Indiana Tribüne, Volume 22, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1899 — Page 2
SfeDtctio Tridüne. Erschrnu Täglich uns
Die tSjmt ;Zv:$m tcfltt durch e XtIjh J 0eti pr Kett, di eontagI.Tribat'I lernt ptx Voch. ZSetd iufacnc 18 Int ,b tl Cents p ,!. Yer Poft inhatt Hi Ub pttHQi&t U Bttl5ltUnfl $F p Dat. -1 Cfffi 10 C05 CUofcawa Indianapolis, Ind.. 4. März 1899. Das ttriez?,'Xitl Zuweilen liest man, bafc dcr deutsche Kaiser einem KriegZspiel beigewohnt habe, aber kaum werden Nichtmilitars eine klare Vorstellung von einem sclÄen Kriegsspiel" haben. Mir einem Spiel hat das Kriegsspiel wenig aemein, es ist vielmehr ost eine sehr ernste Sache, die manchem schon schw'res Kopfzerbrechen bereitet hat. Der Zweck des Kriegsspieles besteht darin, die Officiere aller Grad: durck Uebun gen im Erfassen von Entschlüssen, in der Beurtheilung einer Kriegslage. in der Ertheilung von Befehlen für den Ernstfall vorzubereiten. Dies geschieht spielend auf folgende Weise: Man denke sich einen Plan großen Maßstabes (1:8000 oder 1:6500) aus dem auch die kleineren Gelände Forma innen noch klar zum Ausdruck kommen, so daß man ein der Wirklichkeit möglichst nahe kommendes Bild hat. Dieser Plan wird aus Tischen aufgelegt, Steine nach Form. Größe. Farbe und Bezeichnung verschieden, hellen die auf dem Plane zu verwendenden Truppen dar. Die zum Kriegsspiel versammle!ten Theilnehmer werden in zwei Pacteien getheilt und sind dadurch Feinde". Ein Ossicier, dem eine reiche Diensterfahrung oder eine besondere Veranlagung zur Seit? steht, übernimmt die Leitung und gibt dieKriegsläge auf. Zum Beispiel könnte er die Lage dahin präcisircn, daß die eldtruppen an den Grenzen des Reiches stehen, in der Mark Brandenburg nur Reserve- und Landwehrtruppen vorHanden sind, und daß es einem feindlichen Armeecorps gelungen ist, bei Stettin zu landen. Der Leitende destimmt nun den Führer deZ Landungsheeres und den der Reservetruppen. während diese ihrerseits ihre Unterführer aus den ihnen zugetheilten Officieren wählen. Ganz unabhängig vom Dienstgrad und der Waffengattung wird bald der Jnfanteriehauptmann Führer eines Artillerie - Regiments, der Artillerie-Lieutenant Führer eines Infanterie - Bataillons, der Pionierofficier Escadronsührer. Das Kriegsspiel will nämlich nicht nur die Kenntniß der eigenen Waffe und des eigenen Dienstgrades fördern, sondern auch die Verwendung der anderenWaffen, sowie die Thätigkeit in den Höheren Stellen lehren. Nach Ausgabe der Kriegslage verläßt die eine Partei den Raum; der Führer der anderen Partei gibt, nachdem ihm genügend Zeit zur lleberlegung gelassen war, seinen Unterführeren seinen Entschluß kund, ertheilt die nöthigen Befehle und veranlaßt die Aufstellung der Truppensteine. Ein Protokollführer bemerkt genau die Zeit, zu welcher Bewegungen angetreten, ein Punkt erreicht oder ein Rückzug eingeleitet worden ist. Die Partei tritt ab und der .Feind" kommt jetzt an die Reihe. Vorher werden aber die aufgestellten Truppensteine zugedeckt und nur so viel von ihnen gezeigt, als der betreffende Führer in Wirklichkeit, sei es d'lrch Patrouillen, sei es durch anderweitige Nachrichten erfahren haben würde. Hat die andere Partei ihren Entschluß gefaßt und ihre Steine aufgesetzt, so kommt wieder die erste Partei an die Reihe, theil! dem Leitenden ihre Maßnahmen mit, und so geht es Zug um Zug. Je mehr sich die Gegner nähern, um so mehr müssen sie von einander erfahren, um so mehr wird der Schleier, der bisher über den Truppensteinen lag, gelüftet, bis schließlich die Entscheidung naht und es zum Gefecht kommt. Jetzt kommen alle Theilnehmer zur Action. und wer die Absichten seines Gegners am besten durchschaut, ihnen die wirksamsten Gegenmaßregeln entgegengesetzt hat, hat am besten abgeschnitten". Es dürfte aus Obigem hervorgehen, daß Steine und Plan das einzige sind, waö an ein Spiel erinnern könnte, während die Bewegung der Steine nur nach ganz allgemeinen Regeln, in der Hauptsache aber mit Rücksicht auf das Gelände und die besonderen Verhältnisse der Lage erfolgt. Bei den Kriegsspielen, die in Gegenwart des Kaisers stattfinden. dürfte es sich nicht um so kleine Heeres körper, w. vorhin angenommen, handeln, sondern UIN Armeen mit 20 und mehr Armeecorps, wie sie der Zukunftskrieg zeitigt. Donna ylvlra uns Don Carlos. Ueber den Prozeß der