Indiana Tribüne, Volume 22, Number 184, Indianapolis, Marion County, 24 March 1899 — Page 2

ti&ia. ,yy g&Dtong SrtDtitxe Erschc! Tuglicy uns SvnW!z.. Di, täglich ,?r'.b2n' kostet buxch Xtl8t 1 gestt per kZockit, die GontagI,rnbSeI ttnti ptt re4e- fli; invmn 11 Zentt ISgnttf n Reuet. Vtx Vft inyaU CUM plgeschtSt U ftmttJitlU4 V p Dar. CHUti 13 cö rllaama Crfc Jndianapottö, Änd., 24. März 1899, Feinde der Telegraphenleitungen. Selten wohl denkt man daran, wie diele Feinde und Gefahren den Telegraphenlinien durch die Thier- und Pflanzenwelt, und nicht zum geringsten theile durch die Angriffe des Menschen erwachsen. Dazu kommen störende und zerstörende Einflüsse der Luft, wie die dörrende Hitze, anheltende Nässe, elektrische Ladung der Atmosphäre und der Blitzstrahl. Der größte Feind der Leitungen ist aber der Mensch selbst, zumal die Bewohner der noch -nicht' ganz civilisirten Erdtheile. Sie. können die ungeheuren Vortheile des Telegraphen und der Kabelleitungen nicht in ihrer ganzen Schwerkraft begreifen, und der Kampf gegen den elektrischen Draht wird ihnen in der Wildnitz ja auch sehr leicht gemacht. Wie bald ist die Leitung zerschnitten, ein Telegraphenxsahl umgestürzt! Doch es ist nicht blsße Zerstörungssucht, welche die Hand des Menschen leitet, sondern auch Gewinnsucht. Die weiben Isolatoren, welche bekanntlich auZ Porzellan gefertigt sind, holt sich der Araber mitVorliebe von den Stangen, um aus ihnen später seinen Mocca zu schlürfen! Das begehrtere Object der Eingeborenen aber sind die Leitungsdrähte. Bestehen sie auZ Eisen, so hat der Eingeborene vielerlei VerWendung für sie als Schmuckstück. Waffe, als Kette und dergl.' Sind sie sogar aus Kupfer, so erregen sie in noch erhöhterem Maße die Begehrlichkeit. Spangen, Kettchen und allerhand Schmuckgkgenstände werden auö ihnen verfertigt. Dm Nutzen der Telegra phenstangen braucht man nicht besonders hervorzuheben. . Man kcmn sie als Brennholz verwenden, und sind sie aus Eisens so benutzt man sie als Wasser'lntüngSrobre, wie eö vielfach in KleinAsien. Persien und Egypten geschieht! Oft entspringt diese Zerstörungswuth der Menschen dem abergläubischen - Fanatismus. Besonders in China hat' man den ersten Versuchen. Telegraphenleitungen zu bauen, einen hartnäckigen Widerstand entgegengesetzt. - Bekannt ist ja die Verehrung der Chinesen ihren Todten gegenüber und der Cultus, der mit den Eltern und Vorfahren getrieben wird. Oeffentliche Kirchhofe giebt es im Lande der aufgehenden Sorne nicht. Jede Familie beerdigt die Verstorbenen auf ihrem eigenen Grund und Boden; bei jedem Schritte stößt man auf Gräber. Das schwerste Unrecht, welches sich ein Chinese zu Schulden kommen lassen kann, besteht darin, daß er einen Schatten auf das Grab seiner Angehörigen fallen läßt. Hier wirft aber der Telegraphendraht einen Schatten, .und infolge dessen zerstörte die Volksuth anfangs alle soeben, errichteten Drahtleitungen.ohne daß die Regierung dagegen einzuschreiten wagte. DieTelegraphenbaugesellschaften konnten sich nicht anders aus der Schwieriakeit ziehen, als daß sie die religiösen Empfindungen der Eingeborenen achteien' und statt oberirdischer unterirdische Leitungen anlegten. In Brasilien reißen Karawanenreisende kurzer Hand die Stangen aus der Erde, um sie als wuchtige Waffe gegen den Anariff wilder Thiere zu benutzen. Man stellt deshalb dort die Stangen meistens in die Flüsse, oder - befestigt die Drähte möglichst unsichtbar, an den Aesten der Bäume. Hand in Hand mit den Angriffen der Menschen gehen die schädigenden Einflüsse der atmosphärischen Luft, so der Rauch auö den Schloten der ZZabriken, die salzhaltigen Ausdünstungen am Meer und die große Kälte, welche-besonders in Rorweaen die Drähte mit einer dicken Eisschicht umhüllt. - Sehr schwierig sind daher auch in den Gefilden 'des Eises und des Schnees die Ausbesserungsarbeiten. Für die damit betrauten Beamten und Arbeiter sind in bestimmten Entfernungen . wetterfeste Schutzhütten erbaut, in denen sie sich von den Unbilden der Witterung erholen können. Die Hütten enthalten ein Feldbett und daö nothwendigste Kochgeschirr. Nicht selten aber passirt eö, daß sie sammt den Menschen von Schneestürmen verschüttet werden. Ebenso zahlreich wie die Feinde der Telegtaphendrähte, sind die Widersacher' der Telegraphenstanaen. In sehr feuchten Gegenden fault das Holz schnell, während große Hitze die Stangen ausdörrt und bald zu Falle bringt. Dazu gesellen sich die Feinde auö der Thierwelt. In den Tropengegenden giebt es einen Vogel, ähnlich unserem Buntspecht, welcher sich von Insekten nährt, die im Holz leben, und die er dadurch ri3 demHslze herausholt, daß er mit seinem langen. spidenSchnabel in daö Holz pickt. Daß diese kleinen Löcher mit der Zeit das Holz der Stange spalten können, be wiet 'auf diese Art zerstörte Telegraphenstange, welche auf der ElectricitatS Ausstellung im Jahre 1881 zu PariZ gezeigt wurde. Ein weiterer Feind ersteht den Telegraphenstangen in. den Termiten welche bekanntlich roße Hügel auswerfen, den Erdboden untermwiren und so ttt Stangen zu Fall bringen. Auch die Spinnen, besonders die große afrikanische Spinne, welcher in zahlreicher Gesellschaft lebt, und ihr feste? md zaheZ Gewebe um die Qtangen und Drähte legt, führt oft große Störungen, des Betriebes herbei. Wenn man schließlich noch bedenkt, mit wie großm Schwierigkeiten, der Transport deö Materials nach anderen Ländern verknüpft ist. wie das Personal unter dem ' schädlichen Ein, slzsse einer fremden Sonne und eines

