Indiana Tribüne, Volume 22, Number 182, Indianapolis, Marion County, 22 March 1899 — Page 2
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rsvJl'ftUliv &'u&tr Grfätna TdgllS ans Vit ttöttche .Tribüne" kostet durch lenXtl&tx J dtntk p, Woche, die BomtiagB.Xrt6fl-B ltZ per Woche. Beide usxri 15 Itfctt U Cents pn ,i. Ver yoft $15 bv Ud geschickt is 9tTCKMclItf3 t X? 5W. Ofsto,, 10 C&$ Vlsdsms LttekK. Indianapolis, ?nd., 22. März 1899. Ter ?,aa (5lber5klrchen. Wie -bereits durch die Telegramme aus Lern gemeldet wurde, erregte dort großes Aussehen die von der Züricher Regierung , beschlossene Auslieferung der in Zürich studirenden deutschen Professorstochter Fräulein Elberskirchen 'an Bern. D Auslieferung wurde verlangt wegen einer Broschüre, die Fräulein Elberskirchen gegen den Nechtsanwalt Aeöi in Bern und die Lernischen Behörden veröffentlicht hatit. Die Broschüre richtete sich gegen das Verhalten Aebi's in einer Ehescheiöungsaffaire mit seiner Frau, wobei die Ber.ier Behörden dem eben Genannten widerrechtlich Vorschub geleistet hciben sollen. Diese sensationelle Angelegenheit hat folgende Geschichte: ..Johanna ElbersZirchcn, bis vor ei mgen Wochen Studentin der juristischen".Facultät der Universität Zürich, stammt aus Bonn und ist etwas über 30 Jahre alt. Früher war sie in Aachen Buchhalterin und arbeitete gleichzeitig mit seltener Energie an ihrer eigenen Ausbildung, bis sie das Ziel ihrer Wünsche, studiren zu können, erreicht hatte. Gegenwärtig ist sie von der Züricher Hochschule exmatriculirt worden. Sie will sich künftig der Schriftstellerei widmen. Aus ihrer von' 'den - Behörden beschlagnahmten Broschüre .'geht hervor, daß Fräulein Elberskirchen sich außerordentlich von ihren Gefühlen hinreißen läßt. Ihr Naturell hatsie in nachfolgenden Conflict verwickelt. Am 13. October vorigen Jahres erhielt die Polizeibehörde in Zürich vom Untersuchungsrichter der Stadt Bern denlLlüftrag. . bei dem Buchdrucker Schabelitz eine von Johanna Elbers kirchen in Druck gegebeneBroschüre mit Beschlag, zu belegen. Als Grund ta fürwar eine Klage des in Bern wohnenden Advokaten Aebi gegen Fräu lein Johanna Elberskirchen wegen Betrugßversuchs und Erpressung angege- . ben.' ' Die. Züricher Polizei führte die Beschlagnahme aus. Die Broschüre trug .auf 'ihrem Titelblatt in rother Farb-'d Worte: Die Mörder, eine öffentliche Anklage." Sie eröffnet gegen den schweizerische. Advokaten Aebi in'. Bern, einen Führer der Socialdemokraten,' sowie gegen eine mit ihm im intimen Verhältnisse lebende Frau eine Reihe schwerer Anklagen. Die Schrift schildert in schonungsloser und öfters übertriebener Weise eingehend die Familienverhältnisse des Advokaten. Diesn lebte wir folgen dem Inhalt der Broschüre ini unerlaubten Verhältniß mit einer ledigen Frau zusammen. Um nun dem Strafgesetz, welches ein derartiges Verhältniß als Concubinat 'bestraft, zu entgehen, ohne daß sie auseinanderzugehen brauchten, wußte die Maitresse 'Aebi's ein junges, hübsches. 20jähriges Mädchen in den Kreis zu ziehen und es nach einige? Zeit zu überreden, daß sie den viel älteren Advokaten herrathete.' Damit war der Schein nach außen gewahrt. Herrin im Hause blieb die Maitresse. Sie hatte ausdrücklich sich eine Art Familienannchtes aus bedungen. Nach und nach vstde für die junge Frau das Verhältniß unerträglich. Sie litt unitv allerlei Mißhandlungen seitens der Maitresse und des Mannes. Auch erfuhfie.'datz ihr- Gatte der Maitresse teftammtarisch sein ganzes großeZVerrnögm vermacht und sich sogar zu deren Gunsten versichert habe. Die ständigen Aufregungen warfen die junge . Frau auf daö Krankenbett.' Um das urrgeseliche Verhältniß nach außen zu verdecken,' wollten die : beiden Interessenten die Patientin nicht auZ dem Hause lassen. Die Aerzte verlangten .aber kategorisch die Ueberführung der Kranken an einen ruhigen Ort. Endlich kam