Donna Elvira von Bourbon, die bekanntlich von dem Maler Folchi entführt und deshalb von ihrem Vater, Don Carlos, verstoßen wurde, gegen Don Carlos, der wahrscheinlich im März vor dem Gericht in Lucca zur Verhandlung kommen wird, gelangen folgende Mittheilungen in die, Oeffentlichkeit: Der Advokat deö PrwzenDon CarloZ ist Leopolds Bizio in Venedig, der Advokat der Donna Elvira der Abgeord nete Domenico Poruedio, der Vertreter deZ Herzogs von Parma ist der RechtZanwalt Pucci, und der Luccheser Rechtsanvalt Chiesa wird die Erzherzogin Bianca von Oesterreich vertreten. Die Prinzessin Elvira verlangt: erstens, daß ihr dieNudnießung des vierren Theils der Mitgift, die augenblicklich beim Hofmarschallamt in Wien deponirt ist. herausgegeben werde. Die Zinsen der gesummten 'Mitgift betragen ungefähr 20.000 Lire im Jahr. Der vierte Theil des Kapitals ist unzweifelhaft das Eigenthum der PrinzessinElvira. Das stellt auch Don Carlos nicht in Abrede. Er leugnet nur,' daß seine Tochter daö Recht auf bfe
00000KKVO OOOOOO,
sind der Stolz der Eltern,' DieS Familien ann Dosss Malzextrakt immerwahrend gebrauchen.
Zoh
Johann Hoff'S flüssiges Malz-Ertrakt stärkt die Mutter sowie die Km. der. Ein Dudend Flaschen von Johann Hoff'S flüssigem Extrakt erhalten mehr Nährstoff, als ein Faß Bier oder Porter. Johann Hoff. Berlin. Neue Wilhelms!?. 1. an i. oo mJi v. iiiexuHt. nM Vinrf 1 KR ?riiif li r
tiulp, OO llttt ?u u" u " -r. QQ0000Q00000010Ky
r.'ntr.ivü-ib ha5c ir:t nimmt vielmehr escibe zur iq m Anspruch. ie chwej'iern und der Bruder der Donna 5lvira wenden gegen die Erfüllung ver von ihr gestellten Ansprüche nichts ::n. Nur die Erzherzogin Bianca behauptet. daß die italienischen Gerichte .ucht zuständig seien und daß der Prinzessin Elvira in jedem Fall nicht der zierte, sondern nur der fünfte Thl der Nente der Mitgift zukomme. Zweitens verlangt die Klägerin einen Rechenschaftsbericht von ihrem Vater für die ganze Zeit ihrer Minderjährigkeit, während welcher ihr Vater ihr Vormund war, weil der Verdacht vorliegt, daß ein großer Theil ihres Vermögens vergeudet worden ist. Don Carlos hat sich bereit erklärt, diese Forderung zu erfüllen, und -zugestan-den. daß er zu diesem Rechenschaftsbe richt verpflichtet sei. Die Verhandlung wird ohne Zweifel sehr lebhast und interessant sein, weil viele noch unbekannte Einzelheiten aus dem Privatleben der prozessirenden Parteien ans Tageslicht kommen werden. ' Der Ausgang des Prozesses ist zweifelhast und es ist auch schwer zu sagen, welche Seite Anspruch auf besondere Sympathie hat. Auf einerSeite der Vater, der die Tochter verstößt und dennoch die Zinsen von Geldern behält, die ihr Eigenthum sind. Auf der anderen Seite die Tochter, die zu ihrer Vertheidigung das ganze Leben des Vaters ans Lichr zerren muß ein Leben, das, wie man weiß, nicht besonders exemplarisch war. Aber noch mehr. Ein anderer Prozeß der Donna Elvira gegen ihren Bruder ist im Anzug. Zum Eigenthum der Prinzessin Elvira gehörte auch der vierte Theil der bei Viareggio gelegenen, der Familie Bourbon gehörigen königlichen Villa. Dieser Besitz wurde von allen Miteigenthümern der Erzherzogin Bianca abgetreten. Die Möbel und Kunstschätze wurden durch das Loos zwischen den Geschwistern vertheilt. Zu dem der Prinzessin zufallenden Theil dieses Inventars gehörte ein Gemälde von Bonnat. das den Prinzen Don Carlos als Generalissimus des carlistischen Heeres im letzten Krieg darstellt. Dieses Bild wurde vom Sohn des Don Carlos, dem Prinzen Don Jaime, ohne die Zustimmung der Donna Elvira mit Beschlag belegt. Sie wollte es wieder haben, und der Prinz Don Jaime versprach schriftlich zu verschiedenen Malen die Zurückerstattung, will aber jetzt sein Versprechen nicht mehr halten. 2aS Bild, daS ungefähr 30.000 Lire werth ist, wird der Gegenstand eines neuen Prozesses sein, de? ohne Zweifel von der Prinzessin gewonnen werden wird. Es ist zur Zeit in Venedig, um kopirt zu werden. Die Prinzessin befindet sich sehr wohl; sie hat sich an das bürgerliche Leben gewöhnt. Alte Leute in Spanien." Das Land der Hundertjährigen ist nacy einer von Oloriz veröffentlichten Statistik Spanien. Unter der sparn schen Bevölkerung soll es auf je eine Million Einwohner gegenwärtig 25 hundertjährige Personen geben. Merkwürdigerweise ist das Verhältniß seit einem halben Jahrhundert stetig gewachsen. 