Indiana Tribüne, Volume 22, Number 166, Indianapolis, Marion County, 6 March 1899 — Page 3
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ZalKniMm. "Ich habe Ihre wertvollen CaSearet o braucht und find sie volUommen. Könnt nicht mehr ohne sie sein. Ich hab, sie eine Zeit lang gegen Unver. daulichkeit und Gallenleid gebraucht und bin jeht dollständig geheilt. Empfehle sie an jede. Werft, NAWal vnZuct. wird nie oSne sie in der Fanlilie sein." Edw. .Marx. Albaay.N. I. fnrtenetm, schmackbaft. wirksam. Schmecken gut. Mm ant. mache nie krank ettt tdmvJ- vervrsachea seine edjmerjen. 10c.25c.auc Heile ftovfnng. Sterling Ktmeij C.-npa7, Chlcif, Jl.atr., , Trk. 521g NO.Tn.Tt Is"1 nnv anttert von crtcn aewodnbetr. xkern ,ur Hell derTadalö. . Dr. 3. A. Sutcliffe 9 W n n d - 2l r z t, Geschlechts-, Urin und Rectum Arankheiten. Osfice: löOttMark-Ntr 21.941 Okftctstunden : 9 bis 10 Uhr Cotrn.; 2 bis 4 Uhr Rm Dr. I. Bühler, 130 SfZ MciÄnrtz? Sir. Lple.ft.dsa : 3 5t5 9 Uh? Dcrrn. ; 2 M3 3 ! hr Nachm.; d H3 ? VLit RddS. Telephon 1 -14G. iprti'tunJea : S.:..! ?c?l::äa. Die Ofsicc vv BTV ? ff" in. PXiVTC . JL JQ 1 Jlä. und Dr. 1:0 LE, besinnet sich in 24 Ost OU'w Straße. 2itep?0Ti No. 927 wie bisher. Dr. Louis Eurekhardt, No. 1134: Süd Aieiidwi Sirahe. 3DTf (Sstur Jen dr.idS. 8 S ilTcrren und 7 VViiloughby 31oclr, 244 tforr i'Jrntian Straße. Syrechftundei: 2 4 ?:zsmttrsgß. t- Tel. LSI i. Miillors Seber - Pillen ist daS beste ur n?be:,bri auch gelindeste lUxiM ezen Un7eid2uiich!eit, Verstopfung, L.'blcidentc. 23 (5ents die Scbachkel.bei SSerfc. M it!!er, SpotHckr?, Ecke East und Westtngto Str. und auch i alle andere Zlrolhektn. tiYK?& Vil f , ? l4l i j ! v i .- 'Ar, im v.i;t - Arzt. rio. Kj v?cti "pf5üIiw?üa Str. a S iLiiZ suS Quz:;ch üttgewsr.dZ. hat seine Okftce nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 3loib Dkridlan Str.. erste Etage, verlegt. Qfnce Stunden : Bon 2 biS 4 NHr Namittaz Telephon: O'ftce 292 Wohnung VFg. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1c37 Nord Pennsylvania Straße. WALTER FllAXZ, Zahn-Arzt, Ko. 90) Oft Market Straße. Coffin Block. Zimmer 42. Osffce.Stund: 9 Hl 12 5.. 1 lil 5 91., 7i9 ödend. Tsuntag von IU Uhr Bm . bi 2 Uhr Rm mv !L. V RlPANS TABULES re intcnded sor cMdrcn, ladies and all who preser a rnedicine dlsuised as con scctlonery. They may now fcc had (put vd In Tin Boxes. scvcntv-twö In a box pricc, twcnty-sivc cents er five boxes sor one dollar, Any d ruggist vill get theta . i.i , . ii you insisi, ana mey may aiways oe obtaincd py rcnuttingthe pnee to ThcRIpans Oieirjcal Cömpanyv0; O-TcT K PPRüCE5j VA4 50 YEARS' vVr EXPERIENCE v r . D Tradc Marks Designs ASSS!iSSSSSSf ' Copyrights &C ViltklT scertain our opinion sree wnetder st Inrentloi H probnbly patentable. Commonlc. tiontr1ctlyconfldentIaU.IUnJbook ob Patent ent fre. Oldest erency sor aeennnffpatenta. Patent taken throueh Munn Co. recelTl tstteial notiett wltboat chnre. in th Sdentific American. Ahandjomelrlllustratea weetir. Mi caULton of any cientifl. l; Tei yer ; fonr montha, i. Sold dy all new Larrent rtw Termi, (3 a y Biu , . . tl r.lU?in & Co.36,Broadwa'Hev York " Brli Ji üffloe: C5 T Bt- YTuhtagton. D. C adalera. M. Gisi Dentfdi nchvittder. 17 OS McÄsrtv Str. LZe Last. Up Stalrs. i fiCTT CftTt V Zvank. 7 Ml 'trk,, nimmt ei0ssfit ftr ich fiaVf-A
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sstsW"1 '.;' ..w' lüs Im Bitchenhof. Roman von Fanny Kaltenhauser. (Fortsetzung.) x;ei enz! Sie i) ttc tön nickt mehr in der Nähe gesehen, da sie l,icü, mieden wie Feinde. Sie wußte es. daß er geheirathet, hatte auch . rnommen, daß er ein Kind besaß, ehe Tochter, und daß er ein Bauer war wie kein anderer in der Umqegend: Strebsamkeit und Eifer bei der Arbeit, eine merkwürdige Umsicht in wirtyschastlicheii Verhält mssen war ihm eigen, dazu der sparsame, allem Ueb:rslüssigen abholde sinn aus dem allen war es gekom- . i T"' a"..""