Indiana Tribüne, Volume 22, Number 168, Indianapolis, Marion County, 8 March 1899 — Page 3
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NSPSPsM. 36re lang war ich ein Cvfe der Tyspepfia in ihrer schlimmsten fform. Ich tonnte Nichts t)tn aubrr MilchToast. und zuweilen tonte mein Magen leibst da nicht behalten und verdauen. Letzten Marz begann ich die S a c dt 1 1 i u nehmen, nsd seitdem bin ich stetig besler geworden. biZ ich mich jetzt so wohl suhle wie je in meinem Leben. Da , d H. Murp t, Stewark. O. g,dm. skdmadaft. wirksam. Schmecke aut, tdu mt, mache nie krank oder ichwach, verursache keine Schmerzen. i0k.2Sc.sue. Heile Berftopknng. Urlta mj Cmh7i Ckleas, Mtnal, Xw Tark. SU N0-T0-"RAr.HtttJU,.t und garantiert von allen kewoindeU. ""iekern ,ur Hellung der Tabaks. Dr. 3. A, Sutcliffe, Wund -Ar. t, Geschlechts, Urin und HecturnKrankheiten. Ossice:!5OSMzrketstc Tel. 941 Offtktftundea : 9 bl, 10 Uhr Sorm.; 2 Ii 4 Uhr m Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafet. Sprechstunden: 8 9 srzen und 7 Send?. Willoughby Block, 224 Nsrd Meridian Straße. Gprechftundi: 4 NachmirtsgO. Tel. 233:1. MnUcrs Seber - Pillen ist daS beste und nbenb?i auch gelindeste Mittel gegen Un?erd-uiichkeit, Verstopfung, Leöletdentc. 23 Zk"tS die Schachtel bei fferd. Ä. Müller, potheker, Ecke Last und Wasbington Str. ud auch t alle andere pothekeu. C. C. EYE&T8, LZeulyer Zaun mrzl. Hö. Nurd in3f2;':::r.i2 'Oi vird r Vu?, hat seine Q fiee nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 tfOib M.ridian Str., erste Cftag, erltat. Cfflce.tunben : Ban 1 di? 4 Uhr Nackmittag Telephon : Office L9S Wohnung 030.' Die Wohnung deftndtt stch i bisher : lb37 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Gtttzler, ,ff ir w 120 Sst McSnrty ötr. Svrechftund: 8 btt Udr Vorm ; 2 fci 8 . hr Nachm.; 8 bU 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. greflunde: Sonntsss nur vorrnittagl. Die Office von Dr. H. P1NK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90)6 Oft Market Straße. Soffin Block. Ztmr 13. Offee.etundkn: 9di12V., I ii,5.. 7 6(19 Rbend. enntg ,o I Uhr . tU Uhr RlPANS TABULES . x intenlcd sor chlldrcn, hdiel and all sho prdscr a medldse dlsgulscd rjotv sccrlonery. They nuy now be bad (put ' p v Tut Boxes, sc vcnly.lwb in a box prica twenty(lve cents or five boxet tot ne dollar. An druggist wiü get thera . . . t. u tou uiaui. ana iney nuy auways d . cbUxncd by renutnng the pnee to TlisPlnaTi Chemical vumijuiiyvc;. SoiJ rivczSh tz. . .60 YEARS H y EXPERIENCS D IKADt Kinnn DlSIONS ftw Copyright Ac. Astvb MBsltroi a sVotrh and deacnptioa mT mkiT Moeruin cur opinion rr wnetner a UTntioa tt prtbtbly patenUbte. Comnumlea Uonittnctireonsa.atua. uudDooioartu air.t frmm OldMt airaocT sor mecuriaa Mtant Huidbookon Patnu Pal du t&kai throriRh Muna & Co. rclrl tjiuU notice, wtthoat chanr, In th . Sdentific flmerlcan. tuidBomelr !Xlnstrmt.d wekr. ttet w Salalloa of uy clnttflo lourntJ. Terni. 13 m 5pTronr mentlx, $U Sold by il Mwsdeiüerj. nUIiri & Co.88,BroadWÄT- New York 2iocL OffloirGS T PUWaMnton. D.C. l M. icritc, utfcbiT vr v- &. vi ff n TlTTdr, JW Til I l-r rtiii'N 4 yr 4 417 Oft EWartö St?. Lcke Eaft. üp Otalrar. errr 8tI rtzr. T 2d ltmCtrtil xr C;;tiS3t sät tch mt3Mtvl
