Indiana Tribüne, Volume 22, Number 178, Indianapolis, Marion County, 18 March 1899 — Page 2
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MWNQ SgtDüne. (rrfftttet TagttH uns SvNMs. Die tägliche .Tr'dün kostet bux e Xxlg J 0ctl per Woche, die ezotaa5.Tridlie-k Crxti P Ooche. Seide tuftcn H et r SI entl pn Elfxtt, Ver Voft inha ii Otcb plzesch'.ckt U ern,ehl V 5 3U. CfAi 13 lVaa Citalu Indianapolis, Ind.. 18. März 1899 IZeichenverbrennung !n Japan. Die Einführung der Leichenbestattung durch Feu?r wird dem Kaiser Jito zugeschrieben, doch ist über die früher angewandten Gebräuche beinahe nichts bekannt. Noch bis zum Jahre 1863 gab es jedenfalls keinen besonderen Platz zum Zwecke der Leichenverbren nung, es wurde vielmehr einfach auf dem Felöe ein kleines Loch gegraben, Steine zu beiden Seiten aufgeschichtet und auf diese der Sarg gestellt. Dann wurde -unter 'und über den Sarg Brennmaterial gehäuft. Um Mitternacht wurden dann die Steine unten fortgezogen, so daß die . vom Brandc übrig gebliebenen viene in das Loch hineinfielen, wo ' sie mit noch mehi Feuerung bedeckt wurden, bis Alle. verzehrt war. Diese Art der Bestattung soll noch heute hier und da in ländlicher. Bezirken in Gebrauch kommen, wenn Todesfälle durch ansteckende Krankheiten eintreten. Später wurden dann besondere Stätten für die Verbrennung errichtet, die meist nichts Anderes waren, als Höhlen in einem großen, zusammengeworfenen Erdhausen, der oben eine Oefsnung erhielt, durch die der Rauch entweichen konnte. ' Im Innern der Hütte befanden sich mehrere Löcher, in denen das Feuer hergerichtet wurde. In den letzten Jahrzehnten ist die ''Leichenverbrennung allmälig im mer'meh? in Gebrauch gekommen, doch ist sie noch' immer etwas seltener als die Beerdigung. Von 34.000 Personen z. B., die 1897 in der'japanischen Hauptstadt starben wurden 19,000' begraben und 15.000 verbrannt. Im Jahre 1893 hat sich das Verhältniß noch etroaö mehr zu Gunsten der Feuerbesiattünz verschoben.' In Tokio' gibt es sieben Erematörien, von gleicher Bauart. Das älteste, das Nippori. das aU len übrigen als Muster gedient hat, liegt nahe einer Eisenbahnstation. Innerhalb des Thores, das in den Hofräum des Gebäudes führt, steht rechts die Saischido, die Todtenkapelle, mit einem ' großen Bild des Buddha, das eigentliche ' Eiematorium besteht aus zwei Gebäuden, in denen sich 32 Herde befinden, 'Wenn hier die Leiche dem Feuer übergeben wird, bringen die nächsten Verwandten des Verstorbenen gleichzeitig in der Todtenkapelle in Weihrauchopfer. Ist der Sarg auf das Feuer gestellt und verschlossen, so wird er von einer kleinen Oeffnung aus mit Kerosinöl übergössen und am Abend angezündet. " In drei bis fünf Stunden ist die Bestattung vollendet. Lebende Zeitungen. Bekanntlich sind die Analphabeten in ulano m o großer ueoerzayl vertreten daß dieser Umstand vollauf erklärt, wie-verhältnißmäßiz gering die Anzahl der Zeitungen in Vtußland ist. Der sociale Kampf' der Gegenwart zwingt aber, auch die Analphabeten, zu erfahren, was in der Welt eigentlich vorgeht, und so suchen sie sich irgendwie . über alles Wissenswerthe zu orientiren. So gibt eö denn z B. in Charkow einige herabgekommene Personen, die fid) auf dem Centralmarkt auf eine holzerne Kite stellen und laut und deutlich. umringt von vielen,- aufmerksam lauschenden Hörern, die Zeitung Wort für Wort vorlesen. Das dankbare Pu-blikum-belohnt dann den öffentlichen Vorleser-. der "mit - ungeschwächten Kräften eine Stunde später vor einem anderen Publikum die Weltereignisse zu Gehör bringt. Besondere. Aufmerksamkeit widmen die Zuhörer allen localen Vorgängen, die oft mit Ausdrücken lebhafter Billigung oder Verurtheilung begleitet werden. ' Auch kürzere Femlletons belletristischen ' Inhalts erfreuen sich manchmal eines großen Horerkreises. .Die Belohnung des öffentlichen Vorlesers ist gewöhnlich zweierlei Art, entweder in vllb oder in Naturalien. Neben dem Vorleser steht eine kleine Schüssel' fürkleine' Geldmünzen und bei der Kiste, die ihm als Nednertribüne dient, ein Korb, in welchen meist dankbare Hörerinnen Proviantmittel hineinwerfen. Versteht