Indiana Tribüne, Volume 22, Number 174, Indianapolis, Marion County, 14 March 1899 — Page 2

SaDtona Tribüne. Erscheint Täglich und SonMAZV

rte t:zUche.1r'.künt' kostet durch lettXxIsu I (Xet per !o&)u die eottntagS.Xrtiac" Itnti ptx kSoche. Gelde mfasrae IS Sctttf sd tl (Jettt pe, C?xtt. Jtt P,ft Serhali b, ettlv z,zchit U Hb,,kHlg V p Jr. CTAmi 10 C& Vlnbama C Indianapolis, Ind.. 14. März 1899. ttäuberbandt als Aergbauer. Eine der malerischten. unwirthsamstn. und geschicytlich merkwürdigsten Ansiedelungen in unserer mexicanischn Nachbar-Nepublik ist das Verg-bauer-Städtchen Catorce, welches unfern der gleichnamigen Station der Mrzicanischen Nationalbahn indeß aus der anderen Seite eines Gebirges liegt. Noch heute führt dieses Städtchen in manchen Beziehungen ein ziemlich fragwürdiges Dasein. Es hat sich fchon oft gerühmt, eine Bevölkerung von 40,000 Seelen zu besitzen; doch ist nicht recht zu ersehen, woher diese ganze Menschheit gekommen fein soll. Er muthigcnd für einen Zuzug sieht es jedenfalls dort ganz und gar nicht aus! Eatorce ist äußerst schwer zugänglich, und wie vor Jahrhunderten, so muß noch gegenwärtig jeder Passagier, jedes Pfund Fracht und jedes Stück Maschi nerie entweder auf Maulthiers- oder auf Menschenrücken dorthin befördert werden. Und auf den steilen, gewundenen .Stcaßen- der Stadt selbst hat noch niemals irgend ein Gefährt, das sich überhaupt auf Rädern bewegt, passiren können! Besucher von auswärts versteigen sich fast nie nach Eatorce, wenn sie keine unvermeidlichen Geschäfte dort haben. .Und doch ist ein Ritt da hinauf zu Pferde, resp, zu Maulesel, sehr interessaut. einmal weil er nicht ohne perfönliche Gefahr ist, also dem Aben. tenerluftigen jedenfalls willkommen sein sollte, sodann aber auch, weil er für., den Naturschwärmer entschieden genußreich ist. Fast an jeder Krümmung des Weges bieten sich neue und überraschende landschaftliche SchönSeiten. Prächtig heben sich die weißen Mauern von Los Catorce gegen das Grün des Verg-Rückenö ab. Tausende von Fuß darunter schimmern die Wasser eines Bergstromes, und Licht und Schatten, wie auch die verschiedenen Farben, erscheinen überall in den 'o hen und Tiefen sehr, wirkungsvoll vertheilt. Dieses Städtchen hat eine eigenthümliche romantisch - criminelle Vergangenhei! und ließe sich, auf das Bürgerliche übertragen, sehr wohl mit irgend einem alten europäischen Raub-ritter-GebirgSschloß vergleichen. Auch sein Name (zu Deutsch Die Vierzehn") hängt damit zusammen, daß es einstmals daZEigenthum und die Hochbürg einer Bande der 14 verwegensten, desperatesten Räuber war, die jemals an mezicanischen Landstraßen harmlose Menschenkinder brandschatzten. aber auch Bewaffnete nicht fürchteten. Aber das Räubern war nicht die einzige Verrichtung dieser mexicani schen Rinaldini. Den-n sie waren die ersten Entdecker der reichen Silbererz Laoer. welche diese ganzeGegend durch ziehen, und deren Werth (wenigstens wenn man landläufigen Erzählungen Glauben schenken will) Jahrhunderte hindurch noch größer war, als derjenige der sagenhaften Schätze 'von Ophir! Und während eines langen Zeitraumes waren die Rauber auch die einzigen Bearbeiter dieser Silberlag-r. Noch immer ist dies eine ergiebige Silbergegend, und manche der verschiedenen Sllbererz-Gattuncen, die man hier herum findet, bringen durchschnittlich Nö,vO0-pro Tonne; andere freilich sind weniger dankbar. Je nachdem der Bergbau sich mehr oder weniger gut hier zahlt, wechselt auch die Größe der Bevölkerung; schwerlich hat dieselbe .die obenerwähnte Ziffer je er reicht, doch beträgt sie jedenfalls zu sei trei Zeit weniger als 3000 Einwohner, und zu manchenZeiten bedeutend mehr. Man mache sich übrigens keine zu .wilden" Begriffe von dieser Ex-Ban-diienstadt der vierzehn Paladine. Obwohl. die-, steilen Hügelstraßen die sich noch dazu alle am Rande einer tiefen Schlucht auf und ab bewegen für rollende Gefährte, wie gesagt, absolut unbenutzbar sind, so sind sie doch sämmtlich gepflastert, wenn auch nicht gnade mit Silber, so doch mit ganz guten Steinen. Auch hat die Stadt einen hübschen öffentlichen Platz, welcher die einzige ebene Stätte ist, die es hier gibt,' und eine verhältnißmäßia sehr schöne Cathedrale, die mit echter altspanischer Pracht geschmückt ist. Erwähnung verdient endlich noch, daß man in diesem früheren Räuberneft und bei seinen Bewohnern die mexikanischen Bräuche , noch in ihrer größten Reinheit vorfindet, ganz unbefleckt von. dem Einfluß von Fmn den. Wer also diese Bräuche studiren will, kann nirgendwo in Mexico eine geeignetere Stätte dafür finden, als Los Catorce, ' ' ' I n C h a m b e r S b u r g, Pa., fand die 19 Jahre alte Frau Sarah Shoemaker, erst seit 6 Monaten verheirathet. durch die Entladung eines Revolvers, den John Pittinger unvorsichtig Handhabte, ihren Tod. Pittinger war gekommen, um das Shoemaker'sche Ehepaar in die Kirche abzuholen. Er will nicht gewußt haben, daß der Revolver geladen war. Indem k leine n,20Meilen' von Rockland, Me., gelegenen Orte Washington hat sich eine entsetzliche doppelte Blutthat ereignet. Der Farmer Albert Heysler ermordete seine Frau und seine Stieftochter aus erster Ehe der letzteren, Frl. Tinkham, denen er beiden mit einem Rcksirmesser den HalS abschnitt. Er versuchte dann, sich selbst durch Vergiftung das Leben zu ! nehmen, erreichte aber feinen Zweck! richt. '

