Indiana Tribüne, Volume 22, Number 172, Indianapolis, Marion County, 12 March 1899 — Page 4
SnDlöttß Tribüne.
Erschein Täglich und Sraw Dt tägliche .Tr'.büne- kostet durch kenXtl;! i et per Woche, die ontag.Irtbae'k IcjuI per Woche. Leide ,ixfw W ent lr W ent , Vttntt. Per V,ft uierhalb hr zzeschit U ,raSi S V Jahr. CTOmi 10 0Kd Ulatsms nrcfeic Indianapolis, Ind., 12. März 1899, 8mlG-MMei. 3a einem Artikel laS ich dieser Tage folgenden Satz: Wenn die Menschen im praktischen Leben dieselbe Gesinnung bethätigten, die sie im Theater zum Ausdrucke bringen, dann wäre die Welt ein Paradieö. Sin Posa, ein Tell, ein Nomeo, ein Zkarl Moor, ein Egmont irgend ein Theaterheld, der durch eine kräftige Eigenart, durch Seelengröße, durch einen erhabenen Idealismus die Massen um Haupteslänge überragt, ist der Bewunderung der Zuschauer sicher. Sein muthiges, kühneö Streben sinket allgemeinen Beifall. Sein Untergang rührt alle Herzen. 3m Alltagsleben, sowohl im privaten wie im össentlichtn, geht die Menge gleichgiltig an solchen Charakteren vorüber. .Wenn ein solcher Mensch sich außergewöhnlicher Weise geltend zu machen sucht, so hat er das ganze Heer der Duhendexschen gegen sich, daö zwar gerne zu seinen eigenen E.ntagSgrößen emporblickt, wirklicher Seelengröße aber seine Anerkennung versagt. Und wenn ein derartiger Ausnahmemensch an seiner Eigenart zu Grunde geht, weil er sich nicht in die herrschende LebenSschablone hineinzwängen kann, so herrscht allgemein die Anficht, daß der eingebildete Crank" kein besseres Schicksal verdient habe." SS liegt ungemein viel Wahrheit in diesen Worten und eö bedarf gar sei ner besonderen Beobachtungöausgabe, um dieS wahrzunehmen. 3m Theater, oder auch bei der Lektüre wird man so ganz und gar den Einflüssen der wirklichen Welt entrückt und geräth so sehr in den Bann deS unS Veranschaulichten, daß meist daS Urtheil in den schroffsten Gegensatz zu der Beurtheilung der Dinge im wirk lichea Leben geräth. Die anftändigSe Frau weint bittere Thränen über daS traurige Schicksal der von Faust verführten Margarethe und fieerscheint ihr lediglich alSUnglück liche. 3m praktischen Leben gälte Margarethe alS ganz gemeine Dirne, und KindeSmörderin für welche Gefängniß und Galgen gerade gut genug wären. Umgekehrt stoßen wir auf dieselbe Erscheinung. Auf der Bühne ist den Menschen die Geißelung der gemeinen Erfolganbeterei, der servilen Charakterlosigkeit, der eitlen Selbstüberhebung, der Protzenhaftigkeit, deS kriecherischen Strebertum? ein Genuß. 3m praktischen Leben läßt man solche Leute ge währen, bewundert wohl auch ihren Erfolg und spielt gar oft deren Rolle selbst, ohne sich ihrer Erbärmlichkeit Ht'vußt zu werden. Eine dargestellte oder geschilderte Niederträchtigkeit erregt Zorn, ihre dargestellte Bestrafung Genugthuung in weit höherem Grade als im wirk lichen Leben. 3m Leben können Leute hundert Niederträchtigkeiten ruhig mitansehen, ohne daß ihr RechtSgefühl sick dagegen empört, geschweige denn, daß sie sich der Dummheit".schuldig machen, derartige Dinge an ihren Urhebern rächen zu vollen. Und die Opfer dieser thatsäcd lichen Niederträchtigkeiten find ihnen gleichgiltig. 3m Theater jubeln wir den Helden z. 3m Leben drangsalieren, ächten, steinigen wir sie. Und wenn sich in allen Verfolgungen und Anfeindungen ihr Heldenthum bewährt, dann brandmarken' wir sie als ausgemachte CrankS, die zu dumm find zum Leben" Wenn die Leute im TKeter ein Hel denschicksal vor sich haben abspulen sehen, dann freuen sie sich der erhabenen Stunden, die sie dort genossen. Wenn ihnen aber im Alltagsleben ein eiserner Charakter entgegentritt, der sich nicht nach ibren Bedürfnissen biegen und modeln läßt, sondern den Muth hat, seine Eigenart selbst auf die Gefahr der Eziftenzlofigkeit hin geltend zu machen, dann empfinden sie gewöhnlich dak Gegentheil von Genuß. - Woher dieser Dualismus deS EmpsindenS? Wir alle find mehr oder weniger von dieser Krankheit angesteckt. Wir find alle Kinde? unserer Zeit und Produkte der unS umgebenden Verhältnisse, deren Einfluß sich Keiner ganz entziehen kann. Die Zu stände, in die wir hineingeworfea wurden ud mit denen wir unS absinken müssen, haben solche moralische Zwitter
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wurde mit ausgezeichnetem Erfolge angewandt, und haben eö die Kranken mit großem Vergnügen genommen." 5l. to. BiSmarck.
