Indiana Tribüne, Volume 22, Number 184, Indianapolis, Marion County, 24 March 1899 — Page 3

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Roman von Friedrich Jacobsen. (orttevung.) t Mitmachen muß man ja freilich doch " fügte sie nach einer kleinen Pause nachdenklich hinzu und zeichn?!e mit dem Schirm ein verschlungenes M. W. in den Schnee. Manfred seufzte in klein wenig. Wer weiß, Schatz, oö es uns möglich sein wird, in Hamburg zu leben," sagte er dann zögernd. Es ist ja sehr prosaisch, am ersten Tage des Braut- . standes oder eigentlich am zweiten, l Über dergleichen Dinge zu reden, indessen meine ich, dak zwischen dir und mir nach allen Richtungen die größte Klarheit herrschen muß. Du sprichst da so sorglos von einer Villa, von Gesellschasten und Bällen, als ob sich das von selbst verstände, und eigentlich versteht es sich ja auch von selbst in unsern Kreisen aber glaubst du, liebeWera, daß sich das alles mit zahrllch zehntau send Mark in Hamburg bestreiten läßt?Sie waren langsam weiter gegangen und in den Lichtkreis einer Laterne getreten: Manfred blickte seine Ge fährtin etwas unsicher von der Seite an und bemerkte, daß sich ihr Gesicht verändert hatte. Es lag auf dem schonen Antlitz nicht mehr das sorglose, mädchenhaste Lächeln, sondern ein gespannter, gru belnder Ausdruck; ihre dunkeln Augen blitzten förmlich von Energie, und ihre Stlmme erhielt eine volle, kräftige Klangfarbe. i Du kannst dir kaum vorstellen. Liebster," entgegnete sie dann tief aufathmend, wie glücklich mich dieses Vertrauen macht. Denn es ist Vertrauen, wenn der Bräutigam mit seiner Braut nicht nur von Liebe spricht, sondern auch von praktischen Dingest. Und ich gehöre nicht zu den thörichten Mädchen, die vor allen andern Sachen, als Küssen und Tändeln, die Augen verschließen. Nein, Schatz, ich bin dje Tocht eines Geschäftsmannes und habe von dem Blut meines Vaters in den Adern. Und nun erzähle mir Alles, was unsre Zukunft angeht, du wirst darum noch nicht glauben, daß ich auf eine Geldheirath ausgegangen bin und eine Enttäuschung empfinde, wenn nicht-alles so ist, wie es vielleicht den Anschein hatte." Manfred füblte . sich in diesem Au. genblick sehr glücklich. Er zog den Arm deö sckönen Mädchens mit der Em? pfindung an sich,' daß er nicht nur ein blühendes Weib, sondern auch einen guten ameraven gesunden yaoe, unv während sie dicht nebeneinander ganz lanasam vorwärts ainaen. berichtete er Wort für Wort das Gespräch, welches er am Abend zuvor mu seinem Vater aebabt batte. und aab seinem Unmuts darüber Ausdruck, daß der alte, eigen? nnniae Mann ibm die Gelegenheit, sein Heirathsgut durch ein günstiges Borr r t " r l . . . , IC 1 jengeiazai! zu verooppem, vorenlyaz ten habe. Wera horte sehr aufmerksam zu. t . ;ifo so sieben die Sachen " sagte sie endlich. Nein. Schatz, soviel habe icü nun auck vom Hamburger Leben gesehen, um zu wissen, daß zehntausend Mark bier mcht mehr bedeuten. als anderswo die Hälfte. Leben können wir natürlich, und um meine eigne Person mache ich mir auch keine Sorge, aber du bist an emen gewissen uzus ciewöbnt. und ick mochte nicht.' daß du denselben meinetwegen entbehren müßtest. Was das Borsengejchast anlanat. so denke ick darin aanz anders als dein Vater, eö wäre thöricht, einen sickern Vortbeu aus der Hand zu geben. Es ist doch sich? .' Vollkommen, verNcherte Mansreo eifrig. Und wann müßte es gemacht wer den V Spätestens übermorgen." Wera blieb wieder stehen und nagte mit den weißenZähnen die Unterlippe; die Entschlossenheit ihrer Zuge ließ diese 'm Augenblick fast hart erscheinen. Ick irre mich doch nicht, Fred, daß auch ein Mädchen, wenn es volljährig ist. mit seinem Vermögen machen kann. waö ihm bliebt?" . Natürlich, Wera." Dann unternimm da? Geschäft mit meinem Vermögen!" Manfred war etwas erschrocken, als Wra diese Worte hastig hervorstieß. Er hatte aus dem Gespräch mit seiner Braut die Ueberzeugung geschöpft, daß Wera den Werth deö Geldes sehr wohl zu schätzen, wußte.' und er fühlte um so mehr die Last des Vertrauens, welches, rückhaltlos in seine geschäftliche Erfabruna aesett wurde. . Lagen d:e Verhältnisse denn wirklich $ o aünstia. wie seine lebhafte Vbantait ihm dieselben vorgaukelte? ?kck meine. Schatz." sagte er nachdnilick. dak du m einer so vicktiaen Angelegenheit doch erst mit deinem . Ml Obeim Nuajpraaze. neymen louiqt. Natürlich , tarrnsl ;tu machen ,Ttt bet nem .iSett roaS ' dirhelieb aber ich scheue mfcch. die ' Verarüworiunz für unsern Plan,alletn . . auf - meine Schulterp zu'nehmenl Wenn ich alles' ttchHi&rfese - WeraS Augen funkelten. Ich weiß, daß' du' aUeS . überleat hast," entgegnete sie stolz und zärtlich. Ich bin von deiner Umsicht und Erfahrung vollkommen überzeugt und mochte diese Sache gerade . in deine Hände legen. Metn Oheim du lieder Kott. der bekümmert sich so wenig um meine Angelegenheiten, daß' ich vf. . c .ri . m ttix. l .".Cf. niqr oie minveiie Zverpszlqlung xy, :ihn mit diesem Pkan vertraut u xtvx chen, und überdies kommt er erst übermorgen zurück. Wir wollen überhaupt zu Niemand davon reden, auch nicht zu deinemVater, denn ich weiß ja auS deinemMunde, daß er.nüt Borsengeschäf ten nicht einverstanden ist. ,Uber ich bin eS, Fred, denn mein Vater war Kaufmann, und mein künftiger Satte ist es ebenfalls ick wart nickt wertb. deine Oraut zu fein, wenn ich demen Beruf cerrnz csrrn rssutt."

