Indiana Tribüne, Volume 22, Number 178, Indianapolis, Marion County, 18 March 1899 — Page 1
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Office : No. 18 Göö cUabaraa Strahe. Telephon 1171. Jahrgang 38, Indianapolis. Zndiano, Samstag, ttn 8. März 1899. te$178
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Todes-Anzeige. Freund und Vkate ki btrüd,ad achricht, daß n'cri gtlieil atti und $arm. Cliza Gertrud al r, geb. Billing. V&lljU V9ittlUVt x m t , ))vvt vjwy sta, Mi 4 Uhr. t lln a Iahn in ihr IS,), 1715 giu, Strafte, statt Di Zeit br keerdtgung d x!itn bekannt gemacht. Im 9traca der ftni Hinlnbliebe I ohn Baker, a,. " Ke. DBeriMiMaiaia W?rTiiwfaejQevvi5?5i3? FsiözendsstMe?, Office : 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220, 222, 224. 226, 22S)Oft Pearlftr. Telephon 9 11 . Offen lag und Nacht. C. M.'& Co. Dinnar Sets. Fine Meat Sets. EngUsli.lFrencli, Copenlrngen and Dresden China in open stock patterns. Corne and see our ' Sj!!iip0faSdclI2fe avilanä lain ZTHU SHin. ÖJias.Vayßiil0o 29 & 31 WeS WasHittgtonIrr. Zum Kaiser Friedrich Nordwestecke Delaware unö Soutfj Str. dem iz Four Frachtbahnhof gegenüber. Nur die besten. Getränke und Cigarren, . :: guten Lunch . nb zudorkommevdk Behandlung bei Franz Büddlcker. Sichere die Zukunft.... Jedermann der bei seinen Tode Eigenthum i,ivterl2tz', sollte ein X st me t machen und einen letzten Wollen tu bindender Form nie erleaen. $4 tft unwe'se d ese Pflicht zu der säumen. t Urnon Tr st Co lad t zur Consultatioa in Betreff der Anfertigung letztwilliger Verfügungen und Truste ein. Wo die esellfchast ali allkiiign Executor genannt werden Testamente kostenfrei angefertigt, Testamente können kcstenfrei depomrt erden. Office: (ebäude der Sefellfchaft) No. 118 und 122 Oft Market Str. Einbezahltes Kapital 8600,000 Ueberschuß.Fond .... 105,000 Verbindlichkeit der Aktio äre 8600.000 Beamte: Jod 6. SoSiday, Pr!ftdt. ddts H?r.1.tc.Vrä5d,. Henry Titel, 2. Liu,Vstdt e4atzifter. H. wt. Reift, etfrttOt. Mi ätiteiä n ilachinery Ül Tools -andMannsacture r's Supplles. Vonnsgut Hardware Co 120 u. 124 Gst wastzingtonstr. . OS. ffiLregello, Zeichen - fBettattet, Wilder auf dem alten PlaH, : 5!o. 221 u. 223 5t. Delarsare Str. Tel. 250.