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Roman von Fanny Kültrnhauser. lffortftMg.) Wortlos fdfe da die Buchenhoferin ist ihrem Stuhl; eine fahle Bläßi lief über ihr Gesicht hin, und ein schmerzlich starrer Ausdruck trat ik? ihre Augen. Dem Lenz seine Tochter! Die! Obwohl sie es wußte, daß er ein ttmd besaß, hatte sie sich nie darum geküm mert, wie dasselbe aussehe, wie sie sich auch sonst niemals um den Lenz und seine Verhältnisse kümmerte weil sie ihren Frieden haben wollte, den sie nur so mühsam bewahren konnte. Und jetzt? Der Ferdl schaute das Dirndl so seltsamlich an nein, o Gott, himmlischer Vater, nur das nicht, daß 'er, ihr lieber Sohn, in die verschaut, Zn die! Das wär' schon nicht zu sei- . nem Glück! Fieberhaft schnell rinnt !das Blut m den Adern der Franz:, über ihren Körper läuft es bald heiß, . bald kalt. Unruhig rückt sie hin und l her; die sorgfältig zubereiteten Gerichte finden keinen Anwerth bet ihr; dl Re den ihrer Nachbarn sind ihr wie . ein leeres Getön, nur den Schall vernimmt sie, von dem Inhalt dringt ihr nichts zum Verständniß. Mechanisch nickt sie manchmal dazu, als wolle sie ein stum-' mes Ja" sagen, und merkt es dabei gar nicht, daß der oder die Sprecherin sie über so ein Nicken verwundert anschaut wenn dasselbe gar nicht zu der gethanen Rede paßte. Sie macht sich in einemfort sorgenvolle Gedanken um ihren Sohn und faßt den Entschluß. sobald es möglich sei, mit dem Ferdl zu reden und ihm deutlich zu sagen, daß die dort nun und nimmermehr eine für ihn wäre. Die Gelegenheit, die paar Worte dem Ferdl heimlich sagen zu können, findet sich aber nicht, denn der junge Bursche ist von seinen Pflichten als ein .Amtler" so in Anspruch genommen, daß die Mutter seiner nicht für einen Augenblick habhaft werden kann, um ihn in eine Ecke zu ziehen. Er tanzt bald mit der, bald mit jener, wie es eben sein Amt erfor dert, denn es darf keine sitzen bleiben von den Weibsleuten; am häufigsten aber sieht ihn die Buchenhoferin mit der lieblichen Zubraut zusammen. Da ist es ihr oftmals, als brenne der Boden unter ihren Füßen und sie müsse davonlaufen, um nichts mehr zu sehen und nichts mehr zu hören. Einmal sieht sie auch eine gute Weile in den Gasträumen, auf dem Tanzplatz herum, in jedem Winkel, und es ist dabei eine seltsame Furcht in ihren ugen zu lesen und dann athmet sie auf wie befreit von etwas drückend Schwerem, aber sie hat einen eigenthümlich ausdruckslosen, wie erloschenen Blick; der, dessen Anwesenheit sie plötzlich fürchtete, ist nicht da. Und sie weiß es ja. vom Hörensagen,-daß der Lenz fast gar nie in Gasthäuser und zu festlichfeiten geht. In Gedanken starrt sie nun eine lange Zeit hinüber auf das junge, schöne und meist so ernst schauende Dirndl seine Tochter. Im Landlerschritt geht es eben mit seinem Tänzer im Kreise herum. Das feine Gesicht ist von einer hellen Rothe überhaucht, die Hitze in den, Räumen und der Tanz haben ihr warm gemacht; die tiefrothen Lippen sind ein wenig geöffnet, über der weißen Stirn und an den Schläfen wehen Zaushärchen; aber der neckische Eindruck, den, dies macht, verschwindet, wenn man die blauen Augen so groß offen sieht und den leuchtenden und doch so ernsten Blick derselben bemerkt. Ein herziges Dirndl ist sie, wahrhaftig; so lieb und so schön, daß einem das erz aufgehen könnte vor eitel Lust und Freude. Da ist wahrlich leicht zu begreifen, daß sie dem Ferdl so wohl gefällt. Sie sieht dem Lenz überaus ähnlich sie hat seine blonden. Haare, seine blauen Augen, und auch in den Zügen findet silb viel Aehnlichkeit. Wenn sie nur nicht seine Tochter wäre! Sie selber würde ja lachen und weinen in einer wahren Seligkeit, dürfte der Sohn ihr dies liebe Dirndl zuführen aber so! . Die Franz! hält es nicht mehr aus in ihrer bangen Ungeduld, sie macht sich an den Ferdl heran der eben vom Tanz innehält, und zupft ihn bei einem der schneeweißen Hemdärmel er hat den Rock längst schon