Indiana Tribüne, Volume 22, Number 166, Indianapolis, Marion County, 6 March 1899 — Page 2

SJaDtaa TLidüne.

Erscheütt Tätlich unö ZvmLs.x?. Dte tZzlichi.Tr'bue ' kostet durch ItsXtlju J ScnU per Woche, die EonntazSTriba"! Ztntt per AJoche. Celbc ,usrxe IS Et ,dn tt entt pe, et. per Poft ierhaU v. St lzeschi i 9cttttl(ci)!2is V pti JHr. QfftO. 10 C& lKSttS Sttibäe. Indianapolis, Ind.. 6. März 1899. Gesllkztöslnn der Brieftauben. Wie der Wanderflug der Vögel für uns voll Räthseln ist und bleiben wird, so auch das Orientirungsvermögen der Brieftauben. Die Frage, auf welche Weise sie es fertig bringen, auf Entfernungen von 1000 Kilometer und nehr den heimathlichen Schlag wiederzusinden, hat man mit der Annahme eines sechsten Sinnes, beispielsweise des Magnetsinnes, beantwortet, titx dazu bemerkt Wilhelm Ohlrogge in seinein kürzlich veröffentlichten Buche Die Brieftaube mit besonderer Berück- ' sichtigung ihrer Pflege, Zucht jnb Dressur" treffend: Sobald uns unsere fünf Sinnesorgane zur Erklärung irgend welcher Wahrnehmungen nicht auszureichen scheinen, sind wie geneigt, das Bestehen uns unbekannter Organe anzunehmen, obwohl wir dadurch im Allgemeinen nur etwas Unbekanntes einführen, mit dem wir ebenso wenig etwas anzufangen wissen, wie mit der zu erklärenden Thatsache selbst." Die UnHaltbarkeit der Annahme, daß die Brieftauben sich mit ßilfe magnetischer oder elektrischer Einflüsse orientiren, kann jedenfalls nur durch Versuche nachgewiesen werden. In ziemlich überzeugender Weise hat das der belgische Briestaubenzüchter No- - denbach gethan, aus dessen Buche Der belgische Vrieftaubensport" Ohlrogge die betreffenden Beispiele mittheilt. Zunächst machte Rodenbach an einer blinden Taube verschiedene Beobachtungen. Er nahm sie mit in's freie Feld, etwa zehn Minuten vom Schlage entfernt. Obgleich er sie in der Richtung desselben hielt, flog sie wie bei früheren Versuchen in aufsteigender Linie empor, ohne Kreise zu beschreiben, und schlug dann die entgezengesetzte Richtung ein, indem sie in unregelmäßlgen Bewegungen diesen Weg verfolgte. Sie verschwand und verirrte sich, ihr Herr hat sie nie wiedergesehen. Bei einem anderen Versuch war das Wetter kalt, ruhig und klar; Schnee bedeckte die Erde und die Dächer. i3c gen 10 Uhr Morgens wurden sechs alte Tauben in südlicher Richtung bei einer Entfernung von 30 Kilometer aufgelassen. Keine einzige kehrte an demselben Tage zurück. Man sah sie b: ständig unschlüssig umherkreisen, aus maßiger Höhe die Umgegend prüfend. Zwei schlugen endlich die Richtung nach Südosten ein, eine dritte verirrtk sich in einen fremden Schlag, die drei anderen verließen nicht die Stelle, an welcher sie in Freiheit gesetzt waren. Erst am Nachmittag des folgenden Tages, als der Wind schon die Dächer reingefegt hatte und der die Erde bedeckende Schnee zum Theil weggeschmolzen war, kamen zwei Tauben auf dem Schlage an, von Hunger und Müdigkeit entkräftet; am anderenTagt stellten sich noch wei andere in auge hungertem Zustande ein. Die sechste verirrte sich auf Nimmerwiedersehen. Sehr lehrreich sind der dritte und vierte Versuch des Belgiers als Gegen sätze zu einander. Zunächst sandte er zehn gute Tauben bei trübem, nebligem Wetter in südlicher Richtung fort und ließ sie in einer Entfernung von ungefähr 50 Kilometer von ihrer Wohnung in Freiheit setzen. Die erste, welche nach Westen zu aufflog, gebrauchte 3 Stunden 22 Minuten, um diese geringe Entfernung zurückzulegen, zwei andere 4 Stunden, und die letzten kehrten erst am Nachmittag zurück, als der Nebel schon fast vollständig verschwunden war. Wenige Tage später ließ Rodenbach dieselben Tauben bei klarem Wetter und günstigem Winde wieder an deniselben.Orte auffliegen; die meisten legten die'es Mal den Kürf weg nach ihrem Schlage schnell zurück. nämlich in ungefähr 45 Minuten. Bei dem fünftenVersuch wurden fünf Tauden zur Nachtzeit bei tiefer Dunkelheit und nördlichem Winde in südlicher Richtung, einen Kilometer vom Schlage