Indiana Tribüne, Volume 22, Number 174, Indianapolis, Marion County, 14 March 1899 — Page 3

WfloligKeit.

.'JA babe EaSearetS kegeu Echlaflo. TlftcM gebraucht., an der ich länger alt zwanzig Iah. xt gelttten habe, und ich kann sagen, DafJ Estaret mehr Erleichterung gebracht haben, al irgend i andn Mittel, da ,ch je versuchte. Ich werde sie sicher meine Freunden tmpfehlen. da fie alki dal fiud.al wa sie empfohk werden. Thot. Sillard. Slgin. Jll. ngenekm, schmackbaft, wirksam. Schmecke gut, ttin gut, mache nte krank oder schwach, verursache tetce ev,.. loc. 25c, ioc. Heile Verftopfnng. X?, Mtmtij CMfUfi Cleaa, BaatTMl, Vw T.riu 31 XO.Ts).Tt k P. verkauft und garantiert do alle V polbkkera zu, Heilung der Tabaks gewohniett. Dr. j. A. Siitcliffe, W l! n d ' A r z t, Geschlechts, Urin- und Rectum Krankheiten. Office: 15k OftMo.rketstr. Tel. 941 Ossiuftuud : 9 ii, 13 tt'c Vorm.; 2 iil 4 Uhr m Dle Office von Dr. H. PINK und Dr. 0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. &- Telephon No.927 wie bisher. MnUers Seber - Pillen ist daS beste uid nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Unierd ulichkeit, Verstopfung, Lebleiden,tc. LZ Cents die Schachtel bei fferd. 2L Müller, Lpotheker, Ccke east vnd Wasbington Str. nd nch l allen andere potjeke. r.G.G.Wftlff bar seine Okftee nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord M.ridian Str., erve tage, verlegt. QfSce2lnden : Von 3 bt? 4 Uhr Nackmittagl Tel,xtzo : Okftce SS2 Wohnung 930. Die Wohnung beftndet stch wie bisher : 1337 Nord Pcnnsyloani , Stratze. L. 0. YEBT89 Deutscher Zahn - Arzt. jS. 8i ?!ccd ??änfol&aaia Str. V c 5 rird M' Wunsch aröewcrjbt. Dk. I. Wühler, 12 Hst ZNciurty btr. Sprestuner: : 8 VI llhr Bor-n. ; 2 bU 8 tzr Kiört. ; 3 tu 9 Uhr L5end4. Telephon 1446 . ttcitfranber : Cannta?! nu Bortattiaa. WALTER E11ANZ, ZahnArzt, o. 0 Oft Mattet Straße. Coffi lock. ZI 43. Ossikk.ekkndtt! 9111138m., 11115 K., 7 Hl 9 ibrabt. oBHUa o lo Nhr D. di2 Uhr R RlPANS TABU1ES re intcnded sor cKIIdrcn, ladies and all who prcfcr a mcdlclnc dlsguiscd as con tcctioncry. They may now be bad (put MO in Tin Boxes, eventy-twfr in a boi). price. twentysive cents or sive boxes sor I H 1 . , ., oae aoüir, ny aruggm viu jci mcni is yotj mstst. and they may always cotained by remitung thc pncc to iTi$Ripan3Che 0 UQcipxny yvc rrraio IZSZV&JZS wKM 50 YEAR8' r V.fypfdienCE Tradc Mark DMION rrKi CnBVBinirr AS. r V V " wr . AwtM Lr ISä""1" Scnnllfic Jiniericati. A XAolr ffiTitri4 wWT. j"? 'ÄNWATäf Kuii!i5iZo.''''lMM 1 rlU Offl7S V WMktoctoa. IX O. JWT WH .Tliyl aVinnä naVLBiiLB. V?. QlwUi?, Oeniföer WuchbittdeV. 417 09 W2ty Ctt. C2t Last. Up Ctftir, t.tx tt raraat,Teifc ttt i. iVwf ?ZlL?k 01d rrestrton d Blxt.) tfotary Public, Tranfllctorj Corrcspondent etc No. 970 West Wolnut Ot.

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Im Buchenhos.