die Frau fort und leitete sofort dfc Ehescheidungsklage gegen ihren Gatten ein. Daö aber ging diesen und der Martresse' wider den Strich, weil NUN auch iyr Verhältniß sich ändern mußte. Es entspann sich darum in Kampf, der heute noch nicht beendet, und in velchen auch die Verfasserin der Broschüre Johanna Elberskirchen eingetreten ist. Der jungen kranken Frau, die schließlich einen - schweren Nückfall davontrug und nach dem Canton 2essin in südlicheres Klima gebracht wurde, entzog man die Unterhaltungsmitkl. Der von ihr angestrengte Prozeß wurde verschleppt, das )6eweismate- . rial vernichtet; Advokc.t Aebi und seine Maitresse brachten es sogar fertig, die Frau wider ihren Willen in eine Anftalt zu schaffen, aus der sie erst nach hartem Kampfe entlassen wurde. Gegen d heute noch nicht genesene Frau llebi wurde, in einer Weise vorgegangen, welche die Aermste zur Verzweiflunzi getrieben: hätte, wenn nicht von anderer Seite Hilfe gekommen wate.Und diese leistete eben Johanna Elbnökirchen. In ihrem (Hfer und ihrer Entrüstung wählte sie den Weg der Öffentlichkeit, und sie schrieb die in'criminirke Schrift. Das gelangte zur lenntniß Aebi's und seiner Maitresse. Um nun den Skandal zu verhüten, wurden die Gerichte gegen Fräulein Elberskirchen angerufen. Inzwischen erfolgte eine Preßfehde Für und Gectn. . Da begann im December Fräulein Elberskirchen eine zweite Bro schüre vorzubereiten. In Bern erhielt 7N2N Wind davon und veranlaßte die Sprich- Polizei zum Einschreiten. Daö neue Manusmpt wurde wie das erste beschlagnahmt und $u den Untersuichunaöakten gegeben, dre Verfasserin aber dteZmal verhaftet. . Den Vemüklnen ihres 'NechtSanwalteS und des duschen Consulatek gelang 3 aber
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Seit fünfhundert Jahren und länger ist die ganze Welt" nach Karlsbad gegangen, um sich kuriren zu lassen. Störungen des Magens, der Lebcr, der Eingeweide, der Nieren und der Älase, Gicht, Rheumatismus, Zuckerrühr, Fettleibigkeit für alle diese Uebel ist von den Aerzten die Kur in Karlsbad verordnet worden. Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wunder verrichtet, kannst Du aber bequem im eigenen Hause haben, nämlich daS Karlsbader Sprudelfalz, welches verdichtetes und an Ort und Stelle in Pulverform gebrachtes Sprudelwasser ist. Du bedarfst seiner bei Verstopfung, bei Verdauungsbeschwerden, bei Biliosität gerade so, wie bei anderen und schwereren Leiden und Krankheiten. Alle Apotheken führen es. Achte aber darauf, nur den echten, importirten Artisei zu erhalten ; er ist kenntlich an dem Namenszug der EiSner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New 7)orf", sowie an dem Wappen der Stadt Karlsmd, auf jeder Flasche. nach einigen Tagen, die Jnhaftirte ge gen Caution zu befreien. Inzwischen stellte die UntersuchungsbehLrde von Bern bei der Züricher Regierung Gesuch auf Auslieferung der Angeklagtei., und die Züricher Behörden haben es letzter Tage, wie gemeldet, mit vier gegen drei Stimmen genehmigt. -Am angenehmsten wäre es natürlich der Züricher Polizei, wenn Fräulein Elberskirchen, die sich übrigens gegenwärtig in Frankfurt aufhält, nicht mehr nach Strich zurückkehrte. Vor diesem Schritt aber wird sie sich hüten, weil sonst die von ihr geleistete Caution verfallen wäre. Uebrigens hat der Anwalt, der Angeklagten bereits Recurö an Bundesrath und Bundesgericht erhoben, und ist damit die AusWeisung vorläufig sistirt. Vrigantenthum. Rom, Anfang März. L'Italia ö una, rna non 6 unifi cata Italien ist zusammengeschlossen, aber nicht zusammengeschmolzen sagte einmal Eesare Lombroso. ES ist so wemg zusammengeschmolzen, daß man nicht versteht, wie es möglich ist, daß ein Land von milden, graziösen Sitten, wie Toscana, und ein anderes von rüder, ursprünglicher, von der Cultur unberührter Wildheit, wieSardinien, zu einem Reich gehören. Und doch