Indiana Tribüne, Volume 22, Number 171, Indianapolis, Marion County, 11 March 1899 — Page 3
UiMples
..üiettte Hrau battt ntmble im föefiät. ab ixe ualzm balcartt. und die Pimple ftnd alle verschwunden. Ich hatte eine Zeit lang an Ver popsuuq gelitten, aber nach dem Einnehmen der erste fcaicaieti dade ich durch dieseZ Leiden keine Unan. edrnlichkeite wieder geyadt. Wir können Sascareti lcht genug pre,'cn. Fred. Wart man. 5708 Germantowu Äve.. Philadelphia. Pa. ngenedm, farniadSaft, triiam. Scbmecken gut, tvu gut, machen nie trank oder schwach, verurwche keine schmerzen. iqc,z,hx. Heile Verftopfnng. Btertlac Witmtij Cumpmmy, Clilcat, rnlrl, K.w Y.rk. SUg Xsk TA 17 4 s1 derkantt und garantt? von alle lw-1 U"l)At etWern zur Heilung der labaU. gewobndet. Dr. J. A, Sutcliffe, Wund- 51 c t, Geschlechts, Urin und Rectnm Rranklzsiten. Office: 155 0stUr!iiic. Sri. 941 Osft?stunde.i : 9 M 10 Uhr vorm.; 2 61 l Nhr Tim r.G.G.Mäff hat sei'-e O fice nach dem Willougliby Gebäude, No. 224 N2!d M ridian Str.. erste Sraze, verlegt. QsnceLtunden : Ban i bis 4 Uhr Nackmiltagß Telexho: Office LSS-Woh-ung 933. Tie Wohnung befindet ft wie bieder : 1. 37 Nord Pe'.'nZhli.'c?ni ! Straße. Dr. I. Buh!er, 120 Ost V&c inrti? Str. Sprechstunden : 8 biZ 9 Uhr Bonn ; 2 6 3 Z hr Nachm.; Ms 9 Uhr Abend?. Tolaphon 1446. 9tc4?tuatt : Sountaa NUT srtttag. Die Ossice tvu Dr. H. JF m Dr. CÜLE, befindet sich in öo. 24 Ost Olzio Ttratze Telephon S!o. 927 wie bisher. Dr. Louis Burckhardt,' No. 1134 üd Meridian Eirshe. Svrechstnden: 8 9 -?cvatn vr.d 7 Send. W5lloiiahby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunde: 2 Nachmitt-zgl. CT Xcl.8323. MnUei7s Leber - Pillen ist daZ beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Un?erdaulichktit, Verstopfung, Lebleidenrte. 23 Gent tie Sckachtel bei fferd. A. Müller, Apotheker, Ecke (?st und Washington Str. ond'anch i alle andere Ipothekt. C. C. GYEJ1T8, Deutscher Zahn Arzt. So. 8 Aorb Vknnft!:, 3;t. 3.6 vird auf W'sch cngrtsciilt. WALTER FKAXZ, Zahtt-Arzt, o. OK Ost S?av!t Straße. Eoffin lock. Zimmer 43. r:c...a...v... Q H 1 n. 1 IIIKSrn ? kllfl V',rVWWlW. A V , , M . . ' - Ateatl. Sonntag von 1U Uhr B. bl Z Uhr PÄSW tefe . .aMMM kW Tfci ? l-t . a ;cmm Tsn. TLTr? 5Ta HTt;o t&&ta4C9 äiui-juj re intenJed sorthiUren, ladicS and all who prcscr a rnoliclne disguised as coi sectloncry. Thcy Vnay now be had (put rp in Tln Boxcs,cvenrytwö Jn abox price, twcaty-llve cents or ßvc toxcs tot cne dollar. Any dru jgist will get thera r . , ' 1 . 11 you insjsr, ana ir.ey rnay aiways dc .t. ?.T .1 . . coEuscu py rcnuiiuig iic pncc o ThcRlpans Chernjcal uompanY' fiaio-r X CPRCCEl. -44ji BO YEARS' -U EXPERIENCE Y w 1NKve 5n Disicns COPYRIQKT AC J nr'J sensl'nii a itetch n4 tleBcrlptJon m PTs'rßv ierttn our opinloa frw whether a V Ä ' " . i vi-K.4..kU r ii n I na KirM,lon H rroomoiy iirinui C-i etrlrtlT conOdentin.1. Uandbookon Patents rn-, Irfc üldt aency Jor ecurlng ptent. piterts takeu throueh Munn k Co. wein lrUü -otw- without ohKrite, In tli Sciehlific American. KÄ2ÄÖ TÄiTi nfonmSÄfl. 8oYd dxI "- f lllllil & Co.38,ßroldwaT' New York iSrfa ? - Washington. D. C. M. G5515KS, futMjvr trT4 'rn -uM 7J 417 Ost SUSariij Str. Cie Last. Up Stairi. tere ixt ?txjrant,7Cü CIntCtUll BlrnM ettSsxai Htr srtJ ttgwrjl
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Im BüchmHof.