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Warnung Das Publikum wird vor gewissenlosen Händlern gewarnt, die gewöhnliche? Glaubersalz, oder eine Mischung von ge wöhnlichem Seidlitz Pulver als Karlsba der Salz-, Sprudel'Salz", Deutsches (Gennan) Salz-, Künstliches Karlsbader Salz", und unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß diese eben so gut- seien wie die echten Produkte von Karlsbad, welche direkt aus den weltde rühmten Quellen genommen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung des Publikums des größeren Verdienste wegen, den der betreffende Händler an diesen Fäl schungen macht. Jede Flasche des echt importirten Wassers und Sprudelsalzes muß obiges Stadtsiegel, sowie die Unterschrift der Agenten -Eigner & Mendelson Co., New Jork.- auf jeder Chilene haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadttath: Karlsbad. Mi ausländischen KlimaZ zu leiden hat. so wird man sich ein annäherndes Bild davon machen können, mit welchen Kosten und Fährlichkeiten der Bau und die Unterhaltung der Telegraphenlinien in jenen Gegenden verknüpft ist. Vom Gurgel. 2er Werth dieses altehrwürdigen Heilverfahrens, das sich von jeher bei Laien wie bei Aerzten einer großen Beliebtheit erfreut hat, wird neuerdings auf Grund genauerer Versuche start angezweifelt. Die Frage, ob das Gurgeln ein zweckmäßiges Heilverfah ren ist, hat ja eine außerordentliche praktische , Tragweite, denn man vertraut seiner Wirkung selbst bei sehr schweren Erkrankungen, z. B. bei der Rachenbräune u. s. w. Ein Einwand, den verschiedene Aerzte auf Grund sorgfältiger eigener Beobachtungen ge gen den Werth deö Gurgeins erhoben haben, ist. daß die Gurgelflüssigkeit mit der Rachenschleimhaut gar nicht in Berührung komme. DieS ließ sich scheinbar leicht durch Gurgeln mit gefärbter Flüssigkeit feststellen. So weit die Schleimhaut des Munde und des Rachenraumeö dann gefärbt ist, so weit muß auch die Gurgelflüssigkeit gedrungen sein, und man konnte danach sehr gut beurtheilen, ob 5drankheitsvorgänge im Munde und Rachen, z. B. belegte Mandeln, noch in dem Mrkungsbereich der Gurgelslüssigkeit sich besinden. Auf diese Weise sah man in der That oftmals dieMandeln, ja auch noch die Hintere Rachenwand mit der Flüssigkeit gefärbt. Indeß hierbei konnte schon eine Täuschung mit unterlaufen; die Hinterwand war wohl gefärbt, war sie damit aber auch thatsächlich von der Flüssigkeit bespült worden? Berechtigte Zweifel weckte schon die Beobachtung, daß manchmal die Hinierwand deS Rachens allerdings gefärbt war, nicht aber waren es die Mandeln. Eine Erklärung dafür war nur so zu geben, daß beim Gurgeln einige Spritzer" der Gurgelflüssigkeit nach hinten schössen und so die Färbung hervorbrachten. Genauere Versuche, die neuerdings Dr. M. Saenger in Magdeburg anstellte,' haben nun die Frage nach dem Werthe des Gurgelns geklärt. Er stellte seine Versuche sozusagen nach dem umgekehrten Verfahren an. Er umwickelte das Ende einerSonde mit einemWattebausch, tauchte diesen in Wasser und hernach in eine stark färbende Flüssigkeit. das Metylenblau, und betupfte damit beide Mandeln eines Kranken, der an Halsentzündung erkrankt war. Im Anschluß hieran ließ er dann mit reinem Wasser gurgeln. Bespülte die Gurgelflüssigkeit auch die gefärbten Mandeln, dann mußte sie von dem Metylenblau stark blau gefärbt werden; denn die gleiche Menge Farbstoff genügte, um einem Weinglase Wasser, also weit mehr Wasser, als beim Gurgeln in den Mund genommen wird, nach kurzem Umrühren eine tiefblaue Färbung mitzutheilen. Daö Ergebniß war, daß die Gurgelflüssigkeit klar abfloß, und daß auch in der Mundhöhle keine Blaufärbung sich fand, während die Mandeln und auch die Hinterwand desRachenö sehr stark blau gefärbt waren. Die Gurgelflüssigkeit konnte also nicht bis zu den Mandeln gelängt sein. Unter Umständen können ja, wie schon bemerkt, Sprifeei" auf die hintere Rachenwand gelangen, auch kann wohl manchmal etwas Gurgelflüssigkeit, zumal wir mit nach hinten gelegenem Kopfe gurgeln, in den Rachen hinabfließen; die Regel jedocd ist, daß beim regelreHten Gurgeln weder die Mandein, viel weniger die hintere Rachenwand benetzt werden. Doch wird es immerhin vereinzelte Personen geben, welche so zu gurgeln verstehen, daß die Gurgelflüssigkeit wirklich, nicht bloS scheinbar, die rückwärts von den Gaumenbogen gelegenen Theile bespült, aber daö sind nur Ausnahmefälle. Jedenfalls ist es ein Kunststück, daS für Viele schwer zu erlernen sein mag, daö jedoch, wie fcir auö eigener Erfahrung wissen, erlernt werden kann; man vermag die Gurgelflüssigkeit dann sogar bis in den Kehlkopf fließen zu lassen, ohne daß wegen der Gewöhnung jener heftige Hustenreiz auftritt, der ja für den unrechten Hals- bezeichnend ist. Wer mit einer völlig unschädlichen Flüssigkeit gurgelt, thut gut, während deS GurgelnS davon einige Schluck zu verschlucken. Hält er sich dann beim Schlucken noch die Nase zu, so wird er fühlen, daß öfter Spuren der Gurgelflllssigkeit bis in den hinteren Nasenrachenraum dringen, zumal wenn der Kopf schnell vornüber gebeugt wird. Diese Weise deö Gurgelns empfiehlt sich, weil dadurch fast alle Theile deö Rachens mit der Gurgelflüssigkeit bespült werden. Dr. Saenger will an die Stelle deö GurgelnS das Auftupfen der Flüssigkeit mit einem Wattetupfer treten lassen. Solche Wattetupfer lassen sich ja leicht herstellen, und nach sei-

