine ruhige Lage des Schiffes bei Wellengang sorgte schon der Wind druck aeaen die Seael. Bei den Dam pfern liegen im untersten Raume die schweren Kessel und Maschinen. Sie wurden dem Schiffe eine groe &tam litat geben, wenn dazu noch die J8e lastung kommt, denn der Schwerpunkt deS Schiffes würde dann sehr tief Ire gen, aber das Schiff würde damit auch die unangenehme Eigenschaft erlangen, sich bei Seegang ruckweise und mit gro ßer Kraft aufzunchten, waö nicht nur dem ffabraast das Vergnügen der See fahrt gründlich verderben, sondern auch den ganzen Verband deS SchiffeS hef i ..fin 1 . 0 X!(f lig erfquilern wuroe. guies qlff soll ssch aber in sanfter, gleichmäßiger Bewegung aufrichten. Dazu muß der Schwerpunkt in emer bestimmten Hohe liegen. Eine solche heftige Bewegung würde sehr leicht auch die Ladung in Bewegung setzen, daß sie von ihrer Stelle ruckt und. wie eS im Seemanns deutsch heißt, .lebendig wird-. Ein solches Lebendlgweiden der Ladung ist dem Schiffe oft gefahrlich, da eS dieses verhindert, stH auS der Seitenlaze wieder aufzurichten, in welche es die nach der Seite verschobene Ladung bringt. Besonders hat loseS ohne Sacke in den Laderaum geschüttetes Getreide die Neigung, .überzugehen". DaS lose eingeschüttete Getreide sackt zusammen, i eS entstehen leere Raume und bei star- : kem Seegang geht eS selbst in einem guten Schisse über, um wie viel mehr in einem, welches sich ruckweise aufrich tet. Ganz kann man dies Uebergehen der Ladung noch nicht verhindern. DaS sind :n der Hauptsache die GesichtSpunkte, nach denen man den Kör per der modernen Schiffe erbaut, um ihm eme möglichst große Haltbarkeit und ' Seetüchtigkeit zu geben. Der Stärke der modernen Schiffsmaschinen ist dabei nichtErwähnung gethan, denn sie ist sehr verschieden je nach dem Zweck deS Schiffes, ' und die größere oder geringere Leistung der Maschinen beeinflußt wohl d:e Schnelligkeit des SchiffeS, mcht aber seine .Seetüchtig keit, die in der Hauptsache von d:r Construktion des Schiffskörpers ab hangt. Neine Hände. Zur Zeit der letzten Cholera Epidemie in Hamburg wurde vielfach eine Schilderung wiedergegeben, welche Vorsichtsmaßregeln Professor Koch anwendet, um sogar daö angesichts dieser Krankheit so strenge verbotene Obst ge fahrloS essen zu können. Dabei spielte natürlich die Desinfektion der Hände eine besondere Rolle. Eine vollkommene Reinigung der Hände ist aber durchaus nicht einfach, davon wissen besonders die Chirurg: zu erzählen, für die die vollkommene Keimfreiheit der Hände vor jeder Operation von sol cher Bedeutung ist, daß der Erfolg ge radezu davon abhängen kann. Ein russischer Arzt, Dr. Cirikow, verösfentlicht in der Petersburg:? medizinischen Zeitschrift .Wratsch" seine Er fahrungen mit den verschiedenen Ler fahren zur Reinigung der Hände, die von den Chirurgen angewandt werden. Er nennt dabei folgenoe: Erstens di.' Reinigung der Hände auf mechanisch.'m Wege:. die Nägel werden ganz kurz ge schnitten, der Raum unter den Nägeln auf dem gewöhnlichen Wege gereinigt, die Hände mit einer harten Bürste, grüner Seife und warmem Wasser 10 Minuten lang gerieben das nützt alles nichts. ES fönnen sich noch immer auf den Händen ganze Colonien von Bakterien befinden, die auS den von der Handfläche abgeriebenen und unter den Nägeln - hervorgeholten Stoffen herrühren.' Zweitens kann man die Hände 