Vornan von Fanich Kttenhauser. (gortlefeung.) Unterdessen wanderte der Pauli Im Schnellschritt weiter, den Weg zurück, den er vorhin gekommen. Manchmal entfallen einzelne Worte seinen Lippen. Er ärgert sich, daß er einen so weiten Weg gethan umsonst. Die lumpi gen paar Gulden, die er nun in der crt&- t.i i ??e rrn. rx v... -i,uuyc ui; uyuiucii uuic ci iu, vu Buchenhofer. daß er einem einstigen Gehilfen, der ihm so tieulich beigestanden, nicht mehr vergönnt! Wie nun. wenn auch der, zu dem er jetzt hin will, sich nicht herbeiläßt, etwas Hübsches zu zahlen? Wenn demselben dieThatsache mit dem Brief kein böses Blut macht, sondern ihm jetzt ein Ding ist? Er soll ja ein reicher, anaesehener j Bauer geworden sein, derselbige. hat es also gut und richtig getroffen; eine tüchtig lange Zelt lst auch vergangen seit dazumal, der Lenz ist nicht mehr jung geblieben und hat wohl die eire, die ihm dazumal im Kopf und Herzm lag, vergessen. Es mag ihm daher nichts daran liegen, daß es unrichtig zugegangen mit dem bewußten Brief. Leicht möglich bekommt der Mann bloß eine kleine Zornesaufwallung über ihn, der ihn betrogen und ihm nun dummerweise in die Hände lief; und dann wird er, anstatt belohnt, einsack zum Haus herausgeworfen. Ueber dem Gedanken bleibt der Pauli plötzlich stehen. Ein Fluch entfährt seinen Lippen. Lange schon hätte er kommen sollen und versuchen, von des Buchenhofers Ernte etwas einzuheimsen; damals, da der Mann noch jung gewesen und ihm an seinem Weib noch gelegen war. Em paar Jahre nach der Heirath, wenn er gekommen wäre, da wäre vielleicht für ihn etwas abgefallen. Aber da dachte er nicht daran. Im Anfang hatte er sich mit dem erhaltenen Gelde gütlich gethan, und er hatte eine Weile genug gehabt damit; dann verlockte ihn sein angeborener Hang zum Diebstahl, und er kam auf ein paar Jahre in jenen Ort, den er bereits liebaewonnen von einem früheren Aufenthalt ins Zuchthaus; nicht zu seinem Schaden, indeß zu jenem anderer, denn er lernte hier mancherlei zu, da andere eben im Ru hestand befindliche Genossen seines Metiers ihn aus Langeweile oder Gutmüthigkeit oder Stolz mit netten Kunstgriffen" vertraut machten, so daß er dann längere Zeit hindurch, nachdem er wieder süße Freiheit kostete. semen Mltmenschen die vollen Beutel oder gefüllten Kasten etwas leerer machte, ohne daß man seiner sobald habhaft werden konnte. Als er wieder jenen durch seiner Hände Fertigkeiterworbenen Sitz innehalte, da faßte er einmal den Vorsatz, wenn er wieder freie Verfügung über sein eigenes Ich- erlangt haben würde, aleick zu versuchen, ob ihm das papierene Ueberblelbsel aus langstveraanaenen Taaen nicht noch etwas einbringen könne. Aber er kam nicht so weit, diesen Vorl,a& auszuführen. Ihn lockte wieder das Zunächstliegende viel mehr wie das Fernschwebende es hatte ihn zuletzt sein Gelüste fünf volle Jahre gekostet wegen Gewohnheltsdlebstahl. Und nun, wo er seinen langgehegten Plan endlich zur Ausführung gebracht hatte und hierher gewandert war, nun schien es zu allem zu spät zu sein. Zu dumm! Und er befindet sich weit von daheim, wo er Ä!eg und Steg kennt und nicht lange zu suchen braucht, um ein hübsches Objekt für seine Fingerfertigkeit zu finden. Während der Mann das denkt in sich verstärkendem Aerger, faßt er plötzlich mit beiden Händen nach seinen Ohrläppchen und zieht daran. Dazu lacht er. Na, aber so einer! Was willst dich ärgern. Pauli? Zu holen ist doch auch hier sicherlich etwas. Und hier kennen sie doch auch deine Kunstgriffe noch nicht da hast doch 'nen Vorthil von der Sache, wenn sonst nichts abfällt!