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Lditorielles. In einer Beziehung hat sich die Ezpanfionöpolitik (Sxoanfion AuZ-
bebnuna) lebe wirksam aettiat. Wir ---- - o i - - 1 ü 'j u haben in den legten Jahren die Laaoeeiquio um uieur uio um yuumu Millionen Dollar expanfirt. . . r j w c i : . i. .. k ' In einem zweihundert Fuß langen und sieben Stockwerk hohen Hotel geräth am hellen Tage ein Vorhang in Vrand, dreißig Minuten spater schießen die Flamxnen aul allen Fenstern det RtesengebäudeS, weitere zwanzig Minuten und das ganze Hauk stürzt in einen Hausen Trümmer zusammen. AuS welchem Material und wie war dieleS Hau gebaut ? DaS Hau war 25 Zahre alt. Muß hier nicht vor 23 Jahren ein furchtbares Verbrechen begangen worden fein und war die fortgesetzte Verwendung deö Hausek al Hotel nicht ein fortgeletzte Verbrechen ? , Der Legislatur von Pennfylvanien liegt ein Vorschlag vor, welcher den Zweck hat, daS kleine Kapital gegen den erdrückenden Mitbewerd de Sroßkapitali auf dem Wege der Vefteuerung zu schützen. Die Handel! gesckäfte sollen nach Maßgabe ihreS Waarenumsatzes besteuert werden und zwar soll die Steuer ine progressive. d. h. eine mit dem Wachsen deö Um otzeS auch prozentual wachsende sein. Sle stellt sich auf daö Tausend Dollar bei Umsätzen di $50.000 auf 50 Cent per Tausend, biö 175.000 auf 75 Et., bi $100,000 aus $1. steigt aber dann asch. Beim zweiten Hunderttausend Dollar Umsatz beträgt die Steuer ei Prozent und in der IS. und letzten lasse bei einer Million zehn Prozent. & läge darin ein sehr beträchtlicher Ausgleich der Vortheile, welche da gröber Kapital genießt. Dem QtUd er mit einem Umsatz bis zu tzSO.000 kämen Waaren im Werthe von tausend Dollars einschließlich der Steuer aus IlOOS zu stehen, demjenigen, der ine Million umsttzt, dagegen aus $1100 Wir glauben nicht, daß irgend welche Aussicht auf Annahme der Maßregel vorhanden i&Y Für die Annahme von Maßnahmen, durch welche Hauptfachich die besitzenden Klassen zur Steuerahlung herangezogen werden, ist stets aen'g Ausficht vorhanden. Bei den Gesetzgebern find stets diejenigen Steuermelhoden beliebt, durch welche die Steuern der Masse des Volkes, den Nichtbesitzenden, ausgewälzt werden. ,,, Da Verlangen der Matrosen, die vor Manila kämpften, um ein dop? pelte Kopfgeld, stützt sich aus ein c setz, we che verfügt, daß für jede Peron, die sich auf der vernichteten Flotte befand, ein Kopfgeld von $100 an die Sieger zu vertheilen ist; war aber die Streitmacht de Feinde überlegen, so oll die Summe verdoppelt werden. In Bezug auf die Schiffe und Mannschaftszahl der spanischen glstte wird zugestanden, daß sie der unserigen nicht gleich war, allein eS dird daraus hingewiesen, daß die spanische Flotte von den Landbatterien in Cadite unterstützt wurde und daraus wird die Ueberlegenheit der Spanier gefolgert, welche zu einem doppelten Kopsgeld berechtigt. Es ist dies eine neue Rechtsfrage die jetzt vom (Zeneral-Auditeur der Marrve studrt wird. Kommt er zu demselben Entscheid, wie die Dewey'schen Mannschaften, so wurden unter dieselben 100.000, statt $200,000, zur Vertbeilung gelangen. - Im ALgemeinen dürste man jedoch der Anficht sein, daß in Zukunft das Kopfgeld abgeschasst werden sollte. Die Marine ist für ihre Tapferkeit ebenso venig zu einer Seldbelohnung berechtigt wie das Sandheer, wo man ein solches Kopsgeld nicht kennt. (Milw. Herold.) . MZIMWn. ; FurchtbarerHotelbrand. (Zntsehttche Szenen Vier zehn Todte, über vierzig Verletzte. New g ork. 17. März. Kurz nach S Uhr heute Nachmittag, gerade als die St. Patricks Varade an dem Windsor Hotel an der Ecke der 47. Straße und 5. Tvenne vorüberzog brach in demselben Feuer aus. Das-
selbe verbreitete sich mit solch'? Ge. schwindigkeit, daß da Riesengebäude mit seinen fünfhundert Zimmern innerhalb einer Stunde in Trümmern lag.