inirirr-ir-ir-r nn r- ri? r g m WjMM0Mß9MMMJMMMMMi

-kq jjmui - Auö dem

Wen Zloltke's

(Auszug au der Gartenlaube.) Der GenerabFeldmarschall Graf von Moltke genießt seit Jahren als

W &

gjj stärkendes Heiluahrungsgetränk Jo. M hann Hofs's flüssiges Malz. rs-4,vi ..X .:n .

niiw itiiiti i luynu;

Frühstück. " ' W Ein Dutzend Flaschen Jobann Hoff'S MalzExtrakt enthalten mehr Nährkraft wie ein Faß Bier oder Porter.

W nhrrn 1Pinff.fi

tei VlMllll lltV Laureomanie. In Italien spricht man jetzt viel von Laureomanie oder Lorberwahn als ei. ner Krankheit, die eine gewisse Ver wandtschaft mit der Megalomanie be sitzen soll.- Die Bedeutung deö letzteren Fremdwortes kennt Jedermann unter dem deutschen Ausdrucke Gr3 Kenwahn, während man für das rstere die Bezeichnung Lorberwahn" erst erfinden und erklären muß.' Laureati oder Lorberbekränzte werden in Jt lien diejenigen Personen gekannt, die einen akademischen Grad erworben haben; auch in dem von Alters in Deutschland gebräuchlichen Titel Baccalaurens, der in dem englischen Äache lor noch heute erhalten ist, steckt be kanntlich dieselbe Jdeenverknüpfung des akademischen Ranges mit dem Lorder. Unter Laureomanie versteht man also in Italien die übertriebene Sucht nach akademischer Laufbahn und akademischen Ehren, die in keinem anderen Lande der Welt auf billigere Welse zu erreichen sind und daher so große Anziehungskraft ausüben, daß sie bereits eine? pathologischen Betrachtung anheimgefallen ist und zweifellos bald Maßnahmen seitens der Regierung veranlassen wird. Italien besitzt für eine Bevölkerung von etwa 31 Mmwnen einige 20 Universitäten, mi uorr aen den Hochschulen entsprechenden In ftitute gar nicht gerechnet, wie das Instltuto omt)anIo di Scienze e Lettere in Mailand, das Instituto di Studi Superiori m Florenz u. A. Der große Andrang zur akademischen Lausbahn ist allmählich geradezu zu einer Gefahr geworden, da er den, Kaufmannsstand, den Manufakturen und dem Handwerk aller Art die besten Kräfte entzieht und ihr Ansehen herabdrückt. Außerdem verschlechtern sich natürlich die Aussichten innerhalb ver wissensckaftllckien Berufszweme von Jahr zu Jahr mehr. Aus die Autorität des Unterrichtsministers hm kon nen wir die Angaben machen, daß das medizinische' Studium in Italien von Anfang bis zu Ende mit einem osten aufwand von etwa 560 vollendet wer den kann. Einen .Grad" zu erreichen. weniastens Avocato oder Medico oder aar Professors zu werden, ist der Ge nittsmd eines weitverbreiteten und ae mhnu krankhaften Ebraeius. Ein Mitalied der Devutirtenkammer Sig nor Fusinato hat jetzt eine statistische UeberNckt über die Zustände in ver. scsiZkdenkn BerufsZweiaen aeaeben. die ein höchst bedenkliches Licht auf diese s?ntmickeluna wirst. Bon 1382 biZ 1896 hat die Zahl der Laureati in den verschiedenen Fakultäten um 42 vom Tausend zugenommen, während die Bevölkerung in derselben Zeit nur um 6.2 vom Tausend zunahm, so daß also der Andrana zur akademischen Laus bahn siebenmal stärker wuchs, als es durch die Bzvö.kerungszunahme gerecktfertiat wäre. Die fto! davon zeiat sich deutlich in den einzelnen Be rufen. Für Rechtskundige sind 8200 Stellen in .den Staatsverwaltungen zu veraeben und 10.000 üben eine Privat Praxis, es können also 13.200 Rechts, kundiae mehr oder weniger beschäftigt werden.' Der jährliche Abgang beträgt etwa 500, wahrend die - mittlere Pro duktion von Laureaten in der Rechts Wissenschaft in den letzten 13 Jahren 1070 betragen hat, - so daß - also in jedem ?kahre doppelt so viel Bewerber als Stellen vorhanden waren. In der Heilkunde ist beinahe dasselbe der ffall gewesen, denn für 207,567 Stei len in den öffentlichen Verwaltungen mit einem jährlichen Abgang von 500 stand daö jährliche Angebot von 9023 fast in dem gleichen Mißverhältniß. Etwas besser war es be, den Aporye kern, schlechter wiederum bei den Bete rinararzten. wobei zu bemerken ist, daß bisher von L257 Gemeinden nur 1734 solche angestellt haben. Auch die Hebammen gehören in Italien zu den Laureaten und bei ihnen übersteigt die 2abl der Bewerber um mehr als das Doppelte die frei werdenden Stellen. ES ist vielsagend, daß 3333 Gemeinden nicht ein einziges Mitglied dieses Standes fest angestellt haben. Es wird der Hinweis genügen, daß für die Ingenieure wie für die Philosophen und Literaten gan ähnliche Verhältnisse feNaestellt worden sind. Die große Gefahr, die in der Ueberfüllung der akademischen Laufbahn und in der dadurch veranlagten . Bildung eines akademischen ProletariatNZcgt. ist einleuchtend und fordert von Tag zu Tag gebieterischer eine gründliche Ab. Me. . , Otkmkl,r für vväötöchttr. Abgesehen von Göttinnen und von manchen Mitgliedern reaierender s. ist biZ jetzt die Zahl der FrauenöPersonen, welche Denkmäler erhalten gasen, zevensaus tne verschwindend geringe. Oeffentliche Denkmäler zu Ehren von Frauen von gewöhnlichem Fleisch und Blut, lediglich in Anerkennung von Qerdiensten derselbengibt eS fast gar keine, und selbst in unserem Lande' mit. seinem verhältnißmäßig starken Hervortreten der Weiblichkeit nur zwei, von denen weiter unten noch die Rede sein soll.. . ' ." . ' tt?4 nkel 'trscen ;fcit KrauÄ. . -