entfernt, aufgelassen. Keine einzige kam während der Nacht nach Hause, vier kehrten am folgendenMorgen und die fünfte überhaupt nicht zu rück. . Bei dem sechsten Versuch benutzte der belgische Züchter vier ältere Tauben, die dreimal bei hellem Mondschein zunächst auf 500 Meter, dann aus einen und tajite&itä) aus zwei Kilometer Entfernung aufgelassen wurden. Jedes Mal fanden sie denSchlag leicht und schnell wieder, jedoch mit dem Unterschiede, daß sie sich daö erste Mal auf das Dach setzten und erst bei 2a gesanbruch in den Schlag zurückflogen, weil der Mond nicht auf den Ausflug fiel und dieser somit dunkel war. Aus den Ergebnissen dieser und ähnlicher Versuche schließt Rodenbach. daß sich die Brieftauben in erster Linie vermöge der wunderbaren Entwickelung ihres Gesichtssinnes orientiren. Ihr unvergleichliches Ortsgedachtn'ß ist ihnen dabei aber auch unzweifelhaft von großem Nutzen. EinabscheulicherAberglaube hat sich bis auf den heutigen Tag in der egyptischen Minieh - Provinz erhalten. Die Fellachen haben den Aberglauben, daß die zum Bau eines Taubenschlags nothwendigen Ziegel mit einem menschlichen Körper zusammengebrannt werden müssen. Jüngst wurde nun in Beni Soomrock. das in dieser Provinz liegt, ein Taubenhaus errichtet, wobei der alte Aberglaube wieder zu Tage trat. Ein kleines Kind wurde eingefangen, in einen Ziegelosen esteckt und bei lebendigem Leibe d;r, Staunt

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D!e natürlichen Karlsbader Mincral-Wasser werden hanxtsZchlich angewendet gegen Nlagenleiden, Dysxcxsia, Unterleid5Le fchwerden, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diadetis. Prof. Lzlawazek sagt dar über: U?as wir positiv wissen, ist, daß die karlsbader N?Zsscr organische Uebergänge im System im holzen Grade fördern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen Le standtlzeile fettabsorbirend wirkt und als Antacid durch den ganzen (Organismus, diese wohlthuende lvirkung dadurch er reicht, daß es gleichzeitig stimulirend ist und den Absondernngsprozeß beschleunigt und chemisch vollständig verändert' Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader Wasser trägt die Unterschrist von Lisner & Wendel so n o., alleinige Agenten, New lZork", auf der alsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt. Selbstmordgloric. Zuv Kennzeichnung der Selbstmorde in Dänemarks Hauptstadt bringt ein Brief der K. Ztg." Folgendes: Dänemark hat immer einen hohen Platz in der internationalen Statistik über Selbstmörder eingenommen; das trübe Klima und der leidige Branntwein trugen wohl die Hauptschuld, aber es waren doch meist gebrochene Ezistenzen, ganz verkommene Menschen, die sich im Rausche das Leben nahmen, wenn nicht Krankheit. Verbrechen oder Furcht vor Entdeckung, bisweilen auch, aber seltener. Liebesgram dem Verzweifelnden die Waffe in die Hand drückten. Jetzt aber schreibt der 16 - jährige Gymnasiast einfach seinen Eltern: je; gider ikke rnere", ich mag nicht länger mitthun", und erhängt sich am ersten be sten Baume. Und jeder solche Fall zieht drei, vier andere nach sich, die Selbstmordmanie wirkt ansteckend. Als Graf Sparre sich vor etlichen Jahren mit der schönen Cirkuskünstlerin Elvira Madigan erschoß, wallfahrten zahlreiche unglücklich Liebende nach dem friedlichen Svendborg, um an Ort und Stelle dem Beispiele der Beiden zu folgen, und unvergessen noch ist die Zeit des Savlet - Prozesses, in der kein Droschkenkutscher mehr wagte, junge Damen in seinem Wagen zu befördern, nachdem sich acht oder zehn junge Mädchen im Laufe von wenig- Tagen in Droschken das Leben genommen hattcn. Die vorige Woche verzeichnete gar einen Doppelselbstmord. Ein junges verlobtes Paar, in guten Verhältnissen lebend, gesund, hatte sich ohne allen erkennbaren Grund erschossen. Das Mädchen hinterließ einen Brief an die verzweifelten Eltern: sie sterbe unschuldig und freiwillig, das Leben sei ihr nichts werth, sie fürchte, es werde ihr Unglück bringen, da gehe sie