Indiana Tribüne, Volume 22, Number 165, Indianapolis, Marion County, 5 March 1899 — Page 1

o rlC VsC I W A vO OC V k w w u o Office : No. 1s Güb Olabrnna Oteasze. Telephon Il71. Indianapolis. Zndwno, Sonntag, den 5. März 1899. Jahrgang SS. CteJ165

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die Zahlus sech reduziren, aber laljl'ing von Pestkranken sich diese furcht.

HauS beSand auf seinen Willen rr.d setzte ihn auch durch. Dagegen bestand j der Senat mit Erfolg aus der Bestin-.-mung, daß unter keinen Umständen mehr als 5300 per Tonne für Panz?rplatten bezahlt v?rden sollen. tfuf die Bestimmung, daß andernfalls l'u Regierung selbst eine Panzerplatten. fabrik anlegen soll, ging das $au nicht ein. Kurz vor 12 Uhr ließ der Präsident wissen, daß er dem Congreß nichts r.ezr mitzutheilen habe und dann schloß Vt Oessisn. i

Kipling. New Fork, 4. März. Kipling und feine dreijährige Tochter btfinden sich bedeutend besser. Josephine, seine fünfjährige Tochter, ist noch sehr krank

-- DieLeicheHerschellS. New 3 o r k, 4. März. Von Washington wird gemeldet, baß Rear Admiral Schley die Leiche Lord Her schell begleiten wird, welche mit dem Kriegsschiffe Brooklyn nach England gebracht wird. Er wird nachher das Commando über daö europäische Geschwader übernehmen. Der Prozeß Biedenfeld. Chicago, 4 März. Die VerHandlung in dem Prozeß gegen Baron von Biedenfeld wegen Ermordung von Charie öl. McDonald . begann heute und mehrere Zeugen wurden vernommen. Ihre Aussage war jedoch nicht von Bedeutung. Die Zeugen waren sämmtlich zur Z:it de Rencontre in dem Saloon gewesen. Keiner konnte bezeugen, daß er gesehen habe, daß McDonald einen Versuch machte, eine Waffe zu ziehen Einige '.beeidigten sogar daö Gegentheil, , und da der Angeklagte sich auf Nothwehr beruft, so war das Resultat ihm entschieden ungünstig. Die Verhandlung wird morgen fortgesetzt. Zog seine Flagge auf Man Na, 4. März. Admiral George Dewey zog beute auf der Olympia die Aomiralöfligge aus und wurde von den Sch ssen seiner Flotte, sowie von den auslandischen Schiffen im Hafen mit Kanonenschüssen salutirt. ,,, Ein neueö Serum. L o n d o n, 4 März Von Berlin kommt die Nachricht, daß Professor Wasserman, einer der fähigsten Schüler Kochs, ein Serum gegen Langenentzündung entdeckt habe. Versuche damit an Thieren waren erfolgreich und der Professor versucht ek nun an Menschen. Allerlei auS Deutschland V e rli n, 4. März. Die Agrarier. welche ween deS FleischbeschaugeseheS in hellen Zorn 'gerathen sind, schieben die Urheberschaft desselben dem von ihnen nunmehr ganz besonderS gehaßten NelchS-Tchatzserretar Freiherr von Thielmann in die Schuhe. Sie h2ben ein Zirkular derbreitet, welches die im Interesse der Hamburger Schlächter von dem ReichStagSabgeordaeten Dr. Bielha gen (Antisemit, 1. Kasseler WahlkreiS) kompilirten AuSsprüche deS amerikanischen Botschafters Andrew O. White und Auszüge auS amerikanischen Zeitungen enthält. In dem Zirkular heißt eS. daß die Freudenauöbrüche der Amerikaner beim Bekanntwerden deS Wortlautes deS Ge setzeS bewiesen, daß die Vorlage den Interessen Deutschlands schädlich sein müsse. Kaiser Wilhelm bat Prinz Heinrich von Preußen an Stelle deS ViceadmiralS DiedrichS zum Kommandeur deS deutschen Geschwaders ia den chinefischeu Geässrn ernannt. DaS Amtsgericht in GreweSmühlen ia Mecklenburg. Schwerin möchte in einer ErbschaftSangelegenheit den Aufenthalt deS im Jahre 1853 auSgewanderten Theodor Kavtze, eines SchwagerS Fritz Reuter', in Erfahrung bringen. In Graz ist der UniverfitätS-Biblio-thekar AloiS Müller, Vater deS jungen vr. Müller,' welcher während der PestJpsode in Wien ein Opfer seines Be Itjl S wurde, indem er bei der BeHandb2?e Krankheit zuzog und bald daraus ft:?b, in ein Irrenasyl gebracht worfc;a. In den Redaktionsräumlichkeiten deS vorwärts" sowie in den Wohnungen der RedaktionSmitglieder, mit AuSnähme derjenigen, welche ein ReichsZ'.7manbat verleiden, hat ote yoitzet Hausdurchsuchungen vorgenommen, wahrscheinlich zu dem Behuf, zu erTiteln, aus welche Weise der VorsärtS" in den Besitz der Schreiben ge langt ist, welche Fehr. v. StummHsllberg ia Sache dek Nedakteurö

