Indiana Tribüne, Volume 22, Number 168, Indianapolis, Marion County, 8 March 1899 — Page 1
o A rC rlC I v W ' ft M fvr c u v V y y w ? w y p w w Office : No. 18 Qüd Qlabarna (Jtrasze. Telephon 1171 Zndianavolis, Zndiano, Mittwoch, öen 3. März X899. Jahrgang SS. Noi 1GS
I
(Arthur riedheim Amerika? großer Pianist, .. tritt am Mittwoch, den 8. März, im
C2XDim.2Zö:nrG; d s- .... AMPHION KLUBS ... " - int . JPtopylceam - a,s. - fCF eintritt karten K f 1.01 ISnnen in Carlin dLennor 'usikalienndlungreservirt er en. Sozial. Turnverein Maskenball Freitag, 10. März 1899, in der ifle Ul Vereint im Deutschen Hause. Eintritt für Mitglieder deS deutschen Haus?s, 50c für Herr und Dae. Extra Damen 25e. Ticket ftrb zu haben im Laden der $ Lieber Co. Bei schlechtem Wetter braucht man gute Schuhe. Lei palen Sie die besten in der Stadt, alle möglichen Sorten. Sprecht vor und überzeugt euch selbst. 143 Oft Wasblnaton (Ztr. Sichcrc die Znkunst.... Jedermann der bei seinem Tode Eigenthum Kiiterlüß-, sollte ein T st ,me t machen und seinen eZten Willen in dmdender ftoirn nie derleaen. Qi in unnese b ei Pflicht zu ver säumen. Die Unon Tr st (5o ladet zur Coniuttation in Betriff der Arfet'gug letziwilliger Verfügungen und T,usti ein. Wo die esellichaft all all'iniger Executor genannt mir?, werden Testamente kostenfrei angefertigt. Testamente können kstensrN deponnt erden. Osfice: (?e!äude der Gesellschaft) o. 118 und 222 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberschuß.Fond .... 105,000 Berbindllchkeit dlr Aktig' uäre 8600.000 -Beamte:Job v. VoMday. Präsident. ildd'son C H rr. 1.Vic.Pr5fldnt. Henry Eitel, i. ViPkstdnt un echayiftr. H.M.oltz ekr,k. Meinen Freunden und Bekannten zur gifalligcn Anzeige, daß ich daS JEFFERS0N HAUS, 115 119 Ost South Straße, übernommen babe, ur.d mich freuen werde, sie daselbst zu begrüßen. Boardinghans mit echt deutscher Kost. ÄchtunöSvoll, Geo Peter Härnrnerle. ZT POINTS, 401 und 403 Virginia Ave. j. p. s:hiltges. (Geo. IlSerrniannim .JttlL ' l-v MÄeuösftMev, Office: 26 Süd Delawareftr. Ctitte , 220, 222, 224, 226, 223M Pearlstr. Telexhon gll. Offen Tag und Nacht. UuterttnSt die . U.H m ? il" 11 - M i M betrieb ds Raten C3at 43d 3r. Ns. 123, 140 und 143 Ctrgtma Kd., 57 Q. Q5sryitts. assgu
Schuhe !