1857 zählte man auf eine Million Einwohner nur 12 Personen im Alter von 100 Jahren und darüber, 1867 schon 14. 1877 sogar 30. seitdem ist eine geringeAbnahme erfolgt, die jedoch kaum in Betracht kommt. Jdenfalls ist Spanien in dieser Hinsicht den meisten andern Ländern überlegen, die Vertheilung der hundertjährigenGreise ist aber ungleich genug. Am meisten ist Andalusien mit ihnen bedacht, denn in der Provinz Malaga a. B. gibt eS sogar 100 solcher auf eme Million Einwohner, anderseits haben die Provinzen Soria. Alada und Teruel keinen einzigen Versöhner im Alter von 100 Jahren aufzuweisen. Im Allge meinen sind die Greise in den südlichen Provinzen am häufigsten, ganz besonders südlich der Sierra Morena, wo das Verhältniß annähernd 6060 aus t'mt Million beträgt. Im Tajo-Thale zählt man kaum noch 16, im EbroThale 7 und im Duero-Thale 6 Hundertjährige auf eine Million. AIS Endergebniß liest Oloriz auS seinen Tabellen daS Gesetz heraus, daß die Langlebigkeit im mittleren Theile der Halbinsel eine Ausnahme ist, wäh, rend sie in den Küstengebieten und besonderS nach dem Süden hin zunimmt und zu beiden Seiten der Straße von Gibraltar ihr Maximum erreicht. Spielt nun das Clima eine Hauptsache lia Rolle dabei? Oloriz glaubt dies nicht und macht nur das Zugeständniß, daß die geringen Temperaturschwankungen an den Küsten einer langen Lebensdauer günstiger sind als die starken Temperaturgegensäke im In nern. Uebrigens gibt es ,n Spanien weit mehr alte Frauen als alte Manner, und außerdem haben im allgemeinen unverheirathete Personen mehr Aussicht, das nestorianische Alter zu erreichen, als verheirathete. 'Endlich findet man unter den hundertjährigen Greisen in größerer Zahl Leute aus dem Volke als auS tn gebildeten Kreisen. . . ,l ,
Mnkt
ist die Ursache, warum so viele Chinesische Vegelarianer. In keinem Lande der Erde zählt der Vegetarianismus so viele Anhänger als in China, wenngleich derselbe dort auch seiner Natur nach von dem hiesigen gänzlich verschieden ist. Chinas Vegetarianer sind die getreuen BuddKisten des Landes, die sich der Fleischspeisen enthalten, weil sie glauben, dadurch die Gunst ihrer Gottheiten gc winnen. zu können. Letztere haben nämlich, wie man annimmt, einen großen Abscheu vor dem Geruch von gekochten oder gebratenen Schweinefleisch, Rind- und Hammelfleisch, Geflügel, Fischen, ja selbst von Eiern und Milck. Der Einfluß, welchen die Ve-getarier-Secten Chinas auf das Volk ausüben, muß zum großen Theile auf ihre Lehren über die Seelenwanderung zurückgeführt werden; denn nicht nur der Sectirer. sondern auch de? große Volkshaufe ist diesen Lehren zugethan. Dem Vegetarier lehrt man, daß in Wirklichkeit jedes Thier ein menschliches Wesen in Verummung ist; daö Essen des Thierfleisches wird daher als wirklicher Cannibalismus und als abscheulich angesehen. Man lehrt ferner, daß der Mensch jedes halbe Pfund Fleisch, welches er in diesem Leben ißt, mit einem vollen Pfunde von dem Flei sche seines eigenen Körpers dem Thiere wird zurückzahlen müssen, welches ihm zur Nahrung gedient hat, d. h. natürlich nach seinem Tode. Ein weiterer Beweggrund, warum der chinesische Vegetarier an seinem Dogma so zähe hängt, ist der Glaube, daß ihm für jeden Tag, an dem er sich des Fleisch-, essens enthält, in dem Sündenregister, welches die Götter des buddhistischen Hades führen, verschiedene Ablässe für, sein Vergehen hier auf Erden zu Theil werden. Dieser Glaube veranlaßt viele Chinesen,, für eine Zeit lang Vegetarier zu werden, z. V. für zwei oder drei Tage im Monate; andere Vegetarier enthalten sich der Fleischgerichte an allen Tagen, die der Göttin Kuan-yin geweiht sind, mithin an den ersten neunzehn Tagen des 1., 6. und 9. Monats. oder während der ersten Hälfte des 1., 7. und 10. Monats; letztere sind den Drei Mandarinen- - Gottheiten gewidmet. Im Juli rührt die ganze Bevölkerung vierundzwanzig Tage lang kein Fleisch an, weil diese Tage dem Gotte des Donners geweiht sind. Die Verdienste der Vegetarier, welche nur eine zeitlang fasten, sind natürlich bei Weitem nicht so groß als die derjenigen, welche dreißig und vierzig Jahre lang keine Fleischspeift angerührt haben; letztere glauben, daß sie jenseits desGrabes wieder zu Menschen und einst Genien oder selbst BuddhaS werden. Nimmersatt' und Jmmersatt. Inmitten der ostpreußischen