Indiana Tribüne, Volume 22, Number 175, Indianapolis, Marion County, 15 March 1899 — Page 3

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SPswe 'i Wltint Iran nd ch, wir habe bribt ascareti gebraucht, uuo sie finb die beste l'lcDi lin. die wir ,e lm Hauie geyabt haben. Letzte Woche hatte mein, ftran vti Tage lang rasend Kopf' chmer en. fu nahm eiv,ge von Ihren SasraretS. und du ftlllten die Schmerzen in ihrem Kopse sastauqenbUcb ltch. Wir rnpftbUit beide äaäcareti." Cöa. Sted IoiD, PMidura Hase & Tepvfit Co., Pitttvurg. Pa. Hingen ed. smahaft. wirksam. Sebmecken gut, thn it. mache nie krank oder Ichwach, verursachen lern echerzea. 10c, 25c, 5uc Heile Verftopfnng. lUrHmf lm4j Cmfj, Chic, trcal, Rw Trt. Sl"g TCsl-Tsl.Tl 1 f! derkause und garantiert von all i-yj" XJ'li2.j nottjctern zur HeUung d TadaU gttvedndeU. . Dr. F. A. SiitcliiFe, W n n d - 21 r z t, Geschlechts, Urin- und HecturnKrankheiten. Ossice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Ossiirnd : 9 6i 10 UZr vorm.; 2 feil 4 Nhr Rm MnUers Leber - Pillen ist da? beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen UnerdauUchkeit, Verstopfung, Lebcrleidentc. 25 Cents die Schachte! bei ZZerd. 21. Müller, Apotheker, Ecke Säst irnd Washington Str. ad nch la 2 andere Apoth?. hat seine Offtce ach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., rVeStsge, verlegt. QfsieeLtuden : Von 1 bt 4 Uhr Nachmittag Telepho: Office Wohnung I. Tie Wohnung brstnd:t sich wie bilher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. C. EYEETO, Deutscher Zahn - Arzt. Ao. 8 'Si$ tnrUlteiz Ä?. V al trtrt fUi.ZS &tcn. Dr. I. Wühler, J20 Ssi McSnrty ötv. D?e4stunden: 8 IM v Uhr Born, ; 2 Ui 8 l aÄm.: bU 9 Ud? MendS, Telaphcn 1440 t oreiftuabt; 3cnntS5 nu SJxmitUfi. Die Ossice von vr. H. PSNK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, Sko. 90X Ost Narlet Straße. Cssfin lock. Zimmer 43. Oftc,tud: lU12Üm., 11115.. TIU iiJin. eonrujl son 1U Nhr Um. 611 2 Uhr RSPÄtf S TAÖULES Are Inte.ideJ sor tnildren, hAlt and &D wfx. orrser a medictne ölsguijcd as cotv scctionety. Thcy'xruy now be bad (put up In Tin Boxe, scvtnty-twö in a box), pnee, twenty-sive cents or five boxe sor one dollir, Any druggist will get tnea . isyou inast, and thy may always be obtalncd by remitting the pnee to ffcaRipans Chemjcal töiapanyr. M . V- . . -W . V '7 k" USUtfclBO YEARS EXPERIENCE Traoc Mark iA DCSIGNS rr Copyright Ac Abt.C flln tketeh ansl d eloa m jr wiTfci icwtAtn our opimou rre wbetlier a otToSTirprobtblTpatenUW. Commonlc Uoi.trlCtlT nfldentsU. lIndk PtU SuTrM, OldMt Mxry für Mcwrlngpatent. püwi tAieo throuia Mann A sb. r:elT-l tMeiat otic. wlthout chn?e, la tn $ci:nnc Jlraerican. A arlKm.lr dtismtM wmWt. rÄiTä .;illll&Co.3BroIIewYork 1 ferlic Üfllcir3 PU Whtoton. D. C. ierke, OzzXlGt' Buchbinder. 417 Ov NcTuty Str. öcke Last. Hlp Ot1r. v. l '

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JmBttchenhof.