mm
i - St-" -T m I 'i1., ?. ,iT , . Vl4 . im " .'V(r'-'- 1 ) t'ttZr wt'-Si V- ''-Ä'"t' li 1 WW-M?ÄMO
L Li ii
nfflY
Will
Lditorielles. Man kann nicht in Abrede stellen, daß die letzte Legislatur sich im großen Ganzen recht anstandig benommen und
eine ganze Anzahl sehr guter Beftimmungen .dem Gesetzbuche einverleibt hat. ES ist erfreulich, daß sie sich aus keine weitere Tempereozgesetzgebung einließ, obwohl Fanatiker eS nicht an der nöthigen Bemühung fehlen ließ. Eines der besten Gesetze ist daö, welchkö die Bez,hlung fester Sehalte an Friedensrichter bestimmt. Wir haben ein solches Gesetz seit Jahren empsohlen. ES war langst so, daß Advokaten von Ansehen gar nicht mehr in den FriedenSgerichten praktiziren wollten und Schreibe? die erinnert fich auk der Zeit seiner NechtSpeoxiS recht wohl mit welcher Unlust und welchem Wider streben er vor Friedensrichtern fungirte. DaS wird nun wahrscheinlich anders werden und eS werden nicht nur bessere Elemente in dieses Amt treten, man kann auch weit unparteiischere BeHand. lung erwarten. Ebenfalls von großer Wichtigkeit ist da sogenannte Eounty Rtsormgesktz und wir zweifeln nicht an dessen wohl. thatiger Wirkung. Neben den CountyEornmlssären wird ein Eountyrath eingeführt und die Beziehungen zvischen den Eounty Kommissaren und ocrn Countyrath Beiden ähnliche sein, wie die zwischen dem Board os Public Works und dem Stadtrath. Der Countyrath besteht aus sieben Mit gliedern, davon werden drei vom ganzen County und von vieren je einer in einem bestimmten Distrikt deS Countyß gewühlt. Die Eounty - Commissüre können keine Ausgaben über die vom Countyrath gemachten Bewilligungen hinaus machen. Jedenfalls wi?d durch diese Se. Kimmung einem großen Theile der Korruption und Eigenmächtigkeit der Couuty'Commissäre ein Ende gemacht Die Mitglleder deS CoüntyratheS bekommen je nach der BevölkerungSzahl der CountieS einen Gehalt von $10 bis 5Z0 jährlich. BiS zur Wahl in 1900 werden sie von den Circuitrich. ern ernannt. Eine ähnliche Behörde wird durch ein anderes Gesetz für jedeS Township geschaffen und heißt Township Advisory Board. Er besteht auS drei Mitgliedern, welche für vier Jahre gewählt werden und sie erhalten $5 per Jahr Die Township TrufteeS müssen in Zukunst Voranschläge für ein ganzes Jahr machen und sie dem Board unterbreiten, -der sie annehmen oder verwerfen kann. Der Board hat auch die Rate der Township Steuer zu beftinmen. Wie die Bestimmungen betreffs deS SchulratheS von Indianapolis und die Art der Erwählung der Mitglieder desselben wirken werden, bleibt abzuwarten. Der Schulrath wird künstig hin bloß auS fünf Mitgliedern bestehen, welche ihr Amt unentgeltlich versehen müssen. Sie werden nicht in einzelnen Distrikten, sondern von der ganz? Stadt gewählt. Die Nominationen geschehen nicht in Primär- oder sonstigen Parteiversammlungen, sondern durch schriftliches Gesuch an den Mayor. Kein "KouseKoläer" darf mehr als ein Gesuch unterzeichnen und zur Nomination find mindestens 200 Unterschriften nöthig. Damit scheint die SchulrathSvahl wirklich der Politik entrückt zu sein, theoretisch wenigstens, ob eS auch praktisch der Fall sein wird, bleibt abzuwarten , VmlilNchrilhleli. .Wetterbericht. WSrmereS, schönes Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 20 Grad, niedrigSe 12 Krad. S fehlt an Transportschiffen. Washington, 7. März. Die Absenkung von Verstärkungen nach den Philippinen ist eine sehr schvie rige Sache, weil e an Transportschissen fehlt. Ungefähr 7500 Mann sind unter Befehl, sich für die Einschissung vorzubereiten und zur unmittel baren Verfügung stehen bloß vier Transportschiffe und die Zusendung von Verstärkungen wird daher nur sehr langsam vor sich gehen.
i tT . m i . i (. I k( i, . M . .