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Fleisch und Blut.
Johann Hass 0
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aus unS gemacht, daß wir oft genug mit dem Munde bekennen, tcai un serem Herzen fremd ist, und et iz:xt unseres HerzenS zum Schweigen bringen, wenn ihr Laut unS unbequem werben könnte. ES ist die Feigheit, welche diesen DualiSmuS erzeugt. Im Alltagsleben kehren wir daS Heerdenthier heraus, da tritt der Masseninftinkt in Funktion. Da geht den meisten Menschen alleS Verständniß für daS Große und Erhabene ab. Die Kunst aber weckt in unS daS individuelle Smpfinden, trägt über die kleinen Erbärmlichkeiten deS Alltagslebens weg, und läßt auch Jene daS Ziel ihreS Sehnen? ahnen, welche sich d'efeS SehnenS garnicht bewußt find. Ich denke mir, daß einstmals, wenn die sozialen Zustände derart sein werden, daß der Mensch dem wirthschaftlichen Kampfe umS Dasein mit all seinen Qualen, Sorgen und Gemeinheiten entrückt ist, er im wirklichen Leben so empfinden wird, wie er heute nur beim Anblicke oder Anhören eines Kunstwerkes empfindet. Der Plauderer. im ni BsscnkrZereircdriefdttVWpp . Lauerampser. TVlt kyq tx ile Cennati Prea k P!t C. 0. 5X9. Mein Hctcr Herr Reoattionär! Hen Sie schon lernol die SuS ivanndivvekus gehabt ?ch glaube u . . i, - r . ött-C uuuy I" e 17? 4 Krankw l k.nr gut genug. die Testes Hot mich nit ganz gekillt, awwer purtinier Hot se. Der Dakter Schr'öppkopp Hot mich erlaubt, daß ich aus den Bett derf gehn un do sitz ich jetzt un fiehle, als wann ich in en Stehd?l voll Ochse der einzige Esel wär. Ich fiehle aach immer noch so dumm im Ztopp un. wann das iwwerhaupt möglich is, noch dummer als bifohr. Die Lizzie was mei Altie is, die duht so sonnig äclte. se kommt gar nit nier zu mich un wie ich de annere Dag derzu gefiehlt hen. for sie en Kiß zu gwrcc, do l;ct se geäckt. als wann sell ebbes schreckliches wär un Hot mit Händs un Jieß gewehrt. Ich kann Jhne sage, sell Hot mich keinder dißepeunted. For was Hot mer denn enihau sei Fraa? Sie h?t gesagt, alle Eckseitement deht mich kein gut. Jetzt bitt' ich Jhne um einiges, en Mann in mei Ehtsch kann doch en Kiß nit mehr eckseite. Ich hen mich aach emol nach den Saluhn befragt. Do sagt die Lizzie, ich hätt doch kein Saluhn, ob ich aus mein Kopp wär. Ich hen jo auch nur wisse gewollt, ob der Wedesweiler noch immer mein Platz rönne duht?" hen ich gefrogt. Do sagt die Lizzie, was de Mätter mit mich wär, un wie ich die Eidie kriegt häit, daß ich en Saluhn geeignet hätt. Well, sell Hot's gesettelt. Ich hen schuhr mein Verstand verlöre, hen ich zu mich gesagt, odder mehbie ich drieme blos. Ich hen mich emol diesent in mei Nos gepinscht, un do hen ich ausgefunne, daß ich nit schlofe duhn. - Wie ich noch so im Nochdenke sin. do geht die Dohr uff un der We desweilcr kimmt erein. Gott seiDank, hen ich gesagt, do is endlich emol en verninftiger Mensch. Wedesweiler, was is los mit mei Altie, die duht jo so krehsige Stoff tahke, daß ich gar nit ausmache kann, was es eigentlich meine duht. Der Wedesweiler Hot jetzt aach e dummesGesicht gemacht un sagt: Ich gleiche nit, dich Monkieschein vorzumache, un for den Riesen will ich dich auch sage, was die Mätter is. Du Host dorch die schreckliche Krankheit, wo du dorchgemacht Host, e wenig Demmetsch an dein Brehn gelitte un du duhst Stoff tahke, wo nit