lieber vorher. Es ward den Angehörigen schwer, einen Priester zu finden, der die Bestattung vornehmen sollte, endlich fand sich Pastor Ussing bereit, unter der Bedingung, daß er seine Meinung sagen dürfe. Vor der zahlreichen Menge, die sich in und vor der Kirche drängte, sprach der Pastor, nachdem er dem tiefen Mitleid, das er wie alle Anderen für die beiden jungen Menschen empfinde, Ausdruck gegeben, in starker und eindringlicher Weise gegen die überHand nehmende Selbstmordmanie. Es ist eine Sünde, eine große Sünde, dem Lichte den Rücken zu wenden und sich in das Dunkel zu werfen, und das soll besonders in unserer Zeit gesagt werden, in der sich so viele Stimmen erheben, die den Selbstmord verHerrlichen. Nichts ist verwerflicher, als das Schlagwort in Schönheit sterben", das in einem verwirrten Hirn geboren wurde. Der Tod kann schön sein, wenn er als milder und harmonischer Abschluß eines Lebens kommt, der Tod des Selbstmörders aber ist immer naturwidrig und häßlich. Wenn zwei Liebende zusammen den Tod suchen, so spricht man von der Tragödie der Liebe", aber Liebe besteht eben darin, zusammen auszuhalten, treu sich aneinander zu stützen das Leben hin durch, das Andere ist niedere Selbstsucht, die sich auf unklare Phantasterei und falsche Stimmungen gründet." Wiederholt hob der Redner hervor, daß .er nur die Handlung verdamme, nicht die beiden Todten, denn sie könne keine irdische Macht verdammen. Die Rede machte einen sehr starken Eindruck, die Mutter des jungen Mädchens fiel in Krämpfe und die Unruhe in der Versammlung wurde größer und grö ßer und gipfelte nach der Beerdigung in ironischen Zurufen. Aber Pastor Ussing hat doch recht; wenn dem Selbstmord 'die Glorie genommen würde,' mit der ihn die Literatur der letzten Jahre schmückte, würde die Zahl der Lebensüberdrüssigen sich gewiß vermindern." Krankyeitenttbertracu lg durch Jnsecten. Gelegentlich der neuesten interessanten Befunde von Koch, Pfeiffer und Kossel, wonach die Malaria - Ueberträ ger, Sporen die aus dem Körper des Schmarotzers herauswachsen, nichts weiter als Spermatozoen sind, die sich im Innern der Mücke aus dem Protersom entwickeln und womit sie bei dem Mückenstich ihre Umgebung' vergiftet, weist Dr. Below. der 13 Jahre auf dem Hochplateau der Andm. erst in Zacatecas und Guanguato, dann in der Hauptstadt Mexico thätig war und als Chefarzt der mexikanischenCentralbahn viele Reisen in alle Theile des Landes machte, auf einige frühere Thatsachen und Beobachtungen hin, die in Mexiko und auch in Südamerika in den achtziger Jahren gemacht worden sind, und deren sich, wie es scheint, heute Wenige erinnern. Auch nach dem Plateau von Mexiko, welches wegen seiner hohen Lage als ziemlich fieberfrei früher angesehen wurde, ist mit den Verkehrs Verbindungen, die seit 1830 eingerichtet wor.

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den jtkö, da sruyer dorr fast ganz unbekannte Wechselfieber, die Malaria, übertragen worden, und zwar durch Eisenbahnzüge, welche u. A. Frück. Lebensmittel. Reisende von Texas hereinbrachten und damit zugleich die bisher unbekannte Plage der Mücken dem schonen Thale von Anahuac aufbürde ten. Dr. Below hat beobachtet, wie in der Epoche, während der durch den Friedensprasidenten .Porfirio Diaz Mexiko mit einem Eisenbahnnetze kix Well genah:rt wurde, mit den (rieno ihnen die Mücken und mit den Mücken die Malaria nach und nach in diese Hochlandsdistrikte Einzug hielt. Es ist eine in ganz Mexiko bekannte Thatsache, daß, wer a der heißen Küste, in der Tierra caliente, zu sehr an der Malaria litt, nach den Hochländern ging und dort seine Ma ar.a im Innern des Landes los wurde, wie er glaubte, durch die Hochlandslust, wie es sich jetzt aber zeigt, durch Anderes die mückenfreie Atmosphäre! Aehnliches ist auch an den Küsten und auf den kühleren Hochländern Südamerikas beobachtet worden und auch die Beobachtung kommt i:;:.; hinzu, daß. wo die kühleren Hz Alande des Innern mit der Zeit durch