Roman von Fanny Kltenhauser. lgortjetzung.) Eine halbe Stunde mochte er so dahmgewandert sein; ein leichter Wind hatte sich während seines Wirthshaussitzens erhoben, der nun immer heftiger wurde: einmal ging sein Hut auf die Wanderung, von einem heftigen Windstoß fortgetrieben; er brauchte eine Weile, bis er denselben wieder in seinen Händen hatte. Während er demselben nachtorkelte, kam ein Gefährt daher. Da oben saßen der Oberleitner, dessen Vater und der Vuchenhofer Ferdl. Erstere hatten den letzteren aus halbem Wg vom Markt her eingeholt. Der Ferdl hatte dann zu den beiden auf dem Wagen kurz hinaufgegrüßt. Des OberleitnerZ Vater aber hatte den Burschen erkannt und legte nun vie Linke auf seines Sohnes Arm. Hatt an!- sagte er. Das ist ja der Zu. bräuiigam, der unser Sephnl neulich heimbegleitet hat laß ihn auf. sltzkn Und zu dem Burschen rief er hinunter: Wegen was brauchst deine eignen Füß' bei dem schlechten Weg' Heu! und fahrst nicht?" Weil unser Füchsl lahmt, und der Scheck ist ein so langsamer Trotter. daß ich mit dem Gehen auch bald so weit komm'! Brauchen thun sie ihn halt auch gerad' daheim." lind magst nicht mit uns fahren? frigte d?r Aite wikdsr, während sein Sohn den Wagen zum Stehen brachte. Nun nickte der Bauer auch dem Ferdl zu. Steig auf." Im ersten Augenblick zauderte dieser, dann folgte er dem Geheiß. Und wie er so dicht neben dem alten Mann faf;, schaute er immerzu auf dessen Sohn hinüber. Das ernste Mannes .Gesicht mit den festen, schönen Zügen, die kein Lächeln zu kennen schienen, gesiel ibm so aut. so überaus gut. Einmal traf er in den Blick der blaugrauen Augen die hatten einen so klaren, herzensguten Blick, einen unendlich' milden, weichen, warmen Glanz. Und diese Augen sollten die eines Mörders sein? Wenn sie eS waren, dann mußte dieser Mann furchtbar gereizt worden, sein, daß er in halbem Wahnsinn zuscblua oder er batte es nur in blo ßer Nothwehr gethan, unversehens. und wenn es so war, dann mutzte er selber durch sein Gewissen die ärgst? Strafe erlitten haben danach sah er aus. .Bub' du bist aber em Stadu!" wrack ibn der Alte vlöklick an. .Nickt ein Wörtl hat er noch gesagt und sitzt qon gieiq eine Alerteljtunv' oa yeroben. 5lck bab' mir denkt, du tb'ät'si gleich im allerersten Augenblick nach unserer Sepherl fragen, wie s iyr geht." Und augenzwinkernd sah der Alte schelmisch den Burschen an. dann fuhr er allsogleich fort: Weißt du, wir zwei, ich und die Sephi, wir hahtn hatt aat so oft ein Gered' über dich! Mußt ihr nicht schlecht gefallen haben bei derselbigen Hochzeit, denk ich!.AK so!" mackte der ??crdl unruhig und sah von dem Alten fort. In sein AntliK aber war das belle Blut aestiegen, daß es ganz hochroth aussah, und sein Herz klopfte mächtig. Daß vie Sevbi an ibn Kackte, das nun. daS verursachte ihm im ersten Moment eine wonnige Freude, die aber mh wieder entwich. Das nein, daS durfte nicht sein, daß das Dirndl mit mehr als einer freundlichen Empfindung an ihn dachte; bisher hatte es sich um ihn allein gehandelt, und er mußte die Sache verwinden lernen, obwohl es ihm. wie er mit jedem Tag aufs neue einsah, iede Freude aus seinem Leben nahm. Ne!n. sie durfte nicht in ein sok .x. . 3 o.:w e. uyc ciu lyiuciiuuiumcii tuic u - Gott !m Himmel, sie nicht! ES fa&tY ihn eine namenlose Angst um sie und doch zubelte ihm wieder das Herz dazwischen: Sie hat eine Lieb' für dich, sie hat dich gerne!" Der Alte blinzelte ihn noch immer von der Seite an; er merkte die Unruhe und sah den Wechsel von Freude und Trauer in seinen Zügen und faßte dieZ nach seinem Sinn auf, indem er meinte, der Bursche sei ein wenig verschwieg gen und geniere sich zudem ein bischen in der Gegenwart deö Vaters von dem; Dirndl. Da gedachte er denn die vor-! handene Zeit und Gelegenheit auszu-, nützen, wie er es für gut und der Sache nützlich hielt. Er hatte es so wenig' kvie der Ferdl beobachtet, daß d:r Ober leitner vorhin ganz blaß geworden war und den jungen Burschen mit einem wunderlichen Blick gemessen hatte. In halb kindischer Freude plauderte der Alte weiter: .Gelt, eine saubere Dingin ist sie halt, die Sephi?! DaZ muß ein jedes sagen, was sie anschaut. Ist halt gerad' so wie ihr Großmuatterl. mein selig'S Weib, gewesen ist in ihren jungen Jahren. So sauber und fein und so zart, gerad' zum Zerbrechen! Und daS goldene Gemüth, 'daS ihr Großmuatterl gehabt hat, daS ist ihr schon auch zutheil geworden; ein sanftmüthizes, weiches herzerl hat sie. und eine Anbänalickkelt. eine Lieb' und eine Treu' für ihre-Leut' ist in ihr., schier nicht zu .sagen., xwn. vie tnmnl annimmt u ihrem Ehmann, dem braucht ' man - kein' Glück zu Wünschen, der nimmt es yalt qon mir mii kZnein in sein foul. Ja du. wenn du yur wissen thät'ft.' wie Vgut ali " . l.fct hati aber der Vater emmal auf mit der Red'!- unterbrach jäh und schier heftig der Oberleitner . v ttabrkde. - V)al lautet !a aerav'. Si mochtest du sie einem Mann hinaufgngen mit deiner Lobrevnerer! yar nicht not. Ich verhoff'. sie bleibt mir noch recyl lang im Haus. Der alte Mann lackte leise. .DaS kann sie schon! Mußt dir halt einen Tochtermann nehmen, der einmal dem Kebökt übernebmen maa.- ' ' Der Oberleitner . wollte , wieder in heftiaer Wnse, antworten, man sah eSz

