Indiana Tribüne, Volume 22, Number 173, Indianapolis, Marion County, 13 March 1899 — Page 3
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Haie ESearets gebraucht, und all Mttdck und wlrkjame Ak'udrunimlttel ftnd fte m ia$ wuudervoll. Zltteme Tochter und ich wurdrn durch 5,?tnstra,tren lMagin geplagt, und unier tem wa, 1yr übel. S!ach dem Venutz weniger Tosen von Sak caret haben wir unZ wunderroll grbesiert. Sie find n grokarrige Mittel ,n derFamiUe." Wildel Ul'na Nagel. 1137 Rlttknlzoillt St.. ElNttnnatl. O. gttkdm, schmackhaft, wirksam. Cchmekken aut, tZm pt, nuteten nie krank oder schwach, v?rnrachen Uüit Schmerze. l0e.2Sc.S0e. Heile Verftovfnng. Storibf tJj cxx, Clteaf Moatml, Htm Trk. 815s VL .Z 4 I verkaufe UN garantiert von all, A1 v" polhtker ut HeUung der Tabaks grivvvr. Dr. J. A. Suteliffe, W u n d - A ? z t, Geschlechts', Urin und Rectum. Arankheiten. Office: l 55 Ost Mrk tstc Tel. 91 Okfieestundea : 9 tu 10 Uhr ßoirn.; 2 ti 4 Uhr Rm Die Office von Dr. H. PINK und Dr. 0LS, befindet sich in No. Ost Ohio Straße. T Telephon No. 927 wie biöh. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 3ab Meridian Straße. Spre stunden : 8 9 Morqeni und 7 -bendI. Willoughby Block. 224 ?rd Mn:dian Sttaße. prechftund?,: t 4 Nachmittzg. - Tel. JZ l. MiiUers Leber - Pillen ist das beste uns nebenbei auch gelindeste Mittel aeaen Unierdunchknt, Verstopfung, Lsbl.'iden tc. . .23 CetS die Schachrcl bei icro. Ms l l er, Apotheker, Ecke l?ast und Wasliugton Str. d auch in alle anbeten Apotheke. .G.G.Psnff hat seine O'stce nach dem Willoxighbv Gebäude. No. 224 No:d M.ndlan Str., erste ytaqe, erlegr. Qfficestuden : Von 2 diS 4 Uhr Namittag Te!,xho: Office 292 Wohr.ung Jg. 3Die Wohnung beftndkt fit wie bisher : lo37 Nord Pet.nsyiocnia Straße. & SVSBTS, Deutfchrr Zichn Arzt. ?3. itoti- cr.nfijlvann Mr. s ; t:n$ c? Inland!. Dr. I. Wühler, 120 Äst MSurty Str. Sprechstunden : L bis 9 Uhr Vor?:, ; 2 M 3 hr schm.; S bis 9 Uhr WendS. Telephon 1446. ?o?eL5n5e: cnntaalnox Botmttti.l. WALTER FRANZ, ZaHnArzt, No. 90) Ost MarZet Straße. Coffin Block. Zimmer 43. OffUt.Ctani: 9 Bit 12 Ca., liilk.. 7(il9 ttnb. Coastaal voa 10 Uhr Cm. b 2 Uhr IllPANS TABUIES ve intcnclcd for thUdren, hdles&nd all who ptefcr a mediclne dlsguUed as cotv frctionery. . They'may nowbehad (put . ep in Tin Boxes, seventy-rwö In a box price, twcnty-siye ccnts er sive boxes fbr cne dollar, Any druggist will gtt thera u you instst, and tbey may al jrajs be i. ii . . .i . . oownw dj Ttmiiung tne pnee 10 TheRipansChenüi CömDanV'',i. 5kg ?&jjmm wiv- , ijilUl:i! "A4 60 YEAR8' V LArtnitnwi. Toinr MlMS A Designs rU'M Copyright Ac AQTti lerdlnff aktrb and deecrlptlon may QuleclT aacertAin our opinioa rM whetber ao InTcuitlon 1 proobly patntbla, Commanl tlon ttrletlr eonfldentsaL Uandbook on Patent ent fra. Oldest srency for aeeartnffpatent. FatnU takea tnrough Mann St Vo. receln tpteial noüft wtthoat Charge, In th Sdeminc man. A Bandaomely CliistTatM wwlly. ranrat rr rtoiiP nUHfi & Co.36,Broadwa,Iiev York ''Bfinci OfflTa F 8t. Waahtocton. D. C 52üi..3ferJi Deutscher Buchbinder. 417 OS NcCarty Str. Ecke Last. Up Staivi. ett n! Vtxzvank, 7 2b trtz, iAiLt C;;xx8t tir ich uü4
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Im Bnchenhof. Roman von Fanny Kaltenhauser. (Fortsetzung.) Und nun, da die Franzi' zu Ende gelesen und ihre önd mit dem Blatt niedersank.da stieß sie ein lauteZ: du mein Gott! hervor, das zu tiefst erschüttert klang, und leise, in herzörechendem Weh folgte es nach: O mein Jesus mein Jesus!" Sie hüllte die Hand üöer die Augen, und die Brust ttoqte ihr unter den flieaenden Athem stoßen, die aus ihrer Brust drangen. Ein ganzes verlorenes Leben um so cm paar Zeilen willen, die sie jetzt erst zu Gesicht bekam. Denn wenn sie das gewußt hatte, hatte sie ihn doch genom men, doch den Lenz! Ums Glück ge kommen, beraubn Jesu! Jesu!