Indiana Tribüne, Volume 22, Number 161, Indianapolis, Marion County, 1 March 1899 — Page 3

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..Ich habe k.aSearets keae Cdjläflo. flkett gebraucht., an der ich länger ali zwanzig Iah. Te gelitten habe, uuo ich kann sagen, daß CaScaret mirmedr Erleichterung gebrach haben, ali irgend ein andre Mittel. daZ tch je versuchte. Ich werde sie sicher meinen freunden emv ehlen. da sie a2eZ da sind, all wai sie empsohleu werden.' Tho,. Gillard, Elgin. Jkl. agenebm. scdmaekdaft, wirksam. Cchmscken gut, thun gut. maeden nie trank vker schwach, verursachen kein Schmerze. 10c. 25c, suc Heilen Berftopfnna. trHmi Cli !., Xoatr.il, H.w T.rfc. 31? Kst-Tst-"R A s1 f'rf-wt und flirwtiert von all? A' ' Aä apotVtrn ,ur Hcllung er XubaKyc wvvhvtii. Dr. J. A. Sutcliffe, u n & 51 r 3 t, Geschlechts., Urin- und HccturnKrankheiten. Office: 155 OstMzrketstr. Tel. 941 Osstktstundta : 9 fiil 10 Uhr vorm.z 2 bil 4 Uhr Tun Dr. Louis Eurekhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 8 9 Morgens und 7 bend. Willoughby Block. 224 Nord eridian Straße, xrechftundin: J 4 Nächtttans. Zel.2321. r.G.G.Maff hat seine O'ftce nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord M.ridran Str., erste Stage, verlegt. Offfce.Ztunden : Don 2 143 4 Uhr Nachmittag! Telephon: Olfice 292 Wohnung 930. Tte Wohnung befindet st.1, rote biklzer : 1c37 Nord Pennsylvania Straße. MnUers Seber - Pillen ist daS beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Un?erdu:ich!eit, Verstopfung, Leborleiden'tc. 23 CentS die Schachtel bei fferd. A. Müller, potheker, Ecke East und Wasttngton Str. nd ach in allen anderen potlzeken Dr. I. Wühler, 120 Sst ZÄcCnrty Str. Sprechstunden : S b'.S 9 Uhr Vcrm. ; 2 &U 3 U Nachm.; 8 bis 9 Uhr XöendS Telephon 1446. Vrechstuxden: Sonntaz nm Vormittags Die Ofstce vsn Dr. II. P1NK und vr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost OHio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. o. 8z Nord Penashlvania tr. Sa vird auf Wunsch angewandt. WALTER FRAXZ, ZahnNrzt, No. 90) Ost Market Straße. Cofsin Block. Zimmer 43. Offietda: SdillZ., HU 5., 7 Hl 9 flbeatl. Sonutazl a 11) Uhr Lm. 611 i Uhr mi fTilJsflTiV z, MpMGÄ RlPANS TAßULES irc intended for chUdren, hdics and all who prefer a tnedidne disgulsed as coa scetjonery. Thcy rruy now bc had (put vp In Ttn Boxes, leventy-twb In a box . - . pnee, rwenty-uve cents or nve doxcs lor cne dollar. Any druggist nll get thsra isyou insist, and thcy may alprays be btaincd by retnittitig the pnee to yO) j IhcRipans Cheinjcar rnmnnnv, .ftf . Tl msv. - .VUE"0CSäI5!! K9iiv"- -ad lila: itHAAjs, 60 YEARS fr EXPERIENCE . c A Trädc Marks v. Designs -rrff Copyrights &c Asrva tmdinj k sieteb and deaerlption maf .,B " ' HA ü.fciT aciTin onr opinion rr woeioer u vantlnn la Drob bly Daten tabl. Commantot. '' tlönj Ulctlr oonfldentlal. Uandtvookon PataaU Ptttnu taken througb Mann dt r. rclv) ' irtai nottc, wlthoat chume. In tha cientific Umerican. ' ABandioraelTniostrtited weekly. Iarewt rr eolaUoTi any aclentlflo JoarnaL Teraa, IS iSr: four rnontba. L Sold by all wi.airj. füllet Co.35,e","!-llewTgrk . Varalü QS7e r Pt, Wahlnton. D.C. : um fm. OldMt ar.ocT for incirlDf Ditniu. M. Giert. - . Otntf&tt Wuchvinver. 417 Ost NcSttty Str. LZe'Eaft. 7? St&lrs. Hen Citt nx2fit!,T6äl"tttnJi tanu 0t2xsi ft ich atsMnr j