MäilWtfV? Vt..t tu ijlttIU(ulJfc JKKJ M-J.M-i. .J4. L M aimVlM.-...--

m.M m uui -----. Berlin, Reue SBilbclm Ztr. 1. ran. 38 jiue ae i'ccniquier. Ntw Jokk, 136 ?.'mklin (Ztr. auch trt uns und !n anderen galanten" Ländern, selber wenig Verlangen nach dergleichen. Man hat zwei Gründe für dieses Rtchtverlangen nach steinerner oder metallischer Unsterblich keit geltend gemacht, resp, gefunden haden wollen. Einmal: daß einem gwis sen feinen weiblichen Eitelkeitsgesühl die Denkmals Porträtirung einer bestimmten .Person etwas mehr oder weniger Unnatürliches und EarricaturenHaftes an sich zu haben scheine, zumal die Denkmäler von Männern so oft hinsichtlich natürlicher Ähnlichkeit herzlich schlecht ausfielen! Sodann: daß diejenigen Frauen, welche überHaupt Anwartschaft auf einen solchen öffentlichen Tribut hätten, in der Regel sich , viel lieber durch eine lebendige öffentliche Stiftung, ein Hospital, einen Lehrstuhl u. s. w. verewigt sähen, als durch eine bloße Denkfaule mit ihrem Namen darauf. Es maa an beiden Beweggründen etwas sein, und es ließen sich vielleicht noch andere hinzu sinden, z. B., daß Frauen in dieser Form lieber Andere bewundern, als sich bewundern lassen, welch' Letzteres ste der lebenden Darstcllungsform und allenfalls noch ein Bischen der Photographie und der Leinwand vorbehalten haben. Doch sei hier nicht weiter auf pfychologische Erklärungen eingegangen, mögen der Leser und die Leserin selber ihre Auswahl treffen. Genug, die Thatsache ist nun einmal unzweifelhaft vorhanden. - " ' Wie schon erwähnt, beschränkt sich die Zahl öffentlicher Frauen Denkmäler in unserem Lande bis jetzt auf zwei. Das eine derselben ist in der Halbmond - Stadt zu finden und wurde von der dankbaren New Orleanser Bevölkerung zum Andenken an jene hochherzige und schlichte Jrländerin errichtet, die man nur unter dem Namen Margaret kannte. Si: war eö, die den Kindern, welche durch daS gelbe Fieber zu Waisen wurden, eine Unterkunft gab und in den dunkelsten Tagen iener Seucbe täalicb mit ibrem Brotwa gen durch die Straßen fuhr' und den Inhalt an die Hungernden frei vertheilte. Bon einem Denkmalsruhm hat ste sich schwerlich je etwas träumen las sen. Sie hat übrigens auch ein pän diges Waisen-Asyl gegründet. Das andere Denkmal erhebt sich in Concord. N. H., und zeigt ein Stück wilder Pionier - Geschichte. Die be treffende Heldin, Hannah Duston, hatte, statt sich der Sklaverei bei Jndia. nern zu unterwerfen, lieber mit eigener Hand Diejenigen, die sie gefangen hat ten. erschlagen. Der Tomahawk in der Hand der Colossalfigur weist sehr drastisch auf die Gefahren jener prü sungsvollen Tage hin. Bekanntlich soll auch FranceS Wil lard, die dahingeschiedene Temperenz m M, v i m mt und lonstlge nesorm - Apojtoun m ihrer Art, in der Standbilder - Halle des Bundescapltols durch ihren Im noiser Heimathsstaat verewigt werden. Wenn man blos Denkmals - Eandida tinnen haben will, so ließen sich solche gewiß noch genug m unserer Geschichte smden. Drei Verewigungen in Gestalt nütz licher Stiftungen sollen für daö Anden ken bekannter Amerikanerinnen erfol gen, welche im vorigen Jahre aus dem Leben schieden: Die Zöglinge der Vas sar - Hochschule wollen einen Alkoven mit Kunstwerken, als Muster - Atelier für Studirende, zum Andenken an Reutrr . . i cf? . - ' oena oalivoriy suuen, weicoe im ame rikanisch - spanischen Kriege als ??eld Pflegerin starb. Zu Ehren von Winnie Davis, der Tochter von Jefferson Da vis, wollen die Töchter der Conföderation" noch einen Flügel an das Georgia Jndustrial. College- zu Milledaeville bauen. Und zum Gedächtniß der Mme. Romero. der ' amerikanischen Äattm des mextlamschen Gesandten in unserer Bundeshauptstadt und einer der gefeiertsten Damen in Washington wird ein Zimmer im .Garfield Memo rial Hospital" .ausgestattet werdend egen folcheDenlmaler wird man wohl von keinem Standpunkte etwas in wenden. ' ' . , ,, , Sein Lohn. . Novellette von LouiS Faran. ,Dee praktische ArU Doktor Roaer galt mit Recht alS eine Berübtbeit. Bi' Wrssenschaft scb en für ibn kein! Geyelmnlß zu haben. Er zählte wahre Wunder unter seinen Kuren.. ' ' i ;und dennoch, .seine. Tochter siechte rettungslos dahin! - . -An . welcher KranZbeit? - Niemand hätte eö zu sagen vermocht. ' Man hatte ihre Gesundkeit immer schon für eine zarte und schwächliche gehalten; aber, gleichwohl so jung auS dem .Leben zu scheiden zwanzia Jahre kaum . Niemand konnte daS so recht verstehen: denn um sscb dieses Räthsel zu erklären, hätte man vollständiger in daS Leben deS - iunaen Mädchen eingeweiht fein müssen, um !& ra.t.: :t ... " ' uji viicycunniß gu ourqoringen.i . Cäcilie hatte ihre Mutter verloren, als, sie zur Welt kam. Sie hatte weder Bruder, noch Schwester. Dagegey oefaß sie einen etwas älteren Cousin - Fabrice , der mit fünf Iahten verwaist und. von diesem Tage , an im Hause JbeS Doktor Roger erzogen w'orhnr rnr ' ... ' I " '

W r m ) m jr" r M rV 1 -M Vw W MMWM. j W

- m

..iÄ

HMW?'' ÄifeT

m W

Die beiden Kinder waren vann zusammen aufgewachsen? sie hatten Mami und Frau- gespielt, hatten die