Roman von Fanny Kaltenhauser. (jjottjctunß.) wSci so gut!" meinte der Paul! völlig erschrocken, und seine Augen schauten einen Moment lang gar nicht so stier wie bisher zu dem Bauern empor. .Kann dir doch nicht all's eins sein, ob dich die Bauern da herum bei deinem rechten Namen schreien, den dir so'schlimmer Weis' erworben hast, oder oft du ihnen dtx Oberleitner bleibst, wie bisher gewesen bist! DaZ kann dir doch nicht ein Ding sein, he du!" Im Gesicht des Oberleitners zogen sich jetzt die Brauen dicht zusammen; kalten, harten Blickes schauten die noch immer schönen Augen des Mannes drunter hervor. Ein Ding ist's mir! Meinst, ich wär' sonst dageblieben, wo ein Wort des andern jeden Tag mir das nehmen könnt', wovon du meinst, ich hing' so arg viel daran? ?ür mich bin ich der Oberleitner: waS die andern au mir machen, daS gilt mir gleich." Sara! Sakra!" murmelte der Pauli vor sich hm. Da hab' ich also eine verfehlte Meinung gehabt." Plötzlich aber lief es durch seine Züge hin wie ein Triumph. Los du! Wenn ich aber was haben that', was dir gehört was ich dir schon lang zurückstellen wollt' gäbst mir dann wa3 Rechtes dafür? Weißt, selbigen Brief, den ich hätt' der Buchenhofer Franz! überbringen sollen! Was giebst mir dafür?" Den Brief ? D-n hätt'st ihr nicht gegeben? Den hat sie nicht gele-' sen?" Stockend fragte es der Oberleitner; die Peitsche war semer Hand entsunken, und weiß wie Kalk war sein Gesicht geworden. Gelesen hat sie ihn, aber nein. eh' mir nicht einen guten Lohn im voraus giebst, eh' sag' ich dir nichts!" Und lachend griff der Mensch nach den Strängen der Pferde, um sich daran zu halten, denn er hatte auf einmal wieder eme so merkwürdige Schwache in den Füßen, daß er in heftiges Schwanken kam. Der Oberleitner griff erst in aller Langsamkeit in die, Tasche; da er aber sein Geldtäschchen, tn Handen hatte, entnahm er in zäher Hast demselben eine Banknote und warf sie dem Pauli in die rasch ausgestreckte Hand hinunter. Nun brauchte es noch zwei, drei Minuten, ehe der Pauli so weit gekommen war, mit seinen ungelenken Fingern den Brief aus der Brusttasche seines Rockes zu zer ren. Da hast ihn. Dazumalen hat halt der Bergmeyr Peter die AbgabV von deinem nef da nicht gern gese hen, und s' hab' ich ihn behalten. Gelesen hat zie ihn aber doch, die schone Franz! heut erst, weil's dem Buchenhofer jetzt all's eins gewesen ist." Der Sprecher lachte auf wie toll. Die hat große Augen gemacht und dem Buchenhofer ist's halt doch nicht all's eins gewesen, wie ich nachher gesehen hab'! Der hat gestürmt wie ein Wilder und und zuletzt hat thm seine Wildheit einen schlimmen Streich gespielt; es hat ihn geworfen wie em Stuck Holz auf den Boden hin ! leicht kannst sie noch einmal haben, die Franzi. Oberleitner! Ich mein' schon!" Es stand aus einmal einer dicht neben dem Pauli. faßte diesen an der Schulter und rüttelte ihn. Was sagst? Was? Redst vom Buchenhofer, von meinem Vater?" Lanae vorher schon, zu Anfang der Rede des Paul!, war der Ferdl blaß geworden und hatte aus großen, erschreckt starrenden Augen bald auf den Oberleitner, bald auf den Pauli geschaut, nun zuckte es in dem. todtenblaffen Antlitz in qualvoller Angst und Pein. Dein Vater ist. er. der Vuchhofer. so? Na, dann lauf, wenn du noch ein Endchen von seiner schlimmen Seel' erwischen willst! Mir ist's vorgekommen, als möcht' es nimmer lang dauern mit ihm. Und um so einen saubern Vater. da muß dir doch wundersleid sein, mein' ich!" Und höhnend lachte der Pauli auf. Und die Mutter? Ist ihr was geschehen?" stieß der junge Bursch' mit bebender Stimme hervor. Diese Frage jetzt wo er um den Vater fürchten mußte, bewies, um wie viel mehr ihm an der .Mutter gelegen war. Na. halt ein wenig hart angefaßt hat er sie schon, geschehen ist ihr aber nichts Der Ferdl drehte sich um und ging davon ohne ein einziges Wort: er hatte a'uf die andern völlig vergessen. Auf dem Wagen oben aber saß der Oberleitner wie verloren da, mit der nervigen Faust den vergilbten Brief umkrampfend.. Da streckte, sich die zitternde, schier fleischlose Hand deö alten BäuernlemS vor und zupfte den Sohn am Rockärmel. Laß ihn doch nicht gehen.'Lenz. den dort," bat er leise mit bewegter Stimme. Er möcht' gern bald daheim sein, führ ihn doch heim m seinem Sau geh!" . Gäh fuhr der Oberleitner auf. steckte in aller Eile den Brief in die Tasche und trieb mit kurzem Zuruf die Pferde n kne auf den Vauli zu achten, der durch den hastigen Ruck.deS Maaen? e?rk erbielt und Ziur Seite taumelte. Schimpfend nonele er vm Wagen nach. Als dieser den Ferdl erreichte, hielt der Lenker an. Steig auf, Ferdl. ich fahr' dich bis zu deinem . , . . i Haus: bist bald vor:, sagi? kr. Gelt's Gott!- stieß der Ferdl aus schwerathmender Brust hervor, als er wieder oben saß. Tüchtig griffen die Pferde auS, der m '. . i O.. Ot" - Paui! viieo oaio wen mnien. u fana des Dorfe, meinte der Oberleit ner, der Vater solle absteigen und heimgehen. Doch der Alte schüttelte den weißen Kops, sah uS'lruven Augen den Sohn an und versetzte leise: .Laß mich mit, Lenz! Ich möcht' erfahren, waö alles geschehen, ist um mein'twillen. Ich merk' eö . schon, warum nie ein herzfroh Lächeln aus d;&