ner Erfahrung lernen die Angehörigen der Kranken auch leicht das Verfahren. Jedenfalls wird auf diese Wcise eine sichere und viel innigere ? "hrung des Heilmittels mit der - 'ten Schleimhaut erreicht, als vu.j das

Gurgeln. Vom Sch ssvau. Als Zeichen für die Blüthe der Schifffahrt in, der Gegenwart kann der lebhaft betriebene Schiffbau gelten, der noch nie zuvor, selbst nicht in dem durch seine Bauthätigkeit ausgezeichneten Jahre 1889 einen ähnlichen Umfang erreicht hat, als in dem nun abgelaufenen Jahre 1893. Das Gesammtergebmß des Schiffbaues der ganzen Welt im Jahre 1893 Kriegsschiffe ausgeschlossen stellt sich auf 1290 Schisse mit einem Gesammtraumgehalt von 1.893.000 Reg.-Ton-nen Brutto. Von diesen Schiffen waren 1113 Dampfer mit zusammen 1.779.000 Reg.-Tonnen und 17.? Segler ' mit rund 114.000 Reg.-Tonnen. Der Bau von Segelschiffen entfällt fast ganz aus Amerika und zum geringeren Theil auf Frankreich, Rußland und Norwegen; in allen anderen Landern hat er ganz oder fast ganz aufgehört. Große eiserne, für die transatlantische Fahrt bestimmte Segelschiffe sind überHaupt nur noch IS erbaut worden, davon allein zwölf in Frankreich, wo die Staatssubventionen zum Bau von Se gelschiffen zu ermuthigen scheinen. Großbritannien war an dem Bauergebniß des Jahres 1893 mit 761 Fahrzeugen und 1.363.000 Reg.-Ton nen betheiligt, Deutschland mit 104 Schiffen und 153.000 Reg.-Tonnen. Außerdem wurden aus britischen Werften neun Dampfer von zusammen 37.000 Reg.-Tonnen Raumgehalt für deutsche Rechnung vom Stapel gelas sen. Deutschland fährt fort, seinen Schiffbau auszudehnen. Dafür spricht die lebhafte Bauthätigkeit, die gegenwärtig . in den dortigen SchiffbauPlätzen herrscht. Zu Anfang dieses Jahres standen auf deutschen Wersten nicht weniger als 49 Schiffe von zusammen 163.000 Reg.-Tonnen Raumgehalt, während gleichzeitig in England 8 Dampfer von 50.800 Reg.Tonnen für deutsche Rhedereien gebaut wurden. Die Ver. Staaten nehmen in der Zusammenstellung der neu erbauten Schiffe die zweite Stelle ein mit 102 Schiffen und 173.250 Reg. Tonnen; indeß gehört ein großer Theil dieser Fahrzeuge der Flotte auf den gro ßen Binnenseen an, für den überseeischen Handel kommt kaum die Hälfte derselben in Betracht. Frankreich steht mit 48 Schiffen und 67.160 Reg.Tonnen an vierter Stelle, alle übrigen Staaten bleiben weit dagegen zurück. Der größte im Jahre 1893 zu Wasser gelassene Dampfer war der deutsche Dampfer GrafWaldersee" von 12.800 Reg.-Tonnen; die größten Segelschiffe die beiden französischen Segler Emile Siegfried" und Ernst Siegfried" von je 3214 Tonnen. Auf englischen Werften wurden die drei Dampfer Afrie", Medic" und New - England" von je 11.850 bis 11.390 Reg.