Ihre ledhasten Worte rissen ihn hin. Er schlang seinen. Arm - um ihren Nacken und küßte sie auf den Mund ; mit diesem klugen und entschlossenen Weibe wollte er die ginze Welt erobern, sie war ihm im eigentlichen Sinne des Wortes ein guter Eom-

pagnon. Und ihre Lippen glühten trotz der Winterkalte auf den feinen; sie hatten in diesem Moment des vollen gegenseitigen Vertrauens die ganze Welt um . sich vergessen. I .Aber plötzlich fuhren sie auseinan- ' der. Die Anlagen waren immer einsamer ' geworden, und das Lichtmeer Hamburgs glühte durch einen langsam nieversinkenden Nebel nur noch wie ein ! röthlicher Schein zu ihnen herüber. Da stand wie aus der Erde gewachsen ein verkommen aussehender Mann vor ihnen. I Er mußte irgendwo hinter einem Baume hervorgetreten sein, nahm seinen schäbigen Hut vom Kopf und sagte zu Manfreo: . Gnädiger Herr,. ich bin ein armer. unglücklicher Mensch, der weder Brot noch Arbeit hat. Und ich möchte nicht gerne schlecht werdert. Schenken Sie mir eine Gabe; wer eine so schöne, junge Dame am Arm hat, der muß ja glücklich sein, und die Glucklichen sollen sich der Elenden erbarmen." Manfred zögerte. ; Er war nicht hartherzig und hätte dem Bittenden gern eine Gabe ge schenkt, aber der Mensch sah so unheimlich aus, und vielleicht war es auf einen Raubanfall abgesehen. Ich habe kein Geld bei mir," entgegnete er kurz und wollte mit seiner Begleiterin weitergehen. Aber Wera blieb stehen, zog ihre Börse und gab dem Fremden eine größere Silbermünze. , Wenn mein Bräutigam zufällig kein Geld hat, dann will ich für ihn eintreten," sagte sie freundlich, denn er und ich sind doch eins. Nehmt daS hin und bleibt Eurem Vorsatz, niemalS ein schlechter Mensch zu werden, treu." , . Der Vagabund schob die . Münze in seine. Tasche und. sah das junge Mäv chen einen Moment starr an. Dann sagte ..er. leise und mit sonderbarer Stimme: Wenn es einen Gott gibt, gnädiges Fräulein, dann soll er Sie.segnen. Sie sind sehr gut. besser als Ihr Bräutigam. Und Sie haben Vertrauen zu den Menschen das ist nicht immer j gut.' ... ... ...... .. . . Damit wandte, er. sich ab und verschwand im Schatten der. Nacht, lautlos, wie er. gekommen war, und fast wie eine Erscheinung. Manfred athmete auf. . Wie unvorsichtig, Wera," sagte er mit freundlichem Vorwurf, sder Fremde hätte uns berauben können, es ist Niemand in der. Nahe." . , Hat er denn den Versuch gemacht?" entgegnete sie heiter. O Schatz, man muß den Menschen, nur Vertrauen entgegenbringen, dann täuschen sie uns nicht." Und -dann wurde sie nachdenklich. ; Es war immerhin eine unheimliche Begegnung, und ich bin recht froh, dich an memer Seite, zu. haben. Und. wie fonderbar,. er .that, gerade, als. ob. er dich kannte, und das Zann doch nicht der Fall sein, denn er sprach nicht Gutes von dir." : ....... Sie waren allmälig .bis Harvestehude hinausgekommen., und betraten den Dämpfschisfpavillon an der alten Naöenstraße. um nach Uhlenhorst überzusetzen., .... Die Dampffähre war gerade abgegangen, und sie mußten in demRestaurant warten.. ... . - Nun will ich den ersten Beweis meiner Volljährigkeit