ist eö Thatsache, daß in demselben Reich zur selben Zeit zwei Italien existiren, die um Jahrhunderte in der socialen Entwickelung auseinander sind. Neben einer socialen Schicht, die man als eine frisch bewegliche, moderne bezeichnen möchte, in Oberitalien existirt eine andere in Süditalien und besonders auf den Inseln, welche auf einer Stufe der Entwickelung von vor einigen Jahrhunderten stehen geblieben, somit abgestorben ist und ein völlig epigonenhaftes Aussehen fjai, oder, wie Alfreds Nrceföro sagt, einen socialen Atavismus darstellt. Die sociale EntWicklung ist auf einer niederen und weit zurückliegenden Stuft stehen geblieben und dann keinen Schritt vorwärts gegangen, so daß namentlich das insulare Italien noch heute die dem niedersten und unentwickeltsten Feudalismus eigenthümlichen Lebensformen aufweist. Die besondere Form der Kriminalität, der ungeheuerliche Analphäbetiömus, die primitive Gestaltung des wirthschastlichen Lebens sind Beweise dafür, daß dieses Italien in dem Zustände ursprünglicher Barbarei verblieben ist. Nur in einem völlig auf weit zurückliegendem Standpunkt erstarrten socialen Milieu, das moderne Lebensformen so gut wie nicht kennt, sind VerbrecherVereinigungen von dem specifischen Charakter der Mafia und der Camorra, sowie das Brigantenthum möglich. Zur Besserung, das heißt zur Modernisirung der Verhältnisse, ist die Ausrottung der Briganten zwar unumgängliche Vorbedingung, aber ganz und aar nicht ausreichend. Der Brigant st schließlich nur eine äußere Erscheinungsform des Grundübels, er ist, was die Röthung der Haut oder der schnelle Pulsschlag ist, wenn das Fieber den Körper schüttelt. Die Hautröthe verschwindet, wenn das Fieber aufhört, und der Brigant verschwindet von selbst, wenn das sociale Milieu in neuzeitliche Bahnen übergeführt wird. Dieser Weg der Umwandlung ist freilich außerordentlich schwer. Ihn sind deshalb auch die italienischen Regierungen nicht gegangen. Sie konnten ihn auch nicht gehen. Dazu fehlte !hnen die nothwendige Continuität im Vorgehen, die ja leider in Italien zu den unerreichbaren Dingen gehört. Sie begnügten und begnügen sich wie die alten Kurpfuscher damit, auf die äußeren Erscheinungsformen der Krankheit loszukuriren. Daß daS nicht lohnt, kann sich jeder denken. Und es ist deshalb kein Wunder, daß daS Ar!gantenthum auch heute noch in Sardinien wie in Sicilien sein Wesen treibt. Besonders in Sardinien. So ist jetzt in Sarule in der Provinz Sassari eine Geschichte passirt, welche beweist, wie die Briganten sich in richtiger Erkenntniß dessen, daß sie nur unter einem in der Barbarei stecken gebliebenen Milieu möglich sind, gegen alles daö wenden, was die Umwandlung der Gesellschaft in eine modernere vorbereiten konnte. Ein Mittel dazu ist besonders die Schule.' Und ich stehe deshalb nicht an, den Herrn Solinaö in Sarule für einen genialen Briganten zu erklären, da er die Schließung der Schule seines Ortes durchgesetzt hat. Um se:n Handwerk,' gut auszu üben, braucht, er um sich -herum. An
alpyadtten, dte lern Bucy uno teme Zeitung lesen und von der Welt nichts wissen. Es war ihm also nicht genug, ' seit 36 Jahren Antonio Porcu, den Schulmeister von Sarule, mit allen Chikanen zu plagen, ihm sein Haus anzuzünden und ibn au plündern. Im
vergangenen Jahr ließ er ihm sogar sein sämmtliches Vieh am hellen Tage niederschießen. ' Sein Bestreben ging sogar noch weiter. Die Schule mußte geschlossen werden. Die ' Schulstube lag etwas außerhalb des Orts in einer alten Sakristei. Die täglich einlaufenden Todesdrohungen veranlaßten den Schulmeister, um Überlassung eines Schullokals im Innern des Orts zu ersuchen. Die Brüder Meloni wollten in ihrem Haus ein solches abtreten. Kaum aber hatte das Solinas . ersahren, so drohte er den Meloni'ö mit seinem ganzen Zorn. Und aus der Sache wurde nichts. Da bot sich der ComNaude an. geaen 