Indiana Tribüne, Volume 22, Number 173, Indianapolis, Marion County, 13 March 1899 — Page 2
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1 tZzliche trlJSne" foßef durch Un Xrla Z deut per Os5e, die eontagI.Tribae'I Scnif per Oocht. eil. luUsra IS Cent ,K U Gents $ E?Ktt. Ver Vft uierhali ci OUk zAzeschiZt t vruZSCtzlg V pti PO. CTTi 10 Oüd cuuzsuss C3t Indianapolis, Ind., 13. März 1899. ,?önig Tllcoyol" in Mexico. Der Schilderung eines Correspon denten in der Stadt Mexico zufolge greift dort und in anderen bedeutendem mexikanischen Städten die Trink - UnMäßigkeit immer bedenklicher um sich und beschäftigt die Staatsmänner und die Aerzte daselbst lebhafter, als je mals, gleich einer großen Gefahr, welche dem Land: in der nächsten Zukunft drohe. Englisch - amerikanische Augen sind erfahrungsgemäß leicht zur Vergrökerung solch? Dinge geneigt; jedenfalls ist es aber von Interesse, Einiges darüber zu erfahren, was man im Allgemeinen in Mexico darüber denkt, spricht und thut. Ueber die Ausdehnung des Trinkvoller - Lasters selbst und zwar nicht blos in der einseitigen hergebrachlen Weise der Verauschuug durch .Pulque" ist man sich ziemlich einig. Alles frägt sich: Wen trifft die Schuld daran?- Die, noch immer sehr große Anzahl Mexikaner, welche allen amerikanischen Einflüssen ungünstig gesinnt ist, zögert keinen Augenblick, die Zu nähme der Alcohol - Voller aus das Umsichgreifen des Fankee Barroom" zurückzuführen; aber es ist leicht zu erkennen, daß diese Auskunft alles Andere ?'er, als günstig ist. Darauf wei- ' sen schon die vielen Cantinas der spanischen Specereihändler hin, die an jeder Ecke und sogar in der Mitte von jedem Häuser - Geviert zu sehen sind! Wahrscheinlich stünde es nicht viel anders, wenn sich niemals FankeeSchankzimmer in Mexico aufgethan hätten. Freilich gehören auch manche mexikanische Aerzte zu denen, welche in dieser einseitigen Verfluchung der Yankee - Wirthschaften übeinstimmen und sie auf den Grund des Golfes von Mexico wünschen, und was ähnlich: Kraft - Phrasen sind, wie sie ja mit entsprechenden localen Aenderungen auch in der Geschichte der Temperenz Agitation der Ver. Staaten so überreichlich vorkommen! Apropos Temperenz Bewegung! Es könnte sehr wohl seindaß eine Art Temperenz - Kreuzzug auch in Mexico zu Stande käme; derselbe dürste sich jedoch nie so weit versteigen, wie er sich in den Ver. Staaten verstiegen hat. Eines erscheint sicher: Völlige Enthaltsamkeit von geistigen Getränken, refti. völliges Verbot solcher, wird in Mexico nicht viele begeisterte Befürworter finden. Seitdem es hier einheimische Brauereien gibt, wird das Bier immer populärer; außerdem wird hier sehr bil leichter Wein getrunken, und diese beid'rlei Getränke dürften auch fernerhin nicht wesentlich an Gunst verlieren. Dagegen ist (wie schon angedeutet) einige Aussicht vorhanden, daß ein sol cher Temperenz - Kreuzzug vorwiegend die Gestalt eines Krieges gegen den Cocktail Americano" und die 2)anree Wirthschaften annehmen wird, ebenso wie er in manchen Theilen der Ver. Staaten vorwiegend die Gestalt eines Krieges gegen den biederen Gambrinussafi angenommen hat. Ein Blschen mehr Consequenz vom temperenzlerischen Standpunkte aus würde in ersterer Bewegung jedenfalls stecken, als : in letzterer steckte. Denn es sind nicht die leichteren und verhältnißmäßig harmloseren Getränke, welche in diesen Fankee Schankstuben in Mexico gr sucht werden, und bei gewissen Classen der Mexikaner haben gerade diese Schankstuben das gewohnheitsmäßige starke Trinken erst fashionabel gemacht. Verschlimmert wird die Getränkefrage in Mexico noch durch die zahllo"sen unverschämten Nachfälschungen von Getränken aller Art. In dieser Beziehung wird gewiß auch in den Ver. Staaten Beträchtliches geleistet. aber wenn man einem würdigen amerikani sehen Vergleichs - Gegenstand sür die mexikanischen Getränke - Pantschereien suchen will, muß man schon bis nach gewissen amerikanischen Grenzerbistrikten gehen! Vornehmes" Sägemehl. Es ist bekannt, daß auch das Säge mehl zu den Abfällen gehört, die noch weiterhin einen ausgedehnten indusiriellen und sonstigen praktischenWerth erhalten. Indeß würde man irren, wenn man dabei blos an Sägemehl schlechtweg denken würde; es sind vielmehr da noch allerhand Classen Säge.mehl zu unterscheiden, vornehmere und geringere, mit entsprechenden verschiedenen Verwendungs-Arten. Da ist vor Allem das feine Sägemehl von Harthölzern, welches beim Durchsägen von Furnierholz gewon- . nen wird. Das Sägemehl von Maha-aoni-Holz z. V. wird in ausgedehntem Maße zum Reinwen von Pelzen verwendet. Anderes vornehmes" Sagernehl dient zum Reinigen von Juwelen, wiederum anderes zum Poliren von Silber-Artikeln. Manche Gattungen Sägemehl werden zu besonderen Formen und Ornamenten gepreßt. Einen besonder? hohen Rang nimmt ägemehl von gewissen wohlriechenden Holzern, hauptsächlich von Sandelholz ein; denn es ist für Wohlgeruch-Säckchen fcr beliebt. Es werden 15 bis 20 verschiedene Classen feineren Sägemehles verkauft, zum Theil sogar von hier nach dem Ausland exportirt. Und nach allen diesen vornehmen Gattungen ist die Nachfrage groß und beständiz. Wahrscheinlich könnten sich die centralamerikanischen Republiken noch eine bedeutende Industrie aus vorneh5&i Sagemehl aufbauen.