doch auf einmal fchten er sich zu Mir. nen, nickte bedeutsam und sagte ruhig:

Und den weiß ich mir. schon.' 'So, nun hatte er wohl in den Weg. der die zwei ihren Sohn und seine Tochter etwa zusammenführen konnte, gäh eine Kluft hineingerissen. Er mochte ja sein eigenes Dirndl nicht elend werden sehen, so herzenselend, wie er gewesen war all die langen Jahre hindurch. Und sie sie sollte auch nicht sagen können: Du hast eine Schuld daran, daß gerad' die zwei zusammenkommen möchten!" Denn sie, die Stolze, die Ehrenhafte, würde ja nimmermehr zugeben, daß ihr Sohn seine Tochter freite. Nein, so sie ihr Lebensglück um der Ehre willen hinwerfen 'konnte, so würde sie gewiß auch ihren Sohn lieber verstoßen, ehe sie in diese Heirath willigen würde! Der Ferdl war bei den wenigen ZiZorten deS Bauers jäh erblaßt und zusammengefahren wie . in tödtlichcm Schreck. , Sie war also schon so gut wie versprochen, die Sephi, an einen andern! Seine Augen hatten sich weit geöffnet, und mit heiß fragendem Blick starrten sie in das Gesicht d,Z Oberleitners. Jst!s wahr?" wollte tc fragen, that es aber nicht; sein Blick erlosch, und er wandte sich ab. ES war ja gut so, wenn sie sich einen andern nahm. Der Oberleitner hatte das Erbleichen und Erschrecken des Burschen wohl bemerkt. Sollte es schon zu spat sem und die beiden ihr Herz aneinander verloren haben ? Er hieb auf einmal auf die Pferde ein, daß sie dahinstürmten wie gejagt; den zwei andern hatte eS einen Rüttler" gegeben, nun saßen sie still und ruhig nebeneinander. Die Augen des alten Bauerleins hatten einen still verwunderten Blick: der Ferdl aber hatte, die Lippen fest aufeinander gepreßt und starrte geradeaus mit merkwürdig erloschenem Blick. So gmg eS lange Zelt m völligem Schweigen dahin; das Gefährt rollte in einem Saus dahin, die Pferde kamen nicht aus dem Laufen, sie wurden von Zeit zu Zeit mit der Peitsche angetrieben. Der Oberleitner selber war der erste, welcher bemerkte, daß em Mensch in seltsamer Gangart auf der Straße daherkomme, einen Augenblick spater bemerkten ihn die beiden andern auch. Nach einer Weile meinte das alte Bäuerlein: Nu, mir scheint, für den dort ist unser Straßen da zu wenig breit ausgefallen! Der hat sich emen saubern Rausch geholt im Wirthshaus." Der Oberleitner nickte. Freilich. Die Leut' finden halt niemals mehr aus dem Wirthshaus, bevor sie nicht am allerbesten drinnen blieben." Er mäßigte die Gangart der Pferde; dem Menschen dort auszuweichen, daß ihm Nichts geschah, konnte schwer haltsn. Bleib stehen," rief er dem Betrunkenen zu, als er in die Nähe desselben kam, sonst reißt'S dich unter die Pferd'!" Statt aber das Geheiß zu befolgen, taumelte der Mann in fchiefer Richtung auf die