- Ja, aber gewiß war es so! Es hieß nur ein wenig auskundschaften und beobachten, wo etwas zu holen wäre. Und gleich dann, wenn er in den Oberleitner Hof kam. mußte er ein bißchen die Augen aufmachen daraufhin. Eine Weile trottete er nun wieder dahin, blieb aber auf einmal wiederum stehen. Ein boshafter Zug tauchte in seinem Gesicht auf. Weshalb war er denn vorhin vom Buchenhofer Gut gegangen, ohne daß er der Bäuerin ein Licht aufgesteckt hatte über ihren Mann?! Wenn sie es erfuhr, waö der sich einmal hatte zu schulden kommen lassen mochte es ihm. dem Pauli, auch keinen Lohn in blanker Münze eintragen dem Buchenhofer trug es sicherlich kein Dankeswort ein von ihr. Sie hatte keine Freude gewonnen an ihrem Mann, das hatte er ja wohl aus den Worten desselben erkennen müssen; nun. wenn sie wußte, wie es damals zugegangen bei ihrer Heirath, nun begann sie ihn wohl zu hassen, und der Buchenhofer bekam zu der Freudlostgkeit in seiner Ehe sicher noch den Un frieden. Ein Merkmal, daß ich auf seinem Hof gewesen bin, muß ich doch dort lassen!" lachte er. Wo der Labacher Pauli noch gewesen ist, da ist halt jedesmal noch eine Spur von seinem Besuch dagewesen. Soll halt der Buchenbot auck daran denken oer voerleitner bleibt mir halt schon immer noch übrig!Und in heimlicher, sicherer Erwartur:g des Kommenden schadenfroh grinsend, manchmal kurze Worte oder eine längere Rede voll Hohn und Spott vor sich hinmurmelnd, hin und wieder auch mit beiden Händen auffällige Gebar den machend, ging er ' den Weg wieder zurück. Beim Vuchenhof suchte er aber jetzt einen andern Eingang. Im Hofraum sah er den Lauer bei einem Leiterwagen beschäftigt, hallend klangen die Schläge herüber, die er mit einer Beilhacke that. Sachte schlich der Vauli an dem halb offenstehenden Hoftyor vorbei und hin-
über um das 'Häuseck. Druoen"bei der auf den Garten zuführenden niederen Hausthür drückte er auf die Klinke, und dieselbe gab nach; denn eben zuvor hatte die Franzi einen Kübel hereingeholt, der auf einem der Gartenpfähle umgestülpt gehangen. Nun stand sie in der Wohnstube und wusch Tisch und Bänke vom Staube rein, als der Pauli die angelehnte Thür aufstieß und mit raschem Schritt über die Schwelle trat. Sie kehrte sich hastig herum bei den ihr fremd erscheinenden Tritten. Den Pauli kannte sie nicht mehr, sie hatte ihn ja auch bloß ein einziges Mal gese hen, und so starrte sie ihn fragend an. Was ist's?- fragte sie in auftauchendem Unwillen, da er sich breitspurig vor sie hinstellte und mit frechem Lächeln in ihr Gesicht starrte. Kennst mich nimmer, Buchenhofe-