Ortschaft Nimmersatt liegt eine Postagcntur, die den Namen Jmmersatt führt. Der Name Nimmersatt kommt wahrscheinlich von der öden, unfruchtbaren Gegend her, die hier früher zu findet war. Die Posthalterei führte auch den Namen Nimmersatt bis in die Zeit Friedrich Wilhelms III. hinein. Damals ging die große Verkehrsstraße zwischen Berlin und Petersburg über Memel und Nimmersatt. Der König kam einmal von Rußland; in Nimmersatt wurden der Kutsche sechs Pferde vorgelegt, und der PostHalter, ein Herr Mellien, hatte die Verpflich tung, dem Könige als Vorreiter zu dienen. Längs dem Meeresstrande ging die Fahrt nach Memel, wo der PostHalter die Ankunft des Königs zu melden hatte. Friedrich Wilhelm III. sprach bei der Verabschiedung desPostHalters seine Anerkennung über den strapaziösen Ritt aus und gewährte ihm die Gnade, einen Wunsch auSsprechen zu dürfen. Herr Mellien entgeg nete ungefähr Folgendes: 'Ich habe sonst keinen Wunsch, Ew. Majestät; nur der Name Nimmersatt gefällt mir nicht; denn ich bin immer satt und bitte, meiner Besitzung den Namen Jmmersatt verleihen zu wollen!" Dieser bescheidene Wunsch wurde gern erfüllt, und - seitdem heißt die in der Ortschaft liegende Postagentur Im mersatt. Die Nachkommen des.dama ligen PostHalters leben heute noch im Kreise. ' ; m Neues aus Natur- uns Heilkunde. Neue Beiträge zur Psychologie des Traumes bringt der französische Arzt Dr. Pilcz in den AnnaleS Mediko-Psychologiques-. Während seines fünfjährigen Aufenthalts als Arzt in einem Institut war er in der Lage, geeignete Beobachtungen anzustellen, da daS gleichförmige Leben in diesem ihm Gelegenheit gab, unter ziemlich gleichmäßigen . Bedingungen zu leben. Die Beobachtung . des Traumlebens wird durch die bekannte Erfahrung, daß die Klarheit der Erinnerung an Träume sehr starkem Wechsel unterliegt, sehr erschwert. . Während Dr. Pilcz sich viel, später, erst. an.Träume wieder erinnerte, waren andere Träume von großer Lebendigkeit schon nach kurzer Zeit nicht mehr ins Gedächtniß zurückzurufen, und wieder andere prägten sich für immer ein. Wenn er nach .kur-
zem Schlaf geweckt wurde, so erinnerte I er sich gewöhnlich an keinen Traum; war es ihm dennoch möglich, so handelte es sich stets um Ereignisse, die weit zurücklagen, niemals um solche der jüngsten Vergangenheit, von denen
er geträumt hatte. Einige Wochen hmdurch nahm tx vor dem Einschlafen Brom. Paraldehyde, Thee. Alkohol etc. oder er machte sich durch körperliche und geistige Anstrengungen sehr müde. Nach schwerer Anstrengung, nach dem Genuß von Thee. Kaffee oder Alkohol hatte er kurze Träume, die sich fast ausschließlich auf die jüngste Zeit bezogen, nach nicht übertriebenen Anstrengungen, nach dem Genuß von von Brom und Paraldehyde hatte er entweder einen traumlosen Schlaf oder es erschienen ihm alte Bilder. Pilcz kommt zu dem Resultat, daß, während eine gewisse Periode oder Regelmäßigkeit in der Intensität der Träume nicht bewiesen werden kann, eine Beziehung zwischen der Tiefe des Schlafes und dem Gegenstand der Träume besteht. Der tiefste Schlaf ist völlig traumlos. In einem ziemlich festen Schlaf erscheinen Bilder, die ältere Erinnerungen wieder auffrischen, Eindrücke der jüngsten Zeit mischen sich erst in die Träume. wenn der Schlaf schon leicht ist. Bei Geisteskranken läßt sich constatiren, daß ihre fixen Ideen niemals in ihren Träumen erscheinen. Ein Kranler, der überall Stimmen zu hören glaubte, versicherte, daß er nie von seinen Verfolgern träume; er behauptete auch, daß er in der Klinik nie von dieser, sondern stets nur von seinem friiheren Leben träume. Wie heiß ist dieLava? Daß die aus feuerspeienden Bergen strömende Lava sehr heiß ist, weiß ja schließlich jeder; aber über die Höhe ihrer Temperatur macht man sich im Allgemeinen doch wohl keine richtige Vorstellung; man denkt da so ungefähr an die Hitze des siedenden Wassers und meint, so ähnlich müsse auch die Temperatur der Lava sein. DaS stimmt aber nicht. Genauere Temperaturmessungen der Lava sind naturgemäß mit großen Schwierigkeiten verbunden, aber der Italiener Adolfs Bartoli hat diese Schwierigkeiten überwunden und, um ganz sicher zu gehen, die Lavawärme mit zwei verschiedenen Methoden gemessen, welche zu verhältnißmäßig gut miteinander übereinstimmenden Resultaten führten. Danach beträgt die Temperatur der Lava