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Roman von Fanny Kaltenhauser. (Fortsetzung.) Der Buchenhofer ist aber auch schon neben ihm, schaut ihm erst mit einem mitleidigen Blick in's Gesicht und streckt ihm dann die Hand hin. Kommst gerad' zurecht. Peter, zu der großen Neuigkeit!- sagte er freund lich, wobei er schwer seine großeFreude über das Glück seiner Tochter etwas verbirgt. Die Franzi hat sich gerad' zetzt mit dem Lenz versprochen! Und da bleibst halt ein wenig da und hilfst uns den Verspruch seiern, gelt ja? That uns freuen! Gieb mir deine Hand, aus eine gute Nachbarschaft hin, wie bisher, ha?" Der Peter legt feine Hand in die des Vuchenhofers. M freilich, ich und der Buchenhofer bleiben unser Lebtag gute Freund'! Und zu derer Heiratherei da wünsch' ich halt viel Glück." Ueber den Buchenhofer hinweg fliegt sein Blick zu dem Lenz hin und gleitet haßvoll funkelnd über dessen Gestalt. Dann schaut er festen Blickes in dessen Augen, und ein kaltes, grausames Lächeln ziet um seinen Mund auf, deutlich sichtbar. Unter diesem Blick richtet sich der Lenz auf einmal hoch auf. Eine jähe Eifersucht auf diesen früheren Vewerber der Franzi erfaßt ihn; was hat der Peter so höhnisch zu schauen? Zorn und Trotz wallt im Herzen des Lenz auf, dunkel gleitet es über sein Gesicht hin. Er faßt die Franzi von neuem um den Leib und zieht sie näher an sich. Ja, halt ein gar besonderes Glück hat mir der heutig' Tag eingebracht!" sagt er. Gelt, so ein wundersch'öneö Blümerl wächst nicht in einem jeden Garten, wie meine Franzi eines ist?! Und ich hab' es davongetragen, für mich ist's aufgeblüht!" Die letzten Worte klingen wie ausbrechender Jubel. Einen Augenblick ist es, als wolle der Peter etwas hervorstoßen in verbissener Wuth, dann jedoch schließt sich sein bereits halbgeöffnete? Mund und das unheimliche, kalte Lächeln erscheint wieder um denselben. Für eine Weile soll er halt noch stolz thun, der dort, mit seinem unrechten Gut, das er mit frevlerischer Hand an sich gerissen um so tiefer wird es ihn dann treffen, wenn er es verliert! Und er muß es verlieren, der Lenz! Der Peter beißt die Zähne aufeinander frei muß sie wieder werden, dieFranzi, alles setzt er daran, um das zu erreichen und dann von neuem selber um sie werben zu können! Er hat sich einmal die Franzi in den Kopf gesetzt, und er gönnt sie keinem andern, dem dort schon am allerwenigsten! Der Peter bleibt nicht lange im Vuchenhofe. es treibt ihn fort. Er kann es nicht ansehen, wie die Franzi so schön und lieb thut mit dem Lenz. Und an ihrem glückseligen Wesen, das sie zur Schau tragt, erkennt er, daß er recht thut, heute noch nicht zu reden die Franzi würde ihm ja vielleicht nichts glauben von dem Schrecklichen! Er muß einen Beweis haben für seine Worte. Ein Tag um den andern schwindet. Der Franzi kommt es oft vor, als ob sie wunderschön träume; sie kommt aus der tiefsten Glückseligkeit nimmer heraus. Das Herz U$t ihr, wennfie den Lenz sieht. Und in dieser Mühseligkeit erscheint sie immer schöner : ihre Augen erhalten einen wunderba ren Schimm:r und die Wangen färben sich so eigen zartrosig. Des Buchenhofers Blick ruht oft freudestrahlend aus ihr; dann fühlt er jedesmal eirn tiefe Zufriedenheit in sich aufsteigen darüber, daß er nicht gegen der Franzi ihre Lieb' gestanden. So eine Lieb' in der Eh', die bringt Segen allerwe gen und zu diesem Segen, der seiner Franzi zu gute kommt, hat er eir. gut Theil beigetragen. Für der. Lenz bringen die Tage Stunden höch ster Lust und Stunden bitterste? Qual Bei derArbeit vergißt er freilich auf alles' er ist so ein Mensch, der sich ir dieselbe versenken kann mit allen Kräften, allem Denken; er weiß nichts mehr von sich selber dabei. Doch wenn t bei der Franzi ist, dann kommen