geben." . sagte Wera geschäftig, als sie sich an emem kleinen Settentlsch niedergelassen .hatten, drüben bei deinen Eltern würde das ausfallen." - . ... Sie lieh sich von dem ellner einen Briefbogen . nebst Feder und ..Tinte bringen und schrieb quer über das PaPier:, .. ; . Ich bevollmächtige meinen Verlobten, Herrn Manfred Wilson. hiermit, mein bei Herrn Bankier Laßen hinterlegxes Vermögen .für mtH.zu. er heben. , Wera JHalinSkY.". Siehst du, Schatz.". sagte. sie stolz, ich . bin Sar nicht so , unerfahreti - in Geschäften- und weiß recht . gut.idaß der alte Laßen dir i ohne Vollmacht keinen Heller auszahlt, und wenn du zehnmal mein ein und alleS'bist. Ist eS so richtig?? T - . . .- : . : Mansred nahm lächelnd daS Papier und schob es in seine Tasche . - . , Es fehlt 1ä wohl an einigen Formlichkeiten, . . Liebling," . entgegnete . er leise, aber waS bedarf eS deren zwi-, schen dir und mir? Ich selbst.bin so. entsetzlich formlos, daß ich dir am liebsten. in diesem Augenblick einen Kuß gäbe.. Nicht der Geldsache wegen, Wera, aber weil du so unglaublich reizend aussiehst." Sie öffnete leicht die Lippen und blickte ihn zärtlich an. i JfflatU noch ein wenig bald! Ich habe . auch die Geschäfte satt und denke an Besseres." ! Karl Busse hatte sich für diesen Abend Urlaub erbeten, denn er wollte seine Braut abholen und mir ihr einen Besuch bei seinem Vater machen. Ungefähr um dieselbe Aeit, alS das andre Brautpaar durch die Anlagen tag, schellte er mit seiner SonntaySlivree angethan, an der Thür der gräflichen Wohnung, und Bertha kam ihm bereitS fir und fertig entgegen. ' Mern Fräulein weih nichts davon, daß ich ausgehe sagte sie, mit ihrem Schatz die Treppe hinuntersteigend, aber sie ist draußen bei euch, und vor elf Uhr kvird sie nicht zurückkommen. Also bis dahin habe ich Zeit. Müssen wir denn solange bei dem Alten bleiben '?". . : Karl lachte. . $ . ! .Kein Sedanke, Schatz, höchstens ejne oder zwei Stunden, so des AnstandS halber. Mein Vater kriecht immer früh in die Falle, denn er muß schon bei Nacht und Nebel heraus, und so. furchtbar. -nett tst.es auch gerade

nicht in 1 einer Bude. Nachher machen wir uns einen fidelen Abend." Sie gingen Arm in Arm den langen Weg in die Mühlenstraße und plauderten miteinander von ihrer Zukunft. Gerade wie Manfred und Wera es um dieselbe Zeit thaten, nur daß es sich dabei nicht uniHunderttausende handelte, sondern um ein kleines, bescheidenes Nest, das sie sich bauen wollten. . Vielleicht so nach ein bis zwei Iahren. Karl hoffte alsdann soviel zurückgelegt zu haben, daß er eine kleine Restauration pachten konnte, irgendwo draußen in den Vorstädten. . Dazu hatte er am meisten Lust, und er meinte, daß auch Bertha sich gut dafür eignen werde. Ein hübsches Gesicht zieht die Gäste immer an." sagte er treuherzig, und die Zudringlichen wollen wir uns schon vom Leibe halten." I Bertha war mit allem einverstanden. So, wie du eö willst, ist es am besten," meinte sie zärtlich, und es sprachen vielleicht in demselben Augen- , blick zwel Mädchen dasselbe Work, wie ' es von tausend Lippen zu allen Zeiten