rin?" fragte er. Bin doch einmal der Botschafter einer schweren Sach' gewesen, die dir aufs Herz gefallen ist. Sollt' meinen, so einen vergißt man sein Lebtag nicht wieder, wenn man ! ihn auch bloß ein emzig's Mal gesehen hat! Freilich, lang her ist's halt auch schon. Und da will ich dich gutherzigerweis' nicht lang auf die Folter spannen und dir nachhelfen in deinem Gedächtniß! Meinen Namen hast damalig nicht gekannt, ist auch jetzt nicht vonnöthen, macht aber 'keinen Schaden, wenn du' ihn weißt! Der Labacher Pauli heiß' ich halt und wenn dich erinnern kannst, ich hab' dir einmal von demselben erzählt, der bei dir so gut angeschrieben war und sich auch meiner Freundschaft erfreut hat, weil wir mitsammen einen Ort kennen gelernt haben, den nicht alle Leut' kennen lernen, sondern nur ganz besondere Ausgesuchte! Na, schau mich nicht so an, als käm' ich dir halbwegs närrisch vor 's Zuchthaus mein' ich halt; und da3 gute Freunder! von uns zwei ist halt selbig'smal euer Großknecht geWesen, der Lenz, der sich jetzt zu einem großen Bauer, zum Oberleitner. herausgemacht hat. Macht nicht all' Tag einer so einen besondern Lebensgang! Früher einmal bin ich mit ihm auf gleich gewesen, heut nicht; heut bin ich halt einer, der ein paar Gulden recht gut und schön brauchen könnt', und und ich mein', Buchenhoferin. die wirst mir halt du spendieren! Gelt? Ist freilich ein wenig viel für einen Bettelmann, so eine Gab', aber sperren wirst dich doch nicht dagegen, denn ich hab' halt auch was für dich als eine Gegengab'; thust es also nicht umsonst! Ich weiß dir nämlich was zum Verzählen von deinem jetzigenMann weißt, ein Lichtlein steck' ich dir auf, was du ihm zu verdanken hast! Na. danken wirst ihm gerad' nicht mögen dafür, mein' ich!" Und der Sprecher schlug ein schallendes, höhnisches Lachen auf. Dom griff er in die Brusttasche seiner Joppe und zog ein Päckchen hervor, welches er aufwickelte. Schau, selbig'smal hätt' ich dir vom Lenz einen Brief abgeben sollen; daß ich ihn bei mir behalten hab' bis auf den heutigen Tag. das war, weil es dem Bergmeyr Peter lieber gewesen ist, wenn du ihn nicht zu Gesicht bekommst. Siehst, weil halt was da drinnen steht, was du nicht zu wissen brauchtest! Jetzt aber hat er's erlaubt, daß du's wissen kannst, liegt ihm schon nichts mehr daran mir aber stehen ein paar Gul den ganz gut zu. und so verlaub' ich dir's auch. Wenn d' magst! r die schmutzige Rechte des Mannes streckte sich mit einem alt aussehenden Brief der Bäuerin entgegen, die Linke hielt er gleichfalls hin, offen. Zahl aber erst na ja, wirst's schon nicht beää -, c - n n reuen, oie ranzi narr, numm stand und den Brief nicht ergriff, warf er ihr denselben auf die Bank hin. Na. zahlst halt nachher; ich schenk' dir schon das Vertrauen, daß du nur auch nach her nichts schuldig bleibst.Sie war wie betäubt, die Franzi; unfähig, sich zu rühren, starrte sie eine Weile auf das Papier vor ihr. Vom Lenz sollte das sein, vom Lenz? Geschrieben hatte er ihr damals und den Brief hatte man ihr gar nicht ge geben? Der da der unsaubere Bur sche! Nun hatte der das Schriftstück wohl hundertmal in seinenHänden herumgedreht und zetzt erst sollte sie daran rühren! Sie dachte einen Augenblick daran, es gar nicht zu nehmen, zu lesen; im nächsten nahm sie es hastig empor. Es gehört ihr, es hätte längst in ihren Händen sein sollen! So viele Jahre auch vergangen sein mochten seit ihrer Jugend- und Llebeszelt, heiß wallte das Blut in ihr aus es war von ihm. den sie allein in ihrem Leben lieb gehabt der Lenz hatte das geschrieben! und t senkte die Auaen darauf und las. Und las und das Blatt begann in ihren Händen zu zittern. und das weiße, schmale Antlitz färbte sich purpurn bis in die Schläsen hinauf. In holperigen Schriftzüpen stand da: Meine liebe Franz!! Ich bin fort von Dir, auö dem