dort, wo sie aus dem feuerspeienden Berge heraus tritt, 980 bis 1080 Grad Celsius, und wenn sie schon zwei Kilometer an der freien Luft geflossen ist, immer noch 750 bis 870 Grad. Bei so gewaltigen Temperaturen können die verheerenden Wirkungen der Lava freilich nicht erstaunlich erscheinen. DerTriton - See. Das 21. Heft der Revue Tunesienne, Organ des Institut de Carthage, enthält eine. Untersuchung des Dr. Vertholon über die Lage des mythischen Triton-Sees, die in der gesammtcn classisch gebildeten Welt das größte Aufsehen erregen wird. Er weist mit unwiderleglichen Gründen nach, daß der Triton-See im mythischen Zeitalter die ganze Niederung zwischen der heutigen Mündung des MedscherdaFlusses bis Goletta ausfüllte und die Bahira sowie den Sedschumi-See bedeckte. Die Medscherda hatte damals zwei Mündungen, eine in das Meer bei Soukra. die andere bei Goletta. beide umfaßten die Insel Phla. wo sich später Karthago erheben sollte; sie entspricht so allen Merkmalen des TritonFlusses der alten Autoren. Die berühmte Stadt Nysa lag an der Stelle des heutigen Tunis, damals auf einer Halbinsel, 5 der nur ein bequemer Zugang, durch die Nysäischen Thore", führte, auf dem Landrücken, den heute ein Tunnel der Eisenbahn Tunis Vona durchbohrt. Alle sonstigen so zahlreichen Hypothesen über die Lage des Triton-Sees werden dadurch hm fällig, vor allem die. welche ihn an die Ufer der großen oder kleinen Syrte verlegten, in eine Gegend also, welche der dem mythischen Lande zugesprochenen Fruchtbarkeit ermangelt. Goldhaltiges Holz. Der Commissär der Goldbergwerke in Viktoria (Australien) berichtete der englischen Regierung, daß er gelegentlich erner mikroskopischen Untersuchung in den fossilen Hölzern, sowie in den Baumstämmen, welche in der Erde vergraben liegen, ganz bedeutende Mengen Gold gefunden habe. Aber nicht nur in dem Holze von altersher, sondern auch in dem Holzstollen, welche vor Jahren zum Ausbau von Grubenschachten, dienten, sei schon diel Gold enthalten. .Manche ' Holzstücke 'lieferten. mehrere Unzen Gold per Tonne, in. einem Falle stieg der . Goldgehalt eines : alten Stamme . sogar aus ' 30 Unzen... ... ! Mund und Charakter. ' t Der Mund wird ziemlich allgemein für, den am -meisten charakteristischen Gesichtötheil.beim Menschen gehaltene Diese Ansicht wäre zweifellös zutrefsend, wenn es sich um den Mund im weiteren Sinne und' in Bezug auf seine Thätigkeit handelte, aber man, nimmt im Besonderen an, daß der Schnitt deö MundeS und die Gestalt -der Lippen Schlüsse auf. die geistige Veranlagung der betreffenden Person gestatten. Namentlich ist der Glaube allgemein und Jedem vertraut, daß dicke Lippen auf Sinnlichkeit und feingeschnittene zarte Lippen auf eine gewisse Durchgeistigung sowie! Festigkeit und hohe Vildung deö Charakters deuten. Dr. A. Bloch hat nach einem Bericht der Pariser Anthropologischen Gesellschaft die Formen der menschlichen Lippen vom anthropologischen Gesichtspunkte aus untersucht und ist zu dem Schlüsse ge-. langt, daß alle jene Deutungen auf Einbildung' beruhen. Die Form, Größe und Farbe dieser Gesichtötheile gehören ebenso wie die Gestalt und die Dimensionen der Nase zu den Rassemerrmcnen und' die Eigenart' von Lippen und Nase steht tbatfMS m
einem Zusammenhange. Die Farbe der Lippen ist bei den verschiedenen Menschenrassen merklichem Wechsel unterworfen und schwankt von einem zarten Rosa bis zu einem dunklen Braun. Bei einer Vermischung der
Rassen vererbt sich auch, wie es mit vielen anderen Merkmalen der Fall ist, die Farbe und Form der Lippen von dem Vater oder von der Mutter ganzlich auf das Kind. Dicke wulstige Lippen, wie sie den Negern eigenthümlich sind, kommen bei der weißen Nasse überhaupt nicht vor oder stnd gewisserM2ßm als e'ne Mißbildung zu betrachten. Tollwuth auf den Philipp i n e n. Bei den Eingeborenen dieser Insel gruppe äußert sich die Tollwuth in zweifacher Weise: einmal in der eigcntlichen Hydrophobie, wie sie auch i,onst für diese Krankheit eigenthümlich ist. und zweitens in einer Aerophobie. Die erstere Form, die Wassersurcht, besteht in einem Abscheu vor allen glänzenden Gegenständen, und ganz besonders vor großen Wasserflächen. In der anderen unbekannten Form der Krankheit. der Lustfurcht, werden Krampserscheinungen hervorgerufen, wenn der Kranke vom Luftzug getroffen wird. Außerdem