geredet wird. Als sie den Gemüsekeller betraten, hinter welchem Klaus Busse's Stube lag, stand Mutter Jansen an ihrem Ladentisch und handelte mit einem alten, schlichtgekleideten, aber sehr würdig aussehenden Manne wegen' einer Kleinigkeit. Sie unterbrach das Geschäft einen Augenblick und sagte: Guten Abend, Herr Busse, Sie wollen wohl mit Ihre Braut zu dem Alten? Er hat schon davon geredet und meinte, es wäre dumm, daß er so früh auf die Arbeit müßte; er läßt eö sich arg sauer werden." Wir liegen alle nicht auf Rosen," entgegnete Karl ablenkend und fügte dann hinzu: Er soll keine Umstände von uns haben, denn wir gehen bald weiter. Ist hier irgend herum etwas los, Frau Jansen?" ; Der Kunde am Ladentisch hatte den Kopf halb herumgedreht, als die Gemüsehänolerin den Sohn ihres Mir. thers anredete; nun mischte er sich in das Gespräch und sagte ruhig: ; Drüben am Zeughausmarkt hinter der englischen Kirche ist ein recht gutes Local, wo es sehr anständig hergeht. Es finden da jeden Abend Gesangsvorträge statt, daS wäre vielleicht etwas für das Fräulein." Wie ist der Name?" frug Karl, und der Alte entgegnete, nach der Thür gehend: Zum Stockfisch". Guten Abend." Busse blickte fragend die Händlerin an, und diese nickte beistimmend. ; Da können Sie mit Ihrer Braut ruhig hingehen, es ist wirtlich anständig. und übrigens sah der Mann ja auch ganz reputirlich aus " , Der Besuch bei Klaus Busse währte in der That nicht lange. - Der alte Pflasterarbeiter konnte eS noch immer nicht verwinden, daß sei Sohn wegen der Bertha Fischer hatte sitzen müssen, und die Scene im gr'äfliehen Hause, wo das junge Mädchen ihn etwas schnippisch behandelt hatte, stand noch ziemlich lebhaft in seiner Erinnerung. . . An dem Verhältniß zwischen den Beiden war freilich nichts zu ändernj und sie schienen sich ja auch. lieb zu haben, aber Klaus Busse begegnete trotzdem seiner zukünftigen Schwier gertochter mit einem gewissen Mißtrauen. Du hättest dich nicht so fein zu machen brauchen," sate er mürrisch, bei mir gibt eö keine Plüschsofas. Aber man sieht euch beiden jetzt an, daß ihr in noblen Häusern seid, ich will euch nur wünschen, daß es so bleibt." Und dann begann er zu klagen, wie sein Tagewerk so schwer wäre, daß er es bald nicht mehr würde machen können sffor.sezung folgt.)

(sine Tragödie nu& dem Leben. In Debreczin wurde dieser Tage ein i Grabstein gesetzt, dessen Inschrift an das Fatum der griechischen Tragödie erinnert und aus der ganzen Erdenrunde wohl ihresgleichen nicht finden dürfte. Es ist dies der Grabstein der früher sehr wohlhabenden Bauernfamilie Moritz, deren Mitglieder fast sämmtlich durch gewaltsamen Tod cndeten. Den Grabstein ließ der siebenbürgische Culturverein, dem da! letzte Mitglied der Familie 14,v00 Gulden testamentarisch hinterlassen hatte, mit einem Kostenaufwande von 1500 Gulden errichten. Dasselbe Mitglied der Familie hatte auch die Inschrift deS Grabsteines bestimmt, die. wie folgt, lautet: ,, Hier ruhen im Herrn Josef Moritz sen., gestorben im W.Lebenöjahre. Er wurde von seinem Sohne erschossen. Frau Josef Moritz sen., ' -gest. im 47. Lebensjahre. Sie wurde von ihrer. Tochter erschossen. . , Elisabeth Moritz. . . gest. im 17. Lebensjahre durch Selbst- ' mord. Sie hatte ihre Mutter erschossen. , . Joses Moritz,: : gest. im 27. Lebensjahre im Kerker. Er hatte. seinen Vater erschossen. Die ewige Barmherzigkeit erbarme sich ihrer armen sündigen Seelen. ' 1 1 m m m i Ein " rücksichtsvoller Gauner. Nichter .(zum Angeklagten):. Haben Sie noch etwas .zu.bemerken?" ' ' Angeklagter: .Jawohl, hoher Gerichtshof, ich bitte um einen Freispruch,'da ich der erste Klient meineö VertheidigerL. brn .und wenn ich verurtheilt werde, ift'S aus mit seiner VrariS!" ' ' " , ' ..Immer Protz. Ich spiele schon seit zwanzig Jahren in derÄotte rie." Haben Sie schon einmal einen Gewinn gemacht?".-. DaS habe ich Gott sei Dank nicht nöthig!" Boöhaft. Trinker- Glaub' mir, seit acht Tagen habe - ich' keinem Tropfen Bier ' gesehen. Freund-.' Trinkst Du ' denn jetzt' immer mit ge--' schlössen! ifrxctn?"' r- '. ' ;-

Qttteinnützigeö.