naivsten und zärtlichsten Schwüre ge wechselt; dann war eine Stockung in iwÄäE ihren Bsziehungm eingetreten; ihr verschiedener Alldungsdrang zuerst und später das weltliche Leben, das Fabrice anzog, hatten sie fast vollständig getrennt. Er. er hatte vergessen; sie erinnerte sich, und das war es, das sie tödtete. , Noch lange, sehr lange, hatte sie geglaubt, daß Fabrice zu ihr zurückkehren würde; aber als sie begriffen hatte, daß sie sich thörichien Hoffnungen hin gab, als sie die Gewißheit erlangt hatte, daß die theueren Pläne der Kindheit sich nie erfüllen würden, brach ihr das Herz in namenlosem Weh. Sie gab keinen Schrei von sich und keine Klage. Sie ließ sich langsc,m gehen, wie eine geknickte Blume ihren schönen Traum mit sich nehmend, den die Wirklichkeit nicht gewollt hatte. Aus Scham, aus Stolz hatte sie sich bemüht, ihren Gram und ihre Liebe zu. verheimlichen, aber ihr Vater, hatte .sich gleichwohl darüber nicht getäuscht. An-' fangs war ihm der Zustand .seiner Tochter nicht so bedenklich erschienen; er hatte auf ihre Jugend gerechnet, hatte sich gesagt, daß in diesem Alter die Schmerzen nicht ewig währten und daß Cäcilie sich trösten würde. Aber er erkannte bald, daß dem nicht so war, und daß all' die versuchten Zerstreuungen. das junge Mädchen gleichgültig ließen. Reisen, Gesellschaften. Vergnügungen jeder Art Alles war umsonst; sie wurde immer zarter, im nur mauer, gicuic tm langsam verschwindet, und der Doktor sah sie voll Schrecken mit zedem Tage " tr y-ili , dem Grabe näherrllcken. Er, dessen glänzender Name sich in Aller Munde befand, er, dessen Carriöre eitel Ruhm und Triumph gewe fen war, er, der soviel Andere gerettet hatte. er vermochte nichts für fein Kind! . Was nützte ihm nun seine ganze Wissenschaft, da seine Tochter vor seinen Augen langsam starb? Er hatte alle Mittel versucht, alle Behandlungsarten, und das Leben entfloh aus diesem theuren Wesen! Und dennoch, es war nicht möglich! Man stirbt nicht mit zwanzig Jahren! Er mußte sich täuschen, mußte die Krankheit nicht verstehen! Ohne Zweifel, es gab Fähigere, es gab Geschicktere, als er, die sie erkennen. die ein Mittel finden würden, sie zu heilen! Der Doktor Roger versammelte denn seine Berufsgenossen; aber diese Berathungen blieben ohne Erfolg. Der Vater hatte keinen Fehler begangen; er hatte Alles gethan, was irgend möglich war. Seine - gelehrten Collegen konnten sich nur vor ihm beugen und die BeHandlungsweise billigen, die er beobachtet hatte; aber einige von ihnen sagten ihm vertraulich: Roger, sie haben Alles gethan für den Körper; allein ich glaube, daß daS Uebel - im Herzen sitzt. Trachten