-Tonnen zu Wasser gelassen. Große Schiffe sind heute an der Tagesordnung. Diei kleinen Kohlenbriggs thaten vor Jahren ihre guten Dienste, heute wird der Kohlentransport an der englischen Küste und in der Nordsee durch Dampfer von der Größe bis zu 3000 Tonnen vermittelt. Die Menge der Kohlen und die schnelle Beförderung derselben mit diesen Schiffen sichert letzteren einen guten Verdienst. In neuerer Zeit hat man auch angefangen, Kohlen und andere Güter durch Schleppzüge in großen Leichtern zu befördern, doch hat dieses System in Europa bei Weitem nicht den Umfang angenommen wie an der amerikanischen Küste, wo es stark im Schwange ist. Vier solcher Leichter wurden vor nicht, langer Zeit vom Sturm überfallen; sie stießen zusammen und sanken unter Verlust von Menschenleben in die Tiefe. In England traf vor Kurzem aus New Orleans die größte Ladung ein, die je aus jenem Hafen verschifft worden ist. Sie bestand aus Baumwolle und anderen Gütern, die in ihrer Gesammtheit das Gewicht und die Menge von 27,000 Baumwollenballen darstellten. Das ist viermal so viel, als vor 20 Jahren in einem Schiffe verladen zu werden pflegte. Der Werth dieser Ladung betrug 2.300.000 Mark. Der Bau von Kriegsschiffen ward gleich dem der Kauffahrteischiffe im abgelaufenen Jahre sehr lebhaft betrieben. Großbritannien baute 41 Kriegsschiffe von zusammen 191.500 Tonnen .Deplacement.' darunter 21 Schiffe mit 140,000 Tonnen Deplacement für ihre eigene Marine. An zweiter Stelle folgen die Ver. Staaten mit 8 Schiffen (2 für Japan) und 67.600 Tonnen; Frankreich mit 9 Schif. fen (1 für Brasilien, 1 für Bulgarien. 2 für Portugal, 1 für Spanien) mit 34.500 Tonnen. Rußland mit 6 Schiffen und 28,000 Tonnen Deplacement, Deutschland mit' 10 Schiffen (1 für Brasilien, 6 für China) . unb-15,300 Tonnen, Schweden mit 4 .SHisfen und 8600 Tonnen Deplacement. ttus der: ZlilQ ?r TrSnnx, MM. ... ES ist schon von einigen Forschern versucht worden, Traume künstlich zu erzeugen, um auf solche Weise hinter die Entstehungsart der verschiedenen Träume zu gelangen. DaS Versahren bestand darin, daß eine Person ei ner anderen in der Nacht einen Reiz auf daS Gehör,, auf den Geruch, auf den. Geschmack et , beibrachte. Der Schlafende wußte im allgemeinen nicht vorher, irr welcher Weise sein Schlafzu stanv'.beeinflußt werden würde. Nachdem der betreffende Reiz ausgeübt war. wurde die Versuchsperson nach einer kurzen Zeit, gewöhnlich nach einer halben Minute, geweckt und mußte dann sofort berichten, was sie geträumt hatte. Derartige Experimente haben nun auf Veranlassung deS Psychologen Professors Hiram Stanley zwei junge Studenten mit einander gemacht und ihrem Lehrer das gewonnene Material zur Beobachtung übergeben, der dar-