zcg? Eisenbahnvcrbindungen den Rüi:-.i näher gerückt sind, diese Immunität gegen Malaria nach und nach schwiadet. In Brasilien will ein Arzt, welcher schon seit langen Jahren den Gelbsteberkeim auf Mückenübertragung zurückfllhren möchte, die ähnlich: Beobachtung auch am gelben Fieber und seinen Abarten und Abartiv - Formen gemacht haben, zu denen bekanntlich, wie unter Gelbficberärzten feststeht, auch das in Afrika berüchtigt:Schw -rz-Wasserfieber gehört, welches von Koch aus der Reihe der Malariafieber a'.lsgeschieden ist. Also Gelbfieber sowohl wie seine Abart Sckwarzwasserfieber. und auch alle Malariasorten werden schließlich aus alter jahrzehntelanger Erfahrung in den Tropenländern mit Moskitooder Mückenübertragung in Verbindung gebracht, und es ist von Dr. Below in seinen verschiedenen Schilderungen und Vortragen über das interessante Wunder 'r.ib Mexiko auf den verschied?n?n ?! : forscher-Versamm-hingen seit I.: 'zehnten darauf ausmerksam gemacht lrorden, daß dahin, wo durch Eisenbahn- und Güter -.Ver-kehr in größerem Maßstabe die Moskitos eingeschleppt werden, auch die Plage der Malaria kommt. Das Italien der neuen Welt gleicht auch hinsichtlich der Mücken dem der alten. Kaschmlrise 'Altcrtkiümer Vor einiger Zeit ist die Einrichtung eines Museums sür kaschmirische Alterthümer in Srinagar. derHauptstadt des Landes, in Angriff genommen worden. In dem letzten Heft des Journal of the Rcyal Asiatic Society" ist ein Bericht abgedruckt, der die Bedeutung dieser Dcntmäler der früheren ZeiAi veranschaulicht und dem wir das Folgende entnehmen. Der europäische Einfluß hat namentlich in der Regierung des jetzigen Maharadscha in Kaschmir große Aenderungen hervorgerufen, tiefergreifende als irgendwelche Umwälzungen der früheren Geschichte des Landes. Damit ist aber auch die Gefahr verknüpft, daß so manches geschichtlich oder künstlerisch werthvolle Denkmal der Vergangenheit verschwindet, und es ist Zeit, diese Ueberbleibsel zu sammeln. Was zunächst die literarischen Denkmäler betrifft, so haben wir in Kaschmir eine große Anzahl werthvoller historischer Werke, während es der sonstigen indischen Literatur daran sehr mangelt. In diesen Werken haben wir (wenn man noch die persischen Chroniken von der Zeit Akbars abwärts dazunimmt) werthvolle Berichte über die Geschichte des Landes für einen Zeitraum von mehr als 1500 Jahren. Weniger auf gelehrte? als auf volksthümlicher Ueberlieferung beruhen sodann einige andere Werke, die uns sogar bis in die Zeit des Asoka zurückführen. Bestätigt und ergänzt werden die Angaben der Chroniken durch die Münzen der kaschmirischen Herrscher, die in fast ununterbrochener Folge von der Zeit der indoskrythischen Reiche an erhalten sind. Die Tempelruinen mit ihren Bildwerken ermöglichen es uns, die Architectur und Bildhauerei des alten Kaschmir zu studiren. Hier sind wir wiederum besser dran als im eigentlichen Indien, da wir über das Alter dieser Bauten aus den Chroniken genügend unterrichtet sind. Die Schicksale dieser Tempel sind oft sehr merkwürdig gewesen; gar manchmal sind ihre Platten und Säu len beim Aufbau muhamedanischer Gotteshäuser verwandt worden. Die Belehrung der Einwohner zum Islam wurde nicht durch Gewalt zu Wege gebracht, sondern ging ganz allmälig vor sich. Dazu kommt es, daß anders z. B. im Pandschab die alte, vormuhamedanische Ueberlieferuna unaestört fortleben konnte und wir die Lage der alten Städte, Pilgerorte usw. noch genau feststellen können. Der Islam hat aus Central-Asien manche Künste in das Land eingeführt, die dann zu hoher Blüthe entwickelt wurden. Von den Kunstgegenständen ist in den letzten Jahren Vieles nach Europa gewandert uno m xrivaten und osfenttichen Sammlungen zerstreut; es ist deshalb höchste Zeit, was noch im Lande ist, zu sammeln, wenn e8 nicht für immer für Kaschmir verloren sein soll. Wer niemals eine ausch gehab. Anläßlich der Eröffnung deS Wiener RatbbauSkellerS plaudert Ottokar . Tann Bergler iv: Neuen Wiener Journal- über die Art, wie Manner. die im öffentlichen Leben gestanden up.d noch stehen, sich mit den Anforderungen an ihre Trinkfestigkeit abgefunden haben. Er erzählt u. A.: Einmal war 5?nkrk nrtrfi fTTtn nf nrnrnrn und w vim - seine ersten Kunsigenossen gaben ihm, beim Sacder ein intimes Souper. Die