necL VestM. gewesen ist alleS um meinetwillen. nmein'twZllenl". ' Vor' dem 'Buchenhof - stand die

Franzi, deckte iiu Hand über die Au-. gen und schaute nach dem Sohne aus. Da der Oberleitner die Frau ersah, wollte er mit einem raschen Ruck die Pferde anhalten: dennoch fuhr, er weiter, sein Antlitz färbte sich mit hoher Gluth. Dort stand sie, die er nie dergessen, die allein seinem Leben Sonnenschein gegeben hätte! Was für ein Weib sie war! Schön und stattlich ! Und da. als nun der Wagen zu ihr heranrollte, sank die Hand von ihren Augen, und ihr blasses, , ernstes, noch immer so schönes Gesicht zeigte sich ihm. Es faßte ihn ein Zittern, da er in diese theuren Züge schaute niemals hat:e er es so empfunden, was er an diesem Weibe verloren, wie jetzt. Damals, als er es erfahren, daß sie ihm verloren, hatte ihn ein wüthender Schmerz erfaßt, er hatte wie in eine dunkle Nacht, vor sich hingeblickt, nun sah er zurück auf viele, viele Jahre, die verlaufen waren, grau, öde, freudelos und es kam ihn wie Verwunderung au, daß er dieses Zeben hatte ertragen können, dieses Leben ohne sie. Und sie schaute nun zu ihm auf aus Auzen. in denen das Entsetzen über sein Kcmmen stand. Der Fredl sprana ab. war im Augenblick neben der Mutter und faßte nach ihren Händen. Muat ter. dir fehlt nichts, nein, gelt?" fragte er in angstvoller, leidenschaftl'ch.'r Zärtlichkeit. Und der Vater ?" Da sah sie ihm in die Auoen. ernst. traurig, und nickte leise. Deinen Vater hast nimmer," sagte sie. und es klang un:ndllch mitleidsvoll. 5)atte sie selber auch keinen schwer zum Herzen gehenden Verlust zu verzeichnen. ihrem Sohne war der Vater verloren gegangen! Er ist nickt mehr zur Besinnung gekommen. Ein Herzschlag war's; und alle Hilf' umsonst.Langsam wandte sich da der Sohn von ihr und ging hinein. Die Franzi aber blieb stehen und blickte auf das Gefährt, das eben herumgelenkt wurde zur Rückfahrt. Und als der Lenz '.ie Peitsche hob, um die Pferde anzutrei ben, sah er noch einmal auf sie und sie that hastige Schritte vor, streckte beide Hände aus und rief schmerzlich bittenden Tones: Lenz!" Er hielt an. und sie trat neben den Wagen hin und schaute eine Sekunde lang aus weit offenen, fragenden Augen in sein Antlitz empor. Dann faltete sie die Hände und legte sie auf seine Kniee hinauf. Verzeih mir Lenz", sagte sie weich, ich hab' den Brief nicht gelesen damals, erst heute! Sonst hätt' ich dich nimmermehr gelassen und mit dir lieber Schand' und Spott geragen!' (Schluß folgt.) Verlen. Roman von Friedrich Jacobsen. (Fortsetzung.) Es war ein wenig heller geworden. als er endlich vor dem bereits geöffneen Gemusekeller von Mutter Jansen anlangte, aber der Nebel strich noch immer