so is, wie du denkst. For den Riesen fiehle mer all arig daunhahrtet. Du dhst von en Saluhn tahke, un von dei Altie. Well in deine Kandischen muß mer das ja eksjuhse, awwer dieselwe Zeit is es doch e Fäckt, daß du.gar kein Saluhn gehabt Host un daß'du gar nit verheirath bist." Was, hen ich gesagt, ich sin nit verheirath? Was is die Mätter mit die Kidö? Du host aach keine Kids Hot der Wedesweiler gesagt, awwer duh dich nor nit eckseite, sonst werscht du dei ganzes Lewe nit mehr gesund." Domit is er fort.- Well, ich musage. sell Hot mich doch keind? gebattert. Also, ich sin gan nit verheirath? Gasch. sell wär awwer e Picknick! Wei, dann wollt ich awwer noch emol mei Lewe genieße! Ich hen for lauter Vergniege en Tschump von drei Fuß ikn t halb gemqcht un. sin dabei de lange Weg hingen
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falls. Oft Koyrö yot das t latte NeuZ bräuchl7che Gottesurtheil ist der ahgewwe un ich hen gehört, wie Jemand nenkampf. Em Kampfhahn wird dadie Stepps komme is. Wer her fast m zeder Familie gehalten. Un-
war's? die gutguckige MissuS Wedes- ter ven vi anon i jcincr weiler. Die Hot mich uffgepickt un ich probe gebrauchllch. De, Veschuldlgte henn sie aus lauter Dankbarkeit en schlagt mit der Handflache aus heches ZK npYnyn. iA sin 70 nit verbeiratb. Wasser oder glühend heißes Harz, das
also was machts aus. Sie Hot gesagt: m!n , w-- w,. va I - ' JUjei itllXCI üuuuumv, wujui us Zi .r.k QH" mh trfi UiZ C1331V bfc ' 3 . ' I ,,m wi ohiie. die kenn ick aar nit."
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Hen ich gesagt, un for sie zu pruhfe. daß ner einen Wettlauf veranstalten, die ich nicks um die Lizzie gewtve duhn. do Bahn ist einigermaßen geebnet, ungeh,n irf Tif nock en Kin aewwe. ?lck muß fähr 6 Nards breit und 300 Yards
saae ich hen das Lewe als sinkler Mann ganz gut gegliche, Balddruff ;? it f gvi-tfttt komme. Er M mich die Polz gefiehlt, Hot mei Züngelinwpstiebtet. als wann er se in sei ganzes Lewe noch nit gesehn hätt. Er sagt er wär surpreist. wie ich impruhft hätt. Er Hot mich dann aach ecksplehnt. ' . . . m J - . ww ick, kein ftuM wär. dann deht ich das beste draus mache. Er Hot dabei mit . i je. t den linke Äuge gewmii un icq uen augeketscht. Wisse Se. Herr Nedaktlonar, der Pouip? is mr ganz u oumm. wie er aussteht, 'cor ems oen lcy mr aealiche. Der Dacner hol mich namllcy den Ettweis gewwe. daß rch das Bler-I drinke allem losse mußt, wann ich mtl nock emol en Etteck von die SuLpann-I dippekus hawwe wollt. t Ja, Dackter hen ich gesagt, sell iS gut genug, awwer von was soll ich dann lewe?" Du Werst schon mt sterwe. du kannst o for all was ich drum geb, soviel Eis kriem fresse, daß du verPlatze duhst. awwer for de Länds Sehk, nor kei Bier." Wie er fart war. do hen ich emol recht driwwer nachqeoenlt, wasi der Mensck doch for e eefelliges, trauri-! aes Stickelche Vieh is.' Älso ntt emol Bier soll ich drmke! Ja, for was im ich dann.uff die Welt? En venicyer 'cann mun sei Vier hawwe. for daß er Strengs genug behalte duht. sei Leng, wilsch IM sei Deitschdumm uffrecht zu Halle. Ün noch e anner Ding, ich muß
daß er die Iscauot Ussgemacyl oane. zes ollesurlyen epttie genanni. ich wär aus mein Kopp. bikahs. daß Zwei Münzen, von denen die eine blank niick iedes in??riede losse deht. un wann oeputzt ist. werden in einen Topf Was.