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tr. B. HoffmeUter tMt einen Vertrag oor der Medizinisch, Gesell schaft von London über den Gebrauch von garfoßa&cr Wasser". lvovon Folgendes ein Ausjug ist: Indem ich von den Leiden spreche, in denen die Bildlichkeit It Narl, Kader Waffer sich kzeigt hat, will ich mich nur auf diejenigen beschranken, welch sür die Heilkraft desZelben in evidenter Weise Zeug tu ablegen. uerft sind die Unterleibileiden n erwähnen, unter diesen und vor allen die ch. "nisbkatarrhali Iche SnUündung mit substantieller Veränderung er Schleimhaut, Geschwüren und Ansammlung von dickem, oftmatt lästigem Schleim. Die unnatürlich Aktion de Magen. Alpdrücken und Aufftoszen verursachend. Störungen in den Eingeweiden, die urn Magenkatarrh führen, und vntiündung der Schleimhaut find die am häuftgfte vorkommenden Arten de Nebel. Au diesen wie der entstehe die meisten ?!ieren, und Lederleiden. Harnruhr, rheumatische Beschwerden und Gicht. Ich habe gefunden, daß durch den längeren Gebrauch von Earltdader Wasser die unnatürliche Thätigkeit de Magen aufhört, die tnneren Leiden verschwin den und die Gesundheit wieder hergestellt wird. Xie harntreibende Wirkung de Wasser, sei Effekt auf den Magen und seine Heilkraft mit Be,n aus die Eingeweide, können gar nicht genug gerühmt wer ven. Gicht wird bekanntlich dem Ein freien von Blasen Jeinsäure in' Blut zugeschrieben. Die wohl tätige Wirkung de EarlSbader Wasser unterstützt tn der That diese Theorie. Dr. Luftig von Tevlid hat ein Pamphlet geschrieben, t welchem er die Heilkraft von Karlsbader Wasser, wenn kalt genommen, bet Rheumatimu. akuten und chronischem, anerkennt. Zjum Schluss habe ich nur noch der harntreibenden Wirkung de Karlsbader Wasieri ,u gedenken, ohne dehald alle die Leiden auszählen iu müssen, in wel chen e zur Produzirung einer parken Tiurest teiln lchenkwerthist. Vielleicht ist nicht LberftMia. bei dies,? legenheit zu bemerken, datz arltbader Wasser i keiner eis ein vlofje Abführmittel ist. wie die meisten Leute glauben. Q befördert den Stoss Wechsel in hohem Grade, verändert die Eecretion, wirkt lösend aus überflüssige Galle und Fett. EISNER & MENDELSON CO., Alleinige Agenten sllr die vereinigten Staate, fttv York. Briganten in Portorico Unter der spJischen Mißwirthschast giyorti tal Vriganienthum auf de Insel Poitorlco zu den vielen Uebelständen, deren Beseitigung die gesehlieöenden Bewohne? vergeblich versucht hatten. Die Banden, welche ungestraft ihr Unwesen trieben, bestanden nicht :twa aus bloßen Dieben, sondern aus Näubern im vollen Sinne des Wortes, die vor keinem Verbrechen zurückschreckten. Halsabschneider der schlimmsten Sorte, betrieben die Briganten ihr unheimliches Gewerbe auch auf Beste! lung", d. h. sie übernahmen, wie die italienischen Bravos, die Ausführung von Morden gegen Bezahlung. Einzelne Banditen machten hieraus sozusagen eine Specialität und der Preis für Beiseiteschasfung eines Menschen variirte, je nach der gesellschaftlichen Stellung des Opfers oder nach dem zu erwartenden Widerstande, zwischen 8100 und 5500. StraKenräubereien. Entführung von Personen behufs ErPressung von Lösegeld, ja selbst Ueberfälle und Ausplünderung kleiner Ortschaften gehörten früher durchaus nicht zu den seltenen Vorkommnissen auf ortorico, aber mit der Occupation der Insel durch unsere blauen Jungen ist eine Aenderung zum Besseren eingetreten. Die Briganten schienen zwar anfänglich keinen Pfifferling um die neue Ordnung der Dinge zu geben, aber ihr erstes Rencontre mit amerikanischen Scharfschützen überzeugte sie, daß diese doch aus anderem Holze als die alten spanischen Bllrgergarden geschnikt sind. Auf ihren kleinen, aber schnellfüßigen Ponies wohlberitten, bewerkstelligten die Räuber ihre Flucht, und seit einiger Zeit scheinen die Banden sieb aufgelöst bezw. andere westindische Inseln aufgesucht zu haben. Dies