ausgezogen bei seiner heißen Arbeit. Komm nachher ein wenig zu mir, ich hab' dir was Nothwendiges zu sagen!" raunt sie ihm zu. Er nickt. Gleich nachher. Muatter." Aber es dauert ewig lange, er kommt nicht. Manchmal, wenn - sein Blick sie trifft und er sie auf ihn harren sieht mit ihren Unruhe und Ungeduld verrathenden Zügen, da nickt er ihr zu, beruhigend, versprechend. , aber er vermag sich nicht loszumachen, so oft er eS auch versucht. Er will eben keine böse Nachrede haben, daß er seine Pflichten versäumt hatte. Als die Musikanten eben wieder einen Siebenschritt zu spielen beginnen, steht der Ferdl vor der Sephi. Jetzt tanzen wieder einmal wir zwei!" sagt er. Wenn's nach mir ging', tanzten wir zwei alleweil mitsammen, und die andern könnten mich lang gern haben! Aber das geht halt nicht." Es liegt so viel Herzlichkeit und Wonne in seiner Stimme. Dabei sieht er mit seinen glänzenden Augen tief in die ihren und legt sachte den Arm um ihren schlanken Leib. Ihre heißen, rothen Wangen sind .von dunklerem Roth überfluthet worden, und emen Moment fvinnr ihr Blick ausleuchtend an dem gebräuntm Gesicht deö Burschen. Gleich daraus fällt ihr Blick auf einen älteren Mann, der über die Schwelle des T.mzsaaleS tritt und verstörten Genck.ieS mit suckenden Auaen herum schaut. Sie macht sich heftig lo. Da ist der Razel von Mö. Wa will denn der?" ftöfct sie halb imSchreck hervsr und eilt vom Ferdk fort auf den Mann zu. Ha. Nazi, suchst 'leicht mich? Ja. wie schaustenn aus?" Ter alte Bursche legt seine schwieliize Rechte auf die runde Schulter deö Dirndls. Ja, Sepherl, . mußt . Zalt nZcht in viel erstrecken! 5kö - bnna'
... ' " ' ' . - . j dir eine' Wlek Hotjchask ; Heimgehen ' sollst halt und das gleich. D' Muatter
,st gah krank geworden." Starr sieht das Dirndl den Knecht an. Mein Gott!" kommt es ganz leise, über ihre Lippen; im nächsten Augenblick hat sie den Tanzsaal veri lassen, und während der Knecht langsam, .mit schwerem Schritt den Flur entlang stapft, ist sie schon weit außer dem Hause. Jedoch nicht allein. Der Ferdl hat die schlimme Botschaft mit angehört und ist, als Sephi davonlief, derselben in aller Eile gefolgt. Ich kann dich doch nicht in der stockfinstern Nacht mutterseelenallein Hermrennen lassen!" meint er, als er an ihrer Seite dahinhastet. Daß dir was geschah'!" und da sie keine Silbe erwidert und nur ihr gepreßter Athem hörbar wird, fängt er mit herzlichem Bedauern auf's Neue an: Gelt ja. dein Muatterl?! So was zu hören, das muß einem durch und durch gehen! Ich kann mir das denken. Hast gewiß dein Muatterl recht gern? Mein Gott, wenn ich mir vorstell', daß ich auch mal so eine Bot schaft hören sollt', ich mein', ich könnt' mein Herz nimmer derhaben vor lauter Wehthu! Arm's Dirndl! ' Ja, wenn's doch bald wieder besser würd'!" Gelt, hast auch deine Muatter gar so viel gern?" fragte da die Sephl mit schmerzlich bewegter Stimme. Ah du, die meine ich kann dir's nicht sagen, wie gut als die ist!" Der Ferdl sieht der Sephi ihr Gesicht nicht in der fast gänzlich finstern Nacht, aber es ist ihm, als wüßte er's gewiß, daß Thränen über ihre Wangen laufen. Sephi, flenn nicht! Schau, 'leicht ist's gar nicht so arg und dein Muatterl ist morgen schon wieder völ lig gesund. Ja, ja, ganz gewiß wird's so sein!" Herzlich klingen die Worte an das Ohr des Mädchens, es kommt schier ein wenig Beruhigung in ihr verstörtes Gemüth, aber da die Rede kaum geendet, erklingt mit einemmal ein klagendes Läuten von dem nahen Kirchthurm das Zügenglöcklein. Und die Sephi stößt einen lauten Schreckensschrei aus und jammert