Indiana Tribüne, Volume 22, Number 172, Indianapolis, Marion County, 12 March 1899 — Page 5

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Eme moöikNt EMenz.

. .Im Kerbte,, wenn die' Influenza, der döse Husten und d!e alten chronischen Leiden bei den Menschen zum Ausbruch kommen, da bin ich Kran

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pige Schulkameraden, 'sie erkannten l- Leichen. undLebenZversicheiungs. ViSSfSZSäSSl sich glkichzeitiz und Beide beschlich ein g . O. das ,st Ächt so uninteressant.

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ich durch die e Leide leine unan. tnhhMrrh2 sfi M hrr ff nn thrn uic c ut uzii ClIlCIl 'UüCllüUU UUiJ

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worden sind. Das Sprichwort: Jeder leiten, seinen geheimen Triebfedern,! möchte gerne alt werden, aber nicht ; U1 drmge tiefer cm in das Sociale. ' ' - - K A m. A T 1 Im. T k 1a L A A m

sein-, bestätigt sich bei den meisten iiunicgcr auojopg, oci oaruücc

Menschen, insbesondere bei altenJun

gesellen. So lange es geht, verdecken sie

Bücher geschrieben hat. Ich könnte, :

wenn ich schriftstellerisches Talent be

ihr Altwerden durch angewendete , Me, so manchen Beitrag zur Ge. '

Tünche ihres äuneren und inneren l lle uzi utmuujun cgcrniuiig

Menschen, denn Nichts ärgert so einen unserer Generation llefern. Diese Sa;

ledigen Menschen von über 40 Jahren mehr, als wenn man ihm sagt, er hätte

schon bie Ueberfuhr versäumt. Er lächelt wohl zu solchen Bemerkungen,

son nenne ich Kranken- und Sterbesaison." Sehr gut!" sachte der Andere.

Darauf folgt die Saison des 2t

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UVV, VVIIII 11kW Vt.V ff y , t . j 11 , II und älter und schließlich wird man gar , ' HenatheMittlunn. Kleidern nicht dazu kommen, sich eine Kranken- und Wasche, Moöel auf Raten Es und Launenpflegerin anzuschaffen, puluzt em neues öollsaftlges Leben m Man will immer mit jugendlicher j

Elasticität einherstolziren und einige i "i"" ui tf"ii.

Fünfzig Jahre

unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis

Jahre ableugnen. Vor Schulkameraden

aber gibt es kein Leugnen der Jahre. Auch diese zwei Freunde von der Schulbank wollten und konnten kein Altersgeheimniß vor einander haben

und es wurde also in erster Lmie klargestellt, daß sie schon über das kritische Alter, in welchem man sich noch verlie-

ben darf, längst hinaus sind, daß sie

kern Anrecht mehr haben, zu sagen: Ich heirathe", sondern ich werde geheirathet", uas! eine Gnade, daß noch

ein jüngeres Wesen seine Ideale. Hoffnungen und Lebensanschauungen in den Armen eines solchen Griesgrams begräbt. Und warum bist Du noch nicht verheirathet?" fragte Ernst sei-

nen Freund Carl.

Dieselbe Frage könnte ich an Dich

richten," entgegnete dieser ausweichend.

Ich-, meinte Ernst, ich bin voll-

kommen entschädigt, da ich keine sichere

Existenz habe, mich so durch die Welt

haue, ohne eigentlich zu wissen, wer ich bin; aber Du als Angestellter mit 'ei nem Firum von so und so viel Gulden

jährlich hättest schon längst derMensch-

heit Demen Tribut zollen müssen. Äon

Dir ist es eine Sünde, der Welt in ih

rer Fortpflanzung hinderlich zu sem. Habe ich Recht?"

Nach Deinen Anschauungen hast

Du Recht, aber ich bin in meiner Suche

nach einer Lebensgefährtin dahin gekommen, daß ich die Frauen mit einer Cigarre vergleiche. Je länger man eine gute sucht.

eme desto ärgere findet man, daher suche ich gar nicht mehr, weil ich schon zu viel gesucht habe und gewiß nur eine schlechte Frau finden würde."