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Künstler leisteten auch int trinken Hervorragendes, Allen voran der trinkgewaltige Canon, von dem man behauptete, daß er gleich dem Igel in Tagesfrist ebenso viel vertilgen könne, als er Körpergewicht habe aber selbstverständlich nicht an Speisen, sondern an Getränken. Nur Einer zeigte sich seiner Mission so gar nicht gewach sen: Hans Makart, der ein noch schlechterer Trinker als Redner gewesen ist. Er-machte der Wiener Künstlergenossenschaft. eitel Schande und war schon fertig", bevor die Sache eigentlich noch recht anging. Als er solchermaßen komplet überflüssig geworden, dachte man daran, ihn sicher nach Hause zu befördern. Der Fiaker, dem der apa thische kleineMeister anvertraut wurde, erhielt den Auftrag, wieder zurückzukommen und Bericht zu erstatten. Der Brave konnte melden, dah Alles gut abgelaufen sei. Hat ihm die Erschütterung nicht geschadet?" Da blinzelte der sinnreiche Wagenlenker und schmunzelte? 3 hab' ihm ja glei's Futtersackel umg'hängt! . . . Staatsmänner hat Oesterreich nicht wenige gehabt, die außerordentlich bedeutend waren als Trinker. Nicht alle trugen aber ihr Renomee mit so viel Humor wie der Graf Tasse. Nur einmal machte der joviale Premier einen Dementirversuch. Als ein Wiener Herr in Audienz erschien, sagte Graf Taffe, während er sich aus einer Caraffe in ein Glas einschänkte: Das ist wirklich kalter Thee, kein Cognac!" Einer seiner College, ein verflössener Handelsminister, sonst ein notorisch mäßiger Herr, hatte das Malheur, durch einen Ausnahmsrausch in den unverdienten Ruhm eines ulklustizen Trinkers zu kommen. Nach einem der Bankette, die hie und da zur Hebung der inländischen Pferdezucht veranstaltet werden, trat der Staatswürd?nträger, nachdem er die schwierigen Pflichten seines Amfcs dem vollenUmfange nach erfüllt, m gehobener Sttmmung die Ruckfahrt nach Wien an. Einige Zeit verbrachte Seine Excellenz in tiefem Nachdenken vermuth lich, wie dem Varniederliegenden Gewerbe auf die Beine geholfen werden könnt. Plötzlich schien sich der rettende Gedanke eingestellt zu haben. Der Minister erhob sich und ging zu einem Coupegenossen, dem er ungefähr Folgendes sagte: Mein Herr, Sie haben einen prächtigen Cylinder, den ich jetzt unbedingt einschlagen muß. Machen Sie keinen Versuch der Weigerung, denn es würde Ihnen gar nichts nützen und sagen Sie mir einfach, was er kostet. Und der prächtige Cylinder wurde von Seiner Excellenz dem Handelsminister thatsächlich eingedepscht". DerHerr war nicht wenig überrascht, als er erfuhr, wem er eine so unzewohnliche Gefälligkeit hatte erweisen müssen. ' Bei einem anderen Bankett, das die Zierden der medizinischen Wissenschaft vereinigte, hielt ein Wiener Professor, ein nicht nur als Internist viel gcnannter Professor, in der Exkneipe eine Rede, die nicht allein durch ihren Inhalt auf Originalität Anspruch erheben dürfte. Der Professor war auf auf die Tafel gestiegen und hatte dann Körpertheile, die bei Entfaltung vratorischer Leistungen sonst als ginz nebensächlich betrachtet werden, vcn der lästigen Bekleidung befreit. Xaturulia non sunt turpia, für Aerzte schon gar nicht. Die College des Redners meinten aber doch, daß ein Professor der Jetztzeit nicht den Beruf habe, in seinen Mußestunden antiken Statuen Concurrenz zu bereiten; sie zogen ihn wieder standesgemäß an und sorgten für sein Fortkommen. Der berühmte Internist mag sich trösten. Einem sehr hohen, richterlichen Funktionär, dessen Machtfülle sich seither noch vergrößert hat, ist etwas ganz anderes passirt. Die Zwei-See-len-Theorie kam bei ihm zur explosiven Bestätigung, und es stellte sich heraus, daß die Meinungen, die er als Privatmann