Buchenhof ob ich zurückkehren kann, das liegt an Dir. Langer-konnt' ich es nicht mehr aushalten, es drückt mir sonst das Hecz ab die Schuld an Dir. Du weißt nicht, daß eine Schande auf mir liegt, ich kann Dich aber nicht heirathen, solana Du es nicht weißt. Oft ist's mir auf der Zunge aeleaen. aber ich hab' Dir doch nichts sagen können, ich hab' mich gefürchtet davor, daß dann Deine Augen nicht mebr so lieb auf mich schauen. Ganz kurz saa' ich es Dir ich bin im Zuchthaus gewesen und verurtheilt worden als Todtschläger. Aber ich war keuier. Mein Vater war es. Er hatte sein ganzes Vermögen verloren durch einen Anstaube?-. (So nennt man hierzulande einen Geld- und Uutermakler, der sich hohen Gewinn dabei zu verschaffen sucht.) Der Mann war mit uns verwandt, und wegen dem muk mein Vater gemeint haben, der Mann meine es ehrlich mit ihm. und fc hnn ifrn ßMh rtflifflPN ZU Ilt iyu t f v y z o billiaen Zinsen. Dann, als der Jat?r . nicht zahlen hat können, hat er ihm schreck ick bobe Zinsen angerechnet; unv jedesmal, wenn die Frist um war, und der Vater konnte balt wieder nicht aah-
len. jedesmal hat er die Zinsen gisln
gert bis ihm auf einmal all unser Hab' und Gut zugefallen ist. Er hat unser Bauerngut versteigern lassen und um einen Spottpreis erstanden, daß dem Vater schier nichts geblieben ist. Die Mutter ist schwer krank geworden aus Kummer und Sorg' darüber ; und der Doctor hat gemeint, ein jed' klein bissel neue Aufregung könnt' ihr allsofort den Tod bringen. Da hat es denn sein müssen, daß der schlechte Mensch, der Anstauber. bald darauf mit meinem Vater und mir zusammengetroffen ist. und der hat sogleich mit Spötteln angehoben, wie es uns denn ginge und wie es uns denn in anderer Leute Häuser gefalle? Und wie gut es sei, daß der Dumme so oft von Federn aufs Stroh käme, sonst könnte es dem Gescheiten niemals umgekehrt ergehen, und so weiter. Mein Vater ist in die Hitz' gekommen, sie haben erst gewörtelt miteinander, mein Zureden hat nichts genutzt, der Vater ist nimmer ! vom Fleck gegangen, und der andere, der war der leibhaftig' Teufel und hat sein Höhnen und Spotten immer ärger getrieben. Auf einmal geräth auch der Anstauber in Wuth, als ihm mein Vater die ärgsten Schimpfnamen zuschreit; der stürzt los auf meinen Vater, der aber geschwinder ist und ihm in seinem Haß und Zorn einen Schlag mit der Faust giebt, daß derselbige zu Boden gestürzt ist. Er ist nimmer aufgestanden, der Schlag hat unrecht gerossen; wie wir das erkannt haben.hat sich der Vater schier nimmer ausgekannt vor wildem Schreck; ich aber weiß nur das eine, daß, wenn die arme Mutter das erfahrt und wird ihr der Vater genommen, an dem sie gehangen ist wie an sonst nichts und sie muß es ja erfahren, wenn sie ihn einsperren dann ist's Tod. Und ich hab' mir denken müssen, wenn ich derjenige wär'. den sie einsperren mußten, dann war es der Mutter leicht zu verschweigen; in einen Dienst hatt' ich ia so wie so müssen, weil unser Gut weg war da war das Verschweigen wohl leicht. Und wie ich mir das gedacht hab', da war es auch gleich fest in mir: du mußt gehen und dich für den Thater ausgeben, damit der Vater der Mutter erhalten bleibt. Ich hab' es dem Vater gesagt und ihn dann zur Mutter hineingebracht und bin gegangen und hab' mich angezeigt, daß ich mit dem Llsinger in Streit gerathen war