- stöhnte sie auf und schwankte hilflos auf den Füßen. Der Paull zog schnell einen Stuhl herbei an dessen Lehne und schob ihn ihr hin. Setz dich nieder, . Buchenhosenn! sagte er, mir scheint, es greift dich zu viel an!" Die Stimme schreckte sie auf aus ihrem starren Schmerz, die Hände sanken von den Augen, diese richteten sich auf den Burschen, mit stierem Blick, allmählich öffneten sie sich weit, und ein Glühen kam in sie wie der Ausdruck eines verhaltenen, wilden, schmerzlichen Zornes. Aber da ihre Lippen sich theilten und schon die Worte auf denselben zu schweben schienen, da kam von der Thür her ein kurzes, heiseres Auflachen. Spottvolle Worte folgten: Ei ja, richtig hat er den Weg zurückgefunden und ausgekramt hat er auch schon mit seiner alten Neuigkeit, merk' ich!" Die Buchenhoferin hatte es jäh herumgerissen. Dort stand ihr Mann, auf der Schwelle. Mit dem gleichen heißen, wilden Glühen haftete ihr Blick nun an ihm. Und er zuckte zusammen unter demselben, um sich freilich in der nächsten Sekunde straff emporzurichten vnd den Kopf trotzig hoch zu heben. Wie also gefällt sie dir denn, dem seine Botschaft, ha?" fragte er. Hast deine richtige Freud' daran, od er" . Reden magst noch? Reden? Du?" unterbrach sie ihn fast schreiend, und ihre Augen flammten jetzt drohend, in furchtbarer Empörung. So einer wie du! Was bist denn für einer, du? Ich weiß dir keinen Namen zu geben! Für so ein Thun wie deines weiß ich keinen Namen, so ehrlos ist's, so falsch und grundschlecht!" Da ihr die Stimme versagte, hob er, ihr Mann, zu reden an. Meinst? Das kann schon sein, so wie du sagst! Ich streit' nicht mit dir. Und höllisch freuen thut es mich jetzt, daß es dich so trifft! In die kalte Seel' hinein trifft, die all die langen Jahre her nur an sich selber gedacht hat und an kein anderes daneben. Ja. gerad' das Herz lacht in mir drüber, daß es dich, packt mitten drinnen." Er lachte ein paarmal kurz auf. stoßweise, aber mit einemmal stand er vor ihr ganz nahe, faßte sie am Arm und rüttelte sie. Oder meinst vielleicht, ich sollt' dich um Verzeihung bitten dafür? Hab' ich dielleicht eine Freud' gehabt von meinem Thun? Bist nicht immer gewesen gegen mich wie ein Stück Holz? Wie ein kalt' Eisen, das man anzurühren sich fast scheut! Ich hab' ein Weib haben wollen für mich, du aber bist das seine gewesen allfort, zu jeder Stund', in deinen Gedanken. Und damit hast dich versündigt gegen Gott, gegen mich! Hast geschworen am Altar und nichts gehalten, keine Stund' lang. Da bitt' du zuerst, eh' an mich die Reih' kommt!" Sie erschien wieder kalt wie sonst, die Franzi. Ich hab' dich nichts zu bitten du hast kein Recht gehabt auf meine Lieb', auch nicht auf meinen Schwur, weil du diesen erschlichen hast!" Nun, wo sie so ruhig erschien, faßte den Mann der jähe Zorn. Ah so! Ich hab' dich ja nicht an den Ältar hingetrieben! Bist freiwillig gegangen." Die Franzi schüttelte den Kopf. Freiwillig nicht. Nach meinem Vater seinem Willen, um ihm die Freud' zu machen, daß ihm fein Hof einmal nicht in fremde Händ' zu fallen braucht!" Der Mann rüttelte sie wieder am Arm, starker wie zuvor. Wegen sonst nichts? Soll das heißen, daß ich dir damalig schon gewesen bin wie eine Null, daß kein bissel Wohlgefallen an mir gehabt hast?" Da nickte sie. ifcrn bissel. Wär' der Vater nicht gewesen, hätt' ich mir keinen genommen und wär' allein geblieben." Urtd hast lügen mögen vorm Altar? Lieb' und Treu' hast mir versprochen und weder das eine noch das andere gehalten, ha, ha?" Ich hab' mich uiemals vergangen gegen dich! Lieb' hab' ich keine finden können zu dir, weil keine in mir gewesen ist hatt'st auch keine derdient mit deiner Schuld gegen mich. Und ein ordentlich' Weib bin ich dir trotz alledem jederzeit gewesen!" freilich, hast ja, ja" gesagt und nein, nein", und deine Gedanken sind dabei weit fortgeflogen zu dem andern! So eine Treu', die kann sich sehen lassen!" höhnte der Bauer. Den Buckenbof hab' ich aeheirathet, ja, weil ich sein rechter Bauer geworden bin, aber i : r. : . Nill)I Dia, well iu) iiimmcwucvi, um Stund' lang, dein Mann richtigerweis' gewesen bin." Der Franzi Augen flammten wieder stolz, entrüstet. Und da willst mir einen Vorwurf machen? Hab' ich dir nicht gesagt, als ich den Verspruch mit dir einging, daß ich dich nähm' dem Vater zu Willen?! Und dir war's recht." Ja, weil ich gemeint hab', du muß test den andern ans dem Sinn brin gen, wo du so was von ihm wüßtest und dann war' ich dir der Nächste!