3 Minuten lang in eine Zjproz centige Losung von Formal tauchen,' auch daS reicht mcht" hin, selbst wenn olle schon erwähnten Maßregeln vorher beobachtet worden sind. Sogar die Anwendung von übermangansaurem Kali oder einer 1 bis Lprocentigen Lösung von Sublimat giebt keine besseren Ergebnisse, als ste durch weniger scharfe antiseptische Mittel erreicht werden können. , Dagegen werden die Hände vollkommen keimfrei, wenn ste zuerst 3 Minuten lang auf mechan! schem Wege gereinigt sind und dann weiteres Minuten lang mit einer neuen Bürste in Loprozentigem Alko hol gebürstet werden. So behandelt bleiben sie keimfrei mindestens 4 5 Minuten lang. Doch sollte der Alko hol niemals in einer Stärke unter 80 Procent angewandt werden, und sogar bei diesem Grad sind die Erfolge noch nicht ganz sicher. Außerdem giebt auch der sehr billige Holzspiritus in einer Starke von 92 Procent ausgezeichnete Erfolge. Die Anwenduna der von Mikuliöz empfohlenen Zwirnhand schuhe ist nach Cirikow von geringem' Werth. Er hat seine Hände zuerst in eine Flüssigkeit getaucht; die etwas Pyocyan Brühe enthielt, dann die Handschuhe überzogen und nach 36 Minuten zahlreiche Bakterien in der fflüsstaM eeiunden. die .sich in die

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HAB Er BEI ALLEN APOTHEKER!) UND GROCERN Handschuhe hineingezogen hatte. Der rui fische rzt wird jetzt Versuche mtt .noeren OperaNovßhandfchuhea a eben. Man ersteht daraus, welche Schwierigkeiten dem Chirurgen schon durch die Vorbereitungen zu einer Operation erwachsen und von welcher Bedeutung sie für deren Aukgang sein können. Intimes vom arnhofe. St. Petersburg, Anfang März. Nirgends hat die Nachricht von der angeblichen Krankheit des Kaisers Ni!olaus II., die von dänischen und englischen Blättern verbreitet wurde, mehr überrascht als in der Hauptstadt des Zarenreiches selbst. Daß der Kai ser schwächlicher Constitution und langen Strapazen nicht gewachsen ist wrt, wenn er sich solchen unterziehen muß, leicht ermüdet, daS ist nie ein Geheim niß gewesen. Bon da bis zu einer ernstlichen Krankheit ist aber immer hin ein weiter Weg, und wer Gelegen h:it hatte, den Kaiser bei den in letz ter Zeit abgehaltenen militärischen Veranstaltungen. Besichtigungen usw., denen er regelmäßig beiwohnt, zu se hen, der konnte keine Veränderung .in seinem Aussehen und Befinden tvahrnehmen. 5vaß solche Gerüchte aufkommen können, hat hauptfächlich seinen Grund in der Zurückgezogenheit, der bei allem höfischem Glänze fast bürgerlichen Einfachheit deS Familienlebens, in welcher der Selbstberrscker' aller Reußen sich gefällt, und die allerdings wenig nach dem Sinn der veranügungssüchtigen, die Zerstreuung und den LuxuS liebenden vornehmen Pe tersburger Gesellschaft ist. - Bei der Erledigung der ReaierunaS geschäfte zeigt der Zar das Bestreben, von dem. waö ihm voraeleat wird. möglichst selbst Kenntniß zu nehmen. lir beschrankt sich, wenn er Jnforma tionen sucht, nicht auf dieieniaen Or gane. welche ihrem Amte nach zu deren rtyellung berufen sind, sondern liebt es. ab und zu eine .Vrivat.Enauötezu veranstalten; sehr zum Mißvergnü gen ves vureaukratischen Beamten thumS. DaS Tagewerk Nikolaus' H. ist streng nach der Uhr geregelt. Er steht um b Uhr deSMorgenS auf und nimmt um 9 Uhr mit der Kaiserin daö toüb stück in, bei dem Thee getrunken wird. Punkt, halb