von gewissen staatlichen Einrichtungen besitzt, sich so gar nicht mit denen decken, die er in seiner amtlichen Eigenschaft vertreten muß. Um sieben Uhr Morgens etwa bestieg er, aus dem Prater kommend, mit vieler Mühe den Sockel des TegethoffDenkmals und hielt mii weithin tonender Stimme eine Rede, in welcher ei die zarte Rücksicht pries, welche ire Wiener Polizei den unentdeckt bleiben wollenden Spitzbuben angedeihen läßt. Ein Wachmann näherte sich, von berufsmäßiger Neugier getrieben und prallte entsetzt zurück, als er den Redner erkannte. Es muß nur beigefügt werden, diß zwölf Stunden vorher, um sieben Uhr Abends, das Festmahl begonnen hatte, das von Sacher anläßlich se'ms fünfrndzwarigjährigen Geschäfts Jubiläums einem intimen Kreis gegeben morden war. Londoner Vamcn-Clubs. Ein englischer Philosoph hat einmal gesagt, die Damenwelt Englands sei ausgesprochen unclubsllchtig". Wenn dieser Philosoph noch lebt, muß er zur Erkenntniß gelangt sein, daß alle Theorie grau ist. In der Praxis spielt der Damen - Club- in England jetzt eine wesentliche Rolle, wie folgender kurzer Ueberblick über die am Jahresansang in London bestehenden. Haupt sächlichsten Clubs sür Damen beweisen möge. Man trifft dieselben in allen Gegen den 'der Riesenstadt; aber die meisten und comfortabelsten oruvviren ficb um vie vorneymen Straßen des Westen vs. Da finden wir zunächst in Grosvenor Street den außerordentlich fashionablen Alerandra-Club". Da er ein Haupttypus dieser Art von Heims für Londoner GeMchaftsdamen ist, wollen roir ihn ein wenig näher bctrachten. Doch kalt! Dieses Beranüaen , ö rr i , . kann uns nur 'an TKeil werden. kallSwir der .besseren- Oälfte des menschli- j

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I chen Geschlechts äkigeh'ören. 'Keines Mannes Fuß darf dieses fin do idcl" Frauenkloster betreten. Damen können dagegen als Gäste von den weiblichen Mitgliedern des Clubs eingeführt werden, und solche Besucher geben gern zu, daß ein behaglicheres und lururloseresHeim als der Alexandra Club" schwerlich existiren dürfte. Die Räumlichkeiten sind groß und hochelegant. Im Parterre durchwandert man zunächst zwei schöne Speisesäle, die mit ihren für zwei bis sechs Personen gedeckt siehenden und mit Blumen decorirten Tischen elnen höchst elNladeno:n Eindruck machen. Steigt man die vornehme Treppe zum ersten Stock mnaus, so gelangt man in den bedeutend größeren Drawmg Room . Dieser alon ist mlt eramsitem Geschmack hoch elegant und zugleich urgemüthlich mödsirt voller behaglicher Fauteuils und Sophas, reizender stiller Winkel". überall verstreuter DamenSchreibtischchen, und das gesummte I Möblement lst :n gefalligster Harmo nie mit 'der zart-grünen Tapete des Salons gehalten. Bier mächtige Glas fenster in stattlicher Reihe an einer Seite des Drawing Room- öffnen sich auf den nach der Straße blickenden Balcon. In derselben Etage befindet sich noch ein ebenso großes, auch prachtig eingerichtetes Wohnzimmer, welches t k ..it.irj. v r.i. ourcy Touren aogc;gcm uno u cyu rat benützt werden kann. Sodann r t r 1.9 O 1 . ... t?!f . Oicioi nocy oas .ccicjimmct ciiuui nen Übrig, welches mit seinen tiefen Armstllhlen und dem Hauch des Schweigens und der Ruhe darüber zu den angenehmsten Wohnräumen des kleinen Palais gehört. Nicht nur hier, sondern in allen Räumen liegt leichtere Literatur" in der Form von Zei tunaen. Journalen und Magazinen massenweise zerstreut umher, und die vornehmen Raume smd zu allen ageszeüen mit zenen schlanken iestalten in den elegantesten Toiletten , angefüllt, welchen man so häufig in den fashionablen Straßen und Parks der Themsestadt begegnet. Eme auserwählte Gesellschaft ist es, die man hier sieht: denn eine Bedingung der r c rrt..r. in t - r. l.!