hellauf: Mein Gott, sie geht'S an, sie geht's an!" Dabei geht eS wie ein Krampf durch ihren Körper, die Füße unter ihr erbeben heftig, dann fühlt sie ein Mattwerden ihre? Glieder, einen dumpfen, betäubenden Schmerz vom Herzen zu ihrem Gehirn aufsteigen. es dreht sich alles rund um sie, und ein tiefer, schwerer Seufzer entflieht ihren Lippen. . . Mein Gott, Sepherl, was ist's denn?" schreit der Ferdl mit einemmal auf, und gleich darauf: Jetzt ist's hingefallen, 's Dirndl! So was. so was, mein Gott!" Ex tastet mit den Händen suchend nach ihr, die er zu Boden fallen gehört. Er greift auch schnell den bewußtlosen Körper. . Da mmmt er denselben hastig in seine Arme, drückt den Kopf Sephis gegen seine Schulter, hält die Last fest an die Brust gepreßt und läuft damit davon. Er weiß den Weg gut genug trotz der Finsterniß, da man aus demselben zur Stadt muß. Mit seinem jagenden Lauf hat er das Gehyfte bald erreicht. Aber wie er über die Wiese quer hinübereilt zuin Hause, regt sich die Sephi in seinen Armen. Gleich darauf hebt ein schwache? Seufzer ihre Brust. Der Ferdl, der bereits vor dem Hause steht, läßt sie zu Boden, hält sie aber mit einem Arm fest umschlossert. wahrend er mit der freien Hand den Thürklopfer sucht, um Jemand herbeizurufen, der die Thür öffnet. Diese steht leooch offen, wie er bald merkt. und nun geleitet er die Sephi fürsorglich in's HauS. Einmal stoßt er in der Dunkelheit, da er den. Hausflur nicht kennt, gegen irgend ein Gerath, welches polternd umfällt. DaS ist gehört worden, eine Thür wird gleich darauf aufgerissen, und mit einem Licht in der Hand kommt em alter Mann heraus. Sephi!" ruft er, bist es denn du, Sephi?" ; Seine Augen, die die Helle gewohnt sind, vermögen nicht sofort die Dunkelheit zu durchdringen. In daS Dirndl ist bei dem Ruf plötzlich Leben gekommen. Sie entzog sich den stützenden Armen des Begleiters und wollte vorwarts hasten. Ave? eme ' sonderbare Schwäche in den Gliedern machte den Gang der Sephi zu einem taumelnden, langsamen. Schluchzende Laute entrangen sich dabei ihrenLippen: Muatterl! Mei' Muatterl!" Der Alte stieß die Thür weit auf. welche hinter ihm zugefallen war. Geh nur, geh nur, Sephl, sonst siehst es nimmer!" murmelte er mit schmerzlich zitternder Stimme, unri dann sah er endlich den jungen Burschen, der in der Mitte des Flurs stand und der Sephi mit dem Blick folgte. Auf seinen Holzpantoffeln schlurfte der Alte heran; der auf den Flursteinen aufgestreute Sand knirschte laut. Ja, wer ist denn das?" Und da der alte Mann im selben Augenblick die flimmernde, flirrende Guirlande erblickte, welche den schwarun. weichen Fikzhut veS Burschen bekränzte, fugte er, sich vlc Frage selbst beantwortend, Kinzu: Aha, bist der Zubräut'zer von der Hochzeit! Bist 'leicht mit der Sepherl hergegangen, daß der arme Hascher nicht allein gewesen ist?" Der Ferdl nickte, Mei'. daS Dirndl! Ganz weg ist'S, umgefallen ist's auf halbem Weg. und ich hab' sie vertragen müssen. Wie steht'S dew. drinnen? Liegt sie denn wirklich im Sterben, d' Bäurin?" Trübselig schaute ihn der alte Mann an. Ja, ja, unser Herrgott hat s' lieber wie wir und will sie zu ihm ney men! Der Schlag hat sie getroffen, und vor einer Stund' hat der Bader gesagt, es gab' keine Hilf' mehr. Jetzt liegt sie schon in den letzten Zügen. Mei'. o mei'. so ein gächer Todesfall, der jagt' einem in's Blut einen Schrecken, daß 's Herz schier nimmer schlagen mag! Mei', o mei'!" Und seufzend, stöhnend wandte sich der Alte um und schlurfte der Stubenthür zu; nach wenigen Schritten aber blieb er wieder stehen und fragte, ohne sich umzusehen: Gehst 'leicht gleich wieder zurück oder kommst ein wenig in die Stuben? Wie oir uiur -