Da wäre ich anderer Meiu r , er n ijt V.

nung . oemerlie !Lrni. ill) ocn ke, die Frauen wären nie gut t - i. f . a

genug, als vag wir uns vor

emer schlechten zu furchten brauchten. Uebriaens. wenn eine Frau eine gesell-

schaftliche Stellung einnimmt, die Mo-

den mitmachen. Bälle und Badeorte be

durchblicke manche Herzensgeheimnisse

und sitze selbst am Spinnrade des Lebensromanes mancher Menschen. Diese schöne Zeit ist vorüber und ich bin wieder ein anderer Mensch. Ich verkaufe Ostseehäringe, ich bereite russische Hebammen - Candidatinnen, die nicht gut deutsch können, zum Examen vor. Es naht der Frühling, da bin ich wieder Sportsman, colportire pikante Reise lecture und mache bei der beginnenden Reisesaison auch gute, Geschäfte durch Unfallversicherung. Verschiedene während des Jahres vorgekommene Eisen-bahn-und Dampfschiff - Katastrophen erleichtern mir die Arbeit." Hörst Du. Freund", konnte sich Carl nicht enhalten auszurufen, Du bist ja ein Kapitalskerl. Ich bewundere Deine geistige Agilität und DeineThatkraft! Welche Summe von Beredsamkeit, Bildung und Energie muß dazu aufgewendet werden, um mit solchen Sachen immer durchzudringen. Freund, meine Anerkennung! Und im Sommer?" Im Sommer gehe ich in einen bedeutenden Badeort und bin dort Schwimmmeister." Ah!" Ja, ich habe Heuer sogar Prinzessinnen als Schülerinnen gehabt." Und da sprichst Du von einer schlechten Existenz?" Mein lieber Freund," entgegnete der Saisonmensch mit einem Seufzer, es wäre ja Alles gut. wenn ich kein Pechvogel wäre. Meine versicherten Kranken sterben bald und meine dersicherten Leichen sind zu jung, so daß man mich in dieser Branche gar nicht mehr arbeiten läßt. Meine HeirathsVermittlungen lassen nach, seitdem die Menschheit radfährt. Diese jungen Leutchen, die sonst auf eine Mittelsperson angewiesen waren, um verheirathet zu werden, lernen sich im Fluge durch die Welt kennen. Das Rad. das Rad!

Ja, ich binauch ein solches Opfer dieser neuen Erfindung! Seitdem die neue

Stellung.

Konntest Du es denn nicht retten,

als guter Schwimmer?

Ja. wenn ich schwimmen konnte,

aber ich om ia nur Theoretiker.

Du kannst gar nicht schwimmen und

willst Schwimmmeister sein?" lachte

von

THEODOR STEMPFEL.

Sest-Schrifi zur Jeier der Vollendung deß Deutschen Hauses Srochirt 50c ; gebunden ZI. 00. PostPorto beträgt 15c. h.li der Offi der .rridR, l an ich deid H. Lieb o.. t der Oiftc de .fehlt i ruich Hns gekauft erd, .)

r. E. I&iregell,

Leichen Bestatter,

Wieder auf dem tUtm Platz,

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, ! t tf l W -vj , V V r V suchen kann, ist sie mqt schlecht-zu ih-. irthschaftliche Richtung in Wien dem

um lulmr. wwn lyn uuy '"Zwischenhandel so sehr an den Leib liebt." I Ti'trft frtTTTt trfi rnif htrm ?NM mii

Was haben wir von diesen Duse-1 noA fo flT0f,.m smtg z,,.

Icicn". sprach Carl achselzuckend, re- ogar bei den Candidatinnen habe ich den wir von ernsteren Dingen. Warum Pch. Da siel mir neulich eine durch, hast Du keine sichere Existenz, wie Du war das Opfer einer Frühgeburt, vorhin bemerktest? Du hast doch Ma- tnt eite wieder das Opfer einer

lvra uno I c?näteburt. und die Nackweben iraae

Ah was, Matura, unterbrach der l, mr mn. 1fTrit

. , n i mf 9 I et Stcunb . .Diese if l to ijutage lein , . , ß j u ?"bltnft VinilJÄsnbf ls Sch!mmme st kannst Du Dir schon, um nur k,n halbwegs anstand,. " . H. , !.

get Bettler zu sein. s grb ist die Cn "ÄliÄ däs

currenz. . I rbnmtnfr nrf hn Vtt mir rWr f'xrv

ssk W1-.2 itt fTN.;, mrf&iiftinunn? I " "

a iv, Sä;;.nP ' ff nd in's Wasser und aus war's mit Verzeihe diese Jndiscretion! ,3r.wJ rn-A. tim rr,,.T, I MklNer stkUNg.

juz, löir jiiiu uiu freunde, ich beschäftige mit mit Vielem und bin doch Nichts." Das macht ja Nichts", sagte Carl, den Freund beruhigend. Du bist, wie ich bemerke, Geschäftsmann, und macht

es Dir nur alle Ehre, wenn Deine ge- .änZZS rsf:. w...;. .s ssir rmT.Ar .Carl unbändig aus.