25 Lire Entschädigung ein Zimmer herrichten zu wollen. Der Schulmeister lahttt aus eigener Tasche die Summe; denn aus die Regierung hatte er lange warten können. Aber kaum ist die Schule dort einen Monat installirt, so verlangt der Brigant deren Schließung bei Todesstrafe. Der Besitzer des HauftS, da er weiß, daß die Behörde unfähig ist, ihn zu schützen, suchte sich mit dem Briganten zu einigen und bat ihn um eine Unterredung, die der Letz tere auch bewilligte, die aber zu nichts führte, da der Brigant auf seinem Befehl beharrte. Und der Magistrat? Was that denn der Magistrat? Der Bürgermeister begnügte sich damit, an den Schulmeister folgendes amtliche Schreiben zu richten, das am Ende des 19. Jahrhunderts in einem civilisirten Lande und sogenannten Großstaat immerhin eine Denkwürdigkeit ist An Herrn Antonio Porcu, Elementarlehrer. Infolge der Eingabe des Besitzers des Lokals, in welchem die Knabenschule eingerichtet ist, um Schließung der Schule infolge der von dem flüchtigen Solinas ausgestoßenen Drohungen, gebe ichJhnen hiermit auf, genannte Schule bis auf weiteres zu schließen und die Schlüssel an den oben genannten Besitzer abzuführen. Solinas ist danach, scheint es, Herr über Leben und Tod, über Bürger und Bauer, Behörden und Unterthan. Mehr kann er doch selbst kaum verlangen. echuelltgkeitSbtstimmung auf Zügen. Die Zahl der Schiffspassagiere, welche ungefähr die Fahrgefchwindigkeit ihres Dampfers kennen, ist verhliltnißmäßig viel größer, als die Zahl der Bahnvassagiere, die irgend eine Vorstellung von der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit ihres Zuges haben. Mit Vorliebe zählen amerikanische Eisenbahn-Passagiere die Telegraphenpfähle, um. diese Geschwindigkeit ' zu messen. Gewöhnlich kommen nämlich 30 solcher-Pfähle auf eine Meile aber in Prairie Gegenden wo nur ein einziger Draht benutzt wird, beträgt diese Zahl nur 25; bestimmt verlassen kann man sich also nicht darauf. Erfahrene Eisenbahn-Leute zählen die Schienen Verbmdüngen, über welche der Zug in 20 Sekunden läuft, und deren Passiren sich stets durch daS bekannte Klicken" - bemerklich mächt. Auf beinahe allen unsern Bahnen ist eine einzelne Schiene 30. Fuß lang, und wenn man z. B. 30 Klick-Laute in 20 Sekunden zählen kann,' so darf angenommen werden, 'daß der Zug mit einer Schnelligkeit von 30 Meilen (also ebenso viele, wie jene Klick-Läute pro Stunde führt. : Eigentlich kommt die Geschwindigkeit naher 91 'Meilen; aber für alle practischen 'Zwecke- ist jene Annahme genau. genug. Locomotivführer messen die Fahr geschwindigkeit an ihrem Treib-Rad ; sie kennen ja dessen Umfang und brauchen' nur noch seine Umdrehungen - in einem bestimmten Zeit-Abschnitt zu zählen, um zu einem sehr genauen Ergebniß zu gelangen. - ' m im m , Had,lSpalaft.Jriedhof". Oefters gehen Plaudereien über unsern postalischen , Friedhof", - wo alle möglichen unbestellbaren Postsichn hin wandern, durch die Presse. ES ist interessant, daß infolge der riesigen Entwicklung unserer modernsten großstädtischen Allerhand-Läden' oder Department-Stores" , viele derselben ebenfalls regelrechte Friedhöfe- aufzuweisen haben. Dieselben umfassen alle Waaren, die aus irgend einer Ursache, z:'B. infolge irrtümlicher Angabe der Adresse oder Verlorengehens derselben an denPacketen. nicht abgeliefert ' werden können, selbst bei wiederholtem Versuch. Es ist schier. unglaublich, 'wie . groß 'die Zahl dieser Artikel manchmal ist! Und die Käufer oder Käuferinnen der Waaren, um die eö sich hier 'handelt, wohnen sämmtlich in der Stadt selbst, wenigstens nicht über, die Route der Ablieferungswägen hinaus. - Die größten Bereicherungen erfahren ; diese Allerweltsläden - Friedhöfe in den WinterFeiertagen, sowie um' den : 1.' Mai herum, also in der großen Umzugs- ' Die Handels-Paläste machen' nicht ganz so viele Umstände 'mit' ihren Friedhofs - Artikeln. , wie . die Postverwaltung. . Immerhin heben sie dieselben. wenn es haltbare .Waaren sind, gewöhnlich etwa ein Jahr lang extra auf,' 'wenn aber bis dahin' sich nicht der rechtmäßige Herr' oder Herrin derselben eingestellt hat, kommen ' sie einfach wieder zum gewöhnlichen Waarenlager. . ; ssmopaischeVundschau. ?rttmz Vranikn!?rz. Berlin. 