es der Vorleser, seine Zuhörer in besonders mitleidige Stimmung zu versetzen, so hat er allen Grund, mit der '.Ernte- zufrieden zu sein. Ein Seitenstück zu diesem Erwerbszweig hat sich ebenfalls in Charkow in anderer ' Weise ' ausgebildet. Mehrere sogar oft sehr sauber gekleidete Mädchen und Burschen spazieren auf den Straßen, besonders aber bei den Spielplätzen herum und erzählen den Kindern die schönsten Märchen, sobald diese es verstanden haben, sich für diesen Zweck einen Kopeken zu verschaffen, oder bereit sind, mit diesen Märchenerzählern .ihr Veöperbrot, Kuchen. Obst oder dergleiKen zu theiln. Manche von 'diesen 'Märchenerzähkerinnen' . besitzen eine lebhafte Phantasie und verstehen die Aufmerksamkeit ihrer kleinen ZuHörer in solch' einem Grade zu fesseln, daß sie von diesen -geradezu gesucht werden.' - Andere verstehen wieder sehr hübsch zu singen und auf diese Art die Mildthätigkeit der .kleinen Weltbürger hervorzurufen. Manchem gelehrten Haupt hat die Schwierigkeit, die JahreSzahl 1839 in römischen Ziffer,eichen zu schreiben, schon schlaflose Nächte verurtheilt, da dieselbe') dieser-Weise daö Ungethüm MDCCCLXXXXIX bilden würde. Nun hat ein Fale - Pufessor die Schreibweise MCIM in Vorschlag gebracht und dieselbe wird wohl allgemein anLenonNnen erde.
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Zur JZeltung der Vnlgaria". Der Marine Politischen Corre-spoenz-wird von sachverständiger Seite geschrieben: Die Rettung des der Hamburg Amerika Linie gehörigen transatlan tischen Dampfers Bulgaria",' welcher trotz schwerer Havarie mit eigener Kraft nach Lltaaiaer Sturmfahrt den Hafenort Punta Delgada auf den Azoren erreichte, hat mit Recht m werte sten Kreisen ungeheures Aufsehen erregt. Unmittelbar vor Eintreffen der glücklichen Nachricht hatte man daö Schiff nebst Passagieren und Mannschaft bereits verloren gegeben, da die letzte Nachricht über den Dampfer das Schlimmste als unmittelbar bevorstehend bezeichnete. Aus den inzwischen bekannt gewordenen kurzen fachmännischen Berichten des Capltäns und auch von anderer Seite geht hervor, daß eö sich hier um eine seemännische Leistung allerersten Ranges handelt, auf welche die deutsche Flotte mit vollberechtigtem Stolz hinweisen kann. Die Ehrungen, welche dem Capitän und der Mannschaft seitens deö Kaisers, der deutschen Volksvertretung und der Direction der Hamburg -.Amerika Linie sowie aller, namentlich der Hamburg!schen nautischen Kreise zu Theil geworden oder noch zugedacht sind, geben ein äußeres Bild von der Bedeutung, die man der seemännischen Großthat des Capitäns und seiner Mannschaft sowie dem Verhalten der an Bord gebliebenen Passagiere beilegt. Neben diesen persönlichen Momenten ist jedoch auch die technische Seite der Angelegenheit eingehenderer Beachtung werth. Aus ihr geht hervor, daß gleich wie das Personal unserer Marine auf der Höhe der Zeit steht, auch die technischen Einrichtungen, speziell dieses Schiffes, für die Beschaffenheit der deutschen Handelsmarine em vorzügliches Zeugniß ablegen. In fachmännischen Kreisen ist ja längst bekannt, daß die deutsche Handelsflotte, was Güte deö Materials anbetrifft, thatsächlich an der Spitze aller Handelsflotten der Welt steht; keine einzige Handelsmarine weist in Wirklichkeit veryarlttlLmuglg so oiei neue mooerne Bauten in ihrer Schiffsliste auf, wie die deutsche. Es ist dies eine Folge deö rastlosen Strebens der kaufmännischen Kreise nach Verbesserung der TransPortmittel zur See, als auch das natürliche Ergebniß der hohen Entwickelung. welche die Schiffsbau - Technik in Deutschland genommen hat. Ganz besonders tritt in dem vorliegenden Falle zu Tage, 'daß das System der Doppelschraubenschiffe dasjenige der Einschraubenschiffe' in Bezug auf Si cherheit und Zuverlässigkeit bei Weitem übertrifft. Der Dampfer wurde, den Nachrichten zufolge, am 2. Februar während eines heftigen Orkans steuerlos und wurde dann derart von den Wogen überfluthet, daß alle Deckaufbauten weggerissen, bezw. zerstört wurden, und groge Wassermassen durch die eingeschlagenen Luken in dasSchiff drangen. - Ein steuerloö gewordenes