IWUltllt lk.U4lllV V Vijj,v - y f y , , , Dich auf verschiedene Branchen des so . Ich brauche nicht schwimmen zu dicht verzweigten modernen Geschäfts, können, nur Methode muß ich haben, lebens zu werfen. Wie oft habe ich es. und die habe ich Gott se Dank. Und wenn mich die Unzufriedenheit plagte, was die Lebens, und Unfallversichenur bedauert, daß ich kein Geschäfts- rungen anbetrifft, beginnt der Swat talent habe und ilmner nur den einen mich aus dem Felde zu schlagen. Der Weg fortwandeln muß. wie ein Last- Staat, der mich erhalten sollte, nimmt kameel durch die Wüste. Ich kann mein mr das Brod vom Munde weg. Also Joch nicht abschütteln, weil ich nichts welßtDu. warum ich nicht helrathen Anderes ergreifen kann, ich müßte sonst kann." verhungern. Ich bewundere oft den ge- Nach einigen Wochen begegneten sich schickten, aen Geilt eines Geschäfts- die zwei Schulkameraden abermals.

mannes. der an keinen firen Artikel ae-1 Aber diesmal führte Ernst, der Pech-

bunden und überall dorr ist, wo er sich Vogel, der Theoretiker, eine Dame am Geld verdienen kann, selbstverständlich Arme. Sie war nicht hübsch, nicht mehr - - - - .. ' ' I ljfM!C 1 fm,

aus ehrliche Wege. zung. ieooq sur iyn, einen allen ungWas Ehrlichkeit anbelangt, kann gesellen ohne Stellung, ohne Existenz, ich mich liiit Jedem messen", sprach nur vom Zufall lebend, gut genug.

Ernst stolz, ich bin noch nie mit der Meme Blaut-, so stellte er sie vor.

Strasoehoide m iiolllsion gerathen. I Nach einigen ceremomellen Bemerkun Umso besser. Also, womit befaßt! gen eilte Carl von bannen. Dringen

Du Dich, mein lieber Ernst?"' des vorschützend, blieb aber hinter dem Wie ichDir bereits gesagt habe. Ich nächsten Hausthore stehen und blickte ergreife Vieles und bin ein. wenn ich diesemPaare nach. Mein Gott," dachte

sagen darf, Salsonmenich. Jede Sai-l er sich, wie lelchtsinma diese Frauen

son trifft mich sn ewem anderen Be-1 zimmer sind, da hängt sich diese Per

rufe." I son an einen solchen Mann, der. Nichts Das muß ja sehr angenehm sein, ist. Nichts bat und nur ein problemati

schon weyen der Abwechslung. Mein sches Dasein führt,-während Unsereins Bureaüdlenst scheint mir oft so läp- in unserer kleinen, aber sicheren Stel visch. so aeisttödtend und lebensermü- luna sich nicht aeiraut. einen Haushalt

dend. was bei Deiner Beschäftigung ge!, gründen, aus Furcht, der Frau

wiß nicht der Fall ist." ' l nicht das bieten zu können, was !yr ge.Nein, das gewiß nicht, schon wegen I bührt. Wer da klüger.ist. er oder ich?"

der fortwährenden neuen Umgebungen. Es verging seit dieser Begegnung unweoen des so viel veränderten Milieus. es, - Monat, als sich die beiden

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in welches ich zu stehen komme,' uno I Freu. , . . UN nafseeyauje irasen.

hauptsächlich wegen des.ampses, ven mir ein solches Leben auferlegt Sehr richtig, ein Leben obne Kampf gleicht einer Hochzeit ohne Musik ' Das habe ich mir oft gedacht", bemerkte Ernst lächelnd.

Also, laß' hören, glücklicher Sai

Meine Braut!" mit diesen Worten

stellte Ernst seinem Freunde em hub

scheS. junges, blondes Wesen mit

fröhlichen, leichtlebig dreinschauten

Augen und emem zartgeschnittenen Ge

sichtchen vor. Carl blickte Ernst mit aroßen. fragenden Augen an. Doch die-

ser lachte und sagte: Du wunderst

sonmensch, wie füAst Du DeinenHerbst I Dich, daß ich Dir heute eine andere

aus?" fragte humorvoll daS Arbeitska I Braut vorstelle, als vor einem Monat.

meel. .: .. :. . '. '. ... ;"ß ist kein Gebeimnik. Nicht wahr.