letztere glauben die Landbewohner auf Portorico und dieö hat auch viel Wahrscheinlichkeit für sich, da man besonders im Ponce - Distrikt, wo das Brigantenthum früher in großer Blü!he stand, viele ihrer verlassenen Höhlen sowie Schlupfwinkel finden kann. Bis zur amerikanischen Occupation galten Pan Blanco, d. h. Weißes Brot, und Aguila Blanca, d. h. Weißer Adler, als die schlimmsten Bandenführer. Hai) dem Falle von Ponce suchte Pan Blanco mit seinen Spießgesellen im Innern der Insel eine Zufluchtsstätte, aber da er sich auch dort nicht sicher fühlte, ging er schließlich mit seiner ganzen, aus 25 Halsabschneidern bestehenden Bande nach San Domingo. Vor der Ankunft der Amerikaner hatte der Räuberhauptmann sein Domicil in der Stadt Ponce selbst und dort wurde er von der Polizei nie behelligt, da er ein dem Anschein nach hrbares Leben führte. Seine Nachbarn, welche Augen und Ohren offen hielten, wußten freilich, daß es in der ganzen Stadt keinen gefährlicheren Menschen gab, und da es nichts Harmloseres gibt als Weißbrot, gaben sie in grimmem Humor dem Banditen den Namen Pan Blanco. Der Unhold, welcher von Geburt ein Spanier ist, war früher Clerk, wurde dann gewerbsmäßiger Spieler und tablirte chlleßlich em Hotel, m welchem die chlimmsten Verbrecher ihr Hauptquarier hatten. Niemand kannte di Hals abschneider der Insel besser als Pan Blanco und für bestimmt stipulirte Summen stellte er seine Meuchelmörder zur Ausführung irgend eines Verbrechens zur Verfügung. Für die Banden im Innern fungirte als Hehler. Da er mit seiner lichtscheuen Thätigkeit bedeutende Reichthümer erwarb und mit diesen den in wigen Geldverlegenheiten befindlichen Polizeibeamten gegenüber durchaus nicht geizte, drückten die Letzteren beide Augen zu und Pan Blanco blieb unbelastit; nur wenn einer seiner Halsabschneide? mal allzu kühn wurde, hielt der Häuptling einen Wink und der Unvorsichtige wurde temporär in das Innere gesandt, um den Sturm des öffentlichen Unwillens sich austoben zu lassen. Als die Amerikaner nach Ponce kamen, verschwand Pan Blanco, und die Bewohner athmeten erleichtert auf. Im Gegensatz zu dem heimtückisch Pan Blanco, der mehr durch seine Mordgesellen als durch seine eigenen Unthaten furchtbar war, war Aguila Blanca eine romantische Figur unter Portorico'S Banditen. Er war der Sohn eines durch die Spanier an Un Bettelstab gebrachten Eingeborenen und wurde durch einen unglücklichen Zufall auf die Verbrecherlaufbahn gedrängt. Als Knabe gerieth er mit einem Altersgenossen spanischer Abkunft in Streit und im Jähzorn erschlug er seinen Gegner. Vom Gericht wurde das Todesurtheil über ihn ausgesprochen, doch sollte er erst nach Erreichung seiner Volljähsiiikkg aarxojirt werden. Aber
der sügendliche UZkorver oewerksteUiate seine Flucht und schloß sich einer Räuberbande an, deren Hauptmann er später wurde. In schier unzähligen Sckarmükeln kämvtte er mit den spa-
nischen Häschern, aber immer entkam und deshalb erhielt er den Namen Aguila Blanca Weißer Adler. Nach der Occupation der Insel seitens unserer Truppen wandte Aouila Blanca sich an den General Henry mit de ' 'tte um Pardon. Er erklärte, daß ' ., Haß gegen die Spanier zum Ban.len geworden wäre und nur diese bekämpft hätte; nacb ihrer Vertreibung hätte er keine Veranlassung mehr, sein früheres Desperadoleben fortzusetzen, und er wolle seine Tage in Frieden beschließen. Nach reiflicher Erwägung bewilligte General Heicry dem Manne den erbelenen Pardon unter der Bedingung, daß er eventuell seine Dienste der Unterdrückung des Brigantenthums zu widmen hätte; Aguila Blanca sagte zu und heute lebt er exemplarisch. Kein Bericht über das Brigantenthum in Portorico würde vollständig sein, der nicht der Gurgelabschneider von La Cantera Erwähnung thäte. Dieö ist der berüchtigte Stadttheil von Ponce, wo unter dem spanischen Reaime das schlimmste Gesindel hauste. In La Cantera befanden