Indiana Tribüne, Volume 22, Number 174, Indianapolis, Marion County, 14 March 1899 — Page 1
o K rlC M O 71 00 rvo W st US AS K oy iy ly W V V w KV iy W Office : No. 18 Oüd mabaixa Gttöste Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Dienstag, den Mörz 1899. Jahrgang SS. ClcU74
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Sditorielles. Vor einiger Zeit wurde gemeldet, daß der Methodigenbischof Votier in New Sork die Wirthschaften in Schutz genommen und sie üeS armen Cannes Clud" genannt habe. Darob antsetzen unter den Heiligen". Nun ging aber der Bischof noch einen Schritt weiter. Er veröffentlichte dieser Tage einen Artikel, in welchem er gegen die Prohibitioniften mit einer Schärfe auftrat, die selbst von einem demokratischen Zeitungsschreiber, ge chweige von einem Bischöfe der mehobistlschen Kirche überraschen muh Er hieß sie Pharisäer. Heuchler,, er nennt sie arrogant, verleumdensch,unwissend, unskrupulös und lügnerisch und spricht von ihnen als fanatische und hysterische Leute. ES braucht da wohl kaum versichert zu werden, daß die P,ohibitioniften sich nicht seh? geschmeichelt fühlen. Der Bischof läßt e aber bei dieser Abweisung nicht bewenden, sondern prickt des Weiteren die Ansicht aus. daß' die Saloonfrage" keine große Frage für sich, sondern ein kleiner Nebenumkand in der sozialen Frage sei. Tr weist aus die großen Aenderungen in den wirtschaftlichen Verhältnissen in, die in den letzten Jahrzehnten vor sich gegangen find und er räth den ProhibitioniJen diese und die Beziehungen deS SaloonS zum häuslichen und öffentlichen Leben, seine Ursachen und seine Wirkungen, namentlich aber baö Elend zu studiren, daö die Wirthchaften niedrigen GradeS erhält. Der Bischof scheint ein vernünftiger Mann zu sein und hat jedenfalls viel Courage. , ,, ES erben sich Gesetz und Rechte wie eine ew'ge Krankheit fort. Daran wird man erinnert durch den Umstand, dzß eS viele Mühe gekostet hat, unsere Legislatur zu veranlassen, daS Gesetz dahin abzuändern, daß in Zukunft der Verklagte den Beweis für "eontributory ne.gligenc" (beitragende Stach. lässigkett, Mitoerschulden) und nicht er Kläger den Beweis deS Gegentheils führen muß. Wir haben darüber schon vor einigen Tagen geschrieben. Aber, fragen wir, warum ist die LegiSlatur nicht weiter gegangen 7 Warum läßt sie eS abei, daß der Verklagte, selbst wenn seine Schuld noch so groß sei, frei ausehr. isoaio oer lager nur em ganz klein venig mit die Schuld trägt ? Wäre eS nicht genügend, wenn die Mitschuld bloß, die ei in der viechti. spräche heißt, ein mitigating circum ttance wäre ? Warum die Schuld Nicht beiderseits abwogen 7 Das Rechtsprinzip, daS der üblichen Rechtsprechung in solchen Fällen zu Grunde liegt, paßt nicht in unsere Zeit. ES entspringt einer längst vergangenen Zeit, in welcher man von dem heutigen Maschinenwesen noch keine Ahnung hatte. Da brauchte man sich vor Treibriemen, Schwungrädern und mit sabelhafter Geschwindigkeit rotirenden Wal zen, vor L:?smotiven und Zotor wagen nicht in Acht zu nehm:n,.und solche Vorsichtsmaßregeln wie heute waren nicht vonnöthen. Da konnte zu lebet Zeit Jedermann die nöthige Vor ficht vor UngluckSfällen üben, ohne dabei nervös zu werden. Da lauerten nicht auf Schritt und Tritt, in Otraßen
und Arbeitöräumen Gefahren alle? Art. ES liegt in der menschlichen Natur, daß man nicht allezeit an diese Gefahren denkt, daß die Aufmerksamkeit zeitweilig davon abgelenkt wird. Wohl aber kann man von dem, der diese Gefahren durch seinen Betrieb verursacht, verlangen, daß er seinen Betrieb der Gefahr gemäß regelt. Ereignet sich dann trotzdem ein Unglück durch ein auch ihm mögliches Versäumniß, so lasse man, wenn der Andere nicht ganz frei ist von Schuld, doch wenigstens diesen nicht allein die ganzen Folgen tragen. Da ist unge-recht.