Zehn begibt e? sich in sein Arbeitszimmer, um zunächst die Tageszeitungen, inländische wie aus bärtige, zu lesen. DaS dauert - bis halb elf Uhr . Dann unternimmt er einen halbstündigen Spaziergang im' Park. Um elf Uhr kommen die Staats geschäfte an die Reihe. Diese sind so eingetheilt, daß der Kaiser ' täglich zwei Minister empfängt. Daran schlie ßen sich Audienzen von anderen hohen Würdenträgern, Fürstlichkeiten. Osfi cieren, die persönliche Meldungen ab zustaten haben. Daß S nicht leicht ist, eine derartige Privataudienz zu erlangen, bedarf der Erwähnung nicht. Diejenigen, welche zu einer solchen be fohlen sind, finden, wenn der Zar auf einem der Schlösser außerhalb der Hauptstadt, z. B. in Peterhof residirt. am Bahnhof zu ihrer Abholung Hof equip'agen bereit, deren Kutscher und Lakaien die bekannten grauen Mäntel mit rother Einfassung und aus dem Kopfe den Dreimaster tragen. Im Schlosse angekommen, erhalten die Geladenen eine auS Thee und Sand wicheö besiehende Erfrischung.'. Dann führt sie ein Heiducke, so heißen .diese Schloßdlener in reicher, goldgestickter Livree, zu- der ein mit. wallenden Fe dern geschmücktes Berett gehört, biö zu den Dienstzimmern der Flügeladjutan ten.' Einer dieser Letzteren meldet dem Kaiser mit lauter Stimme den, Namen des Besuchers und läßt ihn in das Arbeitscabinet ein. Militärische Mel düngen werden dagegen,: wie dies auch in Berlin geschieht, an bestimmten Ta gen von allen' m Frage kommenden Officieren zugleich in einem größeren Saal entgeäenaenommen. Um halb wei Uhr frühstückt der Kaiser mit seiner Gemahlin Imd fährt dann mit ihr etwa eine Stunde spazieren. Nach der Rückkehr folgen wieder' Empfänge, und dies ist auch die Zeit, in welcher die Zarin Besuche hochgestellter Damen annimmt. Bon 4 bis 8 Uhr arbeitet Nikolaus XL ganz allein, hauptsächlich mit dem Lesen der 'eingelaufenen' Ta geSrapporte, der Gesetzentwürfe und der Berichte der Gouverneure der Pro vinzen sich beschäftigend, deren Zahl 65 betragt. Um 8 Uhr findet daS Fami liendiner statt, zu welchem, täglich Ein ladungen ergehen, und um 9 spätestens 10 Uh, sitzt der Zar bereits wieder' in seinem Arbeitszimmer. um .eS erst um Mitternacht zu verlassen. Während dieser Abendstunden leistet die Kaiserin ihrem Gemahle Gesell schaft. . Sie zeichnet, arbeitet an einer Stickerei öder spielt Clavier. Nur' be. sondere fttoiich leiten ' unterbrechen diese stricte TageLttntheilung.- .'.die. in der That derjenigen eines '.einfachen, bürgerlichen, jungen Ehepaare'S ent spricht, das sich selbst genügt und daS stille Glück der Häuslichkeit dem lauten Treiben der Außenwelt vorzieht. Daß die Hoffestlichkeiten, we: nvn'ein-

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HMOinSBXaBnMaHMB0?&EUMnätfW mal zu den unentbehrlichen Repräsen tationspflichten jedes Monarchen ge hören, darum nichts an ihrem alther gebrachten, von keinem anderen Hofe erreichten märchenhaften Glänze ein büßen, versteht sich von selbst. Wie großartig der Zuschnitt ist, der hier angelegt wird, ergiebt sich am deutlichsten, wenn man die Organisation der Kaiserlichen Kvckie betrachtet. Sie steht unter der Oberleitung des Hofmarschalls Grafen Benkendorf, dem eine Art Intendant unterstellt ist. welcher den Titel Kammerfourier" führt. Dieser, der meist aus der Reihe der früheren Hofköche hervorgegangen und regelmäßig ein Franzose ist, legt indessen nicht selbst Hand an. Er hat nr h? ysnfssckt über den ganzen Dienst, bestimmt die Speisenfolge und trägt die gesammte Verantwortung. Eine vollständige Kanzlei mit sechzehn Schreibern unterstützt ihn. Das Per sonal, über welches er verfügt, ist ein ungeheuer zahlreiches. Da sind 4 Hilfsfouriere,L4 sogenannte offlcter de bouche", Borleger der Speisen, 34 Lakaien. 