Sophie,.Du kennst Vie 'Geschichte, war ich nicht berechtigt, ldas' Verhältniß zu lösen?" Wie mein Trätttigam mir erzählt, wäre das keine fyxan für ihn gewesen", sprach Sophie ernst und lächelte ihren Bräutigam llcbe.'cll an. Carl hatte nUtx etwas Wichtiges zu thun und entfernte sich gleich aus dem Locale. Cr nahm sich vor, diesem Menschen auszuweichen, es ahnte ihm nichts Gutes. Wie groß war aber sein Erstaunen, als er nach kurzer Zeit im Tramwaywagen Ernst traf, der ihm wieder eine kleine, dicke, blatternarbige Person als seine Braut vorstellte. Bei der nächsten Haltestelle stieg Carl eilends aus. Er mußte über diese Begegnung herzlich lachen. Innerhalb einiger Wochen drei Bräute! Hahaha!! Der Zufall führte diese Zwei am nächsten Tage in einer Tabaktrafik zusammen. Ernst suchte sich schöne Trabucco aus, machte mit der Verschleißerin Witze und bemerkte Carl sofort, so daß an ein Entkommen des Letzteren nicht mehr zu denken war. Servus, Freund, wie geht's?" rief Ernst übermüthig. So gut nicht, wie Dir. Du glücklicher Bräutigam." entgegnete Carl etwas gereizt. Ah. der 5)err ist Bräutigam!" mischte sich die Verschleißen ein, Sie Schlimmer, und mir machen Sie Liebeserklärungen." Das ist ein gefährlicher Bräutigam," sagte Carl lächelnd, hüten Sie sich vor ihm!" Und Ernst schob seinen Arm in den seines Freundes und sie traten auf di?

Straße.

Du mochtest doch gern wissen, wie

ich zu diesen Bräuten komme", hub Ernst an.

Das nicht, sondern wie Du sie los-

bringst," sagte Carl lachend.

AI o höre. Wie ichDir erzählt habe.

verfolgt mich in meinen Geschäften das Pech. Ein Zufall ließ mich meine erste Braut kennen lernen. Ich verlangte einen Vorschuß von 200 Gulden behufs Einführung eines neuen Arti-

kels am hiesigen Platze. Es sind nämlich Zuckerl mit Serum, so daß jedei sich bei dem Genusse derselben gegen

alle Jnfectionen schützt. Ich erhielt das Geld und lernte bald darauf die Sophie kennen, der ich erzählte, daß meine

Erste aus dem Munde rleche, selbstver-

ständlich könne ein Mann eine solchc

Frau nicht nehmen, denn die Würze

der Liebe, das Küssen, entfalle ganf und gar. Sophie war verliebt in mich und nachdem ich ihr mein Schuldverhältniß zu meiner Braut erklärte, streckte sie mir bereitwilligst dieSummc vor und noch obendrein 200 Gulder. zur Einführung meines Artikels. Ick zahlte meine Erste aus. Jnzwischer machte ich die Bekanntschaft Meine,

Jetzigen, einer Wittwe mit einem kleinen Vermögen. Meine Serumzuckerll

machten aus sie einen solchen Eindruck daß sie mich aus den Banden diese' jungen Flitschen", wi: sie sagte, di

kein Geschäft verstehe, befreien mußte Sie zahlte die Schuld von 400 Gul den und gab mir noch 200 Gulden, m

meinen Artikel würdig zu repräsenti ren. Sie hofft, daß wir uns ein Ge schäft errichten werden, dem - sie al:

tüchtige Geschäftsfrau besonders vorstehen könne.

Und das Ende?" fragte Carl. Um da? Ende bekümmere ich mic.'

czar nicht. Ich habe in der Verlobun. Glück und dabei bleibe ich. Ich brauch

mich nur viermal im Jahre zu verloben und das ist doch nicht viel und jedesmal nur 200 Gulden Vorschuß zu bekommen, so kann ich herrlich leben. Du kennst mich doch von Haus

aus und weißt, daß ich bescheiden erzo

gen wurde.

Und Du glaubst, daß das immer so

glatt ablaufen wird?" ermähnte Carl.

O, Freund, Du hast keine Ahnung.

wie dumm die heirathslustigen älteren Weibspersonen sind. Schon liege ich in den Krallen einer Französin, die mich

nach der Schweiz mitnehmen und alle

meine Schulden bezahlen will."