Ei paßt nicht mehr in unsere Zeit. Diese RechtSanschauuvg ist ein Ana chronismus. Aber nirgends, find die AnachroniSmen mehr zu Hause alS im RechtSoerfahren und daS Unrecht schleppt sich alS Recht durch Jahrhunderte hin. - flial)liinri)ifljlcn. Wette, beriSt. Wärmer, zeitweilig Regen heute Nacht und morgen. HöchKe Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 42 Grad, niedrig? 29 Grad. Der Kaiser will seinen Willen durchsehen. Berlin, 13. März. 3 Reichs. tagSkeeisen hält man die Differenzen mit der Regierung wegen der Armee. vorläge für sehr ernst. Der Kaiser besteht auf Bewilligung der ganzen Summe. Kanzler Hohenlohe hatte heute Nachmittag eine Konferenz mit Dr. Lieber, dem Führer deS Centrums. Dr. Lieber aber weigerte sich nachzugeben, da er fürchtet, daß dadurch die Führer ihren Einfluß bei den Wählern verlieren. Viele ReichStagSmitglieder glauben. baß der Bericht der Commission morgen mit 200 gegen 168 stimmen an. genommen, und daß dann die Aus lösunz dS Reichstages erfolgen wird. DaS Centrum glaubt jedoch nicht an eine Auflösung und will sich nickt bange machen lassen. Volkszählung in Cuba. Washington, D. C., 13 März. Die Administration hat beschlossen, auf der Insel Cuba eine genaue Volks. zählung vorzunehmen, um festzustellen, wer Bürger und wahlberechtigt ist, ehe eine. Wahl zur Ctablirung einer re. präsentativen Regierung stattfindet. Die Volkszählung wird durch die amerikanischen Militärbehörden und die ihnen unterstellten Civilbeamten vorgenommen werden. Um die Handlungen der CubanerVersammlung kümmert man sich in Washington gar nicht, und man weiß, daß den kubanischen Soldaten die abgesandten $3 000.000 genehm find Ob Gomez abgesetzt ,st oder nicht, ist absolut gleichgiltig. DaS Geld wird den einzelnen kubanischen Soldaten durch amerikanische Beamte ausgezahlt werden. Gomez ist Agent für die Führung der Verhandlungen gewesen, darauf, was die Cubaner.Berfammlung dazu sagt, kommt nichts an. Havana, 13. März. Sollte ein Theil der kubanischen Armee, auf die Cubane?. Versammlung gestützt, die Annahme deS Gomez - Porter'schen Abkommens ablehnen und sich weigern, sich auszulösen, falls nicht mehr gezahlt vrrd, als $3,000.000, so wird zur gewaltsamen Entwaffnung geschritten werden. Die Ver. Staaten halten sich an das Abkomme des Spezial. Vertreters des Präsidenten, Robert P. Porter mit General Gomez, bezüglich dessen die Ausarbeitung des Delails schon veit vorgeschritten ist. Eine verwegene Erpresser, bände verhastet. Chicago. 13. März. Mit der Verhaftung von zwei Udvocaten, Na mens Frank Schönseld und Jacob Erb hat die Polizei gestern Mittag den Ansang zur Hintertreibung einer ErPressung gemacht, durch die die Ver über sich in den Besitz von nahezu einer halben Million zu setzen hofften. Eine förmlich organisirte Bande hatte sich als ihre Opfer - die angesehensten Ge. schäftsleute Chicagos ausgesucht, und es heißt, daß Schönseld und Erb die gesetzeskundigen Berather der Uebel thäter waren. Die Zahl der Opfer 'festzustellen, ist vorläufig unmöglich,
doch war sie nach Angabe von Capt.