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Aber du hast ihn halt niemalen auö dem S'nn gebracht leugne es, wenn du's kannst ! Nur gerad' reuen thut's mich, daß ich dir das Versprechen gehalten hab', was ich dir beim Verspruch hab' geben müssen: daß ich nie nichts sag' 'von dem Lenz seinem Vergehen! Gemeint hab' ich. es geschäh', weil du dich schämen thätst, so einen gern gehabt zu haben aber du wolltest es sein'twillen nicht haben, jetzt merk' ich's! Aus Erbarmniß für ihn ! Und ja, hätt' ich nicht gefürchtet, daß die ganze Wahrheit an's Licht kam' und zu deine Öhren, weil ja dem Lenz sein Vater in der Gegend ist und alles richtig aussagen könnt', längst schon hatt' mich der Haß gegen ihn verleitet, ihm die Ehr', die er genießt, zu nehmen!" Still hatte die Franzi vorhin den Kopf gesenkt, nun hob sie ihn wieder. Und ein wundersames Leuchten war in ihren Augen. Nein, ich leugne es nicht ich hab' ihn nicht vergessen können, und jetzt welß ich auch warum! Weil etwas in mir gewesen ist, was niemalen an seine Schlechtigkeit geglaubt hat, sondern immer an seine Gutheit, die aus seinen lieben ehrlichen Augen geleuchtet hat; weil ich mit meinem Wissen von einer Schlechtigkeit m seinem Leben umsonst dagegen angekämpft hab'. Für eine Narretei hab' ich es gehalten und mich gescholten darum, weil die Erinnerung an seine Augen immer wie einLicht in die Nacht in mein Herz hineingeleuchtet hat!" unter schweren, schnellen Athemzügen hob sich die Brust UZ Weibes. und gerad' oft.wenn ich dich angesehen hab', nachher sind mir seine Augen erschienen und haben so ehrlich und gut geschaut und die deinen ganz anders, ganz anders! so versteckt und falsch! Und ich weiß jetzt auch, warum warum! Das böse Gewissen hat aus den deinen gesehen, und aus den seinen die Bravheit, die Gutheit, die sich den Himmel kaufen mag mit dem eignen Herzblut!" Das Gesicht des Buchenhofers erschien dunkel geröthet, und ein wildes Zucken und Zerren ging durch die Züge, daß sie fast einen grauenhaften Eindruck machten. Siehst es, wie du ihn heraushebst! Das zeugt gegen dich. So ist's all die lange Zeit her gewesen : für mich den Abscheu in deinem Herzen, für ihn die Lieb'. Himmelhoch möchtest ihn heben, mich in die Holl hlnunterdrucken! Uno gleich auf die Stund' mag ich's erleben, daß du hinläufst zu ihm und bittest ihn auf denKnieen um Verzeihung, weil du ihn damals verstoßen hast! Ja, so geh hin, lauf, hang dich an ihn, er hat rn kein Weib mehr, das dir den Platz bei ihm streitig machen könnt'! Lauf! Mir thust ja nichts damit. ich hab' ja bloß den Buchenhof gehelrathct. ich fmd' mlcb schon mit dem ab, brauch' dich nicht dazu! SbaV ja bisher auch sonst nichts gehabt von dir wie den Hof! Hahaha!" Ein Lachen entquoll der Brust des Mannes, welches die Franzi wenn sie in den langen Jahren ihrer Ehe nur ein bißchen Zuneigung zu ihrem Mann gefaßt hätte hätte tief erschüttern müssen; so gewaltigen, schier wahnsinmg machenden Schmerz verrieth es. Eine Hölle mit den Qualcn eines Verdämmten mußte in der Vrust dieses Mannes wohnen. So geh!" schrie er wieder. Wegen was hebst nicht schleunig deine Füß' und laufst ihm zu? Ich hab' dir's ja gesagt: ich brauch' dich nicht!