- V, V X. , eMkM Zeitraum V0N achtzehn JahttN men. oan aus oem ieinoauern m ein GroiZbauer geworden; dcs üoa leitnerhäusel" hatte es einst geheißen, nun biek es das .Oberleitneraut-. Langsam hatte der Lenz ein Stuck Grund um das and:re gekaust, eine Kuh um die andere in den Stall gestellt, bis er vor sieben Jahren sich ein großes, stattliches Haus erbauen ließ und das bisherige Wohnhaus zur sog:nannten Ueberländ" wurde. Seit vielen Jahren lebte bei dem Lenz sein alter, weißhaariger Vater. Der franzi war derselbe einmal bei einem Kirchenbesuch gezeigt worden, und sie hatte lange in einer seltsamen Rührung dem kleinen Männlein nachgesehen, das langsem und gebückt aus muven Fußen dahinschlich und ein gar mageres, von Sorge oder Kummer durchfurchtes Antlitz hatte. bis sie jäh die Rührung von sich abschütt:ltt und eilig ihren Weg fortsetzte. WaZ ging sie der Vater jenes Mannes an? jenes Mannes, der sich so leichtlich eine andere zum Wciöe nehmen konnte, nachdem er sie nicht bekommen! Mit derartig abweisenden Gedanken suchte sie auch jedesmal die oft aufsteigende Sehnsucht zu ersticken, und es gelang ihr auch immer für eine Zeit lanz. Hatte der Schrecken, das Entsetzen vor dem Verbrechen, noch mehr aber ein starkes Ehrgefühl und die Liebe für ihren Vater sie einst bewogen, den Lenz von sich zu stoßen, so hatte die rasche Heirath desselben ihr im Stillen trauerndes Herz tief verletzt, und die ersten Jahre hindurch empfand sie kein Sehnen nach dem Mann, durch den ihr so weh geschehen. Danach aber, als der Mann in den Mund der Leute kam durch seine Wirtschaftlichkeit und rasches Wohlhabendwerden. als sie allfettig Worte der Werthschätzung, ungemeiner Achtung vernahm, da schlich eZ zeitweise in ihr Herz: eine qualvolle Lust zum Denken an ihn. ein tiefes, wehes Verlangen nach seinem Anblick. Sie drückte dies Empfinden nieder mit ernstem Willen sie hatte ja einen Mann, dem sie Treue in Wort und Gedanken gelobt hatte. Und und der andere verdiente es nicht, um ihretwillen nicht, daß sie an ihn dachte. Nein, d:r Lenz verdimte es nicht! Das dachte sie auch jetzt wieder, als sie ihrem aus der Stube schreitenden Mann mit dem Vlick folgte und dabei allerlei Gedanken durch ihren Kopf gingen. Und dann lächelte sie plötzlich über sich selbst; sie war eine alte Frau geworden und hatte einen großen Sohn da war es doch mehr wie- dumm, daß sie sich noch Gedanken machte über einen, den sie geliebt hatte, als sie jung gewesen! Die Frau nahm plötzlich den Kalender, der an der Wand neben dem Tisch hing, herunter und blätterte, bis sie den Monat December vor Augen hatte; auf das weiße, leere Merkblatt daneben schrieb sie einen kurzen Vermerk: an welchem Tag der Most verkauft worden, wieviel und zu welchem Preis. So!" sagte sie dann befriedigt und hing das Vüchelchen wieder an seine Stelle zurück. Dann sah sie nach dem Sohn hin, der an dem großen Kachelofen stand und sich wärmte, indem er den Rücken und die Handflächen an die warmen Kacheln drückte. Ist eine schneidige Kälten draußen heut, Mutter!" sagte er wie beiläufig und nickte ihr zu. Ist mir frei durch und durch gegangen. Muß frei morgen gehen und den Schneider bestellen, daß er mir au? meinen Pelz einen neuen Oberstoff draufmacht. das Lodenr'öckel da ist mir wahrhaftig zu kalt jetzt. Die Vuchenboferin nickte. Hätt'st ihn gleich heut bestellen können. Hast nicht dran denkt? Der Vater brauchet ja eh' auch eine neue Hosen." Der Ferdl aber hatte plöhlich etwas anderes im Sinn; ein vergnügter Ausdruck zog über sein Gesicht. Du. Muatterl, die Neuigkeit aber, die ick heut mitbring'! Da wirst schauen! Hätt' bald drauf vergessen! Der Hannesvetter ist mir begegnet sein Bub hat sich versprochen mit der Wegscheidter Agatha!" Die Agatha nimmt er sich?" Die Franzi schlug die Hände zusammen vor Staunen. Aber geh, die zwei sind sich ja doch allcweil vom Schulgehen her so feind gewesen und hat jetzt alser große eins das andere nicht angeschaut!" Der Ferdl nickte. Freilich, freilich! Wenn einmal die Red' gerad' auf die Agatha 'kommen ist, nachher hat es allemal gleich geheißen bei ihm: Das cm;fl fT ? imrtiil ? Und jetzt h'iralhet sie! Muß ihn yislTII VJUiJ lUltyWUUiUfc, Uliuutv 141Ui m,r ;nmslT hhfr Nackt 01C iitCö CNCIC ÜU CUuilUl uuu y .T. !m . P f,rtfin sä tut d, iHIlimmn bet iv ia 1. 1 1 uuvbn v .w ,r.L t rm r . in r. - j. Thau: IN orei Mqen oic ajo zeit, und ick soll der Agatha ihren Brautführer abgeben." Kannst nicht nein sagen bei einem so nahen Freund, wie der Hannes ist meinte die Franzi. Freilich nicht. Ich hab' aber auch versprechen müssen, daß ich dem Vater und der Mutter zured, daß alle zwei kommen. Der Hannes kommt eh' selber in's Einladen, und er will ein Zusag' erhalten, sonst freut ihn der 2ag nicht d:e Halste so hat er gemeint Die Franz! zuckte die Schultern, Bin nirgends mehr gewesen seit meinem eigenen Ehrentag!" sagte sie wie für sich hin, um dann nach einer längeren Weile ernst hinzuzufügen'