Schiff, welches nur eine Schraube hat, ist in solchen Momenten und für die weitere Folge ein willenloses Spiel der Wellen, und der Schiffsführer hat keinerlei Einfluß auf den von dem Schiff des Weiteren verfolgten Kurs? daö. selbe -gerath eben machtlos in'S Treiden. Die Bulgaria" dagegen besaß zwei Schrauben, welche, am Hintertheil seitlich, rechts und links, angebracht und durch zwei selbständige Maschinen getrieben, es dem Schiffsführer ermöglichten, wenn auch in unvollkommener, so doch in sehr nutzbringender Weise vermöge des Ganges dieser Schrauben das Schiff zu steuern. DieS geschieht bekanntlich dadurch, daß man die nach Zerstörung deS Steuerruders fehlende Ruderwirkung durch die Wirkung der Schrauben auf daö Schiff zu ersetzen sucht, waö bis zu einem gewissen Grade möglich ist, da die Schrau den in ihre? seitlichen Lage' das Schiff zu drehen vermögen. Die Möglichkeit, einen bestimmtenKurS allein mit Hilfe der Schrauben noch weiter verfolgen u können, bietet für daö Schiff, Passagiere und Ladung naturgemäß eine größere Sicherheit, als wenn dies nicht der Fall wäre; es ist. sofern nicht orkanartige Stürme jede Herrschaft über das Schiff illusorisch machen, möglich,' wenn auch mit verlangsamter Vfahit. ein bestimmtes Reiseziel, etwa den j. n . r . naujjicn ouiuf ein .eiegrapizenkaoel dem Nachrichtenverkehr erschlossenen Hafen zu erreichen. Daß dies im vorliegenden Falle erst nach 21tägiger stürmischer Fahrt geschehen konnte, liegt in der außerordentlichen Ungunst der Verhältnisse, denen daö Schiff unterworfen war. Fast unausgesetzt hatte dasselbe mit schweren Stürmen von mehrtägiger Dauer zu kämpfen, zwischen denen nur kurze Ruhepausen eintraten. Die Vornahme von irgend welchen Reparaturen, speciell die Herfiellung des Nothruders, war bis in die letzten Tage hinein unmöglich gemacht, und dies erklärt, weshalb der Dampfer eine so lange Zeit auf dem Ocean treiben mußte. Zur Beurtheilung der Bedeutung deS ZweischraubensystemS muß man iZS ferner verTeNvärtien. dak " suj
HABE
BEI ALLEN APOTHEKER UND GROCERN alle Jähre auf Seedampsern vleBruche von Kurbel- oder Schraubenwellen, trotzdem sie aus bestem Material hergestellt sind, wiederholen. Ein Einschraubenschiff kann dann den nächsten 5,aken nur im Schlepp eines anderen Dampfers, der dasselbe zufällig auf hoher See entdeckt, erreichen, und der Bergelohn, der in einem solchen Falle dem Retter gezahlt werden muß. geht in Anbetracht der auf dem Sviele siehenden bedeutenden Werthe oft in die Hunderttausende. Tritt bei einem Zweischraubenschiff ein Wellenbruch ein, der die eine Schraube außer Dienst setzt, so kann das Schiff mit der anderen Schraube und einer nur auf den Vierten Theil verminderten Fahrgeschwindigkeit seinen Kurs weiter verfolgen und unter Umständen die Reparatur seiner Havarie vornehmen. Hierin liegt ein großes Maß von Sicherheit für Passagiere und Ladung. Es ist ein Verdienst der HamburgAmerika - Linie, in Deutschland zuerst in umfassender Weise mit dem Uebergang zum Zweischraubensystem vorgegangen zu sein, womit sie ven größten Theil aller anderen speckell ausländischer Rhedereien überflügelte. Die deutsche Kriegsmarine baute bej kanntlich schon längst ihre ' Panzer- , schiffe und ihre kleinen Kreuzer nach i L . r ...rn . c 4. oem Aiveliazrauoeniyuem, roayreno diz neuen großen Kreuzer und auch die neuen Panzerschlachtschiffe bereits drei Schrauben erhalten, da auch dieses System sich in jeder Hinsicht bewährt hat und noch manche Vortheile vor dem Zwelschraubenshstem bietet. Daß die Bulgaria- einem so lange andauernden stürmischen Wetter hat widerstehen können, obgleich sie steuerloö geworden war und schwere Havarie durch Lecksprlngen der Ballasttanks so wie durch Uebergehen der Ladung nach der Backbordseite erlitten hatte, legt neben dem Zeugniß für die Tüchtigkeit der ihren schweren Dienst blS zum letz ten Augenblick gewissenhaft versehen den Mannschaft auch ein solches für die Vorzüglichkeit deS ganzen Schiffes ab. Mit großer Befriedigung kann hervorgehoben werden, daß die 23 nl garia" auf einer deutschen Werft Vlvhlii u. Vb in uiu&uig) gebaut worden ist- und