Wenn man die Sohlen der Schuhe und Stiefel mit Leinöl tränkt, so werden dieselben recht haltbar. Man darf jedoch nicht mehr Oel aufstreichcn. als das Leder einziehen kann, auch darf es nur selten geschehen. C i g a r r e n a s ch c. Die Asche von Cigarren liefert das beste und billigste Putzpulver für Gold, Silber, Messing, Zupfer, Zinn etc.; auch zum Putzen von Fensterscheiben thut sie gute Dienste. Zerbrochenen Meerschaum zukitten. Man nehme fein gepulverten Schellack, streue ihn aus den Bruch und halte diesen über in Kohlenfeuer, so daß der Schellack flüssig wird. Alsdann drücke man rasck die zerbrochenen Theile fest aufeinander uno la e ie eme Zti lana unberübrt liegen. Die Vereinigung ist eine sehr oaueryaste. BehandlungvonStearin und Wachsflecken. Zunächst icyavt man den Fleck m:t einem sium pfen Messer oder dem Fingernagel vor sichtig ab, dann legt man unter den Fleck leicht angefeuchtete Leinwand. Auf denselben mehrfach zusammen? legtes Zeitungs- oder Löschpapier und uoersayrt letzteres mit cmem . heißen Bügeleisen. Kann man mit letzterem nicyt ankommen, so genügt m den melsten Fällen, und namentlich bei vereinzelten Tropfen, v.e Erd:kuna des Va. Piers mit einer heiß gemachten Messerklinge. Wundsein der Kinder. Die Hauptsache ist in diesem Falle sorgfaltigste, allgemeine Reinlichhaltung de? Kindes; regelmäßige laue Bäder und Ueberfahrung mit dem in kaltes Wasser getauchten Badeschwamm; reinliche Leib- und Bettwäsche, ; saubere Windeln; wiederholte Waschungen der wunden Hautstellen mit. frischem Wasser oder Bleiwasser; Zwischenlegen von Charpie, Einstreuen von Bärlappsamen oder Puder, bei Eiterung Glycerin, Hirschtalg, Zinksalbe. All' diese Heilmittel sind für wenig Geld in der Apotheke zu haben, die letzten 3 Mittel sind dünn auf ein Leinwandläppchen zu streuen und immer nach dem Bade und der kalten Abwaschung zu erneuern. ' Kittfürrinnende5?ässer. Wenn daS Rinnen der Fässer nicht vom Eintrocknen der Dauben herrührt und bei Zuführung genügender Feuchtigkeit von selbst aufbort, so bediene man fick nachfolgenden Kittes zum Verstreichen der Rinnstellen: 6 Theile Schweineschmalz. 4 TheileKochsalz und 3 Theile weißes Wachs werden bei gelindem Feuer geschmolzen und in die flüssige Mischung 4 Theile gesiebte Holzasche eingerührt. Mit dieser Masse werden die rinnenden Stellen aut ausaestrichen, nachdem man sie möglichst trocken gemacht hat. Sobald der warm aufzutragende Kitt erkaltet, schließt er jede Oeffnung luftdicht ab. Die Zahnpflege ist bei Kindern mindestens von der gleichen Wichtigkeit, wie bei Erwachsenen. Wenn auch die Milchzähne später ausfallen und an deren Stelle die bleibenden Sähne tote, so darf doch nicht versäumt werden, schon in der Milchzahnperiode die Stellung der Zähne zu controlliren und Fehler durch einen Zahnarzt ausbessern zu lassen. D'.ese Nothwendigkeit tritt besonders wäh, rend der Zeit des Zahnwechsels ein, wenn ein Milchzahn dem durchbrechenden Zahn hindernd im Wege steht uni voraussichtlich Querstellung oder ein Lücke erwarten laßt. Der Zahnarz: kann diesem Umstand, der nicht ledige lich allzin einen Schönheitsfehler be dingt, ohne Schwierigketten un' Sckmerzen leicht abhelfen. DerWertbderEierfürdi! Ernährung ist Jedermann bekannt; er kann zedoch durch die Ar. und Weise der Äubereituna . und de: Genusses sehr beeinträchtigt werden. Daß hart gekochte Eier schwerer ver daulich sind, als weiche, braucht wohl nicht erwähnt zu werden; aber weni bekannt ist sicher, dak man von weickgekochten Eiern wenig Nutzen haben kann, wenn man it mit dem Theelöffel ißt und sie ungekaut herunterschluckt. Das auf diese Weise genossene Ei ballt sich im Magen in größere Stücke und 5 - i i i. v . r i vletet 0 oen eroauungsi asien nur we nig Angriffsfläche. Zu weich gekochten Eiern soll man desbalb stets Brot essen. damit sie gehörig gekaut und im Magen zertheilt werden. Was Et kommt am besten zur Ausnutzung, wenn es in Getränke gerührt oder in Suppen und tu zerkleinertem Zustande in Speisen ge-1 nonen wlro. KnockenalsGarten-und Blumendünger. Knochen sind sehr reich an Phosphorsäure und Kalk, . m M M f m ( zwei ittayrnorren, ireicj im eoen ver Pflanze eine bedeutende Rolle spielen und d;ren Zuführung sowohl Blumen wie Gemüse zu gesteigertem Wachsthum anregt. Deshalb sollten in keinem Saushalt die sich als Abfall auS der fiüche fast täglich eraebenden Knochen fortgeworfen, sondern vielmehr zu solchem Dünger verwandelt werden. Al diesem' Zweck wirft man sie zunächst in daS Feuer unter der KochMaschine, damit alle organischen Reste wie Fleisch, Sehnen usw. die bei Aufbewahrung leicht in Fäulniß übergehen würden, vernichtet sind. Sodann zerftofci man sie in einem alten Mörser tu grobem Mehl. Dieses wird in einem mm , a . 9 i lttastrlen, trvenen iioor mit verounnter Salzsäure lein Theil rohe Salzsäure und fünfaia Tbeile Wasser) überfeuckUii Die Verwendung erfolgt im Herbst oder Frühjahr. . Die Mühle der DameS Vlanches bei Namur wurde durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört.' Der Brandschaden beträgt 1 Million Frcs. Die Maschinen waren mt 000,001, die Hebä'ude mit 300,000 FrcS. versichert. 40 Arbeiter sind arbeitslos. 15? st er Gedanke. Mg (vor einem Seifengeschäft an dem Ausverkauf wegen Concurs" steht): Gott der Gerechte, thut das sein die Strafe, dafür, daß der Mann hat gesteckt sein Geld in Sachen, die niemand rann brauchen?". - ., ,'