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der nächsten Herwanviiqasr yat nie wer geheirathet. und ich hab' so keine Freud' gehabt. Freilich, der Hannes na ja! Wenn der Baue? geht und daß es ihm recht ist, nachher kommen wir halt zu der Tafel. Mußt lhin'S halt sagen, dem Vater, Fzrdl!' )a:?.lt erhob sich die Buchenhoftrin. um die Stube zu verlassen, da die Arbeit sie in die Küche rief; an der Thür wendete sie sich jedoch noch einmal um mit der Frage: Was für eine wird denn die Zubraut?" Der Ferdl zuckte die Achseln. Ich weik das nicht. Ich hab' auch gar Nlt aefraat. meinte er aleichmutbia. und seine Mutter entfernte sich ohne em weiteres Wort. Ein stilles Slnnen war in ihrem Angesicht, und schier verstöhlen huschte einmal ein sonniges Lächeln darüber hin. Was sie selber hcrtte entbehren müssen, für den Sohn erwünschte sie es aus tiefstem Herzen: eine echte, heiße Lieb', die er in seine künftige Eh' mit hineintragen dürste. Und seit langem beobachtete sie ihn. ob er nicht an der einen oder anderen ti:fen Gefallen fände, aber sie hatte nichts entdeckt er blieb gleichmüth'g neben dem hübschesten Dirndl. Und eizentlich hatte ihr selber auch keine so nch: gefallen für ihn. So ans diesem Beweggründe heraus hatte es sie vorhin interessirt, wer bei der betressenden Hochzeit die Zuüraut sein würde; denn bei einer Hocbzeit gibt es eine gar gute Gelegenheit für jung: Leute, einander kennen un lieben zu lernen. Drinnen in der Küche, als die Franzi vor dem kalten Herd stand, b:reit, ein Feuer anzumachen, faltete sie plötzlich die Hände. Wenn nur mein Bub. mein.zferdl, einmal glücklich wird in seinem Leben!" murmelte sie in inbrünstigem Flehen. 9. Still und klar, in früh beginnende Dämmerung senkte sich der Wcihnachtsabend nieder. Im Buchenhof war reges Leben. Die Arbeit mußte bald gethan sein, früher beendet wie sonst, damit di: Leute den Abend würdig seiern konnten. Gegessen wurde zu Abend nichts, mit Beten und dem Singen von b'iligen Liedern brachte man einige Stunden zu, dann wurde der Gang z'ir Mette" anaetreten. Cs war eine bübsche Sckaar beisammen, da oll: Dienstleute mitsammt demBauern und dessen Sohn gingen; nur die Bäuerin blieb daheim, um den Hos zu Huten, sie munte aamen". wie dsr Ausdruck dasür lautet. Erst schritt man ein wemg wortkarg dahin durch den tufen Schnee. Die mitgenommene Laterne sandte nur einen svärlichen Schimmer durch die ziemlich dunkle Nacht. Di? Mondschekve stand in Sichzlrorm am Himmel und gab schier keine Helle. lumaua wurde cs Iebl.n:r auf dem Wtn s??l M?5,n Hp Pntt r-.nrn Wfcyt Vf . j . v j . . "rv-.v Wm.l'?in it Vi 5TDStiM VArt yilUlliUIUIW! g VU1 -ÄJikViV vanii kamen immer wieder von dem und jenem Bauernhaus Kirchg?.ng:r dazu. Und jetzt wurde es laut, lustig. Ein paar Sang?slustie unter d.n Br.r schen und Dirnd?ln fimien zu singen an. diesmal freilich nicht die a!tewohnten Schnadabl'.pfeln damit durfte der feierliche Abend nicht ent weiht werden , sondern ein frommcZ Kirchenlied. Die andeci plauderten zusammen, scherzten und neckten einan. der. Der Buchenhofer ama mit seinen' Bruder, dem jetzigen Bergmeyrbauer, voran; ein gutes Stuck hinter ihnen. inmitten einer fröhlichen Schaar. vefand sich der Ferdl. Eifrig, in bester Laune plauderte er mit seinen ibegleltern. Selbst die Kreofer Nost, die eine saubere, reiche Lauerntochter war und die den Ferdl besonders gern sah. empfing heut manch scherzhaste Anrede von ihm; sonst that er immer ern wenig stol und svrode. wenn er sie traf ;e ließ es ihn ZU viel merken, daß sie ihm zugeneigt war. Wenn er sich einmal eine nahm, dann mußte die sich suchen lassen, nicht ihm von selber in die Arme laufen. Heute schlug ihr das Herz bis an den Hals hinaus vor Freude und der urplötzlich erwachten Hoffnung, sie sei dem Ferdl doch nicht