v X uicotn civ iw r i v ' zeß. . Chicago, 7. März. Heute Nach, mittag betrat in seinem Prozeß wegen Ermordung deS ConstablerS Charles McDonald Baron von Biedenfeld selbst den Zeugenftand. Er erklärte McDonald habe wiederholt sein Leben bedroht, und nur um sich gegen einen wabrscheinliöen- Anariff vertheidigen zu können, habe er die Gewohnheit an genommen, einen Revolver bei sich zu führen. AlS McDonald am Abend seiner Erschießung den Saigon betrat, in welchem der Angeklagte ein GlaS Bier trank, habe er im Vorübergehen zu ihm gesagt: Setzt habe ich Sie" Der Angeklagte behauptet, er habe dann vorsichtig nach seinem Revolver gegriffen, um ihn bei der Hand zu haben, und als McDonald nach einer ganzen Anzahl weiterer Drohungen Miene machte, seinen Revolver zu ziehen, habe er, der Angeklagte, ihn niedergeschoffen. Herr von Biedenfeld erklärte, er habe nur geschossen, weil er wußte, daß McDonald ein gefährlicher Mensch war, und weil er sein eigenei Leben für bedroht ansah. Der Angeklagte trug seine Verston deS Vorfalles gut vor, und machte auf die Jury einen vortheilhaften Eindruck. Seine Aussage war noch nicht beendet. alS Vertagung eintrat. .,,, eine Freiwilligen. Chicago, 7. März. Nach einer DepelcheauS Washingtonhat Präsident McKinley beschlossen, von der Ermächtiguvg zur Organisation einer provisorischen Armee von 35,000 Frei willigen keinen Gebrauch zu machen, da er glaubt, nach Entlassung der vorhandeaen Freiwilligen mit den 65.000 Mann der regulären Armee auSkommen zu können. Vor allen Dingen beabsichtigt er schleunigst alle Stimmgeber auS Cuba und den Philippinen heimzuholen, sobald sich für die Freiwilligen reguläre Truppen an Ort und Stelle schaffen lassen. , , m ,, Die Deutsch-Amerikaner. Chicago, 7. März. Die Mal. senversammlung der Deutsch-Ameri-kaner, welche gegen jede Allianz der Ber. Staaten mit England oder an deren Mächten proteftiren soll, ist in voller Vorbereitung u.d wird vorausfichtlich im Auditorium ftzZ, finden. Gestern Abend traten über 100 Vertreter deutscher Vereine von Chicago. welche über 50.000 Mitglieder zählen. in ZungS Halle zusammen, hielten Reden und ernannten ein Arrange-mentS'-Comite für die Müssendersammlung. ES wurde geltend gemacht, daß Deutschland qröblich verläumdet werde, und daß England auS Eifersucht auf Deutschlands Beziehungen zum amerikanischen Volke seine Versuche mache, dieselben einander zu entfremden. Der Versammlung wohnten John F. Finerly, die Richter SibbonS und Dünne und andere hervorragende Amerikaner irischer Herkunst bei, um gegen Verbindungen mit dem AuSlande, speziell mit England mitzuwirken. Die genannten drei Herren .hielten beifällig aufgenommene Reden, und Richter GibbonS erklärte, daö Interesse deS LandeS werde am. besten gewahrt. oenn vir unsere Schlachte selbst schlügen, ohne daS Ausland um Beistand zu bitten. HU V o n M a n i l a. Manila, 7. März. Zn den letzten 24 Stunden fanden fast unanterbrochen Kämpfe statt. Die Scharfschützen der Insurgenten befinden sich auf allen Seiten und plagen die Truppen unaufhöflich. Die Insurgenten versuchten die Pumpstation der Wasserwerke abzuschneiden, aber eS gelang ihnen nicht. Heute Morgen lag eine Abtheilung der Brigade deS Gen. Hale und der des Gen. Wheaton zwei Stunden lang im Kampfe mit den FilippinoS und diese unterhielten ein stetiges Feuer. Nachmittag übernahm eS HaleS Bri gade, die Rebellen auS der Umgegend deS.RelervoirS und der Wasserwerke zu vertreiben. Die linke Seite deS Flusses ist vom Feinde geräumt, aber er befindet sich noch in ziemlicher Stärke der Linie deS Gen. Wheaton gegenüber. Wir hatten heute einen Todten und fünf Verwundete. Der Feind hatte zwanzig Todte. . In NegroS und Zloilo wurden Postärster etaölirt.