3n dem Hotel befanden sich zur Zeit wii vtut yvfr v!' lr 0" . nicht nur die in -demselben wohnenden Gaste und Bediensteten, sondern auch eine große Menge von Leuten, welche die Parade ansehen wollten. Sm Kellner behauptet, er habe gesehen wie ein Mann sich eine Cigarre anzündete und das brennende Schwefelholz wegwarf. Unmittelbar daraus habe der Borhang lichterloh gebrannt, und da Feuer habe sich dann mit rasender Geschwindigkeit übet das ganze Gebäude verbreitet. War es, daß diele die Besinnung verloren und den Ausweg vor Schrecken mcht sieden konnten, war es, daß ihnen derselbe durch Feuer oder Rzuch abgeschnitten war, kurzum, schon wenige Minuten nach Ausbruch des Feuers drängten sich Frauen und Männer a die Fenster und wieder Andere bestiegen da Dach des siebenstöckigen Gebäudes, um sich durch Herabspringen zu retten Die Szenen, welche sich abspielten, spotten jeder Beschreibung. Da. sah man Männer und grauen an den Fen stera und aus dem Dache verzweiflungsvoll die Hände ringen und um Hilfe siehe. Da und dort sah man Personen in wilde? Verzweiflung aus dem Fenster klettern; ein Blick der Angst und Todesfurcht ringsum, dann ein Sprung und eine zerschmetterte Leiche lag am Boden. Mehrmals wurde der Versuch gemacht, die Herabspringenden aufzu sangen, aber nur in wen'gen Fällen gelang eS. Da Gebäude war sieben. auf einer Seite sszar acht Qtockoerke hoch. Au allen Hospitälern wurden llmbulanzen herbeigerufen und viele der Todten und Verwundeten wurden zunächst jn da Haus der gegenüber ohenden Helen Gould gebracht. Es var fünfzehn Minuten nach Ausbruch . de Feuer, all die erste Schreckenkszene sich' ereignete. Cttnc ftra sprang au ' einem Fenster de vierten Stocks Als man sie aushob war sie todt. Solche. Szenen ereigneten sich in entsetzlicher Wiederholung. Wie diele es waren, welche in dieser Weise Rettung suchten und den Tod fanden, läßt sich zur Zeit nicht sagen, denn als die Mauern de Gebäude zusammenstürze ten, wurden sicherlich Viele unter den Trümmern begraben. Die Feuerwehr verrichtete Wunde? des Heldenmnthes und der Selbstauf. Opferung. Die Feuerwehrleute klet terten aus kleinen Leitern, welche sie an die Fenstersimse hingen, von Stock, werk zu Stockwerk und es gelang ihnen auf diese Weise eine große Anzahl der in entsetzlicher Todeesurcht an den Fenstern Stehenden herabzuholen. Ts war als ob ihnen die furchtbare Gefahr R,esenkr2fte verliehen hätte, denn es war für sie keine Kleinigkeit, diese hiflosen zu Tode erschrockenen Menschen aus schwindelnder Höhe aus schvankender Leiter herabzutragen und einander zuzureichen. Ss wird gesagt, daß ein Mann vom Dache herabsprang und daß eine Frau zierst ihr Kmd herabwars und dann selbst herabfpravg. Qbner MeKtvley, der Bruder des Präsidenten bewohnte mit seine? Familie die? gimme? im ersten Stocke des Hotels. Er entkam mit seine? ganzen Familie unverletzt. Das Gedränge in den Straßen vor dem Hotel war ungeheue? und die Ambulanzen und Wagen mit den Todten und Verwundeten konnten sich nur mit Mühe einen Weg bahnen. Dr. Robert Newton, eine? de? ersten Aerzte, welche herbeikamen, sagt, daß er sa acHn Minuten drauSte. um durch die Menge . von Menschen nd Wagen hindurchzukommen. . Er sagt, daß viele Männer und Frauen, welche durch die Veitenthüre dak brennende Gebäude verlassen wollten, durch die angestaute Menschenmenge zurückge drängt wurden. Um Mitternacht zählte man siebzehn Todte uud i Verwundete. Tiaige der Letzteren find so schwer verwundet, baß sie nicht mit dem Leben davonkommen können. Die Zahl der Vermißten betrug um diese Zeit vierzig. Wie viele Leichen unter den Trümmern liegen, ist vorläufig, unberechenbar. ; Ungefähr eine halbe Otnndtn-q usbruch desFeuers