die Empfindungen in ihrer wechselnde!' Macht über ihn. Manchmal ist es. als wollten sie sein Hcrz jah zerreißen. Die Franzi lassen? Eher möchte ei sein Leben hingeben. Und doch wieder spürt er es mit einer unwiderstehlicher Gewalt, daß er sie so nicht nehmen kann, daß er reden muß, ehe ihr Leben und das seine eins geworden. Ein Tag um den andern vergeht, und er bringt es nicht zuwege, zu reden. So kommt der Samstag heran, und am frühen Morgen, wie er aufsteht, setzt er sich diesen Tag als letzten. Heute muß er sein Zaudern und Zögern beenden. Er hat ja so kein: Stunde des Friedens. Am Abend desselbenTages sitzen er und die Franzi allein beisammen auf der Bank vor dem Hause. Dr Buchenhofer macht eben einen Rundgang um den Hof terum in Begleitung seiner geliebten Pfeife; die Dienstleute aber haben sich soeben zur Ruhe begeben. Da bleibt den Zweien ein halbes Stündchen ununterbrocyenen Alleinseins. Stillen, unentwegten Blickes sieht der Lenz eine Weile der Franzi in daS vom hellen Mondlicht beschienene Antlitz, mit einem traurigen, zärtlichen Blick. Gerad'. als wollt' er Abschied nehmen von mir!" denkt sich die Franzi. Dann lehnt sie plötzlich den schlanken Oberkörper an ihn, schmiegt den Kopf an seine Schulter und thut eine Frage. die ihr die ganze Woche über im Sinn gelegen: Lenz, mein lieber Bub, geh, sag' mir, hast denn schon einmal eine andre gern gehabt? Bin ich die einzige. die erste, der du dein Herz geschenkt hast, ha?" Der Lenz nickt. Ja. die erste und einzige bist und die bleibst ecuck." saat er und lächelt ihr zu, mit einem eigen I fi&Vn..t4 Q'Ai&aIh I i WiirkUlulWil uit

v. wie mich das freut!" stoßt die Franzi hervor. Denn siehst, mir ist's ein paar Mal vorgekommen, als wie wenn du oft gäh in einen Schrecken kämst, wenn von der Bravheit die Red' gewesen ist. Da hab' ich nachher alleweil gemeint, du hätt'st schon einmal ein Dirndl gern gehabt und hätt'st es sitzen lassen im Elend und hab' gemeint, das ließ' dir keine Ruh'. A so hab' ich mich halt geirrt, und mußt es mir halt verzeihen, daß ich so schlecht denkt hab' von dir! Meine Straf'

hab' lch so gehabt dafür, denn die E: fersucht hat mich schrecklich gepeinigt, lch sag' es dir! Geschieht mir aber auch ganz recht; wie hab' ich dir denn auch so was Schlechtes zutrauen kon nen. wo du mir doch das Liebste und Beste auf der Welt bist?! du!" Und leise und froh lachend, umfaßte die Franzi mit ihren beiden Händen sein Gesicht und zog es zu sich herab. Ihre warmen Lippen berührten die seinen. Und er schauerte zusammen. Das Liebste und Beste war er ihr hatte te nicht so gesagt? Und nun sollte er ihr sagen: Na. Franzi, ich bin nicht von den Besten einer! Grauen wird dir vor mir, wenn du weißt, was mit mir ist!" Und wenn er dann weiter reden würde, ihr alles, alles sagen, er sah ihr Gesicht vor sich, sah, wie es bleich wurde, todtenbleich; wie die Freude, der Frohsinn aus ihren Zügen schwand und in den Augen etwas auftauchte.etwas, das ihm schlimmer dünkte wie dcr Tod der Abscheu vor ihm. Er fuhr aus seinem Hinbrüten und es schüttelte ihn wie im ärgsten Fieber. Nein, das konnte er nicht ertra gen, die Wandlung in ihren Gesichtszügen mit anzusehen; entweder das Herz oder der Verstand müßte ihm stillstehen in derselbigen Minute. Und wie er es so furchtbar schwer empfand, was es ihm sein würde, wenn er sie verlor, da dachte er plötzlich daran, wie sie es tragen würde, wenn sie ihn lassen mußte lassen mußte aus ihrem Abscheu heraus. Er war ihr jetzt das Liebste, und dann würde sie schaudern vor ihm; sie konnte zu Grunde gehen