- c ÄUsnayme in oen iuo oay vie vz treffende Dame die Qualifikation be sitzt, von der Königin empfangen zu werden! Der Alexandra-Club bleibt das ganze Jahr hindurch geöffnet, mit Ausnahme weniger Wochen in der todten Herbstsaison, wo er gründlich ge reinigt wird. Ein besonderer Anzie hunaspunkt ist. daß er eine gute Anzahl bequemer Schlafzimmer besitzt, die von den Mitgliedern hausig zum Toilettenwechsel benutzt werden, was ihnen das umständliche Nachhausegehen behufs Anlegung der rn London stets unentbehrlichen, tief ausgeschult tenen Abendtoilette erspart. Die Iah resabgabe der Mitglieder für all diese Comforts ist nicht hoch, sie beträgt fünf Gumeen. Außerdem haben neue Mitglieder eine Eintrittsgebühr von derselben Höhe zu bezahlen. Die Anzahl der Mitglieder hat jetzt nahezu tausend erreicht. Aus obiger Beschreibung kann man sich im wesentlichen ein Bild aller an deren Damen-Clubs machen mit ei nigen Variationen. Da ist z. B. der elegante Green-Park-Club" in Gra ton Street, der Courfähigkeit ebenfalls zur Bedingung der Mitgliedschaft macht. Sein Zweck ist social" und musikalisch-, und zu seinen Mitgliedern zählen Prinzessin Christian und Prinzessin Vlctona von Schleswig-Holstein sowie Prinzessin Aribert von Anhalt. Die Mitqlied schaft von diesem sehr vornehmen Da-mcn-Elub schießt diejenige des Ale xandra-Club" in Dublin ein. Der Hauptpunkt imProgramm deö Green-'ark-Club" sind die jeden Freitag tat!sindenoett musikalischen und dramatischen Soireen, bei welchen die vornehmsten Künstler mitwirken. Ein Herr?n-Besuchs-Verbo! ezistirt deshalb hier nicht. Ebensowenig finden wir solches im Pioneer-Club" in Grafton Street, einem der ersten und bekanntesten in London, dem Heim der New Wo men" (Emancipirten"). Nur das geheiligte Rauchzimmer" daselbst darf kein profaner uicannessutz betreten. Im "t C t-a . F im y langen iuiio oas weniger yone iseschlecht besonders bei den jeden DonnerstagAbend stattfindenden politischen und socialen Debatten gern willkommen geheißen. Dieser Club ist einer der Brennpunkte der Frauenbewegung in England. Seine Begründerin war die verstorbene Frauenführerin Mrs. Massingberd. Im Debattenzimmer hängt das Bild derselben in ihrer auffallenden männlichen Toilette mit der Unterschrift: uhoe thyself last". Ein ähnlicher Damenclub für ernste Arbeit, Debatten und Vorlesungen ist der Somerville Club" auf dem Hanover Square". Er macht den Anspruch, thatsächlich der erste" Damenclub gewesen zu sein wenn auch seine Bewohnerinnen mit dem weiterem Abrücken des Gründungsjahres (1878) vielleicht die Ehre ableugnen werden, mit an seiner Wiege gestanden zu haben! Dicht daneben auf demselben Platze steht der kleine aber höchst komfortable Ladies' County - Club", welcher aus dem bescheidenden Ladies' Tea and Shopping - Club- hervoraeaanaen ist. Zu seinen Mitgliedern gehören, wie aus dem ursprünglichen Namen hervorgeht, besonders viele Damen vonl Lande, die darin ein angenehmes Centrum bei Stadtbesuchen und Vesorgungen slnoen. Einer , der jüngsten und Ziualeich größten, reichsten und vornchmst.n Damenclubs ist der Congreß-Club in Dover Street. Er wurde am Geburistage der Königin, 24. Mai, 1897 gegründet, zählt bereits 2700 Mitglieder und mußte fast halb so vielen Bewerberinnen Zulaß verweigern! Die vornehmsten und reichsten Damen Englands gehören zu den bevorzugten Erwählten. . Doch die Zahl dieser Damen-Heims ist Legion, wir müssen unZ daher' auf ilöchttae Erwahnuna des Restes der

- Jv6iC -Ä-tt:-ar. Ä -Va'iH.r jV :

Der Grippe specifisches Heilmittel.

Die Grippe ritt wieder epidemisch auf. er,te wissen, da 1ib dies,? in Folge on ?r. kaltungen entwickelt. Sie greift flet dischwa. chen Punkte des menschlichen Syftem, an, darin liegt ben das gefährlich dieser Krankheit. Dl!.ANUsbAoen!Z,'s Samburgkr Mßtt

ist mit solch großen, Erfolg g.gk,, ik,v, schmrrzZiaste Leiden angewandt morden, daß vke'.e Aer;te dessen Wertn schssrn und denstiden häufia er. schreiden. ?r wärmt das Blut, beruhigt die Nerven, lindert d.n Nei,. parkt da ganje System und beseitigt dadurch die iitant'jtit. ??oti,? Nur in Orkgiuak-Vacten verlaust, und der echte hat die Unterschrift von ?r. Äuguft König auf jede' Uu:sch'.aze. ?r wild niemals lose verkauft.