schössen die Flammen aus sämmtlichen Fenstern des riesigen GetäudeS und zwanziq Minuten später , stürzte eine der Wände krachend zusammen. Uamittelbar darauf folgten die anderen Mauern und an Stelle de Gebäude war nicht da al ein Trümmerhaufen. Von dem ganzen Inhalte de Gebäude wurde nicht gerettet al eine Anzahl Bilder aü dem unteren Stocke im Werthe von etwa $20,000. Der Verlust wird sich im Ganzen auf eine Million belaufen. Die Gäste derloren alle.' F F. Flower, ein Neffe des Sk.Gouvernörs glovkk verlor Schmukksachen im Werthe von $8000. Das Gebäude var mit 5600.000, die Sirrichiung mit $75,000 'versichert. Es hatte in der fünften. Avenue eire Front von 200 Fuß und war au Backsteinen gebaut. . Es hatte $750 000 zu bauen gekostet, und wurde 1873 voll endet. S war gut mit.Löschieräth. schasten versehen und hätte Pumpen, welche' die Krast von sech Dampfseuerspritzen besitzen. , i . , ,, - Wetterbericht. : Viel kältere, trübe Wetter heule Nacht; schöne Wetter morgen, höchste Temperatur innerhalb der letzfen 24 Stauden 54 Krad, niedrigSe 43 Grad
Prinzeß Kaiulani tdt. San graneie o, 17, D!Zrz. Der Dampfer China bringt auk Honolulu die Nachricht, daß Prinzeß Kaiulani, deren Erkrankung bereit bekannt war. am 6 d. M. gestorben ist. . A! Todesursache wird entzündlicher RbeumatUmu angegeben. Die Prinzessin war am 16 Oktober 186 ge boren. Eisenbahnunglück. Lollavd. ans., 17. NänAns der Rock Jland Bahn entgleiste hete der ostmäkts gebende Pttsonenzuz.No und mehrere Wage ftürzien um. Der Sepäckmeifter fand seinen Tod und 28 Passagiere wurden verletzt. darunter zwei sehr schwer. Der Gepäckwagen gerieth in Brand und der Gepäckmeister verbrannte. Vier der Wagen wurden von. den Flammen verzehrt. Von Topeka kam ein Hilfszug mit Aerzten und Verbandzeug. ,,,, Ludwig Bamberger. e r l i n, 17. März. Die irdische Hülle des früheren Mitgliedes de Reichstages, Ludwig Bamberger, wurde heute beerdigt Auf den Sarg wur den Kiänze von der amerikanischen Gutgelb - Liga, Carl Schurz und Henry Villard niedergelegt. Eine Trauerfeier fand heute Nachmittag im Küofilerhause statt, und die Leichenrede hielt Pross.ssor Theodor Mommsen. Der Präsident deö Re'chttages. Graf Ballestrem, der l?Lpräfident der Reilisbank, Herr Delbrück, und viele Mit glieder des preußischen Landtage wa. ren zugegen. Der Friedensvertrag. Madrid, 17. März. Die KöniginRegentin hat den Friedensvertrag zwischen Spanien und den Ber. Staaten unterzeichnet Der Vertrag wird jetzt dem franzöfischen Botschafter in Washington. Herrn Jules Cambon, zum Austausch mit dem vom Präsidenten McKinley unterzeichneten Szemplar zugestellt werden. Eine Bekanntmachung bezüglich de Akte im Amtsblatt wird nicht erfolgen. allerlei. Nacht. brach in dem von John Haines in West Saliöbucy, Md.. bewohnten Haufe Feuer auS, bei welchem ein zwei Jahre und ein zwei Monate altes Kind in den Flammen umkamen. Frau HameS, die krank im Bette lag und oelm Ausbruch des Feu erL in Ohnmacht fiel, konnte sich um die Rettung der Kinder nicht kümmern und erlitt selbst . schwere Brandwun den. AuS Eifersucht erschob Frank Kramer, Stallknecht in einem Hotel zu Cedardille, Pa., daS 20 Jahre alte Dienstmädchen MaggZe Good und verwundete den Eigenthümer des Gast Hauses, Owen Kern, wahrscheinlich tödtlich durch Schüsse in den Kopf und Magen. Kern ist 40 Jahre alt und hat eine Gattin und zwei Kinder. Kramer,' welcher 24 Jahre alt und ledig ist. entfloh nach der That und ist noch nicht emgesangen moroen. DerplattdeutscheZuckerbaron ClauS Svreckels in San Nran.