Fink an die Redaktion und Geschäfts

leitung der Post" gerichtet hat. Die Post". hatte übrigens den Aatrag gestellt, daß der Vorwärts" wegen Hehlerei in Anklagezustand verfetzt werde, da die in dem Besitz des sozialistischen OrganS befindlichen, auf die Fink-Assaire bezüglichen Briefe deS Frh. von Stumm, welche jüngst von genanntem Blatte veröffentlicht wur den, nur mittelst Einbruchs gestohlen sein können. ,,, , Verhaftet. Madrid, 4. März. Admiral Mootejo, Befehlshaber der von Dewe im Hafen von Manila geschlagenen Flotte, General LinareS, der in Santiago den Oberbefehl hatte und der Commandant von Cavite wurden derhaftet, um vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden: , ,, S e h r u n p a s s e n d. 'London, 4. März. Die Influenza tritt hier in epidemischer Form aus und hat viele ToeeSfälle zur Folge. Die Arrangements für die Reife der Königin nach der Riviera werden elfrtgft betrieben. Ihre Majestät wird über Boulogne reisen. Ueber höchst rohe Angriffe Seiten? mehrerer Partfer Leitungen herrscht hier große Entrüstung. Die Libre Parole" sagt in einem sehr beleidigenden Artikel : Offen gestanden, e dürste nicht gerathen sein, daß die Königin in diesem Frübjahr nach Frankreich kommt ES ist bloß eine Fiktion, zu behaupten, daß Lord SallSbury und nicht die KSnigin die Schandthat von Faschoda und die Demüthigung voi MuSeit ausübte. ES ist wohl bekannt, daß die Königin während ihrer langen Regierung. stets die Politik Eag'andS leitete und niemals eine Gelegenheit vorübergehen, ließ, ihre Feindschaft gegen Frankreich zu zeige. Unter den Umständen ist ihr Besuch ein weiterer Insult und eine Verachtung der öfsentlichen Meinung. Nach dieser Warnung wird eS ihre e'gene Schuld sein, wenn sie'einen feindseligen Empfang in Frankreich findet. CassagnacS Autorite" sagt : Die Köa'gin wird unser Gast in einem Moment, da die britische Regierung sich UNS mehr als feindselig gezeigt hat. Ihre Reise birgt dieselben Gefahren in sich, wie die der Maine" in kubanischen Gewässern in sich barg und die französische Regierung begeht dieselbe Thorheit wie Tenor Sagafla. 4 Italien will auch seinen Brocken.. P e k i n g. 4. März. Die Forderung der italienischen Regierung an die chinesische, daß ihr die San Mun-Bai unter gleichen Bedingungen pachtweise überlassen wird, wie Kiaotschau an Deutschland, macht hier großes Auf sehen unter Chinesen und Diplomaten. Die Chinesen find fest davon überz:ugt, daß England hinter Italien steht, und sein Mißfallen darüber auSdrücken will, daß die Eifenbahnfrage im Norden eine ihm ungünstige Wendung genommen hat. Sie behaupten, daß England sich über eine AktionSsphäre schlüssig gemacht und die Politit der offenen Thür aufgegeben hat. Die Diplomaten betrachten den Schritt als den Beginn einer Politik der Theilung, und Einer von ihnea meint, die Zeit der internationalen Controlle über China sei gekommen, und wenn bie Politik der Einflußsphären 'in augurirt werde, so wurden die Ver. Staaten auch noch ein Wort mitzureden haben. Rom, 4. März. In der Deputirtenkammer bestätigte heute der Miniftkk des Aeußern, Admiral de Cane varo, auf eine Anfrage, daß die Regierung Schritte in Peking thue, um die Verpachtung der San Mun - Bai in der chinesischen Provinz Che Kiang herbeizuführen, und alle in China interesfirten Nationen davon in Kenntiß gesetzt und überall ein freundliches Eitgegenkommen gefunden habe. E tauscht ein. DieseS ist eine der Eigenthümlichkeiten von HoodS Sarsaparilla. Kuriren Serosseln. Salzfluß. Geschwüre, Magen- und Nierenleiden und Nervosität. Hoodß Pillen kuriren Leberleiden. Leicht zu nehmen und zuverlässig. 251.