- Er stieß sie vorwärts, gegen die Thür hin, daß sie taumelte und beinahe zu Boden stürzte. Da, als sie wieder festen Halt gewann und schwelgend gehen wollte, stürzte er vorwärts, hin zu ihr, und packte sie wieder mit harten Fäusten. Und die Erbitterung, die während seiner lieblosen Ehe in ihm gewohnt und gar manches Mal hoch gestiegen war. bis schier zum Ausbruch sie stieg nun aufs höchste zu wilder, wahnsinniger, zerstörender Wuth. Richtig und. wahrhaftig. laufen thut sie !" schrie er, hast keine Ehr' im Leib, verdammtes Weib?! Schandloses! Zugrund'rlchten thu' ich dich in einem Hui niederschlagen. daß dich mmmer rührst mit einem Gliede !" Wie Schaum stand es vor seinem Mund, und er schüttelte sie und drückte sie bei semer Rede, daß txn furchtbarer Schmerz sie erfaßte, daß ein Sausen in.ihren Ohren, ihrem Kopf war; sie wehrte sich schweigend,suchte sich lhm zu entringen, und da er nun mit der Faust in die Luft fuhr, um dieselbe niederzuschmettern aus sie, da fuhr sie auf und zur Seite und suchte sich ihm mit einem gewaltigen Ruck zu entreißen. Und der Schlag traf sie nicht ; die hocherhobene Hand durchlief mit einemmal ein Zittern, und gäh sank der Arm schlaff herab; eine bläuliche Rothe bedeckte das Gesicht des Buchenhofers, er schien die Füße vorwärts setzen zu wollen, taumelte aber plötzlich heftig Hin und her; die Augen quollen aus den Höhlen, ein keuchendes Athmen entrang sich seiner Brust, dann . ein dumpfer schwacher Schrei, und fast zugleich stürzte die stammige Gestalt lang auf den Boden hin, mit schmetterndem Auffallen. Stumm, starr stand die Franzi und schaute voll Entsetzen auf ihren Mann. Plötzlich bog sie sich nieder, rüttelte ihn am Arm, und da er reglos blieb und nur ein dumpfes Röcheln aus sein:r Brust kam, versuchte sie, ihn emporzurichten. Sie war viel zu schwach für . die Last des kräftigen, schweren Mannes. Da lief sie aus der Stube und rief die Mägde vom Stall herein. Der Pauli war allein zurückgeblieben ; war er auch im ersten Moment erschrocken gewesen, nun sachte er .cynisch vor sich hin. Hast dich halt gar zu viel übernomlnen, Buchenhofer, siehst! So was passirt unsereinem schon nicht! Man bleibt alleweil hübsch in gleicher Ruh', wenn einem auch manch ein Stück passirt, waö ein anderer im Uebel aufnehmen th'ät'! Ja. ja. so geht's einem, wenn, man in eine , gache Hitz' geräth und maa sich nimmer
saaaaNaaaaaaaWiAaNWaaaaaaaaaMaaNaaaaaazaa zurückhalten Mein schönes Trinkgeld hast mir halt auch verthan mit deinem Dazwischenkommen das merk' ich jetzt schon, ich hab' halt nichts mehr zu suchen da. Behüt' dich Gott, alter Kamerad, jetzt bist halt doch du bald tiefe: drunten als wie der Pauli, den du hochmüthig fortgeschafft hast vom Buchenhof." Wahrend der letzten Worte hatte er mit ein paar rafchen Griffen dem Buchenhofer seine Uhr genommen und in die eigne Tasche gesteckt. Roh auslachend setzte er nun die Füße vorwärts. Da fiel sein Blick a:) einmal auf den Brief, der vorhin der Franzi entfallen. Und er hob denselöcn auf. Wart, dich nehm' ich mit! Hab' dich so lang mit heimgetragen, kann's noch länger auch sein. Trenn' mich halt schwer von dir nach so langer Zusammengehörigkeit! Und kannst mir, wer weiß, noch nch von Nutzen sein!" Eilig stapfte er plötzlich hinaus; während er die nahe Hausthür aufklinkte, hörte er auf der Gräd" im Hofraum draußen die eiligen, wuchtig auftretenden oder klappernden Schritte der Dienstleute.