13 Lakaiengehilfen. 54 Buffetdiener. An der Spitze der eigentlichen Küche thronen zwei Ehefs". die ihrerseits wieder einen ganzen Stab unter sich haben, nämlich 4 Un terchefs, 33 Köche. 20 Hilfsköche, 32 Küchenjungen. Dazu kommt eine Ab theilung für Brot und Zuckerbäckerei, die 23 Köpfe zählt. Die Zubereitung der Speisen geschieht auf französische

Art, nach dem Geschmacke, wie er m den feinen Pariser Restaurants herrscht. Daneben fehlen aber natür lich nicht die russischen Nationalge richte. Bresch und Tsch., die bekannten Kohlsuppen, der Kulubiai". eine Art Pastete, welche mannigfach variirt werden kann, und die .Kilkis", kleine, den Sprotten ähnliche Fische, welche im finländischen Meerbusen gefangen werden und die der Zar mit besonderer Vorliebe ißt. Man kann sagen, daß der Kaiser mit allen Gliedern seiner Familie in gutem Einvernehmen lebt, wie dies seinem von Grund aus friedliebenden und gutmüthigen Naturell entspricht. Zwei Ausnahmen nur müssen gemacht werden. Die eine betrifft den bald fünfzigjährigen Großfürsten Nikolaus Konstantinowitsch. welcher seit zwan zig Jahren, aller seiner militärischen Würden entkleidet, in TifliS in einer an Gefangenschaft grenzenden Berban nung lebt, wegen leichtsinnigerJugendstreiche, die den in die Hände einer amerikanischen Abenteurerin gefallenen Prinzen sogar verleiteten, seiner eige nen Mutter kostbare Juwelen zu ent wenden. Die andere Ausnahme gilt für den am AuSgange der Dreißiger stehenden Großfürsten Michael Michai lowitsch, dem seine heimliche Ehe mit der schönen morganatischen Tochter deS Prinzen Nikolaus von Nassau, der Gräfin Sofia Merenberg, ebenfalls die Streichung aus den Listen deS russischen HeereS eintrug, und welcher seitdem abwechselnd in Wiesbaden und EanneS lebt. Daß alle Bemühungen, zwischen dem Zaren und diesem Groß fürsten eine Versöhnung herbeizufüh ren, gescheitert sind, das widerspricht wohl am deutlichsten der Behauptung, daß der Zar ganz unter dem Banne deS BaterS deS Letzteren, deS Groß fürsten Michael Nikolajewitsch, stehe, der sich mehrfach eifrig für die Rehabilitlrung seines CohneS, aber ohne Erfolg verwendet hat. ES liegt auch nicht in dem Wesen deS einzigen noch lebenden BrudeS Alexanders II., auf seinen kaiserlichen Großneffen eine Herrschaft ausüben zu wollen. Er ist zwar Präsident de? Reichsrathes, ist I aber niemals mit bestimmendem Ein i Nüsse hervorgetreten und hat in allen . Aemtern, die er während seines Lebens bekleidete, sich mehr auf vornehmes Re Präsentiren beschränkt und die eigent lichen Geschäfte den technisch geschulten unteren Kräften überlassen. Welt licher Ehrgeiz ist dem 67jährigen Fürsten, .der seit dem im Jahre 1891 er folgten Tode seiner Gemahlin, einer Schwester deZ Großherzogs von Ba den, nur noch selten in der Oeffent lich keit erscheint, , von jeher fremd ge Wesen. Viel näher dürfte dem Herzen des Zaren fein Hnkel Großfürst Wla dimir stehen, der am Hofe das deutsche Element darstells sich aber allerdings von jeder politischen Parteinahme fern hält. Sem-offener, ritterlicher Character. seine Gutmütigkeit, die mit einer starken Dosis gesunden Men schenverstandeS gepaart ist,' gewinnen ihm. überall Freunde.' Er ist auch ein cn ; deutschen ' Kaiserhofe besonders gern und oft gesehener Gast. 