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"Being a travelling man, and compelled to drink all kinds of water and eat all kinds cf food, I find

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beiannkesten beschränken. Da ist noch der Writers Club", wie seine Name besagt, ein Heim sür Frauen von der Feder, in welchem jeden Freitag ein At Hörne" bekannter Schriftsteller und Schriftstellerinnen stattfindet. Die stattliche Neihe beschließen der Jlchester Club" beim Hydepark, welcher auch Herrenbesucher und Nailchen gestattet, die Vath-". .Sesame-" und Albemarle-Clubs". alle drei in Dover Street, sowie die verhältnißmäßig neuen Grosvenor Crescent-" und Victorian-Commemoration - Clubs", von denen der lektere. in dem Kranken hausöiertel am Strand gelegen, Haupt sächlich für Krankenpsleacrinnen be stimmt ist. denen er ein willkommene Heim aewährt. . wahren eristirte die Idee d: Damen - Clubs" noch nicht einmal in den Köpfen der Verwegensten. Jetzt wählen ibre MitaUeder nach ''Zebntau senden, und die Ladies'Clubs" sind eine unerschütterliche, aesellschafthch Institution geworden, deren Einfluß auf das Frauenleben in England tag!lch wachst. Die Darrow'sce'zZarm welche 9 Meilen von Coffeyvllle, Kan. belegen ist, war der Schauplatz eine! furchtbaren Unglücks: der junge Far merChas. Roberts. defsenFrau und14 jähr. Tochter, sowie ein Neger wurde: getödtet. während A. C. Darrow, der Eigenthümer der Farm, schwer ver lei'.t wurde. Lekterer ist Wittwer. No berts und dessen Familie besorgen den Haushalt. Darrow m einen Brunnen graben und wollten Roberts und der Farbige eme Quantttat Dynamit aus tbauen. um es beim Svrenaen von Gestein zu benutzen. Eine Explosion er folgte und wurde drei Meilen im Um kreise aebört. Die vier genannten Per sonen wurden auaenblicklich getödtet. Darrow hatte kurz vor der Explosion das Zimmer verlassen. Das Haus wurde vollständig zerstört und geriethen dann mt Trummer in Arano. Die Leichen waren bis zur Unkenntlich Zeit entstellt. Aufsehen erregend ist der Fall von Sadie Schreiber, 15 Jahre alt. welcke unter der Anschuldigung der versuchten Veraiftuna ihres büai) rigen Gatten, Henry Schreiber. :m iesängniß zu Centreville, Md., slZt. re kaum dem Kindesalter entwachsene Frau wurde auf Veranlassung ihres Mannes, der bei Aunkville. ,ueen Anne's County. ansässig ist. verhaftet. Die Gefangene sitzt m einer Zelle vaarfuß und nur halb betleldet unv ichernr kaum 14 ?labre alt... unwissend und nicbi reckt bei Verstand zu sein. Ihr Mädchenname war Sadie Aarom Vor zwei Monaten kam sie aus öartley. Dcl., zu ihrer Schwester Frau Clisford Dorrell und dort sah sie ihren Gatten nur zwei Mal vor ihrer Hochzeit. Sie hat aus Rache, für die ihr von ihrem Gatten zu Theil gewordene schlechte Behandlung Salpeter m seinen Kaffee gethan, um ihn krank zu machen. l?r drobte ibr so oft mit Verhaftung. daß sie während bitterer Kälte sich auf den Weg nach dem sechs wtntn eni Fernen Jnauie ibrer ' Sckwester durch 5Znee und Nis machte. Sie wurde mit erfrorenen Füßen, unfähig 'weiter :i, VnrmVrn. flufcef linden. Aus dCN GcrichtZbüchern geht hervor, daß Schreiber selbst die Heirathslicenz herumnahm, und daß Paor ame . Jimu am 16. Januar das Paar covulirte.

, m "The Sea Level Boute" TO New York Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. SDl. &. JngollS. Präsident. E O. MrEormt, errkhrsdin?t. Warren 3. Lhnch. sst. Eenl. Paff. & lütt gt. H t.BrvN!, . G.P. . Die populäre lWWMD Ji,.! Yr. i'j c y'ft ' ! ist die brft Linie nach I! Bier äuge! ' 5"p". hl Ä 11 8, nkunf.iniicg JUWWt SUcM LSg.tr.ss,. lzier et.... ( 6 SWlUi BUiyiUI Täglich auögen Eonnkag. Tte neuesten verbessertenS3efiibulc ZWngen, Wngner öchlnfwugen tkgate Parlor Wagen und Eßwageu. Lokal.Eckiflöaae in 5lta?alt ftfet nxr. 8 Abend bereit. BerlSbr htcago 3 45 Morgens. Sann jedei Zeit nach 9 0 bendb benufet erora. ' Z5 Weft Washinzton Clrsß Tickel.Ossices : WiLALl! Ä . i Straß,. Krank I R e e d, 'enl Pass. Va.rt. 3TT am . W i .v - 0 . u Arv . u..üicuo(i, Blcevrai uno ucn. zvigr. iT b a . C. ü o tn e 11, ir .fctanaö. eo. Q. Hay ler. 4. ist Pass. theilt. Cincinnati Züge! & M. & . S . ß. Abfahrt Ankunft Cincinnati u?unft 7 8Wm m 11 iOXm 3 25?in eas: . ?4Sm . 10 6031 m Indianapolis bfabrt 5m vsm , 'IStSB , 2 45S!m , 4 4S4lm , 7 oosk Dayton Züge. C. S- & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05? nkunft Hessin a zsm 6 7 55NM U O0Jm , IÜ4SÖOT , I45m 4 45 m . 7 mim Toledo H Detroit Inge. C.H.Sc r. R. Rf Abfahrt Ankunft . . Änkunft Znd'vlS : Toledo:. SWri bkahrtl0 4S?m nk'ft 4Nm ZmVU SVWm IWiim . -.ism grnommen Vonntag. Ticket.Officen : Union Ctution und 0.5 Qeft Qashitea CtxzU, 0cke imitnzizz.

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