Sie, Ihrer Tochter Denjenigen - zum Gatten zu geben, den ste hebt, und Sie werden sie dann rasch wieder zur Gesundheit und zum Leben zurückkeh ren sehen!Ach,' diese beruhigenden Worte drangen wie Dolchstiche durch . die Seele des Doktors! Cäcilie mußte also sterben, da der, den sie liebte, niemals ihr Gatte werden würde! Fabrice war, wie Doktor Roger seit Langem wußte, nicht mehr ganz frei. Indessen,.' eö giebt Bande, die man zerreißen kann; der Doktor hatte eS wenigstens gehofft, und daher hatte, er eines Tages .den jungen Mann aufgefucht, hatte ihn gebeten, beschworen fast, seine Cousine wiederzusehen und sich von ihrer Liebe rühren zu lassen. Aber schon nach , den ersten Worten unterbrach ihn Fabrice. Onkel," hatte er ernst gesagt, für Deine Ruhe und für das. Glück Cäciliens würde ' ich mein Leben geben. Aber über meine Ehre darf ich nicht bestimmen. . Ich könnte mich von einer Frau trennen, die ich liebe, wenn ich keine anderen Bande brechen würde, als die meiner Liebe; aber die Mutter meines. KindeS verlassen nimmermehr!" ... Und in ' einem plötzlichen Dränge, sich mitzutheilen, hatte er dann Alles eingestanden.' ' . . , - . ' . Seit drei Jahren war er Vater eines kleinen Knaben, den er vergötterte, und sein'. ganzes Glück.- feine ganze' Existenz lagen in den. Händen des klei-- . nen Anors, - Alö der Doktor diese Beichte vernahm,?.senkte er traurig den Kopf; er begrisf.,daß es ' keine Rettung mehr 80.:;; . . Der Sohn FaSriceS war Cäciliens Verdammung. TL Der Zustand Cäciliens war nun mehr völlig KoffnunaSloS. ' und ihr Ende konnte kaum noch lange auf sich j warten lassen; der Vater verließ sie nicht mehr und weigerte sich ' selbst. inneuorrgen Kranken zu besuchen. -Der Befehl war ertheilt. Niemanden vorzulassen; -er war unsichtbar.' ' 5inefc NacbmittaaS iedocb waate eS nccr nos ver sengen xucijung, den Doktor zu rufen: es bandelte sich l - ' - l'l. : n.rr um einen dringenden Fall, ern md, daZ mit dem Tode rang. Jemand man wußte nicht wer ließ ihn bit. un; , schleumasi zu kommen. Em Waaen erwartete den Ani vor dem - - . Hause. ' Dieser lehnte mit einer gleichgültig . gen Beweauna ab. ' , . . ' WaZ kümmerte eS ibn.' dak .Andere ' litten! ... Seine Tochter sie laa im 'Sterben!...'"' '. , Aber Cäcilie hatte gehört. .Du mukt gehen. Vater!- flehte sie mit ihrer .schwachen Stimme, der er nicht, widerstand. " ' Und sie fügte hinzu: .Ein Kind!... Du mukt!- '. Mechanisch, fast gehorchte'?' der Dok t mm 's. II i. . . ...

i?!n Wazen warlere m der'TyJl utti:n vor der Thür. Er stieg ein, zu schr m'.t Sorge erfüllt, um zu bemerUa, wie seltsam dieser ganze Schritt AM if. ilV 1 T k AM f-f