'Dagegen neigen sich dieSympathieen seines jüngeren Bruders AlexiS in auögespro chener Weise nach Frankreich zu, und seine Stellung als oberster Admiral und Chef der Flotte erlaubt ihm dennoch, einen großen Theil des JahreS in seiner leganten Wohnung zu Paris und Biarritz zuzubringen. Er ist Junggeselle und gilt als ein leidenschastlicher Verehrer der Frauenschön heit. " ine heimliche.Ehe mit einer Hosdame, welche er als zwanzigjähri ger Jüngling schloß und der ein Sohn entsprossen ist, wurde doy. seinem Va ter, Alexander II., kurzer Hand an nullirt. Die Großfürsten , SeraiuS und Paul sieht man nur selten. Der Erstere, der nicht nur der iheim, sön dern auch der Schwager deZ Zaren ist, steht in dem Rufe emeS Sonderlings, der sich cm wohlsten in der Einsamkeit, fühlt, und Großfürst Paul ist. seit er seine angebetete Gattin, die Prinzessin Marie von Griechenland, nach kurzer Ehe verlor, frühzeitig ernst und still geworden. ' So ' scheint keiner der Oheime Nikolaus' n. veranlagt und geeignet, auf den jungen Monarchen, der stets gezeigt hat, daß er sich seinen .Weg selbst zu wählen gedenkt, einen entscheidenden Einfluß auszuüben. In der Nähe von (3oc.se Creek in Elav County. Ky., stürzte in polgc eines Landrutsches daS Wohn Haus von John Smallwood ein und todtete drei Mitglieder . der Familie, und zwei trugen gefährliche Verledun i cm .davon. . .'

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Cn Csfca Der 12jäyrtge Albert Nielsen in Red Wing. Minn.. schwang sich auf in großes Kalb und ritt stolz umher. Die .Rosinante hatte auf die Dauer keinen Gefallen , an dem Sport und machteBocksprünge. Schließlich warf sie den Knaben ab. Unglücklicher Weise wurde er mit großer Wucht gegen'imen Wagen geschleu dert. Die Verletzungen, welche er dabei davontrug, erwiesen sich als todtlich. Bedeutenden Schaden bat in Hartford County. Md.. ein Gewit ter angerichtet. Auf der Robert Ten nant gehörigen Farm bei Prospekt wurde eine Scheune vom Blitz getrof fen und mit ihrem gesammten Inhalte an Stroh, Heu und Ackerbaugeräthen ein Raub der Flammen. Drei Pferde und eine Kuh. Eigenthum des Far merö William Wallace, kamen in dem Brande um. Auch eine Anzahl ande rer Scheunen in der Nachbarschaft wurden vom Blitze getroffen und brannten nieder. u:ne merrrourvtge Naturerscheinung ist in Cheboygan, Mich., und der Umgegend beobachtet worden. Unter Blitz und Donner tobte ein hef tiger Schneesturm, in dem sechs Mann eines Vermessungscorps, welches an der neuen Bahnlinie nach Petoskey ar beitet, beinahe umgekommen wären. Die Luft war so mit .Elektricität ge. füll daß die Enden eines DreigestellS, daS einer der.Geometer auf der Schul, ter trug, fortwährend-Funken sprüb ten. In ier Stadt verlöschten w'äy. rend des Gewitters mehrere Bogen lampen und ein Umschalter brannte total aus. Allem Anscheine nach ist der ca. 3 Meilen von Cortland, N. Vallein wohnende " Farmer Frank W. Miller daö Opfer neL Morde gewor. den. Er verließ das eine halb: Meile entfernt gelegene -Wohnhaus seiner Mutter um Uhr Abends. Um 11 Uhr sah man Flammen auS seinem Hause schlagen und fand, nachdem daö Feuer verlöscht war, die haloverkohlte Leiche MillerS im Keller. Ein Frem der. der angeblich ein Pferd von dem Ermordeten kaufen wollte, ist der That verdächtig. Um 5 Uhr AbendS sah man denselben zum letzten Male, mit eine? Flinte bewaffnet, in der Nachbarschat. 