in Bezug aus Aussüh rung und Material durchaus auf der Hohe stand; die Ernstprobe, der daS Schiff unterworfen gewesen ist, liefert hierfür den unumstößlichen Beweis. Daö hohe Niveau, welches die deutsche Schiffsbauindustrie im Laufe der Jahrzehnte erreicht hat, ist -nicht zum kleinsten Theu dem Umstände zu ver danken, daß die deutsche' Marinever waltung seit nunmehr 25 Jahren keine Kriegsschiffe mehr auf. auslandischen Werften bauen läßt, wie die frühe? in Folge der für ungenügend gehaltenen Leistungsfähigkeit der deutschen Schiffswerften geschah. Diesem Beispiel folgend, haben auch die deutschen Rheder nach und nach in immer steigendem Maße ihre Handelsschiffe den deutschen Werften in Auftrag gegeben und dies Verfahren niemals zu bereuen gehabt. Auch die Anerkennung, welche der deutsche Schiffsbau im Auslande längst gefunden hat, wird durch die beispiellos hervorragende That der Rettung der Bulgaria" in immer größerem Maße gesteigert werken. Nachkommen von Meuterern. Ueber die gegenwärtigen Bewohner der Insel Pitcairn, die ebenso wie die Bewohner der Norfolk - Insel Nachkommen der Meuterer der Bornüv sind, enthält ein amtlicher Bericht deS englischen Colonialamtes einige interessante Mittheilungen. Wie der Obercommissar des westlichen Pacific, Sir G. T. M. O'Brien. an den Colonialsecretär Chamberlain berichtet, hat der Commandant des englischen Krieg?schiffes Realist" kurz vorher' die Insel Pitcairn besucht und gefunden, daß die Bevölkerung auS 70 männlichen und 71 weiblichen . Personen besteht. Auf Grund älterer Berichte üb ' die Bewohner von Pitcairn konnte - man annehmen, daß diese ein fast.- ideales Gemeinwesen bilden; der Commandant dcs Royalist- zerstört . diese Illusion vollständig. Die jetzigen Bewohner von Pitcairn stammen sämmtlich 'von den. vier, schon -unter sich nahe- verwandten Familien abd zwischen' 1859 und 1864 nach Pitcairn zurückkehrten, nachdem die englische Regierung vorher die sämmtlichen Pitcairn - Bewohner nach derMorfolk - Insel hatte bringen lassen. Dem körperlichen ' Aussehen nach." schreibt der Capitän Torlesse, .scheinen die Leute gesund und kraftig, aber daS gleiche kann man nicht von ihrer geistigen Beschaffenheit sagen; In letzterer Hinsicht zeigen sie einen - entschiedenen Mangel, der von Jedem -an Bord bemerkt wurde und nicht fälschlicherweise für Einfalt gehalten werden kann, d:e aus der mangelnden Verölndung mit der Außenwelt zu erklären ist.. Das moralische Empfinden der Leute scheint schwach, und einige Dinge die. wir hörten,, schienen darzuthun, daß in dieser' Beziehung die. Zustände sehr ernster Art seien." In achtzehn Monaten sind auf der Insel zwei Morde vorgekommen. Der Obercommissar ist der Ansicht,' wenn "der gegen-
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wärttge Zuband andauere, würden die Pitcairn - Bewohner vollständig dem Blödsinn anheimfallen. Er empfiehlt darum, ihnen Gelegenheitzu geben, mit Tahiti Ver unterhalten, oder aber sie nacy der !1!orfolk - Insel überiedeln zu lassen. Den letzteren Vorchlag hat Chambcila'm in seiner Antoort an den Obercommissar Hauptsächlich aus dem Grunde abgelehnt, weil die Zustände ans der Norfolk-Jn-sel selbst der Art sind, daß sich eine Ueberführung der Pitcairn - Bewohner dorthin nicht empfehle, dagegen xibt der Colonialminister dem Obercom missar den Rath, für eine regelmäßige Verbindung zwischen Pitcairn und Tahiti Sorge zu tragen. ' IHM (sin neues Vauwundcr, Noch hat der anglo-egyptische Feld zug im Sudan nicht sein letztes Ende gefunden, und schon bereiten englische Ingenieure sich für ein Riesenwerk vor, das den Bauwundern der Pharaonen ebenbürtig werden soll. Eigentlich ist das Ganze auch nur eine Reconstruction ' des gigantischen Wasserbaues, welchen Joseph während seiner Herrschaft in Egypten hat aufrichten lassen. Joseph führte von Assuan einen Canal in das weite Bassin, welches .nachher der See Moeris genannt wurde, und gewann damit Nieselwässer, welche eine ganze bis dahin wüst gewesene Provinz zum fruchtbarem Ackerland machten. Nachdem vor Jahren schon der Amerikaner Cope-Whitehouse die Wiederherstellung der