doch auch ebdes schasse. Von meleZ einige Nahrungsmittel für das Abend . M li f t al. , . xa
Vozasse, co in icy nocy nie mr enrei,.o gewese, awwer ebbes muß der Mens duhn, dieZeit zu kllle.m mt erschteLem. wo ich kein Bier mehr drinke derf. Sell Hot mich gebattert. Also Eiskriem derf ich esse, ich denke, weil do kein Licker drm rs. Ich yen e ganze Weil vnwnxr nachgedenkt. Bei Galle, do hen ich uss eemol e Eidie kriegt, die war auteseit. Wie wa'rsch denn, hen ich zu mich gec.i . . 1 ocnn, wann icy yer gmg un ging um un deht en Eiskriemstand starte. Wann ich jetzt alle Prieperrehschens mache deht, dann könnt ich das Bißneß rönne. wann gutes Wetter einsetze duht. Schie Wiß. das is der Stoff! Ich hen mich den Karlie getäckelt un hen den Order gewwe, emol e wenig Umschau zu halte,! mehbie er konnt so e seckendhandige So-, dawater - Faunten fmne, wo mer for e Butterbrot hawwe könnt. Wisse S wann mer so e Ding e neie Koht Pehnj gibt, dann is es ahlreit. Wie's inseit . j . . gucke duht, das macht nms aus, das kann mer jo doch nit sehn. Ich hätt gern selbst zu den Bibneß getend, amwer ich hen jo doch nit aus das Haus Lederst. Der Karlie Hot mich geprammist, daß hart treie wollt, so t seckenhandtaes Dma zu kriege, off kohrs ben ich ihn e kovvele Dablers Svendaeld aewwe müsse. Awwer dieselwe ?eit Hot er mich aach prammissel müsse, dak er zu Nmanv ebdes sage dorft, bikahs die annern mache doch nor Fonn auS mich. Well, ich fiehle jetzt arig wiek, un for den Riesen will ich Jhne in mein nächste Schreiwebrief ri pohrte, wie das Ding weiter geschafft Hot. ' Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer, Gottesurthell bei de Dajaks. Um in einer Streitsache das Recht zu finden, ist es nach der Anschauung der Dajaks nicht nothwendig, daß durchaus Beweise herbeigeschafft werden müssen. Wenn die irdischen Zeugen auch fehlen, irgend einer der himmlischen, Sonne, Mond und Sterne, die Geister der Ahnen lrnd die hindujavanischen Gottheiten, die sich hinter dajakischen Statuen verstecken, wird den Schuldigen schon kennzeichnen und dafür sorgen, daß ihn. die Strafe treffe. Säumen die europäi schen oder inländischen Richter nach seiner Meinung gar zu sehr, so nimmt der Dajak sich auch wohl selbst sein Recht und scheut sich selbst vor dem Morde nicht, wenn durch das Gottes urtheil der Schuldige überführt ist, so fest vertraut er auf dessen Richtigkeit. Ueber die eigenartigen Formen der Gottesurtheile bei den Dajaks ist jetzt durch die Forschungen des Holländers Kühr Genaueres bekannt geworden. Bei Diebstählen wird von den Semaruwa Dajaks der .Boadji" anaewendet: Unter Beobachtung gewisser Ceremvmzn idixo ron jeccm atz onsta Kegner ein. Stuck Rmdenkalerschn wird von redem der
ttt'klne Mit Wasser gsüUte aaiie getaucht, derjenige, dessen Schnur an der Oberfläche bleibt, ist unschuldig, der. dessen, Schnur sinkt, schuldig. Bei all den Gottesurtheilen ist es charatteri-