35r toat firüflT4frfi 3l Concurses von der Berliner Staatsan waltschaft steckbrieflich, verfolgte Lauunternehme? Richard Uebel au Rixdarf ist durch die Crimmalpolizei in Altona verhaftet und nach Berlin zurücko.ebracht 'worden. ?kn der Wagen- k
lackirerei be's 'SattlermeisierS Tköch, Reinickendorfer Straße 46, kam Feuer zum Ausbruch, bei welchem fast daö gesammte Wagenmaterial verbrannte. Der Lackirer Hermann Albrecht, welcher vor Eintreffen der Feuerwehr Löschversuche unternahm, erlitt hierbei
mehrfache Brandwunden. Der ehemalige Buchbinder A. Fließ, ein Greis von 83 Jahren, welcher erst kürzlich das seltene Fest der diamantenen Hoch zeit feierte und bei diesem Anlasse auch vom Kaiser ausgezeichnet wurde, ist an der Ecke der Elsässer- und AckerStraße von einer Droschke überfahren worden. Er erlitt eine Verletzung im Gesicht und am rechten Bein. An der Waisenbrücke wurde die Leiche einer weiblichen Personaelandet. in der die 63 Jahre alte Wilhelmine Elbinger aus der Langenstraße erkannt wurde. Lebensüberdruß scheint die Beranlassung zum Selbstmord gewesen zu sein. Der Vorsteher der Stereotypie der Voss. Ztg.-, Emil Teetz. beging das 25jährige Jubiläum seiner Thätigkeit im Verlag Vossischer Erben. Wegen Durchstechereien im Gefängniß zu Plötzensee wurde der frühere Gesängenenaufseher Joachim Luwinski zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Der StaatjZanwalt hatte drei Jahre ZuchtHaus beantragt. - Ein Nachts aus einer Gesellschaft heimkehrender Architekt traf in seiner Wohnung in der RitterStraße einen Mann an, der später als der Arbeiter Karl' Heinrich festgestellt wurde, und veranlaßte, da er einen Diebstahl vermuthete, eine Durchsuchung der Wohnung. Hierbei wurde in dem Kleiderschranke des Dienstmädchens Anna Junghaus die Leiche eines Kindes entdeckt, welches diese am Abend vorher geboren hatte. Das Mädchen wurde wegen Verdachts, ihr Kind gleich nach der Geburt getödtet zu haben, als Gefangene nach dem Krankenhaus am Urban gebracht und ihr Liebhaber Heinrich, da er der Beihilfe verdächtig war, festgenommen. Adler ho f. Amtsvorsteher von Oppen feierte sein LZjähriges Amtsjubiläum als Amtsvorsteher des Bezirks Alt-Glienicke. ProdiuzOstprnlßen Allen stein. Vierzehn Jahre Zuchthaus erhielt der vielfach vorbestrafte Brauer Julius Lottig aus Geyerswalde wegen eines schwerenEinbruchsdiebstahls bei dem katholischen Pfarrer in Lautenburg. B a r t e n st e i n. Ein netter Bursche ist der zu sechs Monaten und einer Woche' Gefängniß verurtheilte ICjährige Schreiberlehrling Scheffler. Er besuchte die Präparandenanstalt Friedland, aus welcher er wegen Diebstahls entfernt werden mußte. Alsdann trat er als Schreiberlehrling in das Bureau des hiesigen Rechtsanwalts B. ein; hier versuchte er durch Fälschung einer Unterschrifr sich 1500 M. vom Director des Postamts zu erschwindeln, erreichte aber seinen Zweck nicht. H e i l s b e r g. Fräulein Maria v. Cromer, die Letzte ihres Stammes, ist im nahen Reichenberg im Alter von 94 Jahren gestorben. PredmzWejtpreußen. D a n z i g. Der 86jährige Kassirer Koch, Mitbegründer des Bildungsvereins, ist infolge eines Sturzes gestor ben. Fischer Tobias Samel aus Hela wurde in der Mottlau am Fischmarkt ertrunken aufgefunden. Wahrscheinlich ist er über Bord seines Kutters gestürzt. D i r s ch a u. Im Grenzgraben bet der Ziegelei Kniebau wurde die seit dem 30. Januar verschwundene unverehelichte Mathilde Renkau aus Baldau todt aufgefunden. D t. - E g l a u. Ertrunken ist im Geserichsee der zehnjährige