alten Aquäducte und des Sees vergeblich vorgeschlagen ; hatte, wird jetzt das Werk von englischen Unternehmern . unter dem Schutze von Lord Cromer nach neuenPlänen durchgeführt. An der Spitze der Bauleitung steht der englische Ingenieur Mr. Willocks. Die Anlage dieses baulichen 'WeltWunders ist folgende: Bei Assuan, oberhalb des von der Schiffahrt vielgefürchteten ersten Nilcataractes wird mit Cyclopendämmen ein zweites Nilbett angefügt, welches von hier 6z Kilometer südwärts in ein mächtiges Wasserbecken führt. Dieses Wasserdecken wird ein Terrain von etwa 1732 Quadratkilometer , bedecken. Die Dämme werden auSQuadern jenes rothen, bei Assuan zu Tage ' liegenden Granits gebaut, auS welchem alle die berühmten Obelisken EgyptenS hergestellt würden. Die Dämme werden 25 Meter hoch sein, und daS Bassin wird in seiner Sohle um IS Meter höher lie gen als der Wasserspiegel deS NilS im gleichen Breitengrad. Ein ungeheures Schleusenwerk neuester Construction, sodaß jedes Kind es handhaben kann, wird oazu dienen,' die Ueberfallwässer des Nils dem Bassin zuzuführen und zugleich der Schifffahrt die Umgehung der Cataracte zu ermöglichen. ' Der Canal wird als mächtiger Aquaduct so geführt werden. daß ; Carawanen und Heereszüge ungehindert unter sei nen breiten Bogenöfsnungen werden Passiren' können. Während der Zeit, da der Nil anschwillt und seine Ufer verläßt, bleiben die Schleusen offen, da keln Menschenwerk der elementaren Gewalt deö Stromes der Ströme trotzen könnte. Wenn aber der Nil fällt, :dann werden die Schleusen an der Thalsperre geschlossen- und die Wässer zum Theil in den Canal und daö Bassin abgeleitet. , ' Mit diesem Bassin aber werden für ein heute völlig wüst liegendes Terrain von etwa 200.000 Quadrat-Nllome tern Nieselwässer. gewonnen und wird eine Wüste in fruchtbares Gefilde ver wandelt. Man hat berechnet, daß neun Zehntel deö befruchtenden Schlamm wasserö des Nils jetzt ungenützt dem Mittelmeer zufließen. Mit Ausnahme des Deltas ,st heute nur das wem Kilometer breite untere Nilthal bebaut. Jetzt soll die ganze Wüste am linken Nilufer Fruchtboden werden, auf dem drei Mal im Jahre geerntet wird. Die wirthschastlichen Folgen dieser Cultur arbeit an der Wasserstraße deS Nils sind noch gar nicht zu überschen. Veranlagt sind die Kosten deö Baues aus etwa Z30.000.000. Der Mehr werth des Bodens ist auf 5125.000. C . uuu minoenens oerecynet, und man will mit der auf 10 Millionen jährlich veranlagten Grundsteuer in 30 Jahren ven ganzen Bau amortistren. ' So weit wäre, falls alle Berechnungen stimmen, ja auch alles in Ordnung, und ö ist kein Zweifel, daß die englische Regierung sich mit diesem Riesenwerke - berechtigten Dankesanspruch bei dem Volke der Egypter erwerben wird. Aber dieser wirthschaftliche Plan fordert ein schweres Opfer. Mit der Ausführung dieser Flußregulirung wird die Insel Phylae mit allen den erlesenen Wunderwerken egyptischer Baukunst unter Wasser gesetzt. Hier steht der von Nektanebo I. 34S 360 v. Chr. aufgerichtete Jsiötempel mit den. herrlichen Säulengängen und Zubauten,' welche später die Ptolomäer, und zuletzt noch Kaiser TiberiuS auf der der Göttin, geweihten Insel, dem Heiligthume dei Landeö, herstellen ließen.. Die Insel Phylae ist künstlerisch das Kleinod EgyptenS. - Die Kunstfreunde und Archäologen der ganzen gesitteten Welt haben sich in Protesten erschöpft gegen die Vernichtung dieser einzigen Kunstreliquien. Ein Englander, Mr. Benjamin Baker, hat sich erboten, für N.1W,000 die Insel mit allen ihren Bauwerken um vier Meter zu heben, einige Amerikaner .. haben sogar vorgeschlagen, die ganze Insel einfach vor die Thore Kairos zu tranöPortiren. Die englischen Unternehmer sind aber nicht geneigt, für solche unnütze Dinge Geld herzugeben, und' so wird eS hier wieder einmal beiThekla'S Klage sein Bewenden haben:. DaS ist daS LooS deS Schönen auf der Erde!- . Boshaft. Sonntagsreiter: .Wie die Sonne lacht.- - Begleiter: .Und' dabei sind Sie noch gar nicht Galopp geritten!" Baurnloalk. iünchei : Was sagst. Dein Weib mag Dich net na so hau'ö nur recht tüchtig, dann wirst ihr schon a Lieb beibrinaen!"