14. Als der Pauli in daö Dorf kam. hungerte ihn gewaltig ; er hatte feit dem früheren Morgen, wo er aus GutWilligkeit ein Gläschen Schnaps bekommen, nichts gegessen, und die stundenlange Wanderung machte ihm das um so fühlbarer. So suchte er nun vor allem andern das Wirthshaus auf. Als er etwa eine Stunde später dasselbe verließ, hatte er ein wenig viel über den Durst getrunken. Er durfte doch ein paar Gläser Wein trinken, ui.l die dumme Ermüdung, die ihm die Füße schwer wie Blei machte, zu ver scheuchen. Warum auch nicht? Da er doch das Geld dazu in der Tasche ha'.te. Und zu seinem Vorhaben richtete er es sowohl mit der Zeit wie auch mit dem vorhandenen Rest von Sinnen; eine besondere Gescheitheit brauchte er ja dazu nicht anzuwenden; wenn es ihm überhaupt glücken wolte, dann glückte es ihm auch so. Aus dem Oberleitnerhof erfuhr er, daß der Bauer am Morgen in die Stadt gefahren sei und erst in einigen Stunden zurückerwartet würde. Was blieb ihm da übrig, als noch einige Zeit im Wirthshause zuzubringen?! Als der Oberleitner dann noch' nicht daheim war, machte er sich auf den Weg zur Stadt. Es war ja doch am gescheitesten, wenn er dem Lenz entgegenging: da hatte er ihn dann für sich allein, wie er es so brauchte, da ließ sich leichter über die Sache reden. Langsamen Schrittes wanderte er dahin und ärgerte sich alle Augenblicke, daß der Weg immer so eine schnurrige Richtung nahm, daß er mit demselben gar nicht recht auf gleich" kam. Er hatte alle zwei Minuten denStrafenrand vor sich. plumpste dann jedesmal getreulich in den Graben hinunter, als hätte er zu demse!b:n eine qan,? besondere Liebe. Auch die G:?öLhaufen laen immer da. wo er eben dahinging. Er bekam bald ?erschundcne Hände, und auch übe: Wangen und Kinn zogen sich ein paar dünne, rothe Streifen, seit er einmal Gleichgewicht gar zu sehr verloren. S3:lknd und fluchend ging er dahin der eigemlich: taumelt: er; er hattl bei dem lauacn Zuwarten doch eir "Kckicn zu viel Mein in sich hineing:' 'öüttet. (Fortsetzung folgt.)) ZNeik Labersack's Zchreibebrief. Kt. 70. Eköhrter Mister Edithor! Wenn ich Jhne heut en Schreibebrief schicke, duhn Se sich nur nit wunnern, daß so viele Spell - Mistehks drin sin. Wenn Sie die letzte drei Tag mitgemacht hätte, dann könnte Sie mehbie gar nit mehr spelle. Alle Nacht hen ich zu Mtedunge tende gemußt un immer hen ich en Spietsch mache gemüßt. Wisse Se, zwische Sie un mich, ich hen nor den eine Spietsch gewußt, wo Sie for mich ussgesetzt gehabt hatte. Well ich doch nit immer das nämliche hen sage könne, do hen ich als emol mein Spietsch von hinne gestart un den Weg Hot's aach ganz gut geschafft. Ich sag Jhne, Bier hen ich drinke gemüßt, un Bier hen ich bezahle gemüßt, das war auteseit, awwer ich hen nit helfe gekönnt. Wisse Se, die Wohtersch. die gleiche aach nit for nicks zu schaffe. Äwwer mit das Schaffe in die Nacht is noch nit alles gedahn gewese. Am Dag do hen ich pramminente Piebel sehn müsse, for mitaus Suppohrt, do kann einiger Pallitifchen nicks duhn. Off Kohrs hen ich do e latte Stoff p rammisse gemüßt, for die Wohdums zu kriege und wann ich hätt alles duhn wolle, was ich geprammist hen, do wär Ä in mei ganzes Lewe nit mit dorchkomme. Am Sonndag vor die Eleckschen, do hen ich den Christ mache alle Saluhnkiepersch, wo offe gehalte hen, zu erreste. Den Weg hen ich die Temperenzleit all an meine Seit gehabt. Dann hen ich die Saluhnkieper Widder distschartscht un so hen ich die Feger an meine Seit gehabt. Ei tell juh, eS nimmt en Mann, wie mich, e Kempehn zu rönne. Ich glaube dran, daß en Mann unner alle ZirkumstenzeS annest fei muß. wann er Sockzeß eckspeckte duht. Die Membersch von mein Lebdies Clobb. die hen off Kohrs aach alle Nacht gemiet un zuletzt do hen se so tost geguckt, wie so e Gang Ward bummS. Die arme Dinger hen kein Schloss kneat und ben tor lauter Los
sele aach M warmes in ihrn Leib wegt. Sell is aach ganz nadierlich. Denn, wer Hot dann for se koche solle? Die Manne? hen ablege und heim stehn gemißt un zu die Kids tende. bikahs die Frau Hot doch for mich schaffe gemüßt. Awwer dofor ben ick se ack