In Uebereinstimmung mit Jnflrurtionen wurde heute ein Generalbefehl erlassen, welcher den Truppen befiehlt, Leben und Eigenthum aller deutschen, SSerreichischen, holländischen, italieni-
schen und portugiesischen Einwohner zu beschützen und mit der Mitwirkung deS deutschen ConsulS, wenn nöthig, besonderen Beistand zu leisten. Um 3 Uhr heute Nachmittag war die Temperatur 84 Grad. Die Hitze war groß und 25 Mann wurden von der selben überwältigt. .,,, ' Sine Luftfahrt. Berlin,?. März. Sine bemerkenSwerthe Luftballon - Fahrt haben drei Offiziere gemacht, welche zur Luftsch,ssr. Abtheilung der deutschen Armee gehören. Dieselben stiegen vom Tempelhoser Felde um 10 Uhr vormittags auf und landeten um 4 Uhr Nachmittags in dem Dorf BaguiSka in Galizien, Oesterreich. Die Entfernung von Berlin bis dorthin beträgt 421 (engl ) Meilen und wurde also in sechS Stunden zurückgelegt, waS ein durch schnittliche Flug-Geschwindigkeit von etwa über 70 Meilen per Stunde be. deutet. Der Himmel war während der Zeit klar, aber eS ging ein starker Wind. Der höchste Punkt, welchen der Ballon erreichte, war IS. 000 Fuß über der Erde, und eS herrschte dort eine Temperatur von 27 Grad unter Null (Fahrenbeit). Nachdem die Offiziere in Galizien gelandet waren, hatten sie noch ein abenteuerliches Er lebniß. Die Bewohner des Dorfes BaguiSka find Ruthenen und verstehen kein Wort Deutsch, und sie halten die Offiziere im Verdacht, Spione zu sein. Oie Offiziere waren nicht im Stande, ihnen Aufklärung zu geben, und die Dorfbehörten nahmen sie in Haft und behielten sie im Gefängniß, bis der Commandant deS 20. österreichischen Jnfanterie-RegimentS in Neu-Sandee ihre Freilassung anordnete. Die Luflsch'ffer find : Lieutenant Siegfeld, Lieutenant Hildebrand und. Baron Harthausen. Zu Festungshaft begnadigt. Berlin, 7. März. Der Kaiser hat die sechsmonatliche Gefängnißstrafe, zu welcher der Zeichner Th. Heine in München vom Leipziger Gericht im Dezember v. I. verurtheilt wurde, weil er in der satyrischen Wochenschrist SimpliclsfimuS" die Paläftinareise deS Kaisers karikirt hatte. in Festungshaft von derselben Dauer umgewandelt. Franz v. Lenbach, Prosessor Oberländer und Andere hatten fich direkt bei dem Kaiser für den Künstler verwandt, dem bei seiner Zeichnung der Humor wohl durchgegingen ist, dem aber sicher jede beleidigende Abficht gefehlt hatte. Wollen sich wieder ver- . tragen. P a ri S,7. März. Folgende halbamtliche Note wurde heute Abend auSgegeben : Eine befriedigende Ordnung der Fragen, welche durch den gaschodaZkvischensall entstanden find, darf zwischen England und Frankreich vor Ablauf von IS Tagen erwartet werden. Die Abgrenzung der respektiven Territorien ist soweit vorgeschritten, daß der Ausgangspunkt und die allgemeine Richtung der Grenze bereits vereinbart ist, und England hat zugestanden, daß Frankreich zu einer Handelsstraße am Nil berechtigt ist. Italien und China. Rom,?. MSrz. Die italienische Negierung ist entschlossen, von China eine Entschuldigung zu erlangen und hat ein Geschwader von fünf Kreuzern mtt hundert Kanonen und 1500 Mann nach der San Mun Bucht abgeschickt. .,,, De Kaisers Telegramm. Berlin,?. März. Kaiser WilhelmS BeileidSdepesche an grau Rudyard Kipling anläßlich der Erkranknng ihreS Gatten wird in der Presse viel besprochen. Die vosfische Zeitung sagt: Diese neueste Kundgebung deS Kaiser und die jüngsten der deutschen Minister stehen im wohlthuenden Ge gensatz zu den irrigen Behauptungen, daß Deutschland, beabsichtige, einen Zollkrieg gegen die Ver. Staaten in Szene zu setzen. 