Pferde zu; es schien sogar, als wollte er denselben in die Zllgel fallen. He, bist 'leicht der Oberleitner, du?" fragte er mit schwerer, lallender Zunge. Meme Augen sind em bissel trüb angelaufen, da kenn' ich dich halt mcht mehr recht wieder. Wer bist?" fragte der Oberleitner ruhig vom Wagen herunter und hielt die Pferde an; die Stimme mahnte ihn, als hatter er dieselbe schon irgendwo einmal vernommen, allein er wußte sich im Augenblick auf das Wie und Wann nicht zu besinnen. Wer bist? .fragte er noch einmal. . ' Na, halt einer, den der Oberleitner recht gut kennt!- Roh lachte der Geselle dazu auf und fügte dann hinzu: Eine freudenreiche . Bekanntschaft mag's ihm freilich nicht scheinen, ha. ha! Unterm freien Himmel 'ist s' halt schon nicht geschlossen worden. Da war eS .dem Oberleitner, als stocke sein Herzblut. DaS konnte nut einer sein, an den er lange nicht mehr gedacht, den er schier vergessen in seinem strengen, arbeitsreichen Leben. der Pault. Und der war es auch; er sah die kleinen, verschmitzten Augen, die jetzt ein häßliches Gefunkel hatten. sah daS kurze, gedrungene, etwas vorgebaute Kinn mit den schmalen, dün nen Lippen, die em abscheuliches Lacheln umzuckte; waren auch die ?iahre verwischend über die Züge gegangen und hatten sie auch die Haut vertrockn net und runzelig gemacht er war doch noch zu erkennen, der cynische, in Grund und Boden verdorbene Mensch, r i c r 5 i . . f.! sur oen oa Jucoruaus j einem regnen Ausspruch nach eine Erho-' lungsresidenz für seine geschwächten Nerven": war. Ich kenn' oich jetzt! sagte der Bauer saßt; wie, ruhig klang eS: WaS thust denn du wieder da?" D' Oberleitnerbekanntschast ausfrischen!" sagte derBursche so höhnisch. wie er es mit seiner schweren Zunge gerade zuwege brachte. Und ich hab' gebört..der:Oberleitner.hätt' eine übervolle Taschen; da thät' eS nicht schaden. wenn man sie durch einen Griff lzinnn leichter machen thät'!" Also darauf war eS abgefeym: er sollte daS Schw:igen des Menschen da erkaufen, womit er der angesehene Bauer, der er war, bleiben :onn:e. Meinst?" fragte er und wippte die Peitsche leicht hin und her. Wenn dich halt irren thatst, und der Oberleitner gerad' so viel um die Meinung der Leut' fragen that', daß er nicht einen luckrigen Kreuzer darum spendiren möcht'?" (Fortsetzung folgt.) ,, , ZnelnerHolzhütte, ungefäbr 30 Meilen von Leon. Ja., wurden die Leichen einer Frau und drei Kinder gefunden. Soweit in Erfahrung bracht werden tonnte, sind du Aerm sten erfroren. In der verfallenen üütte wurden wederFeuerung noch Le benSmittel vorgefunden. Ver, Mann der Familie soll von Beruf ein Küfer und auf der. Suche nach Arbeit attotß sen sew, al - feine Angehörigen vo 2dsÄüul.'','? v. . -