gleis.'Zittig. Lange dauerte freilich ihre Glückseligkcit nicht, denn auf einmal gcrieth der Ferdl in eine neu hinzugekommene Schaar. und nun schaute er sich auf dem ganzen Weg nicht ein einziges Mal mehr nach ihr um. Nach der Messe aber fah sie ihn gar nicht mehr. Er aina als einer der letzten aus der Kirche. Dazu hatte ihn aber nicht etwa eine innige Andacht veranlagt, sondern ein junges Dirndl, das auf der untersten Stufe vor dem Marienaltar kniete. ES trug das Haupt tief gesenkt, und er sah das Gesicht von ver Seite. Dasselbe erschien ihm fremd. Möglicherweise, daß er es schon einmal gesehen, aber nicht in Gedanken behalten hatte. Doch mußte das schon lange her sein, derweilen das Dirndl noch ein Kind gewesen denn wenn es erst vor kurzer Zeit gewesen wäre, dieö rosige, feine Gesichtlein hätte er gewiß nicht vergessen. Wie ein schönes. zartes Blümel kommt ihm dies Gesicht vor. Eine innige Frömmigkeit liegt auf den hübschen Zügen, und immerzu bewegt sich leise der blühende, weiche Mund in dem Lispeln eines e, betes. Er kann den Blick nicht wenden von ihr, bis sie auf einmal unvermuthet einen flüchtigen Blick herüberwirft zu ihm; da schaut er in ein Paar schimmernde, große, helle Augen. Wie ein sanfter Schauer geht eS zu seinem Herzen, und dann quillt eS warm, wohlig in seinen Adern ein wunderliches ' Empfinden, das er heute zum erstenmal spürt. B:im Verlassen der Kirche hält er sich dicht hinter dem Dirndl etwa dort er zufällig, wer sie ist oder wie sie ttißt. Wissen möchte er das gar zu gern. Aunen bei der Kirchentbür sieht sich das Dirudl ein wenig um, dann gebj es schnell durch daS Gewirr der Leute auf einen großen, kräftig gebauten Bauer zu. Der Ferdl sieht plötzlich schärf 2u: daS muk ia der Oberleitner sein freilich ist er's! Er hat denselben in der Kircke und auf oem Weg manchmal gesehen, im WirthS-
. haus ist der Oberkellner selten zu ixi , fen. Gehört dem das Dirndl eigen zu - oder ist es nur auf seinem Hof bedienstet? Hastig sieht der Ferdl um sich. dann stößt er seinen Nebenmann in die l Seite und raunt ihm zu: Du, Leonhardl, weißt nicht, ist das Dirndl dort 'leicht dem Oberleitner seine Tochter? Gerad' aus, ein kleines Stückel vor un? steht sie." ' Im nächsten Augenblick nickt der ' Angesprochene: Freilich, dem Ob:r- , leitne? seine Sephi ist das. Gelt, das .ist ein Dirndl, ein besonderes? So
viel sauber, wie die ist!" Hat er 'leicht nur die einzig' Tocht;r?" frägt der Ferdl hastig weiter. . V - Ist gewiß! Und Söhn' hat er auch nicht! Du, daZ ist eine Schwere, die! Fallt ir einmal der Hof zu u?d Geld auch noch!" Der Ferdl nickt. Das weiß ich, da?j der Oberleitner volle Taschen hat. Da geht es gewiß recht zu um das Dirndl?" Ja, ja, schon; aber die Sephi schaut keinen an. Ihr Vater und ihre Mutter sind ihr halt all's. Na ja, sind die Jahrl noch nicht recht da, wo sich eins um d' Buben ordentlich umschaut ist ja erst siebzehn Jahr alt gewesen. Der Killinger Peter hätt' halt seinen Gusto drauf! Aber der darf sein Gesicht erst ein wenig umformen lassen. daß er zu dem saubern Dirndl paßt! Und der Sprecher lachte, leise, unterdrückt das aufgedunsene Gesicht des Besprochenen mit dem breiten, schioülstizen Mund, dem Miniaturkunststück von einer Nase und den Glotzaugen muZzte deutlich im Geiste vor seinen Augen stehen. Der fferdl, der den Peter auch gut kannte, lachte mit, dabei aber sah er dem Dirndl nach, wie es sich an der Seite des Vaters nun durch das Gedränge entfernte. Auf dem Heimweg war der Ferdl bei weitem nicht so gesprächig wie aus dem Weg zur Kirche; er hatte beständig ein rosiges, schönes Mädchcngesicht vor Augen. Forschend ruhte der Blick der Mutter auf dem Sohn, als man daheim beim Essen saß. Er war merkwürdig still; war er auch sonst nicht der Lautesten einer, so redete er doch gern ein Wort darein, wo e? sich schickte und fügte; heute fiel selten ein Wort von seinen Lippen. Ui-d er hatte ein so eigenes, spaßiges Geschaue. Um das köstliche Selchsleisch. die räucherten Zungen kümmerte er sich schier gar .jl C .9 P l. L niiql, wayreno es ucu oie anoeren nacy dem langen Fasten wohl schmecken lieben. Manch lust:ae Nede fiel von den Lippen des einen oder anderen man übte sich gleich heute ein auf die kom