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gebigkeit nicht nachsagen konnte, hat die Spendirhosen angezogen und 560,000 für die Errichtung eines eleganten Musikpavillons im Golden Gate Park geschenkt. Die Deutschen lassen dort Denkmäler von Schiller und Goethe errichten und Spreckels hat auch dazu $2000 gegeben. Der Park selbst ist bekanntlich der Freigebigkeit von' Adolf Sutro zu verdanken, so daß er also als ein richtiger deutscher Park" angesehen werden kamt. In Gegenwart ihrer eng mit einander befreundeten Väter haben die Cowboys John Bailey und Thomas Parmer in Childretz, Te?., sich gegenfeitig das Lebenslicht ausgeblasen. Vie beiden Burschen lebten seit längerer Zeit in Feindschaft und trotz der Bitten ihrer Väter beschlossen sie. die Angelegenheit mit dem Revolver auszutragen Auf Commando schössen sie aufeinander und Bailey erhielt vier Kugeln, die ihm sofort den GarauS machten, während Parmer nur zweimal getroffen wurde und nach drei Stunden starb. Ei.n elektrisches Schlaglicht auf amerttanische Soldaten-Dis-ciplin wirft die Antwort, welche zwei angetrunkene Soldaten in HarriSbura. Pa., einem General rtheilten, welcher sie aus der Straße traf und sie fragte, warum sie ihn nicht aeariifet hätten. Der eine der beiden Vaterlands - Vertheidiger klopfte ihm nämlich als Erwiderung vertraulich auf die Schulter . ' 1 . .,!. Ulio rncinic gemuiyiiq: koq, aio General sind Sie? Na, da halten Sie nur Ihren Job" fest; so einen kriegen Sie nie wieder.- Was der General zu diesem freundlichen Rath zu sagen hatte, das wird leider nicht gemeldet. Ein halbes Jahrhundert lang unausgesetzt betrunken war, seinem eigenen Gestandnik zufolge. Ea'pt. Arch Hörner, der jüngst im Alter von 70 Jahren gestorben ist. Der Mann besaß ein Doppelhaus,, das gerade aus der .Grenze der Counties Lewis und Greenup.in Kentucky belegen ist und in welchem er seit vielen Jahren eme Kneipe ohne Licenz betrieb. Wenn ihn die Behörden von Lewis County beim Kragen nehmen wollten, zog er. sich in die Zimmer zurück, welche sich in Greenup County befinden,' und umgekehrt. "'S bruchtr ec c Tertiär-fcwn Häschern immer ein Schnippchen zu schlagen. fr . 9 t . . iztnc ragilomovte aus dem Leben fand in Mexico. Mo., durch die Wiederverheirathung von Dr. Welch mit seiner geschiedenen Gattin ihren Abschluß. Frau Welch hatte sich vor einem Jahre scheiden lassen, da ihr Gatte einer jungen Wittwe zu viele Aufmerksamkeiten erwies. Nach . der Scheidung bemühte sich der ungetreue Gatte ganz offen um die Hand der schönen Wittwe, diese flatterhafte Schöne zog es jedoch vor, einen jugendlichen Freund ihres etwas älteren Werehrers zu heiraihen. Reuig kehrte nunmehr Letzterer wieder zu seiner ersten Liebe zurück. Die an der Leiche einer jungen Frauensperson, die an der Bowery in New Jork ihrem Leben mittelst Karbolsaure ern Ende machte, vorgenommene Autopsie führte merkwürdiger Weise auch zur Ermittelung des Namens der Todten. Ihr Körper war nämlich vom Scheitel bis zur Sohle, mit alleiniger Ausnahme des Gesichts, mit Hunderten von Bildnis. sen. Buchstaben lmd Namen von Mannern. an denen die Todte wahrscheinllch früher einmal Interesse genommen