Colleran keine geringe. Zu ihnen gehört Frank H. Cooper, von der Firma Siegel, Cooper k Co., der vor ungefahr einer Woche auf Veranlassung der Bande in einem Lokal an der Wabash Ave. verhaftet und dem Richter Martin in dem Harrison Straßen-Yolizei-gericht vorgeführt wurde. Die VerHandlung des galleö wurde ledoch verschoben. Zwei Tage später erschienen dem Vernehmen nach zwei Mitglieder der Bande, deren Berather Schoevfeld und Erb gewesen sein sollen, bei Herrn Cooper und erklärten ihm, daß sie Schweigen über die Angelegenheit bewahren würden, fall er ihnen die Summe von $250,000 zahlen wolle. Herr Cooper wies jedoch den Kerlen die Thür und machte Capt Colleran von dem. Geschehenen Mittheilung. Das Resultat war, daß für die ganze Bande Haftbefehle ausgestellt wurden, und die Ersten, die gefänglich einge. zogen wurden, waren Schönseld und Erb. Erb war früher KreiSrichter in Little Rock. KanfaS. Die beiden Advokaten und zwei andere Männer, deren Verhaftung jeden Augenblick bevorsteht, waren nach Capt. Colleran'S Angaben die Haupt. schuldigen, die Duhende von Helfers. Helfer engagirten. Ex-DeteetiveS, Photographen, die Augenblicks Auf nahmen von den Opfern in compro. mittuenden Stellungen ansertigten, Bewohner der Levee" und' selbst Constabler wurden zur Ausführung des Planes herangezogen, der von den Leitern sorgfältig ausgelegt war. Die besten Beweise wurden der Volizei von einem bekannten Photographen geliefert, der verschiedene Arbeitea für die Schwindler ausführte. Capt. Colleran behauptet, schon lange um daß Treiben der Bande gewußt zu haben, doch bisher habe keineö der Opfer als Ankläger auftreten wollen, weil sie die Veröffentlichung oer Sache gefürchtet hätten, und so habe er blS j,tzt ruhig zusehen müssen,, wie die Kerle ihre Opfer inS Garn lockten und rupften. Admiral VillamilS Leiche. Santiago, 13 März. General Leonard Wood identisizirte heute vier Meilen westlich von El Morro die vor etlichen Tagen zwischen Felsen auf. gefundene Leiche eineS spanischen OffizierS mit Bestimmtheit als die deS Ad. miralS Villamil, Kommandeurs der spanischen Torpedojäger, welche an der Seeschlacht betbeiligt waren, die zur Vernichtung deS Geschwaders deS Ad. miralS Cerver. führte. Die Funkstelle liegt dem Ort gegenüber, wo der Torpedojäger Pluton sank und daS mit der Uniform eineS CapitänS der spanische Flotte bekleidete Gerippe war mit Stricken in einem Lehnsessel sestgebun. den, während Schädel und die Knochen der Gliedmaßen am Boden lagen. Italien in China. Rom, 13. März. Die Tribuna" versichert, Italien habe China kein Ultimatum gestellt. 3m Gegentheil habe die italienische Regierung daS Vorgehen deS Signor Martins in der San Mun. Bai. Affaire deSavouirt, ihn abberufen und Italiens Interessen dem britischen Gesandten in Pekin?, Sir Claude Mae Donald, bi zur Ankunst deS Amtsnachfolgers deS Signor Martins unterstellt. Telegraph ischeNachrichten. Brigadegeneral Wheaton nahm und besetzte gestern die Stadt Pasig östlich von Manila. Die FilippinoS verloren dreißig Tobte.und sechzehn Vtfangene. Von den Amerikanern wurden sechs verwundet. Der Feind floh nachdem er eine Stunde lang Widerstand geleistet hatte. Oberst Picquart ist von dem Militärgesängniß Cherche Midi ach einem Ctvilgesangnib überfuhrt worden. Präsident McKinley , hat eine Er holungSreise nach dem Süden ange treten. Von Cleveland wird gemeldet, da ß die Fabrikanten von eisernen Röhren einen Trust mit einem Kapital von dreißig Millionen gebildet haben. Rear Admiral Sampson schrieb ei nen Brief an Marinesekretär Long, worin er sagt, daß er dem Avancement seiner Kameraden nicht im Wege steh wolle. Der Senat habe die borge, schlagenea Beförderungen nicht aeneh-
migt, weil sei Name mit aus der Liste
stand. Er bitte darum die Beförderungen nochmals, jedoch mit Weglassung seines Namens vorzuschlagen. Der Marinesekretär will fich jedoch auf letztere nicht einlassen, sondern die