mende Faschingslust , der Ferdl ub:r schien davon aar nichts zu hören, keine Miene verzog sich in scineni scl.sam nachdenklich erscheinenden Eesicht. (ffokts hurg folg,.) UtiU Mo rsrtiV Schreibe!,? es. ... c? Geöhrter Mister Edithor! Es ls e outes Dlnq. dafe s mt mehr lang bis Eleckschen nemme duht. Wijse Se, ich he:l nit mehr viel Hoor uss mein Kopp zu spehre. awwer, ich duhn aach nit gleiche, se all zu verliere UN sell wär schuhr der Kehs, wann es noch e wenig lana den Wea fortaehn deht. Ich wischt, ich hätt den Christ nie nit gesehn. Er tell zuh. was der Feller nor angepackt Hot. das is de ronge Weg gange, awwer was war zu duhn, ich Yen ihn doch in mel jetzige Sittjuehschen nit de Schehk gewwe könne. Do sin ich zu bildet derzu. awlver es wär besser sor mich, wann ich von e disserente Dlsvobslschen war. Ich hen Jhne schon mitqedeilt, was mich sellen Obend mit die Lehdies von mn Clobb un den Christ Baldrian un den Commithee von die Temperenzleit gehappend rs un befohr daß ich von was anneres starte, will ich Jhne noch schnell riepohrte. wie 's damals aus is gange. Wie die Lehdies den blutige Christ gesehn hen, do hen se gehallert. i ! . n . a rm rr . rf . .rjr.iwic aues. itmiic m oie ciicic Lein, hen se niemand in den annere Ruhm ecksvecktet un dann is eS aach kein ang schone Seit, wann mer so en blutige Bruder sehn duht. Ich hen do j3 , , C . I Nlllö orum gelvlve. UN III) oenre oer Christ aach nit. , Den Weg Hot er wenigstenö t diesente Ecksjuhs sor sei rothe NoS gehabt. Was mich getrubelt Hot, das war. daß die Schentelm'anner von den Kommithee den Christ un die Winbattele in mei Haus gefunne hen. Ich Yen awwer schnell mein Memd uffgemacht. Sehn Se. ich hen noch nie Nit gegliche. e Lei in sage, awwer in den polittikel Leif, do werd so viel geloge, daß eS auf e wenig mehr aach nit mehr ankommt. Ich hen gesagt : Schentelm'anner, hen ich gesagt, Sie derfe keine falsche Eidie kriege, von den was Sie hier sehn. Die Lehdies sin die Membersch von den Habersack Clobb. Mir halte hier t polittikel Mietung ab, bikahs mir gleiche nit in en Saluyn zu miete. Wie die LehdieS e Weil hier Ware, do hen se uff eemol so wiek in ihr Stommeckelche gesiehlt, daß ich for ebbes Kräftiaes ben schicke gemißt, bikahs ich gleiche doch nit, daß je tti. i . -. nuty nxcuuic ui uici gaus mir oie iicq dies ebbes hävpene'duht. Sell eck splehnt die Pressenz von die Glaser. In riegahrd zu den Mister Baldrian, do kann rch nor soviel sage, daß der in mei Aehbsenz in mei Saus ae schniekt tS un sich in den Nuym geheit Hot, mehbie for auszusinne. was ich in mei Kempehn duhn wollt, Sie wisse all gut genug, daß ich for so en Feller kein Juhs hen. un for den Riesen müsse
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M tntch aach cksjuyse, wann tch lhn letzt for e Tschehnsch enaus schmeisse. Sie brauche nit effrehd zu sein, daß ihn ebbes dabei häppene duht, bikahs der is zu so ebbes gejuhst. Christ Baldrian, du besser machst dich rettig. an die Stritt zu flieae. bikabs mir ben kein Juhs for Dich." Do Hot der Christ fein Hut uffgepickt un is mit sein bluilge jlnre aus vas Nuhm. Do hen ich gesagt: Sehn Se Schentelmänner, den Weg diel ich mit Lumpe, wo kein Kerreckter hen. Das Hot se all sättisfeit un se hen mit mich Händs geschehkt. Sie tjzn m:cy nocy emol geprammist, daß se mich all suppohrte wollte un dann sin se fort. Off Kohrs hen ich dann mit mein Clobb noch e arig gute Zeit gehabt, bikahs ich hen schuhr gedenkt, daß j - jci reine contcher mehr do wär. , Awwer ich sin mlstehke:: gcwese. Denke nor emol an. geht je der Christ hin un geh her un läßt Söhrkellers Printe. Wo er drin sagt, daß ich mit den Lehdies Clobb Wein trinke debt UN die Wohtersch könnte do sehn, was ich for en Feller wär. Dodruff Hot mich' der Letter Kerrier mit jede Mehl en ganze Peil Lettersch gebracht, wo ich drin for en Ecksplcnnehschen gefrogt sin worde. Off Kohrs hen ich uff all die KomPlehns e Niplei gewwe gemüßt, un do hen ich dann mein Teipreiter juhse gemüßt. So viele Männer sin schon mit ihre Teipreiter in Trubel komme un schon arig oft Hot's Diewohrses an ekaunt von den Teipreiter gewwe. So ebbes kann mich gar nit häppene, bikahs in die erschte Lein sin ich en sinkeler