all ebbeS geprammist. Es is fonnie. viz meyricyle von )t Yen en Schapp an die Beliesfohrs for ihreMänner hawwe wolle. Ich denke, se hen all den Weg rtS'tt4i Sr. cvx.r -3 ? ! yHium, uus en ciiesmann in Die erfechte Lein en sabfte Scknävi, is un dann, daß aach noch e ganze Latt an . : . bz toe aosallt, wie Pieiuztts, Bretzels. Brandie. wann eins sckleckt fk?klt . s. f. Well, een Ding is schuhr: wann trn V äTY . VT r.tf . . f "ii " viz z?llesoyrs yail bringe wolle, dann bätte mir vurtinier mehr Beliesmänner wie Zittisens. Am 'samnag wend hen mix noch emol cn ?roße Bloaut gebt. All mei Frends Ware do, off Kohrs aach der Lehdies looo. lag Jhne, die hen gesoffe wie die Berschtebinner. Ich hen's io bezahle könne, do hen die verdollt wenig drum gewwe. Die Dohrs wäre gelackt, bikahs ich h:n nit gewollt, daß eener von die Temperenzleit ebbes ausfinne sollt. Uff eemol is aach der Christ Baldrian komme. Misse Se. wo's ebbes zu läppere gibt, mitaus daß es ebbes löschte duht. do is der Christ immer in it. Ich hen ihn off Kohrs ?nselt gelosse un es Hot nit lang genomme. do Hot er en Duft gehabt, wie e Haus. Er Hot immer singe gewollt. Ich hen getreit, ihn zu stappe, awwer do is er mähd worde und sagt: Wann Ihr mich jetzt nit gehn lasse duht. dann gehn ich un mache en Spietsch." Sell wär off Kohrs ebbes Schreckliches gewese un do hen mir ihn liewer singe losse. Er Hot so lang gesunge, bis eine von die Lehdies gesagt Hot. die Missus Baldrian deht komme. Do war er zu Doht geschkehrt un Hot dieselwe Minnit gestäppt zu singe. Wie er ausgefunne Hot. daß es en falscher-Alahrm war. Hot er sich uff eemol uff en Tehbe! gestellt un Hot wahrhaftig gestart, cn Spietsch zu mache. Lehdies un Schentelmänner," Hot er gesagt, es is all dasselwe zu mich, ob der Mister Habersack elecktet werd oder mich, bikahs ich sin aus die Rehs un dann noch e anner Ding, ich wer'n doch Widder for Beliesdirekter eppeunted, un wann ich elecktet deht wer'n, das meint wann ich in die Rehs wär, was ich awwer nit sin, ich meine nor, un das is ecksäcktlie, waö ich meine, dann deht der Mister Habersack Beliesdirekter wer'n. bikahs sell is unser Ekriement von den Start cn gewese, awwer all das is jetzt nit mehr der Kehs, bikahs ich hen gekwitt zu rönne." Die Lehdies ben .Scbutt obb" gerufe un e paar von mei pohlitiiici ssrends hen mich gefragt, ob ich nit denke deht. sie besser debte denCkr! cnaus schmeiße. Ich hen denselwe Weg gefleylt un sor den Riesen hen ich blos gewinkt. Jekt is es awwer los aanae. Die Lehdies hen sich in die erschte Lein den Christ getackelt un hen ihn am Schlaffitche genomme, dann sin diV Sckientelmänner komme un ben den Christ zum Fenster enausgeworfe. Cs war e autes Dina. dak das Rubm an de erschte Flohr war, uff den Weg ,do Kot er biseids en aesvrebnte Enkel kein Demmetsch , gelitte. Do hen se all gelacht, awwer mich Hot's doch keinder oees siegle mache. Ich hen gedenkt, was werd, die Selma saae. wann der Christ in die Kandischen heim komme duht. Wie ich noch so denke, do Hot der Christ in das Fenster ereigehallert, ICJ b a aMai a i XA wie huiic uuug iuui c yuu$ uuuii&c Latt von Fehls un Schwindler. Mei Fremde wäre do driwwer arig mähd geworde un sie hen' gestart, ebbes gege den Christ zu beschließe. Do sin ich auS den Ruhm geschniekt un sin. an die Stritt. Do is der Christ noch erum aestäckcrt. 5kck ben ibn uffaevickt un hen ihn in sei Haus gebracht. Die lelma bot sick aeäraert un dieselwe Zeit gefreit. Se war froh, daß se mich gesehn Hot un Hot sich geärgert, wie se den Cynst gejehn hol. mix yen ven Cbrist in'S Bett aeleat un ick ben mich noch e wenig zu die Selma hingehockt v t- je r .r " . UN 00 qcn luii ouiui nuuj cn uvuc lanae Tabk aebabt. Uff eemol. wie ick noch do sitze, do hen ich e sonniges Neus v. . 7,: Utt oic vsiiui yciyun, iuic c puui juu ster Baldrian, komme Se emol daunstehrs," gehallert hen. Ich hen zu die Selma gesagt: Luckehier, Selma," hen ick aesaat. den Cbrist müsse mer iekt schlafe losse, bikahs der Hot e gute m.n , : je :rr c:x l o r.. 