sich früher die Schlupfwinkel der Bande La Mano Negra, Schwarze Hand, die später durch ine rivalisirende Bande, La Mano Roja, Rothe Hand, in blutigen Kämpfen vollständig niedergemetzelt wurde. Aber jetzt ist auch das Schreckensregiment der Mano Roja vorüber. Browning, der RiejentaninSieu füll g er. In den letzten zwei Jahren sind bei uns die Riesenkaninchen oder Jack Rabbits- leider ganz bedeutend seltener geworden, und daher gewinnt der merkwürdige Beruf, dem sich W. I. Browning, im californischn County Tulare, ganz und gar in die Arme ge warfen hat, und den im größtmöglichen Maßstab betreibt, besondere Bedeutung. Browning stellt sich jedem V.eh-.Ranch"-Konig stolz an die Seite; denn er ist bis jetzt derEinzige in seinem Reich, obwohl natürlich Manche gelegentlich auch so ein Bischen hineinpfuschen. Browning's Industrie, die aus schließlich im Lebendig-Einfangen von Riesenkaninchen und Verkaufen derselben lebendig oder todt nach allen Richtungen der Windrose besteht, erhält ihn das ganze Jahr über in reger Beschäftigung, und seine Kunden sind in allen Theilen unserer großen Republik zu finden. Außer Consumenten und Wiederverkäufern gehören auch Park-Besitzer und viele Andere dazu. In früherer Zeit hatte er sich mit dem Enten- und Gänsejagen, ebenfalls für die Versorgung der Märkte, beschaftigt. Im Jahre 1881 schrieb John Dugan in Newark, Cal., einen Preis von $1XX) für 1000 lebendige Riesenhasen aus, welche für WildparkZwecke benutzt werdcn sollten. Dies gab Browning die erste Anregung zur Schaffung seines neues Wirkungskreis ses nach ganz eigener Manier. Man hatte schon früher in Californien dieRiesenkaninchen, welche' da und dort zur Landplage geworden waren, hin und wieder durch systematische Treibhetzen massenhaft zu vertilgen gesucht. Browning erfand eine besondere Methode, und auf die Vertilgung hatte er es nicht abgesehen. Jedenfalls ist seine Methode eine bedeutende Verbesserung über alle früheren. Er trieb die schnellfüßigen Geschöpfe in einen großen Pferch, welchen er dadurch gebildet batte, daß er starke F i s ch - N e tz e zwischen Pfosten ausspannte, die er in entsprechenden Zwischenräumen in den. Boden getrieben hatte. Von Stacheldraht und dergleichen war keine Rede. Reiche Beute lohnte ihn, und die Thiere konnten nicht nur lebendig, sondern meist auch unverletzt gefangen werden; nur wenige entkamen. Brownings Geschäftsverbindungen haben sich, wie gesagt, rasch nach allen Landestheilen ausgedehnt. Sie Sllyne. ' on H. Lang'Anton. Die Sonne schien schon hell in'S Zimmer, als Serena Aspani se war ihr Künstlername, in Wirklichkeit hieß sie Mieze KrauS durch ein energisches Klopfen aus ihremSchlummer geweckt wurde. Sie setzte sich auf, rief sich die Augen und rief noch halbverschlafen: Herein! Ihre Wirthin trat ein. eine kleine kugelrunde Person, auf deren Gesicht die Gutmüthigkeit geschrieben stand. Sie war noch unfrisirt, und ihre wohl in der Eile aufgesetzte Morgenhaube saß drohend auf dem linken Ohr. Die Uhr schlug eben acht. Serena rief ärgerlich, ohne das Guten Morgen- der dicken Frau zu erwidern: Aber was fällt Ihnen denn ein, Frau Munker. mich um acht Uhr schon zu wecken; ich habe doch erst um elf Uhr Probe.--Ja, aber es ist eine Depesche ange kommen, und da dachte ich d,ch, eö könnte bnn Ihrem Liebsten sein." Von Willy? Hastig riß sie der Wirthin daö Tele. aramm auö der- Sand. .Bin aestern eingetroffen und komme heute zu Dir. , Willy." Jubelnd schwang sie die Wepesche tn der hochgehobenen Hand. Er kommt! .Er kommt!- rief sie, und ihre Augen strahlten vor Glück. - .??rau Munker. foraen Sie iur'Blumen und Kuchen, damit 'der Königmemes Herzens einen würdigen Einzug halten' tarni." Weg . waren alle Müdigkeit ' und Schlafsucht vor Freude und Glückseligkeit. Sie hatte ihren Willy vierzehn Tage, nicht gesehen und liebte ihn aufrichtig und treu. Das hatten verschiedene Herren erfahren müssen, die, an treue Liebe emer Ballenna nicht glaubend, AnnaherunaSversucke aemacbt hatten. Sie l