c;uciuiiuj iuui. uu vcuuv ci uvui Ä n "was Anderes zu den- '';,,:, ,:,. k V. vor einem stattlichen Hause der Parkstraße an. Eine Magd stand bereit, um ihn bei seiner Ankunft sofort einzuführen; sie ließ ihn in das Appartment zu ebener Erde treten, und nachdem sie ihn durch mehrere Gemächer geleitet hatte, öffnete sie das Zimmer des Kranken. Der Doktor zuckte zusammen. In einer Wiege lag ein Kind von zwei bis drei Jahren und zu den Häupten dieses kleinen Bettes stand Fabrice. Er stürzte sich seinem Onkel entgegen, und indem er seine Hände ergriff und krampfhaft preßte, sagte er: ), wie gut von Dir, zu kommen!... Nicht wahr? Du wirst ihn mir retn, meinen kleinen Andr6? ... Ich wagte es nicht, sofort nach Dir zu schicken: ich habe zwei andere Aerzte rufen las sen; aber alle Beide haben daö Gleiche verordnet, und ich seh? deutlich, daß es mir Andrö schlechter steht '. . '. schlechter als zuvor, Onkel! ... Was sollen wir thun? ... Ich habe nur noch Hoffnung auf Dich." Um zu verbergen, was in ihm vorging, hatte sich der Doktor der Wiege genähert, und in einem kurzen Tone erfuchte er Fabrice um einigeAufschlüsse; dann beugte er sich über den kleinen Kranken und untersuchte ihn mit großer Aufmerksamkeit. Gewiß, es stand schlecht um das tV4l UiV Vt fc VW VUUUWII Kind, aber die .Behandlung, der, man tfHUV, UVfcfc Vlfc .jv es unterzogen hatte, war auch ganz darnach' angethan, es zu todten; wie en iur zwei AerztZ den gleichen aroben Fehler begehen können? So hatten also weder der Eine nocy der Andere die wirkliche Krankheit er kannt? Nun. Onkel, was meinst Du dazu?" fragte Fabrice voll Besorgmtz. Der Doktor eiyob den Kops. Und als er das . angstverzerrte Gestcht des jungen Mannes sah, blitzte es triumphirend in seinem Blicke auf; eine herbe Wollust bemächtigte sich sei ner, eine böse, grausame Freude, diese großen Thränen zu sehen, die langsam über, die bleichen Wangen Fabrices rollten. Zr fühlte sich gerächt! L Fabrice litt dieselben Leiden, wie er! Auch er wußte nun, was es heißt, sem Kind sterben zu sehen! Fabrice er duldete dieselben Qualen, die er schon seit. so, lange ertragen mußte!, Und das war gerecht: Nur zeigte sich hier das Schicksal in riA- .,.r.. o:.. . konnte den Sohn Fabrice retten er, cuici uuiiftui uiuu umu " . r r f i i r '1 der.selne eigene Tochter Nicht zu heilen vermochte!, Der Sohn abrlces ach, ohne , TT T ' Die Mutter Andres war nicht zugegen.? Favrlce hatte den Takt geyaor, LM , , 0m ( r t ste. zu entfernen. Der Doktor errieth übrigens er ahnte es , daß sie mnen großen.Platz im Herzen Fabrices einnahm, daß ' dieser sie nicht mehr liebte, und daß das Kmd das einzige Band war. das sie noch zusammenhielt. Und Nichts kam der Wahrheit naher.! Der Doktor sah die Wiege des kleinen Andr6 nicht mehr; das, was er sich vor Augen führte, was er gegen semen Willen sah, das war seine blasse, leidende Tochter, und dann die Hoffnung, das ,Glück. die plötzlich .' an ihr Lager traten und sie zur Gesundhert und zum even zuruckdrachten! ... Denn schließlich wenn es starb, die seö Kind, wurde Alles möglich! Eines dieser beiden Wesen mußte fc. ..sil u. 2 u V. . w e i vciiuüinücn, unoxG ooer viacute: Und 5kck steif in ki, sah ritMnth s,(. iN, V . ZV 7J i? n Ä. "i.SrM""99:!1!' ZZ fc 1" ' ? i1 " . V, - ""W110"' er tl 0 N.Z ftTY K.m .Ws.tt. n darum, einen verderblichen Trank zu lyuuviiu t iuy u uiuyt verordnen; es genügte, den Dmgen ihren Laus zu lassen! Zwei Andere hatten sich bereits getäuscht! Und dann, kein Zweifel, es war zu spät, um ein neues Experiment vorzunehmen. .Große Schweißtropfen perlten auf ver Stirn des Arztes. Gewiß, nichts bewies, daß eine neue Behandlung von Erfolg sein wurde. Nun. Onkel?' fragt. di zitternde Stimme Fabrices wieder. Der Doktor erwiderte kalt: ' Befolge die Verordnung weiter!. i r. i i" jr .vi rw - , 'ES läßt sichnichts Anderes thun! Und Adieu! Und ohne ihm noch einen Blick mvt wenden, ging er hastig weg, wie schon von Gewissensbissen verfolgt. Als er zu Hause ankam, hatte seine Tochter zedes Bewußtsein verloren. Von diesem Augenblicke an begann ein entsetzlicher Todeskamps, der noch den ganzen folgenden, Tag und die gänze Nacht hindurcb dauerte. AlS der Morgen zu dämmern begann, hob sie sich ein wenig empor, ein Krampf erfa 'fcD schwachen Seil - ',k,v knvs tonr hnri'?f M,M VW VWfc . . , Cäcilie ist todt, und Stunden und vgpxustöc 10 aüoiicr.yiogci , V --. r 0 - jt i. I r. m i - - . vernichtet vor der Leiche semer Tochter, fremd und theilnahmslos gegen AlleS, vorgeht., . Plötzlich zuckte. er zusammen! Die Erinnerung an den . klemen Andre ist mit einem schlage in ihm leoenvig geworoen, wie em Votcystov W 1" lym in s Herz gedrungen. Ein Schauder überläuft seinen gan- ' zen Körper. Was geht dort, bei Fabrice wohl vor? War eö nicht seine Pflicht, die Ret. tung des Kindeö zu versuchen, zu vergegen, pem es gehörte, in ihm nur ein

hh Tt itnS N, sTft6 hi UW "et uucrnai c: 01U8

Kopf sinken, stieb einen 5!?lgter: .Um damit nöthmen..

fzer aus .... ... uuin WnoiBcz.