unterscheidet man nochmals zwei verschiedene Aeußerungen von Tollwuth, von denen die eine in wirklicher Raserei durch maßlose Erregung des Nervensystems, die andere in Lähmungs-Erscheinungen und melancholischem Irrsinn besteht. Die Eingeborenen haben natürlich ihre eigene Art von Behandlung für diese Krankheitserscheinungen: sie brennen die Wunden aus und waschen sie mit einem starken Absud einer von ihnen Maccabuhay genannten Pflanze (Minospermum Crispum") und geben dem Kranken außerdem große Mengen einer heißen Zimmtlösung ein. was reichlichen Schweißausbruch zur Folge hat. Diese Behandlung soll unfehlbar helfen, leider nur fehlt jede Statistik über ihre Erfolge. Nirvanin. Ein neues schmerzstillendes Mittel, das den Namen Nirvanin erhalten hat. ist von Eichhorn und Heinz aufgefunden und untersucht worden. Denen, die sich für lange chemische Namen interessiren, wollen wir die Wissenschaftliche Bezeichnungen des Stoffes nicht vorenthalten, sie heißt: salzsaures Diäthylglycocoll-p-Amido-o Oxhbenzoesäuremethylester. Der Stoff ist löslich in Wasser und eignet sich daher vorzüglich zur Einspritzungen unter die Haut. Er ist nicht ganz so ungiftig wie das weniger lösliche Orthoform, aber wenigstens zehnmal weniger giftig als Cocain. es konnte ein halbes Gramm ohne Schaden auf einmal eingegeben werden. Die fchmerzbetäubende Wirkung hält lange an und ist von einer kräftigen antiscptischen Wirkung begleitet. Hauptsächlich ist das Nirvanin bei chirurgischen Eingriffen benutzbar, um eine Körperstelle unempfindlich zu machen. Auch in der ZahnHeilkunde ist es bereits mit Erfolg angewandt worden, indem es neben den auszuziehenden Zahn eingespritzt wurde und so die Operation schmerzlos machte; wegen der geringen Giftigkeit können mit Nirvanin mehrere Zähne hintereinander gezogen werden. Luxenburger in München hat nach der dortigen Medizinischen Wochenschrift 134 Operationen unter Anwendung von Nirvanin vollzogen und rühmt dem Mittel nach, daß es den Schmerz sicherer verhütet, als die bisher verwandten Lösungen und außerdem länger haltbar und leichter zu sterilisiren ist. DerMaschinenschlosser Anton Rozgonyi in Temesvar lauerte Abends in der Tabaktrafik seiner achtzehnjährigen Frau, die ihn nach dreimonatlicher Ehe wegen seiner Eifersuchtsmanie verlassen hatte, auf, tödtete sie durch einen Messerstich in'ö Herz und schlitzte sich während der Flucht den Unterleib auf. Der Rasende verblutete auf der Stelle. Wenn auch das alte romantische Banditenthum mit Schlapp Hut uno Hahnenfeder seit der Verein!gung Italiens allmällg verschwunden ist, so blüht doch von Toskana an noch immer die Wegelagerei, die je weiter nach Süden desto schlimmer wird. Zum großen Theil liefert die Vendetta immer neues Banditenmaterial. So wa n vor einiger Zeit vier dingfest gemachte Verbrecher auS dem Zuchthaus von Reggio in Calabrien entsprungen, deren erste Unternehmung nunmehr der Ausübung der Vendetta galt, der Rache an allen dmjenigen Personen, deren Zeugniß sie belastet hatte. Von den Wäldern und Schlupfwinkeln deS ASpromonte. au traten sie ihr Rachezüge an' und bald lagen sechs der VelastungSzeugen in ihrem Blute, während noch drei anderen der Tod angekündigt worden war. Die bisherigen Razzien der Carabinieri verliefen in der Beraund Waldwildniß erfolglos, so daß die Bevölkerung jener Gegend ihre Tage in steter Angst vor den Raubanfällen und Blutthaten jene..? vierGesellen ubrinat. Die romtsche Stubentenschaft hat. um sich im Carneval zu vergnügen, dieseö Jahr nichts Besseres gefunden,' als in -einem- römischen Theater einige Baöetvorstellungen zu aeben. Daö Ballet heißt GinS". ES soll eine Parodie auf MascagniS. neueste Oper sein. Alle Damen des Vallets. von der Prima Ballerina an bis zur letzten Balleteuse, -sind Studenten .in höchst pikanten Costümen", wie die Blätter wohlgefällig zur Anlockung des Publikums berichten. Den Glanzpunkt der Aufführung bildet der allegorische Tanz .Aurora", in dem sich . daö ganze Balletcorps mit Ruhm bedeckt. " ES ist ganz erstaunlich, wie prächtig die Studenten als Balleteusen aussehen, und mit welcher Grazie sie die Beine bewegen.- Die - illustrirten Blätter haben sich eiligst des dankbaren StoffeS bemächtigt, und so kann heute ganz Italien die römischen Studenten in 'ihren reizenden, tief. auSgeschnitte nen Vallettoiletten bewundern.