erlitten eine glanzende Niederlage und waren ehrlich genug, diese einzugestehen, so daß Fräulein Serena Aspani, erste Solotänzerin des Stadttheaters, als vbänomenale Ausnahme" vom
Publikum geschätzt und von ihren Colleginnen gemieden wurde. Was man von ihr sprach und dachte, war Serena vollkommen gleichgiltig. Ihr Glück und ihre Welt begannen und endeten in diesem Manne, an dem sie mit allen Fasern ihre- .und ihres Herzens hing. Man beneidete Wilhelm Riemer um die Liebe dieses jungen, schönen Mädchens, und er hatte in der letzten Zeit weniger Freunde als sonst. Doch das machte alles nichts; die beiden waren sich vollständig genug. Er war jetzt vierzehn Tage nach Hause gereist, um, wie er ihr selbst ehrlich eingestand, sich von alten Banden zu lösen und dann ganz nur ihr leben zu können. Heute sollte sie ihn nach vierzehn langen Tagen wiedersehen. Im Begriff, sich den 5)ut aufzusetzen und zur Probe zu gehen, wurde ihr Besuch gemeldet. Eine ältere Dame wünschte sie zu sprechen. Hat sie ihren Namen nicht genannt?fragte sie die Wirthin. Nein, aber eine feine Dame, sehr elegant!" Gut, gut, lassen Sie sie eintreten." Sicher soll ich wieder irgendwo einen Tanz oder eine Quadrille einstudiren, dachte Serena. Sie sah nach der Uhr, sie hatte noch eine halbe Stunde Zeit und legte den Hut bei Seite. Ein leises Klopfen ertönte. Auf ihr Herein" trat eine alte Dame in einfacher, aber vornehmer Kleidung ein. Ehe Serena noch nach ihrenWünschen fragen konnte, sagte die Dame, sie scharf fizirend: Ich bin Wilhelm Riemers Mutter und möchte etwas mit Ihnen besprechen." Erschreckt fuhr Serena zusammen; ihr rosiges Gesichtchen erblaßte. Das war seine Mutter, so hatte sie sich diese nach seinen Reden wohl vorgestellt. Die schlanke, etwas hagere Gestalt, das Geficht mit den entschlossenen Zügen und den strengen, ' kalten Augen paßten ganz in das Bild, das sie sich von ihr gemacht hatte. Serena erschauerte; was wollte diese Frau von ihr? Etwas Gutes brachte sie sicherlich nicht. Sie sah eher aus, als wollte sie mitleidslos und erbarmungslos ihren Wilhelm nehmen, und Serena fühlte, wie sich ihr das Herz im Krampf zusammenzog. Frau Riemer hatte sich ohne Auf forderung gesetzt, die drei Treppen hatten sie wohl angestrengt. Ein trockener Husten quälte sie, so daß sie nicht gleich sprechen konnte. Sie hatte das Erblassen und Erschrecken des schönen Mädchens bemerkt und deutete es auf ihre Art. Ich komme," begann sie, meinen Sohn von Ihnen loszumachen.- Die Worte waren schlecht gewählt; sie verletzten und riefen Serenas Stolz und Trotz wach. Serena warf den Kopf zurück und sagte mit scharfem Tone: 'Wie so? Wie das? Ich liebe Jhren Sohn, gnädige Frau, und er liebt mich wieder.Ein verächtliches Achselzucken der Frau Riemer war die ganze Antwort auf dieses Geständniß. Eine drückende Pause folgte. Serena sah nach der Uhr und sagte dann schon wieder ruhiger: Die Zeit drängt, gnädige Frau, meine Pflicht ruft mich. Ich muß Sie bitten, sich zu beeilen, wenn Sie mir etwas sagen wollen." Frau Riemer erhob sich und sagte kurz und schneidend: Welche Summe verlangen Sie, um meinen Sohn freizugeben?" Wie von einem Peitschenhieb getroffen, fuhr Serena zurück, sie waukte und mußte sich ewen Augenblick hinsetzen. Frau Riemer sah sie etwas erschrocken an. War sie ungeschickt geWesen? Hatte sie Unrecht daran gethan, so brüsk vorzugehen? Man hatte ihr doch gerathen, so zu handeln, mit dem Bemerken, daß das Geld die Hauptrolle spielte. Sie selbst hatte ja nie Gelegenheit gehabt, mit Damen des Ballets' in Berührung zu kommen; trotzdem war sie klug und erfahren genug, um zu erkennen, daß Serenas Entsetzen und Schmerz wahr und aufrichtig waren. Sie fühlte in ihrem Herzen ein leises Bedauern für das junge schone Mädchen, aber sie unterdrückte es sofort. Es