l?atte, tättowrrt. An prominenter Stelle am Rucken war der Name X Bessie Bailey" eingea'tzt und man Nimmt an, daß dies der Name der heruntergekommenen Bowery-Dirne war; vor der Obduktion hatte man geglaubt, die Todte heiße Bessie Beverly. AlS der Neger LewisWilliams auf der Meile von Laurel, Md.. belegenen Besitzung Fairland die Wurzel eines Hickory-Baumes ausro dete, fand er unter demselben mehrere menschliche Knochen, einen DiamantRing im Werthe von $2(X), eine goldene Uhrkette, eine Börse mit zwei Kupfermünzen, einer amerikanischen aus dem Jahre 1853 und einer englischen aus 1802. Allerlei Gerüchte gmgen sofort um, als der Fund bekannt wurde, doch liegt wohl kaum etwaSGeheimnißvolles vor. da von 1862 Fairland von Walter Smith bewohnt wurde, dessen Sohn Dr. Thomas Smich Medizin studirte. Wahrscheinlich hatte ein ungetrruer Dien die Gegenstände gestohlen und versteckt und spater sich gefürchtet, dieselben fortzuholen. Eine'Gesellschaft Jager hatte sich im Walde bei Diedenhofen eben zum Treiben aufgestellt, als plötzlich einer der Treib:?, ein ljahü ger Bursche, mörderisch um Hülfe zu schreien anfing. Erschr-ctt eilte All?s nach der Richtung, wo das Geschrei ertönte und was sah man: Der Junge hatte einen kapitalen Rehbock topf haft um den Hals cefiht..der mit dem ungewohnten Anhängsel die :oUsten Sprünge machte. Mit Knüppeln eilten die Treiber zu Hülfe und schlugen den Bock meuchlings todt. Der Junge erzählte nun. daß er ' hinter . emem Busch gestanden habe, als der BvcZ langsam an ihm vorbei sparen kam. da babe er ibn dann ün den Hals getakt uno fesia.:yatt:
Der 19 jährige Landwirthssohn Kollcnda aus der Umgegend von Nifka in Oberschlesien befand sich auf dem Kirchgange nach. Nifka. Nach Beendiauna des Gottesdienstes
unternahm er mit zwei Freunden einen SvazZeraana auf die Modceiower Wiesen. Hierbei kamen die Spazierganger in die Nahe des Grenzflusses Przemsa. PlötzliH sprang aus einer Bodenvertiefung em russischer Grenzsoldat hervor und stieß den Kollenda mit dem Kolben nieder. Der Angegriffene erhob sich jedoch sofort wieder und flüchtete mit seinen beiden Bealeitern. . Der Soldat schoß auf die Fluchtrgen und traf den Kollenda, der sofort todt niederstürzte; den beiden, anderen jungen Leuten gelang es. unkehelligt zu entkommen. Eine entsetzliche That wurde bei Leutschau verübt. . 5kn einem Walde kam es zwischen den daselbst deschäftigten Holzhauern einesBauunterneymers zu nem Streite, welcher m eine mit großer Erbitterung geführte Prügelei ausartete. Die in itütx Gruppen theilten Arbeiter hieben sogar mit Aezten auseinander los. Ein Arbeiter Namens Andreas Aahradnit wurde umringt, an Händen und ftüften gefesselt und unter johlendem Geschrei einem brennenden Holzstoße zugeschleppt und' in die Flammen gestoßen. Als dem Unglücklichen seine ttreunde zu Hilfe eilten, war derselbe bereits mit schweren Brandwunden bedeckt und starb nach' wenigen Stunden. Die Schuldtragenden. 17 an der Zahl, halten sich in den,Waldunaen versteckt und werden von der Gendarmerie verfolgt. Eine Alte.rögenossin Kaiser Wilhelms I.. die Wittwe Ehri stiane Elisabeth Dittrich. ist in Zittau im Hospital zu St. Jakob. 