Mann, so was mer uff dcitsch en Lätscheller heiße duht, un dann heißt mein Teipreiter Kunrad. Ja. ich sin immer arig kehrfull. Well, Sie wer'n sehn, daß mich der Christ mit seine Fuhlischkeit arig viel Trubel gemacht Hot. Wie's dunkel is geworde, do is der Christ zu mich in meiNuhm komme, ecksäcktlie. als wann gar nicks gehäppe.io wär. Er war so lustig wie e Bettbcck die aus e Schickenkuhp in e Bohrdinghaus komme duht. Well, ich muß sage, ich war'n surpreist. Er Hot gesagt, ob das nit e Pietsch gewesc wär. wie er mich mit den Soereller gefickst hätt. Awwer, wie ich ihn aus mei Ruhm hätt gehn mache, sell wär aach nit schlecht gcwese. Ich hen gesagt: Christ, du machst mich sick, wann du so weiter mache duhst, dann wird keiner von uns lecktet un dann sin mer gelefft. !Dann könne mer unser Sätschel packe un Widder nach die alte Kontrie geh. Mehbie, daß mer dann in t Willetsch en Platz als Nettwatschmann kriege könne." Do Hot der Christ e arig dummes Gesicht gemacht. Ich hen lyn nocy eajpieym, vatz mer vocy jetvst in diePalliticks e ganz klein wenig Kerreckter hen müßt, awwer ich hätt ausgefunn.e, daß er en ganz verdollter Schuwiak is, bikahs sonst hätt er mich nit den Weg eweggewwe. Der Christ Hot e Fehs gemacht, als wann er in e Minnit odder zwei gehängt sollt wer'n. Dann sagt er: Sieh hier, Meik, ich sehn, daß ich en Mistehk gemacht hen, awwer ich mache alles Widder gut." Er Hot sein Hut uffgepickt un is fort. For de Länds Sehk, hen ich ihn noch nachgehallert, mach nor nit en annere Mistehk. Sell werd schon Widder ahlreit. Hot er gesagt, un fort war er. Wisse Se, ich hen schon vft driwwer nachgedenkt, zu was for e Pahrtie ich ennihau belange. Do is kein Daut in mei Memd, daß ich en strickt Riepopplicken sind, so lang ich nor die geringste Tschehns drin sehn, daß cooes sor mich drin is. Wann kei Bißnes drin is, dann sin ich en Demmekreht un ich denke, sell is aach die richtige Palliticks. Mer is doch for kein annere Riesen uff die Welt, als for Suckzeß zu hen un for zu profitire. Well, ich sin ennihau froh gewese, daß mich keiner vwt die Wohtersch gefrogt Hot. Ich denke, Se hen all die Appinjien gehabt, ich wär an die rechte Seit, un das lö aach ecksäcktlie was ich sin. Awwer ich hen doch mein Meind uffgemacht, daß ich nie nit mehr for e Affis rönne wollt. Wenn ich jetzt noch emol en Tehrm kriege, dann hen ich genug gemacht, for mitaus en Schapp zu duhn. Wei, in so e Kempehn do Hot enMann, das meint, wann er annest is, so viele Eckspenses, daß mer sei ganzes Benkeraunt ziehe mutz un ich gleiche so ebbes nit. Ich sin schuhr, ich hen schon so viel Bier bezahlt, daß ich e ganze Bruherie auskaufe könnt. Dieselwe Zeit kann mer doch nit helfe. Ich war'n enniweh froh, daß in e paar Tag aller Trubel iwwer war. Alle Nacht hen ich in Miedunge gemüßt un hen Spietsches mache gemüßt un ich war ganz daungeronnt. Soweit is alles gut gange un ich hen die beste Aussicht gehabt, zu gewinn?. Do Hot der Christ noch emol en Drlck an mich gespielt. Uff en schöne Dag is e Kammiteh zu mich komme un Hot mich riepohrtet. daß der Mister Baldrian die Rehs gekwitt hätt un mich indohrse wollt. Er sagt in seine Dekklerehschen, daß ich en guter Freind von ihn wär un daß er nie nit gege mich gelaufe wär, awwer mir hätte das Ekriehment gemacht, un hätte unser ganze Kempehn den Weg geführt. Er deht awwer fehn, daß ich doch der beste Mann wär un for den Riesen deht er rieseine. Das Kammitthee Hot for e Ecksplenehschen von mich gefrogt un ich muß sage, ich war'n starr, stumm un sprachlos iwwer so e Hornvieh von Christ. Ich ben gesaat. das wär nicks als wie e verdollte Kämpehnlei, awwer meine FrendS die dehte mich gut genug kenne, un wüßte, daß ich annest Wär. Sell hen se auch geglaubt, awwer dieselwe Zeit hen ich doch keine ruhiae Minnit mehr bis die Eleckschen iwtver is. Mit beste NiegahrdS Juhrs trulie Meik Habersack. Eskweier und Scheriff von Apple Jack. Holie Terror Kauntie. Vosbafte Frage. ,'6üi catsic Ihnen: ttwken Sie geUnu Apfelivein. davon bekommt man einen klaren Kopf." Trinken S'e denn Apfelwein?" Erklärt. Was, Sie sind ge stern früh 7 Uhr im Kolleg gewesen?--Gewib.- Wie in aller Welt haben Sie daö fertig gebracht?" .Ganz einfach: DurchgekneipN" .