Beförderungen wie früher dorschlagen. Bootb; der General der Heilsarmee liegt auf den Tod krank in Melbourne. Australien, darnieder. Die LegiSlatur von Delaware hat sich vertagt ohne eine Bundessenator gewählt au haben. Die französische Regierung hat bei den Baldwia Locomotive WorkS in Philadelphia zehn Lokomotiven bestellt. Kipling beabsichtigt nach seiner gänzlichen Genesung wieder nach England zurückzukehren. Kronprinz Gustav wurde in Christiania, Norwegen, von einer Volksmenge ausgezischt und mit Schnee ballen beworfen. i, allerlei. JndemStädtchenLinton, das ca. 15 Meilen von Portland, Or belegen ist. befindet sich eine Fabrik von Pferdefleisch - Conserven. die ihre Waare nicht nur nach Dänemark. Deutschland, England, Frankreich und Oesterreich sendet, sondern auch an Ort und Stelle Abnehmer hat. Ursprung lich wurde das Etablissement als Fabrik künstlicher Düngemittel gegrün det; dieselbe bezahlte sich jedoch nicht und die Eigenthümer gingen zur Herstellung von Hzitehüh - Conserven über. Die Schlachtrosse" erhält die Fabrik umsonst, da die Ranchbesitzer froh sind, alle ausgemergelten Thiere loszuwerden. Bei d:m herrschenden Futtermangel! m westlichen Oregon werden ohnedies während dieses Winters an 200.000 Pferde vor Hunger verendet sein. Der Landbau bezahlt sich immer noch. Vor vier Jabren kam der bei Choteau, S. ansätzige Farmer Wilber nach Dakota mit einem Gespann Pferde und $400 Baargeld und pachtete eine kleine Fann. Heute besitzt er 107 Stück Rindvieh. 1000 Vushel W:iz:n. 1L00.Bulhel Maiö. 50 Stück fetter Schweine und ist nicht nur schuldenfrei, sondern hat noch ZS00 in der Bank. Erschossenhatder13 Jahre alte George Wagner, ein Sohn Wm. Wagner's, eines ungefähr 12 Meilen von Fond du Lac, Wis., wohnhasten Farmers, sein zweijähriges Brüderchen. Die Kinder spielten mit der Flinte ihres Vaters und der ältere ttnabe wußte nicht, daß die Waffe geladen war. Er nahm sein etwa acht Fuß entfernt stehendes ' Brüderchen auf's Korn und drückte ab. Ein Blitz, ein Krach und entseelt fiel der Kleine zu Boden. DerDirektorderJass cer Filiale der Banca agricola, Herr Noack, ist von Jassy abgereist und seitdem spurlos verschwunden. Vor seiner Abreise hatte er seinen Beamten privatim mitgetheilt, daß er sich in Geschäftsangelegenheiten nach Bukarest begeben werde. Nachdem aber eine Woche verstrichen und. der Direktor nicht zurückgekehrt war (die Schlüssel zu der Kasse waren nicht aufzufinden), erfolgte eine Anzeige bei Gericht und der Bukarester Centrale. Am zwölften Tage wurde dann die Bankkasse von einem Delegirten der Centralleitung in Anwesenheit eines Vertreters der Gerichtsbehörde geöffnet und eine Kassenrevision vorgenommen, der einen Abgang von 40.000 Lei ergab. Letzten Herbst wurden am oberen Aaregletscher, am Zinkenstock, in der.Finsteraarhorngruppe und an anderen Orten wahre KabinetSstücke von Kristallen gefunden. Ew Stück z. B. das einen Fuß in der Breite und anderthalb Fuß in der Länge mißt, ist von den hellsten und reinsten Kristallen kreuz und quer besetzt und schillert in wunderbarer Pracht. Es wurden 300 Francs darauf geboten, aber die Strahler" sind vorsichtig geworden und verkaufen ihre Schätze nicht mehr so bald an UnterHändler, die gewöhnlich große Gewinne h:rausschlagen. So hat z. A.' ein Strahler ein Stück süi 95- Francs nach Basel verkauft, da? dann dvn Basel au für 2400 Francs an daS Britische Museum veräußert mxK Sensarron r u s t i n Prag die Verhaftung eineS elegant gekleideten Mannes hervor, der . vor einign Zeit dorthin ' kam, sich in einem Hotel einlogirte und mit, Vorliebe die Trachi eineS polnischen Aristokraten trug. Er nannte sich Stabsarzt Dr. Anton Morosz auS S.t. Francisco, und gab weiter an. inWarschau yeboren zu sein. Der Verhaftete, der mit Geld nur so herumwarf, verkehrte viel mit Officie reu und fand Eingang in die beste czechische Gesellschaft. Er sprach polnisch. deutsch, englisch, französisch und czechisch. Der so liebe-rSwürdige Herr Stabsarzt wurde viel bewundert und bei der Unterhaltung gefeiert. Neulich Abend nun befand er sich mit einer Gefellschaft in eine.m Variety - Theater
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