üder seinerseits an die Wochenschrift Science" berichtete. Da die Wirkung von Geruchsempfindungen auf die Gestaltung von Träumen noch am wenigsten bekannt wurde diese bei den Versuchen besonders berücksichtigt. Wenn der Geruck des Schlafenden durch Heliotropessenz schwach gereizt wurde, so entstanden meistens Gesichts träume, d. h. solche, bei denen die Entstehung von Bildern, wie sie im Leben durch das Auge wahrgenommin werden würden, die Hauptrolle spielen. In zehn Fällen aber traten auch Geruchsträume ein, und zweimal kam in dem Traum ein Veilchenstrauß vor, an dem der Schlafende zu riechen glaubte. Als einmal ein starker Reiz durch Heliotrop ausgeübt wurde, träumte der Schlumernde, er würde durch den Geruch von Parfum erstickt. Dieser Traum war zu Anfang von lebhaften Vildererscheinungen begleitet. Der Träumer glaubte auf einem Luftschiffe durch einen Schneesturm zu fliegen und dann über eine Gegend, die wie mit weißem Schmelz bedeckt und mit weitzen Elephanten erfüllt war, von denen einer das Luftschisf niederzog, aber es bald wieder fahren ließ, worauf die ganze Heerde fortflog, wie ebensoviel Schmetterlinge." Aehnliche Bilder sind übrigens ganz charakteristisch für die Träume im Opiumrausche. Wurde der Geschmack durch Salzwasser gereizt, so entstand ein Traum, während dessen der Schlafende Oliven zu essen glaubte. Der Ton einer Stimmgabel vom mittleren C erzeugte einen aus Gesichts und Gehörserscheinungen zusammengesetzten Traum, der sich zwei Wochen lang jedes Mal, wenn die Stimmgabel angeschlagen wurde, bei dem Schläfer wiederholte. Eine Stimmgabel von tieferem Tone erzeugte die Traumvorstellung von einem Nebelhorn, aber kein Gesichtsbild, ein anderes Mal war es auch das Brüllen eines Löwen. Die Ergebnisse können aber noch in einigen wichtigen Punkten vervollständigt werden. Die künstlichen Träume lassen sich in drei Klassen theilen: erstens den einfachen Traum, wenn der Reiz auf das geringsteZeichen der Wirkung eingestellt wird und der daraus folgende Traum gewohnlich unbestimmt und rasch vergänglich ist, zweitens den verstärkten (cumulativen) Traum, bei dem der Reiz bis zur höch sten Erregung fortgesetzt und verstärkt wurde und der Traum demgemäß eine wachsende Lebhaftigkeit annahm bis zum Erwachen, drittens den zusammengesetzten Traum, bei dem mehrere Arten von Reizen nacheinander zugefügt wurden. Professor Stanley theilt ferner noch einige bemerkenswerthe Beobachtungen aus seinem eigenen Traumleben mit. Als die wesentliche Eigenschaft seiner Träume bezeichnet er den Umstand, daß die Landschaften und Personen, die er im Schlafe sieht, zwar von gewöhnlichem Aeußeren, aber für ihn stets völlig unbekannt sind. Er träumte oft, daß er sich in einer großen Menschenmenge befände und dort Gesichter studirte, die er niemals zuvor gesehen hatte. . Oder er träumte, daß er in einer Bibliothek war und neue Bücher aufschlug, die er noch nie in der Hand gehabt hatte, daß er viele Seiten darin las oder unbekannte Abbildungen besah. Einmal hatte er derart lebhast geträumt, daß er beim Erwachen mehrere Sätze wiederholen konnte, die träumte er, in einer fremdartigen hügeverfaßt waren. Die Erklärung für solche Träume liegt wohl darin, daß während des Schlafes dieEinbildungskraft freier von dem Zwange der Gewohnheit ist, in dem sie sich während deö Wachens stets - befindet. Einmal träumte er, in einer fremartigen hügeligen Gegend zu sein, wo er einen Mann auf einem Wagen sah. Dieser bemühte sich, die Berge hinauf zu fahren, was dem Träumenden unendlich komisch vorkam, da die Pferde in ganz merkwürdiger Weise angeschirrt waren. Darüber brach er in ein lautes Lachen aus, und da hörte er plötzlich andere Stimmen lachen, die alle aus derselben Richtung kamen, er sah aber nicht, woher das Lachen kam. Die Erklärung deö letzten Theiles dieses Traumes ist sehr wahrscheinlich darin zu suchen, daß der Schlafende im Traume wirklich gelacht und sein Lachen gehört hatte, und . dieser Reiz auf sein Ohr veranlaßte wiederum die Vorstellung' von den anderen lachenden Personen. Wir haben hierin ein kleines Mspiel dafür gegeben, in welcher Weise' sich auch die Wissenschaft experimentell mit dem Traumleben deö Menschen be schuftige kann. - . ' . " .. ; vom gnlande.