88

Manner an der ober bki vergnSzungen

Verrenkungen und Quetschungen Stkisigkcit und Wunden aus. Ss gkebt keln bessere .heilmtttel im Hause ,u haben als eine Flasche

St. Zanobs Tel. lft eln guter Freund ln der kkothz c hetl, flr.

s vfi' nv-.rV)i t& y X cl)i " S Z ferv M

An Iowa editor was comoelled by & serious siege of dyspepsia to leave office worlc and seck relief by travel. Rest and chan?e helped him, " but," he relates, " I could sind no real relief from tno

aw ful fits of indigestion. wbich still dy a druggist, at Tacoma, in the 5 me to try R

Fkm

I did so, and in less than twenty-four hours could feel a marked change for the Kelter, and fro; that day to this I bare used thora with commendäble results wbenever I bare feit my old ail.ucnt beglnnbj to gtt in Us wovi."

I kttkien ,1, ernnnm 7i& h?n atmnM mitfie Tode I I "3 n"'"? -fcvv utuntv und seine Selbstvorwürfe ' stnd um r Uhwtr. um so Kriinn T3 dnrck, s,:. sträklick- ndknnnsms, s?; I I 1 7" - .(.. I Tomter nirnt antun bni ni r vor I ' " ii " ' sich selbst nicht einmal die Entschuld: gung hat, ihr das Glück gebracht zu m w w m yaoen: Plötzlich bemächtigt sich seinerein großer Entschluß. Er will wissen, waL aus dem Kinde geworden ist. Er will sehen, mit eigc nen Augen sehen. Vielleicht ist es noch Äen. es dem Tode zu entreißen. Uno er, der soeben noch unfähig war, sich zu rühren, eme Bewegung zu machen, rüstet sich mit fieberhafter Eile. Seine Umgebung glaubt, daß ihm der Kummer Verstand geraubt hat: man bemüht sich um, ihn. will ihn zurückhalten. c.ber der Doktor schenkt Niemand Gehör. Er hat nur noch einen Gedanken, eine fire Idee: den Sohn Fabrices zu retten! Sein Wagen uicht bereit; er nimmt die nächste Droschke, die vor überkommt. Dieselbe Angst, di- ihn bei seiner . ;ar"rr".r:t i irervenoen ocyitt ersuuie, lconui! Um die Seele von Neuim zusammen; es scheint ihm. daß :de Sekunde, die verfließt, dem kleinen Andr6 ein wenig Leben entzieht. Nein, gewiß, c 8 wird nicht zu spät Sofort cn; stark wirkendes Me dikament! Er wenigstens muß geret tet werden, muß leben! Aber der Weg dünkt ihm so weit, so weit, dak er schon ' glaubt, niemals meh? anzukommen. ' Endlich halt der Wagen. Der Arzt stürzt iich in daö Haus. Ader noch bevor er die Glocke berührt bat. öffnet fick die TbÜr der WobnUNa von selbst, und fabrice wirft sich mit einem lauten Schrei in die Arme Dok ZZ Onkel, er ist toot! mein kleiner Andr6 ist todt!Franen'Emanelpation. Seitdem das schönere Geschlechte So oft spricht über Frauenrechte: Sind weniger 'zu schauen Auf Erden rechte Frauen. -fürsorglich. mto:t wollen also die Würste, und Speckseiten. nur oesoaio emwenoer- yaoen, um. Ihren und Ihrer Kinder Hunger zu ttmen. Wesyalv nahmen Sie aber VCJUUlCst äu lüimcn; t. CT ... fl ti 1 uuiomaitnrnaioei. salw tr ' X ' 1. . 1 . V ter: .Sie sollen tm Stück Blei Natt i tl 5ebnvfennia Stückes in. d-n - , i Y . . . z Fayrrarttn - ÄUtomaun geworfen da r ' . ? . . . r- - - ben. Geben Sie daS ,u?- Anae. klagter: Jawoll, hoher Herr Jerichts. Hof; aber det. that. ick bloS auö Rache, weil meine Jroßmutter von die Eisen. bahn überfahren worden is. Modernes Pärchen. Leh. r: Also Pepi, was war alles in der Arche Noab drinnen?" Pepi: .Aon zeoem em Pärchen:: ein Löwe uno eme c-?.' rm.it (n"fr: I oiöm, ein oiT uhö eine Bar. und eine Bärin, ein Hund und :Xi 'Q.lw ITiih uwwiviu.,. -riVVS'Z-'.-v? Hans, weißt Du vielleicht noch emi. gesZ-Hanö: Em Herrenrad- uni .tt .S(mn.n.li - i i ...-' -