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Eine Geschichte auS Slavonien von M. Roda-Roda. t Meine Adoptivtochter setzte sich auf ein Bänkchen zu meinen Füßen nieder und fragte: .Sag', Tante, warst Du... als Du noch jung warst. . . warst Du nie Jemandem gut?". Das Köpfchen druckt sich an meine Stmt und scheu blinzeln mich die siebzehnjährigen Augen an. Was mir da Alles durch die Seele stürmt bei dieser Frage! Sanft streiche ich der Kleinen dje krausen Locken auZ der Stirne. .Freilich Danica habe ich auch einmal Einen lieb gehabt! Erzähle mir's Tantchen! Warum wurde Nichts daraus?" ' .Was geht das wohl meinen KindStopf an?" frage ich neckend. .Ich möchte es gern wissen! Denn steh wenn Du auch einmal verliebt warst dann wirst Du morgen !" .Dana!!" .Ja. was erschrecket Du denn? Hast geglaubt, daß Deine kleine, ' häßliche Dana Niemand wollen wird?" .Kind rede augenblicklich!" Unter Küssen und Schmeicheln und Kosen, unter Lachen und Schluchzen gesteht sie mir, dfc sie den jungen Vukovich liebt und datz sie'S seit gestern weiß, wie er sie wieder liebt, daß er morgen zu mir kommen will, um sie zu freien. .Wo hast Du ihn denn kennen gelernt?" fragte ich verdutzt. .Es kommen keine Fremden in unser stilles Häuschen!" ' - .Nirgends, Tantchen. Ich sah ihn vom Fenster aus oft vorübergehen. Er lächelte mir zu, wenn er mich grüßte. Manchmal reitet er hier entlang, auf seine Puszta. Auf einem goldig glänzenden Pferd, Tantchen, wie Marko, der Königssohn!" .Nä'rrchen Du! Und weiter!" .Und ich hätte ihn gerne gesprochen, denn ich kenne ihn schon lange. ' Darum bettelte ich Dir die Erlaubniß ab, auf das Annenkränzchen gehen zu dürfen. Weißt Du! Nun und dort sprach ich gestern fast nur mit ihm, tz tanzte fast nur rntl mir" Dir Frau Postmeisterin kümmerte sich nicht viel um UNS.Die ! Und hatte mir's so fest versprochen, Dich zu behüten!Die Kleine lachte mir glückselig in'S Gesicht: .Geschah mir auch nichts VöseS. Er sagte mir, wie gern er mich immer sehe, daß eS ihm dann wäre, wie Nein, Alles sage ich Dir nicht, meine süße Tetka! Und morgen wird er kom men morgen wird er kommen!"

Sre springt auf und reißt mich ar meö altes Wesen mit ihren kräftigen Armen aus meinem Lehnstuhl auf und wirbelt mit mir in der Stube herum. Endlich sinken wir Beide schwindlig auf den Divan. .O, wie ich glücklich bin. Tante, wie glücklich!" stößt sie athemlos aus und trällert doch im nächsten Momente ein lustiges Liedchen. Am Abend gehen wir früh schlafen. Man muß ja doch frisch und munter sein an einem feierlichen Tage. Wie ich im Bett liege, wichen vier zehn Jahre an mir vorüber. ES ist mir wie gestern, daß ich die kleine Dana die Mutter und Vater rasch hintereinander verloren in's HauS brachte. Und morgen ist sie Braut! Mit einem heißen Gebet auf den Lippen schlafe ich ein. Sie weckt micb zeitig. Dieser kleine Faulpelz, der mir sonst die Schlafenszeit Viertelstundenweis' abbettelt, ist heute mit den Lerchen munter. Unter allerlei Zurüstungen für ein improvisirtes VerlobungSmahl, ist eS 11 Uhr geworden. Dana hat ein weißeS Kleid angezogen und rothe Rosen in den Gürtel gestreckt. Wir sitzen" in unserem blitzblanken Stübchen und warten und warten. Minute auf Minute verrinnt. Ich habe um halb Zwölf den seltenen Wunsch, den Zeiger am Zifferblatte festzukleben. ES läutet Zwölf vom Kirchthurm. Wir, Dana und ich, wagen unS kaum anzusehen. Endlich bricht sie in stürmisches Weinen auS. Ich beschwichtige sie nach Möglichkeit, suche für ihn AuSflücbte und glaube mir sie selber nicht. Ich veiß ja ganz genau, was daS arme Kind empfindet! Und wir warten zwischen Hoffen und Verzagen den ganzen langen Nachmittag, den trostlosen Abend und sprechen kaum miteinander. Was sollen wir uns auch sagen? In der Nacht höre ick sie weinen. Wie mir das weh thut! So hat mich einst, vor langen Jahren, mein Herzliebster verlassen weil ich ein blutarmes Ding war, eine Waise, abhangig von geizigen Verwandten. Er heirathete eine Reiche. ' ,Am anderen Tage werten wir Beide .,,