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c x Ti Roman von Friedrich Jaeobfen. 1. Es ist Nacht. Eine dunkle Nacht, von der man glauben möchte, daß sie nicht tiefer und schwärzer und undurchdringlicher fein könnte, wenn man sie in einen Erdschacht einschließen wollte, oder in einen Sarg, oder in das Herz eines gottlosen Menschen. Eine nebelschwangere Nacht, die von Feuchtigkeit so vollgesogen ist, wie ein Schwamm, der tausend Jahre auf dem Grunde des Meeres lag. und die von so durchdringender Nässe trieft, daß gegen sie dr Ocean eine Wüste Sahara genannt werden könnte. Eine gefräßige Nacht. Sie hat unendlich viel Licht derfchlungen zunächst freilich nur die kümmerliche Helle eines späten Herbsttages, sodann aber jenen seltsamen feurigen Dunst, der zwischen sechs und zwölf Uhr Abends über eirer großen Stadt zu schweben Pflegt, und der als schwarze Wolke hängen bleibt, wenn die zweite-Hälfte der Nacht ihm di: glänzende Seele ausgesogen hat. Die ruhelose Stadt Hamburg hat endlich einen bleischweren Schlaf gefunden. Von der Michaeliskirche schlägt es drei Uhr, und damit ist jener Zeitpunkt erreicht, wo die tiefste Stille über dem ineinandergefilzten Dächergewirr der Altstadt schwebt, oder von dem man zum mindesten sagen kann, daß er ein heimliches Leben und Treiben nur ahnen läßt für eine kleine Summe flüchtiger Minuten, vielleicht nur auf d:n Zeitraum eine? einzigeit Stunde. Dann werden die Vioniere der Tagesarbeit wieder ausziehen; der Schlotfeaer. der Bäckeriunae. der Milchmann und die Zeitungsfrau aber vor der Hano in m der ganzen engen strape. die von allen Kassen und Gäkcken die älteste zu sein scheint, nur eine einzig; Gestalt zu erblicken, und es bleibt zlocifelhaft. ob das Werk, welches sie verrichtet, dem vergangenen ' oder dem rommenden Tage angehört. Mitten auf dem nassen, scklüvfriaen Pflaster brennt ein kleines, schwelendes, von Steinkohlen genährtes Feuer, daS mit seinem dunstigen Schein nur einen Umkreis von wenigen Schritten zu erhellen vermag; über der tragen klamme bänat zwiscken zwei Gabeln ein rußgeschwärzter Kessel, und der theilweise verdeckte Inhalt desselben entsendet die üblen Dünste einer bro delnden Asphaltmasse tn die schwere uft. : Neben dieser schlickten Einricktuna sitzt auf zwei zusammengelegten Holzscheiten ein dürftig gekleideter Mann und rübrt mit einem Knüvvel von QAi zu Zeit den zähen Brei durcheinander, t m wayrenv er m den Mijchenpausen den Kopf in die Sände stufet und sckeinbar gedankenlos an einem Priemstückchen laut. Daö ist Klaus Busse, oder der alte Klauö", wie seine nähern Bekannten ihn nennen; er hat in der benachbarten Mühlenstraße eine Kellerwohnung inne uno in i emes yetchenä ASphaltarbeiter, aber den besonderen Beinamen hat er weniger seinen Jahren denn er fieyr eru lm egtnn der Fünfzig alS dem Umstand ,u verdank-n nb gewisse Begebenheiten der jüngsten Zeit iyre Mrcyen m iem Gesicht gruben. ! Er steht in der Tbat sebr binfällia aus und jedenfalls weit weniger selbstoerougr ais ein anderer Mann, der in diesem Augenblick aus der Nebenstraße unter die einzige in der Nahe brennende Nachtlaterne tritt und dort unbeweglich in beobachtender 5altuna stehen bleibt. Ein Vollzelbeamtör odsr (SnnttUr wie diese Leute nach englischer Sitte in yamburg genannt werden. ' Klaus Busse nahm sein Priemchen aus dem Munde, steäte es in die Westcntasche und stand mühsam auf, um vie eigentliche Arbeit zu beginnen; er seufzte tief, spuckte in die ftänht und blickte dann scheu zu dem Polizisten hinüber, dessen blanke Uniformkn'öpfe im Laternenlicht blitzten. Der Beamte kam langsam näher und blieb neben dem Arbeiter stehen. Guten Morgen. Busse," sagte er. Ihr könntet Euch wohl ein bischen lpmen, denn wenn daS da bis sechs Uhr nicht fertig ist. dann muß ich Euch aufschreiben..Der Angeredete nickte. Weik schon. Serr Brinkmann. ?toS Arbeiten ist meine Sache, daö Auf t ' . fcyrelven tu Ihre tzsache. Na. nichts für ungut, Sie müssen es ja von Amts wegen. Aber haben Sie das Ding noch nicht satt?" Man könnte es schon satt kriegen," brummte der Eonstabler in den großen schwarzen Bart und zog seinen Rockkragen in die Höhe. Uebrigens. von morgen ab sitze ich Euch in diesem elenden Winkel nicht mehr auf der Pelle; ich kriege ein anderes Revier." Wo denn?" ' Drüben in Uhlenhorst." So, wo die feinen Leute wohnen? Da werden Sie eS freilich besser kriegen, Herr Brinkmann." Der Beamte zuckte , die Achsel und hustete, denn der Qualm war ihm in die Kehle gerathen. Wie man das nimmt, Busse. So 'ne Stänkerei kommt da freilich nicht vor, aber die Augen wird man desto besser offen halten müssen." Die reichen Leute stehlen doch nicht sagte der Arbeiter ruhig. Nein, aber sie werden desto mehr beftoylen. : Hier in ? diesem Vtene. wohnt daö Gesindel. und drüben arbeitet eS. Da stehe ich nun schon eine ganze Weile auf der Lauer " ' Er brach ab und schien sich zu besin nen,- ob er fortfahren sollte. Klauö Busse hatte sich' inzwischen an daö Ausbessern deS TrottoirS gemacht, und man hörte nur da 2 Scharren des Spatelö auf den Steinen . 'J ;2to"ayf der Lauer." nabm Brml-