vom Niederhafen herüber, und man horte an der Landungsbrucke die Schlote der Dampfschiffe pfeifen. Das bedeutet schlecht Wetter." sagte die dicke Händlerin, die schon bei dem Morgenkaffee saß und ihren Miethsmann begrübe. Aber Busse entgegnete: Für mich gibt's kein gut Wetter. Frau Jansen; ich wollte nur, daß ich r rw Ä - : .. i. w:. aus Aue? io preisen lonnil, io'.c 01c Dampfschiffe, und dann in di weite Welt hinausfahren; aber ich habe nun mal die schwere Gemüthsart, wie der Nebel draußen, und da5 wird nitrmer anders." Hinter dem Keller, nach dem Hofe zu. war die Kamme? von Klaus Vuise Es stand in derselben tin Bett und ein al tes zerrissenes Kanupee;'auf dem letzte- , i : w.r.i- t i ren iag ein lunger yjicnjisl im ncjcu Schlaf. Sein Gesicht war . ein wenig biatz von der überstanden! Gefängnißhift, aber hübsch und offen. Es ist nichts Schlimme? darin. murmelte der alte Mann, als er die kleine Petroleumlampe angezündet hatte und' ben Schläfer biieuchtete. nein, noch nicht, aer gezeicqne: ist' er doch. Zxr Eonstobler hat eZ gesagt und die von der Polizei wissen damit Bescheid. He. Karl!" ' ' i t il . iflPner Anvere yane woyi gar niazi 10 fest geschlafen, denn er öffnete sofort die Augen, so daß der Vater ihn wieder mißtrauisch betrachtete. ? v f - c . m 1 rr : " l ; A!0 mu du seil gesiern nkeno. gewesen, Bengel? Alö ich um zwei Uhr ausrückte, warst dt noch nicht daheim." ; Dr junge Mensch setzte sich aufrecht und reckte die Arme. - -Ein recht angenehmes Wort, Vater daheim. Als ich vorgestern ankam na. du weißt ,a. woher da war 2 auch blos ein Wort. Sonst nicht viel mehr. Ich habe frische Luft geschnappt, wenn du gerne wissen willst. ! Die ganze Nacht?" : So ungefähr bis vor 'ner Stunde. Hamburg be: Nacht ist sur Unsereins nicht gerade lustig, aber immer noa besser, als Hamburg bet Tage." : .Du bist in schlechter Gesellschaft gk wesen," sagte der Alte ernst, und Karl Busse streckte sich wieder auf das Kanapee Sechs ganze Monate lang, Vater, das stimmt. Man wird nicht eingeladen dazu und rann sich s nicht aus suchen. Aber, schlechter als die draußen sind die meisten im isesangnih auch nicht." ! Klauö Busse stellte stillschweigend di, Lampe auf den Tisch und begab sich an's Kaffeekochen. Wäbrend dieser Beschäktiauna sagte er plötzlich: .Kennst du einen gewissen Ludwig Kohler. den Schlosserlude da hinten vom Ebraergang : .Soll wobl sein ton haben zu sammen in na, im Loch an einem -' . mn . .r. Uuo cermeioe.w Aiasiiuv ä'i

tigt; und wir qiiin aua) aur Demselben Saal." - Was hast du diese Nacht mit dem Menschen zu thun gehabt, Karl?Es war, als ob der junge, scheinbar so gleichgiltige Mann von einer Natter gestochen worden wäre. Er sprang auf