Unentschlossen, zögernd versetzte dek Ferdl: Möcht' lieber ein wenig warten!" Es war ihm plötzlich, als ginge die Sterbende ihn recht nahe an, als wäre sie eine liebe Verwandte von ihm. In's Wirthshaus mochte er jetzt nicht
zurück. Der Luftzug von der halb offenstehenden Hausthür hob die weißen Haare des alten Mannes, daß sie wirr um den Kopf flogen, und trieb mit dem Licht sein Spiel, als wolle er es auslöschen. Rasch schützte der Alte mit . der Rechten die Flamme. Wart nur, wart nur! 'Leicht erwartest den Geist I tue. .r jc:f i (.t,. v. iiaicu, um vei! iuii yciyiui yuucn tilgen der letzten Oelung. Nachher erhaltst den Segen und kannst mitbeten für die arme Seel'! Komm nur!". In der Wohnstube drinncn stellte der Alte das Licht auf den großen, viereckigenEichentisch. nahm dann einen Stuhl mit beiden Händen auf und trug denselben zu dem mächtig großen, braunen Kachelofen heran. Da, sitz dich nieder," raunte er. Wenn der geistlich' Herr kommt, nachher wird eh' die Stuben voller Nachbarsleut', die mitbeten wollen." Da saß denn der Ferdl geraume zehn Minuten auf dem Stuhl, hatte die Hände im Schooß gefaltet und bctete mit murmelnden Lippen für die Sterbende. Bon der Kammer nebenan drang halb unterdrücktes Schluchzcn herüber, das Röcheln der kämpfenden Brust der Sterbenden und das schwere Athmen .eines Mannes. Manchmal erklang auch die Summe des alten Mannes tiefbewegt und sanft zuredend zugleich: Schau. Sephi. gehab dich nicht gar so! Schau, unser Herrgott hat s' halt lieber wie wir mußt dir denken! Ist eine gute Seel' von einem Leut' gewesen, eine brave Muatter; die kommt ganz gewiß in den Himmel. Sie hat" ihn schon verdient mit ihrer Gutheit und Barmherzigkeit vergönn ihr ihn. Schau, dableiben darf halt keines, unser Herrgott will auch was haben öon uns!" Der Ferdl stand plötzlich auf, er hielt es nicht mehr aus da; in sein Gemüth war ein Bangen gekommen einmal kam ja auch für ihn die Zeit, wo seine Mutter von ihm ging, seme liebe, gute Mutter! Und das Bangen seines Herzens wurde so groß, so. mächtig, zu einer ihm aufsteigenden Angst er mußte zur Mutter, mußte sehen, daß sie letzt noch gesund aussah. Leise, auf den Fußspitzen schlich er hinaus. Im Löwen" empfing man ihn mit lauten Zurufen, wo er denn so lange geblieben. Aber die meisten ernannten doch gleich an seinem traurig schauenden Gesicht, vaiz etwas Ernstes ihn ferngehalten. Er ging auf den Bräutigam zu, der inmitten des Saales stand, einen Arm um die Braut gelegt, bereit zum Tanze. Mußt mich schon g'raten heut, sagte er. Ich komm' von einer Sterbenden; da mag ich nimmer tanzen heut und geh' lieber heim. So ein Zuschauen, wenn etnö stirbt, das nimmt einem alle Lustigkeit." ' c :ti fr.:.i rc..r.:i... our lll itiuyi UCllil WUCUCUUCl wer im Sterben?" fragten ewige, die gesehen hatten, wie die Sephi geholt worden war. 'Freilich, die Bäurin selber. Der Schlag hat sie getroffen. Und langsam wandte sich, der Ferdl ab, und ging zu seinen Eltern hinein in die andere Stube, brachte ihnen gleichfalls die trübe Nachricht und bat,, heimzufahren. Daß über des BuchenhoferS Gesicht ein merkliches Zuckenlief und die Buchenhoferin völlig blaß geworden war bei der Anhörung der Botschaft, das bemerkte weder der Ferdl noch sonst ein anderer von den Gästen. Es hatte eben Niemand Acht auf die beiden, da.maü . C Pjt L - i P '. von oer Illzmerziiazen Ztunoe zu ieyr überrascht worden. Und der Ferdl: der hatte mit sich selber zu schaffen. ; (Fortsetzung folgt.) Humoristisches. . PassenderAusdruck. A.: .Fräulein Mirzl hat sich ja mit einen: Juwelier verlobt!" B.: Ja, die kann nun ju weht!" i Gute Kinder. Gastsreund: Na. Kinderchen, warum eßt Ihr denn gar keine Spargeln?" Kinder: Ja, der Papa hat die Köpf' noch nicht abgebissen!" JnderSoiröe. A. (als eine Dame ein langes Gedicht declamirt): Was meinen Sie zu dem Bortraa?Bankier: E' jede Stroph' is e' Stros'!' ElnkleinerBuschlaner. Vater: Weshalb soll Dir denn der Storch noch ein Brüderchen bringen?Max. (fünfjährig): Weil wir dann Max und Moritz spielen ionvru" EineUeberraschung. I. Tochter: Sieh' nur. Papa, fast alle Damen radeln jetzt." Vater (Zeitung lesend): Ja, ja...." Tochter:, Papachen, zum Geburtstag kaufst Du mir doch auch eine Maschine?" Vater: Gewiß, .nein Kind." II: Vater (am Geburtstag der Tochter eine Nähmaschine enthüllend): Hier, liebes Kind, mein Geschenk Du hast Dir doch eine Maschine gewünscht?" -I m T h e a t e r. Herr: Meine Damen, , seien Sie doch ruhig! Man hört ja nichts!" Eine Dame: Wenn Sie mchtS hören, wie können Sie sich dann über Unruhe beklagen?" S elbsterkenntniß. Mann: Wenn man zwischen zroei Fällen zu wählen hat, wählt man -immer den dümmeren." Frau: DaS ist mir nur einmal passirt." Mann: Bitte, weiß schon, da war ick der Dümmste!" u n a n g e n e h m. Mem Mann schnarcht so arg, daß er immer wieder aufwacht und fragt, wer einen solchen Höllenspektal macht!" Der- Pedant. Registrator (zu einem Büreauschreiber, dem er ein von jenem ausgeführtes Schriftstück zurückgibt): Herr Schmidt, hier fehlt e' J.PLnktche. Machen Sie' 'mal salror riever,' daß nich rüttlet Lchrist fcStbl"
Der Lump. Von Wilhelm Herbert.
öeitdem der neue ForstamtSalststent ln dem Marktflecken war.' hatte das eoen und Treiben dort ein ganz an deres Gesicht bekommen. Immer war was los. Immer gab es wieder was mitzumachen und wenn die Ehefrauen auch hie und da böse Mienen ziehen wollten, weil er ihnen für einen oder den anderen Abend ihre Männer raubte, bald hatte er durch einen galanten Scherz oder eine sinnige Aufmerksamkeit die Gunst der nicht allzu schwer zu bestehenden schöneren Hälfte des Marktes wieder geWonnen. Das Neueste, was auf dem Programm stand, war ein Lumvenabend". Eine fidele Herrenkneipe, bei welcher der schönste Lump" einen Preis be kommen sollte. Schönheit natürlich äußerst real! stisch genommen. Der Phantasie wa ren keine Schranken gesetzt und der strenge Ausschluß der Damen möglichte, ein Uebriges an getreuer Nachr . . ououng oer unlerzlen Äeymausend" zu leisten. Die Idee wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die ältesten. Herren wie die jüngsten waren mit Feuerelfer ...w l ; . rr ? i i. , vuvu mitf vic tarnen Illllie Bit -ttllgierde halb zu Tode. Wenn man nur das auch hätte' mitansehen können! Aber die Arrangeure waren unerbittlich. Unter keinen Umständen, hieß eZ. Ein richtiges Lumpenlebenl , tönn: nur unter Männern gedeihen und manche Spötterin gab achselzuckend zu, das wolle sie ja nicht bestritten haben. Alte Cylinder. Knotenstöcke. Felleisen, Wandsrränzel, Schnupftabaksgläscr und allerhand andere solche Raritäten stiegen im Preise und die Hausknechte in den Einkchrhäusern, wo dies und jenes von derlei Ausrüstungsgegcnstönden zu haben ar, machten die besten Geschäfte. Einer der eifrigsten Anhänger deS Forstamtsassistcnten war der Lehrer ein Mann in mittleren Jahren mit auskömmlicher Stellung, der seine Frau und stlne drei Kirder mit gutem Humor durchZ Leben führte. . Er war unentbehrlich bei jeder Festlichkeit, ob sie nun ernsten, ob sie traurigen Charakters, war; denn er hatte einen vorzüglichen