i Oon Inkas??. scacyköwurdeder35Jahre alte Edwc.rd Cenod in den Straßen von Long Island City umherirrend aufgefunden 'und als irrsinnig in Polizeigewahrsam gebracht. Polizeilichter Connert hielt ihn zum weiteren Verhör fest. Als Cenod in seiner gepolsterten Zelle war, steckte er kleine Nägel mit der Spitze in's Auge und zerstörte das Augenlicht. Dr. Stronz, der ihn untersuchte, fand, daß der Mann augenleidend war und sich in einem Hospital kuriren wollte. James Lacey, der gerade aus dem Gefängnisse in Spokane, Wash., entlassen worden war, wo er auf Grund der Anklage, in Jas. Albi's Wirthschaft einen Einbruch verübt zu haben, gesessen hatte, betrat das Coeur d'Alene-Spiellokal, wo sich Albi befand. Dieser sprach einige Worte zu Lacey und schoß ihn dann nieder. Dann suchte er sich durch einen Schuß in den Kopf zu tödten, schoß sich aber nur durch den Hut. Seiner Verhafwng entzog sich der Mörder ' dann durch die Flucht. Vor einem Jahrhundert betrug nach einer Schätzung, welche der Wahrheit ziemlich nahe kommen dürfte. die Zahl der in dem jetzigen Gebiet der Ver. Staaten lebenden Indianer gegen 600.000. Nahezu 30 IndianerI kriege sind in diesen 100 Jahren gefuhrt worven. veren oi.len lieg aus weit über 5100,000,000 beliefen. Die Zahl der Indianer in den Ver. Staaten hat sich seitdem auf 300.000 vermindert, für welche die Bundesgierung jährlich 59.000.000 veraus gabt. Der Friedensrichter Eich mann in New Durham, N. I., hat jungst ein junges Pärchen, L. Klemm und Lena Geiger, copulirt, deren Eheschließung einen romantischen Hintergründ hat. Frl. Geiger war am 30. December an den Blattern erkrankt und am 12. Januar wurde auch ihr Liebhaber von der Seuche befallen. Er hatte keine Furcht vor der Krankheit und Lena heimlich besucht, obwohl das QauS unter. Quarantäne stand. ; Beide erholten sich von der Krankheit und die Genesung wurde mu ver Trauung ge feiert. DasfUnfJahrealte Söhn. chen deö in Beltöville, Prince Georges County, Md., wohnenden Edward M. Ulle ist, als eS auS einem Brunnen hmter dem elterlichen Hause Wasser holen wollte, kopfüber in den Brunnen gestürzt und ertrunken. Seine 14 Jahre alte Schwester fand die Leiche in dem Brunnen,, als sie etwa zehn Minuten nachdem er sich entfernt hatte, hinaus gegangen war, um zu sehen, wo das Kind blieb. Sie trug den Körper in ihren Armen in das Haus, doch konnte der schnell herbeigerufene Arzt nichts ' . l . n mehr tyun, um vas eoen zurucrzu rufen. OOVX C!ttla9 A)leÄruckeniestungöe dem zweiten Rheinübergang I. Cäsars zwischen Urmitz und Welkentyurm tjl jetzt vom Provincialmuseum in Bonn in ihrer ganzen Ausdehnung aufgedeckt, und eö sind auch mehrere Thore und eine größere Anzahl von Thürmen bestimmt worden. Sie hat bei 813 Meter Tiefe einen Umfang.von 3681 Meter. Außer zwei breiten Graben hatte sie einen Wall und eine von etwa 120 Thürmen begleitete Pfahlmauer. In der Asche des Lagers wurden auch beim Baggern im Rhein die Pfahle der Brücke selbst gefunden, die I. Cäsar sur den Uebergana seiner aus zehn Le gionen, aus Reiterei, und Hilfstruppen bestehenden, über 40.000 Mann starken Armee geschlagen hatte. Für diese Armee war, wie der Entdecker Constantin onen, der auch mit der archaologi schen Leitung der Grabungen beauf tragt ist, nach dem Befunde und dem durch diesen verständlichen