'JlZi ocioicui, lu io in oiu wa uyc, ich denke, ich besser gehn autseit un sehn was die Matter is." Die Selma sagt: Ahlrecht, go ehett, un do sin ich aanae. Awwer. was wern Se denke! Wie ich die Frontdohr uffgemacht' hen. do is mich uss eemol en Peyl voll Schlapp in's Gesicht gefloge. Ich hen reiteweg ausbäcke gewollt, awwer nickt- l n . r jf jt rjr.i ne, oic fteuciicg yen mun ciroiicgi un ben mick verbammätsckt. als wann se mich kille wollte. Ich hen mit Händ un Fieß gekickt un Yen gehallert, als wann mick der Deiwel aestoke Kätt. Awwer die Feger hen nicks drum gewwe. Se hen uff mich gekloppt,- als wann se desor beiablt debte wer'n. Schließlich hen ich kein Glied mehr muhfe gekonnt un dann Yen je gestavvt. Se frn dann fort un einer bot mich zugerufe: Sell war for die Fehls i r jc-' vr.r.jc m ns. : s !c r jci uno v3ujunnuicitty. xju i miuy ciuyi e Licht uffgange: Mei eigene FrendS sin'S gewese un die hen gedenkt, ich war i rc-in i cm.rr t.. v: cn.ci OCC liijiilil -meu, iu) icii uic ymuyi in den Cbrist sei 5auS ttebn müsse un auch de Sonntag. De nächste 2)aa war Eleckfchen. Das Riesolt will ich Jhne das nächste Mol riepohrte. w t iv c rv f c " lUM aueryano niegayros Juhrs trulie Meik Habersack, Eskweier und Scherifs von Apple Jack. Holie Terror Kauntie. DaS erste Feuilleton. Bis zum Ende des vorigen JahrHunderts hatten die französischen Zeit ungen meistens Quartformat. Im Jahre 1799 kauften die Gebrüder Bertin daö "Journal des Debata et Decrets" an, das schon seit zehit Jahren ein unbedeutendes Dasein geführt hat. te. Sie gaben dem Hlgtt ha? hiß da
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M-. x Ein hervorragender deutscher ? ?
bezeugt U Ixeiljarnett jlro.fte dieser Arzneimittel. Ich habe zwei Packet? von Dr. Kay'SRenovator gebraucht und fühle jkyt besser, als vor adren. Ich bin überzeugt, da die großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erkeltenen Sekanntmachungen rechtfertigen. Ich kühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfalllg. Ich gebrauchte ihren Renovator vorschriftsmäßig. Ja den ersten Tagen füdlte ,ch mich ae schwächte?, aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs zngte sich ein merklicher Wechsel zum Bese? werden. Ich nehme icyt gelegentlich, i? nach Bedürfniß, jeden Nachmittag ein bit zwei Dosen. Durch den Gebrauch Ihres enovatvrS habe ich in einer natürlichen Weie mne Ein geweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.-
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V wir dadurch viel uchhalten sparen, und es die ü wir Zufriedenheit oder erstatten da Geld zurück. uuiylllirn iraren, uno tt die EAGLG
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chlochtos Blut.
Die Nur schriftlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. Mit einem Kapital von einer Kalbe ikion Dollar hinter un, garantiren wir venerische Blutvergiftung nicht etwa theilweise oder ur vorübergehend, fondern dauernd z heilen. Wir kurirea in verhkltvißmibiz kurzer Seit und sür all Seit. Falle von syphilltischer Slutvrrgiitung. die wir vor zehn Zahre geheilt haben, find feit damals nicht mehr aufgebrochen. Wir aeben ledem unserer Patienten eine schriftliche arantie, ihm da für die ur gezahlte Geld
W zurückzuerstatten, fall wir ihn nicht kuriren follten. Lndende, die nicht ,n Ehlcago wobnen, wer A den von un auf brieflichem Wege kurtrt, wenn sie un eine genaue Beschreibung ihre Fall und
iizre Uflano einioziae. UIC aUBCCOOlo vqnrnvr :puuciucn uciumuicu vuu um ir selbe biudntde schriftlich Sarautte. Wer aber nach Chicago zur Behandlung kommen will. . dessen Hotel und Reisekosten werden wir, im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfalls bezahlen. Schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare klrankheit gründlich zu eilen, für die die besten Ae?zte bisher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können. Sir fordern die ganze elt heraus, uns ine Fall , zeigen, den unser wunderbares Heilmittel nicht hat heilen könne. Keiner unserer Patienten kann um snn Geld kommen. Wir garantiren tm kZalle d Mißerfolg jeden Cent zurückzuzahlen. Andere haben weder geheilt, noch den Vatienten ihr Seid zurückgegeben. Alte, chronische, tiefeingewurzelte Jill wer, den in 0 bis 0 Tage geheilt. Schreibt un um die Adressen von Leuten, die mir geheilt, und wir werden selbe mit deren Erlaubnib einsenden. Da kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Eeelenaualen ersparen. Sind die Symptome Vueschläge tm Gesichte. Bläschen in Mund und Hal. rheumatische Schmerzen in Knochen und Gelenken, ausgebend Haar. uSschläge am Srper, Niedergedrücktheit, Echmerzen im Kopfe u. f. w., dann soll man wahrlich keine ZeiZ mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potafche gebraucht, gebe sofort auf, da dief nur Wunden und Geschwüre bringt. Schreibt sofort. Pronrpte VerschtviegenheU garantttt. ratsch Brief werden bratfch beantwortet. Cook Remedg Co..
Masonie Temple.