102 Jahre alt. gestorben. Die Greisin war die älteste Einwohnerin nicht nur von Zittau. sondern auch der sächsischen und preußischen Oberlausitz. Sie ist am 3. December 1796 in Walddorf bei Eibaü geboren und hat seit dem Jahre 1800 mit kurzen Unterbrechungen in Zittau gelebt. Seit 41 Jahren war sie In sassin des Hospitals zu St. Jakob. Bis zu ,yrem yy. veoensiayre ,st sie fast niemals krank aewesen. dann wurde sie öfter von Krankheiten befallen, pon de nett ic m aoer immer dounanpiq e holte. " Jtmti - ihr? . 12. GedurlSra konnte die Greisin außerhalb des Bettes ' verleben, dann' aber trat immer größere Schwäche ein, und seit einigen Wochen hatte sie das Bett nicht mehr verlassen können. Zuletzt konnte sie auch keine Speise mehr zu sich nehmen. Der mit seiner Gattin in Berlin. Stallschreiberstr. 33. seit einigen Tageu wohnhafte Maurer Au gust Stroß, der aus Halle gekommen war, um sich eme Stellung zu suchen, schoß erst auf seine gleichalterige Frau, die verhaltmßmaßlg leicht verwundet wurde. Dann wandte er die Wasfe gegen sich selbst und war sofort todt. Sorgen um die Zukunft und Eifersucht waren nach Aussage der Frau der Zöeweggrund zur That. In Kosten, Kretö Johannisburg, lebt die Losmannswittn Marie Gemballa, welche laut Tauf schein am 23. Januar 1789 geboren, also bereits 110 Jahre alt ist. Diese Frau ist noch so rüstig, daß sie im October 1893 den vier Kilometer weiten Weg nach dem Kirchdorfe und zurück zu Fuß zurückgelegt hat, um eine kleine Unterstützung aus derKirchenkasse persönlich in Empfang zu nehmen. . Die Leute, welche diese Frau gegen eine Entschädigung von täglich 50 Pfennig verpflegen, theilen mit, daß sie noch jetzt das Brennmaterial vom Hof holt und ihren Stubenofen selbst heizt. DerSchreinerWunderllch von Langendiebach war am 4. No vember v. I. wegen eines EinbruchsVersuchs, den er in Hanau verüb! haben sollte, zu neun Monaten G:scinzni verurtheilt worden. ' Im Wiederaufnahmeverfahren wurde er jetzt von der Strafkammer freigesprochen, indem eS dem Berurtheilten durch Beibringuna neuer Zeugen gelang, den Alibibeweii vollständig zu erbringen. Da der Berurtheilte außer einer mehrmonatlichen Untersuchungshaft auch fast zwei Monate seiner Strafe verbüßt ,atte, stellte die Vertheidigung Antrag auf Entschädigung. Der Or t eines furchtbaren Verbrechens ist der Flecken Oldisleben (Bezirk Apolda) geworden. Der dort ansässige Oekonom Müller wurde sammt seiner Frau und seinen beiden Kindern im Blute schwimmend aufgefunden. DaS jüngste Kind war bereits todt; die übrigen Familienmitalieder gaben zwar noch schwache Le txnSzrlchen von sich, doch ist an die ErHaltung ihres LebenS bei den furchtbaren Hieb- und Stichwunden, welche ihnen die Mordbuben beigebracht haden, nicht zu denken. Der Geldschrank war erbrochen und seine! Inhaltes von einigen Tausend Mark beraubt. Neunzig Prozent aller Menschen haben unreine. Blut und dieses verursacht diele Krankheiten. Hood Oarseparilla kurirt diese Krank heite, indem eß die Unreinigkeiten ent sernt. Hood Yillen irritiren nicht und find die einzigen Pillen, welche mit Hood Oarsaparilla genommen werden sollten.
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