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cj Ein hervorragender deutscher c? H c? 9 C? 9 ? C? ? ?

de?,gt al tUsrnen Kraft, ttteser A.rnlrniUer. &9 3 habe zwei Packete von Dr. Kav'Renovator gebraucht und sudle itut besser,

al vor fahren. Ich bin bderzeugt. daß d,k grokrn Srfvlge Idrer Hkilmmei die erbetenen VT ekannrmacdunaen rechtfertigen. Ich sühite durch und durch krank, ermüdet und dinsallig. CP

Ich gebrauchte ihren Renovator dorschriftimänig.

,amarer. aoer naa, einer zvche netteren vevrauch zeigte e,n merknaer Lkchiel zum e ser werden. Ach nehme letzt gelegentlich, ,e nach edurfnib. irden Nachmittag ein b,4 zwei Dosen. Durch den Gebrauch Jdre Renovatori habe ich in einer natürlichen Welse meine Ein gemeide wieder in die gehörige Tdätigkrik gebracht.Dr. Kay's Renovator - Vor einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin seitdem jeden Winter leichteren Angriffen dieser lkankdeit ungefähr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr. Kay't Lnngendalkam heilremich, diesem Winter sofort. Ich bade ftkiimtt ücde. rem Erfolg diesen Lungen-Balsam ,n meiner F.jlie gegen Huue und irrkältungrn angemen det. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Mcvijin alt da, cmpfeh. len, wa, Eie für dieselbe deanstiruchea.- Ganz Eraedenst Earl Zang. Herausgeber der täglichen und wöchenliicheu ansa Sity Presse." kkansak City. Mo., den S0. März 1397. pnil 2! Cents ni $1.00. verkst Un tteker ode? durch die Post versandt.