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jeden Winter le.chtcren Angriffen dieser Krankheit ungefähr um dieselbe Seit au4gesek,t. Ihr Dr. Kal,'i.Lungenvalsam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich bade stets mit sich? rem Erlolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und Erkältungen angewen det. Soweit meinc Erfahrung gebt kann ,ch mit gutem Aewissen Ihre Medizin ai dus empfehlen, aS Sie für ..lbe beanspruchen." Ganz Ergebenst Carl Rang. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen KansaZ City Presse." KansaS Citv. Mo., den R). März 1837. Preis 25 Cent! nnfi $1.00. verkauft k potheker oder durch die Post versandt. Wenn Aerz,' eolgloS sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen fo beseitigen nnsere Mittel die Uriackicii .:-d dnlen chronnche tkrankdnten. Schreibt uns für "Dt. Kay's Home Treatmont;" es ist eii; werthvolles Buch von L Seiten. Man adresstre : 0. B. J. KAY MEDICAL CO., - OmahaI Nebraska.
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Blutvergiftung nicht etwa tyeiiweise oder nur
turiren in verhältnibmäßia kurzer Lnt und für alle Zeit. Falle von syphilitischer Blutvergnlung. die wir vor zehn Jahren geheilt haben, sind feit damals nicht mehr auSgelirochen. Wir geben ledem unserer Patienten eine schriftliche aranti. ihm daS für die Kur gezahlte Geld zurückzuerstatten, falls wir ihn nicht kunren sollten. Leidende, die nicht in Chicago wohnen, wer den von unS auf brieflichem Wege kurirt, wenn sie unS eine genaue Beschreibung ihres Falles und ihre Zustandes einschicken. Alle außerhalb Chicago wohnende Patienten bekommen von uns die selb bindende schriftliche Saranit. Wer aber ach Chicago ur Behandlung kommen will, dessen Hotel und Reisekosten werden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfalls bezahlen, ichreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Krankheit gründlich zu eilen, für die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung habe verschaffen können. Wir fordern die ganze Welt neraus.uns einen Fall zeigen, den nser wunderbare Heilmittel nicht nat eile können. Keiner unserer Patienten kann um sein Geld kommen. Wir garantiren im Falle deS Mißerfolge jeden Cent zurückzuzahlen. Andere haben weder ebeilt. noch den Patienten ihr Geld zurückgegeben. Ulte, chronische, ttefeingewurzelte gälte wer den in 80 biß SV Tagen geheilt. Schreibt uni um die Adressen von Leuten, die wir geheilt, und wir werden selbe mit deren Erlaubniß einsenden. Da kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Seelengualen ersparen. Sind die Symptome Auischläge im Gesichte, Bläschen tn Mund und HalS, rheumatische Schmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehendes Äusschläge am Körper, Niedergedrücktheit, Schmerzen im Kopfe u. f. w., dann soll man watelich keine Zeit mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potasche gebraucht, gebe eS sofort auf, da dieses nur Wunden und Geschwüre bringt, chreibt sofort. Prompte Verschwiegenheit garantin. Neulich, Brief werden deutsch beantwortet. Cook Remedg C0.5 Nst? Masonir Temvle. Cyicago, All.