mann endlich wieder ld& Bort. Ick weiß, Busse, daß Ihr nicht gern davon Hort, aber ich meine es gut mit Euch. Euer Karl ist doch seit ein paar Tagen aus dem Gefängniß zurück.' nicht wahr?" Klaus Busse batte stck wieder an den

ciiei begeben, um das Feuer anzufachen. Die plötzlich aufglimmende ,, . , , . lmy beleuchtete sein Gesicht, und es hatte einen harten Äug angenommen. Herr Eonstabler," sagte er stockend, Sie sprachen da vorhin von Gesindel. uno nun nennen Sie den Namen meines Sohnes. Gott sei's geklagt, der Junge hat von wegen einer Schlägerei seine sechs Monate Gefängniß abreißen müssen, und das ist für.einen Vater kein Pappenstiel. Aber. Sie werden doch hoffentlich nicht damit sagen wollen, daß der Bengel nun auch unter das Gesindel gehört, wie es hier in Hambürg zu Tausenden herumlungert, ich meine, zu den Leuten, denen Sie auf die Finger passen müssen!" Nein, Alter." entgegnete Bcink. mann sehr ruhig, es sollte blos eine Warnung sein. Schaut mal da hinüber, was ist das?" Am Ende der Straße lief ein Fleet an der Rückseite einer Reihe baufälliger Häuser entlang und aus einem der nach dem schwarzen Wasser hinausgehenden Fenster schimmerte trübeö Licht. Das da, -meine ich," sagte der Polizist und hob den Arm. - . Ein Licht, weiter nichts." . Jawohl, weiter , nichts. ' Ich kenne diese Löcher, eins bei dem anderen, und ich kenne einen Jeden, der darin steckt. In dem zweiten Hause daS dritte Jenster unter dem Dach, daS ist die Schlafstelle von einem der Schlimmsten, die in Hamburg jemals geschränkt haben. Vor drei Jahren holte ich denDieb dort zum letzten Mal heraus, er kriegte damals mildernde Umstände und kam nur in's Gefängniß. Nun ist er wieder auf dem alten Platze untergekrochen, wie die Sorte das gerne thut. Der bat das Licht." Was soll ich damit?- brummte Busse und rührte in seinem Kessel. Er heißt Ludwig Köhler, oder mit seinem Spitznamen Schlosserlude". und vor einer Stunde habe ich die Betden zusammen gesehen." i Klaus Busse setzte sich plötzlich auf die noch immer zusammenaesckicktet daliegenden Holzstücke und versuchte' Zn dieser Stellung daS widerspenstige Feuer auf's Neue anzufachen. Aber seine Hände zitterten so stark, daß er nicht damit zu Stande kommen konnte. Brinkmann sah dem Alten eineWeile schweigend zu, dann nahm er den Schürhaken und stieß kräftig zwischen! die Kohlen.' ' Uebernehmt Euch nicht." sagte . er mit rauher Gutmüthigkeit, sonst wird das da gar nicht fertig. Also Ihr habt mich verstanden, Busse, ohne daß ich Euch zu sagen brauchte, wen ich vor einer Stunde mit dem Schlosserlude zusammen gesehen habe. Ob er letzt auch da drinnen steckt, wo das Licht brennt. weiß ick nicht, aber es steht beinahe zu vermuthen, denn wozu sollte es sonst hell sein. Wer in solcher Nacht nichts u schaffen und nichts zu bereden hat. er liegt auf dem Ohr. Ich sage auch nicht, daß es waö Schlimme) sein muß, aber seht zu, daß der Junge in andere Gesellschaft kommt, sonst könnte eS passiren, daß wir den Karl Busse mal mit dem Anderen auf eine Liste schretben in den Acten steht tx a so w!e so." Der Pollzelbeamte legte für emen Moment seine kräftige Hand auf die Schulter des