Wortlaute Casar's annimmt, auch das Lager bestimmt, das mit großartigen Befestigungen, nämlich mit . der Holzmauer und den Holzthurmen verseben wor den, um es bei dem von ihm ausaebenden Kriegszuge . gegen die Eburonen durch zwölf Coyorten. vertheidigen m können und einen sernern festen Punkt . . i ! iyi yr ' gu öciolilnen zum uazuge aiar'S. zur Wache, gegen die Germanen und zur Sicherung der Rheinbrücke gegen (W..fl. w eine neue nvsieynung ver Allerer. Eine walirbast roman tische Hochzeit fand in diesen Tagen ii; Nom statt. Ein junges, schönes Mäd chen helrathete einen Apotheker, dem vor drei Jahren infolge einesUnglücks falles beide Beine und der rechte Un terarm abgenommen werden' mußten. Um das Unglück voll zu machen,' ist er aucy aus beiden Augen fast erblindet, lo vav r Farben nicht . mehr unter scheiden kann. Sein Zustand wurde durch eine Explosion im Laboratorium herbeigeführt. ud die Vorgeschichte der Hochzeit t folgende: Als Giuseppc Scuderini, so heißt der junge Mann. von entsetzlichen Schmerzen aeauält' im Antonius Hospital lag. besuchte iL !i 5.: rm..n. l m ' lim um iciuci 'jjiuuix Uno j einen oer den Schwestern eine Freundin der Led teren. Adelaide Musst, welche, als sie das 'namenlose Unglück des Leidenden sah, täglich wiederkehrte und ganze e.i cYi.ii. v i. .agc un jcinern JffCiie uorachie, 015 der Unglückliche als, gebeilt entlassen werden konnte. - In dieser Zeit hatte Adelaide eine so tief Neigung zu Scuderini gefaßt, daß nichts sie von dem Entschluß abbringen konnte, ihm . für daö Leben anzugehören. Wohl nie ist eine - ergreifendere Hochzeit ' gefeiert worden. Der Torso deö Bräutigams der einst ein ' schöner, muskulöser Mann war, im schwarzen Frack im Rollwaaen, vor den Augen ' schwarze Augengläser, sein tiefschwarzer Bart Über die Brust herabwallend, welch' ein Gegensatz zu dem blühenden. ' frischen Mädchen, welches in weißem Gewände.' Orangenblüthen im Haar, neben ihm kniete, aufopferungsfreudig ihr Leben einem Unglücklichen weihend,-der ihr nicht an Lebensfreude im gewohnlichen Sinne zu bieten vermag. -
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Der Grippe specifisches Hellmittel.
Die rippe tritt (r epidemisch auf. 8a tlttt tssen, da sich dieselbe n Folge ,on r. kältungen entwickelt. Tle greift ffet die schwa. chen Punkte des menschlichen System an, darin liegt eben da, gefährliche dieser rankheit. N?.AlMsbRn!s's Samburgcr lknjithec
tft mit solch großem t?rfolg gegk e,eses schmerjbaste Leiden anzewandt cr,n, dag iele er,te dessen Wertd schaden und denselben häufig oer schreibe, wärmt da lut. berudigt die Kerven. lindert den eiz, stärkt da ganze System und besei:ig dadurS die Krankheit. skotl, ! Nur in Orizina:Pcket,n verkauft, und der echte hat die Unterschrist von ?r. Auzust König auf jedem Umschlag. ($r wird niemal lose erkauft.
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The keeper os a ten-cent lodging house in the Bowery, New York, relates : " Having heard os MMS Taitafles and having surTered for ycars frorn dyspepsia and biliousness, I thought I would try thern. I have been using thern now for about six weeks, and they have given me great relief. The air is often very bad here, and a Tabule laken now and then keeps me irom getting sick in the polluted atmosphere."