Sohn des Malermeisters Zeimer, indem er beim Schlittschuhlaufen unvorsichtigerWeise der Stelle an der Dammbrllcke zu nahe kam, welche nur bei ganz strenger Kälte zufriert. Vrrdirz Pommern. Stettin. Auf der Eisenbahn hat sich der Geschäftsreisende Paul Malorny, Vertreter der WeingroßHandlung Schacht & Kühne Hierselbst, erschossen. Die Leiche wuröe in Konitz gefunden. In der Westentasche befanden sich nur 6 Pfg. Alt-Zarrendorf. In dem hiesigen Zweiggeschäft des Fabrikbesitzerö Demmin-Elmenhorst entstand in dem am Wohnhause gelegenen kleinen Stall Feuer, welche sich sofort dem Wohnhause mittheilte und dieses einäscherte.' . , Hakenwalde. Hofbesitzer Siewerk war damit beschäftigt, in der Scheune Garben von oben herunter zu werfen.. Dabei hatte er das Unglück, von einem Schwindelanfall betroffen zu-werden und auö beträchtlicher Hohe abzustürzen.'! Er erlitt lebensgefährl!che Verletzungen. Pndmz SMnn-Holstein. A l t o na. Händler Otto Vieweg Hierselbst hat seinen in der MeißnerStraße in Elmsbüttel wohnenden Vater so schwer mißhandelt, daß derselbe nach dem Krankenhause gebracht werden mußte. Der ungerathene Sohn wurde in Haft genommen, leistete aber solchenWiderstand.'daß man ihn fesseln mußte. AIS der Lehrling Lilienborn in einem Hippodrom in der Bachftraße dem Reiten, zuschaute, wurde er von einem Hufschlag gegen den Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt. Heiligenhafen. .Die beiden unter. einem Dach liegenden Häuser der Wittwe Meyer und des ArbeltömanneS Maaß wurden ein Raub der Flammen. DaS meist Mobiliar konnte glücklich gerettet werden. . . " Srcdrnz Cülesien. : BreSlau.Die hiesige Strafkammer derurtheilte den Freiherrn Hugo von Wangenheim auf Krampitz wegen Herausforderung : des Gutspächter Morgenrotb zum Zweikampf mit todtlichen Waffen zu einer Woche FePungShaft'. O e u t h e n, O. S Wegen fahrlassiger Tödtung wurde von der hiesigen Strafkammer der .Maurermeister
Friedrich Schröter auö.Laurahutte zu einem Jahr Gefängniß 'verurtheilt. F i s ch e r e n d e. MühlenbesitzerAuszüger Johann Gottlieb Kahlisch feierte mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit. G l a tz. Maurer Kuntze in Woitz bei Ottmachau h?t seine Ehefrau erstochen.' Der Mörder wurde verhaftet. rrdinz Posen. Posen. Für ein neues Amtsgerichtsgebäude sind im StaatshausHaltsetat 850.000 Mark vorgesehen. Das Gebäude erhält seinen Platz in der Nähe des- Justizgebäudes. DaS hiesige Schöffengericht verurtheilte den Wirthsschaftsbeamten Anton Schindler aus St. Lazarus zu 160 M. Geldstrafe oder vier Wochen Haft, weil er seinen Namen in Szyndler- polonistrt hatte. Birnbaum. Unter dem Verdacht, den Förster Ribbe zu Rozbitek im vorigen Jahre erschossen zu haben, wurde der Dachdecker Sewart in Orzeschkowo verhaftet und dem Amtsgericht Hierselbst überliefert. Bromb erg. Auf ein L00jähriges Bestehen kann die hiestge katholische Pfarrkirche in diesem Jahre zurückblicken, denn sie ist 1399 gegründet worden. P.'vvinz Sachsen. Magdeburg. Nach 2 tägiger Verhandlung wurden dieEheleute Jecht aus Burg vom hiesigen Schwurgericht verurtheilt. Der Ehemann Jecht erhielt wegen gefährlicher Körperverletzung mit tödtlichem Ausgange 4 Jahre Zuchthaus, die Ehefrau wurde wegen aefährlicher Körperverletzung zu 9 Mo-
naten Gefängniß verurtheilt. Beide hatten ihr kleines Töchterchen häufig mißhandelt, der Ehemann hatte die Kleine derart malträtirt, daß sie an den Folgen starb. Beichlingen. Beim Drusch von Erbsen warf derRittergutsarbeiter Adam eine Heugabel von dem Scheu nenboden auf die Tenne, welche den dort beschäftigten Arbeiter Schwabach in die Seite traf und schwer verletzte. Erfurt. Während früh Morgens der Klempnermeister Heun noch schlief, kroch dessen 1 Jahre alter Sohn Willy unter das Bett, ossnete emen Kasten und trank aus einer mit Salzsaure gefüllten Flasche. Trotz aller als bald angewandten Gegenmittel