daran mit ihrem weichen Herzen, dem stolzen ehrenhasten Sinn. Mußte er reden? und sie vielleicht so elend machen, daß ihr dasSterben lieber war als das Leben?! Wenn er schwieg und ihr Zeit seines Lebens als ein treuer, ehrenhafter Mann zur Seite stand, ihi alle Liebe und Güte erwies, that er da nicht besser? Aus seiner weit entfernten Heimath würde schwerlich eins Kunde von jenem Schrecklichen jemals hierher gelangen, und der einzige Mensch, der hier dämm wußte, der Pauli, der war wohl mit einem Stück Geld zu erkaufen, daß er sich schweig, sam verb'elt und vp, fr. fnrtn. Zwei, drei Sekunden lang hing der Lenz diesem Gedanken nach, der ihn lockte, dann schob er denselben von sich . nein, mit emem Betrüge auf der Seele konnte er an derSeite der Franzi nicht weiterleben! Er bog plötzlich den Kopf m den Nacken zurück und schaute der Franzi scharf in's Gesicht. Dirndl, ich mein' alleweil, es war' weit besser gewesen für dich, wenn ich nicht hergekommen wär'! Da hättest am End' doch noch den Peter genommen und hättest wohl einen braven guten Mann an ihm gehabt und hättest dich wohl auch d'reingefunden. daß dich keine besondere Lieb' hinzieht zu ihm!Die Franz: antwortete nicht gleich ; was war das wieder für eine sonderbare Rede? Sie begriff ihn nicht, daß er so daherreden konnte. Wie magst so was zusammenreden? sagte sie endlich und in ihren Augen standen plötzlich Thränen. D'reingefunden hätt' ich mich vielleicht, ja! Aber wie? Jetzt weiß ich es ja erst, wie einem ist, wenn man einen gern hat, wie einem das Leben ganz anders vorkommt auf einmal! Die Sonn' scheint mir in die Stube hinein, wenn es auch draußen gerad' gießt oder wettert gerad' auf dich denken brauch' ich bloß und mein Herz juchezt in mir. . Und wie magst da sagen, daß eS besser wär', wenn ich dich nie gesehen hätt'? Bei einer solchen Lieb'! Wo ich leben und sterben will mit dir, sonst nichts! ' , O mein Bub. so eine Red', so eine Red'!" Sie jammerte nicht, die Franu; eö lag nur ein heftiges Zittern in ihrer Stimme, als ob es ihr in ihrem Herzen unsagbar weh thäte. Der Lenz aber warf plötzlich . beide Arme in die Höhe und schrie: O Herrgott, mein Herrgott, wegen waö hast das über mich kommen lassen! Und keine Hilf' ist. keine Hilf' in meinem Elend!" Dann stand er auf; wankend, taumelnd schritt er über den Hofraum dahin; in der Mitte desselben kehrte er nochmals um und kam zur Franzi zurück. Blaß, am ganzen Leibe bebend, saß sie noch immer auf der Bank. Er riß sie an seine Brust empor. O du mein lieb'SDirndl, mein lieb'S Dirndl, wenn ich die Welt verschenken konnt', ich schenket sie dir, aber so ich hab' ja nicht einmal mich selber zum Ber-schenken!-Er küßte sie, sah ihr tief, sehnsüchtig in die Augen, schluckte ein paar Mal krampfhaft und ging wieder mit dem unsicheren, schwankenden Schritt von 'vorhin dabin. An dem Buchenhofer -vorbei trat er auS dem Hofthor. Auf den Anruf d Bauern: Wo laufst denn jetzt noch hin, Lenz?" gab er keine Erwiderung. Vermeinend, der Lenz habe ihn in seinem tiefen Sinnen gar nicht gehört, setzte der Bauer ruhig seinen Weg fort. Knapp vor ihm betrat die Franzi daS Haus und eö kam dem Buchenhofer vor, als klänge der Gutenachtgruß, den sie ihm von der Stiege aus noch bot, gar nicht so frisch und frohherzig wie sonst. 6. - Und der nächste Tag brach an. Schwaches Frühlicht lag noch über dem Buchenhofe, als das breite Hofthor geöffnet wurde und mit scharfem Knarren langsam wieder zufiel. ' Der Lenz war herausgetreten; jetzt stand er eine Weile und lieh die Blicke über daZ Thal,- daS in weitem Auö.