und als mich derselb' zuerst angreifen wollt' denselben mit emem Schlag Unwillens getödtet hätt'. Meinem freimuthigen Geständnis nach hat man es gelten lassen, daß die That ohne Willen geschehen ist, und das hat mir gehalfen, daß ich nicht hart verurtheilt worden bin. Hart genug lst s mir freilich geworden; gemeint hab' ich oft, ich müßt' mir den Kopf an der Mauer verstoßen, daß es ein End' mit mir ; und gebadert hab' ich manchmal, daß der Vater es hat' gelten lassen; dann aber ist mir immer wieder die Mutter eingefallen und ihr seelengut's Wesen, und daß ich s tragen mußt um lhretwillen und ich bin still geworden. Jetzt freilich, wo ich Deine Lieb' hab' und Dein Mann werden soll, wo ich ein Glück finden soll mit Dir wie nirgends auf dem ganzen Erdboden, jetzt weiß ich es erst, was es ist. mit der Schand', die ich freiwillig auf mich genommen hab', jetzt drückt es mich nieder und läßt mich zu keinem Frieden kommen. Jetzt weißt es, und ich denk' Mir's ia. Franz,, daß Du mich Nicht mehr mögen wirst, ins Gesicht aber konnt' ich es nicht hören; das wäre mir zu schwer gefallen. Im DorfwirthsHaus wart' ich aus Deine Antwort. Giebst Du mich auf. so gieb dem Ueberbringer dieses Briefes das rothe Bündel aus meiner Kammer mit, in dem meine Sach' eingebunden ist. Dann weiß ich schon, daß es aus lst. Hat der Bot' das Bündel nicht, dann komm' ich zurück. Behüt' Dich Gott. meine lleoe, liebe Franzi! In aller Ewigkeit Dein treuer Lenz." (gortsetzuna folgt.) MIM Neues aus Natur und Heilkunde. Eine außerordentlich bedeutende Meerestiefe wurde von dem englischen Vermessungsschiffe Pengum- neuerdings im Stillen Ocean gelothet, die Stelle liegt zwischen Neu Seeland und den Tonga-Jnseln und ihn Tiefe ist zu 4762 Faden oder 8703.6 Metern bestimmt worden. Dasselbe Schiff der englischen Marine hat ebenfalls m der Tonga - Rinne eine Tiefe von 5147 Faden oder 9413 Meter gelothet, die größte Tiefe deZ Indischen Oceanö, die bisher bekannt ist. Außerdem wurden noch 3 andere Lothungen erhalten, die über 9000 Meter Tiefe erreichten. Eme andere bemerkenswerthe Entdeckung hat der Penguin" in demselben Meeresgebiete gemacht. 1886 war dort durch einen vulkanischen Ausbruch ein Eiland entstanden, das den Namen Falconinsel erhielt. Etwa im Septem der vorigen Jahres ist die Insel, wieder verschwunden und wird gegenwartig in einer Höhe von drei Faden vom Meere überdeckt. Unbeständigkeit von Hö h e n l a g e n. Je länger, desto mehr gewinnen wir Einsicht in die Unbeständigkeit der Hö Anlagen der einzelnen Theile des festen Landes über dem Meere. Es ist langst bekannt, daß die Meeresober fläche keineswegs überall gleich weit :om Erdmittelpunkte entfernt ist, auch nicht unter der nämlichen Breite. Die Schneekoppe zum Beispiel liegt für den Oesterreicher etwas höher als für den eul chen: jener mißt sie von Trieft aus. wo der Meeresspiegel 0.6 Meter tiefer liegt als bei Swinemllnde. Die österreichischen und mt deutschen Mes sungen der Zugspitze wiesen inen noch größeren Abstand auf. Wie nun au ßerdem die Seespiegelhöhe sich ändern kann im Lause der.Zelt.an emem und demselben Küstenpünkte, so ist das auch der Fall mit dem Lande selbst. Die merkwürdigste Wahrnehmung in dieser Hinsicht ist das vor einiger Zeit bekannt gewordene Eraebnik der franzö-
sischenÄerechnungen: Frankreich' berL..i- r .