I ftttift Vt. CV-tf, -11 V. O .W.1IT. '

mVHU,..i&H-- - I ' t

Arbeit

setzen ftch der Gesb? Von . iT--i hks$ W A 7& w overtook me at times, until one täte of Washington, recommeeded Taibmilles. BIG- OXJJl. iiwtlm jm m m m "Tb Sea Level Eoute" -TONew York. Double Daily Service, Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. Vk. ?. JngollS. Präd,nt. E O. MeErmts. kikehrßdirektor. Warre N. Lynch, sst. Venl. Dass, Zittt gt. H L.lvron,o, . .P. . Die populäre lMMtWi Ist die beste Linke ach o o a o- o. Vier Züge! Verlassen Jndianapvli j 7 00Bm 11 5?m 3 smivx li es uit nkft i iteago 1 1 Mt ttbedt Ub 7!2Bm 88 j treffe hier et.... L0B 7 KLBm i 4Wlm 4kk7 TSgttch aukgen Sonntag. c Die neueste verbessertenOestibule Wngen, Wsgner Schlnfwngen kgante Parlor-Wagen und Eßwagen. Lokal'GckilakVasea i Adtaatta ft.t ... 8 30 bknd deren. BerlZßt Ehtcago 2 oraenß. an iete Seit ach 9 80 Abend beut werde. West Washington Lttak, Xicket.Osfiees unton Ahnhos. Mastack. tn noc. ahhoi nd 23. krugi. ffrank 5 W eeb. fni n(T Wn.f l9'.wJ.y ''Prüf, unb el. VZgr. v. -crojnciucanaQer. ev. W. Hayler. Dtst.Psff. Lgent. IKiutintiätii V I vwtw uijv 4 .Hi&D.R..ß. Abfahrt Ankunft Eincinnali akunft 7kyv . UtOUw m WXL 0 9wmw m T 4bw 10 6091! Indianapolis dfahrt 1455m 8 05m 10 UB 3 45 4 WUT Vk Dayton Züge, C. H. & D. R. N. - - M.MM J. Jgdiagavoli i 8. , . !m Ankunft Dayton Aakunft 1108"m J5lm 0 Vhji J45m 4 4SR 7 0091m 7N U i7fcn S.T4rt!l Osl lViVVV W 4Vtll IUÜI 1 ' u. n. & jü. k. r. Abfahrt Avknnst ' ' Ankunft , ..... . . ' I uno'ri: xoieeo: Detroit fahrtiome'st'Nm e'ft TO0Ä" - . IU3a ') genome ormtagl. Ticket.Ofsicen : Union Otation und 25 Qe? cÖ J2 mw. , '

rr3

v, c

Lm

f:VYJf An

K-:irs,u

w8! X

i , " . f .-m. -m

m4är&

sföyXS LAXIR II BON-BONS Jk vVQMM XjKURttRtN VERSTOPTÜNö MKMtm , MMtf. ' 1 . irr

L.JTIBlSa. .--

KsWjZZ-MWekjtt

von Indianapolis. Pianos und ZNusikalien. Oarlin & Lennoi, 6-9 Ost Market Lt. (andwirthschaftl.Geräthe u.U?agen Holten Y?. B. Mfg. Ca., 339 Ost Wash. II. T. Conde IrnplernentCa, 27 N Capitol Are. Bau und 5eihVereine. German-Ainericari Bldg. Ass'n, 154 N. Delaware St. International LUg & Loan Assn, 143 Ost Market St. Zuckerwaaren (IVHolesale.) Iaggett & Co., 18 West Georgla St. Riemen und Ccbcr. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy, Hlbben&Oa, 135a.Merldl&a 3ce Cream. Hirnas IL W.t 212 N. Pennsyl?ania St Bauholz. Coburn Henry, Georgla St Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL oOQ Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendrick3 & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Hendiickson, Lefler & Co., 131 S.Merld Eisen und 5chmiedewaaren. Qayinan & Cary Ca, lil & Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 18ÖE. Wash. Eisen und Stahl. Holiiday W. J. & Co., 107 8. Meridian Farben, Oel und Glas. Bnrdsal & Co., 34 & Meridian St Indianapolis Palnt & Color Co., 240243 Massachusetts At. Kutschen und Reparaturen. Rooblns, IrTin & Ca, 32 0. GeorgiaSt. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 28 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Ca, ' 120 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Oa, 47 S, Meridian St Geschirre und Sättd. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea (Defen und ßeerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St slrtfrtt iitiS Tnrftirt I . .i.v v.jtHpt Ba . . V -XXV Um trustompagnten. Indiana Trust Ca & Safet j Vault - Ais ?j ?i Sottiitaas ' Vlali Ktti .V '- vtxtirrH HC 1"rr,4, Der Wmmnimt$ reiil ,i tZtf &z trMm lÜCi tt$ GJi.wzßbstö eider zusskA I I VSs.x Per Woche oder ZA 5 Mont. Durch öie Post . dnsar.bt, ?oftet das Tegebtt 025 h&S SontestStt' HZ p Sahrbbz zferM "SS H ByjÄÄ?tfe6: m fJiffi ES3, i'.-r'f " mmi r--Vt.,TT fmi. tm i... i bmjg

mmm

I tv Tribune

1 ir-

W

5