mss'
Nicht glücklich l
Wer kann es scln mkt ........... Dyspepsie und schlechtem Magen? Wir sind lel ,u nachlässig In Behandlung dieser beiden und enn wir dagegen etwa hun ist e gewöhn llch ,u spät. Weßhalb gebraucht man nicht ein ekusache nd sichere Hekknlttek
Dr. August Kccnig's üanlrarger Tropfen, welche das ganze Lysiem ändern und wohl thuend aus den Magen einwirken
I-j-S2? 37 "Zfj? 7ZT' UJ , , . .1 ' '
RP'A'N
are packed for physldans in large bott'es, each containlng one hundred and fifty Tabules by count. These packages being latendcd for physicians' uso, are not advertised or aecorapanied by any circulars or otlier advertising matter, but any drugglst will iupply one yrhenever requested to do so. A Western doctor relates an experience vrith one of these special packar as follows : "A few days ago I ordered tome more from Chicago, and when a patient, for whom I intended one of the bottlea, opened it. he found within a stone wrapped in paper, rauch reseinbliny a diamond. and which he will have set and wear in his shirt bosom. Nowr, I want to know." asks the doctor, " if Jt ia the custom to occasionally put in a littls gern like that ? If it isn't a öiamond it is a fair substitute, and if one is put in occasionally, I think I am as much entitled to reeeive one as any of your numerous- patrons, for I am censtanüy employing and commendinj the Tabules ia my practice."
Tischgespracy. viüf einem Ball Hat ein Herr eine Dame als Tischnachbarin, aus der weiter nichts als I Ia" oder I Nein" herauszubringen ist. In seiner Verzweiflung kommt der Herr auch auf die SeelenWanderung zu sprechen und meint zur Dame: Es wäre doch sehr schön, wenn z. B. Ihre Seele später in einen Schwan käme." Darauf antwortet die Dame: I nein, das muß auch nicht sehr schön sein, immer so den Bauch in'ö TO"tfr. . ..- Die KeimM lcorlc. Eine wichtige Entdeckung. Dnch Srnenernng des Qysteus derökn t .Tl ? a " uuc nuugciir gegktir. ES ird in diesen Tagen viel über Pilze 4 V l - -K. ; ri er " r. n r. ucipivkycii uuu vuuj ii öl rein müßiges !g?e rede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatlache, daß viele Krankheiten durch einen be sonderen Keim oder Vil, hervorgerufen wer den. Em eingehenderes Studium und Rote sckunaen zum Zwecke der Entdeckung einev x-cmciö, welches viele Pllze aus dem Evste entfernen würde, haben vor Kurzem eigeben, daß eS nothwendig sei, daS Svstrm zu er neuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. ES stellte sich her auS, daß Dr. Kan'S Renovator daS voukom menste eilmittel für alle diese Krankheiten ist. daS bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert das ganze Erstem, reinigt das Blut, berei chert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jungte Kraft. Um die wunderbar? Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug auS einem Bnese von Frau E. A. AdamS, 6. und Martha Str., Omaha, Neb. : .In Beant ottung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kav'S Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, he dieselbe zu weichen schien ; dann trat Ma laria ein und ich nahm hinreichend Ehtnin ein. um den Tod einer Person zu bewirten, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt SSmindklaniälle, und eS war als ob feurige ffäoen und kleine Steine vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu ton nen, dak ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres RenovatorS große Lesse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweile Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, dens.lben der leidenden Menschheit zu empfehlen. Er ist daS beste bestehende Hm Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei el chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an aemandt wurden, wie: Unerdaullcbkeit. . der und Nieren Krankheiten, lVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbescdwerden. Geschwüre, Aufschlag, Schwache, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenver crrößerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, BerdauungSbe schmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab äestumpstheit, RbimatiLmuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqfluß, Beulen, Salz, fiuh. Skropbeln k. Er hat eine wunderbare Wirkung aus den Magen, Leber und Einge eide; er fteiaert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dies Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und me dem Ma gen widerlich. Er isi in Form von Zeltchen, u eoncenttirten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis Viermal mehr Hosen elf die flüssigen Arzneien, welche für densel den Pr?iS