vttcr vor iqm lag, ymschwelsen. Tiesgraue, langsam durcheinander wallende Nebel breiteten sich über demselben hin und verhüllten alles, Haus,, Baum, Strauch und Feld mit einem dichten Schleier. Eine Zeitlang, dann stieg die über die Spitze des Berges dort neugierig herüberlugende Sonne allgemach höher und ein goldigerGlanz huschte den Berg herunter und hastete über das wogende Nebelmeer hin. Wie ein rosiger Hauch durchzog es die flüchtigen Gebilde und eiliger begannen sie durcheinander zu gleiten, als wollten sie eins das andre haschen. Sie wurden dabei immer feiner, zarter, durchsichtiger, hie und da kam ein Haus zum Vorschein, ein Baum oder Strauchwerk, und nun zog der letzte, silbern glänzende Flor von den Feldern auf, schwebte höher und höher. leuchtete rosig, dann mattgoldig aus und zerfloß endlich, als wäre er nie dagewesen. Und nun blitzte es auf; wie klare, durchsichtige, leuchtende Perlen funteile es auf, allüberall. Baum und Strauch und die feinen, frischgrünen Grashalme standen in köstlichstem, schillerndem. 'flimmerndem Schmuck. Der Lenz sog die frische, reine Lust mit tiefem Athem ein. dann kehrte er sich um und nickte zu dem Hause zurück, als grüße er dort jemand Unsichtbaren. Dann schreitet er vorwärts, schwerfällig, mit müden, wie zerschlagenen Gliedern. Er hat die halbe Nacht in seiner Kammer wach gesessen und beim Schein einer Talgkerze einen Brief geschrieben. Seine ungelenke Hand hat lange gebraucht, um die zwei Seiten fertig zu schreiben. Es ist für die Franzi geschehen. Schlicht und klar hat er ihr mitgetheilt, was auf ihn laste, und er stellt ihr dabei frei, ihr Wort ihm zu halten oder es wieder zu-

rückzunehmen. Im legreren traue u,. er nicyt mehr zurückkehren in den Hos, sondern fortziehen für immer. sm diesem Briefe in der Tasche wandert der Lenz zum nächsten Kirchdorf. Dort wird er einen Voten suchen, der ihm den Brief nach dem Vuchenhof trägt, und tz selber will im Wirthshauje warten, bis der Bote zurückkommt mit einer Antwort. Er hat die Franzi in dem Brief gebeten, wenn sie frei sein will von ihm, seine Sachen dem Boten gleich mitzugeben, damit er zur selb! genStunde noch hinauswandern könne in die weite Welt. Und fast.unzweifelhaft erscheint es dem Lenz, daß er nicht mehr zurückkehren dürfe... Jetzt, wo er die Franzi nicht sieht, nicht ihre überaus große Liebe merkt, jetzt denkt er voll Gram, daß sie ihn verabscheuen wird, in ihrem Stolz ihn verabscheuen muß. Mit tiefgesenktem Kopfe, schmerzlich starren Blickes schreitet er dahin, vorwärts, immer weiter weg von dem, was in sein düsteres Leben gekommen wie dieSonne in eine dunkle Nacht. Der Weg führte sachte den Berg hinan, in der Nähe des Bergmeyrhofes vorüber. Aus der Richtung, in der jener Hof liegt, kommt einen schmalen Pfad daher eine noch junge Magd. Als dieselbe denVurschen ersieht, bleibt sie einen Augenblick stehen, deckt eme Hand über die Auzen und schaut herüber. Danach schreitet sie hastiger vorwärtS und biegt von dem schmalen Pfad schnell auf die Straße ein. Der Lenz, der an dieser Stelle schon vorüber ist. hat sie nicht beachtet. Er ist mit sich selber so beschäftigt, daß er nichts wahrnimmt von dem, was um ihn vorgeht. Als daS Dirndl ihn erreicht, bietet eS ihm einen freundlichen Guten Morgen!" Er sieht sie nicht an und dankt ganz kurz. Und dann gehen sie nebeneinander weiter, langsam, schweigend, bis nahe vor das Dorf. (gortsetzung folgt.) , Reinigen lix Lampeng l o ck e n. Durch den vielen Gebrauch der Lampen an den langen Abenden erhalten auch die Lampenglocken recht oft verunzierende Fettslecke. Um diese zu entfernen und der Glocke das schöne, nette Ansehen des polirten Glases zu geben, können wir folgendes Verfahren zur Anwendung empfehlen: Man gieße zwei Löffel einer leicht erw'ärmtenPottasche Lösung in die Glocke, befeuchte durch Hin- und Herschwenken damit dik ganze Oberfläche und reibe namentlich die Flecken mit einem