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ffT.LS: aliJtF?i Uhr aeseben und gerrüft habt. Schickt UN euere dresse. und gelt Eure nächste SttiH:ffwe an. und wir schicken uch die Waare frei zur ficht. B . ebt an ob ihr Herren der Lamen-Uhr wünscht. Für einen Nancher $$3. !iine ctiae Gelegenheit indem Sie sonst ft CenUsür ein, ! . I i il ij i gewöhnliche tgarre bahlen. weil Sie hier eine gute 10 Sen Sorte f uc einen Viidil bekommen und haben noch die llhr srei. . Sogar eine Frau, Zunge oder Mädchen kannsich ewe schsne uhr in M tm i iY il l ... 7 Niger dann einem Tag verdienen, indem sie die igarren zu reunde und Bekannte wieder verkaufe. ' Wenn Ihr sogar die Elgarren sür den halben Pret. für k cent da Stuck verkauft, so bekommt noch K D?ll e?irK. ' f "ft Öt s" m 10 nti lo machtJh! en ffttdj it IttTtae, schreibt sofortund wir schicken Euch Eigarrcn nud Ubr nach iÄÄ"1 pOfftce. Tanniönvt Ihr Sucb die Waare ansehen, und wenn Ihr Mb? funden wie angegeben, dann bezahlt Slrrkß.Ageten tzs.l, und Cigarren und Uhr ist i!uer. ol L'"?: 5'Nk,eeette II tvtta Angabe wenn Ihr KZ.l 2? 5"? rbtyJi?t!.vS:i.ann Zünden wir uch die Waare bet oft franco. Wir thun die?e4 indem ro r dadurch viel Uiuchhaltea sparen, vnd ei die Sache einfacher macht, uf alle Fülle aarsntirea wir Lufritdenhett oder erstatten da, Geld zurück. dreffttt i Bawnnt

THE STUDENTS' , STANDctnD DICTIONARY

Edlted by Jamx C. Fxutau), Edltor Synonyma, Antonym, and Prepoelüon in StandArd Dlctionary. Aaalated by largo corpe of Eminent Specialista.

Tt baa eclipeed in erery particalar all other academlc dlctlonarlee heretofore pabllshed and b the moet ralaable work of lta cla&a In extetence. .IU deflnitiona are of aarpaaslng tboroaghnefle ; lu etyrnoloeie and rhetorical featnrea are the moet comDlete ever nreaentea in a stodent dictioriAr.

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Qis Ottt lSrikttiS oßtantitt oder daS Qeld Hurülkerftattet. tt Ku apttal von einer haJUn CtiZUn Dollar, hinter nv. garanttren werden erische Vnwaaifrung ich etwa tchetwetseodn nur Vorubergebend. sondern dauernd n heilen. W torirmr dnhllvlißmaw kurzer Stt und ür Ut Äett. r gall i hon i scharn cher Inloo giituufl, die ant vor zehn Zähren geheilt haben, ftnd seit dama nicht mehr auebrochen. Wir geben ,edem unserer v?tiett ewe schrtttlU. tit, ihm ba, sür die ur gezahlte Seid jurücktuerstatt, fall tvtr tbn nicht kurtrm sollten. Leidende, die mcht tn Shicago wohnen. wer den von un aus brieflichem Sege kurtrr. wenn sie vn eme genaue Beschreib ,hre Falle und ihr SuKund emschuken. lle auierbalb bttago wohuend Patienten bekommen von un, vie, selb viudenbe schriftliche Qarantie. Wer aber nach bioago zur ehandlnna komme will. . dessen Hotel vnd eilekoste erden wir. Falle wir ihn nicht heilen sollten, gieickfatt bezahlen. Kchretht um Veweile. wenn thr avsen Fähigkeit bezettelt, diese furchtbare ukt gründlich , BI, für die die besten erzte bither nur vorübergehende Erleichterung habe verschaffe konuea. i otbera i i ölt bttt, ei ffn ,,ete. den n,er wn.'derbar.A Seilmtucl nicht TittTlietl! Unue. einer ansän - Mmn kann um fein Geld kommen. !ir aarantiren tm Falle d cifzerfolge jeden ent urilÄuIahlea. ndere haben weder geheilt, noch ben WeMenthr Selb zurückgegeben. 1. tie,eter,elt JaU. et. M tu tO i 90 e eheitt. Schreibt un, um die Adressen von Leuten, die wu geheilt, und wir werd selbe mit der Erlaubn eins. Da, kostet ja nnr etn Brtesmarke uni ! w,rd euch nsagUche Kchmerze nnd Seelenauale ersparen.. Sind die Symptome ukschlöge tm Sesichte, Bläschen ih unb ab Ha, rheumatische Schmerze to Knochen unb elenke. ausgebend Haar. ichUge am drper. edergedrücktdeit. Sd, merzen tm opfe . ... dann soll man wahrlich keine Se mehr verlieren. erOneckülder oderPotalche gebraucht, gebe sofort aus, da dies n Lundm und Geschwüre bringt. Schreibt st,rt. Prompte Verschwiegenheit ganttrt. rutsch 1 erbe dentsch etwottt.