und stammelte: Was weißt du davon, Vater? Wo hast du das her?" 1 Nicht von mir," entgegnete der Alte traurig, nein, wahrhaftig nicht. Ich muß mein Brot auf der Erde suchen, wenn andere Leute schlafen; ich habe keine Zeit zum Spionieren. Aber emer von der Polizei, den ich kennen thue; der hat es mir, gesagt." Also doch!" Man hörte nur das Singen der Kaffeemaschine, sonst war es ganz stille in der engen, dumpfen Kammer. Endlich aber nahm Karl Busse wieder das Wort. Vater," sagte er leise, als die Herren vom Gericht mich verurteilten, da dachte ich nicht, daß es so sehr schlimm sei. Ich hatte ja dem Kutscher von unserem Grafen ein tüchtiges Loch in den Kopf geschlagen, und wenn der Kerl das auch verdiente, weil er frech gegen die Bertha war, so mußte die Strafe doch sein. Ich dachte eben, daß es einen Unterschied ausmache, weswegen man bestraft wird, und tröstete mich damit. Im Gefängniß kriegte die Geschichte schon ein anderes Aussehen, sie waren da Alle so fürchterlich gleich, bloße Nummern, weiter nichts. Und sie sagten Alle, das wäre hinterdrein nicht viel anders, man thäte am besten, auch draußen zusammenzuhalten. DaS habe ich denn doch nicht glauben wollen, Vater, und ich habe mir vorgenommen, keinen mehr zu kennen, wenn ich erst einmal frei wäre. Nun sehe ich freilich ein, daß solche Vorsatze lauter Dumm bett sind, und daß sie zu nichts nutzen. Denn wenn man doch als ein bestraftes Subject aus Schritt und Tritt von der Polizei belauert wird, dann ist es ja ganz einerlei, was Einer anfängt, es wird ihm doch schlecht ausgelegt." Klaus Busse saß aus dem Rande seines Bettes und wiegte den Kopf. Der Constabler bat es gut gemeint. Karl," sagte er endlich kleinlaut; er kennt mich ja." Er kann's gut gemeint haben, Vater, ich will ihm nicht zu nahe treten. Aber ich stehe nun doch zusammen mit dem Schlosserlude m seinem Notizbuch. Und wenn der Eine was ausgefressen hat, dann muß der Andere mit dabei gewesen sein. Weißt du. Vater, was der Lude von mir wollte?" Wohl. nichts Gutes. Karl." Der Sohn lachte bitter. O doch, was sehr Gutes, wenn man es hat. Geld wollte er! Ich traf ihn ganz' zufällig, weiß Gott, und da klagte er mir seine Noth. Ich gab ihm von meinem Ueberverdienst aus dem Gesangmß eine Mark, und ich gab's hm von wegen unserer Kameradschaft vom Gefängniß her. Das war eine dumme Gutthat, denn ich hätte ihn follen in's Gesicht hauen, vielleicht wäre das von dem Herrn Constabler weniger übel vermerkt worden. Aber wozu erzähle ich dir daS Alles, Vater? Du glaubst ja doch kein Wort davon Der Alte gab keine directe Antwort. sondern goß den fertigen Kaffee in zwei henkellose Tassen und setzte sich an den Tisch. Komm sagte er, laß uns von was Anderem reden. Ich habe gestern nicht gleich davon anfangen wollen, aber es muß doch mal auf'S Tapet. Was gedenkst du nun eigentlich anzufangen?" DaS Gescheiteste roär's schon, ich ginge gleich nach Amerika." Klaus Busse schüttelte den Kopf und machte eine wegwerfende Handbewegung. - Immer gleich oben 'nauS wie em Kochtopf so schlimm ist die Sache denn doch nicht! Ich denke, mein Junge, r !tt ... V p ... 1 amvurg 111 aucg gron, uno oeiiammen wollen wir doch gern bleiben. Daran wird dir wohl am wenigsten gelegen sein, Vater," sagte der Bursche ...c.:. cic A-i.ft'jfk 1 w lUlllg. uocc vleueicyi Nimm: micn mein Graf wieder in seinen Dienst." Der soll gar nicht mehr auf Nonnekamp sein." Woher weißt du das?" frug Jener rasch und schob seine Tasse beiseite. Na, Mutter Jansen fährt ja Alles; der Graf wäre vom 1. October ab hierher verzogen." Mit seinem ganzen Haushalt. ter?Klaus Busse betrachtete den plötzlich so lebhaft gewordenen Sohn von der Seite und kratzte sich bedenklich hinter den Ohren. Na ja. da haben wir die Bescheerung; also die. Bertha steckt dir noch immer im Kopfe! Was soll denn daraus werden Karl?" Sie wird mich wohl nicht mehr wollen." meinte der junge Mensch seufzend und stand aus. Das Gesprach kam wieder in's Stocken; draußen auf der Straße begannen die Wagen zu rollen, und die Lampe blakte in dem fahl hereinbrechenden Morgenlicht. 2. Adolf Graf Friesen von Rönnekamv auf Ronnekamp gehörte einem alten holsteinischen Geschlecht an, welches sei-ir-1 v 1 ' l neu siammoaum vis auj ven grojzen Kaiser Karl zurückführte. Einer seiner Vorfahren hatte unter Waldemar 1. iryi ..r.xi. pcrn Sieger owicii, ein anoerer war der Freund und Waffengenosse Graf Gerhards des Großen gewesen. ' Es wurde seit Jahrhunderten als eme -geheiligte. Tradition angesehen, daß der älteste Vertreter der Familie dem jeweiligen Landesberrn Seeresfolge leistete, und Graf Adolf selbst batte biervon keine Ausnabme aemackt. sondern nach der Einverleibung der Herzogtümer in den Hohenzollernstaat eine hervorragende Stellung in der vreußischen Armee eingenommen und den französischen Feldzug ehrenvoll mitaemackt. Nun lebte er seit einer Reihe von Jahren auf dem an der holsteinischen Ostluste gelegenen Stammschloß Ron nekamp. aber sein einziger Sohn Diet rich hatte die Familientradition fortge