feinen leinenen Läppchen; dann spüle man die Glocke ordentlich mit reinem Wasser ab und trockne sie sorgfältig mit einem weichen Tücke. Gyp5figuren zu reinigen. Man lasse in hellem, reinem Kalkwassei etwaö hellen Pergamentleim zergehen und hänge dann die Gyr Lfigur an einem Faden in diese Flüssigkeit. Nach einer halben Stunde nimmt man die Figur heraus, läßt sie trocknen und bestreicht sie mitWasser, in welchem etwas Alaun aufgelöst wurde. MittelgegenfeuchteStall. wände. Stearin und kaustische Soda werden zu gleichen Theilen unter Zu satz von etwas Essig- und Salicql- , säure zusammengeschmolzen. Diest Masse bildet eine Art antiseptischei -und zugleich Feuchtigkeit abhaltender ! Seife, mit welcher, nachdem sie im Wasserbade erhitzt wurde, möglichst ai einem trockenen Tage die innere Seite der Mauer eingcrieben wird. Ist de' erste Anstrich trocken geworden, so laß! man einen zweiten folgen, wobei mav der Masse noch eine schwache Lösung von Alaun oder Kalichlor und Sa-, licyisäure in Wasser hinzusetzt. Die sc behandelten Wände verlieren nicht ar Ansehen und sind gegen Eindringe.: der Feucktiakeit vollkommen geschult. Ueber den gewaltigen Fremdenverkehr in dem bekannten niederrheinischen Wallfahrtsorte Kevelaer wird von dort berichtet: Im Jahre 1893 trafen 231.610 Personen mit dcr Bahn ein; die zu Fuß angekommenen Besucher hinzugerechnet, ergibt sich eine Frequenz von 270,000 bis 230.000. In Berücksichtigung dieses Verkehrs braucht man sich nicht zu wundern, daß das kleine Kevelaer alle modernen EinrZchtunaen iner Großstadt besikt.

NSthselhafttS Verbrechen. Das Schulzimmer des Städtchens Blddenden in der englischen Grafschaft Kent war dieser Tage der Schauplatz einer ganz seltsamen Mordthat. Ein Bürger desOrtes, John Wibley, wurde dort heimtückisch von Bertha Peterson, der 45jährigen Tochter des pensionirten Pfarrers der Stadt, erschossen. Die Mörderin sagte unmittelbar nach dn

W zu dem Schulmeister: Ich habe es gethan, um die Kinder zu schützen." Zu dem Eonstabler. der sie verhaftete, sagte sie: Man weiß doch, daß eine Frau das Recht hat. einen Mann zu looien. wenn das kleine 5ttnd s nicht kann." Es wäre naheliegend, die Thäterin für eine Wahnsinnige zu halten, wenn nicht mancheUmstände der furchtbaren Vermuthung Raum geben würden, daß man es hier mit einer menschlichen Bestie zu thun hat. Der Ermordete war Correspondent für verschiedeneBlätter, Agent der landschaftlichen Lebensversicherung und bielt früber I Sonntags - Nachmittags Schule; es ' t4ll w.c rv er i p i. wun, vlly tfiaumn Pelerson, die Tochter und Haushälterin des damals noch im Amte befindlichen Rectors an der Allerheiligen-Kirche in Biddenden sich mehr im Schulzimmer zu schaffen ; machte, als dem Lehrer paßte; denn er say sicy genöthigt, sich ihren Eintritt in die Schule zu verbitten. Rev. Peterson war schon vor drei Jahren zu gedächtnißschwach, um sein Amt zu vergehen, obwohl er körperlich in einem so guten Zustande ist, daß er noch manches Jahr leben kann. Damals war Fräulein Peterson im Auslande. Sie kam mit einer französischen Dienstmagd zurück und schloß ihren alten Vater in einem Zimmer des PfarrHauses ein, ließ ihn von dem französischen Mädchen bewachen, und nur ein alter Gärtner, Namens Day, der ihm das Essen brachte, hatte Zutritt zu ihm. Der alte Pastor wurde in dieser Gefan genschaft ganz vernachlässigt und schmutzig. Der von Fräulein Peterson ermordete Wibley, der neben der Ausübung seines SchuhmachergewerbeS für die Localblätter von Ashford und Maidstone schrieb, trieb auchGartnerei. In Folge dessen stand er mit demGärtner Day in Verbindung und dieser machte ihm von der Gefangenschaft des Pastors Mittheilung. Wibley berichtete darüber an die Zeitungen, und dadurch zog er den bittersten Haß deS Fräulein Peterson auf sich. Sie schrieb ihm einen Brief, worin sie ihn verbuchtigte, daß er sich an den Mädchen dergriffen habe, die er in seiner mit gutem Erfolge