'Seite an Seite wurden in 'Denver, Col., der deutsche Apotheker John Kochan und seine Gattm bestat tet. Kochan'S Gattin war ein Opfer des Morphiumlasters und hatte das Gift seit einiger Zeit alö Schlafmittel gebraucht, ocyan vejawg, j etaer e bensaefährtin, mit welcher er in voll kommenster Harmonie lebte, zu folgen und trank auS derselben Flasche, aus welcher seine Frau den Todestrunk ge nommen vatte. )vav oer &cgrm überlegt und vorbereitet war, beweist ein Brief, in welchem der Selbstmorder in klarer geschäftlicher Weise über sein Eigenthum, verfügt. Kinder hatte das Paar mcht. - t ' - O aoiuoii Der Scyretner Friedrich .Wissenbach in Oberrad, der sich zur socialdemokratischen Partei be. kennt, war mit dem Schreiner Eckert in Streit gerathen. Um ihn .hinein zulegen", erstattete er die Anzeige, Eaert habe in der Werkstatt beim An blick eines Bildes deS KaiserSSchimpf Worte gebraucht, und beschwor diese Aussage sowohl vor dem . Untersu chungörichter als vor der Strafkam mer. Trotzdem wurde Eckert freige sprechen, weil daS Gericht tn die An gaben deS einzigen Belastungszeugen Zweifel setzte Daraufhin erhob die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main gegen Wissenbach Anklage wegen wissentlich falscher Anschuldigung und Memeids, und die Geschworenen spra chen'ihn in vollem Umfange schuldig. Seine Berurtheilung zu zwei Jahren Zuchthaus wird wohl als abschrecken deS Beispiel auf diejenigen wirken, die auf solche Welse andere hineinlegen wollen. ' ' Ä m I a n u a r d. I. tt u r de der Kaufmann Mathis in Nancv durch einen namenlosen Brief mit dem Tode bedroht, wenn er mcht m der Zeit vom 9.' biS 26. Januar 60.000 Francs ausbringe und diese dem Brief schreibe? nach noch zu ertheilender Bor schrift behändige. Damit Herr Ma this sich überzeuge, daß eS stch nicht um einen Scherz.sondern um den Plan eines Manneö handle, der auf ein Menschenleben nichts Lebe, werde , am 6. Januar Jemand in einer Vorstadt NancyS-bon unbekannter Hand umge bracht werden. Herr Mathis solle al. so, ohne seine Familie oder die Polizei zu benachrichtigen, für die 50,000 Francs sorgen, dann sei er gerettet. andernfalls- werde er bis zum' 20. April durch einen Schuß ins Herz fal len, und wenn dieser auch durch da? Fenster seiner Schreibstube abgegeben werden müsse. Der Emvs'änger des Briefes beunruhigte stch anfänglich we nig, da er diesen auf seine von ihm ge schiedene. Frau zurückführte.. Aber jüngst wurde im Vororte 'Saint-Max ein Gärtner von unbekannter Hand erschossen,' und am Morgen desselben TageS erhielt Herr Mathis . einen 45 Minutin nach dem Morde zur Post ge gebeneii Brief, worin ihm .erklärt wur j dc, da? eö sich um Ausführung des er M fSf . . m . . . L

v s 11 MUS UU(Utll UkS 2. ,4 i. " , , , , . , . st'N Th.il., kr Drng.n d!KZM K Die Einzelhetten des -Mordes waren n widerlich. ri.tinFormvonLeltchea.

vattN so genau angegeben, van nur e, eoneeni.rrien rrraae zmamrnen, t 'IMffi'? , ,0ln- ÄÄffiW te. Er wlederholte dabei, dak er nur . k. kaufe nbu. r. m.