sinoei sich .aus der Linke MarseilleLille in anscheinend fortgesetzter (gegen Norden stärkerer) Senkung, denn seit 25 Jahren hat sich die Gegend von Marseille um 7, die von Lille sogar um 78 Eentimeter erniedrigt. Drucken ohne Schwärze. t Ein Engländer Namens Green soll ein Verfahren erfunden haben, das berufen erscheinen könnte, auf die EntWicklung des Druckwesens einen großen Einfluß zu üben. Die neuen Apparate sind vor einer Versammlung von Gelehrten und Sachverständigen und anderen geladenen Personen in Croydon in England vorgeführt woroen und sollen lebhaftes Erstaunen erregt haben. Technische Einzelheiten werden vorläufig nicht wiedergegeben, zumal der Apparat eine recht verwickelte Zusammensetzung besitzen soll, aber man erfahrt wenigstens über das eigentliche Wesen der Erfindung Einiges. Das Papier, dessen sich Green bedient, wird vorher einer besonderen chemischen BeHandlung unterworfen. Wenn nun in der Presse das Papier mit den Typen in Vcvührung kommt, so wird durch einen elektrischen Strom eine chemische Veränderung des Papiers in der Weise erzeugt, daß die von den Typen berührten Flächen eine schwarze Farbe annehmen. Der Vorgang vollzieht sich dadurch, daß der elektrische Strom den cyemiicyen tzstoss, mit dem das Papier getränkt ist. zersetzt und an den zersetzten Stellen eine unverlöschliüe schwarze Färbuna bervorrukt &i sol len noch einige Verbesserungen in , der Erfindung vorgenommen werden, und man darf wohl gespannt sein, ob die Nachricht durch weitere Angaben ihre Bestätigung erfährt. ; Gegen das Korsetttragen. Professor V. Gerson in Wien verffentlicbt seine lanai?,'si-Z-n Unrsi, I, i " ""OA v J3V chungen über die Wirkungen des Korsetts und richtet an alle Unterricktsb'Horden. Schulleiterinnen und Volkvkioungsverelne die Aufforderung, auf die Gefahren deö Korsetttragens aufmerksam zu machen und dessen Gebrauch möglichst abzuschaffen. Vrofelsor Gerson erklärt, daß das Korsett nur ein flaches Athmen ermöglicht, infolgedessen die Lungenwege nicht hinreichend von der Lust durchzogen werden. Wegen dieses , manaelbaften Gasaustauscht ist aber die Zusammensetzung des Blutes unvollkommen, wodurch Blutarmuth und Bleichsucht mit ihren mannigfachen Folgeerscheinungen entstehen. Da aber alle anderen Organe nur durch das Blut ernährt werden, erleiden sie, wenn die Beschaffenheit des Blutes ungenügend ist. Ernayrungsstorungen. Wies äußert sich besonders im Gebirn durck nrn'af n Kopsschmerz, Trägheit, Benommenheit und Unlustgefllhl. Aber auch der Herzmuskel, der Magen und die Leber werden ausfallend in Mitleidenschaft gezogen. Professor Gerson behauptet, er habe sich auf ezperimentellem Wege überzeuat. dak die so vielfach vorkam menden hier genanntenLeidznszustände bei der welvlichen Jugend aus dasKorsetttragen zurückzuführen seien. Für Raucher. Der Svgieniker Dr. Vaul MLSius in Leipzig bat sich in einer Vorlesung über, die vielen irrthümlichen und widerspruchsvollen Meinungen über die Wirkungen des TubackgenusseS ausgesprachen. Nach seiner Erklärunz ist die häufig auftretende Ansicht,' daß das Rauchen die glichen - oder ähnlichen Folgen zeitige, wie der Alkohollömus. völlig unbegründet. Weder Gedächtnißschwäche noch eine Beeinträchtigung der Urteilskraft könne darau entstehen, ebenso wenig die bekannte, bei Alkoholikern vorkommende Augentrübung. Im Vereine mit AttohollSmu könne wohl der Tabaagenuß zu dezien schädlichen Wirkungen beitragen. ' Der einziae Nachtheil beim Rauchen sei der Nikotingenuß und daS daraus en!stehende sogeannte