von ihm geleiteten Sonntags-schul-Classe unterrichtete. Im März 1897 hatte Frl. Peterson mit Wibley noch einen anderen Conflict. Wibley veranstaltete einen Bazar für wohlthätige Zwecke, während Frl. Peterson die Fonds des Bazars zur Stiftung eines Vereins mit dem Motto: Freie Liebe und allgemeines Cölibat" beanspruchte. Die Anregung dazu gab ihr eine Gesellschaft für freie Liebe" in Woodford, deren Mitglieder sich über die Graschaft Kent zerstreut hatten, und die jetzt noch in Dover einen Zusammenkunftsort hat. Auch dieser Vorfall wurde in den Localbl'ättern besprochen. Inzwischen war der alte Geistliche durch seine beiden Söhne, von denen der eine ein Londoner Rechtsanwalt ist, eines Sonntags, als Frl. Peterson gerade in der Kirche war, heimlich aus seiner Gefangenschaft befreit worden. Frl. Peterson verließ ebenfalls ihr heimathliches Dorf und siedelte in einen anderen Ort über. Erst vor kurzer Zeit kehrte sie nach Biddenden zurück und bezog im Gasthofe ein Zimmer. Sie schrizh an Wibley einen versöhllli chen Brief, wodurch sie ihn mit anderen Bürgern zu einer Zusammenkunft im Schulzimmer einlud.' Dort wußte sie es so einzurichten, daß sie für kurze Zeit mit Wibley, der ein Bild deö Heilands besonders genau besehen sollte, allein blieb und schoß den AhnungSlo sen nieder. Rache? Verschmähte Liebe? Mordlust ? Wahnsinn ? Die Jury des Ortes hat Bertha Peterson unter der Anklage des vorsatzlichen Mordes vor das Schwurgericht derwiesen. . Schwimmende Nester. . Unter den Säugern, welche die üppige Vegetation der Niederungen Südamerikas ernährt und beherbergt, findet sich ein sehr seltener, den Stachelratten (LcdlnorQywa) zunächst verwandter kleiner Nager, Car-tero don aulcideus, der nicht völlig die Größe unserer Hausratte erreicht, und trotz seiner Häufigkeit in den zoologischenHandbüchern kaum erwähnt wird, weil bis vor Kurzem Exemplare desselben in den eurlpäischen Sammlungen fehlten. Wenn die Regengüsse des Juni, Juli und August jene Ebenen überschwemmen, suchen, wie Herr F. Gray in 8ctence franjalse" erzählt, nur wenige dieser Nager ihr Heil in der Flucht, um etwa einen höher gelegenen Platz aufzusuchen, den die Fluth nicht erreicht; die meisten bauen sich, wie einst Erzvater Noah, schleunigst ein Floß aus abgebissenen Halmen von Gräsern und Eyperaceen, die ste in aller Eile ' denn das Wasser steigt schnell kunstvoll zu verflechten wisstn, so daß daö leicht: Fahrzeug ha'tbar genug wird, um die Thiere für einige Wocken sicher über der Fluth zu erhalten, während sie sich von den Höheren Gräsern nähren, zwischen denen das Floß weiter getrieben wird. In dieser Zeit kann man die Thiere leicht in Menge schießen, .wenn man auf einer Pirogue über die Llanos, die dann ein unendliches Binnenmeer biloen. dahinrudert, mitten lzlndurch zwischen den hohen blühenden Gräsern, die ihre Aehren über dem Wasserspiegel entfalten und den fchnell entwickelten Wasserpflanzen, deren Schwimmblat. ter die Oberfläche wie in unseren Teichen bedecken. Neben den Flößen dieser Rattenart zeigen sich die gleichfalls schwimmenden Nester des Chirurgs oder SpornflüglerS (Parea jacana), eines schlanken Wasservogels mit schwarzem Kopf und Bauch, rothbraunem Rücken und gelbgrünen Schwingen, der jederseits einen starken hervorrasenden Dorn am ??lüaelaelenk tragt,

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Ul. HUI 4tilflCI O" vi" UVllQtUtyl VUQ VI IVQlll WfVt)t- O- 'VUMUUVI VII . w v Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfällig. Ich gebrauchte ihren Stenovator vorschriftsmäßig. Hn den ersten Tagen fühlte ich mich ge sckmöchre?. aber nach einer Woche weiteren Gebraucht zngle sich ein merklicher Wechsel zum Be ser werben. Ich nehme iet gelegentlich, e nach edürfnib. lebrn Nachmittag en bil zwei Dosen. lurch den Gebrauch Jdre Renovator habe lch in einer natürlichen Welse meine Sin gemeid wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."