stumm dasitzenden Man nes, schüttelte sie ein wenig und ging denselben Weg zurück, den er hergekorttmen war. ') ! An der Laterne wandte er sich noch einmal um und rief zurück: Also bis sechs Uhr. Busse, verstanden?" Dann verschwand er um oic Eae. ' r Als die Thurmuhr der MichaelisKirche sechsmal schlug, legte Klau? Busse sein Handwerkszeug zusammen und begab sich aus den Heimweg. Die Arbeit war gethan, und die Leute mochten nun kommen, um mit FußeN darauf zu treten; es wußte ja doch Keiner, wie sauer sie ihm geworden war. ! Daran dachte der grauhaarige Mann, als er langsam der Mühlen straße zuschritt, denn er liebte eö, - irt seiner grübelnden Art Vergleiche anzus stellen, und eS fiel ihm ein, daß er an deren Menschen dm Weg ebnete. Abe sein eigenes Leben war holperig gewei sen, und wenn er mal an eine glatU Stelle gekommen war, dann hatten sickjj auch gleich Risse gezeigt. t So war eS gewesen, als er vor Iahren eine feste Stelle als Magistrats arbeiter bekam und von dem spricht Wörtlich theuren Pflaster Hamburgs' seinen sicheren Verdienst bezog; gerade damals war ihm die Frau gestorben und er mußte mit seinem Buben bei der. Grünkramhändlerin Jansen in Schlaf-' . r . . . l- ?5 l " '. i ; Neue geyen; uno ais oann fpaier oer Karl heranwuchs und durch Vermitt lung von Mutter Jansen im Holstein!schen bet dem Grafen Friesen auf Rönnekamv al? Gärnerbursche emen guten Platz kriegte, da war wiederum durch' i. , rrry ' . irtM i I . 01 Lizeloer oas ungiua ereingrvlv chen. ES war ja freilich nicht nothwendig gewesen, daß der Beniil sich in die hübschen Augen , der Kammerjungfer deS gnädigen FräuleinS vergaffte und wegen der Bertha Fischer tn eine Schlä. gerei gerieth, die ihm sechs Monate eintrug aber wenn daS Eine nicht geWesen wäre, dann, hätte sich auch das Andere nicht begeben können,- und im Großen-und Ganzen, war doch mehr Unglück als Schuld bei' der Sachel Ueber dieses Alles . grübelte Klauö Busse, und er dachte auch daran, daß er sich selbst doch. immer ehrlich, durch' Leben aescklaoen babe. lgortsezunß folgt.) No-To-Bac für fünfzig Cent. . Heilt die Leidenschaft f& teia, kräftigt schwach Mannn, reinigt da Olut. 60c, fl. et allen pouern z 5. Ols-2t OTus's JCt$ Qu CKZ." ,1

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bezeugt ttt, NeUfurnen Kraft Meser Ar?n,lmittl. J5ä) habe zwei Packete von Dr. Kay'sRenovator gebraucht und füble jetzt desser. ali vor Jahren. Ich bin überzeugt, daß die großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erbetenen ekannrmachunaen rechtfettigen. Ich fühlte durcd und durch krank, ermüdet und hinfällig. Ich gedrchte ihren enovator vorfchrifrsmäbig. H den ersten Tagen fühlte ,ch mich ge schwächt, aber nach einer Woche wetteren Eebranch zngte sich ein merklicher Wechsel zum Be Itt werde. Ich nehme rryt geiegenrlich, ,e nach Bedürfniß, jeden Nachmittag ein bis zwei Tose. Durch de Gebrauch Ihre Sienovatori habe ich in einer natürlichen Weife meine bin geweide vieder ia die gehörige Thätigkeit gebracht, . ,

z c? c? ? c? c? ? z c? c? ? & Dr. Kay's JBov einigen Wintern litt ich unter einem ifkfrt 'fR'tntfT Inchtrrrn 'HnariRfri hirfrr thrnntbnt