Tenor eine Prachtstimme. Natürlich war er auch Lump" mit Leib und Seele und ging mit einem Eifer an die Zurüstung seiner Garde robe, wie der Regisseur einer Bühne für moderne Dichtung es nicht besser verstehen könnte. Zu einem kleinen Familienfest geSaltete sich allein schon die Herrichtung eö Lumpencylinders. Ein alter, ehrwürdiger Schlot, in dem der edle Magister feiner Zeit das Examen abgelegt und bestanden hatte, war als Opfer ausersehen. Schon Tage vorher wurde das Versprechen als 'fulminant wirkendes Erziehungömittel in der Familie benutzi: Wer nicht brav ist wer nicht lernt ton keine sauberen Ohren hat - wer, seinen Leberthran nicht nimmt, der darf sich nicht auf Papa's Cylinder setzen." Nun war der köstliche Moment da. Wer weiß, wie selten Menschen überHaupt Kinder insbesondere in die Lage kommen, sich ungestraft mit vollem Wohlbehagen auf einen Cylinder setzen zu .dürfen, der. kann du Wonne ermessen, mit welcher die drei Sprossen Einö hinter dem Andern mit ganzer, aufgeblähter Last auf den Schlot plumpsten, . der in allen Nahten knackte. ..Der Hut ließ endlich nichts mehr an Echtheit zu wünschen übrig. Der Deckel hing nur noch lose oben und klappte beim Gehen, auf und zu, die Wände glichen einer -: Ziehharmonika und 'die r Krempe zeigte entschiedene Neigung,' sich ' selbstständig zu machen und ihr Glück allein in der Welt zu versuchen. , Aber den Hauptspaß brachte erst der Festabend selbst, an dem, die Umkleidung die Verlumpung" vor sich ging. Die Hose war nn Meisterstück der Ehefrau des . Lehrers, so mit Flicken besetzt, daß man dort, wo keiner war, gerne noch einen gesehen hatte, wenn sich nicht der Riß, der sich da befand, noch besser in das ganze Kunstwerk eingefügt hätte. Eine Weste schien bei der Offenherzigkeit des richtigen SohneS. von Mutter Grün entbehrlich und der Rock glich wenigstens was seine Zerschlissenheit . betraf dem WammS eines. Krigsknechtes, der den dreißigjährigen Krieg, vor-, und rückwärts durchgemacht hatte. Auch die Schuhe mit ihren dekolletirten Zehen machten entschiedenen Eindruck, wenn schon dies dem einen, Mangels eines Absatzes, etwas erschwert wurde. Dazu kam ein Bart, dessen Zustand nicht vermuthen ließ, daß Friseure bereits zu den Thatsachen der Weltgeschichte gehörten, und was sonst noch von einem biederen SchulmännSgesichte übrig blieb..das'tünchte,dessen Besitzer so gründlich und schauderhaft mit Schminke, daß die Kinder schließlich fast, entsetzt, sich in respektvolle .Entfernung zurückzogen 'und die Frau Lehrerin ausrief: Emil. Du bist großartig scheußlich!" Da hörte man Schritte draußen. Adieu." rief der Lump", und eilte in's Nebenzimmer, ich verschwinde!" Dort aber, bannte ihn die Stimme, die er nun vernahm. ' Diese Stimme, die er nur in den feierlichsten Momenten seines Lebens zu hören gewohnt war! Frau Lehrer," sagte der Eingehetene außen, ich bin der Schulrath Dr. Meier! Ich habe hier auf der Durchreise eine Stunde Aufenthalt und wollte mich nur einmal nach Ihrem Manne umsehen. . Wo steckt er denn?" Er ist er ist" hörte der Lehrer seine Frau draußen stammeln. Ein Lump!" knirschte er drinnen, sag', nur daS noch dann . hin ich verloren!" . . -
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Robinsonville. Miss., 2. Nov. Durch den Gebrauch von Wine of Cardui bin ich jetzt bei besserer Gesundheit, als zu irgend einer Zeit, seitdem ich Frau wurde. Ich war lange Zeit in schlechtem Zu stände, und derselbe wurde nach der Heirath noch schlimmer. Ich bin jetzt bei guter Gesundheit und kann meine Hausarbeit ohne An strengung verrichten. Frau P.Jones.