oen'Aeweis vave liercra wollen, van ' . m ' m -Z- m IffiK'tt v 56.Tl?i"t?ln na$ b.e.m .M'i.r lt U A.4 rf K. W. C! 3 1U l " iwmrti ui jci wci. gebenö. Inzwischen sind dem Kauf- ' I . . ' mann worin lom vaio em Lscyun lns erz,

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Tbotttaniis opon t&ous&nds of effifoftun&te people fall annually by the wayside, cripplcd bcxfily And rncntally fcy tkt ooskughts ot dys- - pepsia or so nie other of tHat great traixx of trouUcs wLlch follow or aecompany a slusssk Iiver or a disordered stomach mAm TaWes are like the good Samarhan of our Savior's t'ancj they wUl Iift the striken bdn? back to hcalth Ripans Tabules are sutc and dxrect In the ex- . hioition of their curative powers Medical sdtnee has dhcovered no remedy so marvelously es fective

I n der Verlegenheit Heda, Soldat, kennt Er mich nicht?' Jawohl, Herr Hauptmnn!" Hat Er keine Jnstructkon iin Leibe?' Jawohl, Herr Major!" Hai man Ihn denn nicht gelehrt, daß ei seine Aorgesetzten zu grüßen hat?" Jawohl, Herr Oberstlieutenant!" Weiß Er denn nicht, woran man sein? Vorgesetzten erkennt?" Jawohl. Herr Oberst!" So, wer bin ich denn?" Der Herr General, Ew. Excellenz!Die ÄeimTkieorie. Line wichttge Entdeckung. 4 CrefBmtng siel Cgfcnf Cfrlra kl elk6ttkhe!tengeikUt. - Et rstrb in diesen Zaun nhl ÜBtr Pilze gesprochen und doch ist d iu rem münig Ge oe. Da Mikroikon rnthüute die That sache. daß viele rsnkbeite durck einen be sonderen Keim oder Pllz hervorgerusen wer den. Ein eingehenderes Studium und or,, sckunaen zum Zwecke der Entdeckung ein Mittel, welches diele $ilie au dem Slzsten; entfernen würde, Haien vor Kurzem ergeben, daß e nothwendig sei, das E?st,m zu er neuern und dai Blut durch die Geseiligung der Pilz, zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. ES stellte sich her auS, caft Dr. KaS Renovaror daS vollkom, menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, da! big jttt entdeckt wurde. EI erneuert dal ganze item, rein'gt daö Llut, beretV chertasselde, belebt da System und verleiht dem ganzen Körper neue Leben und er jüngte Kraft. Um die wunderbar n Ergeb Nisse beim Gebrauche von Dr. Kay't Reno vator tn allen solchen Krankheiten vor Lugen zu führen, geben wir folgenden VuSzuq auk einem Lnese von ffrau E. A. Ädam, 6. und MarthaStr., Omaha, Neb.: In Leant vottung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mtt Dr. Nenooator hatte, theile ick Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun xesund bin. In erster Linie hatte I rfT- . c m i - H . ich die Grippe und ei dauerte geraume Zeit, ebe dieselbe zu weichen schien : dann trat Ma laria ein uno ich nahm hinreichend Ehinin ew. m den Tod einer Person zu bewirken. verspürt aber ferne Linderung, ois ich Dr. Kovi Kenovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulich keit, starkem Kopfweh und hatte Sciwindelanälle, und tS war cl3 ob feurige Zzäöen und kleine CteTne vor meinen Augen gaukelte. CI freut mich, berichten zu tön nen, daß ich nach, dem Gebrauche einer Schachtel Ihre! Nenovatoil große Vesse runa wahrnahm und gesund wurde, ehe die zmekre Schachtel zu Ende ar, o-aus dies ißlichen Uebel Dank Ihrem Nenovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, dens lden der leidenden Menschheit VI empfehlen Er ist da be,te bestehende Heil Mittel, eil er all Krankheiten heilt, bet wel . chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an Je and t wurden, wie: Unverdaultchkeii. Le er 'und NierenKrankbeiten, i Verstopfung, Kopfschmerz, Magenbesawerden. Geschwüre, , llulschlag, Schwache, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenver nößerunq, Sodbrennen, unreine Blut, Schlaflosigkeit. Salligkelt, - Verdauung be schwerden. Mattigkeit, Malaria, geistige Lb geftumpfthett, Rbtmatimu, Neuralgler, Nervenschwäche, Schlafluß, Veulen, Salz fiuß, Skropbeln z. Er hat eine wunderbar Wirkung auf de Magen, Lcber und Einae weide; er steigert, den llppetit, fördert die ndauuna uno oetit oue fetonitiapn itng uno ykilk aue toruimkn bieier . .. i a . . a m . . J . . -7' T ra' novator m nnn vet tan allen "tbekern u ÄttÄSÄSs jj,be , bol B8 unl) f,s(ilie flB bi, C fM f-n i . rv . . zr. v. 15. a? s.leolu vo. lkzkuuqe u iee). eÄ) süol. , Str.. Omaha. Neb..or. (' m4 b ni.it tri m m kröff, m W M h v . MM .

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