setzt -und beM?'sich M MralNtnir der jüngsten und tüchtigsten Officiere der kaiserlichen Marine in den asrikaNischen Gewässern.' Es war von jeher der Herzenswunsch des alten Grafen gewesen, sein einziges Kind und den letzten seines Stammrs bei der Garde

emireten zu lassen, aber der abenteuerliche Sinn des jungen, an der See aufgewachsenen Mannes hatte diesem Wunsche ein unüberwindliches Hinderniß entgegengesetzt, und Graf Friesen tröstete sich mit dem Gedanken, daß Jener endlich doch den beschwerlichen und entsagungsreichen Dienst satt bekommen und alsdann die Verwaltung der väterlichen Güter übernehmen werde. Graf Friesen stand erst im Beginn der fünfziger Jahre, aber ein durch die Kriegsstrapazen entwickeltes Herzleiden legte ihm die größte Schonung auf und machte ihn mit dem Eintritt eines frühen und plötzlichen Endes vertraut; auch aus diesem Grunde sehnte er sich heimlich nach der Rücklehr des einzigen Kindes, vermochte indessen seinen königstreuen Sinn nicht so weit zu derleugnen, daß er die Erfüllung des hei ßesten Wunsches durch ein väterliches Machtwort zu erzwingen versuchte. Er fühlte sich einsam. Hierzu, trug nicht nur der Umstand bei. daß seine Gemahlin bereits seit einer Reihe von Jahren verstorben war. sonvcrn es kamen noch andere Verhält nisse hinzu, die schwer auf , der Seele des dornehmen und streng an derUeberilescrung yan-nden Mannes lasteten. Seine einzige, nun auch schon derstorbcne Schwester hatte eine Ehe unter ihrem Stande geschlossen. Gräfin Valeski war noch sehr jung und sehr unerf.-chrkn gewesen, als sie gegen den ausgesprochenen Willen ihrer anillie tuitm zirar auffallend scho nen, aber ziemlich vermögenslosen Mann bürgerlicher Herkunft die Hand relazle uno oamit zwischen sich und ihren Angehörigen ein: Kluft aufrißt die durch lange Jahre fast unüberürllckdar zu sein schien. Stanlslaus Malinskn war Vole und Besitzer eines arg heruntergewirthschafltten lautes in der Nahe der preußischen Grenze, aber schon ein Jahr nach Eingehung seiner Ehe mit der bolsteiNischen Gräfin hatte er sein Besitzthum aufgegeben und war nach Warschau ge zogen, wo er. unterstützt durch einflußreiche Verbindungen und ausgestattet mit einem gewissen Erwerbssinn, ein Bankgeschäft gründete und dasselbe in kurzer Zeit auf ziemlich ansehnliche Hö(e brachte. j Man hatte ihm niemals irgend welche unehrenhafte ' Geschäftsführung nachreden können, aber schon der Uebergang von der landwirthschaftlichen Thätigkeit zum kaufmännischen Berufe war für Graf Friesen ein hinreichender Grund gewesen, den unwillkommenen Schwager aus der Liste seiner Verwandtschaft zu streichen, und erst nach Ablauf einer Reihe von Jahren erfuhr er aus den gelegentlichen spärlichen Mittheilungen seiner Schwester, daß das so alämend begonnene Geschäft