verkauft werden. Dr. Kav'S Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25 und tzl. Sollte Ihr Apo theker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und scbreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. (westliche Of sie), 620 süol. 16. Str., Omaha, Neb., or rauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt nd. Diese irma veröffentlicht serner Dr. Kay Hand Book of Valuabie Recelpts and Treatise on Diseases . eicht Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresie und Angabe bieserLei tung Ihnen arä"tiS zugeschickt wird. Cm Leute schätzen diren Werth aus fünf Dollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusen fcen; denn diese Broschüre ist unentbehrlich, c s?'I Ntnsvator ird nun vnkaut vca
ÖSK
Wrw 6 -rj 5cj 7y-w' m LATOLIE LAXIR BONBONS KURIEREN VERSTOPFUNG '.M; . BIG FOUÄ. "The Sea Level Boute" TO New York, Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. M.C.Jngallz.PräNdtnt. fg. O. fiRcCCormttf . Verkhrdtktr. Wren X Lynch, sst. enl. Pass. & XiStt gt. H U?t. Bron'0. . S. P. . Die populäre ist die defte Linie ach GlrllCACQ. Vier Züge! Cttlaflftt Jndiinapott ( 7 00V 11 B !' LöSim U iö acht? nruft ta Shicago JUOOHlt k SLded ' " t"40d 723örn Müflt !tffen tttr sin ) 8 20im 7 LLBlNj ! ?m.... innm 487Wn Täglich au5se Conntoa. Die nrutilea verbessert--Vestibüls LVgen, Wngner chlnfn?ngen elegante Par!?rA5agen und Eßwagen. LokalSchlafwagcn in Indianapolis fteh: n, , i ipene ocxeit, VerlSbl Slztcego 145 Morzeu,. ann tUx 8cit ach 8 80 Udend W&sifet werden. XitftiD?ftCt$ Union Balzn hos. Ltaffachu. sl, Vve. Khahgf und 33. 5 STSrQ Y3affil.3ton Rtrafc etrafci. rank I Her, ent Pass. gt. ZZZ.H.McDoel. ice.Präs und Ser.l. VZgr. S d a . H. o k w e l l. ?fi?civkanaaer. . C tOl)t(t, iÜ Paff. Äaent. Cincwnati Züge ! 0.S.&V.K. K Abfahrt Indianapolis AnkunftZ Z Cincinnati kunft 7LVm , 11 Bm m H , 6 WJim w T 4595m 10 N C. H. & D. N. N. Ankunft Dayton Ankunft IZVSVm bfalzrt SttBm , VSVM , a . a Nm , 4 5V(rn . room Danten Zügkz Abfahrt Indianapolis bfahrt 80öS , 'lu vvm . 4M . 7 VON 9Ktm T 5591m 11 OOftm Toledos Detroit Züge. C, H. 6z D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plß: Toledo: Detroit. fahrt 1S 5? nk'ft s 4Whn k'ft 809? . 7 VON - 4 0SS . IL ) ulgenommen Sonntaatz. Ticket-Officen : Union Statt und No. 25 Weft Washington Otraße, Scke j Neridisu. I
VDTWKMQ
wfjja
MKMOmi 7
XTI
m
Wffl5-MWchl
von Indianapolis. Pianos und Nusikalien. Cariin & Lennoi, 5-9 Ost Market St. candwirthschaftl.Geräthe u.ZVagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ostmsn. IL T. Conde Irnplement Co., 27 N Capitol Atc Bau und Leih'Vereine. German-American Bldg. Ass'n, 154 ä. Delaware St. International Bldg & L,oan Ass'n, 143 Ost Market St Zuckerrvaaren (Wholesale.) Daggett & Co., 18 West Georgia St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. 5chnittwaaren. Murphy, IIibben& Co., 135 S.Meridian Ice drearn. Furnaa JL W., 212 X. Pennsylvania SL Bauholz. Coburn Henry, Georgia SL Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. & Taggart B The Parrott & Taggart Bakery, TeL 800 Bryce'a Bakery, 14 Ost South St chuhe und Stiefel, (Ivholesale.) Ilendrioks & Cooper, 127 S. Meridian hüte, Handschuhe etc. ilendrickson, Lesler & Co., 131 S.Merid (Eisen und 5chmiedewaaren. Layrnan & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wasli. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 107 S. Meridian Farben, (Del und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 240243 Massachusetts AvaAutschen und Reparaturen. RobDins, Irvln & Co., 32 O. Georgia St. Spiel- und Spielwaaren. Mayer Charles 6? Co., 29 "V7. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 L. Meridian St Droguisten (lvholesale.) . Indianapolis Drug Co., 21 0. Mary land Ward Bros. Drug Co., 120 S. Meridian St. Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 228 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea (Defen und Heerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St Sägen und lverkzeuge. E. C. Atking & Co 402 410 S. Illinois St Trust'smpagnien. ludlana Trust Ca & Salety Vault Adolpb Wfv?) (Old frtaloci A 111 gLl.) llotary Public, Trar,s!at or, Corrcspoiißent etc. No. 970 West Walnut St. TaV Blak Pt. r-. - Ai t litte Dos s?iHt&z Sonntags - Vlatt bitte; eine gäÜ vitiaitmUn S5. Der Msnnemems c Preis d täglichen Triöänt ift I2e, lt$ SoMtagkblattH Oe, ..i eider tusarse 10 Ctid Per Qot tUz OÖ OtS. Per Messt. Durch die Yost versandt, kostet tos TazeLlatt CCr fcftl CczsiazlUdt 92 Per SäZr, beite znseru? C3 w Dssi5::aIsr3. SEH ÜÜO SSi etL....T77 r-.s
ndiana
;
4 i e i S i ) X w '
)
V