stisch. daß sie abgehalten werden, wenn die Sonne im Zenith steht, ft:ü her wurde bei einer Anzahl vonSlämmen in ffällen von Ehebruch oderDiebstahl von hohem Werth, besonders wenn es sich um einen Häuptling oder eine wohlhabende Person handelte, die Tauchprobe, das Selam Aär", zur Anwendung gebracht. Nicht die Gegner. sondern zwei Stellvertreter führten sie aus. Diese stiegen in's Wasser und steckten den Kopf unter em Arett, das einen Theil der Oberfläche bedeckte. Derjenige galt dann als der Schuldig?, dessen Vertreter zuerst wieder den Kopf herausbrachte, um Athem zu schöpfen. Das gegenwärtig bei luen Stämmen im Westen Borneo's ge- . , , , rt..n??j a uoer, em planes wwu aucorcue tft WrhTnnt r xm nnüt nirnt Gatt . - . nur wenia. so ist er unschuldla. Bei . . " i ' ..- . , t rr, der Laufprobe müssen die beiden G?g lang. Wer zuerst an's Ziel kommt und eine am Ende des Weges in den Boden aesteckte Lanze erreicht, ist. UNschuldig, und kommen beide zugleich an. so ist es der. der den höheren Punkt am Lanzenschast ergriffen hat. Nach der zur Verwendung gelangenden chinesischen Kupfermünze wird ein letzr . t r Ort . r ää ser aeworfen. das durch Asche getrübt l ist. Der Beklagte ist unschuldig, wenn I i rir. c a c r i er oas gereimgle iua qrruuvuv, gm Sci:??(? &ci Cicm FcUachcn Scheich. . Im Globus"- finden w'r eine sebr irterenante Schilderung über Lnd unk Leute der norbbftliden Vrovin staniiteil, Tcdarlijeh genannt. tU sich so ziemlich mit dem alten Lande h.'o'en deckt. ' Ter Verfasser, der in der uralten Stadt FakuZ sein Hauptquartier auf geschlagen l?att?. beschreibt ene der Mahlzeiten, die e? bei dem angesehensten Manne von Falus, dem Scheich Ma homed Abdun. dessen Gastfreundschaft sprichwörtlich ist, eingenommen hat, folgendermaßen: .Ich war gerade von Kairo angekommen und im Vewälier ungshause abgestiegen, wo gewöhnlich die egyptl chen Beamten wohnen, die I mit der Kanalisation und deraleicben ,u thun haben. Da es frei stand, quartierte ich mich dort ein und sendete am Abend meinen Diener aus, nm womöglich noch vrod auszutre:ben. aum war er ge gangen, als zwei Laternen tragende I Manner vor memer Thüre erschienen, ! anklopften und ihre Salams-entboten. I Der Scheich, so meldeten sie mir, sende I seinen Gruß und lie auch bitten, bei l ihm zu Abend zu spc sen. Ich beschloß. I der Umladung zu folgen. Mein Gast l sreund empfing mich an der Thüre sei' nes HauseS, küßte mich auf beide Wan (l v c:.c :a t 11 x. . i gen uns lieg micu yerzncu wiuiommen. I Tann führte er mich nach einem kleiner Gemach, welches in die Ecke deS Hofraul I meS eingebaut' war und bei Kaffee und Zigaretten warteten, wir aus die in der Vorbereitung befindliche Mahlzeit, Unterdessen sah ich mich voll Staunen in dem Zimmer um. Alles war hier I nacy oer neuesten französischen Art em gerichtet: cynjestel und Sopha, der Krystallkronleuchter fehlte nicht und mit freudestrahlendem Gesichte sah mein Scheich mein Erstaunen Über seine Fort t ! 1 1 ! . V ' . - . . . ,cyrinemverJlyill!akion. Mitunter, Haltung und Rauchen brachten wir eine halbe Stunde zu. immer knurrender wurde mein Magen, der Hunger uner träglich; der Wirth und die Tienzr schienen unruhig wesha b konnte ich mlr mcyl erklären. Ncchmals wurde ttafsee gebracht, wieder Veraina eine bal I be Stunde. Ta hielt icd es nickt mehr aus und sagte meinem Gastfreunde: I unee muniaze iai nicyl meyr. ochelck: Doch ich bin sehr hungrig und bitte, laß uns esten-. Das war. wie ick merkte. sin erlösendes Wort, schnell sprang er auf und fsthrte mich zum Speiseraum, während hiß Diener rgnnten, um das Essen herbeizubringen, Der arme Scheich! Ich hatte keine Ahnung davon, daß er ebenso hungrig wie ich war, aber ich