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STANDARD DICTIONARY
Edited by Jamss C. Fernald, Editor 8yiionyinfl,
Antonyms, and Prepoeitions in Standard Dictionary. Asslsted by large corps of Eminent Specialist.
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F YTR A R fl I N A R V VAI IIF wd Phrase in Engii&h Literature ; Fanlty Dicüon, Dlsputed LAinnunuiiinni iMLut ..,,,., . ,.,ii riomonta Tifi iw-
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T SEND AT OSCB FOR IMPORTANT rii-adsomely and Durably Bound. Heavy Ci&u,Leather Back, Clear Type, Cood Paper. tg?ayTvTAvvfcTiy7vxrrxjT l)in in CItaötorm eischiciirn war. Quartgröße, aber schon nach einiqen Tagen kamen sie auf den Gedanken, das Blatt zu verlängern und ihm em Feuilleton zu geben. Diese Abteiluna unterm Strich war damals nicht, wie es jetzt üblich ist, für Romane bestimmt, sondern für Artikel üder Kunst. Literatur. Wissenschaft u. s. w.; sie er hielt den Titel "Feuilleton du Journal dea Debats" den sie noch jetzt führt. Von der Zeitung wurden zwei LQßga den veranstaltet: eine Quartausgare in dem bisherigen Format ohne Feuilleton, u:d eine FolioAusga'e nnt Femlleton. Schon bald erschien aber nur mehr die vollständige Ausgabe, einerseits weil sie mehr verlangt war und andrerseits weil der Druck zweier Ausgaben zu umstandlich war. Tas Feuilleton fand einen solchen Anklang beim Publikum, da die übrigen Zeitungen gezwungen wa ren, ebenfalls ein solches einzuführen. Da in demselben, meistens Artikel zum Abdruck gelangten, die mehr oder wen! ger von bleibendem Werth waren, versuchten die Zeitungen eine solche Einrich tung zu treffen, daß dieser literarische Theil vom politischen Theil abgetrennt und aufbewahrt werden könnte. Der "Pudlieists" benutzte für das Feuille ton nicht den unteren, sondern den cberen Theil der Zeitung, und er versuchte sogar, eS an der Seite anzubringen, so daß es dort abgeschnitten werden mußte. Aber diese Methoden wurden wieder aufgegeben, und das Feuilleton erhielt wieder seine Stelleim unteren Theil de? Zeitung. Wenn auch das Jour. nal deS TedatZ- die erste Zeitung war, di ein Feuilleton brachte, so war sie doch yicht die erste Zeitung, die im Io hs-Sormat erschien. Tiefe Größe be
raim, , Nedakteur l tb h l i , l l KGiiovavor 5 5d l i b 5 55 h ?Ä 'Coe tmfnf - tJrTTirti - rzi ÖS3S F i)i Mi -W rn Ihr saaen i?enn Ihr unsere iiflhf. ?irhtrnii nmnn mi ü Schneidet die? au? fonponJo. 16. I I und schickt mit Order leves einzelne ist alo-i K
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The Appendix of 100 page embraces : Proper Name in Bi-
if icuon, tiiiiory, ueoprapny, eic. ; r oreign oru AND INTERESTINO PROSPECTUS. I Prlce $2.50 ;Thumb Index 50 cts. extr. J E Furk 4 Wa.na!I$ Co., SO LsfsjeMs Pl.f h. T. ü j-:TsrJ kidereits e'.nle Zcit vorver o?r)lo. ntteur universel", den der berühmte Verleger Charles Joseph Pankoucke her ausgab. Tiefer befaß bereits die .Gazette de France", aber da sein Privilegium ihm nicht gestattete, in derselben die Berichte über die Nationalversammlung zu veröffentlichen, glaubte er dem Publikum einen Gefallen zu erweisen, indem er eine "gazetie" cier "papier nouvelles" nach englischer Manier veröffentlichte und zwar täglich. Das große Format des Blattes erregte un geheures Aussehen; man spottete über dieses riefige Papier-, dieses "jour nal patagon", von dem man nur drei Nummern brauchte, um einen großen Wandschirm herzustellen- u. s. w. Die Spöttereien der kleinen Zeitungen störten den Moniteur" nicht im geringsten; das Publikum gewöhnte 'sich an die Neuerung, und als daö Feuilleton allgemein üblich wurde, mußten auch die kleinen Zeitungen sich dazu bequemen, das Folio-Format anzunehmen, das vom Anfang des 19. Jahrhnnderts an das normale Format der TageS'eit' ungen wurde. Kaufe NuHo'z veft Havan G&vnUlt sitzt ins Blut. ReiueS Blut -deutet ine Haut. Ohne otese keine Schönheit. CaöcaretS, Candy Cathartic reinigen das Blut, kräftigen die Lebe? und entseren alleS Unreine aus de Körper. Faugeu Sie heute an, Pustel, Ge schwüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. Schönheit für 10t. 3n allen Apotheken. Zufriedenstelkvz -4 iru c "v. - . "in' . j
Eisenbahn-Tabelle
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