später allmälig abgenommen und das Erbtheil der Gräfin fast vollständig verschlungen habe. Als dann Stanislaus Malinsky plötzlich starb und eine Regulirung seiner Verbindlichkeiten eintreten mußte, führte dieselbe zwar zu einer vollständigen Befriedigung sämmtlicher Gläu biger, aber eö verblieh der Wittwe, nur ein Rest von etwa hunderttausend Mark, mit dem sie sich nach einer kleinen mitteldeutschen Stadt zurückzog, um dcr: den Rest ihrer L.'bnstage ausschließlich der Erziehung ihrer einzigen ' Tochter Wera zu widmen. Als das junge Madchen achtzehn Jahre alt geworden war, schloß Frau ValeLka Malinsky geborene Gräfin Friesen auf immer die müden Augen, ohne den grollenden Bruder wiedergesehen zu haben, und Wera stand plotzlich ganz allein, scheinbar von allen Menschen verlassen, in der großen, ünbekannten Welt. Bei dieser Wendung des Schicksals zeigte sich der eigenthümliche Charakter des Grafen in emem vollkommen neuen Lichte. tzr hatte niemals seiner Schwester die freiwillige Aufgabe ihres Standes verzeihen können, und er hegte eine tiefe Abneigung gegen den Charakter und den Beruf seines ausgedrungenen Schwagers, aber er dachte keinen Augenblick daran, daS unschuldige Kind die wirkliche oder vermeintliche Schuld ihrer Eltern entgelten zu lassen. r r rn i . crn onria KZX Naym jeine 'JHO)iz xuera taimiq zu sich und erklärte, sich zugleich deren, die Vormundschaft über daö verwaiste Mädchen bis zu dessen Volljährigkeit zu fuhren. Dennoch aber täuschten sich Alle, die der gräslichen Nichte, nunmehr eine glänzende Zukunst prophezeien zu können glaubten. Schon am ersten Abend, als Wera Schloß Rönnekamp betrat, hatte Graf Friesen eine lange und ernste Unterredung mit dem jungen Mädchen. .Es muß von Anbeginn Klarheit zwischen uns herrschen," sagte er in seiner ernsten, gemessenen Weise. Ich will nicht, daß meiner Schwester Kind unter fremden Leuten aufwächst, und ich biete dir daher in meinem Hause die doppelte Stellung . einer nahen Verwandten und meines Mündels an. Es ist selbstverständlich, daß dir damit bis zu einem gewissen Grade die Rechte der )L. , 11 , rr'n. P". Tochter, uno oa reg irniiiroei oin, iur die Zukunft auch die Rechte einer Repr'äsentantin der Familie eingeräumt werden, oder um es klarer auszudrücken, du wirst in diesem Schlosse ebenso gut die Herrin sein, wie ich der Herr desselben bm. .Was hingegen das Verhältniß zwi schen Vormund und Mündel anlangt, so hoffe und erwarte ich von dir, daß du die Sorge für die Verwaltung und Vermehrung deines Vermögens meinem Ermessen überläßt und ich brauche nicht besonders zu betonen, daß ich die Zinsen desselben für dich zurücklegen j . . A . m werde, da du wayreno oemes ujenr Haltes in meinem Hause den standeSge mäßen Unterhalt von mir bliebst. lgonjeVuuß flgk)