3n Gegentheil hegt die deutsche Nation den entschiedenen Wunsch, mit Amerika in Frieden zn leben, . auch virthschastlich, aber sie hofft aus volle Reciprocität und
rauf, daß die legitimen Interessen
Deutschlands berücksichtigt werden. Die obigen Bemerkungen und Kaistk Wilhelms Vorgehen scheinen auf der Annahme zu beruhen, daß Herr Kipling dauernd in den Ver. Staaten wohnt, und aus der. Thatsache, daß seine Gattin Amerikanerin ist, und daß seine Sympathien für daS Land ihn zu einem geistigen. Amerikaner machen, während er in Bombay geboren ist. Die halbamtliche yoft sagt: Die große Herzlichkeit, mit welcher unser Monarch Herrn Kipling ehrt, sollte dazu nach einer Periode der künstlichen Entfremdung, welche, wie wir über zeugt find, der Vergangenheit avgehört, die Amerikaner daran erinnern, daß sie nirgends bereitwilligere und freudigere Anerkennung der glänzenden Seiten ihres Charakters finden werden, wie bei ihren hiesige Vettern, und vor allem bei unserem kaiserlichen Führer. .,, . SchiffS5?at)ric)ten Angekommen in : NewSork: Kaiser Mlhelm der Sroße" von Bremen; Wefternland von Antwerpen. Antwerpen : Ätalia" von Philadelphia. Smyrna: Augufta Victoria von New Lork. Allerlei. DieGenickstarrescheintin 5?entucky immer mehr um sich zu greisen. Von CurdsdMe m Dadleß lrunty allein werden neuerdings fünf Todesfälle an der Krankheit gemeldet. Die Verstorbenen sind Perry Sampson und dessen ffrau. Thomas Osborne, ein Sohn von Elijah Craig und em Sohn von James Staples. Aus 5)cnderson berichtet man ebenfalls wieUnm zwei Todesfälle. In Paducah und Bowling Green ist die Genickstarre ebenfalls aufgetreten, und Frau Code Vailey, ioelche in Little Muddy wohnt. verlor, zwei 'nmder durch die -schreckliche , Krankheit, und em drittes lfl schwer leidend. Die beiden Kinder starben innerhalb von drei Stunden. Zwischen Austernfängern und der Virginia Austern Polizei Hai im Tanzier-Sunde eine förmliche Schlacht stattgefunden. Das Vooi Water Lily", (Sept. Jesse I. Marsh, und ein Baltimore? Pungy", im Commando von Capt. James Evans, wurden gekapert. Die Watcr Lily" wurde in Kedge Straits, volle 15 Meilen in Maryländer Gebiet, und das Pungy" in Whitt's Cove, Smith Island, drei Meilen innerhalb des Maryländer Gebiets, genommen. Der Cavitän des letzteren Bootes war zur Zeit derGefangennahme nicht an Bord; Capt. Marsh und m Bemannung der Water Lily" wurden nach TangierIsland genoirmen, entflohen aber in der folaenden Nacht von dort. In Lille erfolgte unter sonderbaren Umständen dcrMord eincö 11jährigen Knaben Namens Foveau. Der Verdacht pel auf seinen Lehrer. welcher der erste war. der anlaßltch der Katastrophe dem Vater seines Zoglings einen Besuch abstattete. Derselbe legte aber bisher kein Geständnis ab. Die Untersuchung hält