Taoaaherz. Dies entstehe aber nur dann, wenn zu starke Cigarren im Uebermaß genossen werden. Hingegen könne man sechs bis sieben mittelstarke Cigarren täglich ohne nachtheilige Folgen rauchen. Den größten Schaden verursachen aber die Cigaretten. nicht nur, weil sie täglich massenhaft geraucht werden, sondern insbesondere wegen des Einziehens des Rauches. Diese üble Gewohnheit begunstige ungemein die Entstehung des Tabackherzens, und. in vielen Fällen komme hierzu noch jn chronischer Rachenkatarrh. Im Allgemeinen aber, behauptet Professor MLbius, übe das Tabackrauchen eine beruhigende Wirkung aus und habe manchen förderlichen Einfluß auf die Funktionen des Organismus. ' Brennessel gegen Anämie. Die Brennessel als Heilmittel bei Vlutarmuth (Anämie) empfiehlt nach eigenen Beobachtungen neuerdings ein schwedischer Arzt Dr. Hjalmar Aguer. Die Brennessel bildet von jeher in Schweden ein sehr beliebtes und allaemein verbreitetes Heilmittel' 'gegen Blutarmuty. Angewandt wird yauptsächlich die gewöhnliche rennnessel. (Urtica dioica). aber auch eine Abart. die Urtica ureus. Hot die gleichen Eigenschaften. Aus den am besten im 5?rübiabr aesammelten Wurzeln wird in frischem Zustande eine Suppe, in getrocknetem ein Aufguß,' eine Hand voll auf ein Pint Wasser, bereitet und alle ein biö zwei Tage mehrere Tassen davon ' genommen. - Aguer selbst gibt an. daß er verschiedene Male unzweifelhastc Erfolge nach Anwendung der Brennnessel gesehen yave. Se'elenblindheit. Ein eigenartiger Kranker ist in der Scklesiscken Gesellschaft für vaterländische Cultur zu Breslau während eincs klinischen Abends den Aerzten vornrfsY nrhn . i?ä firtnhIt f!A lim il l 4VU4 V fV ' "7 einen Kranken, dessenZustand nicht an'ders als seelenbllnd' genannt werden ' kann.. Dem Patienten ist es nicht ' möali'ck. Aukenwelteindrücke in sich ' aufzunehmen. Er ist nicht blind und dennoch erhalt er von dem gelesenen
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JT itl tfcljjrflcili absolut kein Bild. Die akustische Auffassung ist vollstandlg intakt, ebenso ist dem erwachsenen Patienten der Wortschätz erhalten geblieben. Die Auffassungsfähigkelt ist normal ;Fragen werden richtig beantwortet. Der vorgestellte Patient hatte einen Anfall mit vollständiger Erblindung und Deliriren; einige Zeit später wurde er wieder untersucht und eS stellte sich hierbei eine halbseitige Blindheit heraus, d. h. nur eine Hälfte des Gesichtsfeldes konnte gesehen werden. Später zeigte sich auch noch eine verminderte Fähigkeit, Farben zu unterscheiden. Bei dem Kranken bestand eine Erweiterung des Herzens und doppelseitige Erweichung im Hin'terhauptlappen. Von der Influenza. Ein Wiener Arzt Herr Dr. Karl Heitler. entwirft folgende Schilderung dieser pandemischen Krankheit: Die Influenza ist eine miasmatisch contagiöse Krankheit in dem Sinne, daß die Miasmen theilweise aus dem Voden unter tellurischen Einflüssen erwachsen, theilweise der Krankheitskeim jedoch im Wege des Coniagiums von Person zu Person übertragen werden kann. Die Krankheit vermag jedes Organ zu befallen, und es werden, wie gewöhnlich, jene Organe zumeist ergriffen, welche überhaupt geringe Widerstandsfähigkeit besitzen. Es ist eine Thatsache, daß Individuen, die zu Erkrankungen der Respirationsorgane, des Darmes, deS Gehörs u. s. w. neigen. auch für die Influenza am empfänglichsten sind. Im Allgemeinen kann gesagt werden, daß minder widerstandsfähige Menschen mit 'ge scbwöchtem Organismus die bestenAn-
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