Dr. ay Lungenba ljam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich habe stet mit siche re Erkola diese Lunaen-Balkam in meine? ttamilie atatn frnfifn und Crrf&ltunaui anatmen

det. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Medizin al da empfeh len, wa S für dieselbe beanspruchen. Ganz Eraebeust . . SarlZang. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen jana Cito Presse.antat litt,. 0.. den 30. März 1897. . Prell 23 Ccttl 1 91.00. 0erk,ft Un ,lh ker der durch die Po? versandt. Wen Aerzte erfolglo find und alle andere Gegenmittel fehlschlagen fo beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chroniiche zirankheiren. Schreibt un, für Dr Ky Horn Treatrnent;" tt ist (in lrmhvolle. Buch von öS Seiten. Man adressire ; DR. B. j. KAY MEDICAL CO.. - - - OMAHA. NEBRASKA.

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Die Oa? fdttftltO garantirt, oder daö Oeld " zurückerstattet. - Vtit eine Kapital von einer hatte Ritt Dollar hinter un. garantiren wir deverikche Vlutergtsrug nicht eta tUnil der rrp vorübergehend, sondern dauernd zn heilen. W kurtre i verhrißmätziä kurzer ett und' skr mü Seit. Fälle von syphilitischer lutver. gistung, die ivtr vor ha Bhr eheUt haben, find seU bamal nicht mehr aufgebrochen. Wir geben jedem unserer atlevtea eine schristitide trati, ihm da für die Kur gezahlte Seid zurtutzu erstatten, fall wir ihn nicht kuriren sollten. Leidende, die nicht in Ihicaao wohnen, wer den von uns aus brieflichem Wege kurvet, wenn sie un eine genaue Beschreibung ihre Falle und : ihre Luftande Mschickm. lle nuierbälb Ebicago- wohnende Patienten bekommen von un die selb dende schristlUba Srtt. liöer aber nach Chicago zur Behandlung kommen will, . dessen Hotel und Reisekosten werde wir. in Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfall bezahlen, treibt um Bewette. wenn ihr unsere FahigkeU bezweifelt, diese furchtbare Krankheit gründlich u seilen, skr die die besten erzte bUher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können, tef-rder dieaa, OtÜ deraß.t einen Flli zeigen, dennnserwunderbareß , cUtittd micht littt hetltit Idmne. Steinet serer Patienten kann um sein Geld kommen. Wir garkmtiren im Fallr de Uißersolge jede ent zurückzuzahlen. Andere baden weder geheilt. noch de Vattentenhr Seid zurückaneben. tlltt, chronische, tieseingewurzeite Falle wer, . tn in ftO lii O Xatni ctKllt. Schreibt n nm die Adressen von Leuten, die wir geheilt, - und wir werde selbe mit der Erlaubuli ewsende. Da kostet ja nur eine rief arte no wird euch ÄsaUSe Schmenen und Seelenaualea ersparen. Sind die Symptome Auschisge im esichte.

. . BlUchen in Unndnd Hal, rheumatische schmerzen ta nochen und eleuken. auageheuve vaar.

schläze vm rper.- IederkdrüQdar.. schmerzen un op,e v. 1. w.. vann ,ou man waonnB keine Kü mebr verlieren. Wer Queckftlder oder Porasche gebraucht, gebe e sofort auf, da diese nur Wunden -rmd- efchsüre bringt. Schreibt ssrt. .Prompte Verschwiegenheit garantin. sch, orits, werde dentsch deantwprtkt. C00K Remedg Co..

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Ot Unapproachcd Valuc fortho hörne or the Class-room.

TUE STUDENTS7 STslWDAnD DICTIOWARY Edlted by Jajtks C. Fibkalo, Edltor Sybonyrna, ' Antonyms, nd PrepoclUona in Standard DicUcmary. Aiä!te4 b; Urg corpt .os Eminent SpecliUaU.

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