gleich erregt, wkr gesteyen es uns nur nicht ein. Nein, ich kann den Gram meiner Kleinen nicht mehr unthätig ansehen. Ich nehme mein Umhängtuch und

gcye zu einer Bekannten zu Besuch. Man ist erstaunt, mich begrüßen zu können. Ich komme so selten. Mit fieberhafter Ungeduld sitze ich unv tratsche Allerlei, ehe ich unaussällig auf Vukovich zu sprechen komme. In wenigen Minuten erfahre ich, daß er ver iubica Krstich hofirt. Meine .Freundin' äußert ihre An ficht: .Was soll der arme Teufel ma chen? Sie hat zehntausend Gulden, die mbica. Ich verabschiede mich plötzlich,- denn IW wntz ich's ganz genau, waS ich will. Vukovich ist zu Hause. Auf seinem Vtsicyle matt sich Verblüffung und eriegenyett, als ich eintrete. Ich sage ihm's trocken berauS: .Meine Nichte ist in Sie verliebt. die yaven sich ihr auf dem Balle vor gestern erklärt. Sie haben ihr verspro chen, bei mir um ihre Sand anubal ten und Sie sind nicht gekommen. Ich verarge Jhnen's nicht. Sie glauden. meine Nichte sei arm." Er unterbricht mich, allein ich lasse mich nicht beirren: .Sehen Sie hier habe ich ein Sparkassebuch auf den Namen Danica's lautend. An ihrem Hochzeitstage wird sie Besitzerin von 20.000 Gulden sein. Wollen Sie jetzt Ihr Bersprechen halten?" Er schämt sich sehr und stammelt ganz unzusammenhängend: .Ich wäre glücklich ich wäre gekommen. . . es ist mir nicht um's Geld zu thun aber ich konnte nicht, ich hätte sie und mich in's Elend gebracht ohne Geld." .Gott, ich verachte den Mann deshalb nicht. Er hat ja Recht. . ." .Gut", sage ich, .dann kommen Sie jetzt rasch mit mir. Fürchten Sie nicht, daß ich Dana Etwas davon sagen werde. Ich habe ihr großes Leid angethan, als ich ihren Mammon verheimlichte. Hätten Sie den wahren Sachverhalt gewußt, es hätte' dem Kwde.zweschwueage. erspart. .Und mir. . sagt er leise, z'öflenid. Er geht mit langen Schritten unserem Hause zu, ich tripple, so schnell ich kznn. mit. Wie würgende Thränen fühle ich's in der Kehle aussteigen, als ich den kleinen, weichen Schrei höre, mit dem ihm das Kind an den Hals fliegt. Er genirt sich nicht. Er kützt und heizt sie am Ende liebt er sie jetzt sogar. . . Was habe ich ihr gerettet? Die Jllu swn einer Liebesehe vielleicht einen glücklichen Tag, vielleicht drei glückliche Monate jedenfalls eine sonnige Erinnerung, die in ein alltägliches Leben hinleuchten wird. Und da das Leben so schwer, so bltter ist, scheint mir das ein höchliche? Gewinn. Die Bekehrung. Von HanZ Frauogruber, 'n Nazen den vadriaßt sein Lebn, . Allsanda is eahm z' dick! Drum geht r hiaz zum Kramer hm Und will an festen Strick. Da steht an Dirn in Laden drein, Wia m'r leicht koan siecht. So punkerd und so wuzerlnett Und lacht mit'n ganzn G'sicht. .Schau." fragt derNaz, .wer is 'n daS, Wo bist'n du dahoam?" .Von Tauplitz." lacht sie, .bin ih her. Die Kramerin is mein Moahm. Ih bleib a etla Wochen da. Es gibt der Menge z'thoan. In Stübl drobn, in Oberstock . Loschier ih. . . ganz alloan." Und wia s' so blinzelt und so lacht. Da is sein Vorsatz hi(n), .Was." schreit der Vua, .a Strickl? na A Loater brauchet ih!" Die größten Dichter haben noch immer denen am wenigsten im ponirt. die sich als keine fühlen. Fein e,r Unterschied. .Glaubst Du nicht, daß ich der Mann noch bin, eine Millionärin zu kriegen?" .Das müßte schon mehr eine Millionarrln sem! Bibelfest. Vater: .In Zukunft werde ich Dir Dein Geld schon; am Monatsletzten schicken." ' SWis.sus der Theologie: .So Mden die letzten die ersten sein!" Selbstverständlich. .Wie, Herr Meier, fünf Ihrer Töchter heirathen zugleich?" .Nu, waij stau. nen Sie da? Wir sind ja eine Engro.Zi '

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