wußte damals noch nicht, dak die arabische Etikette ihm verbot, eher mir das Essen anzubieten, als ich eö verlang te. DaS Speisegemach war lang, nie drig und öffnete sich mit drei Bogen nach dem Hofraume, von wo angenebme Kühlung zu uns heremströmte. Schnell erschien auf langer Tafel die Mahlzeit, während wir in landesübli cher Weise uns niederließen. Das Abendessen aber, das erste, daS ich in einem Fellachenhause genoß, ist näherer Beschreibung werth. ' Hier die Reihen folge: 1. Sehr fette Suppe mit Zi. krönen darin. 2. Salat.' 3. Gebratener Truthahn, gefüllt mit Nüssen und Reis. 4. Spinat in Oel. 5. Grüne Bohnen. 6. Gekochtes Rindfleisch. 7. Gebratene Rippchen. 8. Kalbsfttße. 9. Malfas-, gehacktes und gemengtes Fleisch m Weinlaub. 10. Gehacktes Hammelfleisch. 11. Kartoffeln in Oel gebraten. 12. Pudding auö Mehl, Ho mg und Oel. 13. Allerlei Saucen. 14. Gestopfte Kartoffeln. 15. Gekoch. tes Hammelfleisch. 16. Nochmals Kartoffeln. 17. schmifch", Aprikosen. 18. Ein sehr große: Fisch. 19. Schafs, geh". 20. .Riz b'il laban", Milch, reis, der stets den Beschluß macht.' ' Jedes dieser 20 Gericbte wurde für sich allein aufgetragen, dazu, war die ! Tafel belastet mit Bergen voll Radies- ! l . ÖBa '
Der Grippe specifisches Heilmittel.
Die eSrippe tritt wieder epidemisch aus. N ,r,te wissen, daß sich dieselbe in Folge von ?r. kältungen entwickelt. ZU greift ftet die schwa. che Vunkte de menschliche Tyftem an, darin liegt de das gefährliche dieser rankhei. D.Ausu'Uittnig.'K Samburger Brustthee
ist mlt solch großkm ffrsolq g,g,n dikses schmerihafte Leiden angewandt worden, daß viele er,te dessen Werth schä,,n und denselben höufl, er schreibe. Er wärmt das Blut, beruhigt die Merven, lindert de kt stärkt das ganze System und beftltl'gt dadurch die Krankheit. Vkoti, ! v?ur in Origina,Pakkten erkauft, und der echte bat die Unterschrift von Dr. Augu ., . König auf jedem Umschlage. Er wird niemals lose verkaust.
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(f Wechsel. Creditbriefe und VoKanwei. Auswahl. und Swhlhserds. Porzellanwaaren und alle HauöhaltungS fachen. Otr., i Square östlich vom Courthaus. Nachfolger von Haueisen & Hartmann. mit 44jähngem edreudatttl? Pcfaafit Theodor Reyer. Smteet AhowrI DÖppers. tl1 Mißtrauisch. Ein Natur forscher nimmt Schädelmessungen an derLandbevölkerung vor; aber während die Leute sich anfangs ruhig messen neßen, begegnet der Gelehrte plötzlich überall energischem Widerstand. ' Trog allen Zuredens will sich Niemand mehr messen lassen. Geärgert wendet sich der Forscher schließlich an den Türgermeiste? und ersucht ihn. im Interesse der Wissenschaft auf die Ortsbewohner einzuwirken, damit er nach wie vor seine Messungen vornehmen könne. Der Bürgermeister läßt sich jedoch nichi erweichen, in dieser Sache zu interveniren. Da wird nix d'raus!" meint er .z'letzt handelt sich's doch nur wieder vra a' neue Kovfsteuer!" , ,,. Cöönbtlt fltzt i Olnt. Reine Olut bebeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Cakcaretö, Candy Cathartic reinigen das vlut, kräftigen die Leber und entferaen alles Unreine aus dem Körper. Faugeu Oit heute an, ynfteln, Qt schvüre, Nitessn und so veittt zn vertreiben. OöZnhkit für 10?. Sa elln OrstZekru. , L-fri:?: BC-V- 1 V ' J
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