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Viele Frauen, die den weißen Fluß, Gebarmuttervorfall, Nervosität, Kopfweh, Rückenschmerzen und anderen Beschwerden ähnlicher Art leiden, glauben, daß ihre Fälle hoffnungslos sind. Sie verlieren den Glauben an Doktoren und Medizinen, weil sie dieselben schon so oft probirt haben, ohne . Abhülfe' zu erlangen. Schließlich gebrauchen sie Wine of Cardui, und er heilt sie so schnell, daß ihr Glaube daran grenzenlos ist. Wie. Frau Frances Hughes, glauben sie, daß er a l l e kranken Frauen heilt, und sie verrichten Barmher-zigkeitS-Missionen, indem sie Freundinnen und Nachbarinnen davon unterrichten. Keine andere Medizin hat so viel: treue Freunde wie Wine of Cardui. In jedem Staate und In jeder Gemeinde findet man Mädchen mit rosigen Wingen. welche mit seiner Hülfe durch das Thor der Jungfrauschaft einziehen; Gattinnen,' welche gesunde und glückliche Mütter sind; und andere Frauen, welche die unter dem Namen Lebenswechsel" bekannte schwere Zeit ohne Unannehmlichkeit

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durchmachen. Wme of Cardui ist würdig des Vertrauens. Er ist ew Segen für die leidende Menschheit. Holt ekne Flasche in Ci&&&ct&&:ö&f5Ä& c? Ein hervorragender deutscher

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C?" dez,ugt Si k!Ufnen Kraft, tttfer Ar?n!Utr. 2Q Ich habe zwei Dacktte von Dr. kay's Renovaio r gebraucht und fülile je et besser, ik " ' afl krAhrn Oi4i hin Ahri.ni. Ki& ht nrni.il fTi-fnlrt Ohrr SiImttft hi. rh1. n.n V

c? Bekanntmachungen rechtfertigen. Zch fühlte

fch gebrauchte ihren enovator orschnnsmahlg. In den ersten Tagen suhlte ich mich ae chwachur. aber nach einer Woche weiteren Gebrauch engte sich ein merklicher Wechsel zum Be er werde. Ich nehme jetzt gelegentlich. t nach Bedürfniß, jeden Nachmittag ein bis zwei Dosen. Durch den Gebrauch Ihre Renovator habeich in einer natürlichen Weise meine (sin ; gemeide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.-

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UNI )N EAGLE HSIStSSCSS5S Born ttegen in die Traufe. Es. ist immer, gefährlich, in Gegenwart " unbekannter Personen sich . über einen ' Dritten, abfällig' zu' äußern oder jich über Abwesende lustig zu machen. Nachfolgende' Geschichte mustrirt, dies sehr deutlich." In Leipzig stiegen mehrere Damen in ein CoupS erster Classe. Me Reisenden, Männlein und Weiblein, kannten sich nicht, und es dauerte geraume' Wette. biS.ein GesprächSth;ma gesunden war. Natürlich iam die Sprache aus das Theater, und eme Dame. 'die kürzlich einer Aufführung der Eury'anthe" beigewohnt hatte, außerte sich in sehr abfälliger Weise über Frau Sch., die erste Sängerin'.' Finden Sie nicht," wendete sich die Dame mit dem losen Zünglein an einen ihr gegenübersitzenden Herrn, daß Frau Sch. Diel zu alt für die Rolle ist? Wenn sie zu singen anfängt, glaubt man w'klich das Schnarren - einer verrosteten Schiffswinde zu hören.- Sie würden besser thun, gnädige Frau." erwi derte der Angesprochene mit schneidender Kälte., das ' Frau , Sch. . direkt - zu sagen;' sie sitzt ja neben Ihnen." Allgemeine. Stille. Die Dame schweigt verwirrt und erröthend. Doch erholt sie i sich rasch - und ruft, um den Fehler zu verbessern, der Sängerin zu: - Ich bitte vielmals - um ; . Entschuldigung. Daran trägt nur der Kritiker W:.'die Schuld, der-meine .selbstständige. IU theilskraft verdorben hat. r Er benützt jede (Äeleaenheit, um Ihr großes - Ta lent und 3$x.: Können herabzusetzen, dieser unangenehme,.- pedantische McnW" ' .AlleS ' da können Sie

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