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Dr. Kay's Renovator Vor einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Vnpve und bin seitdem jeden Winter leichteren griffen dieser krankhett ungefäyr um dieselbe eit ausgesetzt. Ihr Dr.tkay'aLungenbalsam heilte mich n diesem Winter sofort. I bade stet mit siche rem Erfolg diesen LungenBalsam in meiner Familie gegen Husten und Erkältungen angemen det. ownt meine Erfahrung gebt kann tch mit gutem Gewissen Ihre Medizin al da empfehlen. wa4 Sie sur dieselbe reanspruchen." Ganz Eraebenst ari Zang. Herausgeber der tlglichm und Wöchentlichen tansa Sity Presse." Kansas llitv. Mo., den J0. März 1897. PrciZ 23 Cenil 91.00. erkttit In Zotizeker der durch die Poft tzersiudt. Wenn Äerzt erfolglo sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen so beseitige unser Mittet die Ursachen und hnlen chrontiche Krankheiten. Schreibt uni für "Or. Ka'a Horn Treatmoot;" ti ist ein wenhvvll Buch von 63 Seiten. Man adressire: Dr. B. J. KAY MEDICAL Ca. - : - - - Omaha, NEBaAiXA.

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und mittels seiner üvci clnen naum von ca. 5 Zoll ausgebreiteten Zehen. deren Naael allem I 1 Zoll Xiange erreichen, behend üb:r die Blätter der Schwimmpflanzen dahin spaziert. Nähert sich der Kahn dem schwimmenden Neste, so erdevt der Parra oder Fassana, wie die Eingeborenen ihn nennen, und läßt sich, um die Aufmerksamlelt der Verfolger von demjelven abzulenken, fern davon nieder. Versucht man. sich den auf ihrem Floß zusammengckauert sitzenden Carterodons r n k nje II zu nayerrl, u nutzen jic ia) mu ciunu Svruna in'ö Wasser tauchen mit wunderbarer Geschicklichkeit unter und sind verschwunden. - Erst wenn der Aersvlger wieder weit genug von dem Floß itö entfernt bat. besternt die Roite ihre Arche wieder, schüttelt sich das Wasser vom Felle und ordnet lyre honette. Um sie zu erlangen, muß man sie Vogeldunst schießen und sie wegen oer Wärme ohne Aufenthalt präpariren. DieZ ist aber mchi leicht, denn die Haut ist so nxl, daß sie bei dein geringsten Zuge reißt, und dies ist wohl der Grund, daß auZgestopsle Exemplare den meisten Museen fehlen. A e r u h i 'g u n g. üuiot ioei 'i:x Premiöre, zum Director): Bis lieht's ncch ; aber der Schluß &:s Ltücles macht mir Sorge, daß er abfallen wird!" Director: Ach, bis zum Schluß ist ja kein Mensch mehr da:"

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Columbus, OHio, 27. Jan. Ich habe nur ein wenig Wine of Cardui und Black Draught gebraucht, aber es ist mir von großem Nutzen gewesen, und ich glaube fest, daß mich die zweite Flasche kuriren wird. Ich war gestern drei Stunden lang bei der Pure Food Fair" auf meinen Füßen, und es ermüdete mich nicht. Das ist geradezu wunderbar. Frau Annie Kell.

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Jetzt zu haben. Die erste Sorge. Ach. liebe Clotilde. ich kann Dir gar nicht beschreiben, wie es mich freut, daß Du so glücklich warst, wieder einen Knaben zu bekommen! Weiß Dnn Arthur schon - Natürlich, der ist ganz närrisch vor Freude; mein Herzeleid kümmert ihn aber nicht!" Wie so? Wäre Dir ein Mädchen lieber gewesen?" Ach freilich, den dummen Buben kann man ja nichts anzieh'n!" Naive Frage. Der Herr ommerzienrcth geht mit seinem Töch terchen in das Theater. Es wird ein Zauberstück mit Ballet gegeben. In, ersten Akte erscheinen feuerspeiende Drachen, über die sich die kleine Rosa so ängstigt, daß sie nicht bleiben will, Sie beruhigt sich erst, als der- Pap versichert, die Ungeheuer seinen nur von Pappe. Im dritten Akt kommt ein herrliches Ballet. Zahlreiche, schön'. Tänzerinnen drehen sich in graziLseni Reigen. Da fragt die Kleine: Papa find diese auch von Vavv,?" " Oüönbeit sitzt i 31 ui. Keines Blut bedeutet ine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Cakcaretö, Candy Cathartie reinigen das Olut, kräftigen die Leber und sntfernen alles Unreine aus de Körper. ! saugen Sie heute an, yufteln, Ce chdüre, Mitesser und so Veite, zu vertreiben. Schönheit für 10. 3n allen lldetiektt. öfried?ea nrcsT 1C2. Z2c Zr

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