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Wenbayn-Tabelle Lnkunft und Mgang der verschiedenen isen taZn,et tisi Urlton SDcox, JNdtarkepsl.5. . VeAdalia. Mgang Postzuz 7 00 Expreß 11 20?: in Expreß 12 40 3lm ' Acomodation 7 20 Vm Expreß 4 00?m Expreß 8 10 8 1 Ankunft Expreß 5 40 V, , Expreß 4 45?:n Accomodaticn 10 Ol ?m Expreß 2 33 $rn Schnell;? 7 15 5m 25ccorr.aicrj 1 20 Nrn Tleveland, Cincinnati, Chicago nrd St. Louis. JndisnoveliS und Cleveland Diristcr.. Absang Expreß. 4 ZK L. ?5?reß 6S3 5.N. Expreß in 35 m Limited Expreß H 15 Brn Expreß K25Sm Ankunft Expreß 4 10 S.n Expreß 11 SO 5 in Limited Expreß 8 45 Ad Expreß 3 10 Scm Erpreß 10 50 Kn St, LouiS Divifion. Abgang Expreß 7 30ni Limited Expreß 11 45 ?rn Expreß 11 20 Expreß, täglich 3 oO 3lm Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Expreß 10 SO . Limited Expreß ft30 5ji Erpreß 10 Pm Chicago und CincinnaU Divistcn stlick. Abgang Schnellzug 3 45 Mcomodation tögli 7 (X) tn Accomo'oation 10 ßO S;m Postzug 2 45 S2m Accomed. lnur Conntagy. Accomodatton 6 80 Ankunft-Nufhville Acmodatisn. postzug 11 40 Jnd'plS Are. (nur Sonnt.). Accomodation. 11 15 ?m Accomodatisn 6 40 Schnellzug 11 05 ihn Chicago und Ctncinnati Diviston wcstlii. Abgang Accomodatton ... 7 10 Tu, Scknell.Post 11 45 Vm LafayetteAccomadatton.... 615 5 Schnellzug 12 30 Ankunft Schnellzug 30 Lafayette Accomodatton ... 10 A) Schnellpost 2 35 Nrn Lcttmodatton 6 45 Ya$ Peoriä Division veßttch. Abgang Expreß 7 25 Z-y., Expreß 11 45 N.Danville Accomodatwn 4 35 N r Expreß 11 15 Ankunft Expreß : 3 30n: Danville Accomsdatton. . . . 10 30 Expreß 2 42 N Expreß 6 16 V Pesria Division östlich. Abgang Expreß 6 2 - ?- Accomodatisn Expreß . . 3 5 ' Ankunft Expreß n y . Aecomodstisn Erpreß vO'j Mitt &ne nd WeScrs. Abgang Exvreß 7 ' Expreß 1 2? . Expreß 7 - SchnellEx?reß Ankunft Sckrll,Expß Expreß 10 ' Expreß 2 4 m :r Expreß ,- Pittkburg, Cineinnati, Chicago St. Louiö. Jndiarzapott Division. Abgzng Exprcs 5 1 Tolumbu5 Lircornodation,. . b 3 . Expreß si r; Z.ichmond Accomodation... 1 Zi ErvreK 7 5c Ankunft Richmond Acconudatton s 0 v. Schnellzug 8 li :n Expreß 12 5: Accomodatton.... 3 1 - -? n Expreß 6 r, Expreß 10 5 v. Chicago Divistsn di okomo. Abgang Expreß 11 3" uErpreß 12 3 , n Ankunft Expreß 3 3Expreß 3 23 LouiSville Division. Abgang Erpreß S 4--. i i!oui5villc Accomodation,. . 8 1':'' ..- Schnellzug. 3 2o j'-m Accomodation 4 () f.ixx Ankunft Accomodation 10 15 n Schnellzug 11 3y 'r.t Accomodation o ' ""r. Exezial täglich 12 2, ? . ff.tnctnnali, Hamilto und Dsvi . Abgang Mail 8 05 Sa Ävang Crrprejj a u CincinnaU Accomodatisn . . 10 45 Expreß 7 00 Tb Expreß 4 45 Expreß 2 45 A.t!unft Accomodatton 11 45 S m Expreß 12 45 Bm Expreß 7 50 Km Expreß..... 10 35 Effreß SKO Vm Ankunft MaU 6 5 Vm Indianapolis und vineeunte. Zugang Expreß S 15 S)M Bincennes Accomodatto . . 4 00 Sirn Ankunft BincenneS Accomodat enlO 40 Lm Expreß 4 58 S.m Cineinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 tu. Expreß ...11 15 Vm Expreß 4 60 9ta Ankunft Exvreß 25 Vm Expreß 3 10 Km Expreß L 45 ?.'m Indianapolis, Deeawr und LSeüeru Abgang Expreß S 15 Ln. Accomodation 3 45 Vtm Schnell.Expreß 1110 5hl. Unkunst Schnell. Expreß 3 35 Vm Lccomodatton 10 40 Vm Expreß 4 40 DA Chieazo, Indianapolis nud Louikdille. Nonon Noute. Wgang Expreß 12 55frn Flyer 3 35Sx Mail 7üOSnj Expreß (via JD6 W) 11 60 fcrn Ankunft Expreß .... 3 30 Watt 7 65 21. Expreß (via JDckW) 2 40 3m Worum Fly 47Nm The Twentieth Century, ine. siuSßqctajrtete Qochenschrist, velche 'ortfchrttllrch gesinnte Lesern tt ku empfeh .en ist. In der Tendenz zwar ftM.ftch, erden doch andere tonschrittlich Tdeorinl barin unparteiisch besprochen. Wan bestelle direkt ta der Humboldt Pobliahinr 19 ZZzx tlcct. Ute i t fj 1