ist daS Kind unter furchtbaren Schmerzen ge storben. Provinz Hannover. Hannover. Mittels Revolvers machte der in einem hiesigen Hotel ab gestiegene Steuerbeamte Kast aus Braunschweig seinem Leben ein Ende. Geh. Baurath a. D. Buhse ist im 69. Lebensjahre gestorben. . . Bergen. Vorübergehende sahen auZ der Wohnung des Leinewebers Heinrich Frieling im benachbarten Ha gen Rauch dringen. Nach dem Oeffnen der Thur ergab sich, daß in der Wohn stube der Fußboden und die Wandbe kleidung durch Herausfallen von Feuer aus dem Ofen in Brand gerathen waren. Den Eigenthümer der Wohnung, Frieling, fand man leider bereits erstickt im Bette liegend vor. E p e. In der Hase ertrank der Hofbesitzer Hundelmg. Ixctm Westfalen. . Berleburg. Ertränkt hat sich der Handelsmann Aron Beisus in der Eder. BeifuS hinterläßt, eine Frau und vier unmündige Kinder. Bochum. In einer Wirthschaft an der Maltheserstraße wurde nach vorausgegangenem Wortwechsel der Arbeiter Robert Luft erstochen, wei Thäter. Peter Spitzer und FranzMeier aus Barendors, wurden sofort verhaf tet, während der dritte, wahrscheinlich der Hauptthäter, mcht gefaßt werden konnte. Hagen. Tödtlichen Ausgang nahm ein Unfall, der sich bei der mau ner Textil-Jnduftrie Akt.'Ges. (vorm. Vebr. Elbers) ereignete. Der Maschinist Briedemann wollte eine DampfMaschine abstellen und erhielt dabei von dem Hebel einen derartigen Schlag an den Kops, oaft er sofort todt hinstürzte. Auf der Elberfelder Straße wurde der achtjährige Knabe Franz Höhl von der elettrlschen Strakenbabn uberfab ren und so schwer verktzt, daß er bernts aus dem Transport zum Kran kenhaus verschied. Rbeinttovuy. K ö l n.. Die. Eheleute Renker Franz Merkens ,rnd Maria Merkenö. geb. Essmgh, feierten ihre goldene Hochzeit. Der Jubilar ist 75, seine Gemahlin 71 Jahre alt. und beide erfreuen sich noch einer seltenen Rüstigkeit.' Drei Jahre 6 Monate Zuchthaus erhielt wegen wissentlichen Meineids die Dienstmagd Gertrud Ley aus Buch bei Tunnekeppel. ' B e b b u r g. Kommerzienrath Silverberg hat der Arbeiterunterstützungslasse der hiesigen Wollindustrie-Aktien-gesellschaft einen Beitrag von 10.000 M. zugewiesen. , Äonn. .Gegen den zwanzigjährigen Fabrikarbeiter Peter Richarz aus Qilich-Rheindorf, der auf der Rückkehr von der Konigshovener Kirmeß einen anderen Fabrikarbeiter mit einem großen Dolchmesser obne iede Beranlassung niedergestochen hatte, erkannte die Strafkammer wegen. Körperverletzung mit tödtlichem Ausgang auf vier Jahre Zuchthaus. redlnz Zessen-Nassau. Kassel. Aus dem Leben schied Apotheker Ludwig Scherff. Eigenthümer der Dr. Hilgenberg'schen MineralWasser - Fabrik. Auf So?ga bei Liebenstein in Thüringen starb plötzlich Domänenpäckter Carl Drube, welcher einer bekannten in Kassel und Umgegend ansässigen Familie entstammt. B r a a ch. Unter zahlreicher Betheiligung feierten die Gastwirth Volbrand'schen Eheleute daS.Fest der goldenen Hochzeit. . .. .. , E s ch w e g e. DaS 4 - jährige Mädchen. des Kupferschmieds Adolf Heckmann spielte im Brühl auf dem Fahr-' dämm und aerietb unter einen Zson-2
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" I am 14 ye&rs old snd was raised in the country, bat bave lived hero about two years," said the conductor on an Indianapolis electric street car. " In this business," continued he, " it is catch as catch can in getting one's meals, and this irregulär treatment of my stomach finally gare me trouble. About six months ago I was at my worst. Everytbing I ate distressed me. I went to two different physicians but got no relief. Then I tried patent medicines, but, instoad of improring I grew worsc Finally I bought some . rapamis Talbaiilles The relief was immediate. I began to improve with the first dose, and I think I am cured now, but I keep the remedy handy. I have recom. mended the Tabules to a number of persons, for I beliere in them."