Ihren 1031 G t bur tstaa feierte im besten Wohlsein Frau Mary Harrmgton in Newport, RJ.. : Fran k Porter in Greenwood. Ind.. ist der glückliche Vater seines 22.. Kindes, welche sämmtlich. am Leben sind. . A u f d e m Wege z u r K i r ch e ist im Sturgeon Creek- bei Travelerö Rest, Ny.. Frau Shelby Madden. mit ihrem vier Jahre alten. Knaben utrunken., j 7 , -. - Auf allen amerikanischen Eisenbahnen befinden sich 40,000. Ltt comotiven in, Betrieb; einende dersclöen. besteht aus 6003 verschiedenen Theilen., ..- ri! In der St adt Louis vi t U, Kv.. gibt es nickt treniaer als.219Kir chen, ttavellen und Missionen, und .von diesen wiederum sind 29"ganz oder zum Theil deutsch. .' , , - :-- D e r b e i S h e lbydill e,'. K y.. ansässige Farmer Joseph HawkinS hat eine zunge Kuh. die .17 Kälber Don der Größe eine gewöhnlichen KalöeS,bls zu der einer Ratte warf. ' - - ;r:I n , PittSbur g.' 'La ure l County, Ky., stritten sich Äm. Kühn und C. Chumley um eine Pistöle.: Die Waffe ging los,-und Chumley wurde auf den Tod derwundet.Seit dem1.Januar sind 10 Dampfer im Werthe von 52.500. 000 mit etwa L00 Menschenleben "auf dem atlantischen Ocean zwischen New Nork und Eurova verschollen.

5Ncht nur an Edetmetatlen. sondern auch an Kohlenlagern ist Colorado reich. Die Kohlenfelder dieses Staates welche des Abbaus werth sind, umfassen nicht weniger als 18,100 Quadratmeilen.' - i Der Llteste Gemeindebe-