A u f Requisition der Belgrader Polizei wurde in Budapest eine Frau Reinbach verhaftet, welche beschuldigt wird, junge Mädchen unter dem Versprechen, ihnen Stellen zu verschaffen, tkach Belgrad aeloÄ zu haben. Die Tochter eines verstorbenen Officiers. die auf solche Art nach Belgrad gelockt wurde und in einem unsittlichen Hause untergebrachi ' werden sollte, stürzte sich vom Fenster herab und. blieb todt auf der Strafe lieaen. , Hl , Die AeimTkeorie. Line wichtige Entdeckung. Vq Mknenus de, oyfte-derdk t ff O milmlU i((nm gtytlt Q8 niibin diesen Zaatn viel üfier Pilze ßcipromcn uno voq tt dies rein mugigea e icoe. Mja cinoicop fntpuute Ute Tyal jache, daß viele Krsnkbeiten durch einen be sonderen Keim oder Vüi bervoraerufen er den. Ein eingehenderes Studium und ffou.laungen zum Zwecke der Entdeckung ein Mittels, roclchei diese Pil;e au dem System enisernen wuroe, yaoen vor urzem ergeoen. oa es norymenvlg )tt. vas nrm zu erneuern linh bslS Blut tnirA fcU SPrffttrnunn der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser ... .i-r' r n r rn . r- ' nttuvK ju cwcicn. mo neme na 9 er au3. büft Dr. iTairl Nenaatar bo8 nnafern menste Heilmittel für all btese Krantteiten ist, daZ big jetzt entdeckt wurde. ES emeuert daS ganze Evstem, reinigt daS Slut, berei chert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem (tarnen Äßroer neuet-Pcfien und nett jüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nlfse beim Gebrauche von Dr. ay'S Reno väior in euien joiqen ranryelten vor luge zu Illyren, otom roix soiaenven uszua au nnem Briefe ntrn Kran u. Sk 9ThftmÄ nh Martha Str., Omaha, Neb.: , .In Veant . a . V . O m wonung ;sqrer anrrage, weicyen rsoia tc mit Dr. Kay'S Nenovator hatt,,' theile icZ vc u. ä w e i OV "b, vup iuf müßt inoctung jano und nun feiund bin. In erster Linie hatte t fc. ; vt . K ' . . ira oic vrippc uno es Dauerte geraume ism, ebe bielelb U rotiAm tälm fnnn trat M, laria ein und ich nahm hinreichend Eßinin kin. IIUI nen J-Bo nnff nn nn nt nrmtTTm erfvürte aber feine Linderun. KiS ick Dr. Kav'S Renovator oebrauckte. litt an Unverdaulich keit, starkem Kopftoey und hatte ammoelaniäUe. unk es rattt alt ab Iruna ffäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kön nen, daß ich nach ' dem Gebrauche einer Saacktel breS Nenovator rab runa wahrnahm und gesund wurde, ehe die .5. aXA.t ... rew.. ' c : jwcuc vyuuic gu miiok Wal, ei aus oicc MIAf!laM 1T mm1 rnil VKmm IDm.. f.liniiwuii w JUII .Ji(UI UKilVVUlV e7T.:x ..tf:.t C.J ; gai uuitviicocn. ijcg icnn nici um bin, dens.lden der leidenden Menschheit zu nnpicaien. . uc in caa oeue oeneoenoe üiu - I . a ?F TT . m ' a mt . r t : - m . rw in. Ä r. n - ä v min, neu eraue jtianrqeiiriiijeui.ceiiDei chen sogar alle anderen Mittel verczeblich an ?mandt urdkn. min Un?rbalif,it 9p n WWW 9 MMW MW oer und Nieren'Krankheiten, I Verstopfung, opnazmerz, svcagenoesVerren, Weiqroure, VuSschlag, Schwäche. Niedergeschlagenheit, Schmindel, Frauenkrankheiten, Drusenver ,rog:ruriq, ooorennen, unreine? im, Zcklattostakeit. GSaflißttit. KttdauunnSk,. schwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Vb -ci...Cit,im &)f. . ln....ri St4uuifiiycii, vniuiuiisinu9f yicuaigm, ltmtn&maat. Scklaafluk. SRciiIrn. k5s, fluft: Kkovbkl 3s-. Qt hat ln mnnKrhor Wirkung auf den Magen, Leber, und Einge weide;' steigert den tlppetit. fördert die Lerdauuna und heilt alle Etörunam dies Theile, r schmeckt angenehm, ist leicht zu NekmkN. vollkommen sick und , htm Ma gen widerlich.: Er ist in Form von Zeltchen, aus eoncentirren Ertratte zusammengesetzt und enthält zwei, bis viermal ehr Dose alk die flüssigen Ärznei, welche für densel den Pr.ik verkauft werden. . Dr. Kav'S Re knateO ist nn nti fdft n!7m tfnttftrm tu w - ww 1 w ff vmii Q m lattn. Preis 23c und 91. SollteLhr Vpo theker denselben nicht vottäthig haben, dann sende man den Vetrag und schreib an die Lr. S. I. Kay Mebical Go. westliche Of . JMiC e a w, . . . M jictf, iiiou 10. rr., uinaa, veto., mx ruuf Ihnen derselbe prompt per .Post und zwar portofrei zugeschickt roirb. Diese Sirma veröffentlicht ferner .vr. 7 AoäSovk et Yalaable KecelpU and Tre&tiM ca Dixeases, welche Broschüre naö Einsen
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