Ochsen gezogenen, mit. Eis beladenen Wagen. Ein Rad ging über das unglückliche Kind Hinweg. Der Tod trat nach wenigen Stunden ein. MitteldentsZie Staateu. Apselstädt. In einer in der Hiesigen Flur belegenen Kiesgrube löste sich plötzlich eine Kiesmasse, wodurch der Arbeiter August Aschenbach cuä RLHrensee zum Theil verschüttet wurde. Der Verunglückte trug starke Quetschungen davon. Apolda. Der frühere Kassirer der allgemeinen Ortskrznkenkasse, Glasermei ter Augu t ttett cy, welcyer. ca. 4000 M. unterschlagen hat, wurde auf Anordnung Ux Staatsanwaltschaft verhaftet. A r n st a d t. Der Einbrecher Brück ner, welcher bereits eingestanden hat. hier mannigfache Einbruchsdiebftähle verübt zu haben, hat vor dem Amtsgericht zu Protokoll gegeben, daß er auch Einbruchsdiebstähle in Kornhochheim und Sülzenbrücken begangen habe. Alö der Thater eines m dem oenachbarten Dorfe Alkersleben begangenen größeren Diebstahls wurde der Nacht Wächter des Dorfes ermittelt. E ist nach. In Abwesenheit der Eltern gerietden dre Kleider deö Amb rigcn Töchterchens des Feuerwehrmannes Stengler in Brand. Das Kind wurde so schwer verletzt, daß es bald darauf starb. . Frankenhausen. Ein grau enhafter Mord erregte hier große Aufregung. Der Gerbereiarbeiter Sachse, ein Mann von 63 Jahren, heirathete vor einigen Jahren die Wittwe Starke. Dieselbe brachte eine 20jährige Tochter in die Ehe, mit welcher der Mann seit längerer Zeit ein strafbares Verhältniß erstrebte. Als daS Mädchen sich ener gisch widersetzte und erklärte, sie wolle das Elternheim verlassen, ergriff der Unhold ein Messer und stieß es der Stieftochter in's Herz. Dieselbe war sofort todt. Der Mörder, entfloh, wurde aber schon am nachstenTage verba!tek. . Hkssku-Darmlt. D a r m st a d t. Land'wirth Ludwig Herche ist beim Eismachen in dem Wasserloch, sogen. Schlemme, der Ziegelhütten ertrunken. , - Babenhausen. Gänzlich abge brannt sind Schreinerwerkstätte, Holz remise und Stallung von Georg Schaffner. Bischofs heim. Hier würden dem Hilfsbremser Stützer,von einem Aahnzuge beide Beine abgefahren. Der Schwerverletzte starb alöbald. ff r i e d b e r a. Auf eine LSiäbriae Dienstthätigkeit kenn der Seminardiener Ludwia Haber zurückblicken. G a u - A l g e S he i m. Der Sohn der Wittwe Nik. Kleisinger fiel-in den Keller und brach ein Bein. Es ist dies daS dritte Mal. ' dak der lliabri Junge daö Bei ? d-:: -z-inix atUc&tn yar.. : racrriSHiQ. Lurembura. Alter von 72 Jahren ist der Gastwirth Michael HilCrt? . M Pl , L J n w er, äüicc - Pranoeni oes. uxemourger stadtkassenvereinS, gestorben. D ö n in a e n. Wobnuna und S!allung deö Maurers Michel Glodt sind abgebrannt. . ,.. - Düdeldinaen. Der 42iäbriae Arbeiter 5. fxnaen- aeb. auö SDif ft dingen, wurde in einer auf hief. Banne gelegenen Cällerie von einem -von der Zwecke herabfallenden Steine erschlagen.
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