galt nach ihrer Meinung das Glück ihres einzigen Sohnes, der ihr und ihres Mannes Stolz und Freude war. Was galt ihr da das fremde Mädchen, das sich sicher bald trösten würde!. Dennoch sah sie ein, daß sie die Sache ungeschickt angefangen hatte, trat an Serena heran und sagte in weicherem Tone: . Nun, mein Kind, wollen Sie mir meine Frage nicht beantworten?" Auf eine solche Frage giebt es keine Antwort," antwortete Serena stolz, ich liebe Ihren Sohn und nicht sein Geld. Ich sehe nichts darin, wenn er mich unterstützt und mir von seinem Ueberfluß giebt, wenn seine Liebe diese Gabe begleitet. Aber ein Geschäft mache ich auö meinem Gefühle nicht. Will er frei sein, so halte ich ihn nicht, aber bezahlen lasse ich mich dafür nicht." Frau Riemer sah, so kam sie nicht weiter; sie zwang sich zu noch größerer FreunUichkeit. Sie sagen,- daß Sie meinen Sohn lieben, und ich will es Ihnen ja glauden; aber Sie sind jung und schön; Ihre Schönheit wird Ihnen noch viele Erfolge und damit das Glück bringen, und Ihre Jugend das Vergessen. Ich und mein Mann sind alte Leute und haben nichts auf dieser Welt als unfern Jungen; unser Traum war und ist. daß er seines Vaters Yabrik Übernimmtund weiter arbeitet' an ' der Sache, die sein Vater geschaffen hat. Er sollte jenes junge Mädchen heirathen, daö lange für ihn bestimmt ist, still dahin lebt, auf ihn wartet und ihn liebt." Wissen Sie daö so genl?" unterbrach sie Serena; das junge Mädchen hat ja nie Vergleiche anstellen kön-nen.-Daö brauöt es bei uns nicht. .er-
widerte sirertg Frau Ziemer; iure Eltern wünschen diese Verbindung, wir auch, und Wilhelm war, bevor er Sie kennen lernte, ganz damit einverstanden." ! Ich w:iß cs," warf Serena dazwischen. ' Ueberrascht sah sie Frau Riemer an. Sie wußte es und dennoch hielt sie ihn fest. Sie war also doch so, wie all die anderen die man ihr geschildert hatte. Wie lächerlich, daß ihr dieses Mädchen einen Augenblick imponirt hatte. Schlauer Weise gab Frau Niemer dieser Empfindung nicht nach; sie wollte ihr Ziel erreichen und fühlte instinktiv, daß hier Strenge undHochmuth nur schaden würden und nur durch Rührung des Mädchens etwas zu erreichen war. Freiwillig mußte sie ihren Sohn hergeben; das würde seinen Stolz verletzen und ihn in die Arme der Eltern zurückführen. Sie nahm Serenas Hände in die ihren und sagte mit dem wärmsten Laut, den ihr sprödes und hartes Organ hergab: Mein liebes Kind, wie unendlich haben wir uns gefreut, in unserm Alter ihn in unserer Nähe zu haben, und wie haben wir gehofft und vom Himmel ein Familenglück für ihn erfleht, in welchem wir uns sonnen könnten. Sie nehmen uns den Sohn, unserm Alter den Sonnenschein und dem jungen Mädchen, das nichts auf der Welt hat. als ihn, den ersehnten Mann." Was die alte Frau da sprach, hatte seine Berechtigung; Serena war gerührt. Sie sagte, wie unter einem Banne: Weiß Ihr Sohn, daß Sie zu mir gegangen?" Ja." antwortete die alte Frau ohne Zögern. Das junge Mädchen zuckte zusammen. Weiß er auch den Grund?Weshalb wäre ich sonst wohl zu Ihnen gekommen?" Und war er damit einverstanden?" Ja!" Dieses ja" kam langsam und zaghast heraus. Es war zwar keine direkte Lüge, die die alte Frau da sprach, aber sie wollte den Nachsatz, den ihr Sohn gesprochen, vergessen. Ja, Mutter, gehe nur zu ihr und frage sie, ob sie mich freigiebt; sie wird es nicht thun, denn sie liebt mich aufrichtig und kann ebensowenig ohne mich leben, wie ich ohne sie. Thut sie es dennoch, so bin ich ganz der Eure und Ihr könnt über mein Geschick bestimmen." Dies zu erreichen war seiner Mutter Ziel, und sie hielt es nicht für unrecht, dabei der Wahrheit etwas aus dem Wege zu gehen, wenn sie nur ihren Zweck erreichte. Sie rechnete mit der Eitelkeit des schönen. verwöhntenMadchens, und ihre Spekulation erwies sich nicht als falsch. Daß Wilhelm sie aufgeben wollt, konnte, verletzte sie tief. Thränen drängten in