daran fest, daß der Mord von einem Angehörigen des Instituts begangen sei. Der Thäter schrieb folgenden Zettel, welchen man neben der Leiche fand: Ich, ein ehemaliger Schulbruder, jetzt ein wüthender Socialist, beging diesen Mord, um daö verhaßte Haus zu Grunde' zu richten." Man fand den Leichnam im Sprechzimmer liegen. Dort machte der Hausdiener die grauenhafte Entdeckung. Wie der R e gie r u n g 8 Ingenieur Balanoö, den die gri?ckische Regierung nach ver vom Erdbeben heimgesuchten Gegend deS Pelopannes gesandt hat, berichtet, sind in derSiadt Kyparissia 53 Häuser gänzlich eingcstürzt und 70, die bei einem neuenErdstoß einstürzen wurden, unbewohnbar geworden. Im Dorfe Blemenia sind 7 Häuser eingestürzt. Daö Dorf Stasio mit seinen 35 Häusern ist ganz zerstört.. In dem Städtchen Philiotra sind 1? Häuser eingestürzt und 00 unbewohnbar, in Chalazamon 47 und 11. In manchen Dörfern mußten jft Einwohner vier Tage lang unter freiem Himmel schlafen, in den meisten anderen thaten sie es auS Furcht. Daher mute vor allem für Zelte gesorgt werden. Der Regierung muß es jett eine heilige Pflicht sein, den Bewoh nern der betreffenden Orte nicht zu ge statten, die Häuser nach alter Weife wieder aufzubauen; ist der Platz gefährdet, so müssen die Leute an einem weniger gefährlichen Platz in der scähe angesiedelt werden, wie eö seinerzeit in PhokiS auf Anordnung des Seismologen Dr. SkuphoS geschehen ist. 1823 wurden dieselben Gegenden deS Pelo pannes in derselben Weise heimgesucht und doch ist seit der Zeit nichts gefche . , Vt " ' '
I nlLL lfl f. X.. " '
j V2H4Jt; i MllllUUIg. I Wenn nicht die Elfte, wrläe die Keime der Gelppe n dem Kö,per zu-' Illf.nfsn tnfnvt ntfnt n t , VV. tttM MIVlll, V schwächen sie die Nerven und den örper bis dieser xusammendricbt. ltmodische Behandtungkvelse genügt hur nicht. Es giebt ein Mittel, weicheS niemals seht schläatso lange noS tlwaS Kraft vorhanden ist. DleS ist Br. VCxlW Rerv:ne, ein Mittel zur Stärkung der Nerven, wie es kein zweites giebt. Kopfschmerz, Ruckenschmerz, Nervosität, Schwindel, Appe tltlosigkett. Schlostostakeit. Nerveam tüttung, alles weicht dem Sir.flusse diees Mittels. Die Grippe hinterließ mir Neural sie, Schlaflosigkeit und Maaenbe schmerden, welche sich schnell zur Nervenzerrüttung entwickelten und mich zu einem vollstädiaen Wrack mackten. Als mir mein Hausarzt nicht helfen konnte, suchte ich in Grand RapidS Hilfe, dort aber gab man mich vollständig auf. Dann begann ich Dr. vctleS' Nervine zu nehmen und ich fühlte mich besser von der ersten Dosis an. In einigen Wochen war ich wohl und ich kann jetzt auf der Farm arbeiken, vle tr Sohn F. MiSner. Cedar SprtngS, Mich. Ein Probepacket für Dr. MileS SeHandlung der Gr'ppe, bestehend auv Dr. MileS' Nerdine. Dr. MileS' AntiVain Pill und Dr. MileS' Nerve and Liver P-llS wird völlig kostenlos Jedem zugeschickt, der tie Zusenduna ver Vokkarte verlangt, seine Abrefie und den Namen dies, Blatte anaiebt. cbreibt an Dr. MileS Medical Eo . Slkbikt. Ind. Der Board of TrusteeS" der Polizeip.'nfionßkasse vird,- nach dem von der letzten Legislatur angenommenen Gesfh. auS cem Moyor, Ciky.Controler, Poltzeisvperivtendent