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Der bedauernswertheste Irrthum während des LebenS einer Frau ist, sich zu verheirathen, wenn ihre Gesundheit durch gend eine ihrem Geschlechte eigenen Krankheit untergraben ist. Das Leiden wird schlimmer. Es wird mehr Wolken als schein mehr Leiden, Schmerz und Elend geben, als man s'ch je vorstellte. Frauenleiden sind im Anfange leicht zu heilen. Wenn eine Mutter ihrer Tochter Wine of Cardui giebt, ehe sie zur Jungfrau schaft übergeht., dann wird der Uebergang kein schwieriger sein. Dann wird sie schön und gesund daraus hervorgehen und im Stande sein, die Pflichten der Gattin und Mutter voll und ganz zu versehen. Es werden rhr unzählige Qualen und Schmerzen erspart werden. Es ist jedoch beruhigend, zu wissen, daß, wenn eine Frau in Folge von jugendlicher Vernachlässigung schwach, nervös, reizbar und abgemattet ist, Wine of Cardui sie wieder auf die Füße bringen wird. Er wird sie zu einem neuenWesen machen. Ihr altes Ich wird ein Ding der Vergangenheit sein, und für
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Er ist verreist!- murmelte sie jetzt. Gott sei Dynk! Verreist? Ohne Urlaub? Mitten unter der Woche?" frug der Vorgesetzte ernst. Das wurde ja immer besser. Ach," sagte die arme Frau mit dem letzten Muthe der Verzweiflung, eine Base ist plötzlich gestorben!" Wer das gedacht hätte, wie sie lügen konnte! Den Schulrath schien aber diese Auskunft zu beruhigen. ' ' So. so!" nickte er. Schon gut! Grüßen Sie mir Ihren Mann, wenn er zurückkommt!" Beim Heraustreten sah er eben noch die verdächtige Gestalt, welche aus dem Hause huschte. Es war der Lehrer, der jetzt nicht gleich seiner Eheliebsten unter die Augen kommen wollte. Aber auch diese fatale Stunde ver wischte sich in der Erinnerung; der Lumpenabend" vcrlief reizend und die Frau-Lehrerin versöhnte sich um so rascher, als ihr Mann eine quiekende Bescheerung mitbrachte ein Spanferkel, den .Preis des schönsten Lumpui", den er errungen. Da kam nach einigen Wochen gele gentlich eines Berichtes, den der Lehrer zu erstatten hatte, ein amtliches Schreiben retour, das ihn beim Lesen sehr bedenklich machte. Du, hör' mal," sagte er zu seiner Frau, bei dem letzten Aufenthalt an Ihrem Lehrorte mußt: mit Befremden eine rapide moralische Verschlimmexurt der Bev'öllerunz wahrgenommen wewen. die auf Ihre erzieherische Thätigkeit kein günstiges.L'cht wirst! ES sind mir dort ' nämlich - während - der
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B I I cie ugr irri. im n &5.00. und Etaarren und übt ist ffuer & ü lA & i-i-'wWi kurzen Leit meines Aufenthaltes cme ganz ungewöhnlich große Anzahl sehr herabgekommener Persönlichieiten b:gegnet ja, sogar aus Ihrem eigenen Hause schlich ein äußerst verdächtiges Individuum " Eine schöne Bescheerung!" stöhnte der Lehrer. Was thun?" Gesteh'n!" antwortete seine Frau bestimmt. Hineinfahren und alles ge sieh'n! Der Schulrath war ja auch einmol jüngeren Alters er wird einsehen, daß die Sache gar nicht so schlimm ist!" Der Lehrer kraute sich hinter den Ohren. Gut!" sagte er dann mit sauersüßer Miene. Gestehen wir d?n Lumpen zur Ehrenrettung unserer biederen Bevölkerung! Aber hörst Du erst am Aschermittwoch! Der Tag paßt dafür!V Falsch gehört. Feldwebel (in der Jnstructionsstunde): AußerdVm macht Ihr noch Front vor Göuverneuren und Commandanten. Also, Nutschke, vor wem sollt Ihr noch Front machen?- Soldat: Vor Commandeuren und Gouvernanten, Herr Feldroebel!-
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