die Augen, aber sie unterdrückte sie. Diesen Triumph wollte sie weder ihm, noch seiner Mutter gönnen. Da er um diesen Besuch wußte und ihn nicht verhindert hatte, glaubte sie sich mcht mehr genebt. Sle richtete sich auf und sagte so ruhig, als es ihr möglich war: Ihr Sohn ist frei, gnädige Frau." Wäre die alte Frau eine bessere Menschenkennerin gewesen, so hätte sie bemerkt, mit welcher übermenschlichen Anstrengung sich das junge Mädchen aufrecht erhielt, und mit welcher Qual da ein junges, liebendes Menfchenherz rang. Aber froh, ihr Ziel erreicht zu haben, achtete sie gar nicht auf die Empfindung des armen Geschöpfes. Und mit der Frage: Darf ich ihm das sagen, und werden Sie es nicht widerrufen?" worauf Serena traurig den Kopf schüttelte, wollte sie sich entsernen. An der Thür blieb sie stehen, es fiel ihr plötzlich ein, daß sie noch etwas vergessen hatte. Sie wandte sich noch einmal um und sagte zu Serena, ihr die Hand entgegenstreckend: - Ich danke Ihnen, mein Fräulein." Das junge Mädchen antwortete nicht, nahm auch nicht die dargereichte Hand. Sie sah die alte Dame mit traurigen Augen an, und Frau Riemer mußte im Gefühle ihrer Schuld die Blicke senken. Abends gab es ein neues Ausstattungsballet. Wilhelm Riemer war trotz der Bitten seiner Mutter im Theater erschienen. Die Mutter begleitete ihn, da sie ihn nicht allein lassen wollte. Sie hatte mit Schmerz wahrgenommen, wie nahe ihm die Sache ging und konnte ein leises Unbcyagen nicht los werden. Als der Vorhang in die ß'obe aina. sak Wil helm 'mit brennenden Augen da und wartete aus das Auftreten der Geliebten. Als sie am Schluß des ersten Aktes hoch oben in den Wolken als Glücksgöttin aus ihrem Füllhorn Blumen auf die untenstehende leicht beschwingte Schaar streuend erschien, seufzte Wilhelm tief auf. Strahlend und schön wie der junge Tag war Screna anzusehen, und das Ah" der Bewunderung, das durch die' gefüllten Räume des Theaters ging, war nie gerechtfertigte?. Auch Frau Riemer konnte ihre Ueberraschung über das schöne Bild kaum unterdrücken. In diesem Augenblick bemerkte Serena Wilhelm in der ersten Parquettreihe. Seine Gegenwart, welcke sie in ihrem Schmerze für Spott und Hohn nahm, erregte sie so. daß sie die zurusende Stimme' des Maschinisten, rechts nach dem Strick zu greifen, überhörte, und als die Wolken gleich darauf mit schnellem Ruck in die Höhe gingen, stürzte Serena mit lautem Aufsckrei äuf die Bühne herunter. Der Schrei fand ein hundertfaches Echo im Publikum. und alle Welt war, voll ' Entsetzen über das Unglück, wie gelähmt. Bevor noch der Vorhang herunterrauschte, war Wilhelm aufgesprungen und, ohne auf der Mutter Zuruf zu achten, in der kleinen Thür, die links nach der Bühne führte, verschwunden. Frau Riemer saß wie erstarrt über das Geschehene. War das Zufall? Ein Unglück? Oder Absicht? Gleichviel, was es auch war. sie war die Schuldige, das fühlte sie im tiefsten Herzen und nie würde sie sich, wenn das Schreckliche eintreten
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Asthma, etc. Der echte Thee ist ebenfalls bekannt, all tat beste Hellmittel zur Heilung von tippc. Cr wärmt das Vlut, vermindert ttn fltli, Hittt, ftellt leder her und hellt.
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A middla-aged lady residing nar Sharpstmrg, Ky., relites that it was while reading the local paper one day that she first saw an adrertisemsnt of 'Rlpamis T&fotuiks
and "that adrertis&ment," ihe saji, in speaking of It, "hu indeed brought relief to me. For two years I had been a constant tuffercr from dyspepsia and feit that my case was beyond hope. After trying many remedies without success I had succumbed to the lasting disease. Ripans Tabules aared me, and only those who have been prey to painful digestiv disorders and have been denied th luxuries which the tadle maafford can appreciato the valus of cren on Ripans Tabule."