Ohne Rücksicht aus Alter.

Die Rreren find Schuld an mehr

Krankheiten, Leiden und Todesfällen als irgend ein anderes Oraan de

Körpers. '

Die meiste Uebel, welche beutzu.

tage vle Leute besauen, find auf Nie renleiden zurückzuführen. Sie kom

men in allen lassen der Gesellschaft,

in allen Klimaten obne Rückstckt auf

Aller, Geschlecht oder Lage vor.

Die Symptome sind unverkennbar.

ViheumatiSmuö, Neuralgia, Schlaf

loftglett, Nackenschmerz, hausiger

Vrang zum urlolren Tag und Nacht

und Tchvlerigreit in dieser Beziehung

urtvlaure over ooensatz sind Bet

chen erkrankte? Nieren, die daö Blu

vergiften. Zuweilen zeigt sich schwache

Herzthätigkeit, Rierentheile im Urin

und bei Bernachlasfigung stellt sich bie

gefährliche Bright'fche Nierenkrankhei

ein.

All diese Symptome werden rasch

durch Vr. tlmerö Swamv Root ge

hoben. Cö bat einen Weltruf durch seine heilende Wirkung.

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Endossirt durch den Gouverneur.

Der höchste Verwaltungsbeamte West Virginiens empfiehlt )erU'Na, das nationale Aatarrhheilmittel und Nerventonikum. repräsentative Mann thalS, weU ihr Einfluß ein so großer ist. Die Enrpsehlung v,n Gouverneuren, Sena y I tonn und Kongreßmitgliedern garanttrt den Werth einer Sache. Oessextliche ö I beiättßerungmvtm solchen hervimagenden Beamten üffen auf genau KenntvXniß deZ Gegenstandes beruhen. Die Anerkennung, welche dnatarr!Medigm Pe ru-na beständig durch Nänner von nationalem Ruf zu Theil wird, ist im höch tat Grade erfreulich. Unter den kürzlich haltenen Briefen von besonders hervorragende RÄmnn befindet sich der folgende von Gouverneur Atttn-

scm von Weft Vrrgmia. Der Gouverneur sagt: Eharlefton, West Banden S. März 189S. The Pe-ru-na Medicine EoColumbus,O. Ztteine Herren! Ich kann Ihre VedizinPe-ru-na als ein Tonikum empfehlen. Sein Zdif als Heilnnttel für Katarrh ift ausgezeichnet, und eS wurde von einer Anzahl von Leuten, die ich kenne, mit dem allerbesten Resultat ge-

Vnt ausgezeichneter Hochachtung, G0UV.S.W. Atkinson. Katarrh ift die nationale Krankheit. Richt eine amerikanische FamU ift davon frei. Be ständig wird nach Erleichterung und Heilung des Leidens gesucht. Ererimente all Art werden andauernd gemacht, ohne irgend welche guten Resultate zu erzielen. Unwissenheit über die Ursachen und die Natur deS Katarrhs ift llge mein. Katarrh ift eme schleichende Krankheit

'und ebenso harwäckig, wie sie überall hindringt.

Sie mag m ttgeno einem vrgan v Körpers exiftiren. Für diesenationale Krankheit giebt es da attonale wissenschaftliche Heilmittel Pe-ru-na, welches seit vierzig Jahren Sroßes bewirkt hat. . Pe-ru-na ift der unerbittliche 5?eid deS Ka.

tsniZ und überwindet desselben, wo immer er ertftiren mag. Es ift die Verordnung Dr. Hart.

ank, deS Präsidenten deS Surgical Hotel, ColumbuS, CX, welcher, ohne etvaS dafür zu ver. langen, einer umfangreichen CorreSpondenz, die katarrhalische Krankheiten zum Segenftand hat, feine persönliche Oerksamkeit schenkt, Dr. hartmans Bücher über Katarrh erden auf LerkKgm frei vafchiZt, Sie find daZ Rest&st mehr als vierzigjähriger Erfahrungen und Beobachtungen eineS vpeMarzteS für katarrhalische Krankheiten, der in der Zeit, während welch er die ärztliche PrcxiZ eu!2!te, von ein größeren Anzahl von Kranken konsultirt wmde und mehr Patienten behandelte, eil all die berühmten Epezialärzte des Inlandes und AuAcmdeZ p:smnen genommen, dt O?sthe?er verkaufen Pe-rucna.

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