und sechs Mitgliedern drr Polizeiforce bestehen. Letztere find von den Polizisten zu wählen. S.apt. Dawson und Gergeant Hyland find bereits als im VorauS sicher erwählt zu betrachten. Erfrischenden Ochlaf erlangen Sie, wenn Sie HoodS SarsaParma nehmen, daß die Nerven stärkt und UnVerdaulichkeit hebt. Sie sollten eö Probiren. HoodS Pillen wirken prompt, sind leicht zu nehmen und kosten nur 25 Der 11 ew Vork (tore lStablikt 1853.) "'HZ..?. Buttenck Muster I Eine weitere Partie lannell Blousen in roth, braun, lohbraun, schwarz :c Sie sollten 51 50 bringen Donnerstag 49 Tenw. r-i i ,73 I. St. Andreasberger Canarierl'VSgel, Papageien, Roth Vögel und alle Sorten Sing, und Zier-Vögel. Sine große ukwahl aller Sorten Käsige, AquariaS, Globeö, (Soldfische ic. Ferner da beste Spottvogelfutter, besten Vogki. Samen zu 7c daS Packet, 3 Packele für 30 Cent. C. F. Klepper, 423 affachst ,. tsch CicawBi'Ksk Wti fetsf. Zum Kaiser Friedrich Nordwestecke Velaware -unö South Str. dem vig Four Frachtbahnhof gegenüber. Zlnt bie besten Oetränke und (Cigarren, :: guten Lunch :: und zuvorkommende Behandlung bei t?? drsKMt tfia vMwmtvi ff. rarrniah Ttfc.. W Met ymt. X itak. T. mi wnm9 m imnn, cll rti t U.wrtL. TktotoM tinjmA wiTwoammi iiuw;iuiU 94 mh uns a mmm xj . w.m I M r-l Vrrv,( mum um wnq wwm w pmr im im n
u
m
n
fiiilfilll
k'jürsij
rnnwp r-Äs-ns UUrJL I sÄMrsatiÄ
-4Vyl V S?1 ---'V Aifc MMmssoz DÄlWIdKf&immm&?&& Z-pv r j- 1 f -V r 1 V r-i -S; -. 5.v . -s4-,t , , f JSf, IT " W tf!cW'i v ' lCs i G ( 'MWM j l' 1 ) hi'&i&iJ ( 5 (7 L itfs k h WW55K - - iir Qi iC7 s? M tzM j j i fr j , , y i j7 - V' X 3 mi-h-u JS2rYW j u ylrr toi WrC f -' 7 tt ' 57 -i" Ts -3?&s( y x- -Ax
IDiAIAPOLIS
BRS
UM
otölittS IepnMmeM
Tel. L s
102 Nord Pennsylvania Sör.
nmPfeV
von und ach Suropa. Alle Atlantische Dampfer.Linien find durchunS vertreten. Verkauf von Wechsel auf allen Orten Europas.
Caepets, Morhönge, MMen
. in größter Heiz, und Nochöfen Alle Sorten Möbel-, Blech, Granit u. 31731 Ost Washington
CDJ2n.Z&& UOdm THsTTXinTDra ga-ra -rm
11. 1734 '
Die beste 19c Cigarre
mit feinstem, rmporklrtcm Havava Filler." 6JJQDTKEKT HüiQ.HJCDIHI9 Fabrikant.
ALBERT
(Nachsolge,Zaonrull A Schidt.) Fabrikant aller (dorten
W
dT
(S
'jBL!LLViJJJ-Jo
Feine hocoladen eine Specialttöt. Händler in gesSSlten und unaefchSlteQ Nüssen
OäSer, Sroeerißen, QonntagSschulen, vereine und Logen werden gebeten,mir ihre Kundschaft zukomsn zu lassen. 5ro. 102 Qüd Vsnnsylvnni Otrns, gegenüber der SaS-Office, 5aZe,tio Su!1ü!Oe.
Sent?t),o
Fmer-Versicherungsgesellfchafl
von TTim cTl
Hauptoffice: L?z Oüd Delatrars Cte Indianapolis, nd. Die ätt:?e vnschnungS-Se,ellschast it 44jährige ehrenhaft Oeftande.
Oolib! . OiQttl Oilligl
CapitczlOlOOyOOO.
Zvsfvti euJ eezen C:?Cjl3jUa und Ctern-Cn '
Theodor Otoln. rSsidt. Lorens Oehmldt, Ccrttst. OoTjnld Ccidc3tlcl:or. CclUiUt.
COIPill,
57 !
-a
YU jl II lu
- NnMge Auswahl. und Stnhlheerde.
WesiQsiiiz. und Nefrigeratoren.
Porzellanwaaren und alle Haushaltung. fachen. Str., i Square östlich vom CourthauS. Nachfolaer von öaueisen A Lartmann. i -sl nmbo AJctiva: Q393f7V7v Thoodor Hoycr. Csir.:'n Ansjnot Döppcro. Cniil tz CteZtZr
KRULL
.
wi