loiite, Den Tod diel es jungen Veschöpses verzeihen. Wiener rauschte der Vorhang in die Höhc; der Regisseur trat vor und bemerkte, daß durch das eben eingetretene Unglück die heutige Vorstellung ihr Ende erreicht habe. Das Publikum könne an der Kasse das Eintrittsgeld in Empfang nehmen. Auf's äußerste bestürzt verließen die Menschen das Theater. .Die Frau Riemer stand als letzte in der Garderobe und wußte nicht, was thun. Dann, von einem plötzlich-n Entschlüge erfaßt, bat sie die Garderobenfrau, ihr den Weg nach der Bühne zu zeigen, und sie ging, ihren Sohn zu suchen. Sie fand ihn an der Seite der Verunglückten, die man auf ne Tragbahre gelegt hatte. Der Arzt, der sie untersucht hatte, machte zwar ern oe denklic2es Gesicht, gab aber die Hoffnung, das junge Mädchen zu erhalten. Nicht auf. Er gab Verhaltungsmaß regeln, auf welche Frau Riemer beson ders achtete; zum Schlüsse sagte er: Entweder muß sie nach dem Krankenhause gebracht werden, oder es muß sofort eine tüchtige Pflegerin genommen werden. Nicht nöthig," bemerkte hier Frau Riemer, die Pflege übernehme ich. Sind Sie die Mutter?" fragte der Arzt. Nein entgegnete die alte Frau, und ihre Stimme klang verschleiert. aber das junge Mädchen ist meines Sohnes Braut. Aufschluchzend sank ihr Wilhelm in die Arme. Schmutzig gewordene Kla viertasten reinigt man am besten auf trockenem Wege mittels eines Flanelllappchens. Da nicht alle Klaviertasten aus Elfenbein angefertigt sind, sondern oft aus Knochen, Celluloid und anderem Material bestehen und dann meist mit Farbe oder Lacküberzug versehen sind, so dürfen flüssige und auflosende Nelmgungsmittel. wie warmes Wasser, Weingeist u. dgl. nicht an gewendet werden. Spitzen heftet man auf mehrfach zusammengelegte Leinwand- oder Baumwollstreifen, bevor man sie wäscht, damit sie nicht zerreißen: kle? nere Stücke, wie Kragen, Manschetten und Aehnllches, kann man auf Lemwand geheftet, in eine Flasche thun und dann mit einer ganz weichen Bürste säubern. Schwarze Spitzen druckt man m Splrnus oder Essigmasser aus, steckt sie mit Nadeln auf eine mit Tuch bedeckte Platte und läßt sie trocken werden. m m Logisch. Professor: Was ist die Folge davon, Herr Condidat, daß es auf dem Monde kem Wasser gibt?" Süffel: Daß es auch kein Bier dort gibt!" Ein Sicherhelts C o mm i s s a r. Ich glaube, gar, 'Du kneipst jetzt mit dem Gerichtsvollzieher?" Student: Man kann nie wissen, wie man's noch brauchen kann." SchlechteZeiten. Herr: Wie kommt es, daß es Ihnen so schlecht geht; Arbeit gibt's doch in Hülle und Fülle?" Bettler: Das ist'S ja eben; es wird einem nichts Anderes mehr geboten wie Arbeit!" Hyperbel. Jst es möglich, daß manche Kannibalen sogar ihre grauen aufessen?" Afrikareisender: .Gewiß; ich kannte einen Häuptling, venn der vom Mittagstische aufstand, var er jedesmal nicht nur satt, sondern luch Wittwer!" ,
0 i er thun kaun. () 0 zk. Kugnjl König's Hamburger Brustthee rlelchtern und fchniU hetln FroNchi!i5, Influcna, M SOTR. "The Sea Level Honte" TO New York Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. 271. Jngalls. Präsident. Q. O. WlciSormid, erkehrttinkt. Warren 3, Lynch, sst. i. Paff. & Ticket ,t. H. 8i. Oronlon, . S. P. . DiepopulS lSwUR) ist die beste Linie nach () M K) A & 0. Vier Züge! R.rl.tff.M nMiiiintinfil ! 7 00$ 11 MS 3 35Wm IS bS tftadjt Nkuklt tJ 5bieaao jUWVkt kköAbkntt 1 B j'8 40Ab. 7 SS tjüge treffe hier et.. 8 809 7 65Öm4 2 40W8l 4K7:m Täglich aSae Sonntag. Die neuesten besserten Vsfttbuis Wugsn, Wnner cylnfrongsn elegante 5ar!orWageu und Sßwagen. okai-echiaiwage in Jadianapoiii steht n. , SO Übend berett, erläßt Elztcago 3 45 Morgen. Sann jeder st 1 T. a aa ime . WAL n . Ö'i na9 w ou oene ocnu$i werecn. 15 West Waibinato Strafte Ticket.OsfiS : srraizi. ffrank I R eed. enl. Pass.Ngenr. W. V. McDoel. iceräs. und Senk. Vtar. ha. H. R ockmell, Traffic-Manager. e o. L. H a l e r. Wist. Paff. gent. Cincinnati Züge ! ß. Abfahrt Ankunft Cincinnati ?UNst 7 808 , 1120a . SK m VON 7 4KM . 10 SON H. ä?D. Sl. N. Ankunft Dayton nkunst llV . 128 , Nm , . V UNnt , 11 coxa Indianapolis d fahrt , 8 VSZZM I0 4M i 4691 4 4SNM , 7 VON Dayton Züge. C. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 0&3m , 1U 5SV , 145NM , 4 4KNM 7 0091m Toledo ü Detroit Zöze. C. H. & D. R, R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö: Toledo: Detroit, dfahrt10m nk'ftS4?7!m ek'ft84S?!a 7 00 . 4lS . 152 ) aeaonnne Sonntag. Ticket.Offieen : Unioa Chlica U7.d Slo.25 Oeft Osseten ::z, ZZx NerNi-z.
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