amte in den Vereinigten Staaten ist unzweifelhaft Josiah Bailey in Dickinson, N. Y. Der bereits 96 Jahre zählende Greis wurde unlängst zum Townclerk seines Wo' 'rts gewählt. Frau Anna H. Steele in Hopkinsville, Ky., ließ sich einen Zahn ziehen, der sie sehr schmerzte. Sie emPfand Erleichterung, allein nach wenigen Tagen trat Mundsperre ein und jetzt ist die Frau der lektercn erlegen. In Cohoes, R. Y., i st F r a u T. Cole bei lebendigem Leibe verbrannt; ihre Kleider waren in Brand gerathen, als sie an einem geschlachteten Huhn die kurzen Federn vermittelst eines brennenden Stücks Papier absengen wollte. In Mason City, I l l., hat ein ebenso geschickter wie fleißiger Bauernbursche 33 Telephonverbindungen hergestellt, von denen keine mehr als acht Dollars gekostet hat. Eigene Drähte sind nicht gespannt. Die Stacheldrahtzäune der Farmer vermitteln den Verkehr. Beider Heimkehrvon einem Concert wurde Clyde Cole in Endicott, Neb., von Bert Grandy, welcher sich eine halbe Stunde spater selbst daS Leden nahm, erschossen. Die That war die Folge vonEifersucht, da beide junge Männer sich um ein Mädchen, das sie nach Hause begleiteten, bewarben. KansaSgehörtzuden Prohibitionsstaaten par excellence und doch wurden bei der letzten Wahl dort nur 1092 Stimmen für das Prohibitionisten - Ticket abgegeben. In Tennessee dagegen, wo an Wirthschaften und Brennereien kein Mangel ist, erhielt dasWassersimpelticket 2411 Stimmen. Selbstmord durck Erschießen und Erhängen hat rn Lebanon, Ind., der über 50 Jahre alte Eduard Wannick begangen,' nachdem seine Ehefrau ein gerichtliches Scheidungsderfahren gegen ihn anhängig gemacht hatte. Die Ehe, welche höchst Unglücklich war, war durch ein HeirathsvermittlungS Bureau zu Stande gekommen. FrauPollyStewart wurde mit eingeschlagenem Schädel in sterbendem Zustande in ihrer Wohnung in Berryville, Carroll County, Ars., aufgefunden. Einer ihrer Arbeiter. NamenS Blevens, dem sie ihr Eigenthum testamentarisch vermacht hatte, wurde als der That verdächtig verhaftet. mußte aber mangelnder Beweise hal ber wieder entlassen werden. Eigenartige Rechtszustände scheinen in. Fort Scott, Kansas, zu herrschen. Eine dortige Wahrsagerin verklagte einen Mann auf Bezahlung von $1(X) sur me Vertreibung vonGe spenstern aus seinem Hause". Das Ge richt wies die Klage zurück, weil sie keine Wahrsagerin - Licenz habe"; Sonst waren ihr wahrscheinlich die $11X1 zugesprochen worden. . Vom Auslande. Zur Beförderuna der Heirathslust hat sich in Libau (Kurland) eine Gesellschaft bildet. Hedes junge Paar erhält aus der Kasse der iti.r.rtf jt.n I ( i rr- Ts i9Ccucgai oreiyunoeri ctudci. jliz Mitglieder, deren 5!abl bereits 201 beträgt, haben sich verpflichtet, zu jeder Hochzeit eines ihrer Mitglieder drei uvel ln die Gesellschastskasse zu zaylen. Für kleinere Leute" hat diese Hilfe aroken Werth, so dak die Gesellschaft unter diesen schnell Anhänger gesunoen hat. Ein englischer Reisender, Karl Pfeiffer, wurde jüngst bei einem Zusammenstoß auf der Great Western Railway" verwundet. Die Gerichte bewilligten ihm eine. Entschädigung von $12.500. Das ist ein ganz nettes Summchen. Der' Unglücksmensch war schon im Jahre 1892 aus der Midland Railway" das Opfer einer .Eisenbahn Katastrophe, die ihm eine Entschädigung von $3750 einbrachte; $12,500 und $8750 machen $21,250 in sieben Jahren. Aufsehen erregt die plötzliche, auf Veranlassung des Landrichts Frsnkenthal erfolgte Enthebung des . Stadtschrelbers Seel und des Stadteinnehmers Kohler , in Deidersbeim von ihren Stellen. Die beiden Beamten, die im Dienste der Stadt ergraut find, haben seit Jahren die Steuerlisten zu ihren Gunsten gefSIftfiL" tt'tt't er Gendarmeriebebeckung zog . eine Zigeunerbande mi sechs bewohnbaren Wagen und 2C Pferden durch den Ori Rothau :m El saß. Zu der Karawane gehörte einc aroße Anzahl wild und verwegen aus , s khender Männer,' welche jedoch durch weg besser gekleidet waren als 'die si begleitenden, in- Lumpen gehüllten Frauen und Kinder.' Einen traurigen mitleiderregenden Anblick bot ein neben -dem Wagen hergehendes Weib, auf einem . Arm ein sterbendes Kind im Alter von einem Monat, in der ar.dern Hand eine brennende Kerze, gefolgt von 1 . i t V einigen iaui oeienoen trauen, aun Aufforderung eines Gendarmen. :mU dem kranken Kinde doch im Wagen Platz zu nehmen, 'entgegnete die Frau, dies dürfe sie. nicht das Kind könnte im Wagen sterben und dann könnte man, nicht mehr darin schlafen Am AuSgang von Rothau. verstarb das Kind, waj eine Unterbrechung derÄeise zur Folge hatte, da daS Kind begraben werden mußte. Mit Lumpen bedeckt, lag die kleine Leiche an der Straße auf dem Rasen, daneben, die. brennende Todtenkerze, einige Kinoer darum als Wache. Im. Laufe de3 Nachmittags stellten die Zigeuner an den Bürgermeiste? die Bitte, das . todte Kind, im Wachtlocal unterbringen, zu dürfen, waS auch genehmigt wurde. Kaum war dies geschehen, rüstete sich die. ganze Gesellschaft zur Weiterfahrt in'ö .Wei. lerthal, die ihnen denn auch nicht- derwehrt - wurde. Daö : Kind : wurde r auf Vemeinfkosten .beerdigte

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St. Jakobs Vel Rheumatismus, Neuralgie, Hüfteuschmerzen, Rückcnslhmcrzcn, ... ? wird Daö große Heilmittel l An Alabama drugtfst reports the case when buyioj:

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ROPÄKIS TÄ11UILES

For a neifhbor, who lired out by him in the countrjr, told his own story, as follows : " Evcrslnce I was in thearmy, where I contracted Indigestion and dyspepsla from eatingr hard tack and iow belly, I hare suffered much froro those and kindred ailments. A son of mlne told me, while home oa a Tisit over a ycar ajjo, to gtt some Ripans Tabulea and take them. I did, and in a very short time I was benefited. I have feit better, ate more and relished it better than at any time siuee the war, and am doing more work nowr than I ever expected to do again. I teil you they are the OREATEST MEDICINE FOR A FELL0W5 STOMACH I ever saw. We always have them at home, and I always recommend them when a sellow complains about his stomach hurting him." '

Ein selts ameS Phänomen hartnäckigsten Ausharrens und unermüdlichen Fleißes bietet der in Venedig lebende Arsenalarbeiter Luigi Coccolo, denn den ganzen lieben Tag hindurch geht er seinem Beruf nach. während er Nachts an einer Oper schrieb. Dank der werkthätigen Theile nähme seiner Landsleute, die indeß nicht all' zu splendid war, hat es Coccolo durchgesetzt, nach dreijährigen Anprengungen seine Oper Teils l'Africano" im Theater Rossini zur Aufführung zu bringen. Sein Werk zeigt, daß er der elementarstenMusikkenntnik entbehrt: es fehlt am Contrapunkt, wie nJ Harmonie; die Melodien fallen schier befremdend auf und lassen die ernst. sten Stellen im Texte, den der Tonsetzer selbst schrieb,- unbemerkt abfallen. Selbstverständlich zog der Arbeiter -als Tonkunstler gleich wie jede sensatto nelle Novität ein großes Publikum in's Theater; seme Collegen spendeten ihm frenetischen Beifall, die ueongen ver hielten sich in kühler Reserve. Die 26jährige ledige Gemeind?dieilerstochter Gutmann von Hohentrüdingen hat ihr heimlich gebo renes lnd den Schweinen zum ftraße vorgeworfen und wurde deshalb in das LandgerichtsgefaNgmtz Ansbach eingeliefert. Die Kindsmörderin hat die qrakllche That einoenanden. Eine Anzahl desperater Sträflinge des Zuchthauses zu San Quentin, Cal., hatte ein Comvlott zum Ausbruch geschmiedet, dasselbe wurde aber vereitelt und die Betheiligten sitzen jetzt bei Brot und Wasser ln Ein zelzellen, während die Aufseher mit ei ner sorgfältigen Durchsuchung des gan zen Zuchthauses nach Waffen und an deren verbotenen Dingen beschäftigt sind. Bis jetzt sind vier Schlüssel, ein halbes Dutzend Feilen, ein Messer, ein Beil sowie mehrere Revolver gefunden worden,. und man glaubt, auch noch mehr Revolver zu bekommen. ' Der Fälscher Harrn Westwood Cooper, der von den Verschworenen in den Plan eingeweiht war, hat denselben an den Warben Hale verrathen. und me Na men' der Verschworenen angegeben Die Burschen hatten die Ermordung von Sergeant Ellis und seiner sechs Untergebenen im Sinne und warteten nur eine gute Gelegenheit . dazu ab. Cooper ist In einem Quartier unterge bracht worden, wo er vor der Rache der übrigen sicher ist. , . Ein Berglöwe (Puma) wurde von Peter Runyan auf semer zwischen Government und Ost Hound Crr, Montana, gelegenen Schasranch erlegt. Die Bestie hatte wahrend meh rerer Nächte eine Anzahl Schafe getöd t, so daß Runyan es sur geboten hielt, dem Morden derselben ein Ende zu machen.-Mit einer Schrotbüchse bewaffnet, legte er sich auf - die Lauer, und S dauerte auch nicht lange, bis daö Raubthier erschien. Runyan gestattete ihm, ein Schaf zu todten, dann schickte r ihm die Schrotladung in den Pelz. .. Ohne viel Schaden genommen iü haben, wandte sich der Puma gegen seinen Angreifer, : doch diese? kehrte seine Büchse um und bearbeitete ' mit dem Kolben der Waffe den Kopf der Bestie, die auch bald den Geist aufgab. Berglöwen waren, noch , vor einigen Jahren zahlreich in jener Gegend, las sen sich jetzt aber nur vereinzelt, sehen, Sie sind von Natur feig, werden aber gefährlich denn in die Enge :tn:nl Runvan ' fiina unverlett icuS - t:a Kampfe hervor... . i

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Zehn taufende geheilt.

Millionen von Flaschen verkaust.

fährt fort der große Wohlthäter , sein in der Kur von

Verrenkungen, Kopfschmerzen, Steisheit, Schmerzen. immer ... gegen Schmerzen sein. k aa old confederate soldicr who BSOKIOTSt.

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