Gook Nemedg Co.,

gft? lUasente Getto!, SSWWSZW O!d5nb'urz. .Oldenburg. Mittelst nächtw chen Einbruchs sind der Wittwe Rüthemann 5000 Mark und. verschiedenes Silberzeug gestohlen worden. Das hiesige Schwurgericht verurteilte die 23 jährige Haustochter Rebelka Diederiks, genannt Hotes auS Etzhorn, die ihr Kind am 11. Novenider v. I. vorsätzlich getödtet hatte, zu drei Jahren Gefängniß. Zsrele Städte, üambura. Als der SckuvvenWachter Krämer. vom Vcrmanns-Quai l uus sich auf dem Heimwege nach seiner ln der Danielstraße befindlichen Woh nuna oetano. vray er VlovtuÄ. vorn Herzschlage getroffen, zusammen uno gab schon nach wenigen Minuten sei nen Geist auf. .Der SchiffZofficier v. Wolff hat sich aus unbekannten Grund auf einer Weide am Grevenweg erschossen. Der bn der Hamburg' Amerika-Linie angestellte Leichterschif. fer Ludwig PeterS stürzte in den Raum des am Petersenquai liegenden Leichters .Weser" und . zog sich so sckwere Verledunacn u, dak er auf iem Transport ?um' Krankenhause verstarb. Bn ctncrn mHi unoeoeu tenden Feuer, das im Mathei'schen Ciaarrengeschäft an der großen DrehHahn ausbrach, tLur.de. der in der ersten Etage .wohnende Postillon Glöckner! derartig'vom Schrecken. ergriffen, daß' aus einem. Fenster feiner Wohnung auf die -Straße- sprang Glöck ner erlitt so schwere Verletzungen, daß tx in lebensgefährlichem Zustande nach dem Krankenjause .gebrächt werden mußte.

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Ju den ersten Tagen südlte ,ch mich ae l l i 6 h i l l l ih i i l t l Ji II sagen wen Ihr unsere I 15 chneidet die? auS kllz,n5o. i I R und schickt rait Order p n I 5 l u

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caiue Lager von einer bankerotten Uhren Firma, für den halbe rei, gesauft haben. Bestellt deöbald schnell so lange wir noch vorrath haben später können wir diese, nicht mehr thun. ffftir tofcttrttt fttr

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The Appendix of 100 pages embracea : Proper Name In BI-

V,., -1.V, n i n'- l. 1'u.uuu, liutvii) uwiftu;,!;.. luicivu nuius ASD ISTEZBSTINa PROSPECTVS. I Pt!ce$j.':o;ThurttbIndex50Cta.ettrfc. 8 Funk & Wssr.aÜs Co.. 30 Lafavette Fl., h. Y. Chieago. ZU 3 n IS s e 8 9 wurve ei: blutiges Verbrechen verübt, das in de? Stadt große, Aufregung wachrief. .Dii Magd-Rosa Komlossy. ein 21jährige! Mädchen.' hatte ihre Dienstgeberin An na Olajos ermordet. Das Weib, da: in schlechtem Ruse geständen, beabsich tigte, daö junge Mädchen dem Laste: in die Arme 'zu treiben. Rosa Kom'lossy nahm furchtbare Rache an ihr Verführerin. AlZ die Olajos in ihren Veite lag und schlief, versetzte ihr bi Magd n!tt einer Hacke einen Hieb au den Kopf. . Dann grub sie bei dei Mauer ein Loch in die Erde, schleppt die Ermordete dorthin und oeveate o. Leiche mit Ziegelsteinen. Die Kom. lossy raubte der Todten zwölf Gulden lud am nächsten Tage die Möbel dei OjaloS auf einenWagen und fuhr nack. Mohacö, um dort Hochzeit zu feiern Als nach der Trauung die Zigeuner zum Tanze aufspielten, wurde' die Mörderin im Brautanzuge ' verhaftet und. dem Gerichte., eingeliefert. Im Arrestlocale machte Rosa Komlossy ei nen Selbstmordversuch. ' Er mißlang und so wird die Mörderin ihrer Ver führerin sich demnächst vor den Geschwore'nen wegen Mordes zu veranttoflHen haben. i i ' OSönbeit slfet im Olnt. ' Neweß Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. CaöcaretS, Canby Cathartie reinigen bat Olut. krSftiaen die Leber und ent fernen alles Unreine ans de Körper. Jaugeu Ct heute au, vusieln, est2r?öre.!.Nitesser und so veiter tu

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